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NOTE
Podcast: Jörn Schaars feiner Podcast
Episode: Klimbim
Publishing Date: 2023-01-08T09:36:46+01:00
Podcast URL: https://meine-url-ist-laenger-als-deine.de
Episode URL: https://meine-url-ist-laenger-als-deine.de/jsfp385-klimbim/

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Moin und herzlich willkommen zu Jörn Schaars feinem Podcast Episode 385. Ich bin Jörn Schaar und ihr seid es nicht. Auch heute wieder ein bisschen ungewohntes Sound-Setting, denn ich

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bin mal wieder nicht in Jörn Schaars feinem Podcast Studio und muss auf Ersatztechnik

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zurückgreifen, das ist ein Trend der sich gerade so ein bisschen abzuzeichnen scheint, da erzähle ich gleich aber noch ein bisschen mehr zu. Ich bin auch noch nicht richtig wach, es ist früh am morgen und ich hatte aber jetzt dann doch den Drang die Aufnahme schon mal zu erledigen, dann habe ich das weg für den Tag, denn es steht noch einiges auf dem Programm; auch dazu später mehr. Es gab erschreckend

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wenig Feedback auf die vergangene Episode, auf die 384, die Einzige, die sich inhaltlich dazu geäußert hat, war meine liebe Frau. Die sagte: "Hi, hi, hi, dir

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ist da ein Schnittfehler passiert!" oder wie ich es nenne "ein Schnittzer", aber das müsst

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Ihr selber rausfinden. So kann man mit einfachen Mitteln die Abrufzahlen einer einzelnen Podcast-Episode steigern. Folgen Sie mir für mehr Podcast-Tipps.

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Ansonsten, arbeitsmäßig war wenig los diese Woche. Ich bin ganz schlecht in den Tritt gekommen, was Motivation angeht im neuen Jahr und habe viel zu wenig gearbeitet, also viel weniger als ich auf dem Zettel gehabt hätte. Ich hätte mich

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ein bisschen mehr reinknien können. Ist irgendwie nicht passiert und entsprechend habe ich mir gedacht: dann können wir das auch institutionalisieren und, ja, das umarmen, diese fehlende Motivation. Und da kommen wir dann dazu warum es heute

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wieder ein bisschen anders klingt, als sonst: ich bin nämlich zu meinen Eltern gefahren, nach Hessen, und habe hier das verlängerte Wochenende verbracht. Donnerstag bis Sonntag, also Donnerstag zählt eigentlich nicht, weil ich da die

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meiste Zeit des Tages auf der Autobahn verbracht habe.

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Aber ich bin jetzt hier und sitze in meinem alten Zimmer und gucke aus dem Fenster auf die großartige Aussicht auf Ausläufer des Rothaargebirges.

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Ah, herrlich, Hessen, alles voller Wald. Das Ganze hat auch einen Anlass, denn meine liebe Mutter hat heute Geburtstag und da war ich dann heute Morgen schon einkaufen, also Brötchen holen, um genau zu sein, und habe spontan noch ein paar Stücke Kuchen mitgenommen.

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Denn man kann ja keinen Geburtstag haben, ohne dass man auch Kuchen hat. Und das fand ich dann fast ein bisschen niedlich, dass die Bäckereifachverkäuferin mich sehr treuherzig anguckte und sagte: "Der ist aber nicht von heute der Kuchen.

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Deswegen gibt es den zum halben Preis." Finde ich ja schön, dass es Leute gibt, die dann auch pflichtschuldig darauf hinweisen, dass der Kuchen eben nicht von heute ist.

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Das muss die möglicherweise auch aus Verbraucherschutzgründen, aber allein die Annahme, dass ich morgens um halb acht am Sonntag in einer Bäckerei auf dem Dorf.

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Einen Kuchen von heute erwarten kann, das finde ich schon ein bisschen skurril. Also würde ich auch in der Stadt nicht.

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Nicht am Sonntagmorgen um die Uhrzeit sondern vielleicht wenn es gut läuft am Nachmittag, dass dann frischer Kuchen da ist, aber selbst das würde ich am Sonntag nicht erwarten. Naja aber nett, dass sie darauf hingewiesen hat so habe ich dann,

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tatsächlich noch ein bisschen Geld gespart ist ja fantastisch. Genau, jetzt

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werden wir gleich, also wenn ich die hier wird überall noch geschlafen, das ist alles noch viel zu früh, einstellige Uhrzeiten und das heißt, es wird

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hier gleich Frühstück geben und dann gegen Mittag mache ich mich wieder auf den Weg nach Nerdfriesland und bin dann irgendwann spät Nachmittag, frühen Abend wieder in der Casa Schaarsa, das wird super. Und dann muss ich eben nicht noch den Podcast aufzeichnen. Und ihr habt was zu hören. Das war eigentlich der ganze Grund dieser kleinen Aktion hier. Und ich habe nämlich

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Dabei das Zoom F3. Das ist ein kleines Aufnahmegerät, sehr handlich. Von den Abmessungen her ungefähr so meine Handfläche und dann also ich sag mal was wird die haben 6 cm, 6 mal 6, ich könnte

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wahrscheinlich einfach in die technischen Daten reingucken und die Abmessungen da ablesen, aber das ist ja Quatsch. Also es ist ein Aufnahmegerät das sehr klein ist, sehr handlich ist, mit zwei Eingängen für Mikrofone; mehr brauche ich in der Praxis meistens gar nicht und vor allem mit,

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mit einem technischen Schnicki Schnacki, Klimbim, der dafür sorgt, 

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Dass O-Töne nicht mehr übersteuern. Das ist ja, wenn man eine Aufnahme macht und hat den Mikrofonpegel zu weit offen, dann verzerrt das so ein bisschen, weil man nämlich dann mit dem

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Mit dem Eingangssignal das Klimbim in der Technik von dem Aufnahmegerät, Kondensatoren, Blah, Mikrofonkapsel, Kompressionssachen kaputt macht.

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Nee, weiß ich nicht. Keine Ahnung. Also es ist übersteuert. Das verzerrt dann so ein bisschen.

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Es gibt Leute, die das wirklich gut erklären können. Ich gehöre da nicht dazu. Und dieses Gerät hat nun einen Spezialklimbim eingebaut, der nämlich ein 32 Bit Float ermöglicht.

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Und damit ist übersteuern im Prinzip ausgeschlossen. Da ist dann nur noch das Physikalische, also wenn es irgendwo so laut ist, dass die Mikrofonkapsel das nicht mehr mitmacht, dann verzerrt es auch.

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Aber im Gerät soll es wohl so sein, dass da nichts mehr verzerrt. Und das ist eben etwas, was ich jetzt in der Vergangenheit immer mal hatte, dass ich in etwas herausfordernden Aufnahmesituationen, wenn ich also mit der Tonangel sehr beschäftigt war.

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Meinen Gesprächspartnern zu folgen und das Zoom H6 einfach in der Wetterschutzhülle am Karabinerhaken am Rucksack hing und ich nicht da ständig drauf geguckt habe,

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dass es dann manchmal so übersteuert hat, da war ich persönlich dann einfach ein bisschen unzufriedener, als ich gerne gewesen wäre.

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Und entsprechend habe ich gedacht, ich kauf einfach mal was anderes, was dieses Problem vielleicht nicht hat. Und das probiere ich jetzt gerade aus, das unterziehe ich gerade einem etwas eingehenderen Test.

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Und weil ich das eben jetzt gerade dabei habe, dachte ich, dann nehme ich damit dann auch den Podcast für heute auf. Warum denn nicht? Und ihr könnt ja mal sagen, ob es wirklich nicht übersteuert ist.

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Wäre ja auch mal was. Und dann wollte ich noch erzählen von einer sehr ausgefuchsten Spam-Attacke, der ich mich neulich ausgesetzt sah.

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Und zwar saß ich in meinem Büro in Kiel im NDR-Funkhaus und habe dort dann auch noch das NDR-Outlook offen, weil könnte ja sein, dass irgendwas wichtig ist, weil viele das

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noch nicht mitgekriegt haben, immer noch nicht mitgekriegt haben, dass ich den Auftraggeber gewechselt habe und auch manche Pressemitteilungen kommen immer noch auf dem Postfach an.

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So, wurscht. Jedenfalls hatte ich das Postfach auf, es machte auf einmal Pimmelim und ich hatte eine E-Mail im Posteingang von jemandem, der angab einen namentlich benannten Kollegen auf einer Abendveranstaltung im Dezember kennengelernt zu haben.

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Und der habe ihm nun geraten, sich mit seinen Ideen direkt an mich zu wenden. Und er hätte das alles schon aufgeschrieben und hier sei ein Link zu der Präsentation und den möchte ich mir doch mal angucken.

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Und ich war schon kurz davor was klang halt so das war halt so ein Tonfall, wie man eben 

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Jemanden anschreibt, den man noch nicht kennt, der einem aber empfohlen wurde. Wenn Sie Rückfragen haben, rufen Sie mich gerne an, hier ist meine Handynummer. Ich habe im letzten Moment, ich hatte ehrlich gesagt schon auf den Link geklickt und dann ploppte so ein Fenster auf, man muss sich.

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Beim NDR noch einmal per Passwort authentifizieren, dass man wirklich ins Internet darf. Das war mein Glück, denn so habe ich dann nichts runtergeladen und.

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Habe dann also auch in dem Moment, als dieses Fenster aufploppte, dachte ich "Momentchen, Freund. Hier ist doch irgendwas faul." Und habe dann also den Kollegen angeschrieben,

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den der Mensch da vermeintlich kennengelernt hat, also habe die Mail weitergeleitet, sage mal, stimmt das, ist das hier plausibel? Und gleichzeitig dann diese Firma gegoogelt,

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in deren Auftrag der vermeintlich geschrieben hat. Und ich habe die Firma nicht gefunden, aber zwei Seiten voll "So schützen sie sich vor Phishing-Attacken", d as fand ich schon relativ relativ bemerkenswert und konsequenterweise kam dann auch die Rückmeldung von dem Kollegen.

00:08:15.880 --> 00:08:25.639
So in dem Moment mal ich war im Dezember auf keiner Abendveranstaltung ich hab den Namen von dem Typ noch nie gehört die E-Mail bitte sofort löschen und klicken sie bloß nicht auf den Link. Das war richtig knapp, wollen wir ehrlich sein. Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass Christian Lindner als Bundesfinanzminister zurücktreten sollte. Bis er das tut oder bis hier eine weitere Folge erscheint von Jörn Schaars feinem Podcast: Alles Gute!
