JSFP533: Angst um Lady Gack-Gack!
Militante Veganer in Hamburg und ein verschwundenes Huhn.
0:28:23 8. Februar 2026 um 18:55 997 Downloads
Wir haben einen schönen Touri-Tag in Hamburg verbracht, auch wenn das Wetter und militante Veganer für etwas schlechte Stimmung sorgten. Ich habe mich sehr über einen erneuten Besuch im Miniatur-Wunderland und auf der Rickmer Rickmers gefreut, eine Dame in einer Imbiss-Bude aus dem Konzept gebracht und fast den kompletten Heimweg verschlafen. Abends allerdings fuhr uns der Schreck tüchtig in die Glieder: Ein Huhn war weg.
Diese Episode hat 9 Kapitelmarken und jede von ihnen ist durchschnittlich ca. 3 Minuten und 9 Sekunden lang.
Shownotes:
„Schokoladenfabrik“ im Miniaturwunderland
Superman fokussiert sich auf die Rettung, nicht auf das Foto.
Eisschollen auf der Elbe
Transkription der Episode anzeigen
0:00:10–0:00:14
Moin und herzlich willkommen zu Jörn Schaars feinem Podcast Episode 533.
0:00:14–0:00:17
Ich bin Jörn Schaar und ihr seid es nicht.
0:00:20–0:00:23
Ich habe einen kleinen Digital-Unabhängigkeitstag zu feiern.
0:00:24–0:00:29
Das Podjournal ist jetzt nicht mehr bei YouTube, sondern es gibt einen Peertube-Kanal.
0:00:29–0:00:32
Das hatte ich schon länger vor und
0:00:32–0:00:36
habe mich da einfach diese Woche mal drangesetzt und es mal ausprobiert.
0:00:37–0:00:42
Also ich wäre ja schon eher so auf der Suche nach einer Peertube-Instanz,
0:00:43–0:00:46
die sich auf Podcasts konzentriert.
0:00:46–0:00:50
Und jetzt bin ich bei NorthTube gelandet, also so nordisch, nicht nur Norddeutschland,
0:00:51–0:00:55
sondern eben auch die skandinavischen Länder mit dabei, internationales ModeratorInnen-Team.
0:00:56–0:01:01
Die hatte ich auch vorher gefragt, ob das okay ist, wenn ich da Content ohne Bewegtbild hochlade.
0:01:01–0:01:05
Und die sagen: "Wir nehmen alles, was unsere Richtlinien respektiert."
0:01:06–0:01:11
Naja, dann war es vergleichsweise spannend, wie das denn alles genau klappt.
0:01:11–0:01:16
Man kann da Dinge importieren, beispielsweise über einen RSS-Feed.
0:01:16–0:01:20
Das funktioniert dann auch sehr gut, ist aber noch eine Menge Handarbeit,
0:01:20–0:01:22
weil nicht alle Daten übernommen werden.
0:01:23–0:01:28
Zum Beispiel wird der Dateiname zum Titel und nicht der Titel, der im RSS-Feed steht.
0:01:29–0:01:33
Untertitel werden nicht erkannt, Episodencover auch nicht, Shownotes generell
0:01:33–0:01:36
nicht übernommen, egal was da im Beschreibungsfeld steht.
0:01:37–0:01:40
Insofern war es ein bisschen anstrengend, in Anführungszeichen,
0:01:41–0:01:44
weil ich das dann für jede Episode per Hand nachtragen musste.
0:01:45–0:01:49
Sprich, wie ist der Titel? Wann wurde die ursprünglich veröffentlicht? Und halt
0:01:49–0:01:50
die Shownotes reinkopieren.
0:01:51–0:01:55
Das ging jetzt für das Podjournal dann ganz gut. Das sind nur 41 Folgen.
0:01:56–0:02:00
Und für die Zukunft werde ich jetzt auch auf die sogenannte Synchronisation
0:02:00–0:02:02
per RSS-Feed verzichten.
0:02:02–0:02:05
Wenn das, was über den RSS-Feed reinkommt,
0:02:05–0:02:08
dann nochmal so doll nachgearbeitet werden muss, dann kann ich es halt auch
0:02:08–0:02:12
gleich "richtig" machen, kann also ein Video rendern lassen
0:02:12–0:02:16
in der Form, dass da das Episoden-Cover der Hintergrund ist und dass da so eine
0:02:16–0:02:18
Wellenform rumzappelt, dass ein bisschen sich was bewegt.
0:02:19–0:02:23
Und dann kann ich es auch direkt manuell hochladen, alles ergänzen.
0:02:23–0:02:27
Auch die Untertitel zum Beispiel, also sprich das Transkript des Ganzen,
0:02:27–0:02:29
kann die Lizenz einstellen und so weiter.
0:02:29–0:02:36
Muss dabei aber die Dateigröße im Blick behalten, denn bei NorthTube sind nur
0:02:36–0:02:40
insgesamt 20 GB erlaubt, also "nur".
0:02:41–0:02:44
Für das Podjournal ist das kein großes Problem. Importiert habe ich bis jetzt
0:02:44–0:02:48
ja MP3-Dateien und das sind halt irgendwie, weiß ich nicht mal, eben etwas über 400 MB.
0:02:49–0:02:53
Wenn ich jetzt also Videodateien hochlade, unabhängig davon,
0:02:53–0:02:58
dass die im Prinzip ja das Gleiche zeigen, sind die halt trotzdem etwas größer.
0:02:58–0:03:06
Und das bedeutet eben auch, dass ich da mit Jörn Schaars feinem Podcast erstmal nichts werde.
0:03:07–0:03:11
Denn man kann zum Beispiel auch von einem YouTube-Kanal importieren.
0:03:11–0:03:14
Das habe ich dann auch mal quatschhalber ausprobiert.
0:03:15–0:03:21
Und naja, da war ich dann relativ zügig bei den 20 Gigabyte.
0:03:21–0:03:24
Denn das sind halt einfach 511 Folgen, die da liegen.
0:03:25–0:03:28
Und die haben sehr schnell das Limit geknackt.
0:03:28–0:03:33
Also mal gucken, vielleicht ist das eine Option zu sagen, ich importiere erstmal ohne Backlog.
0:03:33–0:03:38
Also sprich, dass ich halt sage, wir starten mit Episode,
0:03:38–0:03:44
weiß ich nicht, 535 zum Beispiel auch bei Peertube auf dem Kanal und lassen
0:03:44–0:03:47
die Episoden davor einfach hinten runterfallen.
0:03:48–0:03:50
Das muss ich mir nochmal überlegen. Vielleicht finde ich auch einen anderen
0:03:50–0:03:53
Server, der das eher erlaubt.
0:03:53–0:03:57
Weiß nicht, vielleicht hat auch jemand von euch Ideen dazu, was man da machen kann.
0:03:58–0:04:02
Gestern Samstag waren wir in Hamburg, haben einen Ausflug gemacht mit dem Gastteenie
0:04:02–0:04:07
und da ist halt unsere erste Anlaufstelle immer das Miniatur Wunderland und
0:04:07–0:04:11
diesmal war es ganz aufregend, weil wir nämlich keine Tickets mehr bekommen haben.
0:04:11–0:04:14
Ich kaufe ja sehr gerne Tickets online, damit ich auch weiß,
0:04:14–0:04:16
dass ich auf jeden Fall reinkomme.
0:04:16–0:04:20
Es gibt aber ja natürlich immer noch die Möglichkeit hinzugehen und zu sagen,
0:04:21–0:04:21
wir würden gerne noch rein.
0:04:22–0:04:26
Dann hängt es eben so ein bisschen davon ab, wie voll es denn in dem Moment tatsächlich ist.
0:04:26–0:04:31
Und wir hatten auch nicht nur das Gastteenie dabei, sondern auch noch eine Schulfreundin von ihr.
0:04:32–0:04:36
Und wie das immer so ist, die Herzdame ist dann draußen geblieben und hat sich
0:04:36–0:04:39
mit dem Hund in ein Café gesetzt und dort noch mit Matthze getroffen,
0:04:39–0:04:40
spreche ich auch gleich noch drüber.
0:04:41–0:04:46
Und wir drei sind dann also erstmal zur Kasse hochgestiefelt und haben mal gefragt,
0:04:46–0:04:48
wie sieht es denn aus, wie lange müssen wir denn warten?
0:04:50–0:04:52
Ich kenne das aus der Vergangenheit, dass es eine Schlange bis auf die Straße
0:04:52–0:04:57
gab und dass es einfach häufig sehr sinnvoll war, ein Ticket zu haben.
0:04:58–0:05:02
Und er sagt: "maximal 35 Minuten, dann können wir euch reinlassen."
0:05:04–0:05:09
Und dann gibt es da einen für mich neuen Wartebereich. Das war früher mal ein
0:05:09–0:05:11
Restaurant. Das kann man noch sehr deutlich erkennen.
0:05:12–0:05:16
Und da stehen halt noch die Tische und es gibt einen Softdrink-Automaten für
0:05:16–0:05:18
kostenlos. Das ist natürlich ganz, ganz toll.
0:05:18–0:05:23
Und überall liegen so Bildbände aus. Da haben die Mädels drin geblättert und
0:05:23–0:05:27
dann hat es, weiß ich nicht, keine 20 Minuten gedauert.
0:05:27–0:05:30
Und da kam er rein und sagte, dass alle, die jetzt gerade da sind,
0:05:31–0:05:33
dann auch rein dürften, jetzt wäre genug Platz.
0:05:34–0:05:37
Und auch das ist immer so ein bisschen die Taktik, dass wir dann sagen,
0:05:38–0:05:40
wir müssen ja nicht die ganze Zeit als Gruppe unterwegs sein,
0:05:40–0:05:44
sondern ich habe dann gesagt, wir treffen uns irgendwann im Verlauf,
0:05:44–0:05:48
werden wir uns wiedersehen und werden dann mal sprechen, was ist.
0:05:48–0:05:53
Und haben gesagt, so überlegen wir mal, dass wir halt rechtzeitig der Herzdame
0:05:53–0:05:56
Bescheid sagen können, wann wir uns dann treffen.
0:05:56–0:06:00
Denn der nächste Programmpunkt wäre die Elbphilharmonie gewesen und da sagt
0:06:00–0:06:08
sie, wäre es doch total schlau, dann den Hund ins Auto zu bringen und dann alle Mann zu gehen.
0:06:08–0:06:12
Vom Miniatur Wunderland zu Elphi, da kommt man mit einem sehr kleinen Umweg
0:06:12–0:06:15
an dem Parkhaus am Sandtorkai vorbei, wo wir immer gerne parken,
0:06:16–0:06:17
wenn wir denn mal in der Nähe sind.
0:06:19–0:06:22
So bin ich da alleine durchgestratzt und das war natürlich sehr toll.
0:06:22–0:06:27
Ich freue mich immer, wenn ich im Miniatur Wunderland bin, über ganz viele verschiedene Sachen.
0:06:27–0:06:32
Einerseits über die Sachen, die ich da sowieso toll finde, dann wie glücklich
0:06:32–0:06:36
die meisten Menschen da dann aussehen. Also dass halt Leute wirklich mit einem
0:06:36–0:06:40
sehr, sehr breiten Grinsen da durchlaufen oder von irgendwas zurückkommen,
0:06:40–0:06:42
wo sie gerade was Tolles entdeckt haben.
0:06:42–0:06:47
Das ist immer ganz schön. Und natürlich mache ich das auch, also bin ich da auch einfach sehr gerne.
0:06:47–0:06:51
Und ich habe das immer, dass ich irgendwas Neues entdecke, vor allem an den
0:06:51–0:06:55
Stellen, wo ich schon zigmal vorbeigelaufen bin. Denn zum Beispiel gibt es ja
0:06:55–0:07:00
einen Bereich mit der Schweiz, wo ein Bergmassiv sich über zwei Stockwerke hoch erhebt.
0:07:00–0:07:05
Und da kann man also so die Treppe hochgehen und kann dann quasi von hinten
0:07:05–0:07:07
nochmal runter gucken. Das ist auch ein ganz toller Blick.
0:07:07–0:07:11
Und da habe ich jetzt das erste Mal auf dem Treppenkalender das Schild gelesen,
0:07:11–0:07:15
dass das Bergdorf, was da oben dann nah an der Treppe dran ist,
0:07:15–0:07:17
dass das "Sankt Plaschtique" heißt.
0:07:17–0:07:22
Das hat mich einfach wahnsinnig, wahnsinnig gefreut. Und ich habe Superman neu entdeckt.
0:07:23–0:07:27
Beides, wie gesagt, ist schon sehr lange da. Es ist mir aber noch nie aufgefallen vorher.
0:07:28–0:07:32
Zumindest von Superman habe ich ein Foto in den Shownotes und "St.
0:07:32–0:07:34
Plaschtique", das müsst ihr selber finden.
0:07:35–0:07:38
Was auch eine schöne Situation war, fällt mir gerade noch ein.
0:07:38–0:07:43
Es gibt ja da diese Schokoladenfabrik, wo man auf einen Knopf drücken kann und
0:07:43–0:07:46
dann dauert es ein bisschen und es bewegt sich ein bisschen was hinter einem
0:07:46–0:07:50
kleinen Fenster und dann fällt eine winzige Tafel Lindt-Schokolade raus.
0:07:51–0:07:55
Und da hatte ich mich nun so langsam hingearbeitet und stand in der Warteschlange
0:07:55–0:07:58
hinter zwei Mädchen, die da ganz aufgeregt warteten.
0:07:59–0:08:04
Und kurz bevor das zweite auf den Knopf drücken konnte, kamen so von links zwei
0:08:04–0:08:09
Jungs, die dann so an dem Geländer entlang slideten und schon laserfokusmäßig
0:08:09–0:08:11
auf diese Anlage hinzusteuerten.
0:08:12–0:08:15
Und die haben dann natürlich als Nächste gedrückt, als es ging.
0:08:15–0:08:19
Und dann kam irgendwann deren Mutter vorbei und sagte: "Na, seid ihr in der Schokoladenfabrik?"
0:08:21–0:08:24
Und dann sagt sie: "Kann das sein, Jungs, habt ihr euch vorgedrängelt?"
0:08:24–0:08:30
"Nein!", sagt der eine. "Wir haben gewartet, bis die beiden Mädchen fertig waren."
0:08:30–0:08:33
und dann dreht er sich während er sprach zu mir um und guckte so an mir hoch
0:08:33–0:08:35
und ich musste einfach nur grinsen,
0:08:36–0:08:41
weil er halt so wirklich im Satz sprachlos stecken blieb sozusagen.
0:08:41–0:08:42
Ich sage, es ist alles okay.
0:08:43–0:08:44
Kinder haben immer Vortritt im Miniatur Wunderland.
0:08:46–0:08:51
Die zwei Minuten kann ich jetzt auch noch warten. Und das Lustigste war eigentlich,
0:08:51–0:08:56
dass ich die dann kurze Zeit später nochmal getroffen habe, weil ich nämlich
0:08:56–0:09:00
am Vesuv gewartet habe, dass endlich Nacht wird und der Vulkan ausbricht.
0:09:00–0:09:04
Und ungefähr zehn Sekunden bevor es losging, tauchten diese beiden Kinder wieder
0:09:04–0:09:07
auf und stellten sich genau vor mir ans Geländer auf diese kleine Stufe,
0:09:08–0:09:10
die da ist, damit Kinder besser sehen können.
0:09:10–0:09:14
Und die Mutter kam schon lachend an und sagt, jetzt habt ihr euch zweimal hintereinander
0:09:14–0:09:17
beim gleichen Mann vorgedrängelt. Was ist denn los mit euch?
0:09:17–0:09:20
Es war sehr lustig. Es hat großen Spaß gemacht.
0:09:20–0:09:24
Und ich habe natürlich auch ein kleines Foto gemacht, weil ich auf Social Media
0:09:24–0:09:28
hörte, dass es Leute gibt, die kürzlich auch da waren.
0:09:28–0:09:32
Es gibt noch eine Podcast-Episode von Leni dazu, die ich persönlich
0:09:32–0:09:35
noch nicht gehört habe, weil sie noch relativ weit hinten in der Warteliste ist.
0:09:35–0:09:39
Aber sie hat geschrieben, dass sie sich unangemessen lange über die Feuerwehr
0:09:39–0:09:40
auf dem Flughafen gefreut habe.
0:09:41–0:09:44
Und mehrere Leute haben widersprochen und haben gesagt, dass man sich eigentlich
0:09:44–0:09:47
nicht zu lange, also ich gehöre auch dazu, ich sage auch immer,
0:09:47–0:09:51
man kann sich nicht zu lange über den Flughafen oder die Feuerwehr dort freuen kann.
0:09:51–0:09:57
Und jedenfalls hat Leni offenbar die Schokostation übersehen und deswegen habe
0:09:57–0:10:00
ich jetzt ein Foto immerhin in den Shownotes. Schöne Grüße an der Stelle.
0:10:00–0:10:04
Wegen des großen Andrangs ist es ein Foto geworden von der Fabrik selbst und
0:10:04–0:10:08
nicht von dem Punkt, weil da einfach zu viele Leute drauf waren und insbesondere Kinder.
0:10:08–0:10:12
Und ich fotografiere keine fremden Kinder, um das Bild danach ins Internet zu stellen.
0:10:12–0:10:18
Da komme ich mir irgendwie creepy vor. Die Herzdame und Matthze hatten sich ins
0:10:18–0:10:21
Café am Internationalen Maritimen Museum gesetzt.
0:10:21–0:10:26
Da sind wir dann hingewandert und haben die abgeholt, um dann gemeinsam zum
0:10:26–0:10:29
Parkhaus und von da zur Elbphilharmonie zu gehen.
0:10:29–0:10:34
Und dann sind wir also zur Elphi, sind da ein bisschen über die Plaza gelaufen,
0:10:34–0:10:39
haben Fotos gemacht fürs Familienalbum und auch eins musste ich unbedingt machen
0:10:39–0:10:41
von den ganzen Eisschollen, die auf der Elbe waren.
0:10:41–0:10:45
Ich hätte dann später mal noch eins machen sollen, nämlich als die Flut einsetzte
0:10:45–0:10:47
und sich ja die Fließrichtung der Elbe, die ändert sich ja dann.
0:10:47–0:10:50
Also erst fließt die Elbe Richtung Meer, so wie sie es gehört.
0:10:50–0:10:54
Und wenn dann in der Nordsee die Flut kommt, dann drückt die ja auch in die
0:10:54–0:10:58
Elbe hinein und dann dreht sich die Fließrichtung des Flusses um.
0:10:59–0:11:02
Und da kamen noch viel mehr Eisschollen mit dazu und das habe ich irgendwie
0:11:02–0:11:05
vergessen, auch nochmal fotografisch festzuhalten.
0:11:05–0:11:07
Aber ich fand es schon so ziemlich beeindruckend.
0:11:08–0:11:11
Ja und dann war der nächste Programmpunkt die Rickmer Rickmers. Aber wir sollten
0:11:11–0:11:12
ja auch den Hund wieder holen.
0:11:13–0:11:18
Also ist die Herzdame mit Matthias zusammen zum Auto gegangen, um den Hund zu holen.
0:11:18–0:11:21
Und wir sind dann halt schon so langsam losgelaufen zu Rickmer Rickmers.
0:11:22–0:11:29
Wir sind auf dem Weg kurz vor der Brücke noch von einer Veganer-Miliz angesprochen worden.
0:11:29–0:11:32
Keine Ahnung, was das nun wirklich für Leute waren. Die hatten scheinbar auch
0:11:32–0:11:38
schon von ihrer Demo zusammengepackt, denn da war ein Bollerwagen mit ganz vielen Plakaten drauf.
0:11:39–0:11:46
Also letztlich der Schädel einer Kuh mit sehr viel Blut dran und sinngemäß dem
0:11:46–0:11:51
Spruch, dass wenn man sich nicht vegan ernährt, dieses Blut auch an den jeweiligen
0:11:51–0:11:53
Händen der Menschen klebt.
0:11:53–0:11:57
Da war also noch ein Typ und eine Frau mit einer Kamera auf dem Stativ.
0:11:58–0:12:00
Keine Ahnung, was sie nur genau da gemacht haben. Auf jeden Fall gingen wir
0:12:00–0:12:04
vorbei und er sprach uns an, als wollte er irgendwie Flyer verteilen.
0:12:04–0:12:06
"Hallo, seid ihr schon vegan?"
0:12:07–0:12:10
Wirkte erstmal relativ freundlich. Ich hatte nur aber überhaupt keinen Bock
0:12:10–0:12:14
auf so ein Gespräch, weil das halt so missionarisch
0:12:15–0:12:18
auf mich wirkte und ich wollte da wirken. Du kannst ja in so einer Situation
0:12:18–0:12:21
nur der Arsch sein, wenn du nicht Veganer bist.
0:12:22–0:12:25
Das ist ja vollkommen egal, was man da sagt.
0:12:25–0:12:28
Also die einzig richtige Antwort ist: "ja, ich hasse Leute, die nicht vegan leben."
0:12:29–0:12:31
"Die sollen alle umfallen und sich am Knie wehtun."
0:12:32–0:12:34
Das ist die einzig richtige Antwort, die die hören wollen.
0:12:35–0:12:38
Und ich hatte einfach relativ schlechte Laune, weil das halt logistisch bei
0:12:38–0:12:40
uns irgendwie nicht so zusammengehauen hat.
0:12:41–0:12:45
Die Herzdame sagte irgendwann so, ich brauche so lange, geht doch schon mal
0:12:45–0:12:47
vor, was sollte der jetzt rumstehen, auf mich warten.
0:12:47–0:12:51
Wir treffen uns dann auf dem Schiff und ich wollte das einfach zusammen machen.
0:12:51–0:12:53
Es hat irgendwie geregnet und mir war kalt, bla bla bla.
0:12:53–0:12:58
Ich hatte keinen Bock auf das Gespräch. So, das sollte man eigentlich akzeptieren
0:12:58–0:13:01
können, finde ich, wenn jemand auf Ansprache nicht reagiert,
0:13:01–0:13:02
sondern einfach weitergeht.
0:13:04–0:13:08
Und das Gastteenie, die ja nun vegan ist, hat sehr freundlich geantwortet, so "ja, ich lebe vegan."
0:13:09–0:13:12
Aber seine Antwort war nicht "hey, super, willkommen, Schwester."
0:13:12–0:13:15
"Cool, dass es dich gibt!", sondern "ja und die anderen beiden nicht?"
0:13:15–0:13:20
"Dann war das wohl auch eine Lüge." Und sie war total irritiert davon,
0:13:20–0:13:23
wie unfassbar unfreundlich die gewesen sind.
0:13:23–0:13:28
Mich hat irritiert, dass diese Frau, als ich schon ziemlich vorbei war und er
0:13:28–0:13:31
dann halt so ein bisschen pöbeliger
0:13:31–0:13:34
wurde, dann doch nochmal die Kamera in unsere Richtung schwenkte.
0:13:35–0:13:38
Aber auch da habe ich jetzt nicht weiter rumdiskutiert.
0:13:40–0:13:44
Aber das Gastteenie hatte noch ein bisschen Gesprächsbedarf hinternach und ich
0:13:44–0:13:47
habe dann dummerweise sie darauf hingewiesen regelrecht,
0:13:48–0:13:52
dass da ja auch jemand gefilmt hat und das hat sie sehr aus der Bahn gebracht,
0:13:52–0:13:57
weil sie halt einfach damit nicht gerechnet hat, dass sie so angemault wird
0:13:57–0:14:01
oder dass Leute ihr einfach unterstellen, dass sie über ihr veganes Leben lügen würde,
0:14:02–0:14:07
wenn nur weil ihre Freundin und ich jetzt da nicht drauf reagiert haben,
0:14:08–0:14:09
was der Typ von uns wollte.
0:14:09–0:14:12
Es war also komplett eine absurde und bescheuerte Situation,
0:14:12–0:14:14
die eigentlich so keiner braucht.
0:14:15–0:14:19
Und die vor allem auch dem Zweck nicht dient. Also wenn man Leute dazu bringen
0:14:19–0:14:27
möchte, vegan zu leben, dann ist sie auf der Straße anzuschreien und sagen "ihr seid alles Mörder"
0:14:28–0:14:31
vielleicht nicht hundertprozentig der richtige Weg, aber was weiß ich schon?
0:14:34–0:14:38
Rickmer Rickmers war nochmal cooler, als ich gedacht habe.
0:14:38–0:14:42
Ich war schon einmal auf dem Schiff, um mir das anzugucken und das ist aber
0:14:42–0:14:44
schon eine Weile her und es war vor allem ein sehr warmer Oktobertag,
0:14:44–0:14:51
sodass wir eigentlich im Wesentlichen auf dem Oberdeck gechillt haben und ich
0:14:51–0:14:55
glaube noch einmal so auf das Poopdeck gegangen sind und ein Stockwerk weiter
0:14:55–0:14:57
runter, wo auch das Restaurant ist.
0:14:57–0:15:00
Und da konnte man ja auch noch irgendwie ein bisschen was sehen.
0:15:01–0:15:04
War mir gar nicht klar. Zum Glück hatte die Dame an der Kasse darauf hingewiesen,
0:15:04–0:15:06
dass es gleich noch zwei Stockwerke weiter runter geht.
0:15:07–0:15:11
Und da war ich jetzt dann überhaupt das erste Mal, wo also viel über die Geschichte
0:15:11–0:15:15
des Schiffs und der Reederei gezeigt wurde. Und da gibt es dann so interaktive
0:15:15–0:15:21
Geschichten, wo man irgendwie Morse-Code machen kann, wo man Flaggen-Alphabet machen kann.
0:15:21–0:15:24
Das fand ich auch ganz spannend, mich da aber nicht weiter mit befasst,
0:15:24–0:15:26
weil das halt dann irgendwie dazu führte,
0:15:27–0:15:31
dass also das ist ein Terminal, wo man seine Nachricht eingeben kann und dann
0:15:31–0:15:36
soll man sein Handy auf Videomodus stellen, in eine Halterung tun und zwei an
0:15:36–0:15:39
Seilen befestigte Flaggen nehmen,
0:15:39–0:15:44
um dann die Bewegung nachzuahmen, die einem auf dem Bildschirm vorgemacht werden.
0:15:44–0:15:51
Und da dachte ich so, ach komm, Freunde, so spannend finde ich die Idee jetzt auch nicht.
0:15:52–0:15:55
Das brauchte ich nicht. Ja, da sind wir ein bisschen rumgelaufen.
0:15:55–0:15:59
Man kann da in den Maschinenraum reingucken und ganz unten, auch unterhalb der
0:15:59–0:16:01
Wasserlinie, ist da noch so eine Art Galerie.
0:16:02–0:16:06
Es wird irgendwo noch ein Film gezeigt und das war alles. Also fand ich richtig gut.
0:16:06–0:16:10
Da haben wir dann doch recht viel Zeit auch verbracht, bevor wir dann weitergingen
0:16:10–0:16:12
zu unserem letzten Programmpunkt des Tages.
0:16:12–0:16:16
Wir wollten nämlich noch durch den alten Elbtunnel gehen und auf dem Weg hin
0:16:16–0:16:22
kam auf einmal der Wunsch nach Pommes auf. und da ist ja vor dem alten Elbtunnel
0:16:22–0:16:26
ist irgendwie so ein Parkplatz und da mittendrauf steht eine Imbissbude.
0:16:26–0:16:29
Da steht nun sehr gut sichtbar Fischbrötchen dran.
0:16:30–0:16:34
Ging so drumrum und sah halt eine große Auslage voll Fischbrötchen und habe
0:16:34–0:16:38
halt so den, wie es üblicherweise meine Art ist, einen dummen Spruch gebracht
0:16:38–0:16:40
und sagte: "sagen Sie mal, wenn ich jetzt hier ankomme und sage,"
0:16:40–0:16:43
"ich hätte gern Pommes, dann sagen Sie wahrscheinlich, was wollt ihr denn von mir?"
0:16:43–0:16:46
Und dann guckte sie so und sagte: "hä, was willst du?"
0:16:47–0:16:51
Und dann kam meine Frau dann schon an und sagte: "Pommes, er will Pommes." Ja, okay.
0:16:52–0:16:56
Und da konnte sie schon nicht so komplett mit umgehen. Und dann hat auch noch
0:16:56–0:17:00
das Gastteenie gefragt, ob die Pommes denn auch vegan sind. Und sie so, "Pommes?"
0:17:00–0:17:02
"Wieso sollten die nicht vegan sein?"
0:17:03–0:17:06
Und dann haben die noch ein bisschen sich unterhalten. Ich bin dann schon gegangen,
0:17:07–0:17:10
weil ich gedacht habe, ich könnte noch einen Sitzplatz reservieren auf einer naheliegenden Bank.
0:17:11–0:17:14
Und offenbar ging das so lange hin und her, dass die Dame dann die Packung der
0:17:14–0:17:17
Pommes rausgereicht hat, damit Gastteenie selber überprüfen kann,
0:17:17–0:17:19
dass da nun wirklich kein Milchpulver dran ist.
0:17:20–0:17:26
Denn offenbar ist es so, dass in den USA bei McDonald's die Pommes auch Milchpulver
0:17:26–0:17:28
enthalten. In Deutschland ist das nicht so.
0:17:28–0:17:32
Aber sie fragt dann nochmal sehr genau nach und sagt auch selber,
0:17:32–0:17:35
das ist halt so ihre Erfahrung in Deutschland, dass Leute davon schnell genervt sind.
0:17:36–0:17:40
Aufmerksame HörerInnen mögen sich an meine Schilderung von unserem Podstock-Aufenthalt
0:17:40–0:17:42
erinnern, wo das auch schon mal passiert ist.
0:17:43–0:17:45
Dann war das nun geklärt.
0:17:46–0:17:51
Und die Herzdame erzählte, dass nachdem sie bestellt hatte und die
0:17:51–0:17:55
Pommes in der Fritteuse waren, noch jemand ankam und irgendeine Art Fischbrötchen
0:17:55–0:18:00
bestellt hat und aber darum gebeten hat, dass sie die Schwanzflosse von dem Fisch abschneidet.
0:18:00–0:18:04
Manche Räucherfische werden mit Schwanzflosse serviert und er sagt,
0:18:04–0:18:07
das findet er eklig und sie sollte das doch bitte abschneiden.
0:18:07–0:18:10
Da muss sie wohl gefragt haben, ob heute versteckte Kamera wäre.
0:18:11–0:18:15
Alles so ein bisschen aus dem Konzept gebracht, sie konnte das nicht so richtig wechseln.
0:18:16–0:18:19
Ja, und dann halt nochmal eben durch den alten Elbtunnel gelaufen.
0:18:19–0:18:24
Da war es dann auch schon so, dass wir uns etwas, also nach meinem Gefühl, etwas beeilen mussten.
0:18:25–0:18:29
Denn die letzte Fahrt der großen Aufzüge ist ja um 18 Uhr und wir waren halt
0:18:29–0:18:36
irgendwie um 17.30 Uhr da und wollten natürlich so die Experience "großer Aufzug" auch noch haben.
0:18:37–0:18:42
Ja, hat geklappt, war alles kein Problem. Kurzer Blick von der anderen Seite
0:18:42–0:18:43
auf die Elbe und die Skyline von Hamburg.
0:18:44–0:18:48
Es war ein bisschen diesig und auf der nördlichen Elbseite war auch deutlich
0:18:48–0:18:51
mehr Eis auf dem Wasser. Das sah alles ein bisschen beeindruckender aus.
0:18:53–0:18:57
Aber muss man ja auch mal gesehen und gemacht haben. Und dann war es so,
0:18:59–0:19:00
ja, wir sind dann wieder zurück.
0:19:00–0:19:05
Kurz nach sechs haben wir uns dann gewissermaßen getrennt, weil wir halt,
0:19:05–0:19:09
also Fräulein Hund war schon ziemlich fertig mit der Schicht.
0:19:09–0:19:12
Also die mochte nicht mehr so richtig laufen. und dann haben wir gesagt,
0:19:12–0:19:21
von da zum Parkhaus dürfte so etwa eine halbe Stunde, 40 Minuten Fußmarsch sein und mit dem Hund.
0:19:22–0:19:26
Wären wir dann relativ langsam gewesen, das heißt, es hätte länger gedauert
0:19:26–0:19:30
und so haben wir uns dann, weil man ja im Hamburger Nahverkehr keine Tickets
0:19:30–0:19:34
mehr im Bus kaufen kann, sondern erstmal irgendwo einen Automaten finden muss,
0:19:35–0:19:38
so aufgeteilt, dass ich mit den Mädels vorgefahren bin mit dem Bus,
0:19:38–0:19:43
um dann mit dem Auto wieder zurückzukommen und Herzdame und Hund einzusammeln.
0:19:43–0:19:46
Und das hat dann auch recht gut funktioniert, weil es halt irgendwie,
0:19:46–0:19:52
also der Bus hält nicht komplett vor dem Parkhaus, aber 100 Meter entfernt.
0:19:52–0:19:57
Das waren eben, weiß ich, fünf Haltestellen, acht Minuten, keine Ahnung, wenn überhaupt.
0:19:58–0:20:01
Und dann der Rückweg auch keine zehn Minuten und das
0:20:02–0:20:06
war natürlich dann die deutlich bessere Variante. Ich bin dann noch aus Hamburg
0:20:06–0:20:09
rausgefahren und am ersten Parkplatz haben wir dann getauscht,
0:20:09–0:20:11
weil ich dann doch rechtschaffend müde war.
0:20:11–0:20:17
Und ich bin kurz nachdem wir auf der Autobahn waren eingepennt und kurz vor
0:20:17–0:20:19
Eckernförde erst wieder wach geworden.
0:20:19–0:20:22
Also eine guten Stunde werde ich geschlafen haben.
0:20:22–0:20:26
Dann haben wir die Freundin rausgelassen und sind selber nach Hause gefahren
0:20:26–0:20:30
und hatten dann noch unterwegs die Challenge bekommen,
0:20:30–0:20:33
dass hier Bekannte aus dem Dorf, die auch Hühner halten, gesagt haben,
0:20:33–0:20:39
sie wären nicht da und ob Gesche nach deren Hühnern gucken könnte,
0:20:40–0:20:45
weil die auch Seidenhühner halten und die gehen wohl nicht so zuverlässig in
0:20:45–0:20:46
den Stall, wie sie sollten.
0:20:46–0:20:50
Und dann kam auch schon irgendwie die Nachricht, dass also noch die Seidenhühner
0:20:50–0:20:54
in der Voliere hockten und nicht im Stall, immerhin in der Voliere und nicht irgendwo im Garten.
0:20:55–0:20:58
Und Gesche sagte schon so: "oh Mensch, das ist immer so anstrengend",
0:20:58–0:21:00
weil Seidenhühner, die hauen halt ab.
0:21:00–0:21:03
Die sind nicht wie unsere, die in so eine Art Trance verfallen,
0:21:03–0:21:05
wenn es dunkel wird, sondern die haben da echt keinen Bock drauf und dann muss
0:21:05–0:21:07
man die wirklich jagen und mit dem Kescher einfangen.
0:21:08–0:21:09
Und dann haben wir schon gesagt, okay, dann gucken wir erstmal,
0:21:10–0:21:13
ob unsere Hühner alle in den Stall gegangen sind, dass da alles okay ist,
0:21:13–0:21:17
machen ja immer abends so einen Kontrollblick nochmal dass alles geklappt hat
0:21:17–0:21:21
und dann gehen wir zusammen rüber, dass wir zumindest dann zu zweit sind,
0:21:21–0:21:26
dass einer den Stall aufmachen kann und der andere die Hühner nach der Reihe keschert.
0:21:28–0:21:33
Ja, was soll ich sagen? Von vier Hühnern waren drei im Stall.
0:21:33–0:21:36
Ja, der kleine Stall war leer und im großen Stall saßen drei Hühner.
0:21:37–0:21:38
Es hätten vier sein müssen.
0:21:39–0:21:42
Also das war so der größte Schreckmoment der vergangenen Tage.
0:21:44–0:21:50
Wir haben dann also mit Taschenlampen das Gehege abgesucht an allen Ecken und da war kein Huhn.
0:21:51–0:21:56
Und da hatten wir also schon große Sorge, dass der Marder vielleicht doch nochmal da war.
0:21:58–0:22:01
Andererseits gab es keinerlei Spuren, die darauf hindeuteten,
0:22:01–0:22:08
also sprich weder hat man Hühnerspuren gesehen noch überhaupt irgendwelche anderen
0:22:08–0:22:11
Tierspuren, es gab keine Blutspuren irgendwo,
0:22:11–0:22:14
es gab also nicht so richtig einen Hinweis,
0:22:15–0:22:23
aber das Gehege ist halt auch nur so groß, also es ist jetzt kein kleines Gehege,
0:22:23–0:22:27
aber es ist halt jetzt auch nicht so, dass man da irgendwie eine halbe Stunde sinnvoll suchen kann.
0:22:28–0:22:32
Dann hatten wir uns so halbwegs damit abgefunden, dass wir jetzt wohl einen
0:22:32–0:22:37
Huhn weniger haben würden und dass Lady Gack-Gack wie auch immer jetzt nicht mehr bei uns ist.
0:22:39–0:22:45
Also ich hatte schon so ein bisschen die Sorge, dass sie vielleicht irgendwie abgehauen sein könnte.
0:22:46–0:22:50
Und jetzt wer weiß wo ist, aber das ist dann halt auch irgendwann das Todesurteil,
0:22:52–0:22:56
weil so ein Huhn alleine halt nicht so richtig überlebensfähig ist und je nachdem,
0:22:56–0:23:00
wo es sich rumtreibt, läuft es dann halt Marder und Fuchs in die Arme und dann
0:23:00–0:23:01
ist sowieso Feierabend.
0:23:02–0:23:06
Und während wir gerade so hochgehen und ich mich ein bisschen beeilt habe,
0:23:06–0:23:10
weil ich keine Jacke anhatte, hörte ich auf einmal einen Schrei der Erleichterung,
0:23:11–0:23:14
denn die Herzdame hat sie dann doch noch entdeckt.
0:23:14–0:23:20
Lady Gack-Gack, unser kleines Stunthuhn, hat es irgendwie, wie ich auch schon vermutet
0:23:20–0:23:23
hatte, aber dann tatsächlich über oder unter den Zaun geschafft.
0:23:24–0:23:27
Wissen wir nicht ganz genau, wie sie konkret rausgekommen ist,
0:23:27–0:23:32
aber sie hat das Gehege verlassen und dann mutmaßen wir den Weg nicht zurückgefunden
0:23:32–0:23:38
und hat sich in so einer kleinen Gerümpel-Ecke an der Hauswand dann da eine Stelle gesucht,
0:23:38–0:23:42
wo sie halbwegs trocken und wettergeschützt sich hinsetzen konnte und hatte
0:23:42–0:23:44
da sich schon für die Nacht eingerichtet.
0:23:45–0:23:48
Und wir haben sie dann halt mitgenommen und gesagt, okay, jetzt darf die nochmal
0:23:48–0:23:53
für eine Nacht im Keller schlafen, weil sie wahrscheinlich dadurch,
0:23:53–0:23:55
dass sie jetzt nicht sich an andere Hühner rankuscheln konnte,
0:23:56–0:23:57
doch ein bisschen durchgefroren war.
0:23:58–0:24:01
Das war unnötig aufregend, möchte ich mal an der Stelle sagen.
0:24:02–0:24:05
Ja, und heute war dann tatsächlich nochmal Arbeiten angesagt.
0:24:05–0:24:08
Ich hatte einen Termin in Kiel, wo ich relativ früh los musste,
0:24:09–0:24:14
und das ging nun logistisch nicht mit den Plänen der Herzdame zusammen beziehungsweise
0:24:14–0:24:19
mit ihren Arbeitssachen und so habe ich gedacht, dann könnte ich ja das Carsharing-Auto benutzen.
0:24:20–0:24:24
Nun kann ich aber das, was bei uns im Dorf steht, aus irgendeinem Grund nicht buchen.
0:24:24–0:24:27
Da gibt es dann in der App einen roten Bildschirm und eine Fehlermeldung.
0:24:28–0:24:32
Das habe ich jetzt gestern an mehreren Stellen versucht und mit dem gleichen
0:24:32–0:24:37
Ergebnis, konnte dann aber zumindest das Auto buchen, was in Eckernförde steht.
0:24:38–0:24:43
Dann ist Eckernförde nicht besonders weit weg, aber wenn man nicht mobil ist,
0:24:43–0:24:45
dann ist es halt doch unerreichbar.
0:24:45–0:24:49
Und jetzt habe ich dann also gestern Abend beschlossen,
0:24:50–0:24:55
dass ich mir dann ein Taxi holen würde, weil die Herzdame nach dem Schreck und
0:24:55–0:25:00
so weiter und in Vorbereitung auf ihre Gottesdienste noch lange in der Nacht
0:25:00–0:25:03
arbeiten werden müsste, das war klar.
0:25:04–0:25:08
Und dann zu sagen, ja, dann fahr mich bitte um kurz nach 5, nach Eckernförde.
0:25:08–0:25:10
Das wäre irgendwie blöd gewesen.
0:25:11–0:25:18
Und naja, dann bin ich also mit dem Taxi zum Carsharing-Auto und von da weitergefahren
0:25:18–0:25:20
und das hat auch im Wesentlichen alles super geklappt.
0:25:20–0:25:25
War mehr als rechtzeitig da, konnte meinen ganzen Kram machen.
0:25:25–0:25:29
Das Problem war dann halt nur nach dem Termin, wollte ich wieder nach Hause
0:25:29–0:25:31
und dann ging das Auto nicht auf.
0:25:32–0:25:35
Also man steuert das, man macht das ja mit einer App, nicht mit einem Schlüssel.
0:25:35–0:25:39
Und dann klickst du auf Öffnen und dann passiert nichts.
0:25:40–0:25:43
Dann habe ich nochmal geklickt und dann kam da irgendwie so ein Pop-Up-Fenster,
0:25:43–0:25:49
das eigentlich nur zu Mietbeginn auftaucht, nämlich das über bekannte Vorschäden informiert.
0:25:50–0:25:54
Ich habe dann da auf "Schließen" geklickt, also das Fenster geschlossen und versucht,
0:25:54–0:25:55
das Auto zu öffnen. Das ging nicht.
0:25:56–0:25:59
Dann habe ich auf "Buchung starten" gedrückt als einzigem anderen Button,
0:25:59–0:26:04
der da war. Da kam dann noch eine Fehlermeldung, man möge sich doch bitte an den Anbieter wenden.
0:26:04–0:26:07
Der hat natürlich am Wochenende den Kundendienst nicht besetzt.
0:26:09–0:26:13
Naja, machen wir es kurz: Irgendwie fünfmal versuchen und die App nochmal komplett
0:26:13–0:26:16
abschießen und neu starten. Das hat dann funktioniert.
0:26:17–0:26:22
Aber das war dann so eine Verzögerung, die ich nun überhaupt nicht brauchte.
0:26:22–0:26:25
Bin dann nur ein paar hundert Meter gefahren zum nächsten Schnelllader.
0:26:26–0:26:31
Von da während das Auto lud, dann kurz zum Mittagessen gegangen und dann habe
0:26:31–0:26:35
ich es um, weiß ich nicht, dann war ich um mit Abstellen.
0:26:36–0:26:41
Um 13.45 Uhr fertig. Der Zug nach Rieseby fährt immer um 40.
0:26:41–0:26:44
Das heißt, ich hatte dann noch fast eine Stunde Zeit, die ich dann irgendwie
0:26:44–0:26:48
totgeschlagen habe, im Wesentlichen durch am Bahnhof rumstehen.
0:26:48–0:26:53
Das war dann aber wiederum ganz gut, weil mir an der Fußgängerampel ein blinder
0:26:53–0:26:58
Mensch begegnete mit seinem Leitstock, der zwar den Knopf drückte für das besondere
0:26:58–0:27:02
Signal für Menschen mit Sehbehinderung, da kam aber nichts.
0:27:02–0:27:05
Und dann habe ich ihn halt mündlich darauf hingewiesen, dass die Ampel gerade grün geworden ist.
0:27:06–0:27:08
Und er hat sich dann auch bedankt und ging los. Und dann sagte ich:
0:27:08–0:27:10
"Achtung, Sie laufen gerade genau auf die nächste Ampel zu."
0:27:10–0:27:13
Und habe ihn da so ein bisschen rumgelotst. Und dann waren wir auf der anderen
0:27:13–0:27:15
Seite und er sagte, Mensch, ja, vielen Dank.
0:27:15–0:27:18
Jetzt muss ich ja nur noch geradeaus, um ins Bahnhofsgebäude zu gehen, richtig?
0:27:18–0:27:21
Und ich wusste nun, dass das am Wochenende abgeschlossen ist.
0:27:21–0:27:25
Und habe ihm das so gesagt und sagte: "wenn sie mögen, dann führe ich sie auf den Bahnsteig."
0:27:25–0:27:29
Dann haben wir uns so untergehakt und sind da gemeinsam hingelaufen.
0:27:30–0:27:33
So konnte ich also noch die gute Tat des Tages auch noch abhaken.
0:27:34–0:27:36
Das ist dann also schon mal erledigt.
0:27:36–0:27:43
So, war dann gegen 15 Uhr zu Hause, Mittagsschlaf, kurz mit der Herzdame schnacken.
0:27:43–0:27:45
Wir hatten uns ja auch im Prinzip noch nicht gesehen heute.
0:27:46–0:27:49
Und jetzt bin ich hier und habe diese Folge fertig. Und ich kann noch erwähnen,
0:27:49–0:27:56
dass wir am Montag den zweiten Teil der Offroad-Episode mit Saskia und Sven
0:27:56–0:27:58
aufgenommen haben für den Camping-Caravan-Podcast.
0:27:59–0:28:03
Die kommt dann jetzt auch demnächst. Mal gucken, wann der feine Herr Pohlmann
0:28:03–0:28:04
mit dem Schnitt fertig wird.
0:28:05–0:28:10
Das ist dann jetzt auch schon safe. Und abgesehen davon bin ich der Meinung,
0:28:10–0:28:13
dass alle, die sich nicht aktiv gegen das Erstarken des Rechtsextremismus in
0:28:13–0:28:16
Deutschland einsetzen, von ihren politischen Ämtern zurücktreten sollten.
0:28:16–0:28:21
Bis Sie das tun oder bis eine weitere Folge erscheint von Jörn Schaars feinem Podcast: Alles Gute.
Mit Bezug auf diese Episoden:
Das Kleingedruckte:
Diese Jörn Schaars feiner Podcast-Episode wurde am 08.02.2026 aufgenommen und veröffentlicht. Sie steht unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)-Lizenz . Zu hören ist: Jörn Podcastcover: Siegfried Fock, Tobias Migge Musik: Jason Shaw ("Jenny's Theme ", CC-BY-SA)
@meine-url-ist-laenger-als-deine.de
Der Link zum Peertube wirft bei mir einen 404.
Der richtige Link:
https://vid.northbound.online/c/podjournal/videos
Remote-Antwort
Ursprüngliche Kommentar-URL
Dein Profil
Verdammich, das war noch aus einem frühen Stadium des testens. Ich habe den Link korrigiert, danke für den Hinweis.
@meine-url-ist-laenger-als-deine.de „Erst fließt die Elbe Richtung Meer – SO WIE ES SICH GEHÖRT!“
Was für ein herrliches Zitat!
Remote-Antwort
Ursprüngliche Kommentar-URL
Dein Profil