Moin.
Beruflich setze ich KI gar nicht ein. Privat keine generative KI, andere nur zu Recherchezwecken – und da aber immer häufiger, da
1) Suchmaschinen gefühlt immer nutzloser werden und
b) ich auch auf recht vage Fragen noch sinnvolle Antworten bekomme.
Natürlich immer noch mit dem Abgleich persönliches Wissen und zumindest einen Blick darauf, welche Quellen die KI – in meinem Fall Perplexity – genutzt hat. Ähnlich wie Wikipedia bei ernsthaften Fragen also der Start des Lernens/der Recherche, nicht das Ende.
Zwei besondere persönliche Nutzungsfälle:
i. Recherche zu Long Covid. Da stehen die Informationen in mehreren Sprachen so fragmentiert im Netz, da käme ich mit konventioneller Suche auf keinen grünen Zweig. Insbesondere, wenn die Ausdauder sowieso schon eingeschränkt ist.
2. NotebookLM zur Recherche in abgeschlossenen Ressourcen, z.B. Regeln und Weltbeschreibungen im Rollenspiel. Habe ich alles einmal schon selbst gelesen, aber 600+ Seiten bleiben nicht aktiv im Gedächtnis.
Reines Bauchgefühl bei Perplexity: Im Laufe meiner Nutzungszeit habe ich den Eindruck, dass das Ding angefangen hat mehr zu labern. Also etwas weniger auf den Punkt Informationen liefert als zu Anfang. Weiß aber nicht, ob das an den Themen liegt oder Änderungen beim Dienst.