So ein blöder Tag heute. Abschied nehmen von einer Stadt in der man noch längst nicht alles gesehen hat. Aber das ist letztlich kein Grund zur Trauer, sondern ein Ansporn möglichst schnell noch mal wiederzukommen. Trotzdem: Der Tag war blöd.
An unserem letzten Tag sind Thorsten und ich noch mal raus nach Jersey Gardens gefahren. Thorsten wollte die Reebocks umtauschen, weil er sich wohl doch eine Nummer zu klein gegriffen hatte. Eigentlich eine einfache Sache, rein, tauschen raus – eine Stunde sind wir wieder da.
Heute würde wieder einer dieser Tage werden, an denen wir hauptsächlich in der U-Bahn sitzen oder die Mischung aus Sonne und Wind genießen: Wir haben Filmschauplätze abgeklappert.
Dieser Tag stand kom-plett im Zeichen des ungezügelten Konsums. Mit dem Bus sind wir zur Jersey Gardens Outlet Mall gefahren. 100 Outlet-Geschäfte unter einem Dach, überall Teppich und gute Musik in einer angenehmen Lautstärke im gesamten Komplex.
Unser einziger Regentag hätte eigentlich nach einem Besuch im MoMA geschrien. Aber Thorsten und Marco kamen mit ihrem Totschläger-Argument „Ich hab mir das neulich mal im Internet angesehen und, mal ganz ehrlich: Das ist nicht so toll.“
Auch den Samstag haben wir langsam angehen lassen. Warum auch hetzen, schließlich sind wir ja im Urlaub. Das Wetter war prima: Schön sonnig, aber es wehte ein ordentlicher Wind und es war etwas frisch.
Bei uns war es heute verdächtig ruhig. Für einen Freitag. Allerdings hatte Tina auch mit Kopfschmerzen zu kämpfen und war nur bedingt einsatzfähig. Trotzdem haben wir eine Menge unternommen und dabei den Tag fast ausschließlich in der U-Bahn verbracht.
Nach unserem gestrigen Gang durch Manhattan haben wir eine hervorragende Geschäftsidee entwickelt. Die ist leider dermaßen geheim, dass ich nicht darüber sprechen darf, aber wir werden uns dumm und dämlich verdienen damit.
Unseren heutigen Sightseeing-Trip haben wir im Financial District begonnen und sind von dort zum South Street Seaport gelaufen. Nachdem wir endlich den Aufgang zur Brooklyn Bridge gefunden hatten, haben wir bei herrlichem Wetter die Aussicht auf Manhattan genossen.
Unser zweiter Tag in Manhattan begann mit einem ausgedehnten Spaziergang Richtung Downtown. Ohne festes Ziel, wir waren einfach nur verdammt früh auf und hatten ungefähr drei Stunden Zeit, bis uns Big Apple Greeter Hans abholen würde.