Von flüchtenden Hühnern, die am Kieler Hauptbahnhof vegane Cevabcici feilbieten. Oder so ähnlich.
0:14:47 15. März 2026 um 8:18 524 Downloads
Langsam fühlt sich das hier an, wie im Film „Hennen rennen“. Darin planen die Hühner auch den Ausbruch aus dem Gehege. Kürzlich begegnete mir eins unserer Hühner vor der Haustür und da gehörte es nun wirklich nicht hin. Darüber und die Konsequenzen daraus berichte ich heute ebenso, wie über die Geburtstagsparty der Herzdame, NGO-Wegelagerei im Kieler Hauptbahnhof und darüber, was ich diese Woche leckeres gekocht habe.
Diese Episode hat 7 Kapitelmarken und jede von ihnen ist durchschnittlich ca. 2 Minuten und 6 Sekunden lang.
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Shownotes:
Transkription der Episode anzeigen
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Moin und herzlich willkommen zu Jörn Schaas Feinem Podcast Episode 537.
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Ich bin Jörn Schaar und ihr seid es nicht.
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Vor einer Woche habe ich ein bisschen
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vorproduziert. Ich will nicht sagen geschummelt, das wäre Quatsch.
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Ich habe die Episode schon am Samstag aufgezeichnet und erst am Sonntag veröffentlicht,
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weil halt nun mal Sonntags der Veröffentlichungstermin ist.
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Und dadurch sind natürlich so zwei Sachen ein bisschen ins Hintertreffen geraten.
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Zum einen, kurz nach der Aufnahme am Samstag, bin ich mit dem Hund rausgegangen
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und als ich die Tür öffnete, die Haustür, stand da eins unserer Hühner!
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Also es ist schon wieder ein Huhn aus dem Gehege entkommen.
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In diesem Fall hat es sich eben nicht irgendwo im Garten ein Plätzchen gesucht,
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sondern es wird wohl so sein, dass es an der Hecke entlang gelaufen ist.
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Und dann kommt man hinter so einen Palisadenzaun, so einen Sichtschutz,
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der an einem Gartentor endet.
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Und der Weg an diesem Tor vorbei führt dann gewissermaßen in die Freiheit.
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Und so bin ich jetzt gerade ziemlich froh darum, dass ich das nun offenbar auf
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dem Weg in die Freiheit noch abgepasst habe.
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Dass es also erstmal im Bereich unserer Haustür den Vorgarten erkundet hat,
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anstatt sich gleich woanders hin zu orientieren, was weiß ich,
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Richtung Friedhofshecke,
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Straßenrand, Ortskern, was auch immer.
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Ob wir es da wieder zurückbekommen hätten, weiß ich nicht.
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Das kann natürlich nur bedeuten: wir brauchen mehr Überwachungstechnik. (lacht)
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Wir müssen die Hühner mehr im Blick behalten können.
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Wir haben ja die Kameras, die die Stalltüren beobachten.
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Die dienen ja aber nur dazu zu kontrollieren, ob die Hühner in den Stall gehen.
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Was wir halt noch brauchen, in sehr großen Anführungszeichen,
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wollen wir ehrlich sein, ist ein lückenloses Überwachungssystem für den Rest des Gartens.
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Und das ist natürlich Quatsch. Nein, also ich träume so ein bisschen vor mich
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hin und gucke mich so ein bisschen um und sehe, dass es von dem Hersteller unserer
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Kameras etwas gibt, was erstmal interessant aussieht.
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Was ich mir vorstellen kann, das ist aber jetzt nichts, wo ich sofort hektisch
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loslaufe und hier schon den Bestellbutton gedrückt habe, sondern das überlege
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ich mir nochmal sehr gut.
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Denn es ist natürlich auch immer eine Frage, ich will jetzt ja den Garten nicht
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vollpflastern mit Kameras. Denn auch da gibt es ja dann verschiedene Datenschutzfragen zu klären.
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Zum Beispiel auch, wie das mit dem Spielplatz auf der anderen Seite der Hecke aussieht.
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Ja, also da müsste dann eben klar sein, dass ich da so einen Privatsphäre-Filter
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reindrehen kann, dass der Bereich eben gar nicht mit aufgenommen wird,
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sondern einfach, dass da so ein schwarzer Balken eingefügt wird.
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Und dann stellt sich natürlich die Frage, also klar, natürlich muss eine Kamera
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dann reichen, es ist ja Quatsch, da jetzt mehr als eine hinzubauen.
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Die kann man dann, also das so, wie ich es jetzt verstanden habe,
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auf der Produktseite, könnte man die so einstellen, dass die so ein bisschen
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patrouillenmäßig mehrere Punkte abschwenkt und wenn dann irgendwo Bewegung ist,
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dass sie dann da kurz drauf bleibt und das noch ein bisschen… und das einfach
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beobachtet, dann kann man natürlich das so einstellen, dass die zu bestimmten
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oder dass sie im Wesentlichen auf Tiere achtet.
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Ich glaube nicht, dass wir ein Problem damit haben, dass Leute durch unseren Garten laufen.
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Andererseits weiß ich es aber auch nicht, solange ich keine Kamera habe, die das dokumentiert. (kichert)
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Aber ich bin halt eigentlich auch nicht so, dass ich sage, ich muss jetzt an
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jeder Hausecke irgendwie Videoüberwachung haben. Fände ich auch ein bisschen übertrieben.
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Also das ist sowas, worüber ich nachdenke. Im konkreten Fall,
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also das Huhn, das habe ich jetzt gar nicht gesagt, konnte ich natürlich dann
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auch relativ problemfrei einfangen.
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War natürlich erstmal ein Schreck, bist auf die Hunderunde vorbereitet
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und dann steht da ein Huhn und dann musst du erstmal darauf reagieren.
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Das heißt also Hund zurück ins Haus verfrachten, die war natürlich auch ganz
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irritiert, denn eigentlich wollten wir ja spazieren gehen und dann erstmal dieses
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Huhn einfangen und wieder zurück ins Gehege setzen.
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Das war dann relativ leicht und es war auch zügig erledigt.
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Aber abgesehen von der Option, so eine Flucht früher zu erkennen,
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wäre, glaube ich, interessanter, eine Kamera zu haben, die uns mal zeigt,
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wo die überhaupt entkommen.
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Ob die über den Zaun flattern, aus welchem Grund auch immer,
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oder ob es irgendwo eine Stelle gibt, wo sie unterdurchkommen. Das wüsste ich gerne.
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Und das Problem ist halt an der Stelle, wo man das sehen könnte,
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das ist die Nordseite vom Haus, das heißt, da kann man mit PV wenig tun und
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da ist auch keine Möglichkeit, da Strom hinzulegen.
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Da muss ich einfach für mich überlegen, wie das darstellbar wäre.
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Oder ob wir uns einfach damit abfinden, dass ab und zu mal ein Huhn abhaut.
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Warum habe ich vorproduziert? Es war der Geburtstag der Herzdame, den wir gefeiert haben.
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Und da war schon am Samstag klar, dass wir üblichen Veröffentlichungstag,
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dem Sonntag, sehr beschäftigt sein würden.
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Denn wie immer haben wir nach dem Open-House-Prinzip gefeiert.
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Das heißt, ab elf war eingeladen, war die Tür offen im übertragenen Sinn.
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Und dann kamen auch tatsächlich schon kurz vor elf die ersten Gäste.
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Die haben sich auch mehrfach entschuldigt, dass sie zu früh da sind.
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Sie haben sich einfach mit der Zeit ein bisschen verschätzt.
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Das ist aber alles gar kein Problem. Wir waren halt noch in den letzten Zügen.
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Ich hatte Abend vorher schon alles
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vorbereitet und geschnippelt für eine Kartoffelsuppe, die kochte gerade.
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Und mein Chili war auch fast fertig. Und ich war, als sie geklingelt haben,
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gerade dabei, Blech Apfel-Streuselkuchen in den Ofen zu tun.
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Also wir hatten da schon noch am Morgen eine Menge zu tun.
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Und dann war eben klar, dass ich nicht auch noch eine Podcast-Episode produzieren könnte.
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Ja, und die Party an sich, das war total angenehm. Keine Ahnung,
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wie viele Leute dann über Tag da waren.
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Es ist halt immer ein Kommen und Gehen, also auch bis in den Abend hinein.
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Es kamen Leute, die waren vormittags da für zwei, drei Stunden.
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Es gab welche, die kamen irgendwie kurz nach Mittag und sind dann bis zum Abend geblieben.
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So entwickelte sich also der Tag und das war sehr gut.
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Worüber ich mich diese Woche hart aufgeregt habe und auch in der vergangenen
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Woche auch schon, das ist diese Wegelagerei, die im Kieler Hauptbahnhof,
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finde ich, gerade um sich greift.
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Gar nicht mal von irgendwelchen Leuten, die einen aggressiv anbetteln.
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Da stehen halt ständig irgendwelche NGOs, die da Promoter hinstellen,
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um Leuten irgendwas aus dem Kreuz zu leiern. Eine Spende, eine Mitgliedschaft, weiß der Geier.
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Und das ist auch komplett egal, was für eine Organisation das ist. Die sind alle nervig.
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Und die gehen dann allen auf den Keks. Man kann sich dem eigentlich nicht so
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wirklich entziehen, weil die halt
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auch Distanzen bis 20 Meter im Sprint zurücklegen, um dich aufzuhalten.
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Und ich habe da schon wirklich eine Menge versucht. Also zum Beispiel kommt
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mein Zug wenige Minuten vor dem Regionalexpress aus Hamburg an.
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Der ist immer brechend voll.
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Und selbst wenn ich mich in diese Traube von Menschen integriere,
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die aus diesem Zug rauskommen,
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ich habe Kopfhörer auf, ich gucke grimmig, ich gucke an den Leuten vorbei,
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die da diesen Promotion-Job machen und dafür bezahlt werden,
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dass sie irgendwelche Leute anquatschen und trotzdem kommen die ständig auf mich zu.
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Es ist inzwischen, ich weiß nicht, woran das liegt. Ich habe nicht das Gefühl,
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dass ich ausstrahle: „hey, sprich mich an.“
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„Ich habe Bock auf eine Unterhaltung über ein Thema, das du mir aufzwingen willst.“
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Und trotzdem gehen da irgendwie 50 Leute an denen vorbei, die werden überhaupt
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nicht beachtet und dann sprintet einer auf mich zu.
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Also es war jetzt tatsächlich, ich war so genervt, zweimal hatte ich das,
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in dem einen Fall mich wirklich starr geradeaus guckend an jemandem vorbeigelaufen,
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der winkend halb in meinem Weg stand.
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Also neulich hat mich auch jemand auf die Schulter getippt und gesagt:
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„Sie haben da was verloren. Ihr Lächeln.“
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Ich möchte das nicht. Heb dir das für einen Clubbesuch auf oder weiß der Geier
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was, aber geh mir nicht auf den Sack damit.
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Kieler Hauptbahnhof ist ja ein Kopfbahnhof und eigentlich kommt man da an und
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da gibt es für mich zwei Möglichkeiten.
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Das eine ist geradeaus durchzugehen, Treppe runter und dann zu Fuß in die Stadt,
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oder vorher nochmal einen Einkehrschwung bei Rewe machen und noch was zu trinken
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kaufen oder eben vor der Treppe links abzubiegen Richtung Bushaltestellen.
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Das ist der praktische Weg, den ich üblicherweise nehme. Hängt auch immer so
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ein bisschen davon ab, wie die Ankunftszeit gerade ist.
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Häufig ist es so, dass ich noch genug Zeit habe, erstmal was zu trinken zu kaufen für den Tag.
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Und manchmal gehe ich aber auch direkt zur Bushaltestelle, wenn ich weiß,
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dass da innerhalb weniger Minuten sowieso ein Bus in meine Richtung fährt.
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Inzwischen ist es so, dass ich von „meinem Gleis“
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ganz rüber auf die andere Seite gehe,
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hinter den Gepäckschließfächern längs und da den rechten Seitenausgang,
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die sogenannte Kaisertreppe runter, um dann außen um den Bahnhof rumzugehen,
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am Taxivorplatz vorbei.
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Dann kann ich immer noch entscheiden, ob ich dann nochmal wieder reingehe und
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unten am Fuß der Treppe in den Rewe gehe oder ob ich dran vorbeilaufe Richtung Busbahnhof.
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Und in der Regel lohnt es sich dann schon fast nicht mehr, dann ist es eigentlich
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fast einfacher zu sagen: „dann gehe ich halt die paar hundert Meter zu Fuß“,
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ist wahrscheinlich sowieso besser.
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Ja, also ich bin hart angepisst von solchen Leuten, die dafür bezahlt werden,
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mir auf den Sack zu gehen.
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Ich kenne die auch aus anderen Kontexten. Ich habe mich auch schon mit jemandem
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von der Deutschen Luftrettung unterhalten.
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Die sagen, ja, und sie müssten jetzt dann, wenn sie hier unterschreiben,
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dann sind sie Fördermitglied für nur so 36 Euro im Jahr und da unterstützen
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sie unsere Arbeit, die ich total wertvoll finde, ohne Frage.
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Aber ich habe gesagt, ich, sehen Sie es mir nach, ich unterschreibe nichts auf
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der Straße, ich möchte das gerne mit nach Hause nehmen und mir das in Ruhe angucken,
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was da die Konditionen sind.
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Und dann war ihre Antwort, ja, das kenne ich schon, dann machen Sie es eh nicht,
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Sie kriegen keinen Flyer von mir.
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Ich sage, ja gut, dann kriegen Sie keine Unterschrift von mir, schönen Tag noch.
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Ja, aber dann tragen Sie ja dazu bei, dass Menschen sterben.
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Ich sage, nee, mache ich nicht.
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Ich trage das, das ist Blödsinn. Ich bin jetzt hier weg.
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Und das hat, also dann, dann muss man sich mit solchen Leuten immer auch noch
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streiten. Und das finde ich halt einfach ungehörig und blöd.
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Was ich hingegen gut fand, war, dass ich diese Woche Zeit und Lust hatte,
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mal wieder was zu kochen.
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Und das ist leider ein bisschen schade. Es ist wieder mal kein richtiges Rezept,
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was ich euch sagen kann, sondern es ist ein YouTube-Video.
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Ich finde ja Anleitungen, die man lesen kann, immer besser, als wenn man irgendwie
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durch ein Video scrollen muss. Aber da gibt es unterschiedliche Ansichten.
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Irgend so ein Typ hat ein Linsen-Cevabcici gemacht, also veganes Cevabcici
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aus pürierten roten Linsen.
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Ich habe das Vorschaubild gesehen und das sah wirklich sehr,
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sehr gut aus. Also das ist das Schöne, dass dieser Typ wenigstens auch gute
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Kameras benutzt und gutes Licht hat.
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Es war einerseits total einfach, das zu machen von den Arbeitsschritten her.
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Es war jetzt aber dann in der Folge ein bisschen doof, weil man natürlich dann
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eine Menge sauber machen muss.
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Es geht darum, dass man eben Linsen, rote Linsen, einweicht für mindestens eine
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Stunde. Er sagt, besser wäre über Nacht.
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Und dann werden die püriert mit Mixer oder mit einem Stab. Also ich habe unseren
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Stabmixer dafür genommen.
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Und da kommen dann angebratene Zwiebelstreifen rein.
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Da kommt ein bisschen Kichererbsenmehl rein und ein bisschen Panko.
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Und dann noch frische Petersilie war es, glaube ich.
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So, das würzt man dann noch ein bisschen und dann kommt das einfach in die Pfanne,
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wird gebraten, fertig und in der Zwischenzeit kann man dann auch noch im Verhältnis
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1 zu 1 aus Ajwar und Sojajoghurt einen passenden Dip dazu anrühren.
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Und das war wirklich in sich schon lecker und ich habe mir gedacht,
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das reicht dann nicht als Einzelgericht, sondern da muss ja noch was dazu.
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Also habe ich dann serbischen Reis dazu gemacht, diesen Reis kochen,
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Paprika anbraten, dass sie weich ist, Tomaten in Würfel mit dazu.
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Dann kommt das alles in die Pfanne mit Ajwar, der Reis dazu und dann kann man
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noch, also natürlich gehören da Erbsen mit rein.
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Also das war sehr, sehr lecker. Hat auch allen geschmeckt. Ich habe den klaren
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Auftrag, das nochmal zu machen.
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Genauso übrigens wie die Pasta mit Kidneybohnen und Spinat, die ich dann am Freitag gemacht habe.
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Das war wirklich unfassbar einfach. Nach, da ist nämlich einfach nur Pasta kochen,
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Zwiebeln in Streifen schneiden, ein bisschen Knoblauch würfeln.
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Im Rezept sind auch noch Oliven, die mag ich nicht, also habe ich sie weggelassen.
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Und dann abgespülte Kidneybohnen bereitstellen und dann brät man die Zwiebeln
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an, schmeißt den Knoblauch dazu und dann Tomatenmark, Ajwar,
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Kidneybohnen in die Pfanne, ein bisschen Nudelwasser verrühren,
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alles ein bisschen eindicken lassen.
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Und kurz bevor die Pasta gar wird, schmeißt man noch irgendwie so 150-200 Gramm Spinat mit rein.
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Im Rezept steht 100 Gramm Spinat. Auf die Menge, die ich da gemacht habe,
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war mir das viel zu wenig.
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Das habe ich verdoppelt, den Spinatanteil. Und dann haben wir noch ein bisschen
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veganen Käse mit untergehoben.
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Auch da die Angabe im Rezept viel zu wenig.
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So geht es nicht. Ein bis zwei Esslöffel. Was sind das für eine Angabe für Streukäse? Ich bitte euch.
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Und dann werden einfach die Nudeln da reingerührt und es ist ein wahnsinnig leckeres Essen.
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Das hat einfach super funktioniert, da habe ich mich wirklich gefreut.
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Und was ich jetzt noch übrig habe, das wird dann in der kommenden Woche auf
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den Tisch kommen, ist ein Kidneybohnen-Erdnusseintopf mit Erdnussbutter.
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Da bin ich auch sehr gespannt.
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Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass alle, die sich nicht aktiv gegen das
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Erstarken des Rechtsextremismus in Deutschland einsetzen, von ihren politischen
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Ämtern zurücktreten sollten.
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Bis sie das tun oder bis eine weitere Folge erscheint von Jörn Schaars feinem Podcast: Alles Gute.
Mit Bezug auf diese Episode:
Das Kleingedruckte:
Diese Jörn Schaars feiner Podcast-Episode wurde am 15.03.2026 aufgenommen und veröffentlicht. Sie steht unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)-Lizenz . Zu hören ist: Jörn Podcastcover: Siegfried Fock, Tobias Migge Musik: Jason Shaw („Jenny’s Theme „, CC-BY-SA)
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