Was machst du eigentlich den ganzen Tag? (2/26)

Wie immer am fünften eines Monats versammelt sich der Freundeskreis Tagebuchbloggen hinter Frau Brüllen, um den eigenen Tag zu dokumentieren. Das ist immer ein nettes Gastspiel für mich und führt dazu, dass ich alle vier Wochen die Blog-Funktion meiner feinen Seite abstauben kann.

Fräulein Hund war heute Morgen um kurz nach sechs ein wenig empört, weil ich sie nur aus dem Schlafzimmer ließ und mich dann wieder hinlegte. Nach kurzer Diskussion und der üblichen Morgentoilette war der Spaziergang geradenach überfällig. Soweit war nichts berichtenswertes, außer dass hier immer noch sehr doll Winter ist. Schmales Frühstück und irgendwie bin ich dann nochmal auf der Couch umgekippt. Eine kanppe Stunde später wurde ich von wildem Gegacker wach: Die Hühner übernachteten wegen der Kälte im Keller und wollten sehr dringend an die frische Luft.

Der erste Termin des Tages war ein angenehmer: Die neue Geschäftsführerin der Landwirtschaftskammer lud zum Kennenlerntreffen. Das dauerte eine gute Stunde und war sehr nett, danach ging es für mich weiter nach Kiel. Ich hatte etwas zu großzügig geplant und entsprechend Zeit für ein paar Einkäufe.

Auch der zweite Termin lief sehr entspannt und nach Plan, der Weg nach Hause soweit unspektakulär. Die letzten paar Kilometer waren wie schon ín den letzten Tagen sehr winterig. Ostwind, pulveriger Schnee, das ist immer etwas abenteuerlich. Nach einem weiteren Spaziergang mit Fräulein Hund ist Zeit für einen kurzen Mittagsschlaf. Viel ist sonst nicht mehr zu tun, ich vereinbare noch ein paar weitere Termine, bevor ich in die Küche gehe.

Heute gibt es „Reis mit Scheiß“: wir haben noch Gemüse da, das dringend weg muss. Pilze, Sellerie, Paprika, Zucchini und Möhren kommen mit Zwiebeln und Knoblauch in die Pfanne, während der Reis kocht. Nachdem alles angebraten ist, kommt eine Dose stückiger Tomaten dazu und eine Art Teriyaki-Sauce. „Eine Art“ weil ich nicht alle Zutaten und auch nicht die genauen Mengen habe. Aber es reicht, um dem Gemüse einen Asia-Touch zu geben, der hervorragend funktioniert. Auf den letzten paar Minuten kocht im Reiskocher auch noch etwas Brokkoli mit.

Zum Essen gucken wir zwei Episoden „Parlament“, weil wir die Veröffentlichung der neuen Staffeln nicht mitbekommen hatten und ich durch meinen Brüsselbesuch neulich daran erinnert wurde.

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