Ich denke über KI-Nutzung nach und finde es immer noch doof.
0:14:39 12. April 2026 um 9:31 544 Downloads
Ein Blogpost über KI-Nutzung hat mich zu dieser Platzhalter-Episode inspiriert, in der ich über meine eigene KI-Nutzung nachdenke und ein kleines Experiment starte.
Diese Episode hat 7 Kapitelmarken und jede von ihnen ist durchschnittlich ca. 2 Minuten und 5 Sekunden lang.
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Shownotes:
Stefan Pfeiffers Blogpost
Transkription der Episode anzeigen
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Moin und herzlich willkommen zu Jörn Schaars feinem Podcast.
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Das hier ist eine Platzhalter-Episode, die habe ich mir vor einigen Tagen hingelegt,
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für den Fall, dass ich irgendwann mal nicht dazu komme, eine Episode zu veröffentlichen.
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Und das Thema ist künstliche Intelligenz. Ich mache mich da im Podjournal gerne
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ein bisschen drüber lustig, weil sie einem ja nun wirklich gerade an allen Ecken
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und Enden des Internets reingedrückt wird.
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Aber jetzt habe ich einen Blogpost gelesen von jemandem, der sehr viel KI einsetzt.
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Da habe ich gedacht, ich könnte mal drüber nachdenken, was da bei mir drin ist.
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Der Typ heißt Stefan Pfeiffer und er nutzt KI zum Beispiel für Blogbeiträge.
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Da beschreibt er dann dem LLM seine Grundthese, die gewünschten Aspekte und
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auch so die Ausrichtung und darauf basierend bekommt er dann einen strukturierten
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Entwurf mit Überschriften und Absätzen.
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Das überarbeitet er, kürzt, ergänzt und passt sie an seinen persönlichen Stil
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an. Dann hat er auch noch einen Podcast, „9 von 9“ heißt er.
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Da unterstützt ihn die KI bei der Auswertung von Transkripten,
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extrahiert Kernaussagen, strukturiert die vor, schlägt Absätze für Blogbeiträge vor.
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Er überprüft dann nochmal Zitate, bearbeitet den Text und fügt Kontext oder
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persönliche Anmerkungen hinzu.
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Sein Podcast-Kompagnon veröffentlicht den Podcast an sich und er macht dann
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bei sich im Blog nochmal einen begleitenden Text dazu. Um diesen Podcast nun
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vorzubereiten, nutzt er NotebookLM, um ausgewählte Quellen zu analysieren.
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So kriegt er einen Gesprächsleitfaden raus, der dann als Grundlage dient.
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Für Titelbilder hat er sich einen Styleguide entwickelt, der auf Bauhaus und
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Kubismus basiert und eine feste Farbpalette vorsieht.
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Und das dient dann als Basis für die Generierung der Bilder,
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damit die einen einheitlichen Look bekommen.
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Und dann kommt er noch zu Social Media Teasern. Da nimmt er den fertigen Blogbeitrag,
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und gibt die wieder an eine KI,
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bekommt da zwei bis drei Varianten und er nutzt diese Vorschläge,
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um neue Perspektiven oder Formulierungen zu entdecken, mischt sie,
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formuliert sie selber um.
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Und dann macht er noch was mit 60 Sekunden Videos für YouTube und TikTok mit
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KI-Voice-Over-Teasern.
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Die Gedanken aus dem Blogbeitrag zuspitzen, habe ich mir nicht angeguckt,
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weiß ich nicht, habe ich nur gelesen.
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Und jetzt nutzt er also dafür ChatGPT, Claude, LeChat und Perplexity.
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Und er betont dabei in diesem Artikel, dass KI für ihn Routinearbeit übernimmt,
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während er selber die endgültige Kontrolle über Inhalt, Stil und Fakten behält.
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Ich finde das beim Lesen, also er erklärt das sehr viel ausführlicher, als ich das jetzt tue.
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Und er hat sich da ganz offensichtlich sehr viele Gedanken drum gemacht.
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Trotzdem finde ich persönlich diesen starken Einsatz von KI ein bisschen unreflektiert.
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Ich finde, er gibt da einfach relativ viel aus der Hand.
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Aber darum soll es eigentlich gar nicht gehen, sondern das ist einfach ja nur
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eine Inspiration für diese Podcast-Episode, wo ich drauf gucken möchte,
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wo setze ich eigentlich KI ein und könnte mir das vielleicht doch irgendwas
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bringen. Dafür lasse ich jetzt natürlich eine ganze Menge außer Acht.
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Das sind zum einen medienethische Fragen,
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also sprich mein eigener Anspruch an meine Inhalte und natürlich das ganze große
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Thema Urheberrechtsverletzungen beim Training der Sprachmodelle und ich lasse
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auch außer Acht den Strom- und Wasserverbrauch,
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der bei KI einfach unfassbar groß ist und allein deswegen scheidet der Einsatz
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von KI für solche trivialen Sachen wie Blogposts oder Podcasting eigentlich aus.
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So, das einfach mal so zur Seite gesetzt.
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Ich setze KI in der Podcastproduktion tatsächlich ein bisschen ein in der Form,
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dass ich standardmäßig Podcastepisoden durch Auphonic transkribieren lasse. Die benutzen da Whisper.
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Das ist ein LLM, was bei denen lokal auf dem Server läuft. An ganz faulen bzw.
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einfallslosen Tagen lasse ich dieses Ergebnis dann automatisch auch noch an Chat-GPT durchreichen.
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Da kommt dann eine Zusammenfassung raus oder Kapitelmarken.
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Die Zusammenfassungen sind meistens richtig schlecht, weil dieses LLM in der
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Regel Zusammenhänge nicht wirklich erkennt.
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Nicht erkennt, wer spricht da eigentlich? Spreche ich mit Gesche oder über Gesche?
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Relativ häufig kommt da großer Murks raus. Was sehr gut funktioniert,
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wiederum sind die Kapitelmarken.
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Das heißt aber nicht, dass ich das jetzt standardmäßig immer machen lasse,
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einfach weil beim Schneiden ich es total unaufwendig finde, in Ultraschall auch
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noch Kapitelmarken reinzuschreiben. Das ist eine Sache von Sekunden.
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Und was ich gelegentlich jetzt schon mal gemacht habe im Podjournal,
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dass ich Zitate durch künstlich generierte Stimmen habe sprechen lassen.
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Das liegt einfach am Produktionsfluss. Ich will jetzt nicht ständig irgendwie
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Leute aus dem Freundeskreis nerven: „Kannst du mir mal hier drei Sätze einsprechen?“
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Wenn ich das Podjournal produziere, dann setze ich mich hin und dann möchte
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ich das in einem durchmachen, schreibe meinen Text und wenn ich dann mein Zitat
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habe, was vertont werden muss, was ich nicht selber zitieren möchte,
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dann mache ich das halt schnell. Das geht wirklich dann schneller.
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Das mache ich auch transparent. Das ist nicht gut, mein eigener Anspruch,
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daran gilt ja eigentlich weiter, aber das ist halt einfach eine echte Zeitersparnis.
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Und jetzt habe ich mal gedacht, ich probiere mal aus aufgrund dieses Blogposts,
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was würde denn passieren, wenn ich ein LLM-Teaser-Texte für Social Media machen lassen würde.
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Er schreibt ja, dass er dadurch wahnsinnig viel Zeit einspart.
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Also habe ich mal Mistral ausprobiert. Das ist ein LLM, was aus Europa kommt,
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in Frankreich irgendwie gemacht wird,
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das mir schon mehrfach empfohlen worden ist, unter anderem von Dirk,
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der sich sehr gut mit KI auskennt und da auch ein Master dazu gemacht hat.
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Da bin ich jetzt erstmal überzeugt, dass ich da ganz gut beraten bin,
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wenn ich mich mit KI auseinandersetzen möchte, dass ich dann dahin gehe.
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Und jetzt habe ich also mal gedacht, ich nehme jetzt mal ein Transkript von
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einer Podcast-Episode, konkret von Jörn Schaars feinem Podcast,
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Episode 539 und lasse mal dieses LLM, Mistral,
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einen Teaser für Social Media generieren.
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Wollen wir ehrlich sein, der erste Versuch hat mir gezeigt, dass ich dadurch
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überhaupt keine Zeit spare.
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Das hat länger gedauert, mit diesem Ding zu chatten und immer wieder zu sagen,
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nee, mach es mal so, ich hätte doch lieber das oder leg mal mehr Fokus darauf,
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als das Ergebnis dann selber zu schreiben.
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Und mit dem Ergebnis war ich auch nur so mittelzufrieden, also da will ich ganz ehrlich sein.
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Und dann habe ich gedacht, okay, du kannst es ja nicht bei einem Versuch belassen,
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Und habe gedacht, vielleicht könnte ich durch eine konsequentere Nutzung ja
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tatsächlich mittelfristig Zeit einsparen, wenn ich das nicht immer wieder neu machen müsste.
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Mistral hat zum Beispiel so eine Agentenfunktion, da kann man also schon mal
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ein Set von Anweisungen festlegen.
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Zum Beispiel die Prompts und kann die als so eine Art Vorlage hinterlegen und
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hat dann einen eigenen Chatbot, der nur diesen Anweisungen folgt,
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den man neben dem normalen Chatbot von Mistral benutzen kann.
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Sprich, das, was mich im ersten Experiment ungefähr 10 Minuten für ein mittelgutes
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Ergebnis gekostet hat, das wäre dann schon fertig.
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Also der Prompt dafür wäre schon fertig und ich würde im Prinzip sofort ein
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mittelgutes Ergebnis bekommen und hätte dann ungefähr die zwei Minuten gespart,
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um den Text selber zu schreiben und vermutlich vier bis sieben nicht mehr genutzte
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Gehirnzellen dadurch verloren.
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So, dieses erste Experiment, man will ja wissen, worüber man spricht,
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das war insofern ernüchternd,
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dass man prompt nicht eindeutig war, der lautete:
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„Iich werde dir die Transkriptionen von Podcast-Episoden zur Verfügung stellen.
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Ich möchte, dass daraus jeweils drei Teaser-Texte für Social Media entstehen.
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Diese sollten die Episode individuell beschreiben und je eine Kernaussage der
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jeweiligen Episode zum Thema haben.
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Ich möchte sie später in Textform veröffentlichen. Weil es mein Podcast ist,
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sollen die Teaser in der Ich-Form geschrieben sein.“
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Als Leitplanken habe ich mitgegeben: „Benutze als Quelle für den jeweiligen Teaser
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ausschließlich die hochgeladene Transkription, verzichte bitte auf Bewertungen.“
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Und der Ton, das kann man auch noch auswählen, sollte „reif“ und „pragmatisch“ sein.
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Im ersten Versuch kamen dann drei verschiedene Texte mit der gleichen Stoßrichtung,
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also sprich, die haben den gleichen Aspekt gehabt, aber eben unterschiedliche Formulierungen.
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Das habe ich dann nochmal verfeinert, habe also geschrieben,
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dass es drei unterschiedliche Teaser werden sollen und dann war ich am Ende
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tatsächlich einigermaßen zufrieden.
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Und dann bin ich aber schon ins erste Limit gelaufen.
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Also da gibt es irgendwie so ein Modul, was man da benutzen kann,
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wenn man eine Textdatei hochlädt, dass er diese Datei untersucht und daraus dann arbeitet.
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Und das ist eben limitiert auf,
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habe ich vergessen, keine Ahnung, auf jeden Fall wird man dann aufgefordert,
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die Pro-Version abzuschließen und die kostet in der monatlichen Abrechnung 17,84
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Euro oder umgerechnet bei jährlicher Abrechnung 14,27 Euro im Monat.
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Das wäre mir zu teuer, wenn es lediglich darum geht, Social Media Teaser für
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eine oder zwei Episoden im Monat zu haben.
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Also habe ich den Text direkt ins Chatfeld kopiert, das war dann einfacher.
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Auch da kam ich dann irgendwann an so ein Limit, das wird aber nach 20 Minuten zurückgesetzt.
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Also für das, was ich dann da raus haben wollen würde, fand ich diese Zeit dann wiederum ganz okay.
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Und jetzt habe ich also drei Ergebnisse, wie gesagt, die ich vollkommen okay
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fand für die Episode 539
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wäre Variante 1: „Ich habe mein Home Assistant Dashboard so optimiert,“
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„dass es mir jetzt nicht nur zeigt, wann der nächste Zug fährt,“
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„sondern auch wenn gar keine Züge unterwegs sind, inklusive Link zur Ausfallseite.“
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„Praktisch für alle, die wie ich auf die Bahn angewiesen sind und keine Lust“
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„auf böse Überraschungen haben.“ Kann man gut machen.
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Das nächste Ding wäre: „Unser erster Campingausflug der Saison führte uns nach“
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„Plön auf einen Platz mit klaren Regeln, die auch wir respektieren.“
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„Kein Seezugang für Hunde, aber alles top gepflegt.“
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„Hauptsache der Wohnwagen steht und wir konnten in Ruhe Schach spielen.“
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„Nur die Hühnerüberwachung zu Hause lief nicht ganz nach Plan.“
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Also das finde ich wirklich okay.
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Und dann zuletzt „Katharina Reiche blockiert als Wirtschaftsministerin die Energiewende“
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„und setzt auf fossile Energien.“
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„Wer so die Klimaziele gefährdet, gehört nicht in ein Amt, das unsere Zukunft gestaltet.“
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„Mein Appell, rücktritt jetzt, bevor weitere Zeit verloren geht.“
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„Es geht mehr als nur um Politik.“
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Das wiederum ist natürlich auch erstmal in sich gut, gibt dem ganzen Ding aber
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natürlich einen politischen Spin.
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Wenn ich sowas lesen würde, dann würde ich eine Podcast-Episode monothematisch
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nur dazu erwarten und das ist ja bei den anderen Texten auch.
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Die sind okay, beziehen sich aber immer ja nur auf einen Themenaspekt,
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ein Thema in dieser Episode.
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Also man könnte das machen, wenn man dann auch noch passende Ausschnitte daraus
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präsentiert und das dann regelmäßig bei Social Media teilt.
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Also sprich, mehr als einmal direkt nach Erscheinen der Episode.
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Das war jetzt mal spannend, das auszuprobieren und ich finde auch dieses Agenten-Ding
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relativ spannend, auch wenn ich mir angucke, was man damit noch alles verbinden kann.
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Das will ich natürlich nicht. Ich will halt nicht einer KI Zugriff auf mein
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Postfach bei Google geben oder auf meinen Kalender. Also ich will diese Agentic
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AI, diesen echten Assistenten ja eigentlich überhaupt gar nicht haben.
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Das ist mir ein zu großer Eingriff in mein Leben. Ich will das nicht.
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So soll einfach, wenn ich mit diesem Ding mal chatten kann,
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um irgendwie, keine Ahnung, YAML-Code für eine Home Assistant Automation da
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rauszuholen oder halt diesen Quatsch mit Social Media Teasern zu machen,
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das reicht auch vollkommen aus.
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Das bleibt natürlich trotzdem die grundsätzliche Überlegung,
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Schrägstrich Ablehnung, ich möchte eigentlich das nicht benutzen,
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weil ich finde also einerseits,
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ja, das sind okaye Teaser, die man machen kann, die auch funktionieren würden.
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Aber die kann ich halt auch selber schreiben. Es wird dann halt ein bisschen
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dauern. Wie gesagt, die Zeitersparnis für mich an dieser Stelle vielleicht zwei Minuten.
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Nun bin ich aber auch jemand, der relativ fit ist mit Texten,
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weil das halt mein Beruf ist.
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Also es kommt immer darauf an, wen man fragt. In meinem Fall werde ich dabei
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bleiben, dass ich KI sehr, sehr, sehr, sehr dosiert einsetze.
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Aber wie sieht es denn bei euch aus? Würde mich echt mal interessieren.
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Schreibt mal in die Kommentare.
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Was so eure Variante davon ist und lasst uns mal darüber diskutieren.
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Wie gesagt, ich habe jetzt hier ganz bewusst die ganzen Fragen nach Strom- und
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Wasserverbrauch beiseite gelassen, ebenso die Medienethik.
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Das ist ein ganz eigenes Problem, das mir vollkommen bewusst ist und das ich
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jetzt für dieses Experiment mal zur Seite gestellt habe.
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Und wenn man sich einfach anguckt, wie unreflektiert KI eingesetzt wird,
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eben man sieht es ja an diesem Artikel, den ich da auch verlinken werde,
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das ist ja nur ein Symptom davon.
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Also wie häufig ich jetzt inzwischen von Leuten höre: „ja, ich habe mal ChatGPT“
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„gefragt“, das finde ich sehr, sehr erschreckend.
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Ich sehe es ja bei der Themenauswahl für das Podjournal, wo überall irgendein
0:14:03–0:14:06
KI-Tool jetzt auf einmal angepriesen wird, was das alles Tolles kann.
0:14:08–0:14:14
Also, ja, sehe ich nicht, brauche ich nicht, kann weg, das muss ich nicht haben.
0:14:15–0:14:19
So, aber wie gesagt, wie ist es denn bei euch? Lasst mich das mal wissen,
0:14:20–0:14:24
schreibt gerne in die Kommentare auf meine-URL-ist-laenger-als-deine.de oder
0:14:24–0:14:28
kommentiert direkt unterhalb dieses Postings im Fediverse.
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Und abgesehen davon bin ich der Meinung, dass Katharina Reiche als Wirtschaftsministerin
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zurücktreten sollte, bis sie das tut oder bis eine weitere Folge erscheint von
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Jörn Schaars feinem Podcast: Alles Gute.
Das Kleingedruckte:
Diese Jörn Schaars feiner Podcast-Episode wurde am 27.03.2026 aufgenommen und am 12.04.2026 veröffentlicht. Sie steht unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)-Lizenz . Zu hören ist: Jörn Podcastcover: Siegfried Fock, Tobias Migge Musik: Jason Shaw („Jenny’s Theme „, CC-BY-SA)
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