Vom Abschied der Arbeitswoche im Mietwagen der CDU. Oder so ähnlich.
00:00 4. Oktober 2026 um 17:45 266 Downloads
Wir mussten leider mal wieder ein krankes Huhn gehen lassen, das war diese Woche sehr traurig. Aber dann ist auch ein durchschnittlicher Döner auf einmal ganz gut, ebenso wie es die restliche Arbeitswoche war. Genervt war ich von einem Mietwagen und der Glasfaserfirma, die uns versorgt. Aber ich habe nach sehr langer Zeit auch mal wieder liebe Freunde getroffen, die Herzdame und ich waren beim Herbstmarkt und und und.
Diese Episode hat 10 Kapitelmarken und jede von ihnen ist durchschnittlich ca. 0 Minuten lang.
Teilen auf
Shownotes:
Transkription der Episode anzeigen
0:00:11–0:00:16
Moin und herzlich willkommen zu Jörn Schaas feinem Podcast, Episode 562.
0:00:17–0:00:19
Ich bin Jörn Schaar und ihr seid es nicht.
0:00:20–0:00:26
Kurzer Hinweis: im ersten Kapitel geht es heute um ein totes Haustier.
0:00:26–0:00:30
Wenn ihr das nicht so gut hören könnt, dann habt ihr jetzt noch ein paar Sekunden,
0:00:30–0:00:32
um auf Pause zu drücken und dieses Kapitel zu überspringen.
0:00:35–0:00:39
Letzte Woche hatte ich gesagt, dass wir zum Herbstmarkt fahren.
0:00:39–0:00:44
Das wurde nichts. Wir mussten „auf Wiederhühnchen“ sagen zu Gackeline,
0:00:44–0:00:51
die schon ein paar Tage Schmerzzeichen hatte, die also nicht mehr ganz so munter
0:00:51–0:00:55
war, die auch mal die Augen geschlossen hielt, den Schwanz hängen ließ.
0:00:55–0:01:01
Und am Sonntag war es halt so, dass ich in den Stall kam und das Huhn nicht
0:01:01–0:01:04
wie alle anderen freudig zu mir kam.
0:01:04–0:01:09
Also wir kommen da üblicherweise ins Gehege und dann haben wir sofort alle Hühner
0:01:09–0:01:13
da, die total aufgeregt sind, weil wir ja immer was Cooles mitbringen.
0:01:13–0:01:17
In der Regel gibt es entweder frisches Futter oder einen Snack oder irgendwas.
0:01:18–0:01:23
Und ein Huhn fehlte eben und ich habe erst gedacht, er ist wahrscheinlich den Huhn abgehauen.
0:01:23–0:01:26
Bin also noch auf die Suche gegangen, ob ich es irgendwo finde.
0:01:27–0:01:32
Und Gesche kam dann vom Gottesdienst zurück und sah sofort, das kann nicht sein,
0:01:33–0:01:34
weil es eben Gackeline war.
0:01:34–0:01:37
Gackeline ist wirklich ein Kuschelhuhn gewesen.
0:01:37–0:01:40
Die saß auch sehr schnell auf dem Schoß. Das war auch eines der wenigen Hühner,
0:01:41–0:01:44
das kein Problem damit hatte, auch mal auf den Arm genommen zu werden.
0:01:46–0:01:48
Sondern im Gegenteil sich auch wirklich angekuschelt hat.
0:01:48–0:01:52
Die hat noch nie irgendwie Anstalten gemacht, abzuhauen, ganz im Gegenteil.
0:01:53–0:01:58
Und so hat Gesche dann ein bisschen genauer gesucht und hat sie dann sehr,
0:01:58–0:02:02
sehr weit versteckt unter einem Rosenbusch gefunden.
0:02:02–0:02:06
Und das war nicht so einfach, sie da rauszukriegen. Dann haben wir sie erst
0:02:06–0:02:10
im Haus gehabt und um sie genauer zu beobachten, haben wir Schmerzmittel gegeben.
0:02:10–0:02:14
Und sie hat sich aber dann doch entschieden, am Sonntag zum Tierarzt zu fahren,
0:02:15–0:02:17
und kam eben ohne Huhn wieder zurück.
0:02:18–0:02:23
Das Ultraschallergebnis hat etwas gezeigt, das wohl nach Tumoren aussah.
0:02:23–0:02:25
Es hätte wohl auch was anderes sein können, aber um da sicher zu sein,
0:02:25–0:02:26
hätte man operieren müssen.
0:02:27–0:02:32
Und da war einfach der Allgemeinzustand schon so, dass das Huhn nicht danach
0:02:32–0:02:35
aussah, als würde es das überleben.
0:02:36–0:02:40
Es war halt dann die richtige Entscheidung, dass Gesche ohne das Huhn wieder
0:02:40–0:02:42
nach Hause kommt. Das ist natürlich trotzdem sehr, sehr traurig.
0:02:43–0:02:48
Ich habe ja immer diese Kameras, mit denen ich gucke, dass die auch alle ins
0:02:48–0:02:50
Bett kommen oder dass die alle ins Stall gehen.
0:02:50–0:02:55
Da muss ich jetzt nur noch bis sechs zählen. Und naja, also es ist jetzt vielleicht
0:02:55–0:03:03
ein bisschen übertrieben, aber eines der Hühner ist zur Schlafenszeit mehrfach
0:03:03–0:03:05
in den kleinen Stall und wieder rausgegangen.
0:03:05–0:03:08
Ich weiß nicht, ob die nach ihrer Kollegin gesucht hat.
0:03:09–0:03:13
Und naja, also wir waren angemessen traurig, müssen aber auch sagen,
0:03:13–0:03:18
jedes dieser Hühner wäre unter normalen Umständen schon längst gekörnte Brühe,
0:03:18–0:03:23
wäre schon längst in den Schredder gekommen und die haben hier bei uns einfach noch ein paar sehr gute,
0:03:23–0:03:26
Bonusmonate beziehungsweise bei einigen sind es ja sogar schon Jahre,
0:03:27–0:03:31
mit einem sehr guten Leben, was tiergerecht ist, was artgerecht ist.
0:03:32–0:03:36
Und natürlich hätte dieses spezielle Huhn noch viel mehr Streicheleinheiten
0:03:36–0:03:38
verdient, aber ist halt so, wie es ist.
0:03:40–0:03:45
Kommen wir zum erbaulicheren Teil, der Arbeit. Das ist auch etwas,
0:03:45–0:03:46
das man nicht so häufig sagt.
0:03:47–0:03:51
Am Montag hatte ich Homeoffice-Tag, da war nichts weiter besonderes.
0:03:51–0:03:56
Dienstag war mittags dann noch ein Interview und da bin ich mit dem Zug hingefahren
0:03:56–0:04:01
und hatte dann, naja, das ist immer so blöd, das muss ich mir mal angewöhnen.
0:04:02–0:04:07
Ich weiß ja, dass mein Zug in Kiel um kurz vor volle Stunde ankommt.
0:04:08–0:04:13
Und dann ist es halt blöd, wenn ich einen Termin mir so lege,
0:04:13–0:04:15
dass ich zur vollen Stunde irgendwo sein muss.
0:04:16–0:04:19
Weil das halt in der Regel nicht mehr funktioniert. Es sei denn,
0:04:19–0:04:22
ich achte halt drauf, dass der Termin wirklich unmittelbar in Bahnhofsnähe ist.
0:04:23–0:04:26
Bin dann also eine Stunde früher losgefahren, als unbedingt notwendig gewesen
0:04:26–0:04:31
wäre und hatte noch eine Stunde Zeit. Hab mir also dann im Sophienhof,
0:04:31–0:04:35
das Einkaufszentrum gegenüber vom Kieler Hauptbahnhof, einen Döner geholt.
0:04:35–0:04:37
Naja, da war ich ewig nicht mehr.
0:04:38–0:04:41
Und jetzt weiß ich auch wieder warum. Der war bestenfalls durchschnittlich.
0:04:43–0:04:46
Mittwoch war nicht so wahnsinnig viel los. Ich habe den International Podcast
0:04:46–0:04:50
Day begangen mit vielen Mittagsschläfchen und ein bisschen rumdüdeln.
0:04:51–0:04:56
Ich sage gleich noch was, was ich auch gemacht habe. Das dauert länger und das
0:04:56–0:04:57
passt dann nicht so richtig in die Woche.
0:04:58–0:05:03
Und abends waren wir dann in Kiel und haben bei Johns Burgers zu Abend gegessen.
0:05:03–0:05:09
Das war wie gewohnt ganz großartig und schön, dass auch die Herzdame was gefunden
0:05:09–0:05:10
hat, dass sie geschmeckt hat.
0:05:10–0:05:12
Ja, war ein richtig schöner Abend.
0:05:12–0:05:15
Donnerstag habe ich mich mal wieder mit Freunden getroffen, die ich seit Jahren
0:05:15–0:05:20
nicht gesehen hatte und die ich eigentlich sehr mag und wo ich so ein bisschen
0:05:20–0:05:22
traurig war, dass es einfach nicht so richtig geklappt hat bisher.
0:05:23–0:05:26
Aber wie das halt manchmal so ist, man hat eben dann doch auf einmal eine Menge Leben.
0:05:28–0:05:30
Und das passte dann irgendwie alles nicht so zusammen. Eigentlich wollte die
0:05:30–0:05:35
Herzdame auch mitkommen, hat dann aber wiederum nicht geklappt und so waren
0:05:35–0:05:39
wir halt zu dritt, sind in Flensburg sehr lecker indisch essen gewesen.
0:05:39–0:05:46
Ja, das ist ein sehr angenehmes indisches Restaurant, wo es schon fantastisch
0:05:46–0:05:48
nach indischen Gewürzen riecht, wenn man reinkommt.
0:05:49–0:05:53
Sehr freundlich, coole Karte, richtig, richtig gutes Essen.
0:05:54–0:06:00
Ich hatte solche, wie so kleine Lammfrikadellen in einer wunderbaren Soße und
0:06:00–0:06:05
dann halt so diese Tandoori-Geschichte, also kam in so einer gusseisernen Platte
0:06:05–0:06:07
und es hat noch gebrodelt und geblubbert, als es am Tisch ankam.
0:06:09–0:06:12
Also war wirklich, wirklich gut. Und so, wir haben uns halt wieder,
0:06:12–0:06:15
endlich mal wieder gesehen und haben uns nett unterhalten. Das war sehr, sehr schön.
0:06:16–0:06:21
Und ich hatte da schon einen Mietwagen mit dabei, den ich am Freitag brauchte,
0:06:22–0:06:26
weil ich nämlich morgens um acht einen Termin in Ratzeburg hatte.
0:06:27–0:06:30
Und Ratzeburg ist von uns aus zwei Stunden entfernt.
0:06:30–0:06:35
Ich musste einen Mietwagen nehmen, weil man a) so früh da nicht hinkommt mit
0:06:35–0:06:39
dem ÖPNV und b) weil die Herzdame das Auto brauchte.
0:06:39–0:06:45
Also habe ich mir Donnerstagnachmittag schon ein Auto mieten wollen.
0:06:45–0:06:47
Das sah auch ganz gut aus.
0:06:47–0:06:54
Für einen wirklich okayen Kurs bei Europcar ein E-Auto geklickt.
0:06:55–0:06:59
Und das ging auch alles durch und die Bestätigung war da und ich war gerade,
0:06:59–0:07:03
ein Begriff mich fertig zu machen, loszufahren, dass ich dieses Auto abholen
0:07:03–0:07:07
kann, als mein Telefon klingelte und jemand dran war und sagte,
0:07:07–0:07:10
keine Ahnung wie diese Buchung durchgehen konnte, wir sind komplett ausgebucht,
0:07:10–0:07:12
wir haben gar keine Autos mehr auf dem Hof.
0:07:13–0:07:15
Also ich storniere das jetzt und
0:07:15–0:07:19
dann kriegen sie das Geld, wird dann zurückgebucht auf ihre Kreditkarte.
0:07:19–0:07:21
Okay, in Ordnung, dann mach das mal.
0:07:22–0:07:25
Hab mich also wieder hingesetzt und dann bei Enterprise war es gebucht.
0:07:25–0:07:29
Das war mein erster Anlaufpunkt, weil die halt ihre Filiale direkt im Kieler Hauptbahnhof haben.
0:07:29–0:07:36
Die waren halt irgendwie, weiß ich nicht, ich hätte für tatsächlich auch einen
0:07:36–0:07:41
Oberklassewagen, einen Volvo irgendwas, bei Europcar 90 Euro bezahlen sollen.
0:07:41–0:07:46
Und war jetzt für einen Peugeot 3008 bei Enterprise bei 110.
0:07:46–0:07:49
Also kann ich ja alles abrechnen, ist jetzt kein Riesendrama,
0:07:49–0:07:53
aber hat mich dann im Initial abgeschreckt, deswegen wollte ich eigentlich ein
0:07:53–0:07:54
bisschen weniger Geld dafür ausgeben.
0:07:55–0:07:58
Naja, Peugeot 3008, wirklich nicht komplett mein Ding.
0:07:59–0:08:05
Das ist so ein kleiner SUV. Ich fand den relativ unübersichtlich.
0:08:06–0:08:09
Das ist aber, wenn man sich in ein neues Auto setzt, ist ja häufig der Fall,
0:08:09–0:08:13
also neu in dem Fall in der Variante, dass man es noch nicht kennt.
0:08:13–0:08:18
Ich fand den relativ unübersichtlich und mir war das einfach viel zu viel Schischi,
0:08:18–0:08:22
was in diesem Auto drin ist. Also der hat
0:08:23–0:08:27
ein Hauptdisplay, das vom Fahrersitz bis über die Mittelkonsole reicht.
0:08:28–0:08:33
Da hat man halt so das Tacho und Verbrauchsanzeigengedöns und in der Mitte
0:08:33–0:08:38
dann halt das, was Google Auto oder wie das heißt, aufs Display projiziert.
0:08:38–0:08:41
Also in diesem Fall halt die Karte von der Navigation.
0:08:42–0:08:45
Und darunter ist noch ein weiteres Display, das fand ich ganz schlau,
0:08:45–0:08:49
wo man so Grundfunktionen abrufen konnte. Also zum Beispiel umschalten auf Telefon,
0:08:50–0:08:54
oder von irgendwas anderem wieder zurück zu Android Auto.
0:08:54–0:08:59
Das fand ich okay. Aber ansonsten, ich weiß nicht, auf der Fahrt nach Flensburg
0:08:59–0:09:02
hat das geregnet, da wollte er schon den Tempomat nicht anmachen,
0:09:02–0:09:04
weil die Bedingungen ungeeignet wären.
0:09:05–0:09:10
Dann hatte ich sowohl am Donnerstag als auch am Freitag häufig das Problem,
0:09:10–0:09:14
dass Verkehrsschilder nicht oder falsch erkannt worden sind und dass er sich
0:09:14–0:09:16
auch irgendwelche ausgedacht hat.
0:09:16–0:09:22
Also ich kam an Ecken vorbei, hier quasi ums Dorf rum, wo ich weiß,
0:09:22–0:09:27
welche Verkehrsschilder wo stehen und also einfach auf dem Weg von hier ins
0:09:27–0:09:28
Nachbardorf, da fahre ich fast jeden Tag,
0:09:29–0:09:33
wenn ich Richtung Eckernförde fahre, da ist nirgendwo 50 und dieses Auto war
0:09:33–0:09:39
felsenfest davon überzeugt, hier wäre jetzt 50 auf so einem Teilstück von 200 Metern oder so.
0:09:40–0:09:44
Habe auch nicht verstanden, wo das Auto das her hat. Und was ich gut finde:
0:09:45–0:09:49
Ich habe das ja schon ein paar Mal gehabt mit Mietwagen,
0:09:49–0:09:52
die Verkehrszeichenerkennung dann auch mit einem robusten Mandat umsetzen.
0:09:53–0:09:57
Also sprich, das Auto erkennt ein Verkehrszeichen und bremst dann auf die Geschwindigkeit
0:09:57–0:10:00
ab. Das ist besonders praktisch, wenn man gerade mit 150 ein LKW überholt,
0:10:00–0:10:02
auf dessen Seite Tempo 60 steht.
0:10:03–0:10:07
Das macht dann wenig Spaß. In diesem Fall ist es halt so, das Auto erkennt ein
0:10:07–0:10:10
Verkehrszeichen, warnt dann im Display mit,
0:10:11–0:10:16
einem blinkenden Signal und, keine Ahnung, da steht dann die aktuelle Geschwindigkeit,
0:10:17–0:10:21
und rechts daneben die Geschwindigkeit, die das Auto meint, dass wir jetzt fahren müssen und dann,
0:10:22–0:10:24
der Schriftzug „OK?“.
0:10:24–0:10:28
Und wenn man dann die OK-Taste drückt, dann passt das Auto die Geschwindigkeit an.
0:10:28–0:10:31
Das finde ich besser als die andere Variante.
0:10:32–0:10:36
Aber ich finde es halt scheiße, wenn ein Auto, das wirklich so viel Technik
0:10:36–0:10:39
eingebaut hat, Verkehrsschilder nicht oder falsch erkennt.
0:10:40–0:10:45
Und was mich auch hart genervt hat, für jeden Kack ist irgendeine Animation
0:10:45–0:10:47
in diesem Mitteldisplay.
0:10:47–0:10:51
So der Klassiker, der Spurhalteassistent sagt, fahr mal in der Mitte,
0:10:51–0:10:55
beziehungsweise wenn man dann zu konsequent geradeaus fährt,
0:10:55–0:10:59
dann steht da auch mal, übernehmen Sie die Steuerung, weil das Auto das Gefühl
0:10:59–0:11:00
hat, dass ich es alleine fahren lasse.
0:11:01–0:11:05
Finde ich, also es macht unser auch, aber halt nicht so auffällig und ganz besonders
0:11:05–0:11:10
nervig, wenn ich ich habe bewusst den Scheibenwischer eingeschaltet,
0:11:10–0:11:13
dann kommt da eine 20 Quadratzentimeter Animation,
0:11:14–0:11:18
die mir sagt, dass der Scheibenwischer an ist, als ob ich das nicht sehen würde!
0:11:18–0:11:22
Mal ganz im Ernst und der Mensch ist halt so konditioniert wenn sich irgendwo im Sichtfeld,
0:11:23–0:11:28
im periphären Sehen was bewegt, dann gucken wir da hin, also ich habe bei so
0:11:28–0:11:32
mittelgutem Wetter permanent irgendwie den Blick wieder aufs Display,
0:11:32–0:11:36
nur weil die Karre mir sagen wollte, in so einer Zwei-Sekunden-Animation.
0:11:37–0:11:40
Also da baut sich halt dieses Bild auf und es dauert einfach einen kurzen Moment,
0:11:40–0:11:44
bis da steht „Scheibenwischer eingeschaltet“ oder „Wischautomatik eingeschaltet“
0:11:44–0:11:46
oder „Scheibenwischer ausgeschaltet“.
0:11:46–0:11:49
Und in der Zeit gucke ich halt instinktiv dahin.
0:11:49–0:11:54
Das hat wirklich eine Weile gedauert, bis ich mich dann bewusst davon lösen
0:11:54–0:11:59
konnte, zu sagen, ich habe diesen Hebel betätigt, ich muss nicht auf diese Bewegung achten.
0:11:59–0:12:02
Also der Hebel löst diese Animation aus muss ich nicht hingucken,
0:12:02–0:12:08
ich weiß ja was da steht super nervig man sitzt da wirklich wie in so einem Cockpit.
0:12:09–0:12:13
Überall sind rechts in der Mittelkonsole sind rechts noch ein paar Tasten die
0:12:13–0:12:14
fand ich richtig schwierig
0:12:15–0:12:18
da konnte man irgendwie Heckscheibenheizung, Frontscheibenheizung und noch irgendwelchen
0:12:18–0:12:22
Quatsch einstellen einfach per Druck auf eine Hardware-Taste was ich grundsätzlich
0:12:22–0:12:27
gut finde aber man muss halt erstmal runter gucken und identifizieren welche Taste ist denn welche,
0:12:29–0:12:33
Und die gehen auch in so einem Halbkreis quasi von mir weg in Richtung Beifahrer.
0:12:33–0:12:36
Das heißt, in einem Fall hätte ich mich also auch wirklich ein bisschen vorlehnen
0:12:36–0:12:37
müssen und die zu erwischen.
0:12:38–0:12:43
Aber die Mittelkonsole ist halt quasi auf meiner Ellbogenhöhe durchgängig bis nach vorne.
0:12:43–0:12:48
Das macht so diesen Cockpit-Eindruck. Und da drin versenkt ist so ein Drehregler
0:12:48–0:12:51
für die Lautstärke. Das fand ich richtig gut.
0:12:52–0:12:54
Und das Hauptproblem war, als ich in das Auto eingestiegen bin,
0:12:55–0:12:59
So klar, irgendwie Standardübergabe mit dem Fifi von der Autovermietung.
0:12:59–0:13:02
Und dann sitzt du da drin und sagst, ja, Automatik kann ich,
0:13:02–0:13:05
fahre ich selber. Und er sagt dann, schönen Tag noch, gute Fahrt.
0:13:05–0:13:08
Und dann fragst du dich erstmal, wo ist denn der Schalthebel?
0:13:10–0:13:15
Und dann hatte ich den endlich gefunden und habe aber nur gesehen,
0:13:15–0:13:19
so die Buchstaben, die auf dem Automatikhebel dranstehen, parken,
0:13:20–0:13:24
neutral, rückwärts, Drive und M wie manuelle Schaltung,
0:13:25–0:13:28
habe aber nicht identifiziert, wo da der entsprechende Schalter ist,
0:13:28–0:13:29
denn draufdrücken ging nicht.
0:13:30–0:13:34
Und dann hatte ich das endlich rausgefunden, war auch relativ offensichtlich
0:13:34–0:13:38
im Nachhinein, aber der reagierte irgendwie nicht. Also ich habe es nicht hinbekommen
0:13:38–0:13:42
mit diesem Ding, umzuschalten, musste also wirklich wieder in den Laden rein.
0:13:42–0:13:44
Ich sage, es tut mir leid, aber ich kriege den nicht in D.
0:13:44–0:13:50
Was muss ich machen? Und er zeigte dann, wie man diesen Hebel anders benutzen
0:13:50–0:13:51
muss. Und dann ging es auch.
0:13:53–0:13:56
Keine Ahnung, was da jetzt mein Fehler war. Weiß ich nie mehr.
0:13:57–0:14:01
Also überhaupt nicht mein Fall, dieses Auto. Viel zu viel Schi-Schi.
0:14:02–0:14:07
Wo war ich nun am Freitag? Ich hatte zu tun in Ratzeburg. Da war ein Infostand
0:14:07–0:14:09
von einem CDU-Menschen.
0:14:09–0:14:13
Darüber sollte ich einen Beitrag machen. Die Idee ist, mal zu gucken,
0:14:13–0:14:18
wie will denn die CDU in Schleswig-Holstein in der Fläche im Land präsent sein?
0:14:19–0:14:23
Quasi als Lektion aus dem Ergebnis in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.
0:14:23–0:14:27
Wo insbesondere in Sachsen-Anhalt das ja nun mal extrem nicht der Fall war.
0:14:27–0:14:31
Das sagt auch die komplette Berichterstatter meines Kollegen von dort.
0:14:31–0:14:37
Egal, wo man in Sachsen-Anhalt ist, man findet da fast keine anderen Parteien.
0:14:37–0:14:42
Sondern man findet eben die AfD-Hüpfburg am Ortseingang, das AfD-Grillfest,
0:14:42–0:14:45
den AfD-Bratwurststand beim Feuerwehrfest und so weiter und so fort.
0:14:46–0:14:50
Und da hat die CDU Schleswig-Holstein gesagt, wir machen so eine Aktionswoche.
0:14:51–0:14:55
Wohl nicht so direkt als Reaktion darauf, das hatten sie schon länger vorgenommen,
0:14:55–0:14:59
aber wir wollten mal gucken, wie tritt die CDU denn auf im ländlichen Raum und
0:14:59–0:15:01
wie nehmen die Leute das wahr.
0:15:01–0:15:05
Das war so der Auftrag und das war halt so ein Fall von.
0:15:07–0:15:11
Ich weiß nicht, ob das was Gutes wird. Denn ich kam da an, morgens kurz nach
0:15:11–0:15:13
acht war ich dann da, es hat geregnet,
0:15:14–0:15:20
Das war ein Wochenmarkt, wo, weiß ich nicht, zehn Wagen standen und 40 Leute da waren.
0:15:21–0:15:25
Und der CDU-Mensch hat sich, der stand da relativ alleine am Rand unter seinem
0:15:25–0:15:28
Sonnenschirm und ist im Wesentlichen ignoriert worden.
0:15:29–0:15:32
Das wäre relativ leicht gewesen, ihm jetzt als den Blödmann darzustellen,
0:15:32–0:15:35
der unbeachtet am Rand steht und keiner will irgendwas von ihm.
0:15:36–0:15:40
Deswegen habe ich da so ein bisschen gehadert und war mir nicht ganz sicher,
0:15:40–0:15:41
ob das jetzt wirklich funktioniert.
0:15:42–0:15:46
Und habe dann halt tatsächlich einfach mit Abwarten die Situation lösen können.
0:15:46–0:15:49
Also ich habe dann zwischendurch nochmal Rücksprache gehalten mit dem Kollegen,
0:15:49–0:15:50
der mich da beauftragt hat.
0:15:51–0:15:54
Und er sagt, wir gucken einfach, was passiert. Und wenn es nicht klappt, dann lassen wir es sein.
0:15:54–0:15:59
Weil das ist halt einfach eine denkbar schlechte Ausgangssituation.
0:15:59–0:16:01
So bei schlechtem Wetter wollen Leute schnell nach Hause.
0:16:02–0:16:05
Wenn die schon zum Wochenmarkt gehen durch den Regen, dann holen die ihre Kartoffeln
0:16:05–0:16:08
oder ihren Kohlkopf oder sonst irgendwas und wollen dann nach Hause gehen.
0:16:09–0:16:12
Die wollen dann nicht noch stehen bleiben und sich im Regen mit jemandem unterhalten,
0:16:12–0:16:14
und schon gar nicht über Politik.
0:16:15–0:16:20
Also sind da viele dran vorbeigelaufen. Das war also einfach schlechte Grundvoraussetzung.
0:16:21–0:16:25
Aber wir haben uns ganz gut unterhalten. Er hat auch ein paar gute O-Töne gegeben
0:16:25–0:16:28
und dann kam später noch eine Frau, mit der ich auch noch sprechen konnte,
0:16:28–0:16:30
die dann auch sehr gut war.
0:16:31–0:16:37
Von da bin ich nach Hause gefahren und hatte dann abends noch einen Termin in
0:16:37–0:16:39
Westensee, in gleicher Sache.
0:16:40–0:16:44
Ganz anderes Setting, fand in der Gaststätte statt und es waren,
0:16:45–0:16:50
also ich kann mir gut vorstellen, dass da auch ein bisschen Dramaturgie dabei war.
0:16:50–0:16:54
Und möglicherweise, ich kann mir auch vorstellen, dass es mit mir zu tun gehabt
0:16:54–0:16:59
hat, weil ich mich natürlich angemeldet habe und ich kam da rein und dann saß.
0:17:00–0:17:02
Also der CDU-Mensch, der eingeladen hatte,
0:17:03–0:17:06
mit mehreren Leuten an so einen Tisch und dann kamen immer mehr Leute und es
0:17:06–0:17:10
mussten immer wieder neue Tische herangestellt werden und im Endeffekt mussten
0:17:10–0:17:14
wir dann sogar umziehen, weil nicht mehr genug Platz für noch mehr Tische war.
0:17:14–0:17:19
Also das kann ich mir schon vorstellen, dass das so einen Hauch von Inszenierung vielleicht hatte.
0:17:20–0:17:22
Und jedenfalls waren da halt ziemlich
0:17:22–0:17:27
viele CDU-Leute, die sich mit dem Landtagskandidaten unterhalten wollten.
0:17:28–0:17:32
Ich glaube, in der ganzen Gruppe von etwa 25 bis 30 Leute waren zwei,
0:17:32–0:17:36
die kein Parteibuch hatten, die einfach nur da waren, um sich mal zu informieren.
0:17:36–0:17:40
Habe ich auch angesprochen. Er sagte dann, ja, das sind ja ganz gemischte Veranstaltungen
0:17:40–0:17:43
und das ist jetzt nur halt so eine, aber es steht ja auch auf Marktplätzen oder am Supermarkt.
0:17:44–0:17:46
Wurscht. Er hat schlaue Sachen gesagt.
0:17:46–0:17:51
Einer von denen, die nicht in der CDU waren, hat auch schlaue Sachen gesagt.
0:17:51–0:17:54
Und um es kurz zu machen, ich saß gestern Morgen am Schreibtisch,
0:17:54–0:17:57
um diesen Text zu schreiben für den Beitrag, hatte dann nach relativ kurzer
0:17:57–0:18:00
Zeit das Äquivalent von sieben Minuten voll.
0:18:00–0:18:03
Und das ist immer so eine Schallgrenze, wo ich dann gerne stoppe,
0:18:04–0:18:10
um mal zu gucken, was dann die Redaktion dazu sagt. Hat wohl offensichtlich funktioniert.
0:18:11–0:18:14
Was gestern auch noch war, wir sind auf den Herbstmarkt gefahren.
0:18:14–0:18:15
Das machen wir auch schon seit
0:18:15–0:18:21
ein paar Jahren, dass wir in Molfsee beim Freilichtmuseum einmal hingehen.
0:18:21–0:18:26
Das ist ja so dieses, irgendwo aus Schleswig-Holstein werden alte Gebäude abgebaut,
0:18:26–0:18:27
um dort wieder aufgebaut zu werden.
0:18:28–0:18:31
Und einmal im Jahr, so rund um den 3. Oktober geht das dann los,
0:18:32–0:18:34
dass da eine Woche Herbstmarkt ist, wo irgendwelche.
0:18:35–0:18:40
Handwerker ihr Können zeigen, da kann man irgendwie, da ist ein Seifensieder,
0:18:40–0:18:44
der seine Produkte da verkauft. Es gibt ganz viel zu essen, zu naschen,
0:18:44–0:18:47
es gibt eine Korbmacherin und allen möglichen Kram.
0:18:48–0:18:51
Und es ist einfach schön da. Das Wetter war fantastisch und wir sind da,
0:18:51–0:18:56
hingefahren, ganz bewusst dann in Richtung Nachmittag, weil wir halt am ersten
0:18:56–0:19:00
Tag bei bestem Wetter jetzt uns nicht erstmal eine Stunde in den Stau stellen
0:19:00–0:19:04
wollten und dann noch eine Stunde an der Kasse stehen, sondern wir sind halt
0:19:04–0:19:06
irgendwie, wir waren um vier auf dem Parkplatz.
0:19:06–0:19:09
Das hat schon einen kleinen Moment gedauert, bis wir da drauf konnten,
0:19:09–0:19:11
aber wirklich nur einen ganz kleinen Moment.
0:19:11–0:19:15
Dann noch da hinlaufen, Kassenschlange zehn Minuten, dann waren wir drin.
0:19:16–0:19:18
Also lass es so anderthalb Stunden gewesen sein, die wir dann da noch hatten.
0:19:19–0:19:22
Das ist ein bisschen zu wenig für das, was da angeboten und gezeigt wird.
0:19:23–0:19:28
Aber wir hatten da zumindest ein bisschen Zeit, die wir da verbringen konnten.
0:19:28–0:19:30
Abends waren wir noch bei der Einweihungsparty von Freunden,
0:19:30–0:19:32
wo wir dann auch beim Umzug geholfen hatten
0:19:32–0:19:37
vor ein paar Wochen, hatte ich hier auch erzählt, und da war ich aber schon ziemlich
0:19:37–0:19:39
durch, ehrlich gesagt, vom Tag.
0:19:39–0:19:44
Und ich war dann so ab halb neun, war ich eigentlich reif für nach Hause und
0:19:44–0:19:48
fürs Bett, wahrscheinlich sogar ein bisschen früher, ich weiß es nicht.
0:19:48–0:19:51
Wir waren auf jeden Fall relativ kurz da, das tat mir auch sehr leid,
0:19:52–0:19:55
aber ich kriegte das alles irgendwie nicht so richtig gewechselt.
0:19:55–0:20:00
Denn heute Morgen hatte ich auch noch einen frühen Dienst beim NDR in der Nachrichtenredaktion,
0:20:01–0:20:03
musste also um sechs hier losfahren.
0:20:04–0:20:07
Und da war ich dann ganz dankbar, dass ich mich früh ins Bett legen konnte.
0:20:10–0:20:13
Und jetzt komme ich zu einer Sache, die am Mittwoch auch stattgefunden hat.
0:20:13–0:20:17
Ich habe nämlich eine E-Mail bekommen von Steam, dass ein Spiel,
0:20:17–0:20:22
das ich auf der Wunschliste habe, eine kostenlose Demo bereitgestellt hat und zwar „Shark Mart“.
0:20:22–0:20:26
Das hatte Benni irgendwann ausgegraben im Haialarm Podcast.
0:20:26–0:20:28
Das ist ein Spiel, ein letztlich ein Jobsimulator.
0:20:29–0:20:35
Man spielt einen Hai, der sich als Delfin verkleidet hat und eine Walwaschanlage
0:20:35–0:20:41
betreibt. Und da kommt ein Wal an, der ist dreckig oder hat schmutzige Zähne
0:20:41–0:20:44
oder Seepocken oder stinkt und dann musst du da halt was gegen tun.
0:20:45–0:20:48
Und gleichzeitig betreibst du dann eben auch noch so einen Shop,
0:20:49–0:20:53
wo man halt irgendwie Sachen einkaufen kann, wo ein Waschsalon mit dran ist und so weiter.
0:20:54–0:20:59
Und im Keller dieses Dings ist eine Küche, wo die Kundschaft zubereitet wird.
0:20:59–0:21:04
Das heißt, der Auftrag ist auch auf Anforderung des Kochs, also über der Tür
0:21:04–0:21:08
zur Toilette ist ein Display, wo drauf steht, was für einen Fisch der Koch jetzt gerade braucht.
0:21:08–0:21:12
Und dann muss man halt gucken, dass man so einen Fisch alleine erwischt und
0:21:12–0:21:17
den dann mit einem Ziegelstein über den Haufen schlagen, um ihn dann in der
0:21:17–0:21:19
Toilette runterzuspülen, damit er unten beim Koch ankommt.
0:21:20–0:21:25
Diesen Ziegelstein muss man erstmal bekommen von jemandem, den man bestechen muss.
0:21:26–0:21:28
Gleichzeitig muss man natürlich, also muss einerseits darauf achten,
0:21:28–0:21:32
dass sich dabei keiner erwischt und die Polizei, die ein Orca ist.
0:21:33–0:21:36
Du musst den Laden natürlich sauber halten und du musst das Geschäft am Laufen halten.
0:21:37–0:21:41
Das heißt also Ware in die Regale, erstmal Regale haben, dann Ware bestellen
0:21:41–0:21:44
und einräumen, Kunden abkassieren,
0:21:44–0:21:48
alles sauber wischen, Müll aufsammeln, den die Kunden liegen lassen,
0:21:48–0:21:52
Waschmaschinen reparieren und und und und gleichzeitig eben auch immer noch
0:21:52–0:21:54
draußen sein, um die Wale zu waschen.
0:21:54–0:21:58
Und das ist tatsächlich, wenn man das alleine spielt,
0:21:59–0:22:02
ist man doch ziemlich beschäftigt damit und es dauert ziemlich lange,
0:22:02–0:22:06
bis man, also diese Demo hat dann halt so verschiedene Missionen,
0:22:07–0:22:11
die man, so verschiedene Ziele, die man erreichen kann. Das ist aber im Wesentlichen freies Spiel.
0:22:13–0:22:16
Und es dauert ziemlich lange, bis man dann sein Missionsziel erfüllt hat.
0:22:16–0:22:20
Deswegen habe ich also, nachdem ich mal eine Runde alleine gespielt habe,
0:22:21–0:22:25
habe ich dann ein öffentliches Spiel erstellt. Das heißt, man kann entweder
0:22:25–0:22:30
sagen, ich möchte ein öffentliches Spiel starten oder man kann einem öffentlichen Spiel beitreten.
0:22:31–0:22:35
Und dann ist man halt zu zweit in dieser Welt unterwegs und kann sich die Aufgaben auch aufteilen.
0:22:36–0:22:40
Es gibt einen Voice-Chat, der standardmäßig aktiviert ist und das hat jetzt
0:22:40–0:22:44
einmal geklappt mit jemandem, der auch wirklich mit mir gechattet hat in der
0:22:44–0:22:49
Form, dass ich halt gesagt habe, was wir gerade machen müssen und er hat das dann halt erledigt.
0:22:50–0:22:53
Man kann mit bis zu vier Menschen gleichzeitig spielen und das ist dann auch,
0:22:53–0:22:55
also dann funktioniert es auch.
0:22:55–0:22:59
Dann hat man einen an der Kasse, dann hat man einen am Wahl und der andere,
0:23:00–0:23:05
dann zwei machen halt irgendwie so Maintenance und füllen die Regale auf oder.
0:23:05–0:23:08
Reparieren die Waschmaschinen, putzen mal durch, zwischendurch.
0:23:08–0:23:12
Man muss auch immer mal selber hinter sich her putzen, weil also die Erzählung
0:23:12–0:23:15
ist, dass wir zu viel Fisch gefressen haben und dass die Mägen rebellieren.
0:23:15–0:23:19
Das heißt, ab und zu hört man so ein rülpsendes Geräusch und dann liegen da
0:23:19–0:23:21
Fischgräten in der grünen Flüssigkeit auf dem Boden.
0:23:21–0:23:25
Das muss natürlich weggewischt werden, damit die Kunden keinen Verdacht schöpfen.
0:23:26–0:23:30
Wenn das so ist, wenn man angezeigt wird oder so, dann kommt der Orca und der
0:23:30–0:23:32
hat dann einen roten und einen blauen Fisch dabei.
0:23:32–0:23:38
Die sind sozusagen die Lichtwarnanlage und dann müssen sich alle im Klo verstecken
0:23:38–0:23:40
und die Tür zumachen, bis der halt abhaut.
0:23:40–0:23:45
Das Problem ist da noch gewesen, dass die Kollisionsabfrage nicht so hundertprozentig
0:23:45–0:23:48
funktioniert. Das heißt, wenn man zu nah an der Wand steht, dann erwischt er
0:23:48–0:23:51
einen doch, weil er halt die Schwanzflosse rausragt oder so.
0:23:52–0:23:55
Das ist so ein bisschen schwierig, da kann man aber jetzt noch Feedback abgeben.
0:23:55–0:23:59
Die Programmierer sagen, das hat dann direkte Auswirkungen auf das Spiel.
0:23:59–0:24:04
Also sprich, das ist so ein bisschen wie bei GTA.
0:24:06–0:24:09
Wie hoch der Verdacht gegen dich ist, wird in so einer kleinen Grafik in der
0:24:09–0:24:13
Ecke angezeigt und ab einem bestimmten Punkt kommt halt einfach die Polizei
0:24:13–0:24:16
standardmäßig mal vorbei, um sich den Laden anzugucken und dann solltest du
0:24:16–0:24:20
eben alle verdächtigen Dinge versteckt haben.
0:24:20–0:24:22
Zum Beispiel auch den Eimer mit den Ziegelsteinen.
0:24:23–0:24:26
Der steht immer an so einem Regal in der Ecke und da muss man so einen Duschvorhang
0:24:26–0:24:30
davor machen. Und natürlich muss man auch die Tür zum Klo bzw.
0:24:31–0:24:35
Den Schacht, wo man die toten Fische runterspült, das muss man zumachen.
0:24:35–0:24:40
Also sprich, es dürfen keine Beweise mehr sichtbar sein, sonst wird man sofort verhaftet.
0:24:40–0:24:44
Selbst wenn man mal verhaftet wurde, passiert nichts, dann ist halt der Spieltag
0:24:44–0:24:47
automatisch beendet und du fängst wieder den nächsten Tag an,
0:24:47–0:24:51
aber dann, sobald du den Laden öffnest, kommt sofort die Polizei zur Kontrolle vorbei.
0:24:51–0:24:55
Das heißt, bevor du das Schild von geschlossen auf geöffnet umdrehst,
0:24:56–0:24:58
müssen alle Beweise verschwunden sein.
0:24:58–0:25:02
Und im Zweifelsfall sollten alle deine Mitspieler in der Nähe der Toilette sein,
0:25:02–0:25:04
damit sie sich sofort verstecken können.
0:25:06–0:25:09
Ja, natürlich kann man den Laden dann irgendwie noch aufwerten und irgendwie
0:25:09–0:25:13
noch eine zusätzliche Waschmaschine kaufen und noch dies und jenes und Schilder
0:25:13–0:25:15
aufhängen und weiß der Geier was.
0:25:15–0:25:20
Besondere Warengruppen freischalten, diese ganzen Warengruppen und Renovierungsgeschichten,
0:25:20–0:25:21
das ist natürlich richtig so ein Skilltree.
0:25:22–0:25:26
Da ist 90% von in der Demo geblockt. Deswegen, ich glaube, man kann das schon
0:25:26–0:25:31
ganz gut aufbohren, dieses Spiel, bis hin dazu, dass man drei Wale waschen kann
0:25:31–0:25:33
und ich weiß nicht, was noch kommen kann.
0:25:34–0:25:36
Da ist es dann also sinnvoll, wenn man das nicht alleine macht.
0:25:37–0:25:41
Das macht ordentlich Spaß und das Spiel kommt mit ein paar Missionen.
0:25:41–0:25:45
Ich habe jetzt keine Ahnung, irgendwie drei, vier Stunden damit verbracht und
0:25:45–0:25:46
war dann fertig mit der Demo.
0:25:47–0:25:51
Das heißt also so in wahrscheinlich fünf bis zehn Stunden sollte man da alles
0:25:51–0:25:54
durchgespielt haben und man kann sich aber auch ewig lange damit befassen.
0:25:54–0:25:59
Das ist also ganz ganz gut und es sieht auch lustig aus. Also ich denke,
0:25:59–0:26:02
das könnte etwas sein, was wir vielleicht auch mal im Haialarm Podcast so
0:26:02–0:26:03
als kleine Sonderepisode machen.
0:26:05–0:26:10
Dann gab es ein bisschen Nervkram diese Woche, nämlich mit der Glasfaserfirma.
0:26:11–0:26:13
Also ich habe mich ja sehr gefreut, dass hier Glasfaser lag,
0:26:13–0:26:17
als wir eingezogen sind. Und die kam von den Stadtwerken Eckernförde.
0:26:17–0:26:25
300 Mbit down und ich glaube 150 oder 100 upstream. Das ist also schon mal okay. zahlen wir.
0:26:26–0:26:30
Es ist tatsächlich aber relativ teuer, 50 Euro im Monat und jetzt kriegt man
0:26:30–0:26:35
irgendwann den Schreiben, dass wir umgestellt werden auf die Stadtwerke Neumünster,
0:26:36–0:26:39
was grundsätzlich kein Problem ist, denn das ist tatsächlich auch in Schleswig-Holstein
0:26:39–0:26:41
ein relativ großer Anbieter für Glasfaser-Internet.
0:26:42–0:26:45
Und die haben uns jetzt die erste Rechnung geschickt und wir zahlen das gleiche
0:26:45–0:26:47
Geld für den gleichen Tarif.
0:26:47–0:26:49
Das ist schon richtig, nur wenn man dann mal guckt auf der Homepage,
0:26:49–0:26:53
was die anbieten, dann findet man halt diesen Tarif, den wir haben,
0:26:53–0:26:57
nämlich 300 Mbit, überhaupt nicht. Und der kleinste Tarif, den die in ihrem
0:26:57–0:27:00
Portfolio haben, sind 400 Mbit für 10 Euro weniger.
0:27:00–0:27:03
Also habe ich dann da angerufen und sagte, Freunde, was soll denn die Scheiße?
0:27:04–0:27:08
Es hat mich wirklich geärgert, weil es, also die Ansage war dann,
0:27:08–0:27:11
ja, dieses Produkt gibt es nicht, aber wir müssen jetzt unsere Anlagen erstmal
0:27:11–0:27:14
so umstellen, dass wir bei Ihnen auch 400 Mbit anbieten können und dann können
0:27:14–0:27:16
Sie gerne in einen kleineren Tarif wechseln.
0:27:17–0:27:20
Da sagt ich, ja, dann muss es, und wann wird das denn so sein?
0:27:20–0:27:23
Und die sagt, na, wahrscheinlich erstes Quartal 2027. Und ich sagte,
0:27:23–0:27:27
entschuldigen Sie bitte, ich möchte nicht ein halbes Jahr lang 10 Euro mehr
0:27:27–0:27:28
bezahlen, als ich müsste.
0:27:29–0:27:33
Dann stufen Sie mich doch jetzt auf einen anderen Tarif hoch oder wie auch immer.
0:27:33–0:27:36
Ja, das geht ja nicht, das ist ja technisch bei uns noch gar nicht möglich.
0:27:36–0:27:38
Wir sind da dran, das soll jetzt aber ganz kurzfristig passieren.
0:27:39–0:27:42
Und also ich habe jetzt dann als Anliegen hinterlassen, dass ich dann schon
0:27:42–0:27:49
erwarten würde, dass ich eben dieses Geld irgendwie erstattet bekomme, wenn es denn soweit ist.
0:27:50–0:27:53
Also das kann er nicht angehen. Und das konnte er mir jetzt natürlich nicht
0:27:53–0:27:56
zusagen. Das ist halt einfach irgendein Callcenter-Mitarbeiter.
0:27:57–0:28:00
Er konnte aber auch nicht sagen, das wäre jetzt die andere Variante gewesen.
0:28:00–0:28:03
Ich habe gesagt, ich könnte ja theoretisch kündigen und bei Ihnen einen günstigeren
0:28:03–0:28:05
Tarif wechseln. Und er sagte auch so, nee, das geht eben nicht,
0:28:06–0:28:09
weil wir halt noch keine 400 Mbit anbieten können an Ihrer Adresse.
0:28:10–0:28:13
Naja, also ich bewahre jetzt dann alle Rechnungen auf.
0:28:14–0:28:18
Ich habe eine Gedächtnisnotiz aus diesem Telefongespräch angefertigt und werde
0:28:18–0:28:22
mich dann also nochmal und zwar schriftlich an den Kundenservice wenden,
0:28:23–0:28:26
damit das eben nicht im Level 1 Support hängen bleibt, sondern auch wirklich
0:28:27–0:28:28
so weiter eskaliert wird,
0:28:29–0:28:31
dass ich da auch jemand erreiche, der sowas entscheiden kann.
0:28:32–0:28:34
Und im Zweifelsfall ist das eben dann die Verbraucherzentrale.
0:28:36–0:28:40
Podjournal habt ihr alle schon gesehen vor vier Tagen oder am 1.
0:28:40–0:28:44
Ist das rausgekommen und dann noch der Hinweis heute am Sonntag, den 4.
0:28:45–0:28:50
Oktober 20.15 Uhr, die Show des Monats mit Jan und Tim, das gewissermaßen Nachfolgeprojekt
0:28:50–0:28:57
der Wochennotiz eine Radiosendung im Livestream und offensichtlich einmal im Monat scheinbar,
0:28:58–0:29:01
keine Ahnung, guckt es euch an, hört es euch an ich glaube es wird sehr sehr gut,
0:29:02–0:29:03
und abgesehen davon bin ich der Meinung
0:29:03–0:29:06
dass Katharina Reiche als Bundeswirtschaftsministerin zurücktreten sollte.
0:29:06–0:29:10
Bis sie das tut oder bis eine weitere Folge erscheint von Jörn Schaars feinem Podcast: Alles Gute.
Mit Bezug auf diese Episode:
Das Kleingedruckte:
Diese Jörn Schaars feiner Podcast-Episode wurde am 04.10.2026 aufgenommen und veröffentlicht. Sie steht unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)-Lizenz . Zu hören ist: Jörn Podcastcover: Siegfried Fock, Tobias Migge Musik: Jason Shaw („Jenny’s Theme „, CC-BY-SA)
Schreibe einen Kommentar