JSFP506: Was diese Woche schön war

Von mangelndem Carsharing bei den Kieler Woche-Karl-May-Spielen. Oder so ähnlich.

Die Dauer der Episode 0:18:09Diese Episode erschien am 29. Juni 2025 um 11:10Downloads 725 Downloads

 
Ich habe diese Woche lauter schönes Zeug gemacht. Es war Kieler Woche, da waren wir in wechselnder Besetzung unterwegs, wir haben neue Landarzt-Schauplätze für uns entdeckt und dann war ja auch noch Karl-May-Premiere in Bad Segeberg. Das einzig nicht so Schöne in dieser Woche war, dass das Carsharing-Angebot hier im Dorf wohl eingestellt wird.

Diese Episode hat 6 Kapitelmarken und jede von ihnen ist durchschnittlich ca. 3 Minuten und 1 Sekunden lang.

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Shownotes:

 

Transkription der Episode anzeigen

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Moin und herzlich willkommen zu Jörn Schaars feinen Podcast Episode 506.
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Ich bin Jörn Schaar und ihr seid es nicht.
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Diese Woche war geprägt von vielen schönen Sachen. Arbeit gehört auch dazu,
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aber das war nicht so wahnsinnig spektakulär, finde ich.
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Am Dienstag war ich auf der Kieler Woche – zum Teil dienstlich,
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weil ich eine Reportage darüber gemacht habe, also einen Stimmungsbericht.
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„Wie ist denn Kieler Woche?“
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Hatte sich der Kollege aus der Morgensendung gewünscht, weil er gesagt hat,
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wir leben in so politisch trüben Zeiten, dass es schöner wäre,
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wenn wir mal was Leichtes haben. Und das habe ich gemacht.
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Und abends war ich dann mit Christoph zusammen beim Poetry Slam an der jungen Bühne.
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Das ist immer ein ziemlich cooles Event, weil da auch ein richtig gutes Line-Up
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in der Regel mit dabei ist.
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Und so auch dieses Jahr; ausschließlich Bundes- und Landessieger,
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die da performt haben und zwar in einem Team Poetry Slam.
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Das heißt, alle Vortragenden waren zu zweit und haben zum Teil im Chor,
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zum Teil mit so einer Art Choreografie vorgetragen. Sehr, sehr starke Texte.
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Das hat richtig Spaß gemacht. Ich merke, ich bin noch ein bisschen,
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meine Stimme ist noch nicht komplett wieder da. Es war eine sehr kurze Nacht, da komme ich gleich zu.
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Das Einzige, was nervig war, war das typische Kieler Woche Wetter.
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Es hat geregnet, gar nicht mal richtig doll, aber dafür sehr ausdauernd und lang.
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Und naja, also ich habe zwar einen Satz Regenklamotten inklusive Hose,
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hatte ich auch alles dabei.
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Die habe ich aber, naja, vor zwei oder drei Kleidergrößen gekauft.
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Und also die Hose konnte ich nicht mehr tragen und die Jacke ging nicht mehr so richtig gut zu.
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Deswegen saß ich also zwar mit Regenjacke, aber offen und auch ohne Regenhose,
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sondern nur in Jeans an einem Tisch.
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Und das war einerseits total cool, an einem Tisch zu sitzen,
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so eine Bierzeltgarnitur, weil wir da unsere Getränke abstellen konnten.
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Und es insgesamt fand ich ein bisschen bequemer war.
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Allerdings floss dann auch das Regenwasser von der Tischplatte umgehindert auf
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unsere Hosen. Also ich war doch sehr, sehr nass.
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Habe darüber auch spontan die Lust verloren, die Heimreise im ÖPNV anzutreten
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und habe also die Herzdame gebeten, mich abzuholen.
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Und ich glaube, das war die richtige Entscheidung.
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Freitag haben wir eine kleine Landarztrunde gemacht. Wir sind mit dem Gasteenie
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erstmals nach Kappeln gefahren.
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Wir haben gar nicht so viel Landarztthematik dabei gehabt, weil sie die Serie
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nicht kennt. Beziehungsweise das, was sie davon gesehen hat,
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fand sie doof und langweilig und die Schauspieler hässlich.
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Aber sie fand Kappeln sehr schön und wir auch wieder mal.
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Es gab Fischbrötchen, wir sind ein bisschen durch die Stadt gelaufen und haben
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dann die Reise fortgesetzt nach Arnis.
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Denn auch dort sind ja mehrere Landarzt-Schauplätze und unter anderem das Café
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„Zur Schleiperle“, das in den mittleren Staffeln sehr regelmäßig zu sehen ist.
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Und da haben wir gesagt, da müssen wir doch mal hin und mal gucken.
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Und das ist wirklich sehr hübsch.
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Ich habe natürlich vergessen, ein Foto zu machen. Es ist ein Café,
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das auf Pfählen im Wasser steht, direkt am Hafen, direkt neben der Werft.
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Das ist alles sehr pittoresk und sehr schön anzusehen. Man kann da wirklich toll sitzen.
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Eher was für tagsüber, weil die um 17 Uhr immer zumachen. Das heißt also,
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der klassische Sundowner, den gibt es da leider nicht.
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Und danach sind wir in Arnis mit der Fähre über die Schlei gefahren.
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Also wir wollten dann weiter nach Kiel und dann kann man halt entweder ganz
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zurück nach Kappeln da auf die Bundesstraße fahren oder man fährt eben mit der
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Fähre rüber und dann glaube ich zwei Kilometer bis zur Bundesstraße und das
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geht dann auch, hat man ein bisschen Weg gespart.
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Das ist halt auch nochmal ein Schauplatz vom Landarzt.
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Kieler Woche sind wir sehr gemütlich rüber gelaufen, hatten kein wirklich
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festes Ziel und sind dann also bis zum Institut für Weltwirtschaft runter
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gelatscht und haben uns da ins Riesenrad gesetzt. Da war dann noch irgendwie so ein
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Funhaus-Ding, also halt so ein Fahrgeschäft, wo man so durchgeht wo der Boden
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irgendwie albern ist wo irgendwelche Sachen passieren man wird mit Luft angepustet
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und so weiter man läuft über Förderbänder und Rollen und weiß der Schinder was noch alles,
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Und am Ende fährt man mit einer Rutschbahn dann bis ganz nach unten.
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Also mir war die Rutsche tatsächlich dann noch ein bisschen zu schnell.
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Ich habe zwischendurch ein bisschen mit dem Schuh abgebremst.
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Ich wollte aber auch auf gar keinen Fall da jetzt nicht rutschen.
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Man kann auch da die Treppe runtergehen, das geht auch.
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Aber ich laufe doch nicht da in vierten Stock, um dann die Treppe zu nehmen. Macke?
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War aber alles okay. Was haben wir gegessen?
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Ach so, wir waren auf dem internationalen Markt natürlich zum Mittagessen.
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Haben da, das sind ja inzwischen sind das ja eher Kleinigkeitenportionen.
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Also Preis-Leistungs-Verhältnis ist da schon immer so ein bisschen mau gewesen.
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Dieses Jahr fällt es mir halt besonders auf.
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Ich war auch am Dienstag auf dem internationalen Markt und da brauchte ich also
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zwei Dinge, die als Hauptgericht verkauft wurden, um danach satt zu sein.
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Da war ich auch sehr hungrig, muss ich auch dazu sagen.
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Also man zahlt irgendwie 10 Euro in der Regel für ein Hauptgericht und naja,
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also das ist halt das, was ich persönlich als halbe Portion essen würde.
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Ich möchte hier nochmal auf die Regen-Hosen-Problematik verweisen.
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Unter Umständen gibt es da einen Zusammenhang.
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Und auf dem Rückweg vom Riesenrad, also das ist ja an der Kielinie,
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es ist immer sehr voll, traditionell, das ist einfach wahnsinnig drängelig da.
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Seit zwei Jahren gibt es jetzt eine Einbahnstraßenregelung.
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Das heißt, man läuft auf dem Düsternbrookerweg stadtauswärts, um dann irgendwo,
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frühestens an der Reventlouwiese auf die Kielinie zu kommen oder idealerweise,
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so haben wir es dann gemacht,
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wir sind wirklich einmal hinten um die Staatskanzlei gelaufen,
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um die RSH-Bühne, die dort auf dem Parkplatz steht, sind dann an der Kiellinie
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am Wasser wieder zurückgelaufen.
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Das war eigentlich ganz gut und sind dann stehen geblieben bei der Bühne vom
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offenen Kanal, weil auch da so eine Secret-Stage war.
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Das ist irgendwie so ein Konzept, wo kleine Bühnen so ein Programm machen,
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das nicht weiter veröffentlicht wird, sondern die sind einfach da.
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Zumindest habe ich es so verstanden.
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Da war eine Rockband, so eine Rockabilly-Kombo, vier Leute, zwei Gitarristen,
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eine Bassistin am Kontrabass und ein Schlagzeuger.
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Und die haben einfach Spaß gemacht.
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Du kommst da vorbei und merkst, okay, alles klar, hier ist gute Laune.
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Und da haben wir ein Lied im Stehen uns angehört und Gesche sagte auch so,
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lass uns doch mal hier noch ein bisschen bleiben.
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Und dann wurde auch gerade eine Bank frei und da haben wir dann noch,
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weiß ich nicht wie lange bis zum Ende halt, da gesessen,
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und das war ein Mordspaß, die haben wirklich die Hütte abgerissen da,
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das war keine Ahnung wie die hießen, er hat das zweimal gesagt,
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ich hab’s nicht verstanden auf der Bassdrum vom Schlagzeuger stand auch was
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völlig anderes drauf, also ich kann’s nicht sagen, wer das war.
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Aber war gut, hat großen Spaß gemacht und wir waren dann so um ich glaube halb eins oder was
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ungefähr zu Hause. Ja, das war
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gut. Und jetzt gestern am Samstag war Karl-May-Premiere in Bad Segeberg.
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Ich hatte, glaube ich, schon ein-, zweimal davon erzählt, dass ich da immer
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mal ganz gerne hinfahre und wenn es geht, dann eben auch ein Gasteenie mitnehme.
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In diesem Fall auch und ihr Freund war auch noch mit. Ja, wir sind so um vier,
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kurz nach vier, hier losgefahren und dann mit Stau auf der Autobahn und auf der
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Bundesstraße auch nochmal.
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War es dann am Ende, weiß ich gar nicht so, kurz vor sechs, bis wir da waren.
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Wir sind also eigentlich ziemlich gut durchgekommen, haben da auf dem Parkplatz
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gestanden und ja doch, wir waren um sechs eigentlich oben auf dem Kalkberg und
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dann hat man da noch eine Stunde,
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bis die Türen aufgehen, das heißt, wir haben uns da noch hingesetzt,
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haben uns was zu essen geholt und sind dann sehr gemütlich zu unseren Plätzen
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im Block C, also sehr mittig.
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War ein bisschen schade, in einer Szene hatten wir so einen Lautsprecherturm,
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der wirklich im Weg war, also wir konnten nicht sehen, was da uns gegenüber passiert.
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Also man hat es, glaube ich, aus dem Kontext sich auch ganz gut erschließen können.
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Insgesamt, ich habe das vor zwei Jahren, glaube ich, schon mal gesagt,
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oder drei sogar, ich kann das nicht unbefangen gucken,
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weil ich, seitdem ich mich mit dem Podcast „Winnetou ist kein Apache“ auseinandergesetzt
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habe, einen anderen Blick drauf habe, was die da machen.
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Und manches finde ich halt dem Zeitgeist entsprechend ein bisschen unsensibel.
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Also die Darstellung der Native Americans, also man muss tatsächlich ja unterscheiden
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zwischen, das ist glaube ich der Trick, der Spagat, den die auch machen.
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Es gibt Native Americans, die Apachen, Comanchen und sonst wie heißen.
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Und es gibt die Indianer von Karl May. Und das sagte, das ist eben auch der
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Podcast „Winnetou ist kein Indianer.“
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Das muss man da, glaube ich, auch im Zusammenhang sehen.
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Der Podcast ist leider schon längst depubliziert, den kann man nicht mehr finden,
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soweit ich weiß, aber der war wirklich toll.
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Also die Show an und für sich ist das wirklich gut. Die haben tolle Stunts,
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die haben ein paar richtig nette neue Ideen, sie haben aber auch ganz schön Boomer-Humor,
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sie spielen „Das Halbblut“ und da ist dann eben die Frau des ehemaligen Plantagenbesitzers,
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die den Verfall ihrer Baumwollplantage beklagt und setzt dann an zu so einer Schimpftirade,
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wo er sie dann unterbricht und sagt: „Man darf heute nicht mehr alles sagen!“
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Also ja, da wurde gekichert im Publikum, es gab keinen Applaus dafür, aber es wurde gelacht.
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Es ist eben genau so ein boomeriger Kram.
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Also was witzig war, es gab auch zwei Pannen in der Show.
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In einer Prügelszene hat ein Stuntman, war so engagiert dabei,
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gehauen zu werden und nach hinten umzufallen, dass er also beim
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Kopf zurückreißen von wegen „ich habe hier gerade einen gegen die Nuss bekommen“,
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hat er im Fallen seine Perücke verloren und lag dann da, also es war auch inhaltlich
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in Ordnung, dass er da liegen geblieben ist, aber er hat dann so im Liegen seine
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Perücke wieder am Kopf irgendwie festgemacht. Das war sehr lustig zu beobachten.
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Und dann ist es ja immer so, dass da mehrfach ein Greifvogel durch die Manege
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fliegt, durch die Arena.
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Und in diesem Fall war es eben ein Adler, der, und das ist tatsächlich neu,
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auf dem Arm des Hauptdarstellers Alexander Klaws landen sollte.
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Der stand also in Position mit dem Handschuh, wo dann auch dieser kleine Köder dran ist.
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Und der Falkner hat also von aus den Rängen den Adler losgeschickt.
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Der flog ziemlich genau über unseren Kopf, habe ich gar nicht von hinten kommen sehen.
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Und landete aber nun nicht auf dem Arm, sondern hat sich im Flug den Köder weggeschnappt
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und landete dann auf so einer Plattform und hat da seinen Köder verspeist.
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Eigentlich sollte der halt auf dem Arm landen. Aber Alexander Klaws,
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coolste Sau der Welt, hat einfach, also die ganze Geschichte war halt irgendwie,
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der Adler hat da irgendwie einen Namen und er ist das geheiligte Tier.
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Und Manitou schickt ihn dann immer in dieser speziellen Schlucht,
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wo sie da gerade ihr Ritual durchführen, auch so ein Problem von Ritualen zu
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reden, wenn das offensichtlich kein Ritual ist, das Ureinwohner von Amerika durchführen.
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Und er stand mit dem Rücken zum Publikum, hat sich auch nichts anmerken
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lassen, stimmlich oder sowas, sondern hat einfach nur gesagt,
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keine Ahnung, wie der Adler jetzt heißt, ich sage jetzt mal Horst,
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„Horst hat noch 73 Gelegenheiten, auf Winnetus‘ Arm zu landen“,
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weil das Stück jetzt halt noch 73 Mal aufgeführt wird und es noch 73 Mal versuchen wird.
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Das war einfach super gut gerettet. Es war halt irgendwie aus der Pose klar,
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die Erwartung war, der Adler landet jetzt auf seinem Arm, hat er nicht gemacht.
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Man hätte auch einfach das nicht kommentieren können, es hätte wahrscheinlich
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keiner so richtig gemerkt, Denke ich mal.
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Vielleicht aber auch doch, ist auch wurscht. Auf jeden Fall,
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er hat es gut gerettet. Es gab Gelächter, es gab Applaus.
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Was ich auch sehr schön fand, war der Abschluss. Zur Premiere ist ja immer ein
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bisschen was Besonderes.
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Da war dann ein Frauenchor aus Hamburg und Lübeck mit 75 Sängerinnen,
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die dann aber doch nur der Background waren für einen männlichen Solisten.
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So ein bisschen leider verkackt, Freunde. Also klar, irgendwie bei so einer
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Gelegenheit nur, in Anführungszeichen, einen Chor auf eine Bühne zu stellen,
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der dann zwei- oder dreistimmig ein Lied singt, das kann man machen.
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Ist natürlich der theatralische Effekt ist ja größer, wenn man dann jemanden
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hat, der da ein Solo zusingt und vom Chor begleitet wird sozusagen.
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Aber ja, hätte es nicht eine Solistin in dem Chor gegeben, habe ich mich gefragt.
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Naja, keine Ahnung. Das Ganze war schön performt, das klang alles total gut,
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ging leider zum Teil ein bisschen im Feuerwerk unter.
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Ich hätte es gerne gehabt, wenn sie dem Chor ein bisschen mehr Platz gegeben
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hätten, aber das war offenbar nicht drin.
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Aber war insgesamt wirklich ein toller Abend. Den Kindern hat es gefallen. Es war alles fein.
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Und wir waren dann so um halb zwei oder so wieder zu Hause.
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Und da konnte ich halt nicht so richtig sofort einschlafen. Wie das halt manchmal so ist.
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Also ja, auf der Autofahrt, ich war schon ein bisschen müde und hab dann schon
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so gedacht, ja, so kurz vor zu Hause ganz gut, dass ich jetzt gleich da bin.
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Alles noch unproblematisch, aber als ich dann im Bett war, Ich war irgendwie
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nix mehr mit Müde und Einschlafen.
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Und dann war es wahrscheinlich so ungefähr halb drei.
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Also ich habe mehrfach den Sleeptimer vom Einschlafen-Podcast verlängert.
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Ich denke mal, dass es so gegen halb drei war, dass ich wahrscheinlich eingeschlafen sein dürfte.
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Und dann halt heute Morgen kurz nach sieben war der Hund wieder am Bett und
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wollte gerne irgendwie mal dringend raus.
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Und das war dann auch sehr dringend. Und Hunger hatte sie auch.
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Ja, also es gibt heute noch mal Siesta.
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Was es heute nicht mehr gibt oder bald nicht mehr gibt, ist Carsharing bei uns im Dorf.
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Ich habe ja mehrfach darüber gesprochen, dass ich mich so freue,
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dass es hier im Dorf in unserem kleinen Rieseby ein Carsharing-Auto gibt.
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Das ist angeschafft worden im Modellprojekt Smile24,
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von Land und Bund finanziert zur Steigerung der Mobilität im ländlichen Raum,
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so als Pilotprojekt, um mal zu gucken, was passiert denn, wenn man ein cooles
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Mobilitätskonzept auflegt. Da gehört ÖPNV dazu.
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Es wurden mehrere Buslinien neu aufgelegt.
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Dazu gehören Carsharings, dazu gehören Leihfahrräder, die an zentralen Orten stehen.
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Dazu gehören auch diese Rufshuttle, die für mich bisher überhaupt nicht funktioniert haben.
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Also ich habe es bisher noch nicht geschafft, mal einen Shuttle zu bekommen,
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weil entweder die App gesagt hat, ja, da fährt ja auch ein Zug oder Bus in die Richtung, wo du willst.
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Also warte doch einfach eine Dreiviertelstunde und fahr dann.
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Oder dass die App gesagt hat, ja, es ist gerade kein Fahrzeug zur Verfügung.
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Also meine Nutzer-Experience ist da eher so mittelgut. Ich weiß aber,
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dass Gasteenie und ihr Freund das sehr exzessiv nutzen und damit auch wirklich
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sehr mobil sind als Jugendliche. Das ist total gut.
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Was ich halt genutzt habe von diesem Angebot war immer das Carsharing-Auto.
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Das steht jetzt schon seit ein paar Wochen nicht mehr hier im Dorf.
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Es wird jetzt aber bald gar nicht mehr hier stehen, weil nämlich der Förderzeitraum
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ausläuft und die Kommunen können halt sagen, wir wollen das Ganze oder Teile davon erhalten.
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So, es ist klar, dass mehrere Buslinien wieder eingestellt werden,
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weil sie zu teuer sind. Es ist klar, dass das Shuttle-Konzept sich nochmal verändern
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wird, dass die Kernzeiten reduziert werden beispielsweise.
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Und die Carsharing-Autos, das ist eben eine Sache der einzelnen Ortskommune, der Ortsgemeinde.
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Das war jetzt bei uns im Finanzausschuss.
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Da war also klar, das wird eingestellt werden, weil es halt einfach mal 10.000
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Euro im Jahr kostet, dass die Karre hier steht.
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In dieser Beschlussvorlage steht eben auch, dass in elf Monaten,
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also von Juni des vergangenen Jahres bis April dieses Jahres,
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das Auto 32 Mal gebucht worden ist.
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Davon, ich würde sagen, ungefähr acht Mal von mir.
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Kann ich verstehen, dass die Gemeinde sagt, dafür haben wir kein Geld,
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denn die verdienen daran ja auch nichts, sondern im Gegenteil,
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die müssen diese Kosten aufbringen und dass man da nicht den,
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Wirtschaftlichkeitsfaktor sieht für die Bürger, dass jede Buchung die Gemeinde,
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etwas über 300 Euro gekostet hat, wenn man das mal so rechnen möchte,
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10.000 Euro geteilt durch 32 Buchungen,
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dann ist das einfach zu viel für eine Servicedienstleistung.
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Und es ist einfach so, hier im ländlichen Raum ist das Auto halt das Fortbewegungsmittel
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Nummer 1, weil ÖPNV unflexibel und langwierig ist.
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Das ist einfach das klassische Henne-Ei-Problem: Die Leute haben ja alle schon
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Autos. Und dieses Carsharing-Auto ist jetzt auch nicht unbedingt günstig.
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Das kostet eben pro Zeiteinheit und pro Kilometer Geld. Und dann auch noch eine,
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Servicepauschale nur dafür, dass man die Karre auf und zu macht.
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Also von dem her, schade, dass es nicht geklappt hat.
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Schade, dass es nicht mehr Menschen nutzen konnten. Ich glaube,
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dass die Leute, die die vermeintlich auf ein Auto angewiesen sind,
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auch einfach genug Autos zu Hause haben.
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Dass es eben wenige Haushalte im Dorf gibt, die so denken, wie wir das tun,
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dass wir sagen, wir müssen es irgendwie hinkriegen, mit einem Auto auszukommen.
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Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass alle, die sich nicht aktiv gegen das
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Erstarken des Rechtsextremismus in Deutschland einsetzen, von ihren politischen
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Ämtern zurücktreten sollten.
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Bis sie das tun oder bis eine weitere Folge erscheint von Jörn Schaars feinem Podcast: Alles Gute.

 

Mit Bezug auf diese Episode:

Das Kleingedruckte:

Diese Jörn Schaars feiner Podcast-Episode wurde am 29.06.2025 aufgenommen und veröffentlicht. Sie steht unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)-Lizenz. Zu hören ist: Jörn Podcastcover: Siegfried Fock, Tobias Migge Musik: Jason Shaw („Jenny’s Theme„, CC-BY-SA)

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