JSFP526: Die Drei-Bäder-und-zwei-Küchen-Situation

Niemand braucht Großküchen-Equipment zuhause. Außer er feiert Weihnachten und/oder Silvester in der Casa Schaarsa.

Die Dauer der Episode 0:18:28Diese Episode erschien am 28. Dezember 2025 um 11:06Downloads 514 Downloads

 
Ich erzähle von den Vorbereitungen für und der Durchführung von Weihnachtenm, sowie den Tagen danach. Es wurde viel gekocht und gegessen, wir haben gespielt und Quatsch gemacht. Jetzt schließen direkt die Vorbereitungen für Silvester an und zwischendurch soll der Mensch ja auch noch chillen, spricht weitere Podcast-Episoden aufnehmen.

Diese Episode hat 7 Kapitelmarken und jede von ihnen ist durchschnittlich ca. 2 Minuten und 38 Sekunden lang.

Shownotes:

 

Transkription der Episode anzeigen

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Moin und herzlich willkommen zu Jörn Schaars feinem Podcast Episode 526.
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Ich bin Jörn Schaar und ihr seid es nicht.
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So richtig viel zu erzählen gibt es eigentlich nicht.
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Aber ich habe gedacht, jetzt machen wir das Jahr auch voll. Letzte reguläre
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Episode für dieses Jahr.
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Es war im Wesentlichen ja Weihnachten.
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Also ich habe zwar keinen wirklichen Urlaub rund um Weihnachten und den Jahreswechsel,
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aber es liegt halt auch nichts an und mehr als Rufbereitschaft ist es dann im
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Prinzip auch nicht, was das Thema Arbeit angeht.
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Dann war ja Weihnachten. Wir haben Montag und am Dienstag nochmal Shoppingtrips
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gemacht und Kram eingekauft.
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Ganz bewusst sehr entspannt war zumindest der Plan.
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Ich war einen Tag bei Aldi und meine Güte, war das stressig.
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Also ich war länger nicht mehr bei Aldi, wahrscheinlich aus genau dem Grund,
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aber es ging schon damit los, dass irgendwie nur noch zwei Einkaufswagen in
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diesem komischen Einkaufswagenstand waren.
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Und da war schon im Eingangsbereich furchtbares Gedränge, das ist auch sehr
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eng da in der Gemüseabteilung, da waren noch Mitarbeiter damit beschäftigt,
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die Regale aufzufüllen, da stand jetzt zusätzlich auch noch Weihnachtsgebäck rum.
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Und irgendwie das war alles irgendwie Madness. Und wie das dann manchmal so
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ist, also ich hatte mir eine Einkaufsliste gemacht, die speichere ich in Deck von meiner Nextcloud.
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Das ist so eine To-Do-Listen-App, die man über Nextcloud installieren kann und
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wo man theoretisch auch mit mehreren Leuten darauf zugreifen kann.
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Die Einkaufsliste hatte ich nun am PC geschrieben, um sie dann später auf dem
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Handy zu benutzen. Ich weiß nicht, ob das ein generelles Problem ist
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mit dieser App, oder ob das irgendwie an meiner Konfiguration liegt.
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Jedenfalls gibt es keine automatische Aktualisierung.
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Und nun stand ich also in diesem Aldi und hatte mir gerade ein Plätzchen gesucht
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in der Gemüseabteilung, wo nicht ganz so viel los war und wollte diese App aktualisieren,
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diese Karte aktualisieren, und hatte null Netz, also gar nichts.
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Jetzt hatte ich aber keine Ahnung, was ich kaufen wollte. Habe also zwei Sachen
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in den Wagen getan, von denen ich es noch wusste.
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Und habe noch nach irgendwas anderem geguckt, war mir dann aber nicht mehr so
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hundertprozentig sicher.
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Und ja, im Endeffekt war ich zweimal im Aldi. Also ich hatte dann irgendwie
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so vier, fünf Teile im Wagen, bin damit zur Kasse.
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Das ist auch immer stressig bei Aldi und bin dann also raus auf den Parkplatz,
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habe die Sachen ins Auto getan, die To-Do-Liste aktualisiert und habe dann nochmal
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ein bisschen genauer guckend die Sachen eingekauft, die ich dann brauchte.
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Und nebenan war noch ein anderer Supermarkt, da konnte ich dann noch vervollständigen.
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So hatte ich also schon mal den Teil, den ich mir für den Tag vorgenommen hatte,
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zusammen und wir sind dann irgendwie abends nochmal los oder am nächsten Tag,
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ich weiß es nicht mehr, und haben dann so die allerletzten Reste eingekauft,
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beziehungsweise ich habe die letzten Sachen eingekauft, denn die Herzdame hatte
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ja schließlich zu arbeiten.
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Es gab drei Gottesdienste, der erste um elf, das Krippenspiel mit den Grundschulkindern,
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und dann nochmal einen um 15 Uhr, da musste ich als Lektor einspringen und den
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um 17 Uhr habe ich dann geskippt, weil es a) inhaltlich ziemlich das Gleiche
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war und b) ich dann ja auch langsam kochen musste.
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Wir waren an Heiligabend sieben Leute insgesamt und haben mittags nur Snacks gegessen,
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nichts Großes und abends gab es dann Kartoffelgratin mit Rosenkohl und weiß
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ich nicht mehr, noch irgendwas, habe ich vergessen.
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Und da war ich so mittelzufrieden. Rosenkohl hat super funktioniert.
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Das ist aber auch was, das ich aus dem Rückenmark mache.
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Beim Kartoffelgratin, ich weiß auch nicht, ich habe mich da irgendwie komplett
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mit den Gewürzen verhauen.
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Das war hart überwürzt, fand ich. Es war jetzt nicht so, dass die Leute nichts gegessen haben.
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Aber mir hat es selber gar nicht geschmeckt. Und das ist natürlich immer so ein bisschen doof.
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Ansonsten, davon abgesehen, war es wirklich ein schöner Abend.
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Wir haben noch Bescherung gemacht. Natürlich haben wir Bescherung gemacht,
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das ist ja vollkommen klar.
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Haben zusammengesessen, haben uns nett unterhalten, ein bisschen was gespielt.
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Es gibt ein Spiel, das heißt "Gans sicher?" Das ist so ein Schätzspiel, mit beliebig vielen Leuten spielbar.
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Eine Person hat die Karte mit den Fragen, kann sich da aus sechs Fragen zu einem
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Überthema was aussuchen und dann müssen die anderen schätzen,
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was denn die Antwort sein kann.
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Und das sind immer Zahlenantworten, also keine Ahnung: Wie viele Stockwerke
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hat das Burj al-Khalifa?
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Und dann muss die Person, die die Frage stellt, die erste Schätzung angeben
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und sagt: "Ich denke, es sind mindestens zwölf."
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Und alle anderen müssen dann in ihrer eigenen Schätzung diese überbieten.
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Das heißt, der Nächste muss also mindestens 13 Stockwerke annehmen.
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Und so geht das dann weiter, bis irgendjemand sagt: "Das ist jetzt zu viel!"
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Denn überbieten darf man auch nicht. Und dann fragt man also "Gans sicher?"
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Das ist das Signal dafür, dass aufgelöst werden soll. und wenn ich jetzt sage,
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also keine Ahnung, vor mir ist Gesche dran und die sagt 87 Stockwerke und ich sage ganz sicher.
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Und das Burj al-Khalifa hat nun mal mehr als 87 Stockwerke. Dann bekomme ich
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die Karte, weil ich sozusagen falsch gelegen habe.
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Denn es wäre ja noch nach oben gegangen.
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Und da sind dann so Gänse aufgedruckt und am Ende wird zusammengezählt,
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wer wie viele Gänse hat und der mit den meisten dummen Gänsen, der hat verloren.
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Es gibt also nur eine Person, die verliert und alle anderen gewinnen.
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Jetzt kann natürlich sein, dass das Burj al-Khalifa weniger als 87 Stockwerke
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hat, in diesem Beispiel, dann bekäme Gesche die Karte.
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Und das ist tatsächlich ein sehr lustiges Spiel, weil da auch zum Teil wahnsinnig
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absurde Sachen drin sind.
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Genau, das war schon mal sehr spannend und sehr nett. Ich habe mich aber relativ
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früh verabschiedet, weil ich dann doch ziemlich müde war.
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Und wusste, am nächsten Morgen muss ich früh in der Küche stehen,
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weil ich im Wesentlichen die Sachen vorbereiten musste, die ich so geplant habe.
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Denn die beiden Braten mit Fleisch und vegan, die sollten nun am Tag frisch entstehen.
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Und mein Zeitplan wirkte realistisch.
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Und so habe ich es dann auch durchgezogen.
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Es gab ja einen Rinderbraten und einen veganen Braten. und ich habe also auf
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die Gesamtdauer jeweils geguckt und habe gedacht, na gut, der Rinderbraten braucht
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alles in allem mit Vorbereitung und so weiter, knapp dreieinhalb Stunden.
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Der andere etwas über eine Stunde, also das sollte machbar sein und hat auch sehr gut geklappt.
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Also ich hatte dadurch dann doch recht viel Zeit. Ich hatte ja auch schon Rotkohl
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vorbereitet, habe ich noch gar nicht gesagt.
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Also es war ja mein Plan aus der vergangenen Episode, dass ich den Rotkohl schon vorkoche.
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Der stand also schon, glaube ich, seit Montag in der Kühlung und einen Teil
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hatte ich eingefroren, weil ich mich tatsächlich komplett vertan hatte mit der Menge.
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Und so habe ich einfach nur noch den Rinderbraten gemacht. Das waren zwei Stücke,
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die ich da in den Bräter gepackt habe und habe das sehr entspannt vorbereitet,
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so lange bis es dann in den Ofen kam.
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Dann war klar, es würden noch insgesamt zweieinhalb Stunden dauern,
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bis der Gerät fertig ist.
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Und dann habe ich langsam angefangen mit dem veganen Braten.
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Da habe ich mich auch wieder vertan mit den Einkäufen, weil ich Teile der Zutaten
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dafür nicht selbst eingekauft hatte und die einfach nicht gefunden habe.
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Ich hatte so ein bisschen Panik.
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Unter anderem kommen da schwarze oder Kidneybohnen rein. Und ich hatte zwei
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Dosen bestellt.
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Die aber wie gesagt nicht gefunden und dann im Endeffekt hatten wir zum Glück
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noch eine Dose schwarze Bohnen im Schrank. Da habe ich gesagt,
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ja gut, das sind die jetzt.
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Und ja, der Braten ist am Ende, um es auf den Punkt zu bringen,
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ziemlich gut fertig geworden.
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Er hat geschmeckt und ist nur ein kleines bisschen auseinandergefallen.
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Also da kann man nochmal ein bisschen dran rum experimentieren.
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Was ich finde.
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In dem Zusammenhang hatte, also wir haben ja dann für neun Leute habe ich gekocht,
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da brauchte ich dann tatsächlich einen zweiten Herd, weil ich für den Rotkohl
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natürlich Platz brauchte,
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der Bräter musste bedient werden, ich hatte noch zusätzlich einen Rosenkohl
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gemacht, weil vom Vortag noch ein bisschen was übrig war, ich dann aber dachte,
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das ist jetzt zu wenig für neun Leute, also packe ich noch ein paar dazu.
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Das musste noch sein und noch irgendwie Soße warm machen.
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Die vegane Bratensauce hatte ich ja auch schon vorgekocht. Die stand auch schon
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seit zwei Tagen im Kühlschrank.
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Also ja, unser Herd war voll und mir gingen auch ein bisschen die Töpfe aus.
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Es sollte auch noch Kartoffelklöße geben als Beilage.
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Dann war ich ganz froh, dass es nebenan im Gemeindehaus auch noch eine weitere Küche gab.
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Wieso heißt die Episode nun "die drei Bäder und zwei Küchensituation"?
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Naja, wir waren halt so viele, dass wir schon gleich am 24.
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Morgens gemerkt haben, unser WC und unser Bad und das Gäste-WC reichen nicht aus.
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Wir haben ja tatsächlich noch ein weiteres Klo bei uns im Haus,
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das sozusagen dienstlich ist von meiner lieben Frau, das also zu ihrem Büro gehört.
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Und da stand noch ein bisschen was davor, unter anderem irgendwie ein Sack Hühnerfutter.
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Das haben wir alles noch in den Keller geschafft und so konnten wir dann also
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die volle WC-Power dieses Hauses ausnutzen.
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Das war auch ganz gut, das hat sich dann ganz prima machen lassen.
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Und so stand niemand vor verschlossener Tür, das war schon mal ganz hilfreich.
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Genau, das Essen hat wie gesagt super geklappt, es hat auch allen geschmeckt,
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es hat mir vor allem alles geschmeckt. Der vegane Braten, der kriegte so eine
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Tomatenglasur und ich weiß nicht, ob der Braten selber oder die Glasur es war,
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die das geschmacklich so intensiv gemacht hat.
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Jedenfalls hatte ich da so ein bisschen das Gefühl, dass die Soße da nicht gegen
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ankommt. Die Soße war wahnsinnig lecker.
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Steinpilzsoße, ich habe das alles in den Shownotes verlinkt.
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Ich hatte einfach das Glück, dass neulich ein Freund bei uns war,
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der selbst gesammelte und selbst getrocknete Steinpilze mitgebracht hat und
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das hat natürlich einfach eine Geschmacksexplosion ausgelöst.
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Aber wie gesagt, das kam nicht durch gegen den veganen Braten.
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Das kam mir dann aber insofern zu pass, als ich bei dem Rinderbraten ein bisschen
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zu wenig Sauce am Ende hatte.
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Das war einfach ein Kapazitätsproblem. Ich kriegte das alles nicht so richtig geregelt.
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Irgendwann war die Arbeitsplatte in der Küche voll und Leute kamen aus der anderen
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Küche mit dem veganen Braten und den Klößen. und es sollte dann jetzt auch langsam Essen geben.
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Und so habe ich, also vielleicht hätte ich noch ein, zwei Soßenkellen mehr Soße
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hinbekommen, aber es wäre trotzdem nicht genug gewesen.
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Und so habe ich dann also auf meinen Rinderbraten auch ein wenig von der veganen
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Steinpilzsoße raufgetan und das war unfassbar lecker.
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Am zweiten Feiertag haben wir ungefähr alle verabschiedet. Also das aktuelle
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Gastteenie ist mit einer Freundin nach Berlin gefahren.
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Alle drei Personen, die aus Berlin bei uns zu Besuch waren, haben sich verabschiedet
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in unterschiedliche Richtungen, sowohl zurück nach Hause als auch dann mittags
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nach Hamburg zum Kongress.
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Die Einzige, die jetzt noch da ist, ist eins unserer Gastteenies aus dem vergangenen
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Jahr, die wir da aber nicht gesehen haben an dem Tag, weil sie bei ihrem Freund war.
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Denn am zweiten Feiertag hat immer auch unser Neffe Geburtstag.
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Und der wünscht sich immer ein gemeinsames Mittagessen in einem asiatischen
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Buffet-Restaurant in Kiel und da waren wir dann also entsprechend,
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hatten alle noch nicht so, also weder die Herzdame noch ich hatten so richtig
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Hunger, weil wir vorabend mordsmäßig reingehauen haben und so sind wir dann also gegen,
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ich weiß nicht, wann sind wir denn hier los, um 11, kurz vor 11?
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Und haben also den Hund zu meinen Schwiegereltern gefahren, eine unserer Übernachtungsgästinnen
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zum Bahnhof und dann eben, so waren wir kurz vor zwölf, an einem Restaurant,
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das um zwölf öffnen sollte.
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Da war auch schon eine entsprechend lange Schlange, denn dieses Restaurant ist wahnsinnig gut.
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Und sie machen gutes Essen und ein gutes Angebot und man kann dann Zeitslots
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buchen. Normalerweise hat man dann zweieinhalb Stunden.
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Und jetzt aber über die Feiertage haben sie das reduziert auf zwei Stunden,
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weil einfach so ein großer Andrang war.
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Ja, und es war fantastisch, hat alles super funktioniert. Wir hatten sehr viel
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Spaß mit der Familie. Und seitdem gibt es Reste, wollen wir ehrlich sein.
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Also ich meine, Reste vom Weihnachtsessen. Das, was noch da ist,
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das essen wir jetzt langsam auf.
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Beziehungsweise es ist jetzt dann auch langsam aufgegessen. Es ist,
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glaube ich, noch ein bisschen da von dem veganen Braten.
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Letzten Rest vom Rotkohl habe ich dann jetzt auch noch eingefroren,
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weil sich abzeichnete, dass wir damit nicht mehr fertig werden.
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Gestern waren wir schon wieder essen, denn das war unser Weihnachtsgeschenk
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an das italienische Gastteenie, dass wir gemeinsam Sushi essen.
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Das macht sie total gerne und da hatte ich jetzt ja schon mehrfach über das
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ganz tolle Sushi-Restaurant Eckernförde erzählt.
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Da waren wir nun auch dieses Mal wieder, hatten am frühen Nachmittag,
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waren wir schon mal in Eckernförde, weil sie sich auch ein Fischbrötchen gewünscht
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hatte, irgendwie war der Plan, nach Husum zu fahren.
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Dann war es aber irgendwie aus Gründen so spät, dass wir gesagt haben,
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oder sie auch gesagt hat, Fischbrötchen gibt es ja auch in Eckernförde.
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Und da sind wir so durch die Stadt gelaufen. Es war wahnsinnig voll.
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Also Weihnachtstourismus ist ein Ding in Eckernförde, so ähnlich wie ja auch
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an der Nordseeküste überall.
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Und dann haben wir so aus einer Eingebung heraus dann doch gesagt,
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lass uns mal lieber mit dem Sushi-Laden reservieren.
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Und das war auch ganz gut. Die hatten nur noch, ich glaube, drei Tische frei für den Abend.
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Und wir haben dann erst um 20.30 Uhr essen können. War aber okay.
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Wir haben tatsächlich in einer etwas ruhigeren Ecke gesessen,
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so ruhig, dass wir sogar den Hund hätten mitnehmen können.
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So musste sie zu Hause bleiben, weil wir halt gedacht haben,
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wenn es da schon so ausgebucht ist, dann wird das einfach nur stressig werden
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für uns alle und dann lassen wir den Hund lieber zu Hause.
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Und das hat ausnehmend gut funktioniert. Als wir nach Hause kamen,
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lag sie nicht wie erwartet vor der Tür und hat winselnd auf uns gewartet,
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sondern sie lag auf dem Sofa und hat geschlafen. Also war es wohl nicht ganz so schlimm.
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Heute sind dann nochmal diverse Aufräum- und Säuberungsarbeiten fällig müssen
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wir mal eine Maschine Wäsche anmachen,
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und ich sehe gerade, dass hier mein Studio auch mal gesaugt werden muss,
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also sowas und einen Text fertig machen muss ich auch noch, das hatte ich eigentlich
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für Montag vor, da bin ich nicht dazu gekommen und nun soll der am morgigen
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Montag zur Abnahme vorliegen, also,
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wird das auch noch ein Thema sein, was ich angehe,
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achso und wir haben bei Netflix einen Film angefangen, "The Fall" oder so ähnlich
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heißt der, einfach nur, weil der so eine unfassbar dämliche Prämisse hat.
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Es geht um zwei junge Frauen, die sehen wir am Anfang des Films gemeinsam Bergsteigen
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mit noch einem dritten und dann ist irgendwie Steinschlag, er stürzt ab und.
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Also bleibt noch irgendwie so ganz dramatisch hängen und schneidet sich dann
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aber los, weil er keine Chance hat oder es weiß nicht, ist auf jeden Fall komisch.
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Und die eine hört deswegen auf mit Bergsteigen, mit Klettern, mit Free Climbing.
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Durchlebt dieses Trauma immer, weil das ja auch, ich glaube,
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die waren auch irgendwie zusammen oder was.
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Und dann klingelt es auf einmal und ihre Bergsteigerfreundin steht vor der Tür
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und sagt, ist jetzt erfolgreiche Influencerin und sagt wie, ich brauche dich,
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du musst mitkommen und ich habe was total krasses vor und das machen wir jetzt.
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Und was sie vorhat ist, einen 600 Meter hohen, ausgedienten Fernsehturm zu beklettern.
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600 Meter hoch. An einer Leiter.
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Das ist ja gar kein Problem. Also vollkommen ungesichert, alle beide klettern
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sie da hoch und der Film heißt "The Fall".
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Aber man sieht also beim Hochklettern, dass die Leitern rostig sind.
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Da bricht auch eine Stufe durch und dann sind irgendwelche Schrauben lose, die fallen runter.
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Die Prämisse ist halt, die klettern hoch und sie kommen nicht wieder runter.
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Und es gibt keinen Handyempfang. Und es war so bescheuert, dass wir nach einem
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Drittel wieder ausgemacht haben.
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Wir sind jetzt so weit, dass wir gesehen haben, wo Kiese sind oben und finden
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das gerade alles ganz toll.
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Die eine hat so etwas den Drang, dann doch zügig wieder nach unten zu kommen,
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aber die eine muss halt noch dieses Video zu Ende filmen und dann kann es losgehen,
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dass sie wieder runterklettern.
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Nun wissen wir aus dem Teaser-Text, das wird nichts. Ja, keine Ahnung.
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Das vielleicht mal als kleinen Tipp.
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Was wir nächste Woche auch noch machen müssen, ist natürlich Silvester soweit vorzubereiten.
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Wir haben jetzt schon mal Berliner bestellt, die gehören in Schleswig-Holstein
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ja zum Neujahrsfest mit dazu und wir haben so eine grobe Idee,
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dass wenn alle Leute, die eingeladen sind, auch wirklich kommen,
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dass wir dann so bis zu 15 Menschen sein werden.
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Also sprich, wir brauchen wieder mal viel Essen. Ich werde ein Chili machen.
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Das wird sicherlich nicht für alle reichen.
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Und dann machen wir noch irgendwie eine Suppe dazu oder irgendwas.
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Fingerfood oder wissen wir noch nicht hundertprozentig.
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Auf jeden Fall ist da noch eine Menge zu tun.
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Das reicht aber auch, wenn wir damit am Dienstag anfangen wahrscheinlich.
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Oder am Mittwoch. Ich weiß es noch nicht.
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Jahresrückblick muss ich auch noch produzieren. Podjournal muss ich noch vorbereiten.
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Also es ist bis zum Jahreswechsel auch noch ganz gut, was zu tun.
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Aber vorher hören wir uns nicht mehr, deswegen wünsche ich schon jetzt einen
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guten Start ins neue Jahr.
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Und abgesehen davon bin ich der Meinung, dass alle, die sich nicht aktiv gegen
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das Erstarken des Rechtsextremismus in Deutschland einsetzen,
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von ihren politischen Ämtern zurücktreten sollten, bis sie das tun oder bis
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eine weitere Folge erscheint von Jörn Schaars feinem Podcast: Alles Gute.

 

Mit Bezug auf diese Episode:

Das Kleingedruckte:

Diese Jörn Schaars feiner Podcast-Episode wurde am 28.12.2025 aufgenommen und veröffentlicht. Sie steht unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)-Lizenz. Zu hören ist: Jörn Podcastcover: Siegfried Fock, Tobias Migge Musik: Jason Shaw ("Jenny's Theme", CC-BY-SA)

2 Kommentare zu JSFP526: Die Drei-Bäder-und-zwei-Küchen-Situation

  1. @meine-url-ist-laenger-als-deine.de „die volle WC Kraft des Hauses“ könnte auch gut aus einer 80er Jahre Reiniger Werbung kommen

  2. Andere Länder, andere Sitten: Ich schreibe meinen Einkaufszettel immer auf Papier (das ist geschredderter und verleimter Wald), stecke ihn in mein Portemonnaie (das ist Haut eines toten Tieres) und hole ihn im Aldi wieder heraus. Ein seit Jahrzehnten bewährtes, strom- und netzunabhängiges System, das ich sehr empfehlen kann. Die Frage ist allerdings, ob Du mit der alten Technik klarkommst…

    Guten Rutsch wünscht der:
    Paul

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