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Viel Spaß. Tschüssi!.
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Ja, gut, völlig normaler Tag in der Casa Chasa.
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Ich habe mich wahnsinnig gefreut diese Woche.
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Ich höre ganz wenig ja sowas wie Zeitzeichen oder sowas, aber ich weiß,
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dass das einfach supergeile Geschichten sind, die da immer zutage kommen.
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Und deswegen habe ich mich doppelt gefreut über die Ausgabe vom 1.
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April, den April-Scherz dieses Jahr, wo sie erzählen, dass Erich Honecker 1986
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Disneyland besucht hat.
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Und sie haben dann irgendwie einen Wissenschaftler, der erzählt,
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dass in der chilenischen Version von „Bares für Rares“ seine Aufzeichnungen von
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diesem Besuch in Disneyland aufgetaucht sind.
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Und sie werten das eben aus, haben natürlich noch einen Zeitzeugen dabei,
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der da Reiseleiter war und selbstverständlich auch den Übersetzer,
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den Erich und Margot dabei hatten.
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Das Schlimme an der ganzen Geschichte ist, dass man halt so, also mir ging es so,
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weil ich eben kein regelmäßiger Zeitzeichenhörer bin, habe ich das halt nicht
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so verinnerlicht, aber ich habe halt dieses Zeitzeichen gehört,
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auf Empfehlung, und habe so zwei Drittel lang gedacht: „Das ist ja eine tolle“
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„Geschichte! Also irre, was es für Zufälle gibt, dass sie das rausgefunden haben.“
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Und dann dachte ich: „Moment mal.“
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Also sowohl der Wissenschaftler, der sich mit Forschung zu Erich Honecker beschäftigt,
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als auch der vermeintliche Übersetzer,
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die sind einfach so, wie sie sprechen, viel zu Entertainer-mäßig.
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Und stellt sich raus, ja, wenn man in die Shownotes guckt, dann sieht man es.
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Der Wissenschaftler ist Ralf Kabelka, Satiriker, Comedian, wie auch immer.
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Und der Übersetzer weiß ich gar nicht mehr.
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Aber das ist halt einfach unfassbar witzig und sensationell gut gemacht.
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Und ja, ich verlinke das, hört euch das einfach an, das ist wirklich fantastisch.
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Ich habe sonst am Wohnwagen endlich mal wieder ein bisschen was gemacht.
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Wir hatten ja letztes Wochenende, ich habe davon erzählt, die Saison eröffnet
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und das ist ja immer so die erste Tour.
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Das war auch so der Sinn des Ganzen, mal schon mal rausfahren,
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um zu gucken, was funktioniert noch, wo müssen wir bei.
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Und ich hatte das auch schon in der 10 Jahre Camping-Caravan-Podcast-Episode angedeutet.
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Unser Bett ist ja immer noch kaputt von letztem Sommer.
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Und da habe ich jetzt mal zumindest eine Notlösung gemacht. Das Problem ist
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ja, dass der Rahmen auseinander geht und dass dann die Latten vom Lattenrost rausfallen.
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Und ich habe jetzt also im Baumarkt ein Brett zuschneiden lassen,
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was natürlich nicht komplett die Form hat.
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Das ist ja kein rechteckiges Bett, sondern da ist ja so eine Schräge drin.
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Das wiederum geht im Baumarkt nicht.
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Aber er sagte: „Ich schneide Ihnen“
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„das so rechteckig zu, dann müssen Sie ja gucken, wie Sie es abschneiden.“
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Und ich hatte mir vor ewigen Zeiten mal eine Handkreissäge gekauft und ich weiß
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im Nachhinein gar nicht mehr, weswegen, aber die stand halt hier noch.
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Und meine Güte, ist das ein geiles Gerät! Also ich war total begeistert.
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Das ist erstmal Akkubetrieben, es passt der gleiche Akku rein wie in unseren Rasenmäher.
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Also fantastisch, ich musste nichts aufladen, easy.
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Und natürlich nagelneue Handkreissäge, das geht natürlich durch so ein Stück
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Pappelfurnier durch wie Butter. Aber es hat fantastisch funktioniert.
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Es fühlte sich wahnsinnig cis-heteronormativ an. In den 90ern hätte ich gegrunzt,
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wie der Typ aus „Hör mal, wer da hämmert“.
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Und jetzt haben wir halt zumindest so ein bisschen eine Versicherung,
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dass man nicht sofort mit dem Hintern im Kofferraum unter dem Bett landet,
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wenn der Rahmen wieder auseinander geht.
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Nichtsdestotrotz müssen wir den immer noch festmachen lassen,
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denn das traue ich mir nicht zu. Mein Vater hat mir schon irgendwelche Links
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zu Baubeschlägen geschickt.
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Vielleicht ginge das auch, aber da sind ja auch noch Dübel drin.
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Und ich weiß nicht, kenne mich nicht aus mit sowas. Ich lasse das dem Fachmann machen.
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Aber erst nach dem Urlaub. Als ich schon dabei war am Wohnwagen,
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habe ich dann auch diesen Tür-Schnupsi ersetzt. Das ist ja so ein Halter.
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Wohnwagentüren haben so einen kleinen Schnupsi halt, der an der Wohnwagenwand
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in einen anderen Schnupsi einrasten kann und dann bleibt die Tür auf.
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„Türhalter“ wahrscheinlich heißt das Ding. Keine Ahnung, ich habe das durch Zufall
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im Vorbeigehen im Baumarkt gesehen als Ersatzteil und habe gedacht:
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„Ach richtig, das brauchte ich ja“, habe es gleich mitgenommen.
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Und es hat mich enorm gefreut, dass das Ersatzteil, das neue Teil,
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was ich gekauft habe, genau auf das bestehende Dings draufgepasst hat.
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Ich musste nichts neu bohren, es sieht nicht scheiße aus und es ist alles genau
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so eins zu eins, nur halt eben in neu und hält jetzt wieder.
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Denn auch das ist ein Problem aus dem letzten Urlaub. Wir haben ja in Norwegen
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gestanden auf dieser Vogelinsel.
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Und da war es eben enorm windig. Und wir haben mehr als einmal die Tür vom Wohnwagen
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vor den Kopf gekriegt, weil wir die halt aufgemacht haben.
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Und eben so dachten wir in diesen Schnupsi eingerastet.
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Aber der hielt ja nicht mehr. Und dann hat also jede kleine Windböe die Tür wieder zugeschlagen.
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Und wenn man da dann gerade den Kopf rausgestreckt hat, dann hat es eben kurz wehgetan.
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Ja, diese Folge erscheint ja am Ostersonntag und an Karfreitag haben wir schon
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mit mehreren Leuten eine jahrealte Tradition, dass wir zum Hotdog-Essen nach Dänemark fahren.
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Früher immer zu Annis Kiosk und seitdem die verstorben ist, da hatte ja dann
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ganz kurz mal jemand den Kiosk übernommen.
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Das war ihre Schwester Bente, die dann aber da rausgegangen ist,
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um 200 Meter weiter einen Imbisswagen zu übernehmen, der eigentlich mal Konkurrenz war.
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Dann sind wir immer da hingegangen weil halt es in der Familie bleiben sollte
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und jetzt ist Annis Kiosk wieder offen wird aber von einer von einem Konzern betrieben,
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und Bente ist auch inzwischen im Ruhestand aber dieser Imbisswagen „Det Lille
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Pølzerhus“ (ich kann kein Dänisch aussprechen ich muss mal Dänisch lernen wenn
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man bedenkt wie häufig wir da sind) also dieser Imbisswagen wird jetzt von sehr
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netten Menschen betrieben und da fahren wir da immer hin,
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Da ist sowieso immer gute Stimmung, weil die Leute in dem Wagen so gut sind,
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so nett sind und wir treffen uns halt seit ewigen Zeiten mit Leuten,
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die früher alle mal zur Kieler Twitteria gehört haben.
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So 2009, 2010, da haben wir uns auch relativ regelmäßig gesehen,
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irgendwo, dass wir zusammen zur Kieler Woche gegangen sind oder uns mal so irgendwo
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in der Kneipe getroffen haben oder im Restaurant.
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Und das waren eigentlich immer so ganz, ganz nette,
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so einfach ein schöner, angenehmer Kreis von Menschen mit ähnlichen Interessen und das ist halt das,
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was übrig geblieben ist, dass wir an Karfreitag uns beim Hotdog-Essen in Dänemark
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treffen und so auch diesmal und das waren einfach ein paar sehr nette Stunden
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und ich bin dann anschließend noch kurz zu Superbrugsen in Bov gefahren,
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das ist so sechs, sieben Kilometer entfernt von dort und habe dort einige Leute
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wieder getroffen. Und das war natürlich dann ganz fantastisch.
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Also ich habe mich da einfach sehr gefreut und das ist einfach ein schönes Ritual
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geworden an Karfreitag, diese netten Menschen zu treffen und da eine gute Zeit
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mit denen zu verbringen.
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Zum Schluss dieser Episode möchte ich euch noch mitnehmen in mein Gehirn.
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Ich bin sicherlich nicht der Einzige, dem das so geht, aber ich finde,
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man muss darüber sprechen, um das zu normalisieren.
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Assoziationsketten ist das Thema. Ich hatte gleich mehrere. Und das ging damit
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los, dass ich kürzlich den Trailer für den neuen „Masters of the Universe“-Film gesehen habe.
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Keine Ahnung, wer da mitspielt. Das ist halt so eine Realverfilmung dieser 80er
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Jahre „Barbie-Puppen-für-Jungs“-Spielzeugserie, zu der es ja auch Comicserien
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gab im Fernsehen und wie gesagt eben eine Menge Spielzeug.
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Das war der heiße Scheiß damals bei uns.
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Und mein Gott, war man beliebt, wenn man Schloss Greyskull hatte oder die Burg
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von Skeletor. Wie hieß die denn noch? Ist auch egal.
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Jedenfalls dieser Trailer ist furchtbarer Schmutz, finde ich.
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Auch weil das ganze Special Effects Department da komplett durchgedreht ist.
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Und jetzt muss ich kurz, jetzt fängt nämlich die erste Assoziationskette schon an.
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Es gab nämlich vor Urzeiten mal im hessischen Rundfunk eine Radiocomedy.
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Und ich weiß gar nicht, ob die ursprünglich aus dem HR war oder nicht von irgendjemand anderem.
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Die hieß „ich bin de Batman“. Und das war so ein Typ, der mit so einem,
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ich würde sagen Pfälzer Dialekt und einem leichten Sprachfehler auf dem Mofa
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angeknattert kam und sagte: „Ich bin the Batman.“
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Und dann kam, nachdem er seinen Spruch aufgesagt hat, noch ein anderer Typ,
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auch mit dem Mofa angeknattert, hat den gleichen Spruch aufgesagt,
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auch die gleiche Stimme, weil Radiocomedy in Deutschland immer selber Sprecher.
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Er sagt dann den gleichen Spruch „Ich bin der Batman.“ Und dann haben die zwei
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sich gestritten, warum der eine auf gar keinen Fall der Batman sein kann.
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Und dann war halt irgendwie: „ja, guck dich doch einmal an, was hast denn du für eine Latte dabei?“
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„Dann bist doch du gar nicht der Batman, dann bist doch du der Tor-Man.“
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So, das war der Witz.
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Daran musste ich denken, als ich diesen Trailer gesehen habe.
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Und ich empfehle euch, guckt euch diesen Trailer kurz an. Das sind nur zweieinhalb Minuten.
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Und dann achtet mal in den letzten Sekunden auf diese Kampfszene mit Skeletor.
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Wie He-Mans Gesicht da aussieht, das ist ganz eindeutig nicht der He-Man,
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sondern das ist der KI-Man.
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So, Assoziationskette Nummer 1. Aber das ist noch nicht alles und vor allem
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noch nicht das unterhaltsamste aller möglichen Enden dieses Podcasts.
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Denn mir ist unabhängig von diesem Trailer auch das chemische Zeichen für Helium begegnet.
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Und jetzt muss ich immer kichern bei dem Gedanken, wie der HE-Man klingt.
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