JSFP448: Arbeit, Hotdogs und so Kram

Von Hotdogs, die bei der Munitionsbergung vor der Northvolt-Küste eine Party feiern. Oder so ähnlich.

Die Dauer der Episode 0:14:55Diese Episode erschien am 31. März 2024 um 10:34Downloads 537 Downloads

 
Eine KI-generierte Zusammenfassung dieser Episode: In dieser Folge des Podcasts spricht Jörn Schaar über verschiedene Themen, die ihn in der letzten Woche beschäftigt haben. Er diskutiert die wirtschaftlichen Auswirkungen der Northvolt-Ansiedlung in der Nähe von Heide und wie sich dies auf die Region auswirken wird. Des Weiteren berichtet er von einer Informationsveranstaltung zur Munitionsbergung in Nord- und Ostsee, wo er über die Problematik alter Munition im Meer spricht und die geplante Vernichtungsplattform für die Bergung diskutiert. Jörn Schaar teilt auch seine Erfahrungen bei der Gartenarbeit, insbesondere beim Rückschnitt von Rosen und dem Umgang mit Unkraut wie Giersch. Er beschreibt außerdem seine Erlebnisse an Karfreitag, wo er traditionell mit Freunden zur Hotdog-Tour nach Dänemark fährt und von einem Imbisswagenwechsel berichtet. Des Weiteren teilt er eine lustige Anekdote über ein Wettbewerbsspiel im Monopoly-Stil mit regionalen Anpassungen. Jörn Schaar reflektiert die positiven Erfahrungen, die er mit dem Podcast-Duo 'Esel und Teddy' gemacht hat, die seit 17 Jahren Podcasts erstellen und unterhaltsame Inhalte produzieren. Schließlich ruft Jörn Schaar dazu auf, aktiv gegen den Erstarken des Rechtsextremismus in Deutschland einzutreten und betont die Bedeutung des Engagements gegen Extremismus. Er schließt die Folge mit dem Wunsch auf ein erfolgreiches Wochenende und dem Versprechen auf weitere interessante Episoden seines Podcasts.

Diese Episode hat 9 Kapitelmarken und jede von ihnen ist durchschnittlich ca. 1 Minuten und 39 Sekunden lang.

Shownotes:

 

Transkription der Episode anzeigen

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Moin und herzlich willkommen zu Jörn Schaars feinem Podcast Episode 448.
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Ich bin Jörn Schaar und ihr seid es nicht. Ich musste mich hart zusammenreißen,
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nicht gestern, Karsamstag, schon eine Episode aufzunehmen, weil ich irgendwie
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so das Gefühl hatte: Mein zweiter freier Tag in Folge, dann muss ja Sonntag sein.
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Also Ostern macht mich regelmäßig komplett fertig.
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Aber heute ist tatsächlich Sonntag. Ich habe mehrfach nachgeguckt.
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Ich habe die Uhren einander vorgestellt, denn heute ist ja Sommerzeit, und ich
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dachte, die kannten sich schon, aber das macht man scheinbar so einmal im Jahr.
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Und jetzt warte ich, dass unsere
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ganzen Gäste wach werden, damit wir dann gemeinsam frühstücken können.
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Ich dachte, ich nutze die Zeit sinnvoll und nehme schon mal die Folge auf.
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Diese Woche ging es auf der Arbeit um Folgeeffekte von der Northvolt-Ansiedlung.
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Ich habe hier schon mehrfach über Northvolt gesprochen. Die bauen in der Nähe
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von Heide oder vor den Toren der Stadt Heide eine Gigafactory für Batteriezellen,
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die in Elektroautos eingebaut werden sollen.
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Wollen da von 2026 an die Produktion langsam hochfahren und auch,
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ich glaube, das Werk soll insgesamt bis 2029, 2030 fertig sein.
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Und dann sollen da in der Spitze 3000 Leute direkt beschäftigt werden.
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Und man geht davon aus, dass weitere 10.000 Jobs drumherum entstehen in Zulieferbetrieben
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und Serviceunternehmen.
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Und diese Folgeeffekte, was das also für die Region bedeutet,
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die üblicherweise als das größte Kohlanbaugebiet Europas vermarktet wird und
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als eine schöne Urlaubsregion,
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die wird sich dadurch sehr stark verändern. Und darum ging es diese Woche.
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Der Beitrag dazu läuft dann in der kommenden Woche.
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Dann war ich in Schönberg, das ist im Kreis Plön, zu einer Infoveranstaltung,
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bei der es um Munitionsbergung geht.
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In Nord- und Ostsee zusammengerechnet liegen vermutlich um die 1,6 Millionen Tonnen Munition.
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Nicht nur Blindgänger, sondern im überwiegenden Teil Munition,
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die dort einfach verklappt worden ist, weil Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg
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zügig demilitarisiert werden sollte und da haben sich die Alliierten entschieden:
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Wir kippen das einfach hier ins Wasser, dann passiert schon nichts.
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Denen war wohl klar schon vor 80 Jahren, dass das keine gute Idee ist,
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was so Umweltfragen angeht.
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Aber sie haben sich nicht darum gekümmert, weil sie die Kapazitäten nicht hatten,
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das Geld für die Entsorgung fehlte und sie auch einfach andere Prioritäten hatte.
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Das musste halt einfach schnell weg.
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Und jetzt haben wir halt immer noch das Problem, weil in den Jahren danach,
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in den Jahrzehnten, hat sich auch niemand wirklich zuständig gefühlt.
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Ja und jetzt muss das Zeug halt langsam raus, weil die ganze Munition verrostet, durchrostet.
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Es gibt auch Bilder von bereits durchgerosteten Munitionsteilen,
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Bomben, Minen, Granaten, alles mögliche ist da dabei.
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Es wird auch immer wieder was angeschwemmt, weißer Phosphor an bestimmten Ostseeabschnitten
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wird regelmäßig für Bernstein gehalten. Leute stecken sich das in die Hosentasche
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und wenn das Zeug abtrocknet, dann entzündet es sich selber und kann auch nicht mehr gelöscht werden.
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Also das brennt sogar unter Wasser, Temperaturen um 1000 Grad.
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Deswegen sollte man an der Ostsee, wenn man da Bernstein sucht oder findet,
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den nicht in die Hosentasche stecken, sondern in einen Eimer oder eine Dose,
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die man im Zweifelsfall wegschmeißen kann.
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Also von sich wegwerfen kann, damit man sich nicht verletzt damit.
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Und um diese ganze Geschichte, das Zeug muss alles raus. Da gab es eine Informationsveranstaltung
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des Umweltministeriums und verschiedene andere Institutionen,
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denn die Bundesregierung hat
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eine Vernichtungsplattform in Auftrag gegeben oder ist dabei, das zu tun.
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Die Ausschreibung läuft gerade, wo dann Munition aus dem Meer geborgen und direkt
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auf dieser Plattform entsorgt werden soll.
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Weil es nämlich eigentlich nur eine Möglichkeit gibt bundesweit für die Entsorgung
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von Blindgängern und alter Munition. Die ist in Munster, das ist eine spezielle
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Anlage, die aber auf Jahre hinaus ausgebucht ist.
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Einfach um einerseits Kapazitäten zu erhöhen, andererseits Transportwege zu
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verkürzen, soll es jetzt diese Bergungs- und Vernichtungsplattform geben.
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Prototyp wird wahrscheinlich so ab 2030 fertig sein.
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Vorher gibt es noch einige, so ein Pilotprojekt für verschiedene Bergungstechniken
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in der Lübecker Bucht, das ab Sommer anfängt. Darüber habe ich was gemacht und
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wahrscheinlich noch irgendwas anderes, das ich mir nicht notiert habe.
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Ich habe im Garten endlich mal angefangen, Rosen endlich zurückgeschnitten,
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das wurde jetzt höchste Eisenbahn.
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Wir haben die Beete angefangen umzugraben, was heißt wir? Mein Schwiegervater.
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Wir haben nämlich, als wir bei denen waren, bei meinen Schwiegereltern,
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davon erzählt, dass wir das jetzt machen wollen und er hat ganz begeistert von
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seiner Gartenkralle erzählt,
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die er sich irgendwann mal gekauft hat und die er nach seinem Umzug nicht mehr
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brauchte, die er entsprechend nicht mehr hat, und ich kam irgendwann nach Hause und
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die Herzdame erzählte davon,
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dass sie ins Wohnzimmer kam am Nachmittag und dass da ein fremder Mann in unserem
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Garten war, war ihr Vater, der mit einer frisch gekauften Gartenkralle,
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alle Teile unserer Beete umgegraben hat und dabei diverse,
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Stauden sowie Giersch entdeckt hat.
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Giersch gilt als Unkraut, weil das Zeug sehr stark wuchert.
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Ich habe aber gesehen, man kann das auch verarbeiten, zum Beispiel zu Pesto und so.
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Es soll gar nicht so schlecht schmecken.
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Man muss da einfach nur gucken, dass wenn es zu viel wird, man dem irgendwie
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Herr werden muss und das ist dann aufwendig, weil das ein Gewächs ist,
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wenn da auch nur so ein Wurzelfitzel übrig bleibt, dann wächst das wieder da
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neu, so ähnlich wie Löwenzahn.
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So das kann man aber irgendwie in den Griff kriegen, zum Beispiel durch das
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Anpflanzen von Kartoffeln, die dem Giersch das Licht wegnehmen und dann stirbt
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er ab oder irgendwie so, keine Ahnung.
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Also das ist etwas, das wir beobachten werden.
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Wichtig ist auch, habe ich gelernt, Giersch nicht in den Biomüll oder auf dem
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Kompost zu entsorgen, weil er dann weiter wächst und sich da weiter ausbreitet,
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sondern in den Restmüll zu tun. Das ist wichtig.
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Soweit sind wir ja aber noch nicht. Und natürlich habe ich endlich den Rasen gemäht.
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Ob ich jetzt Rasen gemäht oder das Moos besser sichtbar gemacht habe, ist dabei unklar.
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Ich bin aber sehr froh, dass ich mich am Mittwoch noch für die zweite Hälfte aufgerafft habe.
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Aber es ist so, unser Garten ist vergleichsweise
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groß und wir haben einen akkubetriebenen Rasenmäher gekauft,
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der zwei Makita ähnliche Akkus braucht und dann ungefähr ein bisschen mehr als
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die Hälfte mit dieser Akkuladung schafft.
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Wir haben auch noch zwei andere Akkus als Ersatz, die habe ich aus irgendeiner
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Eingebung heraus gleich mitgekauft, das war total schlau.
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Ich war aber komplett bocklos und habe dann gesagt, komm, den Rest mache ich
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morgen, ist auch nicht mehr viel und hatte dann am nächsten Tag auch überhaupt
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keine Lust und dachte, komm, wenn du es jetzt nicht machst, dann machst du es gar nicht.
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Weil klar war, der Donnerstag ist ein langer Arbeitstag und das ganze Osterwochenende
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ist auch irgendwie schon ziemlich voll und dann hätte es mir alles zu lange
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gedauert und deswegen habe ich das am Mittwoch gemacht und das war gut,
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denn Donnerstag hat sie ja relativ konsequent durchgeregnet.
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Karfreitag war dann die traditionelle Hotdog-Tour nach Dänemark.
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Seit Jahren treffen wir uns da mit ein paar Menschen aus der Kieler Internet-Szene.
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Also früher waren wir halt irgendwie so bei Twitter alle befreundet,
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dann verlief sich das so mit der Zeit noch lange bevor Twitter blöd wurde.
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Aber das ist halt so geblieben, dieses jährliche Treffen an Karfreitag.
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Früher sind wir immer zu Annis Kiosk gefahren in Süderhaff, aber seit dem Tod
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der Besitzerin, also den gibt es immer noch,
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der läuft jetzt halt unter gleichem Namen, aber mit anderem Besitzer und da
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ist halt immer die Hölle los,
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also das ist einfach so eine Institution seit Jahrzehnten, da kommen wirklich
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ganze Motorradvereine, ein Jahr waren wir da, da kam ein Reisebus an mit Leuten,
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die da eine Hotdog-Tour hingemacht haben.
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Kurz nach dem Tod von Annie wurde ein paar hundert Meter weiter ein neuer
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Imbisswagen aufgemacht.
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Dessen Besitzer musste dann auch aufgeben, weil er einen Unfall hatte und nicht mehr arbeiten konnte.
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Und dann hat Annies Schwester den Wagen übernommen. Jetzt ist das Bentes Pølser und Isbar.
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Und da gehen wir jetzt immer hin, weil es da auch leckere Hot Dogs gibt.
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Und es ist viel weniger los. Es ist alles ein bisschen improvisierter insofern,
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als es auch dort zwei Kassen gibt, wo man aber beides bestellen kann.
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Das ist halt so ein klassischer Imbisswagen mit üblicherweise drei bis vier
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Damen vorm Grill, die sich dann so ein bisschen über die Hacken laufen.
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Aber man kriegt sein Essen in der Regel deutlich schneller und es ist mindestens
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genauso gut. Die Aussicht ist, finde ich, sogar einen Tick besser.
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Und wie gesagt, es ist nicht so drängelig da.
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Ja, genau. Danach war ich dann noch kurz in Padborg bei Superbruxen,
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um noch ein bisschen dänische Pfandflaschen abzugeben, die wir hier noch rumliegen
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vom letzten Dänemark-Urlaub.
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Und da ging es auch schon wieder nach Hause, denn nachmittags sollten wir Besuch
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bekommen, hatte ich gerade schon erzählt.
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Die sind jetzt auch alle da und wir haben gemeinsam die Osternacht gefeiert,
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den Karfreitagsgottesdienst und waren, das ist halt, Karfreitag,
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Osternacht, ist immer halt super spät, da waren wir alle ein bisschen später im Bett, als üblich.
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Ich habe diese Woche bei Mastodon einen kleinen Erfolg erzielt,
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denn ich habe eine Schlagzeile gelesen über ein Monopoly in der Sylt-Edition.
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Jetzt gibt, also tatsächlich gibt es das jetzt wieder, habe ich gelernt,
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denn es gab es schon mal vor einigen Jahren, war dann aber zügig vergriffen
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und jetzt hat der Verlag das neu aufgelegt und der hiesige Zeitungsverlag hat
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da ein paar von verlost und diese Überschrift sah ich und habe dann geschrieben,
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dass es also ein paar kleine Änderungen gäbe.
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Statt 2.000 Euro kriegen die Mitspielenden dabei jede Runde 100.000 von ihren
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Eltern. Es gibt nur einen Bahnhof, dafür aber drei Häfen.
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Statt ins Gefängnis muss man zu Gosch und in jeder Straße steht schon ein Hotel, wenn man ankommt.
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Im Nachgang fiel mir auf, dass ich den ein bisschen besser hätte formulieren
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sollen, denn natürlich kriegt man bei Monopoly keine 2.000, sondern 200 Euro Gehalt pro Runde.
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Und das hätte das Ganze natürlich noch ein bisschen schöner gemacht.
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Ich wollte es jetzt aber nicht nochmal überarbeiten, denn ich hatte da schon
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irgendwas für bessere Verständlichkeit nachträglich hinzugefügt.
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Und das ist sehr schön eskaliert, was die Reichweite angeht.
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Und es gab dann eben auch Antworten, die das Ganze noch ein bisschen ergänzt haben.
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Zum Beispiel hat Time2Travel vorgeschlagen, dass es Aktionskarten gibt,
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wie "Du hast ausgiebig die Nase über Punks gerümpft und über das verwahrloste Pack geschimpft.
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Zur Aufmunterung ziehe vor bis vor die nächste Boutique."
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Fand ich total schön. Auch Fasi hat was beigesteuert, nämlich auch eine Ereigniskarte:
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"Du wurdest vom Landkreis Nordfriesland erwischt, weil du sechs illegale Ferienwohnungen
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besitzt und vermietest, die nicht angemeldet sind.
0:10:58–0:11:02
Dein Anwalt empfiehlt eine großzügige Spende an soziale Einrichtungen des Kreises
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und kontaktiert den Landrat.
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Zahle einmalig 50.000 Euro als Spende und lasse dich medienwirksam mit dem Landrat
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und der Geschäftsführung der Einrichtung ablichten."
0:11:11–0:11:15
Das war wunderbar. Und von Henning kam auch noch die Ereigniskarte:
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"Der Autozug kann wegen technischer Probleme nicht fahren, die Sansibar bekommt
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deshalb ihre neue Champagnerlieferung nicht, du musst leider eine Runde nur Cremant trinken."
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Und das ist ja wirklich die schlimmste Ereigniskarte von allen.
0:11:26–0:11:30
Aber das hat mich sehr gefreut, einerseits, dass mir das eingefallen ist und
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andererseits, wie wunderbar die Ergänzungen dann aus dem Publikum waren. Fantastisch.
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Und jetzt müssen wir ein bisschen ernst werden, denn es gibt noch etwas,
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das mir sehr am Herzen liegt und das ich hier dringend mal besprechen möchte
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in Jörn Schaars feinem Podcast.
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Denn es ist nämlich so, dass Esel und Teddy seit 17 Jahren jetzt podcasten. Das ist total krass.
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Und statt Blumen oder Karten habe ich gedacht, ich gebe hier eine kleine Erklärung ab.
0:12:01–0:12:05
Ich höre Esel und Teddy seit einer Hörspiel-Rätsel-Episode.
0:12:06–0:12:10
Ich weiß es nicht mehr. Johannes Wolf, ohneQ, hat dort den Spielleiter gegeben
0:12:10–0:12:15
und die beiden mussten Rätsel lösen und es waren ganz viele Podcastende zu Gast,
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die da im Stil von Puerto Partida was beigesteuert haben.
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Und es war eine fantastische Folge, über die ich mich damals sehr gefreut habe.
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Und ich bin dabei geblieben und höre seitdem.
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Ich weiß nicht mehr, ich komme nicht mehr auf den Titel. Ich überlege schon
0:12:29–0:12:32
seit Wochen "Rückkehr nach irgendwas."
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Also sie haben das offensichtlich schon mal gemacht. Und Johannes trat da auf
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als unter dem Namen "Holger die Waldfee".
0:12:40–0:12:45
Das war einfach großartig. Und die beiden machen einfach so viel Spaß mit dem,
0:12:45–0:12:48
was sie machen und machen tolle Spiele und Challenges.
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Und ich habe es schon mal gesagt an anderer Stelle hier, das ist einfach Kunst,
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was die machen. Und ich bin total begeistert, dass die es nach 17 Jahren immer
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noch schaffen, neu, unterhaltsam und häufig frisch zu sein mit dem, was sie tun.
0:13:02–0:13:06
Ich gebe auch zu, manche Folge verstehe ich nicht, die skippe ich dann,
0:13:06–0:13:11
aber die allermeisten, also fast ich würde sagen 90 von 100 mindestens,
0:13:11–0:13:15
höre ich mit sehr großem Genuss und das ist ein fantastisches Projekt.
0:13:15–0:13:20
Sie haben in der Folge "Das feiere ich", die zu ihrem Geburtstag erschienen ist,
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die Frage gestellt, was wir am 26.
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März 2007 gemacht haben. Ja, und ich habe mich auch gefragt,
0:13:27–0:13:31
was ich da gemacht habe, denn damals hatte ich noch keinen Online-Kalender,
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den ich dazu hätte befragen können.
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Ich hatte damals wirklich noch so in Buchform einen Kalender,
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in dem ich mir meine Termine notiert habe und wo ich auch Arbeitszeiten und
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sowas dokumentiert habe.
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Ich weiß, dass ich damals schon in Kiel gewohnt habe.
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Ich war noch nicht bei Twitter und kann auch dort wegen Kontolöschung jetzt
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dann nicht mehr nachsehen, welche Gehirnfürze mir damals eingefallen sind.
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Ich habe schon in Kiel gelebt, ich habe in der Werbeagentur gearbeitet.
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Ich weiß, wo ich in Kiel gewohnt habe zu der Zeit.
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Ich kannte aber die Herzdame auch noch nicht.
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Ich habe dann nochmal bei mir im Blog nachgeguckt, ob da irgendwas zufällig mit Datumsbezug war.
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Auch nicht. Also es ist für mich nicht mehr nachvollziehbar,
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was ich an diesem Wochenende oder an diesem 26. März wohl gemacht haben mag.
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Schwierig. Was allerdings feststeht,
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ist, dass die Esel- und Teddy-Convention Wochenende nach dem 26.
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März des kommenden Jahres bereits fest im Kalender als gebuchte Veranstaltung drinsteht.
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Ich habe mir das ganze Wochenende freigehalten, Freunde. Also da machen wir was. Hoffe ich.
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Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass alle, die sich nicht aktiv gegen das
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Erstarken des Rechtsextremismus in Deutschland einsetzen, von ihren politischen
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Ämtern zurücktreten sollten. Bis Sie das tun oder bis eine weitere Folge erscheint
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von Jörn Schaars feinem Podcast: Alles Gute.

 

Das Kleingedruckte:

Diese Jörn Schaars feiner Podcast-Episode wurde am 31.03.2024 aufgenommen und veröffentlicht. Sie steht unter -Lizenz. Zu hören ist: Jörn Podcastcover: Siegfried Fock, Tobias Migge Musik: Jason Shaw ("Jenny's Theme", CC-BY-SA)

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