Ich kann nicht schlafen. Also podcaste ich.
0:20:08 21. Juni 2026 um 3:12 318 Downloads
Warum ich heute nicht einschlafen konnte und nachts um 2.00 Uhr eine Podcastepisode aufnahm, erzähle ich ausführlich zu Beginn der Episode. Es war mal wieder alles dabei: Arbeit, gesellschaftliche Verpflichtungen und Hühnerkram. Außerdem haben wir Besuch, konnten deshalb ins Kino und eine neue Haialarm-Episode gibt es auch.
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Shownotes:
Transkription der Episode anzeigen
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Moin und herzlich willkommen zu Jörn Schaars Feinem Podcast Episode 550.
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Ich bin Jörn Schaar und ihr seid es nicht.
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Diese Episode erscheint mitten in der Nacht, denn ich kann nicht schlafen.
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Es war irgendwie alles wild. Ich habe den Samstag im Wesentlichen in der Stadthalle
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Neumünster verbracht, zumindest bis mittags.
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Da war nämlich Grünen-Parteitag, ein Nominierungsparteitag für die neue Spitzenkandidatin
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Aminata Touré, die amtierende Sozialministerin von Schleswig-Holstein,
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die wird Spitzenkandidatin für die Grünen bei der nächsten Wahl.
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Dann war ich noch eine längere Zeit in einem Bekleitungsgeschäft,
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einem der größten in Schleswig-Holstein, und habe da einen neuen Anzug gekauft, weil wir
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am Montag beim Stehempfang des Ministerpräsidenten zur Kieler Woche eingeladen sind.
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Das ist etwas, das mit meiner Position als Landeskorrespondent einhergeht.
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Und als ich dann wieder zu Hause war, war ich ziemlich im Arsch,
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musste mich erstmal hinlegen und habe bis 18 Uhr Mittagsschlaf gemacht.
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Also das waren nur etwa anderthalb Stunden, aber immerhin bis 18 Uhr ist es ganz schön spät.
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Und dann habe ich mich hingesetzt, habe erst was zu Abendbrot gegessen und dann
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den Haialarm-Podcast geschnitten, der eigentlich ja immer am 20. morgens erscheint.
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Nun hatte ich aber zwischen der Aufnahme am Freitagabend und den Termin am Samstag
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keine Zeit für den Schnitt.
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Hab das also noch erledigt und während ich gerade so fast fertig war,
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kam so ein „kannst du bitte mal hochkommen?“ von der Herzdame.
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Die im Hühnerstall mal wieder Milbenbefall festgestellt hat.
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Die Vogelmilbe hat sich vor ungefähr einem Jahr schon mal bei uns eingenistet und das war,
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damals schon scheiße und jetzt halt wieder, denn das sind halt Parasiten,
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die den Hühnern das Leben schwer machen und die sind einfach unangenehm für
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Hühner, für Menschen nicht so, außer dass sie halt rumkrabbeln.
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Ja, und die muss man halt ziemlich radikal bekämpfen.
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Das heißt also, ein Streu raus, Stall mehr oder weniger auseinandernehmen,
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viel, viel Wasser und wenn das alles wieder trocken ist, dann kommt da Kieselgur
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drauf. Das ist so ein, habe ich ja hier glaube ich auch schon mal erzählt, Mineralpulver.
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Aber wenn die Viecher da drüber laufen, also diese Milben, dann setzt sich das
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in die Spalten vom Chitin-Panzer und blockiert die sozusagen.
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Und naja, also es ist auf jeden Fall Kacke für die.
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Ja, das Ganze musste dann also schnell und zügig passieren, denn als ich es,
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entdeckt habe, war es schon so ungefähr halb neun.
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Und gegen halb zehn fangen die Hühner in der Regel im Augenblick an, ins Bett zu gehen.
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Das heißt, da mussten wir dann auch fertig sein. Hat auch geklappt,
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wir sind da gut durchgekommen. Wir hatten einen ganz okayen Plan,
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auch wenn man in Betracht zieht, dass wir jetzt ja zwei Ställe sauber machen
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mussten, war das wirklich sehr, sehr zügig.
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Und dann haben wir gesagt, okay, jetzt sind wir da durch Milben City gelaufen,
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natürlich gehen wir jetzt erstmal duschen.
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Das heißt, ich habe halt gegen 21.30 Uhr oder sowas mich unter die Dusche gestellt
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und ich habe dann im Nachgang gemerkt, dass halt Duschen eben normalerweise mein Morgenritual ist,
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und nicht mein Abendritual, also dieses Duschen und sich dann ins Bett legen
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und schlafen, das kann ich offensichtlich nicht.
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Man lernt ja immer auch mal was Neues über sich selbst. Naja,
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und jetzt lag ich also wach und habe überlegt, was machst du denn jetzt,
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Wenn du sowieso nicht schlafen kannst, nutze die Zeit sinnvoll,
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nimm es den Podcast schon mal auf.
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Also das war jetzt etwas, das uns ziemlich beschäftigt hat heute.
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Ansonsten war ich die Tage schon mal ein bisschen kreativ, was Hühnerbetreuung angeht.
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Es war ja die letzten Tage ziemlich warm hier und deswegen habe ich mich daran
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erinnert, dass ich in einem Buch mal gelesen habe, dass man den Hühnern dann
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einfach mal zimmerwarme Wassermelone bringen kann.
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Die muss gar nicht aus dem Kühlschrank sein, im Gegenteil, das ist sogar besser,
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wenn die Zimmertemperatur hat.
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Das reicht dann schon und bin also runtergegangen mit geschnittener Wassermelone
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und habe die also strategisch im Gehege verteilt, dass alle Hühner auch was
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davon abbekommen können.
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Dann lag ein Huhn so auf der Seite und regte sich nicht.
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Und das ist etwas, wenn man das das erste Mal sieht, dann kriegt man schon mal einen Schreck.
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Aber zum Glück wissen wir inzwischen aus Erfahrung, das Huhn ist dann nicht
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tot, das sonnt sich einfach.
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Das liegt einfach sehr, sehr entspannt in der Sonne, streckt die Beine aus,
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hat vielleicht noch einen Flügel in einer komischen Position und lässt sich
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einfach die Sonne auf dem Bauch scheinen.
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Ich habe in letzter Zeit in den YouTube Shorts relativ viel Pferde-Content.
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Ich weiß überhaupt gar nicht, warum.
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Aber wenn ich so abends durch die YouTube Shorts durchscrolle,
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dann sehe ich relativ regelmäßig dieses schottische Meme.
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Man sieht, wie eine Person eine Terrassentür öffnet, so eine Schiebetür.
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Dann zoomt die ran auf eine Pferdeweide, wo ein Pferd auf der Seite liegt.
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Und dann ruft ihn im sehr starken schottischen Akzent. „Steven, I thought you were dead.“
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Und da musste ich dran denken und das habe ich halt mal schnell zusammengebastelt,
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also sprich ein Video von dem Huhn gemacht und da diese Tonspur drunter gelegt.
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Und es passte auch hervorragend vom Timing her, also ich musste da überhaupt nichts tun.
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Ich finde es unfassbar witzig. Ich verlinke euch das in den Shownotes selbstverständlich.
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Außerdem haben wir gerade Besuch. Unsere Nichte ist da mit ihrem Freund.
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Wir verbringen hier ein paar Tage. Und das ist immer sehr nett mit den beiden,
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weil die einfach super sweet sind.
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Wirklich angenehme Gesellschaft. Und es hieß aber auch, dass wir Hundesitter hatten.
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Am vergangenen Mittwoch, glaube ich.
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Wir haben uns einfach mal einen Abend freigenommen, die Herzdame und ich.
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Sind in den Zug gestiegen und nach Kiel gefahren.
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Und das ist ja sehr cool, dass wir einerseits einen stündlichen Anschluss nach
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Kiel haben und andererseits es ja quasi im Hauptbahnhof ein Kino gibt.
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Also direkt an den Hauptbahnhof angeschlossen ist das CAP.
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Das ist so ein Freizeitzentrum, also es gibt irgendwie Kneipen drin,
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eine Bowlingbahn, ein Restaurant und eben ein Cinemax.
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Ich bin jetzt kein großer Fan von Cinemax, das ist mir eigentlich alles zu steril.
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Ich mag eigentlich lieber das Studiokino in Kiel.
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Das war auch früher so unser Stammkino, als wir noch in Kiel gewohnt haben.
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Aber A, kommt man ins Studiokino nicht direkt vom Bahnsteig und B,
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zeigt das Studiokino nicht „Masters of the Universe“. Großartig.
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So, ich habe ja schon mal über den Trailer gesprochen und mich da ein bisschen
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lustig drüber gemacht. Und der Film hat einfach eine komplett andere Qualität als der Trailer.
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Der ist so unfassbar albern. Aber ich fange mal vorne an.
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Kinoerlebnis. Cinemax hat jetzt so diese Ultra-Lux-Sessel, wo man dann so ein
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bisschen mehr Platz hat und Liegestuhlfunktion und alles Mögliche.
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Da habe ich gedacht, scheiß drauf, nehmen wir jetzt einfach.
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War arschteuer, viel zu teuer sowieso.
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Aber es war tatsächlich sehr, sehr bequem und ich mag das auch einfach,
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wenn man ein bisschen Platz für sich hat.
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Wir waren nicht so viele im Kinosaal, vielleicht insgesamt so zehn Leute.
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Und die meisten davon waren für mich okay, aber dann kam so kurz bevor es losging,
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kam so eine Gruppe rein und die sind vier Schritte in diesen Kinosaal gemacht
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und die waren mir sofort unsympathisch.
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Einfach von der Art her, wie die sich unterhalten haben.
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Und ich dachte so, ob wir mit denen jetzt Spaß haben werden?
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Mal gucken. Ging dann einigermaßen.
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Zwischendurch haben sie noch
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irgendwie Blödsinn gemacht und das war mir einfach zu laut dann von denen.
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Aber das ist halt manchmal im Kino einfach so und der Film, herrlich albern
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wirklich komplett bonkers ich muss noch früher anfangen.
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Die Herzdame wusste nämlich überhaupt gar nicht, worauf sie sich einlässt.
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Ich habe gesagt, du, ich will ins Kino fahren.
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Ich nehme den Zug, fahre da hin und gucke mir diesen He-Man-Film an.
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Sie sagte, was ist denn He-Man?
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Und dann fängt man ja an, so mit Ende 40 nochmal so in der Erinnerung zu kramen.
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Wie war denn das damals, als wir Kinder waren und mit He-Man gespielt haben?
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Ich sagte, ja, das ist streng genommen.
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War das in den 80ern sowas wie eine Barbie-Puppe für Jungs?
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Aber halt komisch. Wenn man sich mal überlegt, lauter sehr leicht bekleidete,
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unrealistisch muskulöse Typen, die gegeneinander gekämpft haben.
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Und ich habe dann also so ein bisschen davon erzählt und wie die Story ist und
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dass das auf dem Planeten spielt, der Eternia heißt und so weiter.
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Und ich habe irgendwie zwei bis dreimal erwähnt, dass da eben Leute,
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vor allem Typen mit sehr viel Muskelmasse und sehr wenig Kleidung und Ländenschurz rumlaufen.
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Und sagt, das klingt eigentlich interessant, lass mal machen.
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Ich weiß nicht, ob es da einen Zusammenhang gab.
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Dann sind wir also zusammen hingefahren und wie gesagt, der Film,
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Super albern, also fast kindisch albern auf eine Art, ganz klassische Origin-Story.
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Der Film geht damit los, dass Prinz Adam seine Lebensgeschichte erzählt,
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wie er als Kind immer irgendwie nicht so gut im Kampfunterricht war und dass
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er eigentlich lieber sich für Literatur und sowas interessiert hätte.
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Und dann kam der fiese Skeletor und hat die Hauptstadt von Eternia angegriffen,
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und alles zunichte gemacht und er musste fliehen mit dem Schwert der Macht und so weiter und so fort.
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Und dann klickt das irgendwie und dann stellt sich raus, er ist auf einem Date
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und erzählt das gerade seinem Date.
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Das fand ich unfassbar witzig. Noch so ein paar andere Sachen.
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Er weiß es jetzt nicht so, dass er sein Gedächtnis verloren hätte,
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sondern er lebt halt auf der Erde in dem Wissen, dass er eigentlich Prinz Adam
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ist und eigentlich auf Eternia gebraucht würde.
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Er weiß aber nicht, wo das Schwert ist, das hat er auf dem Transfer irgendwo
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verloren und er sucht jetzt die ganze Zeit dieses Schwert und das erschwert
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tatsächlich seinen Job in der HR-Abteilung von einem gesichtslosen Unternehmen.
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Auch da wieder irgendwelche bescheuerten Anspielungen, dass sie so ein Stand-Up-Meeting
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machen und die völlig drübere Chefin,
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dann sollen sie halt das Firmenmotto aufsagen und dann stehen sie da im Kreis
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und sagen ganz unmotiviert „ich habe die Kraft“ und das ist natürlich unfassbar großartig, wenn man halt diese,
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Comics kennt von früher.
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Das ist halt auch ein ganz zentraler Punkt der Film macht sich letztlich lustig
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über die Comicserie und über diese ganze Geschichte die da so hinten dran hing.
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Das fängt zum Beispiel an also irgendwann findet,
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Adam dann das Schwert und da kommt dann seine alte Freundin Teela und die kämpft
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mit ihm gegen Beastman und sie schaffen es dann irgendwie zurück.
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Hab vergessen, wie? Ah ne, sie hat glaube ich ein Raumschiff.
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Ich glaube, sie hat ein Raumschiff dabei, genau.
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Und dann kommen sie also auf Eternia an, werden auch prompt von Skeletors Truppen
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gefangen genommen, die also die Kontrolle über die Hauptstadt haben und landen da im Kerker.
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Und er sieht halt die ganzen Helden von früher und benennt die dann auch.
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Also der eine, der heißt dann Fisto, das ist ein Typ, der hat so eine Stahlhand und.
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Er guckt den dann so komisch an, als er den Namen „Fisto“ hört und dann wird dem
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Zuschauer klar, okay, der Typ heißt eigentlich anders, wir erfahren aber nicht wie,
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aber Adam als Kind kannte den auch nicht, kannte halt nur den vom Sehen und
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hat ihm dann halt den Namen „Fisto“ gegeben, weil er halt Leute fistet.
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Oder Ram Man ist halt, also reagiert ganz ähnlich und ich glaube,
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der Witz mit dem Namen „Ram Man“ funktioniert im Original vielleicht ein bisschen besser.
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Es gibt dann noch so ein paar andere komische Anspielungen, also Fisto akzeptiert
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irgendwann, dass er „Fisto“ genannt wird und sagt dann auch, „ja,
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ich fiste Leute mit Genuss.“
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Einen Satz habe ich mir gemerkt von einem „Schwert zwischen deinen prächtigen
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Schenkeln“, ich dachte, Leute, das kann nicht euer Ernst sein!
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Aber es war wirklich eine coole Geschichte, Kampf um Eternia,
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bla bla bla, ich gehe da jetzt nicht weiter ins Detail, konnte mir das auch
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nicht alles merken, aber ich mochte halt einfach, wie viel von dem alten Kram,
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da aufgegriffen wurde und auch auf welche Art das aufgegriffen wurde.
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Also man merkt einfach, da ist sehr viel Liebe dabei für die alten Comicserien,
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aber halt auch eine Menge Kopfschütteln, wenn man so davor steht und sich das anguckt.
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Und das geht hin bis dazu, dass sie halt wie in der Comicserie auch,
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zum Schluss im Kreis stehen und irgendjemand sagt etwas Merkwürdiges und alle
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lachen dann so komisch und strecken so den Körper nach hinten,
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während sie lachen und halten sich die Hüften und ha ha ha ha.
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Das ist einfach original wie aus der Comicserie.
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Und dann zum Schluss kommt auch tatsächlich noch Orko und erteilt uns sozusagen
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die Lektion der Folge, so wie es früher in der Comicserie auch war.
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Da war dann immer einer von den Charakteren, der am Ende gesagt hat,
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„so was haben wir denn heute gelernt?“
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Das war glaube ich damals so ein bisschen die Rechtfertigung,
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dass Eltern sich das angeguckt haben und gesagt haben, okay,
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bei der ganzen Gewalt ist aber trotzdem eine pädagogisch wertvolle Lektion dabei.
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Und das hat Orko nun gemacht. Also irgendwas hat jemand gelernt,
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habe ich schon wieder vergessen.
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Wir sind dann auch relativ zügig gegangen, weil wir zum Zug mussten und haben
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dann, wie ich erst später gelernt habe, eine Mid- und eine Post-Credit-Szene verpasst.
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Also zumindest schon mal angelegt, dass es mindestens noch eine Fortsetzung geben könnte.
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Man findet das relativ leicht im Internet. Ich spoiler jetzt aber nicht, worum es da geht.
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Ja, ansonsten, ich habe schon gesagt, ich konnte heute nicht einschlafen,
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deswegen nutze ich hier die Zeit.
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Ich werde den Tag morgen hassen, Sonntag. Morgen ist immer erst nach dem Schlafen.
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Ich werde den Tag sehr hassen, denn ich habe tatsächlich eine Menge zu tun.
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Ich arbeite in Kiel, während Kieler Woche ist. Und das ist,
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Sagen wir es mal so, in Kiel zu wohnen und Kieler Woche zu genießen,
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hammergeil, schockt total.
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In Kiel zu wohnen, während Kieler Woche ist und da zu arbeiten,
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geht so, aber wenn du außerhalb von Kiel wohnst, reinfahren musst,
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egal mit welchem Verkehrsmittel, um dann da zu arbeiten, das ist halt super anstrengend.
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Und jetzt ist es morgen zum Beispiel so, dass 30 Streamer, also Montana Black
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und ein paar Freunde von ihm, machen irgendwie Quatsch in Kiel auf der Kieler Woche.
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Wir sind irgendwie ab mittags irgendwo an der Hörn und so ab 16 Uhr werden sie
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am Bootshafen sein und da Splash Games veranstalten. Also die treten in Teams
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irgendwie gegeneinander an mit Wasserspielen.
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Wie auch immer das konkret funktioniert, konnte mir keiner so richtig genau sagen.
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Und dadurch, dass ich jetzt da so nicht so richtig drin bin,
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finde ich auch keine Infos. Natürlich haben die alle keine Homepage,
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wo sowas draufsteht, sondern ich müsste jetzt halt irgendwelche uralten Twitch-Videos
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durchgucken, um diese Ankündigung zu hören.
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Also ich werde da sein und ich werde darüber berichten. Das heißt aber auch,
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ich muss dafür nach Kiel reinfahren.
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Ich denke mal so gegen Mittag. Ab mittags fahren aber von Rieseby aus die Züge
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nicht mehr durchgehend nach Kiel, weil man einfach ab Eckernförde mehr Kapazität braucht.
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Das heißt, ich muss in Eckernförde umsteigen, entweder in einen verlängerten
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Zug oder wenn der Bahnsteig zu voll ist, in einen Extrabus, der zusätzlich fährt,
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um die Züge noch ein bisschen zu entlasten.
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Dann ist natürlich klar, Stadt ist voll, Bli-blu-bla. Und diese ganze Geschichte,
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die Reportage ist für Montag. Am Montag selber habe ich auch noch mal viel zu tun.
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Termin in der Nähe von Eckernförde und danach einen Anschlusstermin um 12 in
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Kiel in eine Ecke, wo ich weiß, dass da Straßen gesperrt sind und wo es keine Parkplätze gibt.
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Wo ich aber auch von dem ersten Termin des Tages mit ÖPNV nicht so rechtzeitig
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hinkomme. Das heißt, das muss irgendwie mit Auto gehen.
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Ich werde aber nicht die Zeit haben, mehrere Kilometer zu laufen,
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um dann das Auto irgendwo legal abstellen zu können.
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Damit ich dann rechtzeitig bei dem Termin bin. Also muss ich mir irgendwas einfallen
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lassen. Ich weiß noch nicht, wie ich das mache. Mal gucken.
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Und der Termin morgen am Sonntag, der wird lange dauern, denn der Hauptact sozusagen
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beginnt ja erst um 16 Uhr.
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Dann muss ich halt gucken, was ich da an Material kriege und dann halt noch
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ins Studio fahren, Text schreiben.
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Redigieren lassen von jemandem, der extra Sonntagabend darauf wartet,
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dass ich einen Text schicke und vielleicht noch Korrekturen einarbeiten,
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bevor ich dann in die Produktion gehe. Und dann fahre ich erst nach Hause.
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Auch wieder mit dem Zug. Und das wird dann aber wahrscheinlich zu einer Zeit
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sein, wo die Kieler Woche sowieso endet. Das heißt, die Züge werden arschvoll sein.
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Ich habe jetzt schon keinen Bock da drauf.
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Züge sind länger, die fahren häufiger. Alles okay.
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Es fallen irgendwo anders im Land Züge aus, damit mehr Zugmaterial für die Fahrten
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rund um Kiel zur Verfügung steht.
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Überall außerhalb von Kiel ist sozusagen Unbill im ÖPNV, damit der ÖPNV in Kiel
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und um zu nicht komplett zusammenbricht.
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Das ist so ungefähr die Situation. Also es wird wohl so sein,
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dass ich dann mich von der Herzdame abholen lassen muss, vermutlich aus Eckernförde,
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wenn nicht sogar aus Kiel. Mal abwarten. Wir sind sehr gespannt.
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Ich freue mich aber auch drauf, Kieler Woche, großer Spaß, habe immer viel, viel Bock da drauf.
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Schon früher gehabt, also Kieler Woche war streng genommen der Grund,
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weswegen ich nach Stierswig-Holstein gezogen bin: Ich habe in Koblenz mich
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mit jemandem angefreundet bei der Arbeit, der in Kiel studiert hatte,
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der ist dann zurückgegangen nach Kiel, hat gesagt, komm doch mit.
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Und ich so, ach, was soll ich denn in Kiel? Das ist so die Ausgeburt der Langeweile,
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das ist doch Quatsch. Ja, sagt, dann kommst du vorbei, besuchst mich mal,
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Kieler Woche, voll geil, wir machen ein bisschen Party.
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Und das war halt einfach eine Woche, in der ich den Spaß meines Lebens hatte.
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Wir hatten auch noch geiles Wetter 2006. Fantastisch.
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Das war wirklich super geil. Und ich habe gesagt, ja, dann komme ich halt nach Kiel.
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Und im Nachhinein war das tatsächlich eine sehr, sehr gute Entscheidung,
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das so zu machen, denn wer weiß, wo ich sonst gelandet wäre und das wäre bestimmt scheiße gewesen.
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Also, was ich sagen wollte, Kieler Woche, riesen Fan.
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Ich freue mich drauf, auch ein paar Sachen privat da zu machen,
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aber zum Arbeiten ist es echt kacke. Sorry.
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Jetzt habe ich eben schon kurz erwähnt, Haialarm habe ich frisch geschnitten.
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Der ist tatsächlich irgendwie vier Stunden, bevor ich das hier aufnehme,
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veröffentlicht worden.
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Vielleicht 22.30 Uhr, ich weiß es nicht mehr, ist auch vollkommen wurscht.
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Ja, also wir haben einen Film besprochen, der hieß „Bull Shark 2“,
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ist von 2024 und ist eine direkte Fortsetzung von „Bull shark“ Teil 1,
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spielt ein Jahr nach den Ereignissen dieses Films,
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und, naja, was soll ich sagen, ist halt 75 Minuten komplette Ereignislosigkeit.
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Das war hart.
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Also ich beneide Benni nicht darum, die Zusammenfassung schreiben zu müssen.
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Da war wenig Fleisch am Knochen. Damit habe ich jetzt dann alles abgearbeitet.
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Werde mich gleich einfach nach dem Schnitt dieser Episode noch mal ins Bett
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legen und mal gucken, was die Nacht noch so für mich bereithält.
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Ach, und wie der Tag dann morgen wird. Ich freue mich jetzt schon.
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Das ist ja auch nichts, was man irgendwie mit Ende 40 noch so gut wegsteckt,
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wie mit Anfang 20, aber wem erzähle ich das?
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Ihr kennt das alle. Die meisten, hoffe ich zumindest.
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Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass Katharina Reiche als Bundeswirtschaftsministerin
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zurücktreten sollte, bis sie das tut oder bis eine weitere Folge erscheint von
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Jörn Schaars feinem Podcast: Alles Gute.
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Das Kleingedruckte:
Diese Jörn Schaars feiner Podcast-Episode wurde am 21.06.2026 aufgenommen und veröffentlicht. Sie steht unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)-Lizenz . Zu hören ist: Jörn Podcastcover: Siegfried Fock, Tobias Migge Musik: Jason Shaw („Jenny’s Theme „, CC-BY-SA)
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