JSFP554: Unverständnis aller Orten

Von laut telefonierenden Hirnis und der Trennung von Kunst und CEO oder so ähnlich.

Die Dauer der Episode 0:10:56Diese Episode erschien am 9. August 2026 um 19:00Downloads 289 Downloads

 
Ich mache noch mal einen Schlenker über vergangenen Sonntag, weil da Einiges in der Episode fehlte. Dabei bin ich wieder nachgenervt von einem lauthals videotelefonierenden Ehepaar. Aktuell wundere ich mich über Menschen, die einerseits völlig klar darin sind, Produkte von politisch fragwürdigen CEOs zu boykottieren und andererseits sehr dringend zwischen Künstler und Werk trennen wollen. Anlass war ein Tesla, der die Trennung zwischen Produkt und CEO propagierte.

Diese Episode hat 6 Kapitelmarken und jede von ihnen ist durchschnittlich ca. 1 Minuten und 49 Sekunden lang.

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Shownotes:

 

Transkription der Episode anzeigen

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Moin und herzlich willkommen zu Jörn Schaars Feinem Podcast Episode 554.
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Ich bin Jörn Schaar und ihr seid es nicht.
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Aufmerksamen Hörenden wird es aufgefallen sein. Die Folge 553 ist erst kurz
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vor Mitternacht veröffentlicht worden.
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Das wollte ich eigentlich in der Episode auch ansprechen, aber wie das immer
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so ist: was nicht in meinen Notizen steht, ist auch nicht passiert.
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An dem Tag war ich morgens nochmal in Kiel zur Umzugshilfe Teil 2 sozusagen.
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Da schloss sich dann direkt ein sehr nettes Mittagessen an in der Forstbaumschule
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in Kiel, wobei ich war ein bisschen „im Stress“,
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was das anging, denn wir hatten noch einen anderen Termin.
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Wir waren noch auf einer Einweihungsparty bei jemand anderem eingeladen.
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Da musste ich also dann pünktlich los und konnte nicht ganz so lange bleiben,
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wie ich gerne geblieben wäre.
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Denn es war tatsächlich eine ganz nette Runde da.
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Aber mein Bus fuhr und ich musste dann los.
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Zu Hause war noch Zeit für einen ganz kurzen Powernap. Dann waren wir eben bei
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besagter Einweihungsfeier.
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Zu Hause haben wir uns dann mit dem Gastteenie auf „Essen gehen“ verabredet und waren dann
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auch wieder relativ knapp beim Gasthof Viktoria hier ganz in der Nähe.
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Es ist ein richtig schöner Landgasthof, wo wir ganz gerne ab und zu hingehen.
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Die haben auch bis 22 Uhr auf, aber nur bis 20 Uhr Küche.
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Und wir waren gerade so gegen sieben soweit, dass wir losfahren konnten.
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Hat also alles noch gepasst. Die hatten auch noch Platz und es war alles wie
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immer total angenehm und sehr, sehr nett da.
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Und dann nach dem Essen sind wir noch ins Nachbardorf gefahren, nach Sieseby.
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Und haben da auf dem Steg den Sonnenuntergang beobachtet. Zumindest einen kurzen
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Blick riskiert, denn es war relativ voll.
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Und wie so häufig gab es auch da ein älteres Ehepaar, die mittels Videochat
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die Verlobung ihrer Tochter, Enkelin, weiß der Geier,
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auf jeden Fall sehr beklatscht haben, sehr laut für alle Anwesenden vernehmlich.
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Und einmal mehr frage ich mich, wo denn der Anstand geblieben ist in dieser
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Gesellschaft, dass man dann nicht sagt, oh warte, hier sind andere Leute,
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die könnten wir stören, wir gehen einen Schritt zur Seite,
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irgendwo anders hin, wo es nicht ganz so viele Leute gibt, die auch dieses private
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Gespräch ja unfreiwillig mit anhören müssen.
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Und den Streit der beiden, weil er dann nicht in die Kamera geguckt hat.
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Und er sagt, er konnte aber gar nicht, weil sie das so doof hält,
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dass er da in die Sonne gucken muss. Und es war alles wahnsinnig unangenehm und blöd.
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Warum muss das so sein?
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Ich verstehe das alles nicht. Ich kann auch einfach sagen, tut mir leid,
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ich verstehe, dass es wahnsinnig wichtig ist.
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Aber kannst du uns in einer halben Stunde nochmal anrufen, es passt gerade nicht.
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Wäre auch in Ordnung gewesen.
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Was ich ansonsten kürzlich spannend fand, muss ich ein bisschen ausholen.
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Es gibt ja Leute, die zum Beispiel, und wie ich finde, vollkommen zu Recht und
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unterstützenswert, Unternehmen und Produkte boykottieren, die sich zum Beispiel
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durch eine gewisse Nähe zur AfD oder Ähnlichem auszeichnen.
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Also der CEO von Oatly ist ein Trump-Unterstützer, wir kaufen also keine Oatly-Produkte mehr.
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Der Eigentümer von dm findet die Brandmauer-Debatte blöd, deswegen kaufen wir nicht mehr bei dm ein.
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Und Theo Müller, das ist der Inhaber von Müllermilch, umgibt sich gerne mit Alice Weidel.
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Das finden Menschen in meiner Bubble blöd, kann ich verstehen,
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sehe ich ähnlich, kaufe ich auch nicht mehr. Und die haben ja gerade auch wieder
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einen Hersteller, einen ziemlich günstigen Hersteller tatsächlich von veganen
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Ersatzprodukten gekauft.
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Die mit dem eingekringelten B im Logo, gibt es eigentlich auch einen Firmennamen,
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aber ich komme gerade nicht drauf.
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Das kauft man also auch nicht mehr. Was ich spannend finde, ist,
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dass es Leute gibt, die einerseits das tun, also die sagen, der Typ von Oatly…
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Unterstützt Trump, ich kaufe deswegen seine Produkte nicht mehr,
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damit er damit nicht noch mehr Geld verdient, auch wenn das immer nur um wenige Euro geht.
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Dieselben Menschen finden die Trennung von Künstler und Werk richtig und wichtig.
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Also die zum Beispiel sagen, das, was J.K.
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Rowling macht, ihr Engagement gegen zum Beispiel trans Menschen,
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das finde ich problematisch, aber ich sehe nicht ein, dass ich deswegen jetzt
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nicht irgendwas aus dem Harry Potter Franchise konsumieren darf.
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Obwohl das ja genau das gleiche ist im Prinzip.
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Anderes Beispiel ist mir gerade, das ist auch der Anlass dafür,
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ist mir jetzt im Dorf aufgefallen, ich lief mit dem Hund rum und da stand ein Tesla.
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Und hinten auf dem Heck war ein Aufkleber, da stand drauf, „I bought the car,“
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„not the CEO“. Also „ich habe das Auto gekauft, nicht den Geschäftsführer“.
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Also denen ist durchaus klar, dass Elon Musk eine sehr problematische Person ist.
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Und ich will gar nicht erst anfangen aufzuzählen, wie problematisch,
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an welchen Punkten problematisch, weil das sehr lange dauert,
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stehen aber trotzdem dazu, dass sie eins seiner Produkte gekauft haben.
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Und dieser Tesla ist für mich so diese Mischung aus diesen beiden Personengruppen.
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Die einen, die Nahrungsmittel nicht mehr kaufen, nicht mehr konsumieren,
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weil deren Eigentümer, Inhaber politisch problematisch sind, die aber andererseits,
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Kunstprodukte weiterhin gut finden, also Kultur von Menschen gut finden,
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denen, das weiß ich ja, in Zweifelsfall auch sexueller Missbrauch vorgeworfen wird.
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Oder halt eben im Fall von J.K. Rowling, dass sie mit ihren Milliarden,
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die sie verdient hat, sich gegen Transmenschen einsetzt.
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Und die hat es sogar geschafft, und da habe ich einen Link in den Shownotes,
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dass sich Amnesty International entschuldigt hat und einen entsprechenden Bericht zurückgezogen hat.
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Und nur durch die Androhung einer Klage hat sie es geschafft,
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dass Amnesty International, also der Laden, der sich gegen Regime stellt,
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der sich gegen ganze Staaten stellt, dass die einknicken vor einer Privatperson.
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Und wie gesagt, dieser Tesla symbolisiert halt genau das, diese Trennung von
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Künstler und Werk, von CEO und Produkt. Ich verstehe das nicht.
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Ist das denn das Gleiche?
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Also ob man mit dem Boykott einzelner Marken jemandem weniger Geld zuschanzt,
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dem weniger Umsatz gewährt und gleichzeitig aber,
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das Buch von jemandem unproblematisch findet, der so agiert oder in den Filmen,
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es gibt ja eine Menge Beispiele, das verstehe ich alles nicht.
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Ja, wo ist der Unterschied? Ob Theo Müller, Molkerei-Millionär,
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Milliardär, keine Ahnung,
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gegen Demokratie hetzt oder ob Rowling gegen trans Menschen hetzt oder Musk
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gegen alles, was Menschenwerte sind, schnalle ich nicht.
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Ansonsten haben wir diese Woche den Gastteenie verabschiedet. War ja sowieso klar,
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dass der nur für ein paar Wochen übergangsweise bei uns sein würde.
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Und jetzt am Mittwoch ist er aufgebrochen, am 5.
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Zu seiner nächsten Gastfamilie, wo er dann auch den Rest seines Deutschlandaufenthaltes
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verbringen wird, so wie es eben auch geplant war von vornherein,
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dass wir sozusagen ein Anführungszeichen Lückenfüller sind.
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Ja, weil da halt einfach Ferienzeit dazwischen lag, in der er nicht betreut gewesen wäre.
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Ja, was an dem Tag alles Aufregendes passiert ist, habe ich in einem Blogartikel
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aufgeschrieben, gar nicht mal, weil das hier nicht reingepasst hätte,
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sondern weil das halt der fünfte des Monats war.
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Und am fünften des Monats ist eben Tagebuchbloggen angesagt.
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Lustigerweise in der Regel von Menschen, die das sowieso relativ täglich tun.
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Aber es sind eben auch alle anderen aufgerufen, an diesem Tag mal wieder was
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in ihre Blogs zu schreiben. Und das ist für mich immer ein willkommener Anlass,
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das auch zu tun, wenn ich denn die Zeit dazu finde.
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Das verlinke ich da auch nochmal scheißhalber. Könnt ihr euch auch nochmal angucken.
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Denn da war hier im Dorf richtig Alarm. Junge, Junge, Junge.
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Wie in der Großstadt ging das hier zu.
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Ja, und heute bin ich ja auch wieder ein bisschen spät dran.
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Bisschen außerhalb meines Veröffentlichungsrhythmus.
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Liegt einfach daran, dass wir einen hervorragenden Tag hatten heute.
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Mit Benni und seiner lieben Freundin, denn heute war Haialarm Sommerpausen
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Aufzeichnungstag und die beiden waren sowieso in der Nähe.
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Und da haben wir gesagt, Mensch, dann kommt doch einfach mal vorbei.
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Wir haben gemeinsam den diesmonatigen Film geguckt. Es gab „Ghost Shark“,
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der wirklich wahnsinnig unterhaltsam ist.
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Und dann haben wir Benni und ich zusammen danach noch die Podcast Episode aufgenommen.
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Die erscheint dann am 20.
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Und das ist wieder mal so eine Sommerpausengeschichte, wo wir Haialarm Classics
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machen und auch auf Feedback und TV-Vorschau und Shark News und sowas verzichten,
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wo es einfach nur einzig und alleine um den Film geht.
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Zwischendurch habe ich noch was gekocht, ein Rezept, das ich tatsächlich ganz
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cool fand und das zufällig sogar von Weight Watcher ist.
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Da habe ich ein bisschen mit den Portionsangaben mich, also ich weiß nicht,
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das ging irgendwie nicht so richtig auf.
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Also im Rezept stand 200 Gramm Nudeln und ich sagte, wir sind vier erwachsene
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Menschen, wir hätten Scheiß tun, nur 200 Gramm Nudeln zu kochen.
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Und es passte auch tatsächlich mit der Menge an Soße, denn ich habe halt nicht
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die Soße hochskaliert, weil mir die Mengenangabe für die Nudeln erst beim Kochen,
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aufgefallen war, als die Soße schon angesetzt war.
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Ging aber auch so und es ist zum Glück auch noch was übrig geblieben das ist
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auch nochmal eine gute Portion,
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war also wohl die richtige Entscheidung und das ist genau, das kann man mit
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jeder Nudelsorte machen, ich habe jetzt Tagiatelle benutzt,
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und die schwimmen in einer Möhren-Dattelsoße die wirklich wahnsinnig lecker ist,
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wenn auch ein bisschen süßlich also das muss man mögen beim Essen,
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das ist ein süßes Hauptgericht ich finde es total lecker und verlinke euch das
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sehr gerne in den Shownotes.
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Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass Katharina Reiche als Bundeswirtschaftsministerin
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zurücktreten sollte, bis sie das tut oder bis eine weitere Folge erscheint von
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Jörn Schaars feinem Podcast: Alles Gute.

 

Das Kleingedruckte:

Diese Jörn Schaars feiner Podcast-Episode wurde am 09.08.2026 aufgenommen und veröffentlicht. Sie steht unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)-Lizenz. Zu hören ist: Jörn Podcastcover: Siegfried Fock, Tobias Migge Musik: Jason Shaw („Jenny’s Theme„, CC-BY-SA), Philipp Weißmann (bestes Outro der Welt)

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