Das Deppenapostroph findet sich ja so ziemlich überall. Der Begriff beschreibt Apostrophe, die falsch eingesetzt werden. Wie zum Beispiel in „New’s“ oder aber auch in „Moni’s Wellness-Oase“. Ich habe dieser Tage am Kieler Seefischmarkt auch eins gefunden.
Es ist so weit. Mein erster Artikel über die Deutsche Post AG, bzw. über die dämliche Idee, Postfilialen durch dieses Shop-in-Shop-System zu ersetzen.
Nachdem ich jahrelang immer bei Aldi Süd eingekauft habe, bin ich ein wenig verwöhnt und kann mit meinem früheren Favoriten Aldi Nord nicht mehr so viel anfangen. Daher geht’s jetzt relativ häufig nachem Lidl, wenn ich was zu futtern brauche.
Heute Morgen musste ich zur Post. Paket abholen, keine große Sache, mache ich noch schnell bevor ich ins Büro fahre. Dachte ich.
Oder: Ein Drama in sieben Akten. Aber wenigstens hat es sich gelohnt, denn jetzt sind nicht nur meine Bücher und DVDs verstaut, sie sehen auch noch gut aus und ich habe vier (in Worten: 4!) Umzugskartons weniger. Das Wohnzimmer ist damit nahezu fertig.
Wie sinnvoll es sein kann, gelegentlich abends noch mal kurz vor die Tür zu gehen, musste ich heute Abend erfahren. Da kamen mir zwei Leute entgegen, ein Mann und eine Frau. Ein Pärchen schienen die beiden nicht zu sein, denn sie fragte laut und vernehmlich:
Nach meinen bislang durchweg recht mediokren Erfahrungen mit dem Lahnsteiner Arbeitsamt und den dort beschäftigten habe ich ja schon länger das Gefühl, im falschen Film zu sein. Aber was heute im Aldi passiert ist, das schlägt doch dem Fass die Krone ins Gesicht.
Mein Umzug von Lahnstein nach Kiel ist nach 1.300 gefahrenen km und Dutzenden Stunden Arbeit geschafft. Beinahe.
Dieser Umzug von Lahnstein nach Kiel macht mir dann doch so was ähnliches wie Ärger. Die Arbeitsagentur zahlt nun doch keinen Zuschuss und eine potentielle Nachmieterin ist abgesprungen. Aber es gibt ja auch noch gute Nachrichten: