JSFP414: Im Zeichen der Hörner

Von gedropten Mics im Wackenschlamm der Umzugsvorbereitungen unseres Internetanschlusses. Oder so ähnlich.

Die Dauer der Episode 0:25:09Diese Episode erschien am 6. August 2023 um 9:39Downloads 634 Downloads

 
Ich berichte ausführlich von der Woche in Wacken und unseren Umzugsvorbereitungen. Außerdem habe ich mich diese Woche erfreulich oft mit Benni getroffen und auch das muss hier Erwähnung finden.

Diese Episode hat 7 Kapitelmarken und jede von ihnen ist durchschnittlich ca. 3 Minuten und 35 Sekunden lang.

Shownotes:

 

Transkription der Episode anzeigen

Jörn
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Moin und herzlich willkommen zu Jörn Schaars feinem Podcast Episode 414.
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Ich bin Jörn Schaar und ihr seid es
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nicht. Ich bin noch ein bisschen unausgeschlafen, denn die Woche war lang.
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Ich hatte zu tun mit dem Wacken Open Air.
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Wer meine Aktivitäten beim Mastodon verfolgt, hat das möglicherweise mitbekommen:
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Es ging in erster Linie um Regen und um Matsch und um das Anreisechaos, ja, auch für mich am Ende.
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Jeder und jede, die da hinfährt, hat relativ wenig Auswahlmöglichkeiten.
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Man ist im Wesentlichen auf das Auto beschränkt, weil der ÖPNV nach Wacken während
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des Festivals nicht so richtig funktioniert.
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Also man kann dann mit dem Zug bis Itzehoe fahren und sitzt dann in einem Shuttlebus,
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der aber dann auch im Stau steht.
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Da kann man nicht mal eben irgendwo am Straßenrand anhalten,
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eins der strategisch aufgestellten Dixi-Klos nutzen.
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Ist die Anfahrt mit dem eigenen Auto immer noch die beste Variante im Augenblick.
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Ja, und in meinem Fall am Montag war es halt so ein bisschen, naja, schwierig.
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Ich bin ein bisschen später losgefahren,
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als ich ursprünglich gedacht habe, weil ich mir vorgenommen hatte,
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erst nach zwölf in Wacken zu sein, damit ich dann den Presse-Tagesparkplatz
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nutzen kann, der um zwölf geöffnet werden sollte.
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Der Prozess ist immer so, dass man zu einer Außenstelle der Firma hinter dem
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Wacken Open Air fahren muss, um sich dort anzumelden, zu akkreditieren.
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Das macht man ja vorher online, steht man auf einer Liste, aber dann kriegt
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man eben dieses Pressebändsel und den Fotopass,
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der es einem erlaubt, auch einen Rucksack mit aufs Gelände zu nehmen,
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was in meinem Fall relativ wichtig ist, weil ich ja inzwischen dann regelmäßig
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zwei Aufnahmegeräte inzwischen dabei habe.
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Und das mache ich natürlich von Husum aus über die A23, die war nun wegen eines
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Unfalls gesperrt und wir wurden in Schafstedt rausgeleitet und ich habe dann
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gedacht, bist du total clever:
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Also folgst nicht der ausgeschilderten Umleitung, sondern nimmst einfach einen
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Schleichweg über eine der Fähren und dann schlägst du dich da über Feldwege
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durch, wenn es sein muss, am Stau vorbei.
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Das hatte ich mir alles schon soweit ausgeguckt. Das war alles soweit klar.
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Auf die Idee mit der Fähre sind noch andere gekommen. Also ich habe allein dort
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zwei Stunden verloren, weil halt immer nur so eine Kanalfähren,
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die sind ja kostenlos in Schleswig-Holstein.
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Das müssen wir irgendwann mal bei Natürlich.SH erzählen.
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Aber die haben natürlich nur eine begrenzte Tragkraft. Also es passen acht PKW
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drauf. Und wenn dann noch ein Wohnwagen, ein Wohnmobil oder gar ein LKW mit
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dazu kommt, dann verändert sich das natürlich auch nochmal.
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Das hat also ewig gedauert, das ganze natürlich bei Regen. Dann hatte ich Glück,
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ich bin über weite Strecken entgegengesetzt zum Stau gefahren.
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Das war sehr schön, bis es dann irgendwann klar war, wenn ich jetzt hier so
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fahre, wie Straße mich führt, dann wird das knapp.
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Dann stehe ich nämlich auch mitten im Stau und das wollte ich vermeiden.
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Jetzt kenne ich mich zum Glück in der Gegend inzwischen relativ gut aus und
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konnte also so ein paar Schleichwege fahren, die mich dann...
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Ja, also ich habe halt nicht die Bundesstraße genommen,
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bin von der rechts abgebogen in die Zufahrt zu dem Akkreditierungscenter,
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sondern ich bin in die Gegenrichtung gefahren und hinten rum durch einen anderen
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Ort und den Wald dann dahin geraten.
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Das hat auch alles soweit völlig in Ordnung geklappt, bis auf die Tatsache,
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dass eben der Presseparkplatz zu dem Zeitpunkt schon gesperrt war,
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weil er nicht befahrbar war.
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Zu dem Zeitpunkt gab es auch schon, als ich da war,
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diese erste Anreiseunterbrechung, weil der Boden halt so unfassbar durchfeuchtet
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war über den ganzen Zeitraum sind 150 Liter Regen pro Quadratmeter runtergekommen
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und es hat ja auch vorher schon geregnet und das war einfach schwierig.
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So der Boden war nach sehr langen trockenen Tagen im April und ich glaube auch
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im Mai war der einfach sehr ausgetrocknet.
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Dadurch wird Boden fest und wenn dann Regen drauf fällt, dann quillt er wieder
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so auf und dann dann wird der sozusagen wasserdicht, also der kann dann nichts
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mehr aufnehmen. Und das war das Problem, was sie dieses Jahr hatten.
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Ja, aber ich will da gar nicht so viel von meiner persönlichen Anreise erzählen,
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denn viele andere hatten ja ein viel größeres Problem.
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Die standen zum Teil irgendwie 24 Stunden im Stau, um dann nach Hause geschickt
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zu werden. Das war, boah, also wäre ich ganz schön sauer gewesen.
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Ich persönlich war auch sauer.
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Das lag zum Teil an meiner eigenen Schusselligkeit.
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Ich wollte für meinen Anreise-Beitrag Geräusche von Schritten im Matsch aufnehmen,
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habe also mein Mikrofon nach unten gehalten. Das ist so ein Stab-Mikrofon,
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wo so ein Pop-Schutz einfach drauf ist.
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Der rutschte dann runter und ist in den Matsch gefallen.
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Ich habe den Moment dokumentiert.
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Ich spiele das hier mal ein. Scheiße.
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Und ansonsten war ich sauer auf die Organisation, auf die Kommunikation,
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die es einfach nicht gab, also Fragen wurden nicht beantwortet,
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weder von uns Presseleuten, noch von den Fans.
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Natürlich hatten die viel zu tun, natürlich haben die rotiert und haben mehr Trecker besorgt,
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haben mehr Holzhackschnitzel besorgt, um die Wege zu befestigen,
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haben Stahlplatten besorgt, um Behelfsstraßen zu legen und haben auch vor allen
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Dingen Ausweichflächen gefunden am Volksparkstadion und am Hungrigen Wolf.
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Das ist ein Flugplatz in der Nähe.
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Mussten da natürlich dann auch jeweils Infrastruktur schaffen,
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dass da Toiletten, ich glaube auch Duschen hinkommen, dass da eine Essensversorgung
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stattfindet, dass man sich wenigstens was kaufen kann. Und zumindest auf dem
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Flugplatz, da gibt es sowas halt nicht.
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Also die hatten richtig zu tun und das betrifft natürlich auch insofern das Presseteam,
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als dass die dann noch schwieriger an Informationen rankommen von der Festivalleitung,
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also von der Veranstaltungsleitung, als ohnehin schon. Das ist da seit Jahren ein Problem.
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Also ich habe jetzt in der Zeit, in der ich über Wacken berichte,
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vier Pressesprecher erlebt.
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Also jetzt gerade ist der vierte während meiner Karriere sozusagen dran.
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Die haben alle immer gemeckert und der Neue, der meckert halt nicht,
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dass er keine Infos bekommt, sondern der ist halt ein externer Dienstleister,
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der hält schön die Klappe, um das mal vorsichtig zu formulieren.
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In meiner Gastauftrittskuration bei FÜT sind einige der Berichte verlinkt,
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die ich gemacht habe. Nicht alle sind als Podcast erschienen,
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leider, aber das, was ich gesehen habe, das ist da drin.
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Ich war auch beim Metal Yoga für einen Bericht, der auch nicht als Podcast erschienen
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ist. Das ist ein bisschen schade, weil ich damit sehr zufrieden war.
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Metal-Yoga ist eine Veranstaltung, da gibt es eine Yogalehrerin,
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die ist in der Nähe von Wacken aufgewachsen, 2003 nach New York ausgewandert
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und arbeitet da als Yogalehrerin.
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Und die kommt halt seit ein paar Jahren regelmäßig nach Wacken,
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um da morgens um elf eine Yogastunde zu machen.
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Und das ist immer sehr witzig, weil es also eigentlich, letztlich ist das normales
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Yoga, die machen genau die gleichen Figuren, nur halt anders. Sie nennt das anders.
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Es ist ein bisschen lauter, es läuft Metal- Musik im Hintergrund und sie growlt auch.
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Geht da sehr drin auf in diesem Spiel, wenn wir es mal so nennen wollen.
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Und die Leute haben halt Bock drauf. Sondern es spricht erst mal,
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sagt sie, es ist eine normale Yoga-Stunde.
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Mit einem etwas anderen Flair, die alle ansprechen soll.
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Vom jemandem, der schon sehr erfahren ist mit Yoga, bis runter zu jemandem,
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der vielleicht interessiert ist und auch bis zu dem, der das witzig findet und
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gerade irgendwie nach dem dritten Frühstücksbier rübergewandt kommt und mitmacht.
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Und jeder, sagt sie, und jede macht eben das, was er kann und was er schafft.
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Einige schaffen eben mehr als andere und das ist auch völlig in Ordnung.
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Hauptsache Spaß und Hauptsache den Körper ein bisschen bewegt und ein bisschen
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Anstrengung da reingebracht. Und da habe ich schöne O-Töne bekommen von Leuten,
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die mitgemacht haben. Es war sehr atmosphärisch.
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Sie hat auch tolle Sachen gesagt. Das war richtig gut. Und ich habe ein paar
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Fotos im Blog. Die könnt ihr euch gut angucken.
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Sven habe ich getroffen und Claudia und noch tausend andere Leute.
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Genau. Aber Sven und Claudia habe ich in deren Camp besucht.
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Das war sehr schön, dass sie mich da auch reingelassen haben mit den Matschestiefeln
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und ich hatte endlich mal eine Chance zu rehydrieren.
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Ja, es gibt so Tage, da habe ich so viel Kram, dass ich nicht dazu komme,
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was zu trinken und ich merke, ich habe das in dem Fall, das ist total selten,
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aber das gibt es und das gibt es am häufigsten tatsächlich in Wacken.
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Und ich war an dem Tag, ich weiß gar nicht mehr, welcher es war,
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sehr viel unterwegs auf dem Gelände. Es war sehr anstrengend,
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weil der Matsch noch sehr nass war und ich mich da echt durchkämpfen musste streckenweise.
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Da war ich erst mal froh, die beiden zu sehen und kurz da zu sitzen und einen
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Schnack zu halten. Ich habe gar nicht viel gesagt, aber es war trotzdem nice.
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Ich habe eine Flasche Wasser bekommen und ich habe da, ich weiß nicht,
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irgendwie so lange wie man braucht, um eine große Flasche Wasser leer zu trinken,
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habe ich da gesessen, bis ich dann weitergelaufen bin.
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Und ich wollte eigentlich noch mal hin, aber das hat sich nicht ergeben.
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Donnerstag habe ich mir tatsächlich eine Pause verordnet, weil ich von Montag
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bis Mittwoch eben so auch angespannt war, was die Berichterstattung anging,
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dass ich gesagt habe, ich muss jetzt mal mein Kram hier fertig produzieren.
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Alles, was ich so am Material noch offen hatte, was noch weg musste.
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Und ich wollte auch mal einen Tag in normalen Schuhen und auf Asphalt verbringen
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oder zumindest in Socken in der Wohnung.
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Das war einfach wichtig in dem Zusammenhang.
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Ja, und dann war ich am Freitag wieder da, habe mich ausgesprochen gefreut über
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das Do-Nots-Konzert. Das war wirklich sensationell. Die haben ja das erste Mal da gespielt.
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Und die haben sich, die haben sich selber, waren die, glaube ich,
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komplett überrascht, wie viele Leute da sind und wie die abgegangen sind auf
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die Musik von den Do-Nots.
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Ja, das war einfach eine großartige Party. Also ich bin da ja nicht,
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dass ich da irgendwie vorne im Circle Pit stehen muss oder so.
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Und ich stehe dann gerne so ein bisschen hinten am Rand und wippe ein bisschen
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mit, das reicht mir vollkommen.
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Aber es war richtig cool, es hat einen Mordspaß gemacht, denen zuzuhören,
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denen zuzugucken auch, wie die sich gefreut haben, wie viel Bock die hatten auf das, was sie da tun.
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Und das ist einfach schön, dass es Bands gibt, die sich nach 30 Jahren Bandgeschichte
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noch so über einen Auftritt freuen. Ja. Danach war ich noch bei Iron Maiden.
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Das sind ja auch welche, die seit 100 Jahren Rock'n'Roll machen.
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Superprofessionell, richtig gute Show. Aber es war halt eine Show.
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Da hab ich diese Nähe zum Publikum gar nicht unbedingt gespürt.
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Das fand ich total spannend.
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Es war ein super Konzert, ohne Frage. Ich hab am Anfang irgendwo blöd gestanden,
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zu weit rechts. Da war der Sound scheiße, bin ich nach links gegangen.
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Da war der Sound besser, aber ich konnte die Bühne nicht sehen,
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sondern nur die Videoline-Wände.
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Das waren halt sehr fokussierte Aufnahmen auf die Band.
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Die Bühnen in Wacken, die beiden großen, die hatten diesmal zum ersten Mal riesige
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LED-Backdrops, wo gerade bei Iron Maiden dann auch sehr viel drauf projiziert
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worden ist. Also die haben ja, ich weiß nicht, sind die 40 Jahre am Start? Ich weiß es nicht mehr.
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Und die haben ja dieses Maskottchen Eddie, was sich über die Zeit ja so weiterentwickelt hat.
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Und da gab es also verschiedene Projektionen von Eddie, wie er sich entwickelt hat.
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Hat und die war natürlich auch als Figur als Mensch im Anzug auf der Bühne und
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hat gegen Bruce Dickinson gekämpft und die haben sich beschossen und mit dem
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Schwert behakt und das war ja letztlich alles wie immer großartiger Sound an
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der Stelle, wo ich dann gestanden habe.
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Also ich bin dann, genau das wollte ich noch sagen, deswegen bin ich da weggegangen,
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wo ich nur die Videoleinwände gesehen habe, weil ich eben die ganze Bühne sehen wollte.
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Und ich hab dann eigentlich gedacht, okay, ich kann auch nach Hause gehen,
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wenn ich hier nicht genug sehe, weil es sehr, sehr voll war.
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Und dann hab ich gedacht, okay, dann gehst du jetzt aber nicht den gleichen
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Weg zurück, den du gekommen bist, sondern ich hab den Fehler gemacht und bin
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andersrum gegangen, weil ich wusste, dass ich...
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Meiner linken Seite näher am Ausgang bin. Das war total dumm.
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Also zwar im Nachhinein war es total gut, weil ich dann ich bin dann so längst
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gestapft und durch den Matsch, der da auch noch sehr tief war zum Teil und man
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drängelt sich da so ein bisschen durch und irgendwann merkt es halt einfach,
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jetzt hier geht's gerade nicht mehr weiter.
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So und dann bin ich halt da stehen geblieben, wo ich in dem Moment gerade war.
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Hab noch einen Mitschnitt gemacht von einem Song, The Trooper,
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damit ich was für meinen für meinen Abschlussbericht habe.
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Und das war halt so genau mein Spot. Das war nicht zu weit hinten,
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das war nicht zu weit vorne, es war genau die richtige Menge an Action um mich
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rum, ohne dass ich mich unwohl gefühlt hätte, also in der Form,
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dass Leute zu nah an mir dran stehen oder sonst irgendwas.
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Oder gleichzeitig war es eben auch nicht so, das habe ich eben auch manchmal,
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wenn man zu weit hinten steht, dann steht man bei den Leuten,
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die bei so einem Konzert einfach mal ein richtig gutes Gespräch führen wollen.
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Und dann kriegst du halt häufig vom Konzert nichts mit. Und das war genau die
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richtige Stelle, um genau da zu sein.
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Und so habe ich dann die letzte Dreiviertelstunde des Konzerts noch wirklich sehr, sehr genossen.
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Aber ich muss auch sagen, die Sensationen dieses Jahr waren für mich die Donuts.
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Und was mich auch sehr gefreut hat, dass ich Zeit hatte, am Samstag bei Heartbone
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zu sein, auf der Wackinger Stage.
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Heartbone ist die Band von Benny, mit dem ich den High Alarm Podcast mache.
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Die machen mir einfach immer Spaß. So, das ist, die gucke ich total gerne an,
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also wenn ich es einrichten kann, dann bin ich immer da, das ist jetzt das zweite
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Mal, dass die in Wacken spielen und die passen da einfach super hin.
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So, das ist einfach eine Band, die dort genau reinpasst in dieses ganze Umfeld.
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Und dann war es natürlich super,
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dass wir uns dann später noch in der Wacken-United-Area getroffen haben.
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Das ist auch irre.
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Es gab früher mal einen Pressebereich. Und da konnte man hingehen,
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da gab es ein Zelt für akkreditierte Journalisten, da konnte man seinen Rucksack
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mal abstellen, einlagern lassen, wenn man irgendwie mal selber ins Moshpit wollte.
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Da gab es Arbeitsplätze mit Strom und so weiter und so fort.
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Das war alles immer viel zu voll und viel zu warm, weil das halt ein Zelt ist,
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wo Bierzeltgarnituren drin standen und ganz viele Leute, die da als Journalisten
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akkreditiert sind, einfach ihre Handys aufgeladen haben.
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Was auch okay ist, um Himmels Willen, sollen sie alle gerne machen.
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Dann wurde das langsam immer mehr zu einer Presse- und VIP-Area,
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aber halt eher so VIP für Leute, die sich drüber freuen, dass sie einen VIP-Status irgendwo haben.
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Also das, wenn man so das Bild einer Gartenparty mal bemüht,
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das wären eben, du stellst irgendwo ein Pavillon hin, auf dem mit Edding VIP
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draufsteht und dann stehen die da, anstatt irgendwas anderes zu machen.
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Ich habe da auch schon Leute getroffen, die mir irgendwie dann mit so einem
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leichten Grinsen erzählt haben, ja das ist jetzt das dritte Mal,
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dass ich nach Wacken komme und ich gehe eigentlich gar nicht ins Infield,
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ich gucke mir das alles von hier aus im VIP an.
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So ja, das sind ja okay. Und das ist also schon,
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fand ich immer schon so ein bisschen problematisch, weil da halt einfach für
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meinen Begriff zu viele Leute da waren, die dann auch dachten,
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dass sie beispielsweise im Pressezelt ihre Handys aufladen können.
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Und ich hätte da gerne gearbeitet. Und jetzt ist es seit diesem Jahr die Wacken
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United Area, zu der man sich Zugang kaufen kann.
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Also gibt's ein extra Ticket und dann kann man da rein. Oder man kann da rein
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und man kann auch noch zusätzlich Catering haben.
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Und dann zahlt man also beeindruckend viel Geld dafür, dass man da was zu essen bekommt.
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Aber auch diese Leute haben dann eben Zugang zu diesem Pressezelt,
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was dieses Mal ein bisschen knifflig war bei der Pressekonferenz,
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weil dann sich einige in der Fragerunde auch bemüßigt fühlten,
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da nochmal Feedback abzugeben und diese ganze Pressekonferenz hätte halt irgendwie
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mindestens 20 Minuten kürzer sein können.
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Weil letztlich ist es ja so, bei einer Pressekonferenz, da sitzen die alle vorne,
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geben ihre Statements ab.
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Dann gibt es eine Fragerunde, hauptsächlich für Zeitungs- und Agenturjournalisten.
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Und danach gibt es dann immer noch die Gelegenheit, Einzel-O-Töne zu machen
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für Radio oder Fernsehen.
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Und wenn sich das alles verzögert, dann verzögert sich ja auch deren Zeitplan.
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Das heißt, die haben nicht mehr so viel Zeit.
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Und dafür, dass dann irgendjemand sagt, der aus dem Nachbardorf kommt,
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wie gut das geklappt hat, dass dann im Anreisestau auch nochmal zusätzliche
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Dixi-Toiletten für die Leute bereitgestellt wurden und dass es auch aber schöner
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wäre, wenn es da im Vorfeld mehr Kommunikation gäbe, das kann man auch mit einer E-Mail klären.
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Aber das habe ich mir angeguckt und in dieser Area dann mich mit Benni getroffen
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nach dem Konzert. Wir haben noch ein Getränk zusammengenommen und uns unterhalten
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und das war das war auch sehr schön schöner Tagesausklang fand ich und dann bin ich so um,
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Wann war ich denn weg? Um neun habe ich im Auto gesessen und bin nach Hause gefahren. Das war toll.
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Überhaupt, Benni ist diese Woche sozusagen das Thema. Wir haben uns viel gesehen,
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zum Beispiel auch bei einem Gastauftritt im Schreckszene-Podcast.
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Die hatten, das ist so ein Horrorfilm-Podcast, und die wollten anlässlich des
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Kinostarts von Mech 2, die Tiefe, eine Spezial-Episode machen und haben uns
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als High-Spezial-Experten eingeladen.
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Das war, ich ging über Zoom und wir haben
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uns dann lokal jeweils selber aufgezeichnet, das war alles sehr fein.
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Dann haben wir uns in Wacken gesehen und dann ja zwischendurch auch nochmal,
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denn an dem Mittwoch des Wacken Open Airs bin ich quasi direkt vom Festival
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nach Hamburg geballert, weil wir uns, weil wir da ein High Alarm Podcast Fan-Treffen hatten.
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Wir werden das alles im High Alarm Podcast sehr detailliert besprechen,
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sprechen, aber wir haben uns mit mehreren Leuten Mech 2 die Tiefe angeguckt
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im Cinemax Hamburg Dammtor und es war fantastisch.
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Ich hatte ja nie gedacht, dass so viele Leute zu einem High Alarm Hörertreffen
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kommen würden und dann auch noch, dann gab es auch noch Leute,
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also Kirsten kam aus Düsseldorf, dann waren irgendwie zwei aus Berlin da,
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ich habe die Namen schon wieder vergessen.
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Das war einfach eine Sensation, vor allen Dingen haben die drei sich dann noch
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irgendwie miteinander die Nacht in die Ohren geschlagen,
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weil sie halt gesagt haben, naja, der Film geht bis um zehn,
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um elf fährt der letzte Zug und der nächste fährt dann morgens um sechs und
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die hatten halt einfach noch Bock mit uns irgendwie noch ein Getränk zu nehmen.
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Wir saßen danach noch im Hofbräuhaus, die schon ein bisschen genervt waren,
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dass wir da noch reinkamen, glaube ich. Die waren schon dabei,
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die Stühle hochzustellen und der Kellner sagte, ja, aber zu essen gibt es nichts
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mehr. Aber wir wollten ja ohnehin nur ein Getränk.
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Und das war ein toller Abend, das war wirklich fantastisch. Aber wie gesagt,
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wir besprechen das in aller Tiefe in der nächsten Ausgabe des High-Alarm-Podcasts.
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Da fällt mir ein, ich muss noch einen Termin ausmachen mit Benni,
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dass wir die Aufnahme noch irgendwie zurechtkriegen.
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Ja, ansonsten ist Umzug, Umzug, Umzug das Thema. Wir hatten jetzt einen Sperrmüll-Termin
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auch in der Wackenwoche. Deswegen war es ganz gut, dass ich dann am Donnerstag
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zu Hause geblieben bin, weil wir dann hier in Ruhe die Sachen rausstellen konnten.
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Die wurden am Freitag abgeholt.
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Ich habe Elektroschrott weggefahren. Das fühlte sich richtig gut an,
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einfach mal zur Deponie zu fahren und was loszuwerden, was loslassen zu können,
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was uns ja auch schon ewig beschäftigt hat.
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Also mein mein altes Netbook zum Beispiel, das ist kaputt gegangen.
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Da habe ich noch in Kiel gewohnt und ich habe mir immer vorgenommen,
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ich mache das irgendwie, kriege das irgendwie noch mal ans Laufen und hole die
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ganzen super wichtigen Daten von der Festplatte,
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wo ich natürlich damals kein Backup gemacht habe, von nix, was ich jetzt zumindest rudimentär versuche.
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Und das war halt schon damals zum Scheitern verurteilt, weil irgendwie es einen
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Fehler gab, entweder im Netzteil oder an dem Stecker des Netzteils im Notebook.
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Netbook, das sind ja diese kleinen.
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Also die sind total geil. Das ist ein vollwertiger Computer,
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der ist aber kleiner als ein DIN-A4-Blatt.
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Und das mochte ich total, weil das so praktisch ist, gerade wenn man unterwegs
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ist. Aber die gibt es auch gar nicht mehr. Da ist, glaube ich, sogar noch Windows...
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Da war noch nicht mal Windows 7 drauf, um Himmels Willen. Ja,
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egal. Also ich habe mich jetzt dazu entschieden, das mal wegzuschmeißen.
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Und ganz viele andere Sachen, die hier rumliegen und kaputt sind.
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Und jetzt sehe ich gerade eine Sache, die ich vergessen habe.
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Verdammt nochmal. Egal. Aber das war richtig gut, das sollte man viel häufiger machen.
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Das nehme ich mir jetzt auch vor, dass ich mich mehr darum kümmere,
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Sachen schneller wegzuwerfen, nicht unnötig lang daran festzuhalten.
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Das finde ich gut. Und Stichwort Umzug auch. Das Glück ist ja mit die dummen.
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Ich habe mich mal darum bemüht, dass wir im neuen Haus dann auch zügig Internet
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haben, wenn wir da ankommen.
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Da liegt schon Glasfaser und
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ist auch schon betriebsbereit. Hier wird ja Glasfaser gerade ausgebaut.
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Husumer Stadtwerke haben aber den Ausbau stoppen müssen, weil irgendwie Kosten explodiert,
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Telekom hat zu aggressiv in Gebieten, die noch nicht zu Ende vermarktet waren,
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selber geworben und plant auch tatsächlich ein eigenes Glasfasernetz in Husum
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zu verlegen, über das der Stadtwerke drüber.
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Und jetzt müssen die erst mal klären, wie sie damit umgehen und haben also den
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eigenen Ausbau gestoppt, was ich problematisch finde.
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Aber es hilft ja nichts, die müssen ja gucken, wo sie bleiben.
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Und hier sollte jetzt eigentlich irgendwann im Herbst die Phase auch wirklich
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eingeblasen werden. Da sind wir schon weg.
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Aber das habe ich jetzt gekündigt und natürlich dann auch unseren Telekom-Anschluss
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hier. Und das war, da hatte ich wirklich Glück.
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Das war nämlich so, dass ich den Kündigungsbrief eigentlich schon fertig hatte
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und ich habe mich dann nur online noch mal eingeloggt,
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um die Kundennummer rauszufinden, weil ich irgendwie die Rechnung kriege ich
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ja per Mail, kriege ich ja online, muss ich mir nicht irgendwo abheften, ist ja Quatsch.
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Und dann wollte ich die halt aufrufen und sah dann eine Option online kündigen.
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Klickte drauf und dann stand da also, ja, ihr Vertrag läuft noch regulär bis zum 5.9.2023.
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Und verlängert sich dann automatisch. Letztes Kündigungsdatum,
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Eingang der Kündigung bei uns am 5.8., das war gestern, als ich genau das gemacht habe.
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Und das macht mich insofern froh, Es wäre natürlich kein Problem gewesen,
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aufgrund des Umzugs auch aus einem verlängerten Vertrag wieder rauszukommen,
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weil in der Telekom-Suche dort kein Anschluss mehr verfügbar ist,
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weil da halt Glasfaser liegt.
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Also für die Adresse, an die wir umziehen, gibt es keine Telekom-Leistung und
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deswegen wäre es kein Problem gewesen, früher aus dem Vertrag zu kommen,
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wenn er sich dann verlängert hätte.
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Aber ich bin froh, dass ich jetzt da gar nicht darüber diskutieren muss,
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Und jetzt muss ich natürlich dann damit rechnen, dass ich mit E-Mails und SMS
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bombardiert werde, dass ich ja einen neuen und besseren Vertrag abschließen könnte, bliblubla.
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Aber das kann ich gut wegignorieren und ich freue mich einfach,
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dass der neue Anschluss beauftragt ist, dass der alte Anschluss schon gekündigt ist.
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Wir werden die Rufnummer wahrscheinlich mitnehmen können, so sie denn in dem
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neuen Vorwahlbereich noch frei ist.
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Und besser kann es ja fast nicht laufen, das ist doch fein.
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Dann, der Vollständigkeit halber, ihr habt das möglicherweise in den Podcast-Apps
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eures Vertrauens mitbekommen.
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Das neue Pod-Journal ist am 1.8. erschienen. Die üblichen Themen,
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es ging um Podcasting, wer hätt's gedacht.
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Und ich merke einfach immer wieder, wie viel Spaß ich an dieser Produktion habe,
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die ja so reduziert ist und trotzdem so ein bisschen Raum für Spielkram lässt.
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Das finde ich einfach ganz, ganz schön.
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Jetzt muss ich nur irgendwann, da bin ich mit Lars verabredet,
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für kommende Woche mal rausfinden, warum das Ding gerade nicht föderiert.
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Also wenn ich was auf Podjournal.de poste, müsste es eigentlich in meinem Mastodon-Feed
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auftauchen und das tut es nicht und das ärgert mich, weil ich halt nicht weiß, warum.
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Ich kann mir vorstellen, dass es irgendwie an irgendwelchen Einstellungen bei meinem Hoster liegt.
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Vielleicht kollidiert da irgendwas mit der Nextcloud, die ich da aufgesetzt habe.
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Ich kann es mir nicht hundertprozentig vorstellen, ich weiß,
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dass andere Leute da auch deutlich mehr Websites und eine Nextcloud parallel
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betreiben auf einem All-Incl.
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Webspace, aber kann ja sein, dass das irgendwie zusammenspielt oder auch nicht.
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Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass Christian Lindner als Bundesfinanzminister
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zurücktreten sollte, bis das soweit ist oder bis eine weitere Folge von Jörn
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Schaas von dem Podcast erscheint. Alles Gute!

 

Das Kleingedruckte:

Diese Jörn Schaars feiner Podcast-Episode wurde am 06.08.2023 aufgenommen und veröffentlicht. Sie steht unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)-Lizenz. Zu hören ist: Jörn Podcastcover: Siegfried Fock, Tobias Migge Musik: Jason Shaw ("Jenny's Theme", CC-BY-SA)