JSFP528: Jahreswechsel und Wintereinbruch

Von jahreswechselndem Kuchen im winterlichen Hühnerstall. Oder so ähnlich.

Die Dauer der Episode 0:13:40Diese Episode erschien am 4. Januar 2026 um 10:41Downloads 519 Downloads

 
Ich hatte einen schönen Social-Media-Erfolg zum Jahreswechsel mit einem lustigen Mastodon-Post, der einige Traktion erreichte. Davon erzähle ich ganz zum Schluss, zuvor geht es um die Silvester-Feierlichkeiten in der Casa Schaarsa, den ersten Döner des Jahres und um einen schönen Ausflug mit anschließendem Wintereinbruch. Davon sind unsere Haustiere nicht so überzeugt und auch das ist Thema in dieser Episode. Ebenso wie ein nahezu abschließendes Urteil über meinen "Startreck: Enterprise"-Rewatch, den ich wohl nicht beenden können werde. Mehr dazu in dieser Episode.

Diese Episode hat 9 Kapitelmarken und jede von ihnen ist durchschnittlich ca. 1 Minuten und 31 Sekunden lang.

Shownotes:

 

Transkription der Episode anzeigen

0:00:10–0:00:14
Moin und herzlich willkommen zu Jörn Schaars feinem Podcast Episode 528.
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Ich bin Jörn Schaar und ihr seid es nicht.
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Einmal muss ich es auf jeden Fall in jeder meiner Podcastproduktion sagen: frohes neues Jahr.
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Und ich hoffe, ihr seid gut angekommen. In diesem Jahr, in dem es dann ja doch
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einmal mehr schwierig ist, die Laune hochzuhalten,
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wenn wir in Richtung dessen gucken, was The Annoying Orange da gerade macht.
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Deswegen nehme ich mir vor, über schöne Sachen zu reden, über Sachen,
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die mich gefreut haben, so wie ich das meistens mache in meinem Podcast hier.
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Und was zum Beispiel schön war, war der Jahreswechsel in der Casa Schaarsa.
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Wir waren bis zu zwölf Leute.
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Einige von denen sind dann relativ früh wieder gefahren. Es ist unerheblich, weswegen.
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Aber zum Abendessen waren wir zu zwölft. Es gab Chili, es gab Suppe, es gab Fingerfood.
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Es gab Spiele und einen insgesamt sehr ruhigen Jahreswechsel.
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So wie wir das schon in den vergangenen Jahren gemacht haben,
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ist es halt ein Hundesilvester.
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Und das hat super funktioniert. Wir hatten nette Leute da und ich habe mich
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sehr darüber gefreut, wer alles da war.
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Auch wenn das natürlich, wollen wir ehrlich sein, ein kleines bisschen stressig
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ist, weil streng genommen bin ich seit zehn Tagen damit beschäftigt, (lachend)
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eine Spülmaschine nach der anderen anzumachen und ich komme einfach nicht hinterher.
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Ich werde einfach nicht fertig, weil hier immer die ganzen Leute da sind.
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Freitag war ich in meinem Kieler Büro, habe da ein bisschen gearbeitet und mittags
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den ersten Döner des Jahres gegessen.
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Also einen Tag nach dem Jahreswechsel, das ist toll.
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Ich glaube, das ist ein neuer Rekord. Ja, der Döner im Bahnhof ist einfach eine Bank.
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Da kann man sich darauf verlassen, dass man gutes Zeug bekommt und das ist auch
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dieses Mal der Fall gewesen.
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Gestern am Samstag haben wir einen kleinen Ausflug gemacht mit unserem Gastteenie
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und noch einer Freundin dazu.
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Wir waren in Kappeln, da haben wir das Übliche gemacht, eigentlich das,
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was wir immer machen, wenn wir in Kappeln sind: Wir haben das Auto am Hafen
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abgestellt, sind hoch zur Kirche gelaufen und da dann eine Runde durch die Stadt.
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Und dann gibt es da ein Buch- und Krimskramsladen namens Gosch.
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Da sind wir reingegangen und haben uns umgeguckt.
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Und dann waren wir noch in einem anderen Laden, dessen Namen ich leider vergessen habe.
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Und da habe ich drei ganz wunderbare Postkarten gefunden mit Heimotiven drauf.
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Die musste ich mir einfach kaufen. Ich werde die niemals verschicken,
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sondern das sind jetzt meine, weil ich die einfach schön finde.
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Ein relativ simpel gezeichneter Hai, aber mit so einem Schlabberlätzchen umgebunden
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und der sagt: "Ich glaube, ich nehme noch einen Nachfisch."
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Fantastisch. Über sowas kann ich mich den ganzen Tag darüber freuen.
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Und die anderen beiden sind, das erkläre ich im Haialarm-Podcast,
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da will ich das auch nochmal zum Thema machen. Wir sind dann weitergefahren nach Arnis.
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Weil das da auch einfach immer sehr schön ist, selbst im Winter.
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Und das war spannend, weil wir sind dann auch da wieder unsere übliche Runde gegangen.
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Großer Parkplatz am Ortseingang, dann die Lange Straße runter Richtung Fähranleger
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und dann unten an der Schlei entlang über das Werftgelände an der Schleiperle
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vorbei bis zur Kirche und dann wieder zurück.
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Und als wir so gerade auf die Werft zugegangen sind, da kam auf einmal ein Schwall
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Kaltduft bei uns an, dass ich dachte: "Wäre ja schon gar nicht so doof gewesen,"
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"eine Mütze dabei zu haben."
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Wenig später fing es dann auch langsam an zu schneien und so sind wir also dann
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durch ein, naja, "Schneetreiben" wäre übertrieben gesagt, aber durch den Schnee
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unsere Runde zu Ende gegangen und waren dann noch in einem Café namens Der Arnisser,
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die haben auch Ferienwohnungen und die
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verkaufen auch so Kleinkram und Gedöns. So Seifen und so ein Kram.
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Haben da sehr nett gesessen an einer eigenwilligen Konstruktion,
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ich habe ganz vergessen ein Foto zu machen, auf unserem Tisch stand ein weiterer
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Tisch, auf dem Stehrümpel stand.
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Und wir haben leckeren Kuchen gegessen, es gab sogar veganen Kuchen,
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leider keinen veganen Kakao, die zwar Hafermilch benutzen können,
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aber dann im Kakaopulver Milchpulver haben.
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Und ich war total beeindruckt, dass die dann gesagt haben, ja,
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müssen wir nochmal nachgucken und im Zweifelsfall sollen wir was anderes machen.
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Wenn das nicht ist und ja,
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wir hatten halt schon eine Alternativbestellung und dann haben wir, das war super.
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Der Kuchen war lecker, Service war freundlich und auch noch gut gelaunt,
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trotz dem großen Andrang, den sie da hatten.
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Und so insofern war das alles tippitoppi in Ordnung.
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Und dann sind wir durch inzwischen fünf Zentimeter Neuschnee zurück zum Auto
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gestapft und wieder nach Hause gefahren.
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Und wir haben dann auf dem Weg beschlossen, dass wir eine abendliche Geburtstagsparty-Verabredung
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in Kiel absagen, weil es dann doch ziemlich zügig immer mehr schneite.
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Bis wir zu Hause waren, lagen etwa 15 Zentimeter Schnee.
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Und unser Besuch, der dann später noch von einem anderen Termin zurückkam,
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der sagte, jetzt habe der Schnee inzwischen aufgehört und es seien etwa
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25 Zentimeter, die draußen liegen.
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Gestern in einem Anfall von Winterdienstpflicht noch, wie heißt das denn,
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ist nicht die Einfahrt, sondern der Weg zur Haustür.
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Den habe ich noch freigeschaufelt und obwohl es noch geschneit hat,
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ich finde das eigentlich total bescheuert,
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aber wir sind halt auf dem Hinweg schon durch 15 Zentimeter Schnee gelaufen
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und so kam halt dann nur noch ein kleines bisschen obendrauf und heute Morgen,
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als ich aufgestanden bin, war unser Winterdienst schon da,
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also da musste ich dann gar nichts mehr machen, außer die letzten zwei Meter
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noch freischieben, weil natürlich die Räumpflicht der Kirchengemeinde,
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in der meine Frau arbeitet,
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an der Tür des Gemeindebüros endet und nicht an unserem Privatanwesen.
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Was zwar mit dran hängt, aber das müssen wir eben selber machen.
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Unsere Tiere haben alle überhaupt keinen Bock auf Winter.
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Das ist beeindruckend. Also Hühner sowieso nicht. Die hassen es,
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durch Schnee zu laufen, weil das natürlich viel zu kalt ist.
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Die sind auch nicht wasserdicht. Es sind ja keine Enten.
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Das heißt, die sind auch bei Regen schon sofort nass bis auf die Haut.
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Und das ist bei Schnee eben nicht anders.
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Insofern war ich da dann jetzt nochmal ein bisschen beschäftigt,
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den zumindest einen Weg zu bahnen von den Ställen zu so einer kleinen Konstruktion,
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wo zumindest ein bisschen ein trockener Unterstand bei uns am Haus ist.
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Das müssen wir echt noch ausbauen, dass die mehr Möglichkeiten haben,
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sich irgendwo trocken hinzustellen.
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Unser kleiner Hund heute auf der Hunderunde. Gut, da habe ich aber auch echt
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nicht aufgepasst. Da war ich noch viel zu verpennt.
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Wir sind dann auf ein sehr freigeräumtes Stück Bürgersteig gegangen und da war
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offensichtlich eine Menge Salz gestreut, denn sie blieb irgendwann stehen und
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hielt schon eine Pfote hoch, weil die offensichtlich sehr weh getan hat.
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Und dann sind wir einfach da wieder runtergegangen, durch den Schnee gelaufen.
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Ich habe versucht, das so ein bisschen mit der Hand abzuwischen,
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aber sie hat sich dann irgendwie drei Meter weiter nochmal hingehockt,
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ihr Geschäft erledigt und wollte dann auch wieder nach Hause.
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Es ist also sehr ungewöhnlich, dass sich unser Hund auf dem Absatz umdreht und
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wieder in die Richtung zurückzieht, aus der wir gekommen sind.
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Die findet das eigentlich richtig doof, wenn wir umdrehen. Sie müssen immer einen Kreis laufen.
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Ja, also insofern war es eine sehr kleine Runde, aber alles erledigt.
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Das ist ja das, was wir wollen.
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Und dann hat sie sich wieder hingelegt und ich auch.
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Also, was heißt ich auch? Ich habe erstmal noch nach meinem Frühstück eine weitere
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Spülmaschine angemacht, Dinge verräumt, den Staubsaugeroboter gewartet,
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Sachen freigeschoben, neues Futter für die Hühner angerührt,
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weil natürlich auch der Schnee in den Trog reingeweht hat.
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Das heißt, da musste ich also noch dafür sorgen, dass die Hühner eben neues
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Futter kriegen, bevor ich mich dann nochmal wieder ein Stündchen hinlegen konnte
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und jetzt sitze ich halt hier und erzähle.
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Ja, "Enterprise" Staffel 3 ist ja gerade mein Rewatch-Projekt,
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das wird ganz schön knapp, denn das ist nur noch bis zum 8.
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Januar bei Netflix verfügbar, dann sollen alte Star Trek-Inhalte zu Paramount umgezogen werden.
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Ich nehme mal an, das hat mit diesem Verkauf von Warner zu tun,
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bei dem Paramount ja auch irgendwie mit im Boot ist und die
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finden jetzt Netflix richtig scheiße.
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Keine Ahnung, jedenfalls wird es knapp. Ich glaube nicht, dass ich das schaffe.
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Ich bin gerade mitten in Staffel 3.
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Ich habe gerade Episode 21 der dritten Staffel beendet und die vierte fehlt
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halt noch und das ist die finale Staffel.
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Ich kann sagen, Enterprise Staffel 3 gefällt mir deutlich besser als die ersten beiden.
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Und weil sie das übliche Rezept sehr gut auflösen, indem sich die komplette
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Staffel nur um eine Bedrohung dreht.
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Also es gibt ein Volk, die Xindi, die die Erde angegriffen haben und sieben
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Millionen Tote verursacht haben.
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Und die Enterprise ist jetzt eben auf der Mission, diese Bedrohung zu eliminieren,
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weil es Hinweise gibt, dass es eine weitere Attacke geben könnte.
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Und das ist halt der Inhalt dieser Staffel. Was mir auffällt:
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ist ungewöhnlich viel Nacktheit.
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Also nach Troy und Seven of Nine ist T'Pol dann die nächste in hautengen Klamotten
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und die hat sie halt nicht immer an.
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Das ist schon die ganze Serie so, dass sie nach manchen Außeneinsätzen
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muss dann das Außenteam in eine Dekontaminationskammer und da gibt es irgendwie
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so eine Art Creme oder Seife, mit der man sich einschmieren muss.
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Und da wird schon sehr drauf geachtet, dass T'Pols Beine, der Po,
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der Bauch und wo ihre Hände sich gerade hinbewegen, sehr genau zu sehen ist.
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Das ist alles relativ sittlich.
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Abgesehen davon, dass es schon sehr on the nose ist, aber in Staffel 3 sehen
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wir auch mal die Rundung der nackten Brust oder sowas.
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Also ungewöhnlich für Star Trek habe ich so länger nicht oder noch gar nicht
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gehabt in dem, was ich von Star Trek gesehen habe.
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Ich kann jetzt nur mutmaßen, ich glaube, dass das auch der Umgang ist mit der
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schwachen Quote, die die Serie die ganze Zeit hatte.
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Aber auch das hat nichts gebracht. Also es hat nicht geholfen,
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dass sie meiner Meinung nach dramaturgisch einfach enorm viel Innovation gezeigt
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haben, dass sie sich wirklich Mühe gegeben haben und dass sie eben noch mehr darauf setzen,
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ja, auf dieses Sex-Sells-Konzept.
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Und ja, die Serie sollte, so habe ich es inzwischen gelesen,
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nach Staffel 3 abgesetzt werden. Dann gab es größere Fan-Proteste.
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Die haben immerhin noch eine vierte Staffel gebracht. Die hat aber auch die
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Erwartungen nicht erfüllt.
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Und das war also das letzte Angebot, dass die Produktion gesagt hat:
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"Okay, dann machen wir jetzt noch eine Staffel. Die muss aber so und so gute Quoten haben."
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"Und wenn das nicht klappt, dann ist auch Feierabend."
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Und in diesem Fall hat das nun mal nicht hingehauen. Und bei Stargate damals,
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die Älteren sind froh, wenn sie sich erinnern können, war das ja ganz ähnlich.
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Da gab es ja diesen übergreifenden Story-Arc, das auch einen Kampf um die Erde
0:11:07–0:11:15
geben muss und diese Schlacht ist halt in einem wirklich epischen Kampf über dem Nordpol
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oder dem Südpol, auf jeden Fall über Eis, zu Ende gegangen. Bedrohung wurde eliminiert,
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damit war die Geschichte grundsätzlich erzählt. Da blieb auch kein Faden mehr offen.
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Es war also klar, da ist jetzt Schluss.
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Und dann gab es eben diese großen Fan-Proteste, die halt tatsächlich auch was
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bewirkt haben in der Form, dass es dann auf einmal "Stargate: Atlantis" gab.
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Und das war so billig produziert, dass ich mich also wirklich,
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ich möchte fast sagen, beleidigt fühlte.
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Also es sah sehr viel mehr nach Plastik aus. ein großer Teil des Casts war da
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nicht mehr dabei und auf einmal gab es auch da eine Frau in einem hautengen Latex-Kostüm.
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Die war zwar irgendwie badass und hatte richtig was drauf, aber
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das hatten wir halt vorher nicht.
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Das war halt, da waren Frauen eben starke Charaktere, die die gleichen Uniformen
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angehabt haben, wie die Männer und die auch richtig was auf dem Kasten hatten,
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die schlau waren, von denen die Missionen abhingen und so weiter.
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Insbesondere eben wie hieß sie Carter? Keine Ahnung.
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Also da war viel mehr Gleichberechtigung, Augenhöhe. Es war halt nicht so eine
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Objektifizierung notwendig, um diese Serie abzuschließen.
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Und das haben sie halt offenbar anders gesehen in dieser weiteren Erzählung,
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in der weiteren Staffel.
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Und ich habe "Stargate Atlantis", glaube ich, zwei Folgen lang geguckt und habe dann
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gesagt: "Ja, Freunde, vielen Dank, aber ohne mich."
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Ansonsten bleibt eigentlich nur übrig, darauf hinzuweisen, das Podjournal ist
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am 01.01. erschienen, genauso wie der Jahresrückblick.
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Da einfach mal reinhören, es gibt ein paar spannende Nachrichten aus der Podcast-Szene.
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So wie immer, wie jeden Monat. Das, was ich als spannend empfinde.
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Ansonsten kann ich noch von meinem bisher größten Social-Media-Erfolg erzählen.
0:12:57–0:13:01
Ich habe bei Mastodon den Hinweis gegeben,
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dass man für das neue Jahr keine Vorsätze fassen soll, weil wer vorsätzlich
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handelt, härter bestraft wird und dieses Ding ist inzwischen tatsächlich fast
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340 Mal favorisiert worden und über 200 Mal geteilt.
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Ich glaube, besser war ich nie, auch nicht bei Twitter damals und auch bisher nicht bei Mastodon.
0:13:23–0:13:26
Guter Start in das Social-Media-Jahr 2026.
0:13:27–0:13:30
Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass alle, die sich nicht aktiv gegen das
0:13:30–0:13:34
Erstarken des Rechtsextremes in Deutschland engagieren, von ihren politischen
0:13:34–0:13:37
Ämtern zurücktreten sollten, bis sie das tun oder bis eine weitere Folge erscheint
0:13:37–0:13:39
von Johann Schaars feinem Podcast: Alles Gute.

 

Das Kleingedruckte:

Diese Jörn Schaars feiner Podcast-Episode wurde am 04.01.2026 aufgenommen und veröffentlicht. Sie steht unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)-Lizenz. Zu hören ist: Jörn Podcastcover: Siegfried Fock, Tobias Migge Musik: Jason Shaw ("Jenny's Theme", CC-BY-SA)

3 Kommentare zu JSFP528: Jahreswechsel und Wintereinbruch

  1. @meine-url-ist-laenger-als-deine.de Spannend, dass dir Staffel 3 ENT besser gefällt, viele Leute mögen sie eher nicht. Ich mag allerdings alle auf ihre Weise. Bin gespannt wie weit du kommst & was du sagst. Staffel 4 bringt übrigens tolle Geschichten, hoffe da kommst du noch hin.
    Bis auf Prodigy sind alle Serien in Dtl. bei P+, vielleicht ist das mal für ne kurze Zeit eine Erwägung wert zum Fertigschauen von ENT. 🙂
    Frohes neues Jahr ✨

    1. Der Plan war ja eher, Streamingdienste zu reduzieren in diesem Jahr. 🙂 Ob ich investiert genug bin, mir jetzt „nur“ für Star Trek einen P+-Account zu machen, weiß ich gerade nicht so richtig.

  2. @meine-url-ist-laenger-als-deine.de "Die Älteren sind froh, wenn sie sich erinnern können." Ich mag diesen Humor, einfach großartig! @schaarsen@fnorden.de

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