JSFP535: Yay, Frühling!

Frühling lässt sein laues Lüftchen… oder so ähnlich.

Die Dauer der Episode 0:08:48Diese Episode erschien am 1. März 2026 um 8:42Downloads 563 Downloads

 
Während ich vor einer Woche weder inhaltlich gut aufgestellt noch motiviert war, fasse ich heute wieder in gewohnt hektischer Manier die Woche zusammen. Drei sehr coole Termine hatte ich, die mir großen Spaße gemacht haben und bei denen ich mir sehr auf die Produktion freue. Außerdem waren wir im Garten und haben dort ein paar Frühlingsaufgaben erledigt, unter anderem haben wir Büsche, Sträucher und Bäume zurückgeschnitten. Im Fall einiger Gehölze kann man da tatsächlich von „zurückgedrängt“ sprechen.

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Shownotes:

 

Transkription der Episode anzeigen

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Moin und herzlich willkommen zu Jörn Schaars feinen Podcast Episode 535.
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Ich bin Jörn Schaar und ihr seid es nicht.
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Ja, letzte Woche gab es eigentlich nichts zu erzählen, außer dass eine neue
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Haialarm-Episode erschienen ist.
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Und dann saß ich da vor dem Mikrofon und dachte so, ja, und jetzt?
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Und ehrlich gesagt hatte ich vergangene Woche auch fast gar keine Lust,
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was aufzunehmen. Ich war arbeitsmäßig zweimal in Insoho.
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Da gibt es unterschiedliche Meinungen darüber, wie super sowas ist.
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Nee, aber ich war am Dienstag beim Carrera-Club „Holsteiner Flundern“ und habe
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da Sachen für eine Reportage aufgenommen.
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Und am Freitag war ich beim Carrera-Club Itzehoe.
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Und das ist nämlich genau auch der Anlass gewesen, dass es halt gleich zwei
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Carrera-Clubs in Itzehoe gibt.
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Eine Kleinstadt mit 25.000, 30.000 Einwohnern.
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Und das ist halt offenbar so eine Carrera-Hochburg und darüber mache ich einen
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Beitrag. Ganz spannende Geschichte. Zwei völlig unterschiedliche Vereine.
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Die einen so eine sehr gesellige Gruppe,
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irgendwie 30 Leute in einem E-Mail-Verteiler, die sich einmal in der Woche im
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Winterhalbjahr treffen und da so gesellig zusammensitzen und auch Rennen fahren
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auf einer Bahn 43 Meter lang und halt so, ich sag mal „Oldschool“.
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Denn der Typ, dessen Bahn das ist, der sie also physisch besitzt,
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der ist einfach Fan von den alten Modellen.
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Der sammelt auch nur die Autos, die von Carrera zwischen, ich weiß gar nicht,
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was er gesagt hat, 65 und 67 gebaut worden sind oder irgendwie sowas.
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Das sind auch die Autos, die auf seiner Bahn fahren.
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Und naja, damals war es halt so, ein Auto pro Spur.
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Und dann hat er auf seiner Bahn vier Spuren, man fährt zu viert gegeneinander
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und so teilen sich dann die Rennen auf.
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Und der Carrera-Club Itzehoe, der nimmt das ein bisschen ernster.
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Also die haben richtig so eine kleine Tuning-Werkstatt, wo sie die Autos nochmal
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aufbereiten, wo sie die Reifen anschleifen, dass sie bessere Haftung haben,
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wo sie die Ritzel austauschen und lauter so einen Quark.
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Der eine sagte: „Wir machen alles, was erlaubt ist, ohne zu schummeln“,
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denn die fahren auch bei der Norddeutschen Meisterschaft mit.
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Da war ich jetzt also beim letzten Training vorher und die fahren auf einer
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23 Meter langen Strecke, die aber digital betrieben wird. Das heißt,
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da sind Spurwechsel möglich, zumindest an den definierten Stellen, wo Weichen sind.
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Da kann man Bedingungen für das Rennen einstellen. Zum Beispiel kann man sagen,
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das ist jetzt ein Regenrennen oder wir fahren eine Viertelstunde und irgendwo
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in dieser Zeit sind fünf Minuten Regen oder zehn.
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Und dann müssen halt die Fahrer entscheiden, ob sie durchfahren und in Kauf
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nehmen, dass sie nicht so schnell fahren können.
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Das wird also computergesteuert, dann abgeregelt das Tempo.
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Oder ob sie kurz in die Boxengasse fahren für ein paar Sekunden.
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Dann werden simuliert neue Reifen aufgezogen, die besser fürs Regenwetter geeignet
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sind. Da kann man genauso schnell fahren wie vorher.
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Und unabhängig von allem anderen muss man auch auf einem Projektor seine Tankanzeige
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im Blick behalten. Wenn der Tank leer ist, dann fährt das Auto zwar weiter,
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die Runden werden aber nicht mehr gezählt, so lange bis man getankt hat.
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Dann kann man sagen, ich tanke jetzt das Auto voll, weil das Rennen nur noch
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zwei Minuten läuft und die letzten 30 Sekunden ist sowieso die Boxengasse geschlossen.
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Also kann ich das Auto voll ballern. Oder man sagt, ich tanke schon ein bisschen
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früher und halte den Tank so ungefähr bei 50 Prozent, dann ist das Auto leichter
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und dann kann es schneller fahren. Komplett irre.
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Coole O-Töne, gute Leute, alle so Männer Ende 50, die ihr Kindheitshobby nochmal
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wiederentdeckt haben. Aber war total gut.
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Und ich war in Passade auf Hof Moorhörn.
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Das ist ein Hof, die haben inzwischen fast ausschließlich Obstanbau.
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Und das Coole ist, man kann da einerseits hinfahren, selber pflücken,
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blablabla, aber die verarbeiten ihr Obst auch selber.
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Ein Verarbeitungsschritt ist, dass die eine eigene Gefriertrocknungsanlage haben,
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wo sie halt Beeren, Aprikosen, Erdbeeren gefriertrocknen und dann verkaufen.
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Das gefriergetrocknetes Obst kennen wir alle aus dem Müsli und da sagt die Chefin:
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„as kommt dann meistens aus China oder sonst woher,“
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„wo es halt andere Standards gibt im Obstanbau, wo andere Sachen erlaubt sind.“
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Die entziehen halt dem Obst irgendwie 98 Prozent des Wassers und je nachdem,
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was da für Schädlings- und Pilzbekämpfungsmittel drin sind,
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dann bleibt das natürlich alles da drin, sagt sie und konzentriert sich auch da in dem Obst.
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Auch wahnsinnig spannend, das läuft auch irgendwann, aber erst im April der Beitrag.
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Ansonsten ist Frühling. Nicht nur, dass der Schnee innerhalb von drei Tagen weggetaut war.
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Ich war am Donnerstag erstmals in diesem Jahr ohne Jacke draußen bei fast 13
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Grad. Das ist fantastisch.
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Und das ist immer wieder so ein wiederkehrendes Ritual:
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Einerseits macht mich das wahnsinnig glücklich, dass es langsam wieder so warm
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wird, dass man ohne Jacke draußen sein kann.
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Andererseits, während ich für mich selber dieses ohne Jacke rausgehen normalisiere,
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falle ich immer wieder drauf rein. Das ist mir zum Beispiel gestern Abend passiert,
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als ich einkaufen gegangen bin, bewusst die Jacke zu Hause gelassen,
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war noch nicht richtig beim Auto, da fing es schon an zu regnen.
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Aber das ist jedes Jahr aufs Neue das Gleiche.
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Wir haben natürlich den Frühling auch ein bisschen genutzt und waren ein wenig
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im Garten, haben da leichte Aufräumarbeiten gemacht. So die letzten Stunden
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genutzt, in denen man noch an Gebüsch und Bäumen herumschneiden kann.
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Ja, auch am Apfelbaum habe ich ein bisschen rumgeschnitten.
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Längst nicht genug, aber ich habe ein paar Äste geschafft, so zu behandeln,
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dass ich glaube, dass das ist, was man als Pflegeschnitt bezeichnet.
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Ich hoffe es, dass ich es richtig verstanden habe, dass ich da auch ein bisschen
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Licht ins Geäst reinbringen könnte, denn der ist doch sehr,
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sehr dicht und ist sich sehr an vielen Stellen selbst im Weg…
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Also man müsste wahrscheinlich…
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Ein, zwei Tage damit verbringen, diesen Baum in Form zu bringen.
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Und ich bin sehr gespannt auf diese Saison, was da rauskommt.
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Ich werde jetzt erstmal das wahrscheinlich sein lassen, da weiter dran rumzuschneiden.
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Weiß ich noch nicht, wie auch meine Laune dazu ist, denn das ist ja alles nur
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begrenzt möglich. Irgendwann braucht man eine Leiter, die ich nicht habe.
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Und wir haben auch noch ein paar andere Sachen zu machen. Also wir haben hier
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noch eine Menge Laub rumliegen und die Reste von den Äpfeln aus dem Herbst,
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die runtergefallen sind, die hatten wir für die Vögel liegen gelassen.
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Die haben aber nicht alles erwischt, weil es dann irgendwann draufgeschneit hat.
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Und mal gucken, wie viel wir davon dann wegkriegen unter dem Baum,
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dass es ein bisschen ordentlicher aussieht. Maulwurfschügel haben wir platt gemacht.
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Wir haben mindestens einen Maulwurf, der sich hier sehr, sehr wohl fühlt und der sehr fleißig war.
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Und die ziehen wir jetzt auseinander und versuchen da so ein paar Flunken aufzufüllen,
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die er in den Boden reingearbeitet hat.
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Das waren also die Sachen. Wir haben ein bisschen im Hühnergehege aufgeräumt,
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da ist uns noch eine ganze Menge zu machen, denn der Winter hat uns dann doch ein wenig zugesetzt.
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Einerseits die Plane kaputt gegangen, unter der die Hühner sich vor Regen verstecken können.
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Und andererseits ist auch da noch so ein bisschen Buschwerk,
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was wir nachschneiden müssen.
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Aber das sind alles Sachen, die wir jetzt dann auch erledigt haben.
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Und ansonsten ist heute Morgen noch eine neue Folge vom Podjournal erschienen.
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Pickepacke voll. Nicht nur, weil ich letzten Monat vor vier Wochen drei Sachen
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quasi nach Redaktionsschluss gesehen habe, die eigentlich noch mit reingemusst hätten.
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Aber es ging halt nun mal nicht mehr. Beziehungsweise wegen Podstock hatte
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ich ja noch mal nachproduziert. Das habe ich noch eingefügt.
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Aber die anderen drei Sachen, die waren dann wirklich zu spät.
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Da war ich dann schon wirklich mit allem fertig und habe gedacht,
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das reicht jetzt dann auch.
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Ja, zwölf Minuten ist die Episode lang geworden und bei sowas habe ich dann
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immer so die Ahnung, dass ich dann bei der nächsten Episode nichts mehr übrig habe an Nachrichten.
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Zumindest ist das immer im Haialarm-Podcast so.
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Wenn wir viele Shark News haben in der einen Episode, haben wir gar keine in
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der nächsten, weil so viel halt dann doch nicht passiert bei den Hai-Filmen.
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Das verlinke ich alles, gucke da rein und abgesehen davon bin ich der Meinung,
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dass alle, die sich nicht aktiv gegen das Erstarken des Rechtsextremismus in
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Deutschland einsetzen, von ihren politischen Ämtern zurücktreten sollten.
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Bis sie das tun oder bis eine weitere Folge erscheint von Jörn Schaas feinem Podcast: Alles Gute.

 

Das Kleingedruckte:

Diese Jörn Schaars feiner Podcast-Episode wurde am 01.03.2026 aufgenommen und veröffentlicht. Sie steht unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)-Lizenz. Zu hören ist: Jörn Podcastcover: Siegfried Fock, Tobias Migge Musik: Jason Shaw („Jenny’s Theme„, CC-BY-SA)

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