JSFP092: Im Auto podcasten

Ich bin unterwegs und erzähle vom Golfen, Schnittwunden und flattr.

Die Dauer der Episode 0:55:40Diese Episode erschien am 4. Januar 2016 um 21:59

 
Diese Folge zeichne ich komplett auf einer längeren Autofahrt auf und es ist eine wilde Mischung aus Rückblick, Vorschau und Aktuellem. Es geht um Golf, Schnittwunden, flattr und noch eine Menge mehr. Was da im Hintergrund so pingelt, ist das Navi mit seiner „Oh, Vorsicht! Sie sind 1 km/h über Tempolimit!“-Panik.

Diese Episode hat 11 Kapitelmarken und jede von ihnen ist durchschnittlich ca. 5 Minuten und 3 Sekunden lang.

Teilen auf

Shownotes

 

Transkription der Episode anzeigen

Jörn
0:00:11–0:00:15
Moin und herzlich willkommen zu Jörn Schaars feinem Podcast Episode 92.
0:00:15–0:00:19
Ich bin Jörn Schaar und ihr seid es nicht. Heute mal so ein bisschen im Stil
0:00:19–0:00:24
von Brombeerfalter, Sprechgröstl und Bobsonbob.
0:00:25–0:00:29
Ich sitze im Auto, während ich diesen Podcast aufzeichne. Das hat auch einen
0:00:29–0:00:31
ganz bestimmten Grund und da komme ich dann später zu.
0:00:32–0:00:35
Jetzt möchte ich erstmal sagen, frohes neues Jahr euch allen.
0:00:35–0:00:39
Vielen Dank, dass ihr mir im vergangenen Jahr die Treue gehalten habt.
0:00:39–0:00:45
Und schön, dass ihr auch euch vertraglich verpflichtet habt, das auch in 2016 zu tun.
0:00:45–0:00:48
Da freue ich mich doch ganz außerordentlich.
0:00:50–0:00:54
Hinter Jörn Schaas Feinem Podcast liegt an für sich ein ganz cooles Jahr.
0:00:55–0:00:59
Es gab eine Menge neuer Hörer gefühlt.
0:01:00–0:01:04
Zumindest ist die Zahl der Retweets gestiegen.
0:01:05–0:01:07
Meine Statistik ist leider nicht ganz so genau, dass ich sagen könnte,
0:01:07–0:01:11
ob das auch sich auf die Download-Zahlen niedergeschlagen hat.
0:01:11–0:01:12
Ich gehe einfach mal davon aus.
0:01:12–0:01:17
Das ist das Gesetz der großen Zahlen. Je mehr man retweetet wird,
0:01:17–0:01:19
desto mehr wird man auch gehört.
0:01:19–0:01:23
Da bin ich ziemlich fest von überzeugt. Das ist das eine.
0:01:24–0:01:29
Dann gab es eine ganze Menge coole Kooperationen. Und zum Beispiel bin ich der
0:01:29–0:01:36
Off-Sprecher, von „Den macht sogar meine Oma“. Ausgerechnet ich mache was für
0:01:36–0:01:37
einen Fußball-Podcast.
0:01:37–0:01:42
Ich meine letztlich, ich habe ja auch mal in ganz grauer Vorzeit mein Geld mit
0:01:43–0:01:44
Auftragsarbeiten verdient.
0:01:45–0:01:50
Also Hörfunkwerbung gesprochen, PR-Beiträge gesprochen, so ganz fiese Schleichwerbung,
0:01:50–0:01:53
also ganz fies auf der dunklen Seite der Macht unterwegs gewesen.
0:01:54–0:01:57
Würde ich heute auch gar nicht mehr machen. aber ich war jung und brauchte das
0:01:57–0:02:00
Geld heute habe ich das Geld und brauche was Junges,
0:02:01–0:02:05
Und dafür geht es dann auch nochmal gleich doppelt in die Chauvi-Kasse.
0:02:08–0:02:10
Ich mache halt auch Auftragsproduktionen, wenn es sein muss.
0:02:10–0:02:13
Und in diesem Fall habe ich es ganz besonders gerne gemacht,
0:02:13–0:02:19
denn Stefan Proksch und seine Produktionen höre ich immer gerne und Nick,
0:02:21–0:02:23
von den „Wochennotizen“ auch.
0:02:23–0:02:27
Und dementsprechend war mir das ein besonderes Festessen für die beiden,
0:02:27–0:02:29
in ihrem Fußball-Podcast was einzusprechen.
0:02:30–0:02:36
Denn, wie gesagt, es ging da um diverse Variationen, von denen macht sogar meine Oma,
0:02:38–0:02:43
als Ausruf offensichtlich, wie man ihn von Fußballfans kennen könnte,
0:02:43–0:02:46
wenn man sich für Fußball in irgendeiner Form interessiert.
0:02:46–0:02:50
Ich muss zugeben, ich habe den Podcast noch nie gehört, außer die Nullnummer.
0:02:51–0:02:54
Weil mich einfach das Thema Fußball so überhaupt nicht interessiert.
0:02:54–0:02:55
Ich weiß gar nicht, was die da veranstalten.
0:02:56–0:03:01
Ich habe allerdings mal gehört, was sie mit meiner Stimme und mit meinem Beitrag dazu gemacht haben.
0:03:01–0:03:04
Und da war ich eigentlich ganz zufrieden und dann brauche ich da jetzt auch
0:03:04–0:03:08
nicht weiter nachhaken, was damit sonst weiter passiert.
0:03:08–0:03:12
Ansonsten war ich jetzt gerade vor kurzem erst sozusagen der Running Gag im
0:03:12–0:03:14
Adventskalender der Sprechwaisen.
0:03:15–0:03:19
Die haben in ihrem VIP-Feed sich tatsächlich jeden Morgen um vier oder fünf
0:03:19–0:03:24
oder was getroffen und haben mit zu viert ihre Adventskalender aufgemacht und
0:03:24–0:03:27
haben sich gegenseitig erzählt, was da drin ist und haben dann irgendwie noch
0:03:27–0:03:30
so den einen oder anderen doofen Spruch dazu losgelassen.
0:03:30–0:03:34
Und zwischendurch oder am Ende oder am Anfang, je nachdem, wie es ihnen halt
0:03:34–0:03:38
gerade gepasst hat, haben sie dann eben mich eingesprochen und ich hatte eingespielt
0:03:38–0:03:43
und ich hatte vorher ein paar Aufnahmen geschickt, 24 bzw.
0:03:43–0:03:47
Insgesamt waren es dann 28 Variationen von Ich habe Schokolade in meinem Adventskalender.
0:03:48–0:03:54
Und bis auf den 24. war dann auch jeden Tag bei mir Schokolade drin.
0:03:56–0:03:59
Und am 24. haben sie, oder für den 24.
0:03:59–0:04:03
Haben wir noch was nachproduziert, nämlich mit irgendwelchem anderen Quatsch.
0:04:03–0:04:08
Und entschieden haben sie sich dann schlussendlich für eine Tüte voll Elefantenkacke,
0:04:09–0:04:12
die ich dann am 24. aus meinem Adventskalender gezogen habe.
0:04:13–0:04:18
Und das war dann ja wohl ein Comic Relief.
0:04:18–0:04:22
Kurz danach oder am 24. haben sie, glaube ich, die Folge veröffentlicht,
0:04:22–0:04:27
wo ich dann auch in der regulären Sprechweisen-Ausgabe zu Gast war.
0:04:27–0:04:31
Und das fand ich total spannend. Wir haben ein ganz kurzes Vorgespräch nur geführt,
0:04:31–0:04:33
aber auch gar nicht darüber gesprochen, was wir eigentlich machen wollen,
0:04:34–0:04:35
wohin die Reise gehen soll.
0:04:36–0:04:40
Und haben dann die Aufnahme gestartet.
0:04:40–0:04:43
Und ich hatte das Gefühl, dass das Gespräch gar nicht so richtig in die Gänge
0:04:43–0:04:45
kommt, dass wir also alle noch so ein
0:04:45–0:04:50
bisschen in der Kennenlernen und Uns-Einfinden-Phase sind des Gesprächs.
0:04:52–0:04:55
Im Endeffekt war die Folge dann wahnsinnig unterhaltsam, fand ich zumindest.
0:04:55–0:05:00
Also ich mochte das, ich habe das gerne dann auch nochmal nachgehört und fand
0:05:00–0:05:06
aber am Tag der Aufzeichnung das Gespräch, das wir nach der eigentlichen Produktion dann noch hatten,
0:05:06–0:05:10
wesentlich fruchtbarer und wesentlich unterhaltsamer, weil wir danach,
0:05:10–0:05:13
also die Sprechweisen, das dauert ja immer nur eine Stunde und,
0:05:14–0:05:17
im Endeffekt waren wir dann irgendwie bei 1,12 oder so und da kamen wir gerade
0:05:17–0:05:21
so richtig in Fahrt und hatten uns so ein bisschen aufeinander eingegroovt und
0:05:21–0:05:25
im Endeffekt haben wir dann aber noch locker anderthalb, zwei Stunden weiter gequatscht.
0:05:25–0:05:29
Und das hätte ich eigentlich auch gerne im Podcast gehört, aber das passt halt
0:05:29–0:05:32
dann wieder nicht rein. Sprechweisen dauern eine Stunde, Punkt.
0:05:33–0:05:37
War auch völlig in Ordnung, wie gesagt, die Folge selber fand ich dann total nett.
0:05:37–0:05:40
Und in den Outtakes ist ja dann auch vieles von dem aufgetaucht,
0:05:40–0:05:43
was wir da noch besprochen haben. Von daher war es für mich dann auch völlig in Ordnung.
0:05:44–0:05:49
Ja, das also so als kleines Fazit, was den Podcast angeht.
0:05:50–0:05:55
Was mich persönlich angeht, ich habe meine guten Vorsätze nicht so richtig eingehalten.
0:05:55–0:05:59
Ich hatte ja vor einem Jahr um diese Zeit erzählt.
0:06:00–0:06:08
Dass ich so als guten Vorsatz neben nachhaltig abnehmen mir vorgenommen hatte,
0:06:08–0:06:14
mehr zu erleben, mehr Abenteuer zu machen und auch mehr abseits der Arbeit coole Sachen zu tun.
0:06:14–0:06:18
Das hat beides ungefähr ein halbes Jahr gehalten und dann hat es irgendwie sich
0:06:18–0:06:22
verlaufen. Dann war irgendwie, ich will nicht sagen die Luft raus,
0:06:22–0:06:25
aber dann ist es halt irgendwie, weiß ich nicht, ja doch, dann war die Luft
0:06:25–0:06:27
raus und zwar aus beiden Vorsätzen.
0:06:28–0:06:32
Ja, das hat also, wir stehen wieder bei Null, um es mal so zu sagen.
0:06:33–0:06:36
Da muss ich also jetzt dann nochmal ran im neuen Jahr und muss das,
0:06:36–0:06:41
also ich werde das einfach beibehalten und mir überlegen, was jetzt so kommt,
0:06:41–0:06:42
was ich Cooles machen kann.
0:06:43–0:06:45
Ich muss auch mit der linken Hand schalten, weil ich in der Rechtshand,
0:06:45–0:06:50
ich muss immer das Aufnahmegerät in der rechten halten und das macht es so ein bisschen knifflig.
0:06:52–0:06:58
Was ich mir also vorgenommen habe für 2015, das hat Bestand auch für 2016 und,
0:06:59–0:07:03
da bin ich gespannt, ob das dann diesmal klappt, dass ich da ein bisschen mehr,
0:07:04–0:07:08
einerseits Disziplin und andererseits mehr Abenteuergeist beweisen werde,
0:07:09–0:07:12
was sich dann natürlich auch als Nebeneffekt auf dem Podcast niederschlagen
0:07:12–0:07:15
wird, weil ich dann auf einmal wieder was zu erzählen habe.
0:07:17–0:07:21
Und was war noch? Jetzt habe ich natürlich normalerweise, wenn ich Podcast aufnehme,
0:07:21–0:07:22
habe ich immer meinen Kalender.
0:07:24–0:07:28
Ich schreibe mir meine Themenideen immer so stichwortartig in einen Termin in
0:07:28–0:07:29
meinen Google-Kalender.
0:07:29–0:07:34
Den habe ich dann auch offen auf dem Handy und kann dann immer so raufschielen, so spickzettelmäßig.
0:07:34–0:07:37
Das kann ich jetzt natürlich während der Fahrt schlecht, denn mir fehlt die
0:07:37–0:07:41
dritte Hand, die ich bräuchte, um das Telefon festzuhalten bzw.
0:07:41–0:07:45
Um zu lenken und zu schalten. Das muss ja dann auch noch irgendwie passieren.
0:07:45–0:07:46
Also es ist kompliziert.
0:07:48–0:07:54
Nee, dann gucke ich doch einfach mal so ein bisschen schärfer zurück auf die letzten zwei Wochen.
0:07:55–0:08:01
Geht los im Prinzip mit der Weihnachtswoche. Wir haben ja zum ersten Mal überhaupt
0:08:01–0:08:04
uns einen Weihnachtsbaum gekauft, die Herzdame und ich.
0:08:04–0:08:08
Das war ganz aufregend, denn eigentlich haben wir noch nie einen Weihnachtsbaum
0:08:08–0:08:12
haben müssen, in Anführungszeichen, weil wir Weihnachten und die Feiertage immer
0:08:12–0:08:13
bei unseren Eltern waren.
0:08:13–0:08:15
Und dann haben wir gesagt, warum sollen wir einen Baum haben,
0:08:15–0:08:19
wenn wir den sowieso nie sehen? Wir sind ja nicht da. Das ist ja Quatsch.
0:08:19–0:08:24
Und jetzt haben wir aber kurz vor Weihnachten relativ spontan noch Leute zu
0:08:24–0:08:27
uns eingeladen für den ersten Feiertag zum Abendessen.
0:08:28–0:08:31
Also unsere Freunde aus dem Iran und noch ein paar andere Leute von der Flüchtlingshilfe,
0:08:31–0:08:33
die meine Frau da mitmacht.
0:08:34–0:08:37
Und da waren wir insgesamt, sollten wir dann neun Leute sein,
0:08:37–0:08:40
im Endeffekt waren wir glaube ich sieben, ja sieben.
0:08:42–0:08:46
Und ich hatte gesagt, ich mache einen Rinderbraten und Rotkohl und dann hat
0:08:46–0:08:49
noch jemand Kroketten mitgebracht und es gab auch noch,
0:08:51–0:08:54
noch irgendwas. Salate, diverse Salate.
0:08:55–0:09:00
Und auch großartig. Ich habe also beim Hofladen unseres Vertrauens angerufen,
0:09:00–0:09:01
um das Fleisch zu bestellen.
0:09:02–0:09:03
Ich sagte, ja, ich habe noch nie
0:09:03–0:09:06
einen Rinderschmorbraten gemacht für neun Leute. Wie viel nimmt man da so?
0:09:07–0:09:09
Beziehungsweise acht, weil wir ja eine Vegetarierin dabei hatten.
0:09:09–0:09:13
Sagt, ja, also musst du auf jeden Fall dreieinhalb bis vier Kilo nehmen.
0:09:13–0:09:17
Habe ich dann auch gemacht und ich habe dann erst danach ins Rezept geguckt.
0:09:19–0:09:24
Und da stand dann drin, Für acht Portionen nehmen sie zwei Kilo Rinderbraten.
0:09:25–0:09:29
Hat sich also richtig gelohnt. Das Gute war in dem Zusammenhang,
0:09:29–0:09:35
dass die Jungs aus dem Iran, weil deren Namen fangen alle mit A an,
0:09:35–0:09:37
deswegen nennen wir sie meistens das A-Team.
0:09:38–0:09:43
Und die mochten den Rotkohl nicht so gerne und das Thema Korketten war ihnen auch irgendwie suspekt.
0:09:43–0:09:47
Und da haben sie sich also sehr auf das Fleisch kapriziert und insofern ist
0:09:47–0:09:50
dann gar nicht so viel übrig geblieben. Also es waren irgendwie fünf oder sechs
0:09:50–0:09:53
Scheiben, die dann am Schluss noch auf dem Teller waren.
0:09:55–0:10:00
Das war dann auch völlig in Ordnung. Ich war auch grundsätzlich ganz zufrieden mit dem Braten.
0:10:00–0:10:03
Es hat nicht annähernd so lange gedauert, wie ich gedacht habe.
0:10:03–0:10:06
Nach anderthalb Stunden war das Ding fertig und auch schon ein bisschen zu trocken.
0:10:06–0:10:11
Also ich habe es zwar alle Tricks versucht, regelmäßig übergießen und mit Senf
0:10:11–0:10:12
bestreichen und schninken fettig.
0:10:13–0:10:17
Hat alles nichts geholfen. Ich habe wahrscheinlich auch einfach zwischendurch,
0:10:17–0:10:21
hätte ich das Ding einfach mal nicht so lange in Ruhe lassen sollen.
0:10:21–0:10:24
Ich habe auch mal 20 Minuten mich nicht drum gekümmert am Stück und das ist
0:10:24–0:10:26
wahrscheinlich dann zu viel gewesen. Weiß ich nicht.
0:10:27–0:10:29
Vielleicht hätte ich einfach früher mal gucken sollen.
0:10:29–0:10:31
Ich weiß nicht. Also es waren grundsätzlich, mir war es zu trocken,
0:10:31–0:10:34
alle anderen waren zufrieden und fanden es lecker.
0:10:35–0:10:36
Und damit ist eigentlich auch schon alles gesagt.
0:10:37–0:10:41
Das war dann völlig in Ordnung. Wir haben dann aber auch geil,
0:10:41–0:10:45
Rotkohl hatte ich aus dem frischen Kopf Rotkohl gemacht,
0:10:46–0:10:49
weil ich, ich weiß gar nicht, also ich hätte es wahrscheinlich sogar aus dem
0:10:49–0:10:53
Glas machen wollen, aber die Herzdame sagte, Mensch, lass uns das doch mal machen
0:10:53–0:10:54
mit dem frischen Rotkohl.
0:10:54–0:10:57
Im Endeffekt hat mich dann aber in der Küche gestanden, hab das Ding klein geschnitten,
0:10:59–0:11:01
und das war auch sehr cool.
0:11:02–0:11:05
Ich konnte nur auch wieder da die Menge nicht so richtig einschätzen und habe
0:11:05–0:11:07
zwei Köpfe Rotkohl gekauft.
0:11:07–0:11:11
Nach einem waren anderthalb Töpfe voll und ich habe gesagt, wahrscheinlich reicht das schon.
0:11:11–0:11:16
Und so war es auch. Wir haben dann dadurch, dass eben das A-Team nicht so viel
0:11:16–0:11:19
Rotkohl gegessen hat, sondern nur so ein paar Bissen aus Höflichkeit.
0:11:21–0:11:24
Hatten wir dann also insgesamt noch für drei Tage Rotkohl.
0:11:24–0:11:27
Das Zeug hebt sich ja zum Glück gut auf, das ist ja dann alles in Ordnung.
0:11:28–0:11:30
Aber langsam kann ich es auch nicht mehr sehen und jetzt liegt hier halt noch
0:11:30–0:11:33
ein zweiter Kopf Rotkohl zu Hause rum, wo ich mir auch noch Gedanken machen
0:11:33–0:11:37
muss, was wird denn nun daraus? Weiß ich noch nicht.
0:11:39–0:11:44
Ja, Heiligabend, lassen wir aus, das war Familie, da war auch,
0:11:44–0:11:47
also es war halt auch wirklich nichts, ist nichts passiert, was man jetzt irgendwie
0:11:48–0:11:52
hier im Podcast erzählen müsste, da war nichts los, also es war natürlich was
0:11:52–0:11:53
los, aber halt nicht so spannend.
0:11:54–0:11:59
Am zweiten Feiertag waren wir auf dem Geburtstag meines Neffen.
0:12:00–0:12:04
Auch da war nicht allzu viel Spannendes für den Podcast dabei.
0:12:05–0:12:11
Und am quasi dritten Feiertag, am 27. war ich mit ein paar Jungs beim Golfen. Das war ja was.
0:12:12–0:12:18
Das ist so eine Gruppe von Durchgeknallten, die sich relativ regelmäßig sowieso
0:12:18–0:12:19
schon zum Golfen treffen.
0:12:19–0:12:23
Und die haben eben so für sich entwickelt, so eine kleine Tradition,
0:12:23–0:12:28
dass man sich halt trifft zum Abgolfen am 27. in der Regel und zum Angolfen.
0:12:28–0:12:32
In diesem Fall jetzt am 3. Januar. Das habe ich leider nicht geschafft aus dienstlichen Gründen.
0:12:33–0:12:37
Und wir wollten eigentlich auf gut Bissenmoor spielen. Da ist aber der Platz abgesoffen.
0:12:38–0:12:43
Und deswegen haben sie sich kurzfristig dann für den Golfclub Oberalster entschieden, in Tangstedt.
0:12:44–0:12:50
Und ja, also ist noch eine Neunlochanlage bis April,
0:12:51–0:12:54
und das war, ich habe das nur so jetzt auf dem Platz aufgeschnappt,
0:12:54–0:12:59
die hatten wohl irgendwie das Konzept, die wollten da so einen Nobel-Golfplatz
0:12:59–0:13:02
draus machen, wo man also wirklich nur.
0:13:03–0:13:06
Für den Geldadel sollte das wohl sein.
0:13:07–0:13:12
Und da sollte man dann irgendwie einen fünfstelligen Aufnahmebetrag bezahlen,
0:13:12–0:13:17
also mittelfünfstellig und sollte dann aber dafür auch Sterneküche am Platz
0:13:17–0:13:19
haben und sollte da, weiß ich nicht, dann,
0:13:20–0:13:24
im Zweifelsfall im Clubhaus anrufen können, um sich ein Cappuccino an Loch 7
0:13:24–0:13:25
zu bestellen oder sowas.
0:13:27–0:13:30
Aus dem Konzept ist wohl nichts geworden, wie ich das verstanden habe.
0:13:30–0:13:33
Man ist aber jetzt immer noch bei einer relativ hohen Aufnahmesumme.
0:13:33–0:13:36
Ich wollte noch nachgucken, wie hoch die liegt. Sie haben sie reduziert,
0:13:36–0:13:38
aber sie ist immer noch unrealistisch hoch.
0:13:39–0:13:45
Das Ganze, wie gesagt, eine Neunlochanlage in einem Zustand, wollen wir sagen…
0:13:47–0:13:51
Für das Zielgruppensegment, das sie ansprechen, jetzt eher nicht so.
0:13:52–0:13:56
Also kann man schön spielen, wird aber bei der zweiten Runde dann auch schon
0:13:56–0:13:58
langsam ein bisschen langweilig.
0:14:00–0:14:00
Ja, gut.
0:14:03–0:14:05
Mein Score war jetzt, der tut jetzt nicht wirklich was zur Sache,
0:14:05–0:14:07
das muss man auch mal fairerweise sagen.
0:14:08–0:14:11
Ich habe auch nicht so richtig, also wir haben natürlich gezählt,
0:14:11–0:14:12
aber es ging ja um nichts.
0:14:13–0:14:15
Und ich habe wahrscheinlich wieder mein Handicap nicht gespielt,
0:14:15–0:14:21
aber das hängt auch damit zusammen, dass ich einfach enorm lange nicht gespielt
0:14:21–0:14:22
habe, nämlich seit Sommer.
0:14:22–0:14:25
Und dann ist es halt auch einfach, ja, dann, also finde ich,
0:14:25–0:14:29
dann brauche ich auch gar nicht groß gucken, wie die Wertung ist.
0:14:29–0:14:32
Ich habe nicht ganz schlecht gespielt. Es waren ein paar Löcher dabei,
0:14:32–0:14:35
die wirklich gut funktioniert haben. Es waren auch ein paar Schläge dabei,
0:14:35–0:14:38
mit denen ich sehr zufrieden war. Aber es war eben auch eine Menge Grütze.
0:14:39–0:14:44
Und da bin ich ja sowieso immer so, ja, Mund abwischen und weiter.
0:14:45–0:14:49
Und von daher, ja, war eine runde Geschichte, hat Spaß gemacht mit den Jungs,
0:14:49–0:14:53
sie hatten einen netten Flight, mit dem wir gespielt haben, also war wirklich
0:14:53–0:14:56
nett und einer von denen hatte etwas dabei, das fand ich total großartig,
0:14:56–0:14:58
nämlich Pokerchips fürs Golfen.
0:14:59–0:15:03
Das sind dann so, ja, wie man halt Pokerchips kennt, die gibt es in Rot,
0:15:04–0:15:10
für Minuspunkte und in Blau für Pluspunkte und dann gibt es verschiedene Ereignisse,
0:15:10–0:15:14
für die du so einen Chip bekommst, Zum Beispiel, wenn du einen Ball ins Wasser
0:15:14–0:15:16
schlägst, dann kriegst du einen roten Chip.
0:15:17–0:15:20
Oder wenn du einen Sandbunker triffst, dann kriegst du auch einen roten Chip.
0:15:21–0:15:30
Oder wenn du, weiß ich nicht, den Ball von außerhalb des Grüns ins Loch chipst,
0:15:30–0:15:31
also sogenannten Chip in.
0:15:32–0:15:36
Oder was gab es denn da noch für blau? Habe ich mich natürlich gar nicht so groß interessiert.
0:15:37–0:15:40
Achso, für nur einen Putt, wenn man… Oh, scheiße, jetzt bin ich hier.
0:15:41–0:15:44
Hamburg, Kiel Hat doch alles richtig gemacht.
0:15:48–0:15:52
Ich muss mal kurz gucken, dass ich hier die richtige Auffahrt treffe,
0:15:53–0:15:56
denn das ist ja alles nicht ganz so einfach. Ich glaube, wenn ich Richtung Kiel
0:15:56–0:16:00
fahre, soll ich auch, dann klappt es.
0:16:02–0:16:07
Achso, genau. Und ich hatte eben einen blauen Chip auch relativ lange dafür,
0:16:07–0:16:09
dass ich nur einen Putt gebraucht habe auf dem Grün.
0:16:10–0:16:13
Und so weiter und so fort. Es gibt da, ich glaube, 10 oder 20 verschiedene Sachen,
0:16:14–0:16:17
für die man irgendeine Farbe von Chip oder irgendeinen dieser Chips bekommen kann.
0:16:18–0:16:24
Und am Ende wird dann abgerechnet, zusätzlich zum eigentlichen Spielergebnis,
0:16:25–0:16:30
guckt man dann eben nochmal genau drauf, wer jetzt wie viele Chips von welcher Sorte hat.
0:16:32–0:16:38
Und das war total unterhaltsam, weil das die Runde halt einfach nochmal so enorm aufgelockert hat,
0:16:40–0:16:45
weil man halt mit einer gewissen Häme seine Chips dann übergeben kann,
0:16:45–0:16:49
denn du behältst so einen Chip so lange, bis jemand anders dieses Ergebnis spielt.
0:16:49–0:16:54
Also wenn ich den Chip für den One-Putt bekomme, dann darf ich den so lange
0:16:54–0:16:58
behalten, bis jemand anders nur noch einen Putt braucht und dann kann ich ihn
0:16:58–0:17:00
aber genauso auf die gleiche Weise wieder zurückholen.
0:17:01–0:17:06
Das heißt aber auch, wenn du auf dem Grün bist und bist halt als Erster dran,
0:17:06–0:17:09
spielst einen Putt, freust dich, dass du einen Chip hast, dann kommt der Nächste,
0:17:10–0:17:13
der auch mit einem Schlag einputtet und dann kommt der Dritte, der es auch macht.
0:17:14–0:17:16
Also das ist halt einfach wahnsinnig witzig.
0:17:17–0:17:19
Und wir hatten eben auch die Szenen, dass irgendjemand,
0:17:21–0:17:24
seinen Ball in den Bunker geschlagen hat und als er nach unten guckte,
0:17:25–0:17:29
um zu gucken, ob er einen Grasbüschel rausgeschlagen hat, lag da schon der Chip
0:17:29–0:17:31
für ihn bereit, weil ihn jemand anders gleich hingelegt hatte.
0:17:32–0:17:35
Und das ist einfach wahnsinnig witzig, es macht einen Heidenspaß,
0:17:35–0:17:41
so die Runde noch ein bisschen mit einer gewissen Extrawürze zu versehen.
0:17:41–0:17:43
Und da kann man dann natürlich auch noch sagen, was weiß ich,
0:17:43–0:17:47
derjenige, der die meisten Minuspunkte hat, der muss dann einen ausgeben oder weiß der Schinder was.
0:17:48–0:17:54
Das hat auf jeden Fall enorm viel Spaß gemacht und ja, da bin ich glaube ich
0:17:54–0:17:57
nächstes Jahr, wenn ich es einrichten lässt, bin ich wieder dabei,
0:17:57–0:17:58
obwohl wenn sie es wieder am 27.
0:17:58–0:18:02
Machen, bin ich ja wahrscheinlich dann auf dem Kongress.
0:18:02–0:18:06
Ich werde ja dieses Jahr zum ersten Mal zum Kongress fahren, habe ich beschlossen,
0:18:07–0:18:11
nachdem ich eigentlich schon seit Jahren mal dahin möchte und mich aber immer
0:18:11–0:18:13
nicht so richtig getraut habe, weil ich auch immer gedacht habe,
0:18:13–0:18:15
Mensch, das ist ja eigentlich so,
0:18:16–0:18:19
die Zeit zwischen den Tagen, da ist man ja vielleicht auch gerne mal zu Hause
0:18:19–0:18:23
und da will man ja dann auch mal so ein bisschen Privatsphäre haben oder so
0:18:23–0:18:25
ein bisschen gemütlich sein und sowas.
0:18:26–0:18:30
Und da sagt meine Frau, aber bist du bescheuert? Nein. Wenn du irgendwelche
0:18:30–0:18:33
Nerd-Sachen machen willst, dann mach das doch. Das ist doch genau das Richtige.
0:18:34–0:18:37
Und insofern ärgere ich mich, dass ich nicht schon vor drei,
0:18:37–0:18:41
vier Jahren mal zum Kongress gefahren bin. Nein, das ist also dieses Jahr schon mal gesetzt.
0:18:42–0:18:45
Mal gucken, wie es dann in den nächsten Jahren ist.
0:18:47–0:18:49
Also irgendwann, ich werde ja auch irgendwann mal wieder arbeiten müssen zwischen
0:18:49–0:18:50
den Tagen, so wie in diesem Jahr.
0:18:51–0:18:55
Das ist nämlich das, was ich dann den Rest des Jahres gemacht habe, nach diesen Golfen.
0:18:55–0:18:58
Ich habe gearbeitet, war auch schön alleine im Büro.
0:19:00–0:19:08
Und habe mich also da letztlich ruhig verhalten, wollen wir mal ganz ehrlich sein.
0:19:09–0:19:12
Es war halt einfach nicht viel los. Es sind ein paar Sachen,
0:19:12–0:19:15
die abzuarbeiten waren, so tagesgeschäftmäßig. Das habe ich auch gemacht.
0:19:17–0:19:20
Und ansonsten, ja mein Gott, was soll zwischen den Jahren groß passieren?
0:19:20–0:19:23
Aber es muss halt jemand da sein und dieses Jahr war ich es.
0:19:24–0:19:28
Und das war dann auch völlig in Ordnung. Das hat uns allerdings dann so ein
0:19:28–0:19:31
bisschen mit Silvester aus der Bahn geworfen. Wir haben überlegt,
0:19:31–0:19:37
was können wir machen, weil unser Hund ja so ein furchtbarer Schisser ist, was Knallerei angeht.
0:19:38–0:19:45
Da reicht tatsächlich ein Böller und dann ist dieses Tier total außer sich vor lauter Angst.
0:19:45–0:19:51
Die zittert minutenlang und ist also so verängstigt, dass sie noch nicht mal
0:19:51–0:19:54
mehr Leckerli annimmt. Und das heißt bei unserem Hund wirklich was.
0:19:54–0:20:00
Also wenn dieses Tier kein Knabbern mehr haben will, dann ist irgendwas ganz, ganz schlimm im Magen.
0:20:01–0:20:04
Und deswegen haben wir gesagt, wir wollen also gucken, dass wir wegkommen.
0:20:05–0:20:07
Haben uns vielleicht noch ein bisschen später umgekümmert, muss man auch sagen.
0:20:07–0:20:11
Wir hatten dann überlegt, eine Ferienwohnung auf Sylt zu mieten,
0:20:11–0:20:17
weil auf Sylt gibt es ein Böllerverbot. Da gibt es dann zum Ausgleich ein zentrales
0:20:17–0:20:20
Feuerwerk. Das war dieses Jahr in Hörnum, also an der Südspitze.
0:20:21–0:20:23
Und deswegen habe ich gedacht, dann gucken wir einfach mal irgendwo möglichst
0:20:23–0:20:26
weit weg davon, nach einer Ferienwohnung, wo Hunde erlaubt sind.
0:20:26–0:20:32
Haben wir auch was gefunden, auch für einen Spottpreis, also knapp 300 Euro pro Nacht.
0:20:34–0:20:39
Und wahrscheinlich hätten wir es sogar gemacht, wenn die nicht dann auf unsere
0:20:39–0:20:43
Buchungsanfrage hin zurückgeschrieben hätten, so ja, ist ja nett,
0:20:43–0:20:45
dass sie buchen, also sinngemäß, jetzt nicht im Wortlaut,
0:20:46–0:20:50
nett, dass sie buchen, aber für den Zeitraum haben wir einen Mindestaufenthalt von drei Nächten.
0:20:51–0:20:56
Da habe ich gesagt, ja gut, okay, dann geht es nicht, weil ich eben ja vorher
0:20:56–0:21:00
gearbeitet habe, noch am 30. bis abends um 22 Uhr.
0:21:01–0:21:09
Dann hätten wir also am 31. morgens hinfahren können und wir hätten aber gleichzeitig auch am 1.
0:21:09–0:21:13
Mittags wieder abreisen müssen, ganz einfach, weil ich nämlich am 2.
0:21:13–0:21:19
Und am 3. Januar auch gearbeitet habe und dann geht es halt nicht bei einem
0:21:19–0:21:23
Zimmerpreis von 300 Euro pro Nacht will man natürlich jetzt auch nicht unbedingt
0:21:23–0:21:25
so ein oder zwei Nächte verfallen lassen.
0:21:26–0:21:29
Wo man natürlich dann auch die Frage stellen muss ob 200 Euro,
0:21:29–0:21:33
300 Euro für so ein Ferienhaus dann wirklich gerechtfertigt sind.
0:21:33–0:21:35
Also was muss das für ein Luxustempel gewesen sein?
0:21:36–0:21:39
War es wahrscheinlich noch nicht mal, sondern das ist da noch.
0:21:39–0:21:42
Es ist halt Sylt, muss man auch sagen. Es ist eben das Billig-Segment.
0:21:42–0:21:45
Wir müssen mal gucken, nächstes Jahr werden wir uns da ein bisschen frühzeitig
0:21:45–0:21:49
drum kümmern müssen, dass wir da ein bisschen besser aufgestellt sind.
0:21:50–0:21:53
Vielleicht einfach auch mal auf einer anderen nordfriesischen Insel gucken.
0:21:53–0:21:58
Wenn da jemand Tipps hat, was cool ist mit Hund an Insel und Knallerfrei,
0:21:58–0:22:00
bitte gerne jetzt schon mal in die Kommentare.
0:22:01–0:22:04
Das schreibe ich mir alles auf und werde mir das sehr genau merken,
0:22:04–0:22:10
damit wir nächstes Jahr oder dieses Jahr an Silvester nicht ganz so doof dastehen wie 2015.
0:22:12–0:22:16
Was wir gemacht haben, war dann, wir haben den Wohnwagen angespannt und sind
0:22:16–0:22:17
nach Nordstrand gefahren.
0:22:18–0:22:23
Einfach deswegen, weil also bei uns in der Gegend, wo wir jetzt noch wohnen,
0:22:23–0:22:28
da wird eben so ab mittags im Prinzip durchgängig geböllert bis nachts um drei
0:22:29–0:22:32
und das wollten wir halt unserem Hund nicht antun und haben dann gesagt, na okay,
0:22:33–0:22:35
dann gehen wir halt und dann sind wir halt weg.
0:22:36–0:22:42
Und haben uns entsprechend dann auf den Weg gemacht. Und uns hatte jemand gesagt,
0:22:42–0:22:47
dass es auf Nordstrand eben, dass da auch nicht so viel geböllert wird und schon gar nicht so lange.
0:22:48–0:22:53
Als wir ankamen, wurden wir gleich eines Besseren belehrt, denn da wurde sehr wohl geknallt.
0:22:54–0:22:57
Wenn auch nicht so doll, muss man auch mal sagen. Und dadurch,
0:22:57–0:23:00
dass halt einfach viel weniger Leute da wohnen auf einem Flecken,
0:23:01–0:23:04
ist das eben auch ein bisschen weniger insgesamt.
0:23:05–0:23:09
Gut, wir hatten zwischendurch auch so ein paar Stunden, wo dann wirklich gar
0:23:09–0:23:10
keine Böller geflogen sind.
0:23:11–0:23:15
Und so, als es langsam auf Mitternacht zuging, so ich glaube halb zwölf oder
0:23:15–0:23:19
sowas, sind wir dann halt einfach mit dem Hund ins Auto gestiegen und sind anderthalb
0:23:19–0:23:22
Stunden über die Insel gefahren, bis wir irgendwo ein Plätzchen gefunden hatten,
0:23:23–0:23:25
direkt hinterm Deich und ganz weit weg von allem.
0:23:27–0:23:31
Wo wir dann also das Feuerwerk sehen, aber eben nicht hören konnten.
0:23:31–0:23:34
Und da war der Hund total entspannt. Wir waren es dann dementsprechend auch.
0:23:35–0:23:41
Und da haben wir gemütlich im Wohnwagen Silvester gefeiert. Ich hatte nachmittags
0:23:41–0:23:42
noch gleich angefangen zu kochen.
0:23:44–0:23:50
Das ist bei mir so ein bisschen Familientradition. Meine Mutter hat zu Silvester
0:23:50–0:23:53
immer Chili gemacht und das habe ich irgendwie so ein bisschen übernommen.
0:23:54–0:23:58
Aber wenn wir Silvester feiern, dann koche ich Chili. Und ja,
0:23:58–0:24:02
man verstößt ja auch gegen ein Gesetz, als wenn man bei Chili nicht immer mindestens
0:24:02–0:24:05
das Dreifache der benötigten Menge kocht.
0:24:05–0:24:11
Also wir haben dann noch, es gab eine vegetarische Variante für meine Frau und
0:24:11–0:24:16
dann hatten wir noch einen Kumpel von uns da und ich, der wollte aber nichts.
0:24:16–0:24:19
Das habe ich aber auch erst erfahren, nachdem ich eingekauft hatte.
0:24:20–0:24:23
Da habe ich die Portionsgröße natürlich immer noch ein bisschen reduziert,
0:24:23–0:24:28
aber trotzdem haben wir also anderthalb Tage eigentlich davon gegessen.
0:24:31–0:24:37
Wir haben dreimal davon essen können. Genau, es waren drei Mahlzeiten. Und zwar jeder von uns.
0:24:38–0:24:42
Aber das ist auch, ich glaube, ich bin fest überzeugt, dass man gewisse Gerichte
0:24:42–0:24:44
nicht in kleinen Portionen kochen kann.
0:24:44–0:24:48
Eintopf zum Beispiel, Rinderbraten, überhaupt alle Arten von Braten.
0:24:48–0:24:55
Und dann gehört auch dazu natürlich das Chili als eine besondere Form des Eintopfs.
0:24:56–0:24:59
Das schmeckt auch einfach gut, wenn man große Portionen macht.
0:24:59–0:25:02
Beziehungsweise ich bin überzeugt davon, es schmeckt scheiße,
0:25:02–0:25:04
wenn man es nicht macht, wenn man kleine Portionen macht.
0:25:04–0:25:07
Und dann muss man es im Zweifelsfall eben einfrieren oder man muss dann,
0:25:08–0:25:10
keine Ahnung, irgendwas machen. Dann geht’s.
0:25:13–0:25:17
Gut, achso, das hatte ich noch vergessen. nach dem Golfen,
0:25:19–0:25:21
also war ich noch nicht richtig zu Hause, war ich schon wieder verletzt.
0:25:22–0:25:27
Ich habe mich nämlich beim Aufräumen an einer Dose geschnitten.
0:25:28–0:25:32
Also ich habe mich ja, also das ist der Klassiker.
0:25:32–0:25:38
Die Dose lag oben im Mülleimer oben auf und ich wollte da noch was reintun,
0:25:38–0:25:40
habe die so ein bisschen runtergedrückt, was ich eben nicht gesehen hatte,
0:25:40–0:25:44
war, dass der Deckel noch an der Dose dran hing.
0:25:44–0:25:48
Und das ist halt so eine Dose mit so einer Aufreißlasche. Dementsprechend ist
0:25:48–0:25:51
der Deckel ein bisschen scharfkantig. Und ich habe da so richtig mit dem Finger
0:25:51–0:25:54
drauf gedrückt und habe das erst gar nicht so richtig geschnallt.
0:25:56–0:26:02
Mein lieber Schwan, das hat vielleicht gezogen. Also da hatte ich auch drei Tage von gut.
0:26:03–0:26:08
Habe auch sofort erstmal natürlich das ein bisschen ausbluten lassen,
0:26:08–0:26:12
dass da, falls irgendwie das verunreinigt ist, das gleich sich selber reinigt.
0:26:13–0:26:16
Dann ein bisschen kalt Wasser drüber laufen lassen und Pflaster drauf.
0:26:16–0:26:19
Und das hat aber nicht lange gedauert, zwei Minuten war das Pflaster durch.
0:26:21–0:26:23
Da habe ich gesagt, na gut, okay, bevor wir jetzt noch einen Tanz machen,
0:26:23–0:26:25
dann machen wir mal einen Verband drum.
0:26:25–0:26:29
Jetzt muss man aber fairerweise sagen, dass ich das letzte Mal einen Verband
0:26:29–0:26:33
angelegt habe, ist 15 Jahre her, 16.
0:26:34–0:26:36
Das war im Erste-Hilfe-Kurs bei der Bundeswehr.
0:26:37–0:26:38
Ja, ich habe gedient, bevor ihr fragt.
0:26:41–0:26:45
Da war es schon eher so mittel, da hat das Ding schon nicht gehalten.
0:26:45–0:26:49
Und seitdem habe ich mich nie wieder mit der Thematik „Verband anlegen“ beschäftigt.
0:26:49–0:26:53
Und so sah das Ding auch aus. Also wir hatten dann auch niemanden im Haus,
0:26:53–0:26:59
der jetzt irgendwie noch fähiger war als ich. Ja, und,
0:27:01–0:27:05
das hat dann für einen Moment hat das was gebracht, um so ein bisschen abzuwarten,
0:27:05–0:27:08
dass die Blutung irgendwann aufhört. Aber ich habe dann noch,
0:27:08–0:27:11
ich glaube noch am Abend, noch vorm ins Bett gehen, habe ich gesagt,
0:27:11–0:27:12
komm, den Verband, das schenken wir uns mal.
0:27:13–0:27:16
Die Wunde scheint einigermaßen verschlossen. Lass mal ein Pflaster raufmachen,
0:27:16–0:27:20
das reicht. Aber wehgetan hat es dann halt trotzdem immer noch ein paar Tage.
0:27:20–0:27:25
Und ja, inzwischen bin ich wieder einigermaßen schmerzfrei.
0:27:27–0:27:31
Es gab auch keinen Hinweis auf eine Blutvergiftung oder dergleichen.
0:27:32–0:27:36
Von daher sind meine Befürchtungen eigentlich unbegründet gewesen,
0:27:37–0:27:39
was mich sehr freut, muss man auch ehrlich sein.
0:27:42–0:27:47
Ja, ich glaube, das war so im Wesentlichen das, was ich erlebt habe in der Zeit.
0:27:47–0:27:50
Achso, ja, dann natürlich noch so ein bisschen Hausmeisterkram.
0:27:52–0:27:58
Ich hatte in den vergangenen Episoden immer mal wieder von meinem Podcast-Feed
0:27:58–0:28:03
gesprochen und der Idee, dass ich damit ja gerne wieder bei iTunes gelistet wäre.
0:28:04–0:28:08
Dann war es also erst so, dass der Feed insgesamt ein bisschen zu groß war,
0:28:08–0:28:12
dass iTunes also gesagt hat, mit der Feedgröße nehmen wir dich nicht an, Freundchen.
0:28:13–0:28:17
Dann habe ich das korrigieren können und der nächste Versuch,
0:28:17–0:28:22
der lief dann auf einen Timeout hinaus und dann hat Ingo von Sprechwaisen-Pothorst,
0:28:23–0:28:27
vorgeschlagen, ich sollte doch einfach meinen Feed an Feedburner übergeben,
0:28:28–0:28:32
und dann den von Feedburner generierten Feed bei iTunes einreichen,
0:28:32–0:28:39
in der Hoffnung, dass FeedBurner meinen Feed nicht einfach nur durchreicht, sondern cached,
0:28:39–0:28:44
dass also dann die Frage nach dem Timeout sich erledigt hätte.
0:28:45–0:28:49
Was soll ich sagen? FeedBurner cached nicht.
0:28:49–0:28:53
Also die speichern das nicht. Es ist nicht so, dass FeedBurner meinen Feed abruft
0:28:53–0:28:59
und dann einen aktuellen Stand bei sich speichert und von sich aus die Inhalte
0:28:59–0:29:04
dann weitergibt, sondern FeedBurner leitet im Prinzip einmal nur durch und.
0:29:06–0:29:10
Zählt dann nach irgendeinem Muster eine Statistik raus.
0:29:11–0:29:16
Das hilft mir natürlich nicht, wenn auch über den FeedBurner-Feed ein Timeout kommt.
0:29:17–0:29:20
Das war alles nicht so schicklich.
0:29:21–0:29:24
Von daher, also dieses Experiment ist dann auch eher gescheitert.
0:29:25–0:29:31
Also zumindest habe ich jetzt einen Timeout mit diesem korrigierten Feed bekommen.
0:29:31–0:29:33
Ich werde das jetzt nochmal scheißhalber…
0:29:36–0:29:40
Werde ich nochmal diesen Feed an ein paar freiwillige Tester verteilen.
0:29:41–0:29:45
Das ist übrigens ganz großartig. Ihr wisst, wer ihr seid.
0:29:46–0:29:51
Vielen Dank für die große Bereitschaft, meinen Feed bei iTunes einzutragen.
0:29:51–0:29:56
Das ist ganz toll, wie viele sich da gemeldet haben und wie viele da sofort
0:29:56–0:29:57
ihre Hilfe angeboten haben.
0:29:59–0:30:02
Ich fürchte nur, es wird auch dieses Mal wieder nicht gehen.
0:30:03–0:30:06
Mal sehen. Wir probieren das einfach noch ein letztes Mal und ansonsten ist
0:30:06–0:30:11
dieses Experiment dann halt einfach gescheitert so lange, bis ich mich dazu entscheiden kann,
0:30:12–0:30:16
dann die Zeit und möglicherweise auch das Geld in die Hand zu nehmen,
0:30:16–0:30:21
mal in einen neuen Server zu investieren und meinen Blog und den Podcast nochmal
0:30:21–0:30:23
komplett neu aufzusetzen.
0:30:23–0:30:25
Denn da hat sich doch eine Menge
0:30:25–0:30:28
Müll, glaube ich, auch angesammelt in der Datenbank von meinem WordPress.
0:30:29–0:30:33
Das war die Idee von Dieter, der mir schon mal sehr geholfen hat,
0:30:34–0:30:35
bei dem Versuch den Feed einzutragen.
0:30:36–0:30:42
Dass irgendein Plugin, das ich bei WordPress aktiv habe, das ganze Blog so sehr
0:30:42–0:30:47
ausbremst, dass es einfach zu lange dauert, den Feed zu generieren.
0:30:48–0:30:51
Und dass deswegen dieser Timeout stattfindet, dass es also gar nicht so sehr
0:30:51–0:30:59
an der Verbindung liegt, sondern möglicherweise eben daran, dass meine Blogsoftware
0:30:59–0:31:01
damit nicht nachkommt. Ich weiß es nicht.
0:31:02–0:31:07
Also ich, als ich mal alle Plugins abgeschaltet hatte, da hat es funktioniert.
0:31:08–0:31:12
Da gab es keinen Timeout. Nur es sind halt alles, also ich habe halt ausschließlich
0:31:12–0:31:14
Plugins im Einsatz, die ich auch brauche.
0:31:16–0:31:19
Mal sehen, ich muss da nochmal ein bisschen genauer gucken. Ich werde auch da
0:31:19–0:31:21
einfach nochmal ausmisten müssen.
0:31:22–0:31:25
Eigentlich muss ich auch mal langsam wieder ein neues Design über das Blog drüber ziehen.
0:31:27–0:31:32
Das geht ja relativ einfach, aber ich habe natürlich an dem Design,
0:31:32–0:31:35
das ich jetzt habe, damit bin ich grundsätzlich zufrieden. Das finde ich schon schön.
0:31:37–0:31:39
Das ist halt nur nicht mehr zeitgemäß es ist nicht responsiv.
0:31:42–0:31:46
Es wird auch nicht mehr weiterentwickelt von dem Typen der es mal designt hat
0:31:46–0:31:51
es wird da nicht mehr weiter dran gearbeitet das heißt es wird auch kein entsprechendes Update geben,
0:31:52–0:31:56
und es hat sich auch einfach also WordPress hat sich halt auch einfach ein bisschen
0:31:56–0:31:57
weiterentwickelt als dieses,
0:31:59–0:32:04
Design mitgehen kann und das ist so ein bisschen knifflig da muss ich mir mal weil,
0:32:06–0:32:08
ja, das steht auch auf dieser To-Do-Liste,
0:32:09–0:32:12
dass ich eigentlich mal das alles neu machen müsste.
0:32:12–0:32:17
Und dann eben auch gleich mit einem neuen Design, wo ich jetzt aber nicht…
0:32:18–0:32:23
Auch noch sagen will, dass ich da was richtig Eigenes machen werde,
0:32:23–0:32:28
sondern ich suche mir halt einfach so ein 0815-Standard-Template und mache da
0:32:28–0:32:32
bestenfalls dann noch ein Stockfoto rein oder irgendwas, das ich vielleicht
0:32:32–0:32:33
selber fotografiert habe oder so.
0:32:34–0:32:39
Und dann ist es das auch. Viel mehr wird da an der Stelle nicht passieren.
0:32:40–0:32:45
Ansonsten habe ich mich jetzt endgültig entschlossen, mich bei Flatter abzumelden.
0:32:45–0:32:49
Ein Flatter für die vielen, vielen Menschen, die es wahrscheinlich nicht kennen,
0:32:50–0:32:56
das ist ein Dienst, bei dem man Mikrospenden verteilen kann.
0:32:56–0:33:00
Das heißt also, man meldet sich da an, legt sich ein Konto an,
0:33:01–0:33:07
ein Benutzerkonto, das man über diverseste Dienste mit Geld aufladen kann.
0:33:08–0:33:12
Und dann kann man halt sagen, ich möchte jeden Monat von diesem Betrag,
0:33:12–0:33:19
den ich da raufgeladen habe, Summe X, also entweder nimmt man halt den ganzen
0:33:19–0:33:23
Betrag, was weiß ich, sagen wir mal, ich habe jetzt 50 Euro da hochgeladen.
0:33:24–0:33:28
Habe 50 Euro überwiesen, dann kann ich halt sagen, ich möchte im Monat auch
0:33:28–0:33:33
diese 50 Euro verflättern, was ich persönlich für extrem übertrieben halte.
0:33:33–0:33:39
Ich habe immer so zwischen, je nach Laune, zwischen 3 und 8 Euro im Monat verflettert.
0:33:39–0:33:46
Das kann man einstellen und dann kann man eben bei den Blog-Einträgen oder Podcast-Episoden,
0:33:46–0:33:52
die einem extrem gut gefallen, kann man auf einen kleinen grünen Flatter-Button drücken,
0:33:52–0:33:55
und am Ende des Monats rechnet Flatter dann aus, okay,
0:33:56–0:34:01
der will jetzt 3 Euro verflättern, der hat auf 30 Flatter-Buttons geklickt in diesem Monat.
0:34:01–0:34:07
Das heißt, jeder von den Vögeln, die er da beflettert hat, bekommt dann 10 Cent.
0:34:08–0:34:13
Und so rechnet sich das dann halt alles durch die Gegend und es gibt da eine Menge,
0:34:14–0:34:19
Netto-Zahler, also eine Menge Leute, die mehr zahlen, als sie einnehmen über
0:34:19–0:34:23
Flatter und es gab einige wenige, die,
0:34:23–0:34:27
sehr hohe Einnahmen hatten, also bei den Podcastern zum Beispiel Holger Klein,
0:34:27–0:34:31
der hat da einen Großteil seines Lebensunterhalts wirklich mit bestritten,
0:34:31–0:34:34
weil er aber auch sehr, sehr viele Podcasts produziert hat.
0:34:35–0:34:41
Und dementsprechend auch mit einer hohen Reichweite dann eine Menge Flatter-Klicks bekommen hat.
0:34:41–0:34:44
Jetzt hat sich Flatter eine ganze Zeit, da gab es immer so ein bisschen Gerüchte.
0:34:45–0:34:48
Dass die vor dem Exitus stehen. Die haben sich selber auch nicht so richtig
0:34:48–0:34:50
geäußert, wie es jetzt weitergehen soll.
0:34:50–0:34:54
Da ist halt jahrelang nichts passiert. Das lief halt, das System.
0:34:54–0:34:57
Aber niemand hat sich wirklich darum gekümmert und niemand hat wirklich was dran gemacht.
0:34:58–0:35:03
Und dann hielt sich also dieses Gerücht, dass Flatter irgendwann eingehen würde,
0:35:03–0:35:09
sehr hartnäckig. Und dann gab es offenbar irgendwie so einen merkwürdigen Blogpost
0:35:09–0:35:10
von den Flatter-Leuten,
0:35:12–0:35:15
was einige dafür gedeutet haben, dass Flatter irgendwann dicht macht.
0:35:15–0:35:20
Und dann setzte so ein Exodus ein. Da haben also sehr viele Benutzer ihre Konten
0:35:20–0:35:24
dann geschlossen, haben es abgemeldet und haben ihr Geld rausgezogen.
0:35:25–0:35:28
Und jetzt gab es aber ein Redesign und ich habe eigentlich gesagt,
0:35:28–0:35:33
ich möchte das noch abwarten. Ich möchte noch mal gucken, da regt sich noch
0:35:33–0:35:35
was. Ich finde eigentlich dieses System gut.
0:35:36–0:35:39
Gar nicht mal so sehr, weil ich damit jetzt irgendwelche horrend hohen Einnahmen
0:35:39–0:35:41
gemacht hätte, ganz im Gegenteil.
0:35:41–0:35:45
Zumal das Geld, was ich bekommen habe, ich auch gleich wieder in den Kreislauf
0:35:45–0:35:48
zurückgegeben habe, zum großen Teil zumindest.
0:35:53–0:35:58
Also ich finde es deswegen gut, weil man eben dadurch im Prinzip,
0:35:58–0:36:02
das ist so wie so eine Art Like-Button ohne Facebook.
0:36:02–0:36:09
Also damit kann man eben als Nutzer von einem Medienprodukt,
0:36:09–0:36:15
das irgendjemand herausgibt, kann man halt relativ leicht und relativ komfortabel sagen, das mag ich.
0:36:16–0:36:22
Und eben in der Masse der Leute, die das genau so sagen, da kommt dann eben
0:36:22–0:36:25
ein möglicherweise relativ erklecklicher Geldbetrag zusammen.
0:36:26–0:36:30
Ich weiß gar nicht, also im Zuge, in der Zeit, in der ich podcaste,
0:36:30–0:36:34
habe ich glaube ich irgendwie, weiß ich nicht, lass es 20 Euro sein,
0:36:34–0:36:35
die da zusammengekommen sind.
0:36:35–0:36:40
Und das ist halt in der Summe, im Prinzip ist das halt ein kleines Trinkgeld,
0:36:41–0:36:44
aber es sagt für mich eine Menge aus.
0:36:44–0:36:48
Es sagt eben eine Menge Wertschätzung aus, dass also Leute sagen,
0:36:48–0:36:53
okay, also halt so, wie man symbolisch auch etwas für einen Euro verkaufen kann.
0:36:53–0:36:56
Also wenn ich irgendwie ein Haus habe, das ich unbedingt loswerden will und
0:36:56–0:37:00
ich habe jemanden, der dieses Haus unbedingt braucht, dann kann ich dem natürlich
0:37:00–0:37:02
auch den symbolischen Euro verkaufen.
0:37:05–0:37:10
So ähnlich ist es ja auch bei Flatter. Natürlich mache ich da jetzt keine Riesensprünge
0:37:10–0:37:13
davon, weil ich irgendwie im Monat einen Euro 62 eingenommen habe.
0:37:13–0:37:18
Aber hey, da sind Leute, die sich hinsetzen und die sagen, Mensch,
0:37:19–0:37:24
was der Dicke da gemacht hat, das gefällt mir, das möchte ich wertschätzen.
0:37:24–0:37:28
Also dann gibt man eben so einen kleinen Betrag und das, ja,
0:37:28–0:37:32
weiß ich nicht, das hat so eine Aussage von, ja, gut gemacht, vielen Dank.
0:37:33–0:37:36
So wie man im Restaurant aufrundet oder keine Ahnung.
0:37:36–0:37:41
Also mir fällt da kein Vergleich ein, der einerseits nicht hinkt und andererseits
0:37:41–0:37:45
aber genau diese Zahlungen nicht abwertet. Und das ist das große Problem daran.
0:37:46–0:37:51
Wenn man versucht zu erklären, was Flatter für den Beflatterten bedeutet,
0:37:51–0:37:54
dann höre ich das bei vielen Podcast-Kollegen irgendwie so raus,
0:37:55–0:38:01
dass sie dabei mutmaßlich aus Versehen diese Spenden dann halt auch kleinreden
0:38:02–0:38:04
und das so ein bisschen abwerten. Das möchte ich auf gar keinen Fall.
0:38:06–0:38:08
Aber ich habe auch immer gesagt, es ist mir nicht wichtig, mit diesem Podcast
0:38:08–0:38:10
Geld zu verdienen, sondern es ist mein Hobby.
0:38:11–0:38:16
Und mir ist eigentlich Reichweite viel wichtiger. Also ich freue mich noch mehr
0:38:16–0:38:20
als über Flatterklicks, freue ich mich darüber, wenn Leute meinen Podcast empfehlen
0:38:20–0:38:23
und ihn weiter erwähnen und so weiter.
0:38:24–0:38:28
Aber ich wollte ja über Flatter sprechen. Was jetzt also passiert ist bei Flatter,
0:38:29–0:38:34
die haben ein neues Design, das ich persönlich nicht sehr gelungen finde,
0:38:34–0:38:37
weil es viel unübersichtlicher ist.
0:38:37–0:38:43
Sie haben auch diese Monatsstatistik wohl rausgeschmissen, also wenn man jetzt
0:38:43–0:38:47
Einnahmen darüber generiert und das Geld auch für sich verwendet,
0:38:48–0:38:50
dann muss man es ja natürlich versteuern. Das ist ja ein,
0:38:51–0:38:56
Das ist ein Einkommen und das ist natürlich schwierig, wenn man dann nicht sagen
0:38:56–0:39:02
kann, ich habe in diesem Monat so und so viel eingenommen und im letzten Monat so und so viel.
0:39:03–0:39:06
Und wenn man sich das dann mühsam zusammenrechnen muss, dann ist es halt echt knifflig.
0:39:09–0:39:12
Das ist schon mal so ein Punkt. Und was sie jetzt auch gemacht haben,
0:39:12–0:39:18
sie haben offenbar die API geschlossen, also man kann nicht mehr aus einer App heraus flattern.
0:39:18–0:39:22
Und das war bei vielen Podcast-Apps so ein bisschen das Killer-Feature,
0:39:22–0:39:28
deswegen war Flatter bei Podcastern auch so beliebt, weil es eben einige Podcast-Clients gab
0:39:28–0:39:31
oder ja immer noch gibt, die grundsätzlich in der Lage sind,
0:39:31–0:39:34
automatisch auf den Flatter-Button zu drücken.
0:39:34–0:39:39
Das heißt, ich habe meinen Podcatcher so eingestellt, wenn 95% der Episode gespielt
0:39:39–0:39:45
sind, dann soll dieser Flatter-Button ausgelöst werden, damit ich es nicht selber
0:39:45–0:39:46
machen kann oder machen muss.
0:39:48–0:39:53
Denn wenn ich unterwegs bin, dann höre ich Podcasts, habe das Handy in der Hosentasche,
0:39:53–0:39:57
und dann mache ich was anderes, als das rauszukramen und auf den Flatter-Button zu drücken.
0:39:57–0:40:00
Dafür gibt es auch das hervorragende Flatter-Board von Christian Bettnarek,
0:40:00–0:40:02
das kann man dafür auch super benutzen.
0:40:02–0:40:06
Aber es war natürlich die komfortabelste Lösung war immer, das über die App
0:40:06–0:40:07
gleich automatisch machen zu lassen.
0:40:07–0:40:11
Das geht jetzt nicht mehr und das ist für mich eigentlich jetzt so der Punkt,
0:40:12–0:40:17
wo ich sehe, dass Flatter mutmaßlich dann jetzt endgültig sterben wird,
0:40:18–0:40:24
weil eben, ja, also bei mir sind die Flatter-Klicks, die jetzt sowieso schon,
0:40:25–0:40:31
auf einem nicht so hohen Niveau waren, nochmal eingebrochen und ich glaube.
0:40:33–0:40:38
Also auf Null. Und mutmaßlich wird es ja auch nicht mehr besser,
0:40:38–0:40:42
wenn diese Autoflatter-Funktion jetzt nicht mehr funktioniert.
0:40:44–0:40:46
Von daher kann ich es dann auch jetzt einfach sein lassen. Und dann kann ich
0:40:46–0:40:49
auch sagen, Leute, ihr habt es verkackt, liebe Flatter-Menschen.
0:40:50–0:40:54
Ich suche mir was anderes, wie ich die Podcasts unterstützen kann,
0:40:54–0:40:56
die mir das Geld wert sind. Es gibt eine Menge davon.
0:40:57–0:41:02
Vielleicht werde ich auch einfach Patreon-Nutzer und…
0:41:05–0:41:09
Ja, also das hat bei Twitter hat das mal jemand geschrieben,
0:41:11–0:41:16
vor ein paar Monaten und ich glaube es war Thomas, der geschrieben hat,
0:41:17–0:41:22
naja, für die paar Kandidaten, die regelmäßig großzügig von mir beflettert werden,
0:41:22–0:41:23
da kann ich auch einen Dauerauftrag einrichten.
0:41:25–0:41:30
Und das ist ja im Prinzip das, was Patreon macht, muss man auch mal fairerweise sagen.
0:41:31–0:41:36
Hinzu kommt natürlich andererseits die Überlegung, wenn man da eine Firma dazwischen
0:41:36–0:41:40
schaltet, die dieses Unterstützen für einen übernimmt, sei es jetzt ein Flatter
0:41:40–0:41:44
oder sei es Patreon, was jetzt gerade im Podcast der Kreisen ja schon eine ganze
0:41:44–0:41:45
Weile ziemlich hochkocht.
0:41:46–0:41:50
Wenn man das dazwischen schaltet, die wollen ja auch Geld verdienen und das
0:41:50–0:41:54
machen sie halt darüber, dass sie sich einen Teil vom Kuchen abschneiden,
0:41:54–0:41:55
bevor sie ihn weitergeben.
0:41:56–0:42:00
Und ich meine, gehört zu haben, das waren irgendwie bei Flatter alles in allem,
0:42:01–0:42:07
an die 8 Prozent, ne, ich weiß nicht, ach, da hat sich Dottie so drüber aufgeregt
0:42:07–0:42:08
und zu Recht aufgeregt in ihrem Podcast.
0:42:08–0:42:13
Hört da bitte mal rein, als sie darüber gesprochen hat, weil sie fand das nämlich
0:42:13–0:42:17
richtig scheiße, wie viel Flatter da am Ende an Gebühren abgezogen hat.
0:42:17–0:42:20
Ich weiß jetzt die Prozentzahl nicht mehr, sie hat das aber gesagt,
0:42:21–0:42:25
müsstet ihr vielleicht da nochmal gucken oder vielleicht ist Dottie auch geistesgegenwärtig
0:42:25–0:42:29
genug, unter dieser Episode zu kommentieren, wie viel es denn nun wirklich war,
0:42:29–0:42:32
was Flatter abgezogen hat. So ähnlich ist es auch bei Patreon.
0:42:32–0:42:37
Wenn man bei Patreon 5 Dollar an einen Podcast spendet oder sich bereit erklärt,
0:42:37–0:42:43
jeden Monat 5 Dollar zu bezahlen, dann zieht auch Patreon da noch ein bisschen
0:42:43–0:42:47
was ab und ich glaube, da sind es auch irgendwie so 5 Prozent oder so, die da weggehen.
0:42:50–0:42:54
Das muss halt klar sein, wenn man dieses System für sich nutzt und zwar auf
0:42:54–0:42:55
beiden Seiten, an beiden Enden,
0:42:58–0:43:02
der Schnur oder des Seils, an dem wir gemeinsam ziehen, Strang.
0:43:02–0:43:03
Wir ziehen an einem Strang.
0:43:07–0:43:11
Denn einerseits, also wenn ich jetzt jemandem, wenn ich jetzt sage,
0:43:11–0:43:17
ich möchte diesem Podcast X im Monat 5 Dollar spenden, dann erwarte ich natürlich
0:43:17–0:43:19
auch, dass da 5 Dollar auch bei denen ankommen.
0:43:21–0:43:26
Was aber Patreon macht, ist, die überweisen dann 4,61 Dollar zum Beispiel.
0:43:27–0:43:31
So, und das ist natürlich nicht in Ordnung. Man müsste also dann streng genommen
0:43:31–0:43:37
sagen, auf Patreon-Seite, lieber Spender, wenn du möchtest, dass da 5 Dollar
0:43:37–0:43:39
ankommen, dann musst du uns aber 5,50 Dollar bezahlen.
0:43:40–0:43:43
Das wäre ein bisschen transparenter, das wäre ein bisschen fairer.
0:43:45–0:43:51
Ja, also natürlich findet man irgendwo in den Tiefen der Seite von Patreon auch
0:43:51–0:43:57
einen Hinweis darauf, wie viel Gebühren denn da nun jeweils fällig werden bei jeder Transaktion.
0:43:58–0:44:02
Ja, da muss man natürlich auch bewusst nach suchen. Also ich bin noch so ein
0:44:02–0:44:09
bisschen unschlüssig, wie ich in Zukunft meine Liebe an andere Podcaster verteilen möchte.
0:44:12–0:44:16
Ich weiß es noch nicht. Also Patreon ist im Augenblick wohl das Mittel der Wahl.
0:44:17–0:44:21
Ich persönlich finde es für meine Produktion einfach zu großkalibrig.
0:44:23–0:44:26
Da ist die Reichweite glaube ich auch nicht da, dass sich das lohnt.
0:44:26–0:44:29
Also abgesehen davon, dass ich ja auch nicht, wie gesagt, ich will ja nicht
0:44:29–0:44:30
reich werden mit Podcasten.
0:44:31–0:44:35
Ich halte das ja für Quatsch. Aber es gibt Leute, die das wollen und die sollen das gerne benutzen.
0:44:37–0:44:40
Ich werde einfach noch prominenter meinen Wunschzettel verlinken,
0:44:40–0:44:47
wenn Wenn jemand meint oder sich berufen fühlt, zu sagen, ich möchte aber etwas zurückgeben,
0:44:48–0:44:52
dafür, dass ich mich hier nahezu wöchentlich blendend unterhalten lasse und
0:44:53–0:44:56
jedes Mal mich abrolle, wenn ich Jan Schaasfein Podcast höre vor Lachen,
0:44:56–0:44:59
weil das einfach so ein cooler Typ ist mit so guten Gedanken.
0:45:00–0:45:06
Und dann ja, bitte, spendet. Spendet mir eure Aufmerksamkeit.
0:45:06–0:45:09
Spendet mir das Wertvollste, was ihr habt, nämlich eure Lebenszeit.
0:45:09–0:45:13
Ihr könnt nicht mehr geben als mir eure Zeit.
0:45:15–0:45:19
Wir haben alle nur das eine Leben. Diese Zeit, die wir haben, ist endlich.
0:45:19–0:45:24
Und wenn ihr euch hinsetzt und mir zuhört bei dem, was ich hier fase,
0:45:24–0:45:27
dann habt ihr mir das Wertvollste geschenkt, was ihr besitzt,
0:45:27–0:45:28
nämlich eure Lebenszeit.
0:45:28–0:45:31
Und das ist Auszeichnung genug.
0:45:32–0:45:35
Und wenn ihr jetzt auch noch wollt, dass ich das mitbekomme,
0:45:35–0:45:40
dann drückt ihr einfach auf den Button von Twitter oder Facebook oder Google
0:45:40–0:45:45
Plus oder was euer soziales Netzwerk ist und teilt den Link zu den Episoden
0:45:45–0:45:47
oder gleich zum Feed oder sonst wie was.
0:45:48–0:45:54
Das ist die allergrößte Belohnung, finde ich, die man für seinen Podcast bekommen
0:45:54–0:45:56
kann. Natürlich kann man sich das nicht aufs Brot schmieren.
0:45:56–0:46:00
Man kann davon die Miete nicht bezahlen, aber ich bin in der glücklichen Situation,
0:46:00–0:46:01
dass ich das auch nicht muss.
0:46:01–0:46:05
Und insofern lasse ich es dabei einfach mal bewenden und ich,
0:46:05–0:46:07
wie gesagt, überlege mir, wie ich
0:46:07–0:46:12
in Zukunft meine Zuneigung zu anderen Podcast-Produktionen zeigen möchte.
0:46:15–0:46:18
Dann vielleicht noch ein kurzer Ausblick darauf, was mich jetzt in der kommenden
0:46:18–0:46:23
Woche erwartet. Ich habe ja vorhin schon gesagt, dass ich die Woche zwischen
0:46:23–0:46:26
den Tagen alleine im Büro war
0:46:26–0:46:29
und da mich ja auch wirklich wund gearbeitet habe. Es war ja furchtbar.
0:46:30–0:46:35
Ich habe für mich beschlossen, dass ich sozusagen als Ausgleich dafür diese
0:46:35–0:46:37
Woche mal frei mache. Ich habe frei.
0:46:38–0:46:40
Ach genau, ich wollte auch erzählen, warum ich hier im Auto sitze.
0:46:40–0:46:43
Das fällt mir an der Stelle auch wieder ein. dann dauert noch einen kleinen
0:46:43–0:46:45
Moment, dann erfahrt ihr, warum ich im Auto podcaste.
0:46:47–0:46:51
Ich habe frei diese Woche, denn ich werde ein bisschen Renovierungsarbeiten
0:46:51–0:46:53
in unserer neuen Wohnung machen.
0:46:53–0:46:56
Wir wollen das Wohnzimmer nochmal streichen. Wir wollen schon mal gucken,
0:46:56–0:46:59
dass wir erste Installationsarbeiten vornehmen. Vielleicht schon mal ein paar
0:46:59–0:47:07
Lampen anbringen, da wo es schon geht und wo wir auch schon Lampen haben oder brauchen vielmehr.
0:47:07–0:47:11
Wir wollen auch mal gucken, dass wir den Anschluss für die Waschmaschine schon
0:47:11–0:47:15
mal so weit vorbereiten, dass das Umzugsunternehmen dann nachher das Ding nur
0:47:15–0:47:16
noch hinstellen und anschließen muss.
0:47:17–0:47:22
Und möglicherweise werden wir es auch schaffen, ein neues Schlafsofa zu besorgen.
0:47:22–0:47:24
Wir haben schon eins ausgesucht, die Herzdame und ich.
0:47:24–0:47:28
Das steht jetzt allerdings noch im Möbelhaus, das Ding. Und vielleicht,
0:47:29–0:47:32
ich werde jetzt mal rausfinden müssen, ob das tatsächlich auch am Lager ist,
0:47:33–0:47:36
oder ob das bestellt werden muss und wie es dann mit der Zustellung funktioniert.
0:47:36–0:47:40
Ich weiß es noch nicht, aber auch das steht auf der To-Do-Liste für diese Woche.
0:47:41–0:47:48
Genauso wie ein bisschen Gartenarbeit auch noch angesetzt ist und das alles
0:47:48–0:47:51
idealerweise bis Freitag.
0:47:51–0:47:56
Freitag habe ich noch einen dienstlichen Termin und dann das Wochenende möchte
0:47:56–0:48:00
ich dann darauf verwenden, mich geistig und moralisch darauf vorzubereiten,
0:48:01–0:48:03
dass ich dann in der kommenden Woche wieder arbeiten muss.
0:48:05–0:48:08
Genau, jetzt noch zum Schluss vielleicht noch der Hinweis oder die Erklärung,
0:48:08–0:48:10
warum ich heute im Auto podcaste.
0:48:11–0:48:16
Ich komme gerade vom Einführungsgottesdienst. Meine Frau startet ja ins Vikariat,
0:48:17–0:48:26
also quasi den praktischen Teil der Ausbildung zur Pastorin und sie ist jetzt offiziell seit 01.01.
0:48:26–0:48:30
Im Dienst der Kirche, sozusagen Beamtin auf Widerruf heißt es glaube ich.
0:48:31–0:48:38
Und heute war jetzt also der offizielle Festakt, wo sie ihre Ernennungsurkunde
0:48:38–0:48:40
feierlich nochmal überreicht bekam und,
0:48:41–0:48:46
so ganz offiziell ins Vikariat aufgenommen wurde mit den ganzen Kollegen,
0:48:46–0:48:47
die dann noch auch mit anfangen jetzt.
0:48:48–0:48:53
Und das war in Ratzeburg und da bin ich natürlich hingefahren und weil die Strecke
0:48:53–0:48:56
von Heide aus knapp zweieinhalb Stunden dauert, habe ich gedacht,
0:48:56–0:48:59
kann ich auf der Tour auch dann schön ein bisschen Podcast aufzeichnen.
0:48:59–0:49:03
Zumal ich mutmaßlich jetzt den Rest des Tages nicht dazu komme,
0:49:03–0:49:07
denn ich renoviere die Wohnung nicht alleine, wobei Renovieren wirklich sehr
0:49:07–0:49:13
hoch gegriffen ist, sondern meine Eltern sind da, um mich so ein bisschen zu unterstützen.
0:49:13–0:49:16
Und die hatten nun ihre Hilfe angeboten. Und wer wäre ich denn,
0:49:16–0:49:20
wenn ich dann nicht sagen würde, okay Leute, ihr streicht mal hier die Wohnung,
0:49:20–0:49:24
ich muss in der Zwischenzeit kurz noch ein bisschen im Liegestuhl chillaxen.
0:49:25–0:49:26
So ungefähr wird es laufen.
0:49:27–0:49:32
Und die sind jetzt mit ihrem Auto schon vorgefahren.
0:49:32–0:49:36
Ich fahre in unserem Auto hinterher und podcaste in der Zwischenzeit.
0:49:36–0:49:40
Und wir werden jetzt gleich nochmal hinfahren, uns die Wohnung nochmal angucken,
0:49:40–0:49:45
nochmal einen Plan machen, was wir denn alles ganz genau machen wollen und in
0:49:45–0:49:46
welchen zeitlichen Abfolgen.
0:49:47–0:49:51
Und dann, denke ich, ist der Tag für heute auch erstmal vorbei.
0:49:51–0:49:56
Und wir müssen dann sehen, dass wir die Sachen, die getan werden müssen,
0:49:56–0:50:02
dass wir die auch dann hinbekommen, dass wir bis Ende der Woche damit auch durch sind.
0:50:02–0:50:07
Und im Idealfall ist dann am Donnerstagabend das Wohnzimmer geschnitten,
0:50:07–0:50:09
der Garten einigermaßen wieder in der Reihe.
0:50:10–0:50:15
Ist der Anschluss für die Waschmaschine soweit vorbereitet und möglicherweise
0:50:15–0:50:20
sogar unser neues Schlafsofa schon im Wohnzimmer platziert und aufgebaut.
0:50:20–0:50:23
Und das wäre natürlich so das Sahnehäufchen, wenn das wirklich klappen würde.
0:50:23–0:50:27
Gut, ich glaube, das war es jetzt aber tatsächlich mit den aktuellen Sachen.
0:50:27–0:50:30
Dann bleibt mir im Prinzip nur noch der Ausblick.
0:50:30–0:50:34
Ich wollte noch hinweisen darauf, dass nächste Woche Samstag,
0:50:35–0:50:40
also jetzt eigentlich diese Woche, der kommende Samstag ist der 8. Januar.
0:50:40–0:50:45
Und wenn der 8. ist, dann wisst ihr Bescheid, dann ist auch wieder, wie klingt dein Tag Tag?
0:50:46–0:50:49
Das heißt, es geht darum, repräsentative Geräusche zu finden,
0:50:49–0:50:58
die irgendwie euren Tag darstellen, erlebbar machen, hörbar machen und die möchte ich hören.
0:50:59–0:51:05
In euren Blogs, in euren Podcast-Feeds. Dazu wird spätestens am 7.
0:51:05–0:51:08
Ein Ankündigungsartikel online gehen, der das alles nochmal erklärt.
0:51:09–0:51:13
Wer möchte, kann sich da auch Intro und Outro runterladen. Für die Aktion muss man aber nicht.
0:51:14–0:51:19
Viel wichtiger ist tatsächlich, dass ihr unter diesem Artikel kommentiert.
0:51:20–0:51:25
Dass ihr dabei seid. Und wenn ihr schon was fertig habt für den 8.,
0:51:25–0:51:29
das am 8. veröffentlicht wird, dann bitte auch da schon gerne verlinken.
0:51:29–0:51:33
Denn dann kann ich das alles sammeln, kann es nochmal unter meinem eigenen,
0:51:34–0:51:39
wie klingt dein Tag-Tag-Beitrag veröffentlichen und kann es vor allem dann auch
0:51:39–0:51:42
alles in diesen Haftdaffer-Feed zum Projekt reinziehen.
0:51:45–0:51:50
Man kann das ja so machen, dass man eben bei Haftdaffer einzelne Episoden von
0:51:50–0:51:57
Podcasts in einen neuen RSS-Feed gießt und da also so ein bisschen kuratieren kann.
0:51:59–0:52:03
Und das habe ich jetzt also angefangen auf eine Idee von Klaus Backhaus hin.
0:52:03–0:52:05
Vielen Dank dafür nochmal, das ist wirklich super.
0:52:05–0:52:09
Auch wenn das im Augenblick noch ein bisschen Arbeit macht, das ist sehr schlecht,
0:52:10–0:52:11
bis gar nicht zu automatisieren.
0:52:12–0:52:16
Zumindest für mich nicht im Augenblick. Und das, ja, mein Gott,
0:52:16–0:52:17
da mache ich es halt händisch.
0:52:17–0:52:21
Und es geht auch leider nicht mit allen, weil wir auch ein paar Leute dabei
0:52:21–0:52:27
haben, die keinen Permalink zu ihrem MP3 mitschicken.
0:52:27–0:52:31
Wenn zum Beispiel jemand nur bei YouTube veröffentlicht, hatten wir auch mal,
0:52:31–0:52:36
war auch mal einer, was ich total gut fand, weil zu den Geräuschen dann immer
0:52:36–0:52:38
auch noch passende Bilder liefen.
0:52:39–0:52:42
Aber da habe ich halt dann keinen MP3. und wenn ich kein MP3 habe,
0:52:42–0:52:45
dann kann ich das nicht in den Haftafler-Feed mit aufnehmen und dann ist.
0:52:47–0:52:52
Halt der halt in diesem Feed nicht vertreten, so schön, dass was er da gemacht
0:52:52–0:52:56
hat, dann in diesem Fall auch tatsächlich war vielleicht gibt es da irgendwann
0:52:56–0:52:58
auch nochmal eine Lösung ich weiß es noch nicht, das werden wir sehen,
0:52:59–0:53:02
Muss ich mir mal angucken. Wichtig ist ja erstmal, dass ihr alle mitmacht.
0:53:02–0:53:08
So viele Leute wie möglich sollten mitmachen, das in ihren Blogs und Podcast-Feeds,
0:53:08–0:53:13
einbauen und selbstverständlich auch davon erzählen und andere dazu animieren.
0:53:13–0:53:17
Denn ich persönlich mag das total gerne, Geräusche zu hören.
0:53:18–0:53:23
Einfach nur mal so ein bisschen Atmo stehen lassen und einfach mal laufen lassen.
0:53:23–0:53:27
Also ich sage immer so mindestens 30 Sekunden sollten das schon sein.
0:53:28–0:53:32
Das kann aber auch eine Collage werden. Ich habe auch Leute dabei,
0:53:32–0:53:35
die immer so 10, 12 Minuten Geräusche abliefern.
0:53:37–0:53:39
Finde ich auch immer ganz spannend, das mal zu hören.
0:53:41–0:53:43
Weil die halt dann wirklich auch den ganzen, ich muss ja hier so ein bisschen
0:53:43–0:53:47
entschuldigen, dass ich mit der Jacke so raschle, aber mein Kopfhörer ist aus
0:53:47–0:53:51
dem Ohr gefallen. Deswegen muss ich den wieder reinfummeln und dann macht es halt Geräusche.
0:53:52–0:53:55
Finde ich auch total großartig, wenn es Leute gibt, die sich wirklich die Mühe
0:53:55–0:54:00
machen, ihren kompletten Tagesablauf nachzuzeichnen mit Geräuschen.
0:54:00–0:54:01
Das finde ich total geil.
0:54:02–0:54:06
Ich bin ja immer eher puristisch und überlege mir halt immer,
0:54:07–0:54:11
was ist die Tätigkeit, die ich an dem Tag hauptsächlich mache.
0:54:11–0:54:14
Was habe ich hauptsächlich zu tun?
0:54:15–0:54:19
Zum Beispiel im Büro sitzen und Beiträge schreiben. Dann habe ich halt die ganze
0:54:19–0:54:21
Zeit nur so Tastaturgeklapper eingespielt.
0:54:24–0:54:28
Das reicht ja schon also man muss da gar nicht so viel Aufwand treiben,
0:54:28–0:54:31
aber je mehr Aufwand ihr treibt desto geiler finde ich es ehrlich gesagt
0:54:31–0:54:35
und das animiert mich auch mir da ein bisschen mehr Arbeit mitzumachen mit der
0:54:35–0:54:39
ganzen Geschichte und das werde ich jetzt dann ich weiß noch nicht wie mein 8.
0:54:39–0:54:42
Januar aussieht aber es wird,
0:54:43–0:54:50
Also zumindest das Audio-Ergebnis davon wird ein bisschen großflächiger ausfallen.
0:54:50–0:54:52
Und es wäre schön, wenn du da einen toten Winkel checken würdest,
0:54:52–0:54:55
denn ich bin da in dem Winkel drin. Ja, dankeschön.
0:54:57–0:55:00
So, diese ganzen Geschichten, das wollte ich noch erzählen. Und ich hatte noch
0:55:00–0:55:06
irgendwas, was ich euch noch mit auf den Weg geben wollte für diese Woche.
0:55:06–0:55:07
Aber ich weiß es nicht mehr.
0:55:08–0:55:10
Ich werde das gegebenenfalls nachtragen, wenn es mir wieder einfällt.
0:55:11–0:55:17
Und falls es mir nicht einfällt, dann hört ihr jetzt das Outro von Jörn Schaas für einen Podcast.
0:55:17–0:55:22
Ich wünsche euch eine fantastische Woche, sage vielen Dank fürs Zuhören und,
0:55:23–0:55:25
ja, gute Fahrt in diesem Fall jetzt.
0:55:26–0:55:27
Wir hören uns, tschüss.

 

Mit Bezug auf diese Episoden:

Das Kleingedruckte:

Diese Jörn Schaars feiner Podcast-Episode wurde am 04.01.2016 aufgenommen und veröffentlicht. Sie steht unter Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International License-Lizenz. Zu hören ist: Jörn Podcastcover: Siegfried Fock, Tobias Migge Musik: Jason Shaw („Jenny’s Theme„, CC-BY-SA)

2 Kommentare zu „JSFP092: Im Auto podcasten“

  1. Hallo, lieber Jörn,

    bei der Auszahlung meines flattr-Guthabens wurden (soweit ich das in dieser Unübersichtlichkeit sehen konnte) von flattr UND dem Moneybooker Skrill insgesamt ca. 18% an Gebühren abgezogen.

    Ich persönlich zeige „meine Zuneigung“ inzwischen meist in Form von Amazon-Gutscheinen, die schon ab Kleinstbeträgen möglich sind oder mit Einkäufen über den Amazon-Werbelink des jeweiligen „Beschenkten“.

    Liebe Grüße von der „geistesgegenwärtigen“ Dotti

    1. Auf Dich ist Verlass, vielen Dank für die Aufklärung!

Um von deinem eigenen Blog zu antworten, füge hier den Permalink zu deinem Antwort-Post ein. Deine Antwort erscheint (u. U. nach einer Freigabe) hier als Kommentar. Wenn du deine Antwort aktualisieren oder entfernen willst, kannst den Post bei dir einfach updaten oder löschen und die URL hier erneut eintragen. (Klingt komplizierter, als es ist, ehrlich!)