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Moin und herzlich willkommen zu Jörn Schaars feinem Podcast Episode 280.
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Ich bin Jörn Schaar und ihr seid es nicht.
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Kleine Vorbemerkung, es ist heiß in Nordfriesland und deswegen ist das Fenster
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auf und die Tür, damit hier ein bisschen Luftzug durchgeht und ich nicht komplett
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eingehe hier unterm Dach.
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Wenn es also ein paar Nebengeräusche gibt, dann bitte ich das zu entschuldigen.
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Beginnen wir mit dem Corona-Update wie üblich in diesen Tagen.
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Kurz nach der Aufzeichnung,
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ich hatte ja vergangene Woche am Sonnabend schon aufgezeichnet und am Sonntag
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veröffentlicht und an diesem Sonntag waren wir im Wohnwagen und haben es uns
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gut gehen lassen und wir haben einen längeren Tagesausflug gemacht,
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waren ein bisschen unterwegs und zwar nach Eckernförde.
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Das war total nice, weil es halt einfach eine schöne Stadt ist und Strand direkt in der Innenstadt.
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Da waren wir nun nicht, weil es schon auf der Anreise klar war, es würde voll sein.
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Aber wir sind ein bisschen durch die Fußgängerzone flaniert,
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weil wir Bock auf Waffeln hatten.
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Wir wollten unbedingt Waffeln essen und waren dort in einem Eiskaffee.
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Und ich weiß nicht mehr, wie es hieß. Verdammt, ich wollte mir das aufschreiben.
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Ist mir jedenfalls aufgefallen, A, die haben verdammt leckere Waffeln und B,
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wirklich perfekter Umgang mit dieser ganzen Corona-Thematik.
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Wir waren noch nicht richtig auf dem Gelände der Außenbestuhlung,
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da kam schon jemand zu uns und zeigte uns den Tisch und legte uns eine Speisekarte hin,
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wo mit einem Kugelschreiber gleich so ein vorbereiteter Zettel drangeheftet war für unsere Daten.
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Da stand auch gleich drauf, wofür die verwendet werden, also DSGVO-Belehrung
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gleich mit dazu, inklusive Löschfristen und wenn wir mehr Infos hätten,
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dann gäbe es die im Laden, könnten wir anfordern.
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Auch so Personal, alle mit Maske und auf Abstand bedacht und so weiter.
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Also das hat richtig gut funktioniert. Da war ich sehr begeistert.
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Anders am Donnerstag, da fand eine Corona-Demo statt.
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Eine Hygienedemo oder eine Demonstration für weniger Corona.
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Was weiß ich. Auf jeden Fall auf dem Husumer Marktplatz.
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Vorne schwurbelte jemand was halbwegs Zusammenhangloses. Ich wollte da wirklich
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nicht zuhören. Das war mir vollkommen egal.
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Als wir vorbeigelaufen sind, ging es irgendwie um Vitamine und dass die Pflanzen
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immer weniger davon hätten und so weiter und so fort. Ich wollte da nicht zuhören.
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Ich wollte auch so ein bisschen Abstand gewinnen, damit es nicht so aussieht,
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als würde ich dem zuhören.
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Ich würde sagen, da waren ungefähr 20, 30, die zugehört haben und etliche,
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die halt zufällig da waren und dann halt sitzen geblieben sind,
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weil sie halt im Schatten irgendwie ihr Eis essen wollten oder sonst irgendwas.
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Also stabil 1,4 Millionen Leute auf Abstand.
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Immerhin, ja, immerhin waren die
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auf Abstand zueinander. Das muss man ja fairerweise dann noch hochhalten.
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Ja, ansonsten, wir hatten Besuch diese Woche.
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Roddy war da, ist immer noch da, wird wohl heute irgendwann abreisen.
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Der war, weil es für mich eine komplett normale Arbeitswoche war,
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war da hauptsächlich mit der Herzdame unterwegs.
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Die haben Ausflüge gemacht, aber wir waren dann zusammen alle gemeinsam essen.
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Und zwar im Restaurant Wiesendanger. Das ist eins der Fischrestaurants von Husum.
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Ganz fantastisch. Und danach noch im Pub.
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Das war gestern Abend, vorgestern Abend am Freitag.
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Haben wir uns da das ein bisschen gut gehen lassen. Und es war sehr, sehr gut.
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Ja, und wie schon gesagt, ich hatte eine relativ normale Arbeitswoche.
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Das spektakulärste war der, nee, das zweitspektakulärste, wollen wir ehrlich sein.
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Anfang der Woche, ich glaube am Dienstag oder so, war ich in St.
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Peter-Ording, denn die haben ein neues System zur Besucherlenkung.
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Nämlich erstmal wollen sie ermitteln, wie voll das an manchen Stellen ist.
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Gibt es so ähnlich mit dem Strandticker schon an der Ostseeküste in der Lübecker
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Bucht, wo also die Strandkorbvermieter sagen, okay, jetzt sind hier so viele
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Leute am Strand, jetzt ist das voll.
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Dann rufen die eine Hotline an und dann sagt jemand, alles klar, auf Rot.
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Und dann ist dieser Strandabschnitt grundsätzlich gesperrt. Und das kann man
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dann eben auf so einer Homepage strandticker.de kann man sich das angucken.
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Und in St. Peter-Ording geht man einen etwas anderen Weg. Zum einen haben die
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nicht das Problem, dass am Strand zu wenig Platz wäre.
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Der ist 12 mal 2 Kilometer groß, da findet man noch ein Plätzchen.
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Die Schwierigkeit sind die Zugänge, also Strandparkplätze, die Zufahrten dahin und auch die Fußwege.
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Also alle Wege an den Strand sind eben das Problem, da wird es halt mal eng.
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Und dafür gibt es jetzt also ein System, das mit Kameras und Lasersensoren die
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Zu- und Abgänge misst und auch wie viele Leute sich vielleicht in einem Bereich aufhalten.
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Zum Beispiel gibt es so einen schmalen Streifen Fußgängerzone auf dem Weg von
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der Ortsmitte zur Seebrücke.
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Und da haben sie jetzt also so ein System entwickelt, was also alle Minuten
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ein Foto macht. Das wird automatisch analysiert.
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Und dieses System zählt dann eben, wie viele Menschen da sind,
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ohne einzelne Personen zu erkennen oder zu verfolgen und schmeißt das Bild nach
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ein paar Millisekunden dann wieder weg.
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Darüber haben wir gesprochen. Ich habe das im Radio ein bisschen erklärt für
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die Nachrichten und auch ein bisschen
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ausführlicher noch in einem anderen Kollegengespräch, wie man sagt.
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Das hat also ganz gut funktioniert und ja, ich war dann halt einfach einen netten
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Tag in St. Peter-Ording.
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Mir ist es da sowieso ganz häufig zuvor und im Sommer erst recht und jetzt halt
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noch mal mehr und es gibt Leute, die das mögen und die da gerne hinwollen.
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Du hast Sylt und St. Peter-Ording und dann lange nichts an der Westküste von
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Urlaubsorten her. Sollen sie mal alle machen.
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Mittwochabend waren wir noch Perseiden gucken. Das war toll.
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Ja, so ein kleiner, nennen wir es mal Mini-Ausflug irgendwie.
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Wir sind dann so gegen 22 Uhr, 22.30 Uhr losgefahren, raus zum Dockkoog.
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Hatten Picknick-Decken dabei und haben uns dann da irgendwo auf die Wiese gelegt.
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Mit Blickrichtung so ganz grob nach Nordost.
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Und haben da einfach, ich würde sagen, eine Stunde oder so gelegen.
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Und einfach in den Himmel geguckt. Das sollte man viel häufiger machen.
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Das ist ja so fantastisch.
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Die ganzen Sterne zu sehen. Da ist tatsächlich an der Stelle relativ wenig Lichtverschmutzung.
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Wahrscheinlich findet man irgendwo noch Orte, wo noch weniger ist.
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Vielleicht irgendwo auf einer Hallig oder auf Nordstrand. Da muss man sich aber
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dann halt auskennen und muss irgendwo eine Ecke finden, wo man hin kann und
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wo nicht zufällig irgendwelche Kühe stehen. Das ist ja auch immer schwierig.
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Aber das war richtig schön, da einfach rumzuliegen und Sterne anzugucken und
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dann eben auch die Sterne schnuppen. und da haben wir ein paar schöne gesehen.
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Nicht so viele, wie ich gedacht hätte, aber wir waren, glaube ich,
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auch ein bisschen früh wieder weg,
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und der Höhepunkt, die größte Anzahl war ja sowieso in den Nachmittagsstunden
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des Mittwochs, also von daher haben wir den Höhepunkt ja ohnehin verpasst,
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von daher, aber es hat sich trotzdem gelohnt.
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Ich wüsste gar nicht, wann ich das letzte Mal mich irgendwo hingelegt habe,
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um die Sterne zu beobachten.
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Vorher haben wir übrigens noch gegrillt, das habe ich ganz vergessen.
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Der Grill war mal wieder an und ich war mal wieder bei unserem Stadtschlachter Clausen.
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Das ist einfach ein sehr, sehr guter Schlachter, wobei Schlachter ist der norddeutsche
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Ausdruck für Metzger oder Fleischer.
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Also es ist nicht so, dass die selber schlachten, aber die kaufen halt irgendwie
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von regionalen Leuten ein, lassen die Viecher dann im Husumer Schlachthof schlachten
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und auch zerlegen und den Rest machen die dann selber.
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Und es gab also Hühnchen, Schwein und die hatten Flanksteak da vom Grill.
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Ich bin ja ein riesen Flanksteak-Fan. Es gab da schon mal ein paar Eindrücke
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von in einer Podcast-Folge, werde ich euch verlinken.
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Damals musste ich mir das wirklich kommen lassen, weil der Metzger in Heide
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gesagt hat, das ist immer US-Fleisch, denn deutsches Flanksteak,
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das ist nicht so gut und die Rinder werden anders gezüchtet, bla bla bla.
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Ich habe ganz vergessen nachzufragen, wo die das jetzt her hatten.
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Aber ich weiß eigentlich, dass die regional einkaufen. Von daher,
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ja, es war cool. Es war richtig lecker.
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Es war natürlich ein mordsmäßiger Lappen, möchte man ja fast sagen.
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Ich glaube, es waren ungefähr zwei Kilo Fleisch.
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Und auch mit der Zubereitung hat es richtig gut geklappt. Das klappt immer besser.
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Also der Grill und ich, wir gewöhnen uns langsam aneinander.
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Folgetag gab es die Reste davon nochmal zum Mittag und zum Abendessen.
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Das war doch reichlich, was wir da hatten.
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Ja und Donnerstag hätte ich eigentlich…
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Am Donnerstag hätte ich eigentlich nach Westerhever gesollt.
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Westerhever eigentlich eine sehr schöne, einsame Gegend von Nordfriesland.
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Halbinsel Eiderstedt ganz in der Nähe von St. Peter-Ording.
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Es steht ja der berühmteste Leuchtturm Deutschlands.
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Dieser Leuchtturm und da in der rechts und links daneben zwei kleine Häuser
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auf so einer Warft, ganz weit ab im Deichvorland.
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Richtig hübsch da, also wirklich auch ein lohnendes Ausflugsziel kann man echt gut mal machen.
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Man parkt da auf so einem Parkplatz
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innendeichs und läuft dann ungefähr eine Dreiviertelstunde bis zum Leuchtturm.
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Und außerhalb von Corona-Zeiten gibt es dann da auch Führungen und irgendwie
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die Schutzstation Wattenmeer bietet da noch irgendwie Wattwanderung an und Kram.
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Das ist wirklich nice, das kann man mal machen.
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Und das hat sich auch der Herr Söder gedacht, der dann gesagt hat,
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ja, ich komme dann mal und gehe mal ganz privat mit meinem Freund Daniel Günther,
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dem schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten, im Watt spazieren und wer
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kommen will, der kann kommen.
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Es war kein öffentlicher Termin. Das heißt, wer kommen will,
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kann kommen, ist falsch.
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Es war ein presseöffentlicher Termin und es waren ursprünglich keinerlei lokale
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Politiker dazu eingeladen, also nicht die örtlichen Bundestagsabgeordneten,
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keine Landtagsabgeordneten aus der Region, keine Ortsbürgermeister oder, oder, oder.
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Und dabei gab das auch so ein bisschen Verwerfung, weil natürlich der örtliche
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Bürgermeister sich dann übergangen fühlte und gesagt hat, ich muss aber auch dabei sein.
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Dann auch die Landespolitik, weiß ich jetzt gar nicht, wie die das gesehen haben.
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Aber das Spannendste war ja eigentlich…
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Der Plan war ursprünglich, dass wir uns alle treffen um 15.15 Uhr am Deichparkplatz
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und dann gemeinsam mit den beiden Ministerpräsidenten und deren Tross rausgeführt
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werden von jemandem von der Schutzstation ins Watt,
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da eine kleine Runde drehen und dann zum Leuchtturm gehen. So, das war der Plan.
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Und dann haben sich 60 Journalisten angemeldet, die mitwollten.
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Und da hat das Land gesagt, das ist jetzt aber doof, weil wir ja selber die
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Grenze, die Personenobergrenze für Wattführungen auf 50 Personen begrenzt haben.
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Das heißt, das wäre gar nicht möglich gewesen.
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Ja, und dann haben sie gesagt, da machen wir einen Fotopunkt im Watt.
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Haben da also was abgesperrt mit so einer 200 Meter langen Leine,
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dass die Fotografen und die Kamerateams eben auch schön auf Abstand stehen können zueinander.
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Und die Ministerpräsidenten würden
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sich dann darauf zubewegen und daran entlang gehen und weiß der Geier was.
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Und würden dann eben zum Leuchtturm gehen und dort nochmal sprechen.
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Denn das ist das Nächste, weswegen es Verwerfungen mit der lokalen Politik gab.
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Also es sollte ein rein privater Termin werden. Es war gar nicht angedacht,
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dass irgendjemand über irgendwelche lokalen Themen spricht.
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Trotzdem, wenn sie schon mal am Leuchtturm sind, dann wollten sie sich auch
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hinsetzen mit den Leuten von der Schutzstation Wattenmeer, die da also FÖJ machen
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und so weiter und wollten mit denen reden.
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Und das war das, was dann den örtlichen Bürgermeister so genervt hat,
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denn er ist selber Landwirt und er und seine Kollegen, Landwirte von Eiderstedt,
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haben halt das Problem, dass zweimal im Jahr ganz viele Nonnengänse,
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auf ihrem Vogelzug eben da Rast machen, auf Eiderstedt und an anderen Stellen
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von der nordfriesischen Nordseeküste,
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um sich da eben ein paar Tage lang die Bäuche voll zu hauen,
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um Energie zu sammeln für den anstrengenden Flug, entweder eben in den Süden
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oder wieder nach Hause Richtung Sibirien.
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Das ist ein Riesenproblem, weil die denen die Wiesen leer fressen und die interessiert
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gut und weiß der Geier was. Das ist also richtig doof.
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Darüber wollten sie gerne sprechen, weil sie brauchen da echt Entschädigung.
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Genauso das Thema Wolf und Schafszüchter und so weiter und so fort.
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Das wollten sie alles ansprechen und haben gesagt, die doofen Ökos dürfen jetzt
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reden und wir nicht. Fanden sie blöd. Naja.
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Und das war, glaube ich, dann der Grund, warum eben dann zumindest später der
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Ortsbürgermeister eingeladen worden ist.
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Zumindest liest es sich so in den entsprechenden Zeitungsartikeln darüber.
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Und dann fand das ja aber alles gar nicht statt. Also ganz viel Rauch um nichts, denn am Tag vorher,
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am Abend vorher, 19.30 Uhr, twitterte Söder, dass er nicht kommen kann,
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weil er diese kleine Corona-bedingte Panne im Freistaat hat,
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dass also sie irgendwelche Teststationen aufgebaut haben, haben da auch über
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40.000 Leute getestet, die aus dem Urlaub zurückgekommen sind.
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Und weil sie das aber alles per Hand in der Excel-Datei reinschreiben mussten,
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dauerte das dann doch sehr lange, bis die Leute ihr Ergebnis bekommen haben.
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Und naja, da waren dann halt auch ungefähr 1000 Positivgetestete dabei,
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die über Tage nichts davon erfahren haben und mindestens einer von denen ist
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nach Zeitungsinformationen,
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dann weitergefahren nach Hamburg und hat da eben Leute getroffen,
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Familienbesuch, eine kleine Party, sowas. Läuft richtig gut.
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Naja, konsequenterweise hat Söder dann gesagt, dann komme ich halt nicht,
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denn ich werde jetzt auf der Brücke gebraucht und da hat er natürlich auch recht,
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Denn so nutzt ihm das doppelt.
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Er ist in Bayern derjenige, der die Zügel in der Hand hält.
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Er ist im Norden, macht er sich nicht zum Vollspaten, weil er eben nicht da ist, wo er hingehört.
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Also von daher hat er im Prinzip dann alles richtig gemacht.
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Und ich hatte einen Tag frei. War ja auch schön.
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Das eigentliche Highlight ist natürlich jetzt gerade die Veranstaltung,
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die auch noch läuft, das Remote Podstock.
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Eigentlich wären wir ja jetzt gerade in der Nähe von Hildesheim und würden Podstock feiern.
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Diese wunderbare Veranstaltung, wo immer so ungefähr 120 Podcast-EnthusiastInnen
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zusammenkommen und einfach drei Tage flauschigstmöglich eskalieren.
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Da ist so eine Kulturherberge. Ich habe da schon tausendmal drüber gesprochen.
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Ein Podstock ist einfach eine Veranstaltung für sich.
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Da kommen Leute zusammen, die gleiche Interessen teilen und es ist immer sehr,
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sehr angenehm, sehr, sehr nett.
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Leute, die sich das Ticket nicht leisten
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können, werden von der Community dahingetragen im übertragenen Sinn.
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Also ich weiß nicht, wir haben letztes Jahr haben wir für ein Pärchen,
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die haben halt gesagt, so schade, wir können dies ja nicht kommen,
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wir können uns das Ticket nicht leisten, von der Anreise ganz zu schweigen.
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Und das dauerte irgendwie keine 24 Stunden, da war das Geld zusammengesammelt,
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weil halt alle irgendwie ein bisschen was in den Hut geschmissen haben und dann
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hatten sie halt ihr Ticket. Und so ist da der Spirit.
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Also das ist so eine sehr offene Willkommen sei bei uns, wie du bist Stimmung, die ich da wahrnehme.
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Und das findet leider dieses Jahr nicht statt, was alle sehr,
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sehr traurig gemacht hat.
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Aber es ist natürlich vernünftig, das genau so zu machen in diesen Tagen, ohne Frage.
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Und wäre wahrscheinlich von den Auflagen her jetzt auch gegangen,
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weil es halt hauptsächlich draußen stattfindet und man hätte auch die Innenanteile
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irgendwie wahrscheinlich nach draußen verlegen können.
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Aber ehrlich gesagt, mit den Zahlen, die wir jetzt wieder haben.
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Perfekte Entscheidung, das genau so zu machen. Und wer weiß denn,
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ob das Wetter so ist, wie es jetzt heute ist mit 30 Grad.
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Es hätte ja auch sein können, dass wir drei Tage Regen haben.
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Und dann sitzen wir zusammen mit 100 Leuten in einer ehemaligen Jugendherberge,
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die, ich würde mal sagen, grob für die Hälfte ausgelegt ist,
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eigentlich. Denn wir eskalieren da halt auch ziemlich doll, was den Platz angeht.
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Es ist halt viel mit Camping, mit draußen kochen und so weiter.
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Und das geht halt auch nur, wenn das Wetter dafür ist.
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Naja, also insofern war das schon genau richtig, so traurig es eben ist.
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Und jetzt haben sie sich also dann überlegt, kurz nach der Absage,
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dass sie das Ganze in eine Online-Veranstaltung umwandeln.
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Die läuft jetzt zum Zeitpunkt der Aufnahme auch noch.
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Jetzt ist nur gerade was dran, wo ich jetzt inhaltlich nicht so davor bin.
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Und dadurch dann nutze ich die Zeit und mache hier ein bisschen Podcast selber.
0:17:16–0:17:19
Ja, also was da passiert ist, dass man also,
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die haben sich erstmal grundsätzlich ein Programm überlegt, was gestreamt werden
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sollte und haben dann das noch geöffnet und haben noch sich überlegt,
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wie können wir das noch weitermachen und haben also einerseits eben eine Reihe
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von Veranstaltungen, die.
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Die zugeliefert wurden, also in Form von, jetzt wird es wieder so technisch,
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also es gibt ja dieses Studio-Link,
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mit dem wir zum Beispiel das Nord-Süd-Gefälle aufzeichnen oder auch viele Episoden
0:17:48–0:17:53
vom Haialarm-Podcast, das ist einfach eine Software, mit der man über Voice-Over-IP
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in HiFi miteinander sprechen kann und es klingt dann so, als säße man in einem
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Raum und es fühlt sich tatsächlich auch so ein bisschen so an.
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Es ist so ein bisschen wie telefonieren, nur geil.
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So, würde ich es mal beschreiben. Und darüber kann man eben auch einen Livestream
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machen oder man kann halt so, das war jetzt das Konzept hier,
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eine Zentralstelle anrufen und sein Signal da hinschicken und von dort wird
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es dann nochmal audiomäßig im Blick behalten und in den Stream geschickt, in den offiziellen.
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Und parallel dazu gab es eben auch die Möglichkeit auf einem zweiten Slot,
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da wurde dann automatisiert zwischen den Streams hin und her geschaltet.
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Das war auch noch eine Option.
0:18:36–0:18:41
Und heute am Sonntag ist dann so ein Workshop-Programm, wo man entweder nur
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Audio oder nur Video streamen kann nach dem gleichen Prinzip.
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Weil das eben so eine, ja, normalerweise ist das halt so eine Puschelveranstaltung,
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wo wir halt alle zusammensitzen und uns das anhören oder halt auch nicht,
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gibt es jetzt eben das Online-Äquivalent dazu.
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Also man kann auch gleichzeitig dann auf dem zentralen Portal mein.podstock.de
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ein virtuelles Lagerfeuer anzünden.
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Das ist dann eine Sitzung in einer BigBlueButton-Instanz und kann da mit Leuten chatten.
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Supergeil. Oder man macht es halt so wie wir und macht ein digitales Hörpicknick.
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Und das ist halt das, was wir bei uns im Garten gemacht haben.
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Ich habe es immer Sektion Nordfriesland genannt. Meine Frau hat das Hashtag
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Deich Podstock erfunden in Anlehnung an unsere kleine Gartenparty vor einem Jahr.
0:19:33–0:19:39
Wir hatten, ja, also wir haben unseren Gartentisch gehabt, da haben wir so ein
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Pavillon drüber gestellt, dass wir ein bisschen Schatten hatten und eben eine
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Konstruktion aus zwei Tischen,
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weil von hier aus auch insgesamt vier Programmpunkte teilweise komplett,
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teilweise mitbespielt wurden.
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Also Rüdiger und Martin haben am Podquiz teilgenommen von hier aus,
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Gesche und Abby haben gepodcastet Martin hat noch eine Solo-Folge gemacht also
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er hat dann die Nullnummer und die erste Episode seines Podcasts
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„Stichwort Städereform“ aufgezeichnet, die jetzt halt noch am Start gehen soll,
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und später war Martin auch noch beim Podetry Slam dabei, das alles von hier,
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von uns, aus dem Garten ich hatte also meinen Audiokram so weit wie möglich rausgestellt,
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Das Notebook, Audiointerface, eine Monitorbox, damit man auch die anderen hört, Headsets.
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Und habe das dann alles irgendwie so zusammengefrickelt. War ein bisschen stressig,
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ehrlich gesagt, weil ich mit ein paar Sachen einfach in der Konfiguration so
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noch nichts zu tun hatte.
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Aber es hat alles super funktioniert.
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Und mit einer sehr hohen Fluptizität hat das Ganze stand.
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Ich war wirklich beeindruckt. Also Podstock ist Audio- und Videomäßig schon,
0:20:53–0:20:59
finde ich, immer sehr professionell und das hat es dieses Mal auch nochmal wieder unter Beweis gestellt,
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was ambitionierte Hobbyisten so hinbekommen, ist echt beeindruckend.
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Genau, also wir hatten zwei Programmpunkte direkt aus dem Garten und zwei Beteiligungen,
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das Ganze eben, so wir hatten dann noch, was hatten wir denn,
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Roddy hatte Chili gekocht und wir waren dann alles in allem,
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glaube ich, irgendwie acht Leute, die da waren.
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Und hatten eben eine schöne Zeit. Rüdiger hatte noch irgendwie zum Pavillon
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so ein paar Lichterketten dazu gemacht, die wir abends angemacht haben.
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Und es war wirklich so eine fantastische Veranstaltung, halt so nah an Podstock, wie es nur geht.
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Und ich habe noch nicht mal wirklich am virtuellen Lagerfeuer gesessen,
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sondern wir waren wirklich im Garten, haben den Stream laufen lassen und wenn
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wir halt dran waren, dann kam der halt aus
0:21:45–0:21:50
der Monitorbox statt aus dem WLAN-Lautsprecher und es war richtig nice.
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Und abends haben wir noch irgendwie, Da war ich aber schon halb im Bett.
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Da haben wir uns nochmal ins Lagerfeuer eingeloggt. Das ist halt auch schwierig.
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Du kannst halt, wenn du mit acht Leuten am Tisch sitzt, wo sich irgendwie drei
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oder vier Gespräche gleichzeitig abspielen, dann auch noch in so ein Video-Chat-Tool
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rein, wo irgendwie 20 oder 30 andere Leute drin sind.
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Das hat halt einfach nicht funktioniert. Deswegen haben wir uns das gleich geschenkt.
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Aber ich werde mich da gleich nochmal einloggen für den Rest des Abends und
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nochmal gucken, wie es so läuft, wie es so war, wie es so ist. Ja, Podstock.
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Funktioniert auch remote. Also mit dem, so wie wir es gemacht haben hier für
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uns, war es wirklich eine schöne, angenehme Veranstaltung in einem angenehmen Kreis.
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Und ich weiß auch, dass Leute, die bei sich zu Hause einfach nur saßen, einfach nur,
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das klingt so abwertend, aber die halt das mit dem Laptop, Notebook,
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Tablet, was auch immer, zu Hause genossen haben, auch die hatten,
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glaube ich, eine ganz, ganz gute Zeit.
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Zumindest habe ich noch nichts anderes wahrgenommen einige, doch einige haben
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geschrieben mich macht das zu traurig gerade, ich habe zu doll Heimweh.
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Ich bin dann nächstes Jahr wieder dabei das habe ich auch wahrgenommen aber,
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ja, es hat eben, für mich hat es super funktioniert und ich freue mich drauf
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gleich noch ein bisschen am Lagerfeuer zu sitzen, das wird super.
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Dann nur noch zwei kleine Podcast-bezogene Hinweise.
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Zum einen die neue Nord-Süd-Gefälle-Folge ist da mit leichten technischen Problemen.
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Tatsächlich gibt es manchmal so Momente, wo ich die Möglichkeiten von Auphonic
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nicht hundertprozentig durchschaue, wo ich auch irgendwie was nicht verstehe.
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So in diesem Fall war es halt so, es war am Tag der Aufzeichnung auch wieder
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wahnsinnig heiß, ich hatte hier das Fenster offen und dachte,
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wenn wir jetzt sowieso immer mal wieder Straßengeräusche hören,
0:23:41–0:23:45
dann kann ich ja auch mein Atmo-Mikrofon rausstellen und kann die halt so drunter mischen,
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damit es ein bisschen schicker klingt.
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Ich dachte, dass das schick ist, wollen wir ehrlich sein. Ich habe für mich
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gedacht, das ist ein nettes kleines Gimmick, das kann man so machen.
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Und habe das alles zusammengemischt in Ultraschall, dann rausgerendert,
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zur Auphonic gespielt. Jetzt wird es übrigens wahnsinnig technisch.
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Das ist jetzt wirklich super nerdig, super zum Einschlafen auch.
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Und dann kann man halt einstellen, dass diese Spur im Hintergrund laufen soll.
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Und ich fand, dass ich das vom Pegel her so ausgelenkt habe,
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dass es gut im Hintergrund lief, aber nicht gestört hat. Und habe das auch so
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auf die Einstellungen übertragen, dass da nichts weiter mit passieren soll auf dieser Spur.
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Das hat aber irgendwie nicht geklappt. Also offenbar gab es an einigen Stellen,
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wurde das nicht nochmal ein bisschen abgesenkt, sondern verstärkt.
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Und zwar so doll, dass man dann uns teilweise gar nicht mehr gehört hat.
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Das haben uns Leute zurückgemeldet über Twitter und den Blog.
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Und gut, konnte ich jetzt gestern nicht mehr reparieren, habe ich heute Morgen
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gemacht, aber jetzt ist die Folge wieder online.
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Und da muss ich ja sagen, sind einfach die Leute von Auphonic so fantastisch,
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denn wenn man so einen Fehler gemacht hat, dann kann man den kostenlos korrigieren.
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Und das geht einfach dadurch, dass man bei der Produktion auf „Edit“ drückt und
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solange sich die Ausgangsdaten nicht ändern, also sprich, wenn man keine neuen Dateien hochlädt,
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dann kann man das einfach nochmal neu starten mit neuen Einstellungen und es
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wird einfach genauso durchgerechnet ohne dass was vom.
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Zeitguthaben dafür verbraucht wird das finde ich total nice,
0:25:26–0:25:30
hat mir wirklich geholfen denn ich habe es dann nochmal dreimal durchrechnen
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lassen bis ich dann gesagt habe, okay, jetzt haben wir noch so ein bisschen
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Restgeräusch übrig aber nicht so viel, dass es stören könnte.
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Hoffe ich. Mal gucken, ob das vielleicht auch jemand noch ein bisschen anders sieht.
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Ganz ähnlich bin ich verfahren mit der neuen Haialarm-Episode,
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die wir auch schon aufgezeichnet haben. Nummer 50, ganz aufregend,
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kommt am 20. August in eure Podcatcher.
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Und diesmal haben wir ein bisschen was anders gemacht. Wir haben nämlich das
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Spiel „Maneater“ gespielt,
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wo man in die Rolle eines Hais schlüpft und im ersten Level durch irgendwelche
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Südstaaten-Sümpfe schwimmt, um dort Robben, Schildkröten und später auch Alligatoren zu fressen.
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Das wird ganz aufregend. Das ist tatsächlich wirklich ein cooles Spiel,
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das richtig Spaß macht. Ich bin halt kein Gamer. So, das war ich noch nie.
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Ich hatte als Kind irgendwie so ein Sega Mega Drive. Der hat ein Steuerkreuz,
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Menü und Start und dann noch drei weitere Buttons.
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Und damit hatte ich schon genug zu tun. Und bei der Xbox sind es jetzt halt
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zwei Joysticks, ein Steuerkreuz, vier Tasten und dann nochmal vier Trigger-Tasten,
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die alle benutzt werden.
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Und zum Teil gleichzeitig und mit mehreren Funktionen, z.B.
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Der rechte Joystick, damit steuert man ob man rauf, runter oder nach rechts
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und links schwimmen möchte.
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Wenn man den nach unten drückt, also rein drückt in das Gamepad,
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dann wendet man sich sozusagen der drohenden Gefahr zu.
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Das hat mich komplett überfordert. Also ja, ich habe da keine Routine drin.
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Aber wie gesagt, hatte ich noch nie.
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Also als Kind, das war für uns tatsächlich, das war früher immer so ein Highlight.
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Am Wochenende sind unsere Eltern mit uns irgendwie in die nächstgrößere Stadt gefahren.
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Da gab es irgendwie so eine Karstadt-Filiale mit einer riesen Spielzeugabteilung.
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Und da standen eben auch zwei Konsolen. Ich weiß gar nicht mehr welche.
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Keine Ahnung, ist auch völlig unerheblich. Und da war immer eine Traube Kinder drumherum.
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Halt Kinder aus der Stadt, die nachmittags sowieso immer da waren,
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um dort kostenlos Videospiele zu spielen.
0:27:37–0:27:40
Dann haben wir uns halt dazugestellt, haben ein bisschen mitgeguckt und haben
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gesagt, so ja, dürfen wir auch mal spielen?
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Und dann war halt immer so die Verabredung, ja okay, bis einer stirbt in dem Spiel.
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Bis du halt irgendwie so versagst und jetzt fängst du dann an irgendwie und
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kannst die Steuerung nicht, kannst das Spiel nicht, nach zwei Minuten machst
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du irgendeinen Fehler, bist weg.
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Also stellst du dich wieder hinten an.
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Und das waren halt irgendwie dann so zehn Vollprofis, die halt dann irgendwie
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Level um Level gespielt haben, für uns war es dann einfach super langweilig und genauso,
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analog dazu, wenn ich Freunde besucht habe, die irgendwelche Konsolen hatten,
0:28:10–0:28:14
die halt auch da den ganzen Nachmittag dran gezockt haben und super routiniert
0:28:14–0:28:16
waren bei irgendwie hier „Street Fighter“ oder wie das hieß,
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mein Kumpel Daniel, der kannte alle Moves von allen Figuren und alle Spezialtricks
0:28:22–0:28:25
und das ist doch ganz einfach du musst einfach nur zurück, zurück,
0:28:25–0:28:32
zurück oben, unten A, B, B, A unten, unten, B, B, A, A, A, B und dann macht er den Feuerball.
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Ja, okay, dann versuche ich das mal und dann kommt es halt komplett durcheinander
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und er macht das halt irgendwie in zwei Sekunden und hat dann irgendwie nach
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zwei Feuerbällen gewonnen.
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Das war so meine Spiel-Experience bisher und dann hat es auch,
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glaube ich, also ich würde mal grob schätzen, dass ich danach also in den vergangenen sagen wir mal.
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25 Jahren hatte ich keine Spielkonsole mehr in der Hand.
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Und so ähnlich war dann auch meine Performance. Aber das könnt ihr euch alles
0:29:05–0:29:10
anhören in der neuen Folge vom Haialarm Podcast, wo wir das so ein bisschen
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dokumentiert haben, wie ich mich in diesem Spiel angestellt habe.
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Ich bin gespannt, ob es euch ähnlich viel Spaß macht wie uns,
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denn das war ein großes Hallo.
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Kommen wir zu den 1000 Fragen. Mache ich ja auch gelegentlich eine Liste von
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1000 Fragen an dich selbst, wo ich nicht wirklich Zielgruppe bin,
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das haben wir hier schon mehrfach besprochen, das richtet sich doch eher an
0:29:30–0:29:36
Frauen, das erkennt man in ganz vielen Fällen an der Fragestellung und ich wähle
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dann immer so ein paar Fragen aus per Zufallsgenerator,
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die ich dann beantworten möchte und zwar habe ich jetzt die 821,
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wie gut gedeihen Pflanzen bei deiner Pflege?
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Und das ist tatsächlich eine witzige Geschichte, nämlich gar nicht.
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Ich erinnere mich noch, als ich, also meine Mutter hatte, also mein Opa hatte
0:29:58–0:30:01
einen Gartenbaubetrieb und meine Mutter hat sein Talent geerbt,
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mit Pflanzen umzugehen.
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Und irgendwie gingen alle davon aus, dass ich das auch hätte. Stimmt aber gar nicht.
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Ich hatte immer mal wieder einzelne Pflanzen, die es nicht lange bei mir ausgehalten
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haben. Und als ich dann meine erste größere Wohnung bezogen habe …
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Im Volontariat in der Nähe von Koblenz, das weiß ich noch, habe ich den Umzug
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mit einem Kumpel von mir gemacht, aus einer Einzimmerwohnung in eine Zweizimmerküche Bad.
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Und wir kamen das erste Mal da rein, dritter Stock unterm Dach und hatten schon
0:30:31–0:30:33
irgendwie so zwei Kisten dabei.
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Und wir kamen rein und das war halt so, die Vorbesitzer, die Vormieter hatten
0:30:37–0:30:44
im Flur ging es rechts ab ins Schlafzimmer links ins Bad und diese Schlafzimmertür,
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die hatten sie zugemacht, weil sie da einen Schrank stehen hatten.
0:30:47–0:30:51
Da war also so ein Holzbrett davor, konnte man von außen nicht sehen, dass da eine Tür war.
0:30:51–0:30:55
Und wir sind also geradeaus durchgegangen in die Küche und er steht in der Küche,
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guckt sich so um und sagt, ja, das ist ja eine richtig schöne Wohnung hier und
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sah dann noch den Durchgang ins Wohnzimmer und guckt zu den Ecke und sagt,
0:31:02–0:31:04
ach, hier geht das ja noch weiter, das ist ja Hammer.
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Das weiß ich noch, das war so, ja, mein Gott, wir hatten halt nichts finanziell.
0:31:10–0:31:16
Jedenfalls war das die erste Wohnung, die man wirklich als solche bezeichnen konnte.
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Und da hat mein Bruder mir zum einen Zug einen Gummibaum geschenkt,
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weil er der Meinung war, dass in jeder Wohnung ein Gummibaum stehen sollte.
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Und dieses arme Ding, das ist so jämmerlich verendet bei mir.
0:31:28–0:31:33
Ich hatte nämlich zu diesem Gummibaum dann von meinen Eltern so eine Vorrichtung
0:31:33–0:31:38
bekommen, mit der man Pflanzen automatisch bewässern konnte.
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Das war im Wesentlichen eine Glaskugel und so ein Terrakotta-Konus,
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den man da, also du hast dann die Glaskugel vollgemacht mit Wasser und dann
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diesen Konus da drauf von oben und dann mit dem Terrakotta-Teil in den Pflanzkübel gesteckt.
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Und dann sollte das also da so durchdiffundieren und die Pflanzen würden dann feucht bleiben.
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Der Gummibaum war ja noch ganz klein und ich glaube, dass ich das einfach mit
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dem Wasser überdosiert habe und möglicherweise auch mit dem Dünger.
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Ich weiß es nicht. Ich wollte jedenfalls, dass es ihm gut geht und der ließ
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immer mehr Blätter hängen und hatte dann am Ende nur noch eins,
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was auch doll runterhing. Und ich hatte dann auf der Arbeit,
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ich habe da mein Volontariat gemacht und habe eine Sendung moderiert bei einem Lokalradio.
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Und wir hatten eine Pressemitteilung bekommen „der Pflanzendoktor hat Sprechstunde“.
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So bringen Sie Ihre Problempflanze mit und lassen sich von uns erklären,
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was sie für ein Problem hat.
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Schädlingsbefall oder weiß der Geier und dann kriegen wir das schon irgendwie
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hin, sagt er. Und ich kam also vorbei.
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Er hat gesagt, prima, ich bringe meine Blume mit. Ich habe meinen Gummibaum,
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der ist im Arsch und hatte den dann dabei.
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Und bin mit diesem Ding also dahin gefahren und habe das Mikro natürlich dabei
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gehabt. Es war dann auch gleich ein Thema bei uns und ein Beitrag und ich habe
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mir das also erklären lassen.
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Und das war wirklich wie im Film. Also ich habe diese Pflanze hingestellt und
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dann fiel auch das letzte Blatt noch ab und dann sagt er, ja,
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der ist tot, das sieht man ja gleich.
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Guck mal hier, der ist ja, da konnte, und da hat er dann mit dem,
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also der war schon ganz aufgeweicht von unten. Das war also viel,
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der ist komplett ersoffen.
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Das hat mir richtig leid getan. Eine andere Geschichte in dem Zusammenhang.
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Ich hatte dann ja, also mir hatte eben nicht nur diese komische Bewässerungsgeschichte,
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ist mir geschenkt worden, sondern
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auch noch eine Flasche Dünger und die brauchte ich ja dann nicht mehr.
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Also habe ich die halt, die stand so rum und habe die dann bei irgendeinem anderen
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Umzug, ich glaube nach Kiel, wiedergefunden.
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Und da hatten wir im Treppenhaus so eine, oh Gott, das war wirklich schlimm,
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ich habe mich danach wirklich in der Wohnung verbarrikadiert,
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habe da auch wieder ganz oben gewohnt und auf der Treppe zum Dachboden stand
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ein riesengroßer Fikus.
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Keine Ahnung, der war ein Monsterteil.
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Und der war total trocken. Da habe ich gedacht, ja, komm hier ein bisschen Wasser
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ran und meinst du es gut, nimmst du auch noch einen Schluck Dünger dazu.
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Und ich wusste gar nicht, offenbar kann Dünger umkippen.
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Jedenfalls hat das noch zwei Tage gedauert und dieser Fickus war komplett nackt.
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Der hat alle Blätter abgeschmissen, da war nichts mehr.
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Oh Gott, das war so unangenehm. Ich hörte dann nur irgendwie zwei Tage später
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jemanden im Treppenhaus ganz furchtbar fluchen.
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Also da war jemand wirklich, wirklich stocksauer und der Fikus ist dann auch
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verschwunden. Also der war wirklich auch tot danach.
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Ich bin also ja, um diese Frage zu beantworten, gar nicht. Ich bin ein Pflanzenmörder. Punkt.
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Wobei Mord natürlich auch das Mordmerkmal ist ja auch Heimtücke.
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Das erfülle ich wohl nicht.
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Nächste Frage und dann haben wir auch Ende für heute. 340. Verfolgst du deinen
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eigenen Weg? Ja, welchen denn sonst?
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Also allein schon. Nee, habe ich schon immer gemacht.
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Ja, kann ich nicht anders sagen. Also ich wusste schon sehr lange,
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dass ich beim Radio arbeiten will, dass ich in die Medien möchte.
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Wir haben viel Diskussion gehabt darüber und ob ich nicht was Anständiges lernen
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will oder studieren. Denn tatsächlich habe ich es mit dem Studieren versucht,
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das hat aber nicht geklappt.
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Es gab genau einen Studiengang, den mochte ich total gerne, hätte ich richtig
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gerne gehabt, Medientechnik in der Nähe von Leipzig.
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Wie hieß denn das?Kaff da nochmal? Mittweida.
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Da war ich sogar zum Test, da war es so eine Mischung aus NC und Eignungstest
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und den habe ich irgendwie im ersten Versuch, ich glaube, um sieben Plätze bin
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ich da nicht reingekommen und die haben dann in der Uni auch gesagt,
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naja, der Studiengang ist so neu, wir haben noch nicht mal Alumni.
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Also die Wahrscheinlichkeit, dass jemand nicht antritt, ist sehr, sehr gering.
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Sie können jetzt dann halt warten, ich gucke gerade mal in Ihre Unterlagen, sieben Semester.
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Und damals war ich halt noch so drauf, dass ich dachte, ich darf keine Zeit
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verlieren, anstatt ich einfach sage, ja mein Gott, dann mache ich jetzt halt
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drei Jahre was anderes, was soll’s.
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Dann habe ich halt gesagt, die hat die dann halt nicht und habe mich mit was
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anderem beschäftigt, nämlich Radiomensch zu werden. Ich habe ganz viele Praktika
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gemacht und irgendwelche Minijobs noch angenommen nebenbei und hin und her.
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Aber ich habe es durchgezogen und bin jetzt da, wo ich heute bin und nämlich
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am Ende dieser kleinen Podcast Veranstaltung für heute.
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Apropos Veranstaltung, ich muss jetzt auch dringend zum Lagerfeuer von Podstock Remote zurück.
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Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass Horst Seehofer als Bundesinnenminister zurücktreten sollte.
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Bis das passiert oder bis eine neue Folge von Jörn Schaars feinem Podcast
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erscheint, wünsche ich euch eine fantastische Zeit. Tschüss, bis bald.