JSFP531: 12. Podcastgeburtstag, yay!
Jörn Schaars feiner Podcast wird 12 und noch so Kram.
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25. Januar 2026 um 8:55
519 Downloads
Ich freue mich in dieser Episode ganz außerordentlich über 12 Jahre JSFP und über sehr viele Downloads für ein Podcastprojekt wie dieses. Außerdem erzähle ich ein bisschen von der Arbeit und von den Ansprüchen gänzlich Unbeteiligter an deren Ergebnisse. Wir haben zwei Sachen bei Netflix angesehen und ein paar neue Podcastepisoden gab es auch noch.
Diese Episode hat 7 Kapitelmarken und jede von ihnen ist durchschnittlich ca. 2 Minuten und 21 Sekunden lang.
Shownotes:
Transkription der Episode anzeigen
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Moin und herzlich willkommen zu Jörn Schaars feinem Podcast.
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Das ist Episode 531. Ich bin Jörn Schaar und ihr seid es nicht.
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Was mich auch gerade selber so ein bisschen überrascht: Heute ist Podcast-Geburtstag.
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Ich mache das jetzt seit zwölf Jahren, dass ich hier Episoden veröffentliche.
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530, 531 bis jetzt. Und ich habe gedacht, ich gucke einfach mal quatschhalber in die Analytics.
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Ich gucke da ja normalerweise nicht rein, wie viele Downloads jetzt welche Episode hat.
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Und insgesamt, seitdem es überhaupt auch eine Statistik gibt,
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das ist auch noch nicht so lange, so offiziell erhoben wird die Statistik erst seit Episode 247.
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Davor gab es das so für mich gar nicht. Seit damals, seit dem 3.
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November 2019, gab es für Jörn Schaars feinen Podcast 370.000 Downloads. Und das ist eine Menge.
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Das ist richtig, richtig viel, wenn man sich auf meine-URL-ist-laenger-als-deine.de
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mal die Podcast-Statistik anguckt.
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Das funktioniert, wenn man mit der Maus über "Podcast Archiv" rüberfährt und dann
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geht dann noch ein kleines Pop-up auf, "Podcast Statistik" anguckt,
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dann sieht man, es gibt durchaus eine Menge Folgen, die über 1000 Mal runtergeladen worden ist.
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Also die populärste Folge in dieser Statistik und mit der Einschränkung,
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dass es eben erst seit 2019 gemessen wird, ist die Folge "Ferienhausurlaub in
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Dänemark. Schon wieder." 1606 Downloads.
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Und das ist total spannend, weil das die Episode davor war.
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Also 246. Ich weiß es auch nicht mehr so genau.
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Vielleicht ist das auch die erste Episode, die richtige Statistiken bekommen hat.
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Ich kann es wirklich nicht mehr sagen. Das ist viel zu lange her.
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Und es ist mir auch einfach zu egal, wollen wir ehrlich sein.
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Also von dieser Statistik her kann ich noch nicht mehr sagen,
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was jetzt Stand heute der Download-Durchschnitt ist über alle Episoden,
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habe ich einfach nicht irgendwo richtig dokumentiert.
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Das heißt, kann man ja ausrechnen. Und so in dieser Analyse wird natürlich auch
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mit berücksichtigt, dass ich zeitweise ja diese Geschichte hatte mit "Wie klingt dein Tag?"
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So eine Geräuschepisode sollte das sein. Und da steckt auch drin,
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dass auch außerhalb der offiziellen Zählung der "Podcast Eintopf".
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Und wenn wir jetzt einfach mal sagen, also das sind
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insgesamt in der Jörn-Schaars-feiner-Podcast-Zählung gibt es 531 Episoden.
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Mit allem Bonusmaterial, was sozusagen auch noch mitgekommen ist,
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sind es 555 oder 556 heute und jetzt teilen wir das Ganze mal und dann kommt
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man auf 667 Downloads im Durchschnitt pro Episode seit Start. Und das ist unfassbar.
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Das ist wahnsinnig viel, denn ich habe es an anderer Stelle schon ein paar Mal
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gesagt: mit 500 Downloads pro Episode ist man schon in den Top 10 Prozent weltweit.
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Viele Podcasts schaffen das nicht und das ist jetzt nichts, wo ich sage,
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das ist ein Schuh, den kann ich mir anziehen, da war ich supergeil.
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Das ist Blödsinn und das liegt einfach an euch. Ihr, die ihr diese Sachen anhört.
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Zum Teil sogar, habe ich mir sagen lassen, mehrfach anhört, weil ihr damit einschlaft oder irgendwas.
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Neulich hat jemand mir gesagt, dass er von Anfang an nochmal alles angehört
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hat, was für ein Wahnsinn.
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Also wirklich Wahnsinn, denn das ist ja alles komplett irrelevant, was ich hier erzähle.
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Ja, aber wie großartig. Vielen, vielen Dank dafür, dass ihr alle so dabei seid
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und dass ihr euch das so anhört, was ich an Blödsinn erzähle.
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Das ist wirklich, wirklich toll. Und dass ich das hier seit zwölf Jahren inzwischen
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machen kann, ist ein sehr, sehr großes Geschenk und ein sehr großes Privileg,
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das auch damit zusammenhängt,
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dass ich es mir einfach erlauben kann, mich hier jede Woche hinzusetzen.
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Ich fühle mich immer sehr privilegiert damit, dass das so klappt.
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Und jetzt mal weg von dem ganzen emotionalen Kram. Es gibt nicht so viel über
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diese Woche zu erzählen.
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Wir haben eine neue Episode Camping Caravan Podcast aufgenommen.
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Das wird ein Zweiteiler.
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Soll wohl, wenn ich es richtig verstanden habe, am kommenden Montag,
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am 26. Januar erscheinen.
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Und ansonsten war halt, ja, es war von der Arbeit her ziemlich entspannt.
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Es ist alles noch nicht fertig und insofern gibt es da noch nicht so wahnsinnig viel zu erzählen.
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Ich habe jetzt ein paar Sachen gehabt, wo ich wieder viel mehr Material gesammelt
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habe, als ich nachher im Beitrag verwenden kann. Und das war auch diese Woche wieder so.
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Und ich habe eigentlich, manchmal habe ich so wahnsinnig viel Lust,
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dieses Material zu nehmen und nochmal als eigenen Podcast zu veröffentlichen.
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Ich hatte genau sowas auch bei Mastodon neulich geschrieben und irgendjemand
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schrieb dann darauf, dass das ja die Forderung sein müsse,
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dass also alle Journalisten ihr Rohmaterial auch als Podcast veröffentlichen sollten.
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Also insbesondere die Journalisten, die im öffentlich-rechtlichen Rundfunk arbeiten.
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Ich bin da gar nicht drauf eingegangen, weil ich in letzter Zeit schon wieder
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viel zu häufig und viel zu viel im Internet rumdiskutiert habe.
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Deswegen nutze ich einfach mal diesen Kanal, wo ich im Wesentlichen eine kommunikative
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Einbahnstraße betreibe. (lacht)
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Das geht nicht. Also das geht vielleicht für manche. Ich finde es total beeindruckend,
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dass es Leute gibt, die das können.
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Die Kollegin Ann-Kathrin Büüsker zum Beispiel, die verwurstet ja das,
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was sie sich journalistisch erarbeitet, auch ganz häufig in ihrem sehr gut geschriebenen Newsletter.
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Und es gibt garantiert auch Leute, die das können.
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Ich habe ja aber schon gesagt, ich fühle mich sehr privilegiert,
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dass ich wenigstens diesen Podcast hier jede Woche, fast jede Woche machen kann.
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Journalisten, Reporter im öffentlich-rechtlichen Rundfunk werden nach Honorar
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bezahlt, also nach Einzelbeiträgen in aller Regel.
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Es gibt auch Leute, die auf Pauschale arbeiten, die sind davon vielleicht mal
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ausgeschlossen, aber die arbeiten sich halt auch dumm und dusselig,
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weil die halt eine attraktive Tagespauschale bekommen oder Monatspauschale für
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das, was sie machen und dann halt so Flatrate-mäßig alles Mögliche machen müssen.
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Also die sind in einem ganz anderen Stresslevel.
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Bei mir ist es so, dass ich für einen Beitrag mit der Länge x einen Betrag y bekomme.
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Und das ist immer gestaffelt danach, wie lang der Beitrag ist.
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Und dann kommt natürlich der ganze Verwaltungsaufwand noch mit dazu, der da dran hängt.
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Ich bin Freiberufler, das heißt, ich muss nachvollziehen: Ist das Honorar auch
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wirklich geteilt worden? Muss ich gegebenenfalls nachhaken bei der Honorarabteilung?
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Das sind ja auch nur Menschen, die da arbeiten,
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das wird einfach manchmal vergessen.
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Dann natürlich irgendwie das alles so aufbereiten, dass das Steuerbüro damit arbeiten kann.
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Das ist auch alles Arbeit, die da noch mit hinten dran hängt,
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die mir aber gleichzeitig auch keiner bezahlt.
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Und gerade jetzt, wo ich für Deutschlandradio arbeite, ist es so,
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dass ich einfach wahnsinnig viel unterwegs bin und auch, ja,
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ich mache das ja alles alleine.
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Also ich bin der Typ, der für alles zuständig ist, was zwischen List und Geesthacht passiert.
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In Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und alles.
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Also auch Bildungsthemen, das muss ich alles können. Das heißt,
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mein Tag ist schon sehr, sehr voll.
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Und jetzt gerade diese Woche ist ein super Beispiel dafür.
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Ich habe für einen Beitrag, der am Ende viereinhalb Minuten lang wird,
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drei Termine gemacht an drei unterschiedlichen Tagen.
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Und das ist überhaupt gar nicht schlimm, das ist auch nichts Ungewöhnliches. Das gehört mit dazu.
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Und ich hatte das Glück, dass die jeweils in Kiel waren. Das ist also von mir
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aus jetzt auch nicht so eine Riesendistanz, die ich da überbrücke.
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Ich habe das ja auch schon gehabt, dass ich für einen Beitrag nach Eiderstedt
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in Nordfriesland gefahren bin,
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hatte einen anderen Termin irgendwo in der Nähe von Laboe, das ist so ein paar
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Kilometer nordöstlich von Kiel und dann nochmal einen hinter Geesthacht auf der anderen Elbseite.
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Das heißt, ich bin allein für diesen einen Beitrag an drei Tagen sehr viel unterwegs gewesen.
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Und allein die Fahrt zu den Menschen südlich der Elbe, das war wirklich doof.
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Das war halt einfache Strecke, dreieinhalb Stunden. Und dann war der nicht zu
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Hause und hatte den Termin vergessen.
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Das heißt, ich habe im Prinzip einen Großteil eines regulären Arbeitstages im
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Auto verbracht für nichts.
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Und diese Reisezeit, die wird halt nicht eingepreist ins Honorar,
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Sondern das ist halt das Honorar, was man bekommt und ob ich jetzt diesen Beitrag
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dadurch mache, dass ich zu einer Veranstaltung gehe,
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wo ich alle relevanten Stimmen für den einen Beitrag einfangen kann oder ob
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ich halt drei Tage damit beschäftigt bin, das ist gleich.
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Dann kommt auch noch dazu Schnitt, Text, Korrekturschleife, Produktion.
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Also sagen wir mal, im Idealfall schafft man es, einen Beitrag in einem Arbeitstag zu machen.
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Keine Ahnung, man berichtet von irgendwo, ist vielleicht live oder sowas oder
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sammelt O-Töne am Morgen oder am Vormittag und ist nachmittags oder abends da
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mit dem Programm. Das ist dann relativ easy.
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Aber man kann halt auch drei bis vier Tage, fünf Tage mit einer Sache beschäftigt sein.
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Und sich dann nochmal hinzusetzen und zu sagen, alles das, was ich jetzt zusätzlich
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habe, nehme ich dann einfach und baue das nochmal in den Podcast rein,
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ist einfach wahnsinnig viel mehr Arbeit.
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Denn das liegt vielleicht an mir, also machen möglicherweise andere anders.
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Die Interviews, die ich führe, mein Mikrofon bleibt immer beim Gesprächspartner.
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Also meine Frage nehme ich selber nicht mit auf, weil es darum ja nicht geht.
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Und das mache ich jetzt seit über 20 Jahren so. Im Mai hatte ich 25-jähriges
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Jubiläum Journalismus.
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Und ich müsste mich also auch wahnsinnig umgewöhnen, meine Frage mit aufzunehmen.
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Und ich finde es halt auch bescheuert. Warum? Die hört ja niemand.
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Und das könnte ich jetzt sagen, okay, ich nehme einfach jedes Gespräch einzeln
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für so einen Podcast und klatsche einfach die Gespräche hintereinander.
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Das funktioniert aber auch nicht, weil sich manche Fragen auf Aussagen beziehen
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aus einem anderen Gespräch, andere wieder nicht.
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Und allein für das, wenn ich das Material so durchhöre, was ich diese Woche
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gesammelt habe, ich glaube, ich hätte da nochmal zwei Tage Arbeit mit.
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Es würde sich mutmaßlich sogar lohnen, weil das ein Thema ist, was ich spannend finde.
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Aber das ist halt dann unbezahlte Arbeit.
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Und ich habe halt schon Stress genug. Das ist ja das, was ich hier auch schon
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ein, zwei Mal gesagt habe.
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Mit diesem ganzen, oder ich habe es neulich erst im Haialarm-Podcast gesagt,
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dieser ganze nebenberufliche Scheiß, den man halt so macht.
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Abgesehen von meinem Anteil an Hausarbeit, den ich hier mache,
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der an manchen Tagen viel zu gering ist im Vergleich zu dem,
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was meine liebe Frau macht.
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Wir teilen uns halt anders auf. Ich mache eben den ganzen Papierkram und sitze
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deswegen auch nochmal mehr am Schreibtisch als sowieso schon für die Arbeit.
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Und dann bin ich ja auch noch dabei, gerade so das ganze Thema digitale Unabhängigkeit
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klar zu kriegen. Also der Umzug meines Desktop-Rechners auf Linux steht noch aus.
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Datenschutzfreundliche Alternativen finden für Services, die ich benutze.
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Das ist auch noch so eine Sache, mit der ich mich beschäftige.
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Und das sind ja alles Sachen, die auch noch so nebenbei passieren.
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Jetzt kann man sagen, das ist halt etwas, das viele Leute in ihrer Freizeit machen.
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Ja, aber trotzdem, am Ende hat der Tag halt nur 24 Stunden.
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Und mein Arbeitstag hat halt manchmal zwölf.
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Manchmal auch irgendwie zwei, wollen wir ehrlich sein, gibt es auch.
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Aber diese Zeiteinteilung, die andere Leute schaffen, die habe ich halt nicht,
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weil ich keine geregelten Arbeitszeiten habe und weil ich so viel Kram mache,
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für den ich mich interessiere.
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So, deswegen würde das also nicht funktionieren so ja,
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das also vielleicht dazu und ich werde glaube ich einfach weiterhin auf Stunden
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von ungesendetem aber trotzdem interessanten Material sitzen,
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das ich nicht verarbeite.
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Wir haben zwei Sachen bei Netflix gesehen und zwar haben wir einmal "The Fall" zu Ende geguckt.
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Ihr erinnert euch, ich hatte über diesen Film gesprochen, wo zwei junge Frauen
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einen 600 Meter hohen, nicht mehr benutzten Funkturm hochklettern,
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einfach weil sie es toll fanden.
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Und ich habe auf diese Episode genau zwei Reaktionen bekommen.
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Einer schrieb: "komplette Fehlentscheidung, das wird noch richtig spannend,"
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"guckt euch das auf jeden Fall zu Ende an."
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Und eine andere Person hat geschrieben "richtige Entscheidung, der war so scheiße."
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Und in diesem Spannungsfeld bewegten wir uns und tatsächlich haben wir ja auch
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aufgehört, weil, also klar, die Vorgeschichte war
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jetzt erfüllt, die sind da oben angekommen und das war der Moment,
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wenn wir ausgeschaltet haben.
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Das hatte aber auch den Grund, dass unser Gasteenie in dem Moment nach Hause kam
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und wir halt zusammen was anderes gucken wollten, während wir Abendbrot gegessen
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haben und haben den halt einfach nicht weitergeguckt.
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Und jetzt haben wir uns dazu entschieden, das zu machen. Ja,
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was soll ich sagen, war scheiße.
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Also nicht komplett scheiße. Da gibt es dann irgendwie dann doch,
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sie schaffen es tatsächlich ein bisschen Spannung aufzubauen und eine unerwartete
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Wendung gibt es dann auch noch.
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Aber der Spielraum dafür ist halt vergleichsweise klein.
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So, und es gibt diese eine Stelle, wo man denkt, (spöttischer Tonfall) "ja, natürlich hast du das gerade gemacht."
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Und dann stellt sich raus, hat es eigentlich gar nicht. Und damit habe ich jetzt
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schon viel zu viel gespoilert.
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Also wir haben den geguckt, es macht auch ein bisschen Spaß,
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den zu gucken weil es ja dann ein, zwei dramatische Szenen gibt.
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Und, spoiler Warnung, es gibt auch ein Happy End, nur man sieht halt, (kichert) es ist halt so dumm.
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Eine Situation, letzter verzweifelter Versuch um Hilfe zu rufen,
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Schnitt, die Rettung ist erfolgreich gewesen.
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Das ist kein vollständiger Spoiler, aber es ist ein Spoiler. Das heißt also,
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wie die eigentliche Rettung vonstatten geht, also wie das funktioniert,
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jemanden aus 600 Meter Höhe ohne Leiter von einem Fernsehturm runterzuholen
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oder Funkturm runterzuholen, das sehen wir nicht.
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Denn das wäre ja auch ein eigenständiger Film, streng genommen.
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Wie geht man damit um? Wie macht man das?
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Naja, also keine besondere Empfehlung an der Stelle, aber jetzt haben wir es zumindest hinter uns.
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Was wir auch gesehen haben, war eine Miniserie "His and Hers", sechs Folgen.
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Es geht um einen rätselhaften Mord im Wald und darum, wie ein Detective des
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örtlichen Sheriff Büros zusammen mit seiner Partnerin.
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Assistentin, ich weiß nicht, was die für ein, also er ist ihr Vorgesetzter,
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aber was die für ein genaues Dienstverhältnis haben, ist mir schleierhaft geblieben.
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Und sie versuchen halt das aufzuklären und dann wird während dieses ganzen Dings
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wird immer klarer, dass er eigentlich auch versucht, die Ermittlungen so ein
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bisschen zu sabotieren.
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Und es ist alles nicht richtig klar wie, aber es ist wahnsinnig spannend.
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Es ist auch ein bisschen eklig.
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"His & Hers" ist auch stellenweise ein bisschen widerlich. In der letzten Folge
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denkt man so, ach ja, okay, krass.
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Also da kommt dann wirklich nochmal eine wilde Wendung, die man so nicht kommt,
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also die ich nicht kommen sah.
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Wenn man genau aufpasst, dann sieht man sie kommen.
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Dann ist die Serie aber noch nicht vorbei.
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Und die eigentliche Auflösung erfolgt dann ganz zum Schluss.
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Und die ist richtig krass.
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Also das, wenn man so ein bisschen Blut- und Thriller-mäßiges mag,
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dann ist "His & Hers" auf jeden Fall eine sehr gute Empfehlung.
0:16:01–0:16:04
Ansonsten, ich hatte schon gesagt, am Dienstag ist die neueste Haialarm-Episode
0:16:04–0:16:08
erschienen und Camping Caravan Podcast ist angekoppelt, ist auf dem Weg.
0:16:09–0:16:13
Da könnt ihr euch dann schon mal drauf freuen, da noch ein bisschen was zu hören.
0:16:14–0:16:17
Und ansonsten bin ich der Meinung, dass alle, die sich nicht aktiv gegen das
0:16:17–0:16:21
Erstarken des Rechtsextremismus in Deutschland einsetzen, von ihren politischen
0:16:21–0:16:25
Ämtern zurücktreten sollten, bis sie das tun oder bis eine weitere Folge erscheint
0:16:25–0:16:26
von Jörn Schaas feinem Podcast: Alles Gute!
Mit Bezug auf diese Episoden:
Das Kleingedruckte:
Diese Jörn Schaars feiner Podcast-Episode wurde am 24.01.2026 aufgenommen und am 25.01.2026 veröffentlicht. Sie steht unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)-Lizenz. Zu hören ist: Jörn Podcastcover: Siegfried Fock, Tobias Migge Musik: Jason Shaw ("Jenny's Theme", CC-BY-SA)
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Herzlichen Glückwunsch und WOW!
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@meine-url-ist-laenger-als-deine.de happy Podbursttag. 🥳🥳🥳🥳
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Meinen Glückwunsch 🖖
Den Part mit der Freiberuflichkeit fühle ich.
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@meine-url-ist-laenger-als-deine.de Happy Gepodsburtstag! 🥳
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