JSFP287: Montags bei Subway

Jeremy-Gorgonzolas Vater, meine Subway-Bestellung, allerlei Fragen an die Menschheit und ein Lebenszeichen von Frau Hund.

Die Dauer der Episode 0:17:00Diese Episode erschien am 11. Oktober 2020 um 11:59Downloads 776 Downloads

 
Das aufregendste Erlebnis dieser Woche war mein Besuch bei einer der örtlichen Subway-Filialen. Da noch nicht einmal das Essen an sich, sondern eher das Publikum in und vor eben jener. Ansonsten philosophiere ich über Änderungen beim User-Tracking bei Twitter, danke Daniel für sein Geschenk und denke laut über das weitere Vorgehen für heute nach.

Diese Episode hat 8 Kapitelmarken und jede von ihnen ist durchschnittlich ca. 2 Minuten und 7 Sekunden lang.

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Shownotes

 

Transkription der Episode anzeigen

Jörn
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Moin und herzlich willkommen zu Jörn Schaars feinen Podcast Episode 287.
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Ich bin Jörn Schaar und ihr seid es nicht.
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Ja, viel war diese Woche ehrlich gesagt gar nicht los.
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Es gibt kaum was zu erzählen, dass der berufliche Alltag war sehr alltäglich.
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Da ist also nichts Spannendes drin. Zu Hause war jetzt auch nichts,
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was euch unbedingt was angeht, ehrlich gesagt.
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Nein, das war, es ist alles wie immer bei uns. Das ist auch ja was Gutes im Augenblick.
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Ne und ansonsten, ja mein Gott, also ich habe mich ein bisschen am Montag,
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am Montag, ach Gott, das war furchtbar.
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Ich hatte mich spontan entschlossen, mir bei Subway was zu holen und eine der
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örtlichen Subway-Filialen ist direkt neben unserem bevorzugten Supermarkt.
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Das ist allein deswegen schon sehr gut, weil er halt einen großen kostenlosen
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Parkplatz davor hat und insofern ist das alles total entspannt.
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Da bin ich also reingelaufen und vor mir war ein Pärchen und noch eine Person.
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Also erst war diese Einzelperson, die war schon beim Gemüsebelag und war schon kurz vor fertig.
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Und dann unmittelbar vor mir eben das Pärchen.
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Die hatten aus irgendeinem Grund
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eine XXL-Bestellung und haben aus jedem einzelnen Teil ihrer Bestellung.
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Einen Entscheidungsfindungsprozess gemacht. So ging schon damit los.
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Ja, welchen Käse möchtest du denn? Ja, ach, ich weiß ja gar nicht,
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was gibt das denn für Käse? Ja, sind ja hier, guck mal, diesen und jenen und
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der ist ja ein bisschen herzhafter als der.
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Für jedes einzelne Teil ihrer Bestellung haben sie das gemacht.
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Und diese Subway-Leute, die sind ja auf Geschwindigkeit dressiert.
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Und dann sehen die halt, okay, dann ist eben, wir haben,
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die haben ja dann bis zu einer bestimmten Anzahl von Baguettes,
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Jetzt kriegen sie auf dieses auf dieses Dings, was sie da in den Ofen schieben
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zum Aufgrillen, zum Anknuspern.
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Das wollen sie natürlich dann auch gerne voll haben. Das heißt,
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jetzt hatte also das Pärchen vor mir seine Bestellung endlich soweit fertig
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und stand aber immer noch vor dem Abteil der Subway Theke, wo es die Fleischbestandteile gibt.
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Völlig unschlüssig, was sie offenbar zu tun hatten.
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Und dann sprach mich der Fifi hinter der Theke schon an, was ich denn haben
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wollte. Und ich habe also aus einem Corona-Sicherheitsabstand heraus dann geantwortet,
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was meine Bestellung ist.
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Damit war der dann halt auch nach ungefähr 40 Sekunden fertig und dann war wohl
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noch Platz auf diesem Tablett.
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Was weiß ich, jedenfalls hat er die Dame, die inzwischen hinter mir aufgetaucht
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war, dann auch noch gefragt, die ging schnurstracks an mir vorbei bis vorne ran an die Theke,
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und die Dame dahinter hat dann aber netterweise gesagt, es sei ja da vorne zu
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voll und sie würde jetzt erstmal kurz abwarten wollen.
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Was der Fifi hinter der Theke mit einem Augenrollen quittierte.
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Inzwischen war dieses komische Ofending so weit fertig, dass jetzt also eine
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weitere Mitarbeiterin.
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Die Gemüsebeilagen dieses Pärchens vor mir verarbeiten konnte,
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die wieder einen Entscheidungsfindungsprozess aus jedem einzelnen Artikel machten.
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Ja, willst du auch Salate drauf haben? Wirklich?
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Du isst doch sonst gar keinen Salat.
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In diesem Stil lief diese ganze Geschichte ab. Und dann wussten sie nicht mehr,
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welches war denn nun wie.
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Und herrje, es hat also ewig gedauert, bis ich dann dran war.
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Und ich hatte so ein bisschen, ich werde ja immer sehr schnell hangry und ungeduldig
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und meine Frau sagt ja auch immer, ich werde auch sehr schnell ungnädig mit Menschen.
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Gut, also ich habe das entsprechend dann ertragen und hatte aber meiner Frau
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schon bei Telegram geschrieben, ob sie nicht auch was haben möchte.
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Und darauf kam keine Reaktion, also habe ich so, gut, dann halt nicht,
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und war also dann fertig und dachte, okay, gut, jetzt fährst du nach Hause und
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isst das und habe dann gedacht, na gut, aber wenn du jetzt nach Hause kommst
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und sie will doch was, ist auch doof also habe ich sie angerufen und das war
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auch genau richtig, denn sie wollte auch gerne einen Sub haben,
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also bin ich nochmal umgedreht und wieder zurückgefahren,
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ich war gerade vom Parkplatz runter, also das ist jetzt nicht unbedingt dass
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ich einen riesen Mörderumweg hätte fahren müssen, nein, ich bin also einmal
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Ausfahrt raus, halb um den Block durch die Einfahrt wieder rein und fahre also
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wieder zurück Richtung Subway-Filiale und dachte mir noch, hey geil,
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neben diesem Auto ist direkt unmittelbar vor der Subway-Filiale ein Parkplatz frei.
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Da fahre ich jetzt rein, setze also den Blinker.
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Und das wurde jetzt wirklich besser, um ehrlich zu sein.
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Ich setzte also den Blinker und da fällt mir auf, dass der Typ,
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der gerade, also wir haben die Situation, ganz rechts steht ein Auto,
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dann kommt eine freie Parklücke und links daneben steht ein Kleinwagen.
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Und der Fahrer dieses Kleinwagens hatte also den Kofferraum auf und einen Einkaufswagen
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voller Leergut auf dem freien Parkplatz deponiert.
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Und jetzt stand ich nun einfahrtbereit mit geschaltetem Blinker und laufendem
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Motor und er guckte auch und sah mich, reagierte aber null auf das,
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was ich mache, sondern setzte einfach seine normale Tätigkeit fort.
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Die darin bestand, eine Babyschale aus dem Kofferraum zu holen und die erstmal
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neben dem Einkaufswagen abzustellen und dann die hintere Tür von seinem Auto
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aufzumachen und sich mit dem kleinen,
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was ich hier geheißen habe, Marc-Jeremy-Gorgonzola zu beschäftigen.
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Ich möchte mich an keiner Stelle erheben über junge Eltern, deren Methoden.
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Ich weiß nicht, wie das Zusammenleben mit einem Säugling ist.
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Keine Ahnung, weiß ich alles nicht.
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Ich sehe nur diese Situation, der Typ blockiert meinen Parkplatz.
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Und ich behaupte, man hätte das anders lösen können.
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Und wenn er den Platz braucht an der Stelle, weil er die Tür aufmachen muss
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und der kleine Jeremy Gorgonzola nicht durch einparkende Autos gefährdet werden
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soll in seiner Babyschale,
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dann könnte er sich auch auf einen Eltern-Kind-Parkplatz stellen,
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die ebenfalls zur Verfügung stehen und breiter sind aus genau diesem Grund. Aber was weiß ich schon.
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Jedenfalls habe ich mir das Schauspiel zwei Minuten lang angeguckt,
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um dann wahrzunehmen, dass gegenüber gerade jemand aus seiner Parklücke rausfuhr.
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Perfekt, habe ich gedacht, weil nämlich auch die schlangen an wartenden Autos
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hinter mir inzwischen auf 5 oder 7 angeschwollen war.
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Bin ich also da eingeparkt, rein in die Subway-Filiale, meine Bestellung,
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es war zum Glück dann jetzt keiner mehr vor mir, habe meine Bestellung aufgegeben,
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das Ding wurde zubereitet,
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das wurde eingeparkt, ich habe es bezahlt, ich bin auf den Parkplatz gegangen, ich komme raus.
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Und da hebt der Typ gerade Jeremy Gorgonzola mit der Babyschale zum Leergut in den Einkaufswagen.
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Und war dann aber ja noch nicht fertig. Und da stand auch schon wieder eine
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Dame mit eingeschaltetem Blinker, die gerne in die von seinem Einkaufswagen
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blockierte freie Parklücke wollte.
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Aber der Vater von Jeremy Gorgonzola kennt da nichts. Der macht erstmal in Ruhe alles zu Ende.
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So, das heißt, er hat dann noch was weiß ich, was er veranstaltet hat.
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Ich habe das wirklich nicht verfolgt, denn ich war hangry, hatte Essen auf dem
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Beifahrersitz und wollte jetzt dann auch langsam los.
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Um das festzuhalten, der Typ hat sich in der Zeit, die ich brauchte,
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um einen anderen Parkplatz anzusteuern, das Auto zu verlassen, zu verschließen,
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in die Subway-Filiale zu gehen, meine Bestellung aufzugeben,
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zubereiten zu lassen, zu bezahlen und mitzunehmen und wieder rauszukommen.
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Und der war immer noch damit beschäftigt. Ich habe im Rückspiegel noch gesehen,
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wie die Frau, die da auf dem Parkplatz wartete, den er auch weiterhin partout
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nicht freigegeben hat, damit Jeremy Gorgonzola genug Platz hat,
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dass die also in meinen Parkplatz einparken konnte, der war immer noch beschäftigt.
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Wenn ich es nicht so eilig gehabt hätte, sprich, wenn ich nicht so Hunger gehabt
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hätte, hätte ich mir das Schauspiel noch länger angeguckt, ganz ehrlich. Unglaublich.
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Und wie gesagt, es geht mir gar nicht mal darum, dass der Typ sich Zeit für
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sein Kind nimmt oder dafür, was auch immer er da alles gemacht hat.
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Das darf er ja gerne machen, ist ein freies Land.
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Nur er hätte auch einfach den Wagen hinter dem Fahrzeug platzieren können,
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um den Parkplatz nicht zu blockieren.
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Er hätte auch einfach sagen können, oh jetzt ist schon der, wahrscheinlich war
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es ja zu dem Zeitpunkt schon die dritte oder vierte Person, die gerne auf diesen
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Parkplatz gewollt hätte, ich weiß ja nicht, was vor mir noch los war,
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dass er also überhaupt gar nicht so ein Gespür vielleicht hat dafür,
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dass er da irgendwie sich anders verhält, als sein Umfeld es von ihm erwartet.
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Ich verstehe es nicht. Keine Ahnung. Aber was sich auch komplett anders verhält
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seit kurzem, als sein Umfeld es erwartet, das ist Twitter im Browser.
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Ich habe, weiß ich nicht, ob ich jetzt
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so wahnsinnig rigide Sicherheitseinstellungen in meinem Firefox habe,
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aber so Sachen wie Cross-Site-Aktivitätenverfolgung und dies,
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das, Ananas, das hatte ich ausgeschaltet und noch irgendwelche Skriptgeschichten.
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Und ich konnte auf einmal Twitter nicht mehr benutzen. Also erst gar nicht und
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dann habe ich das so ein bisschen zurückgefahren, dass zumindest die Seite wieder
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angezeigt wurde und dann fehlten aber immer noch so ein paar Sachen.
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Da musste ich also noch mal wieder was umstellen, aber.
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Von, also erst hatte ich Benutzer definiert, dann war streng und jetzt ist Standard
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von den Einstellungsmöglichkeiten, denn wenn ich zum Beispiel ein Herz an einen
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Tweet rangepinnt habe, dann wurde das nicht übernommen.
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Oder wenn ich in der Umfrage abgestimmt habe, dann wurde das nicht übernommen.
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Das habe ich mehr durch Zufall gemerkt, als sich irgendjemand darüber beschwert
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hat, dass ich nicht das favorisiert habe, was diese Person geschrieben hat.
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Ich weiß gar nicht mehr, wer es war. Das ist auch vollkommen irrelevant.
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Aber das fand ich interessant, weil das sind so Sachen, die ich früher abschalten
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konnte, konsequenzlos, und die mir Twitter auf der Webseite jetzt nicht mehr erlaubt.
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Und wie gesagt, am Handy hat es die ganze Zeit funktioniert,
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da habe ich nichts verändert an den Einstellungen.
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Insofern, ja, weiß ich nicht. Also es geht offenbar darum, meine Aktivitäten
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auf der Twitter-Seite vollumfänglicher verfolgen zu können.
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Als ohnehin schon. Naja, gut. Einen Dank habe ich noch auszusprechen an Daniel.
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Ich hatte es letzte Folge erwähnt, das Paket war noch nicht angekommen,
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beziehungsweise es war eigentlich schon fast da.
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Der Fehler bei mir war, ich hatte nicht die Mail gesehen von der Packstation,
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die fiel mir erst nach der Veröffentlichung der Episode auf,
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dass das Paket durchaus da war. Ich hätte es nur mal abholen sollen.
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Ja, sehr großartig. Ich habe mich enorm gefreut. Ausgewählte Werke von Loriot auf DVD.
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Ganz fantastisch, da werde ich, es wird mal irgendwann Zeit und notwendig sein,
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einen Loriot Marathon zu machen, wobei das wird so eine Woche sein müssen,
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wo meine Frau nicht da ist,
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weil die kürzlich erst, wie durch Zufall sagte, dass ihr der Zugang zu Loriot irgendwie,
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nie so richtig gelungen sei, weil der Erstkontakt wohl Menschen waren,
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die Loriot Sketche auf Hochzeiten nachgespielt haben und das ist natürlich verständlich.
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Nach dieser Episode werde ich jetzt gleich noch losfahren, den Wohnwagen abholen,
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denn der steht auf dem Dauerstellplatz, wo er hingehört, muss aber diese Woche in die Werkstatt.
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Und entsprechend möchte ich den schon jetzt am Wochenende holen,
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denn dann kann ich nämlich auch schon so weit ausräumen, dass er dann winterfest ist.
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Denn nach dem Werkstatttermin wird das Ding ins Winterquartier gehen,
0:11:55–0:11:57
denn dann ist die Saison schon wieder vorbei.
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Nicht, dass wir nicht Lust hätten, nochmal im Wohnwagen zu übernachten,
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Aber das geht halt auch einfach mit dem Hund nicht mehr.
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Ja, frühzeitiges Ende. Letztlich haben wir ja aber noch den anderen Wohnwagen.
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Das heißt, wir könnten durchaus noch so eine kleine Wintercampinglichkeit veranstalten,
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wenn wir denn unbedingt wollten.
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Für den Moment kommt das Ding jetzt erstmal hier bei uns an die Straße.
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Da werde ich das entsprechend ausräumen und sauber machen und für das Winterquartier
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vorbereiten. Und dann geht der in die Werkstatt.
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Denn ich glaube, ich hatte es erwähnt, dass der, nachdem das Anhängerseil abgerissen
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war, dass da der Techniker unter dem Wohnwagen lag und sagte,
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hier ist ja noch was ganz anderes im Argen.
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Hier geht eine Schraube durch ein Kabel. Das wollen Sie jetzt dann nochmal angehen,
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das ganze Thema. So wie wir jetzt die tausend Fragen an dich selbst angehen wollen.
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Eine Liste von 1000 Fragen, die dazu dienen sollen, sich selber besser kennenzulernen.
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Ich bin offenbar nicht die Zielgruppe oder die Fragen sind sehr doof und ich
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wähle jedes Mal, wenn ich Lust darauf habe, eine Zahl von Fragen aus,
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vermittels eines Zufallsgenerators und versuche die zu beantworten.
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Geht los mit Nummer 68, was war deine größte Anschaffung?
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Die großartigste Anschaffung war definitiv der Wohnwagen.
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Weil wir uns darüber eine Urlaubsart erschlossen haben, die für uns einfach
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super funktioniert und mit der wir fantastische Erlebnisse hatten und haben
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werden. Das ist einfach vollkommen klar.
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Das war fantastisch. Die finanziell größte war das Zugfahrzeug dazu,
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das Auto, das einfach bisher der größte Posten war, für den ich jemals Geld ausgegeben habe.
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524. Was solltest du eigentlich und wirklich nicht mehr tun?
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Ich sollte eigentlich und wirklich nicht mehr viel zu viel Süßkram in mich reinstopfen
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und generell sollte ich nicht mehr gegen meine Diätpläne verstoßen, weil einfach man,
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also je älter man wird, desto schwieriger wird es ja abzunehmen,
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nachdem ich ja also die meiste Zeit des Tages sitzend oder liegend verbringe
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und mich zu wenig bewege.
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Geschweige denn regelmäßig Sport mache, ist das ein zunehmendes Problem.
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Also der Lacher war jetzt wirklich Zufall. Also das wäre auf jeden Fall das
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Erste, was mir da einfällt.
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121. Gibst du der Arbeit manchmal Vorrang vor der Liebe? Naja,
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also es ist auch wieder so eine Frage.
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Die Tatsache, dass ich im Homeoffice arbeite, erleichtert es natürlich auch
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einfach, sich mal mehr Zeit zu nehmen für die Herzdame.
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Aber nichtsdestotrotz gibt es halt auch einfach Fristen, die ich einhalten muss
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und manchmal ist es halt so,
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dass wir eigentlich beide total Bock hätten, jetzt gerade uns ein bisschen einzukuscheln
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und einen Fernseher anzumachen oder sonst irgendwas und es einfach nicht geht,
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weil ich irgendwas fertig machen muss.
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Gleichzeitig ist das bei ihr ja genauso, dass dann im Zweifelsfall auch irgendwann
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abends ein Anruf kommt von wegen irgendwie Seelsorgeeinsatz oder sonst.
0:15:06–0:15:10
Und das liegt in unseren Berufen begründet, dass wir uns das zwar ganz gut einteilen
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können, dass wir aber gleichzeitig auch ab und zu so ein bisschen auf Abruf sind.
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Das lässt sich nicht vermeiden. 334, wofür bist du dir zu schade?
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Tja, es gibt ganz viele Sachen, auf die ich keinen Bock habe,
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von denen man sagen könnte, ich bin mir dafür zu schade.
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Also konkret fällt mir da ehrlich gesagt nichts ein, weil es halt auch in der
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Regel sind es dann häufig so Geschichten, dass ich, doch ich glaube Gartenarbeit,
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das ist so ein Thema, da habe ich einfach komplett keinen Bock drauf.
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Wo ich dann auch einfach sage, ja, es muss vielleicht ab und zu mal gemacht
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werden, aber dann soll es doch jemand tun, der das besser kann als ich und der
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das zu seinem Beruf gemacht hat.
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Das hat den Vorteil, dass ich es nicht machen muss und dass seine Expertise
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dazu hilft, dass es schneller erledigt ist und das Ergebnis besser ist.
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Und ich glaube, das ist so ein sehr gutes Beispiel dafür, für Dinge,
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für die ich mir zu schade bin.
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Und dann natürlich auch so Sachen wie, sowas wie Straße kehren oder sowas,
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das sehe ich halt auch einfach nicht ein.
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Also da sehe ich den Sinn nicht dahinter, ehrlich gesagt,
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sich da irgendwie hinzusetzen und irgendwie Unkraut aus dem Fugen zu kratzen,
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dass eine Woche später sowieso wieder da ist und irgendwie den Staub der Straße wegzufegen,
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der nächste Woche auch wieder da liegen wird.
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Also das ist halt nicht irgendwie meine Vorstellung davon, wie ich einen Tag verbringen möchte.
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Da habe ich Besseres zu tun. Ja, dafür bin ich mir zu schade, in der Tat.
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Wer sich zu schade ist für Menschlichkeit, ist Horst Seehofer.
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Und deswegen bin ich der Meinung, dass Horst Ehofer als Bundesinnenminister zurücktreten sollte.
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Bis das passiert oder bis eine weitere Folge von Jörn Schaars feinem Podcast
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erscheint, wünsche ich euch eine fantastische Zeit. Danke fürs Zuhören und tschüss.

 

Das Kleingedruckte:

Diese Jörn Schaars feiner Podcast-Episode wurde am 11.10.2020 aufgenommen und veröffentlicht. Sie steht unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)-Lizenz. Zu hören ist: Jörn Podcastcover: Siegfried Fock, Tobias Migge Musik: Jason Shaw („Jenny’s Theme„, CC-BY-SA)