JSFP299: Kurzes Update

Von neuen Lieferdiensten im neuesten Corona-Hotspot. Oder so ähnlich.

Die Dauer der Episode 0:11:49Diese Episode erschien am 17. Januar 2021 um 23:29Downloads 754 Downloads

 
Ich bin etwas niedergeschlagen, weil Nordfriesland inzwischen die zweithöchste 7-Tage-Inzidenz Schleswig-Holsteins hat. Aber es gibt auch gute Nachrichten: Die dritte Staffel von Cobra Kai macht großen Spaß und unser Lieblingsrestaurant hat jetzt einen Lieferdienst.

Diese Episode hat 7 Kapitelmarken und jede von ihnen ist durchschnittlich ca. 1 Minuten und 41 Sekunden lang.

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Shownotes:

 

Transkription der Episode anzeigen

Jason Shaw
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Jörn
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Moin und herzlich willkommen zu Jörn Schaars Feinem Podcast Episode 299.
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Ich bin Jörn Schaar und ihr seid es nicht.
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Zum Thema Corona gibt es diese Woche nicht wahnsinnig viel zu sagen.
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Das Einzige ist, dass jetzt auch in Nordfriesland die Zahlen hochgeschossen sind.
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Wir sind schleswig-holsteinweit auf Platz 2. Stichtag 17.
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Januar 2021. 261,5 Infektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.
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Infektionstreiber sind wohl weiterhin Altenheime und das hiesige Krankenhaus.
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Aber die Kreisverwaltung hat jetzt zuletzt auch gar nicht mehr von Einzelfällen berichtet.
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Es sind im Augenblick 1.500 Leute davon betroffen, allein von den Quarantänemaßnahmen
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im örtlichen Krankenhaus.
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Das betrifft eben auch eine Freundin von uns, die da als Ärztin arbeitet.
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Die darf sich nur noch zwischen ihrer Wohnung und ihrer Arbeitsstätte bewegen.
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Darf noch nicht mal unterwegs, wenn sie mit dem Auto fährt, anhalten zum Tanken. Das ist total absurd.
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Nennt sich dann „Quarantäne ersetzende Maßnahme“, um den Betrieb dort aufrechtzuerhalten.
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Ja, das macht es umso wichtiger, weiter Kontakte zu beschränken und dazu habe
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ich einen Kommentar bekommen von Christian, in Episode 298 hat er geschrieben,
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dass er mir zustimmt, wenn ich sage, die Kontaktbeschränkungen wurden schlecht erklärt,
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deswegen werde auch fleißig verbreitet, dass zum Beispiel zwei Personen aus
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einem Hausstand nicht eine einzelne Person besuchen dürften,
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von den Örtlichkeiten steht dabei überhaupt nichts geschrieben, schreibt Christian,
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denn mit Hausstand ist der Personenkreis, der zusammen wohnt,
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gemeint, dieser darf sich mit einer weiteren Person treffen,
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egal ob im öffentlichen Raum, bei sich zu Hause oder eben bei dieser Einzelperson.
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Deswegen sollte man also nicht verbreiten. „Wir dürfen zu zweit nicht mehr Oma
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besuchen“, denn das ist Öl ins Feuer der Leugner.
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Also da sind wir uns sehr einig, dass man da ganz genau aufpassen muss.
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Aber es gibt auch gute Nachrichten. Unser Lieblingsrestaurant hier in Husum
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hat jetzt einen Lieferdienst.
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Den haben wir schon getestet, waren sozusagen Teil des Beta-Tests und das hat
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insgesamt dafür, dass sie es gerade noch ausprobieren, ganz gut funktioniert.
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Ich glaube jetzt in der kommenden Woche starten sie dann auch ganz offiziell
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in die ganze Geschichte.
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Das einzige ist nur, dieser Lieferdienst funktioniert nur für die Abendkarte,
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also sprich ab 17 Uhr und wir bestellen dann normalerweise zum Mittagessen und
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jetzt müssen wir unseren kompletten Ernährungsplan umstellen,
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was uns furchtbar nervt. Nein, natürlich nicht.
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Denn was wir an denen mögen, ist halt einfach das Essen natürlich und die Leute,
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die sind einfach wahnsinnig nett und dann haben sie halt auch ein sehr cooles
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Mehrwegsystem für das To-Go-Essen.
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Das heißt also, man zahlt einmal 10 Euro Pfand, kriegt dann sein Essen in einer
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Plastikschüssel geliefert, die wieder verschließbar ist und kann die dann immer
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wieder tauschen oder sie auch außer der Reihe zwischendurch zurückgeben.
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Und das funktioniert eben auch beim Lieferdienst.
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Jetzt in dieser Zeit würden wir ohnehin nicht im Restaurant essen.
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Das heißt, wir bestellen sowieso immer für außer Haus und beides liefern oder selber abholen.
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Funktioniert über einen sehr komfortablen Online-Shop, wo man mit PayPal bezahlen kann.
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Also die sind da ganz weit vorne, die kriegen das echt gut hin.
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Und so ist man halt irgendwie maximal drei Minuten in dem Laden,
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um sein Essen rauszuholen oder halt um zu sagen, hey, ich bin sicher bestellt.
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Und die sagen dann, ja, dein Essen ist aber noch nicht fertig.
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Warte bitte draußen, wir bringen es dir raus. Und das ist natürlich sehr, sehr großartig.
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Dann haben wir die dritte Staffel von „Cobra Kai“ geguckt.
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Ich habe keine Spoiler mir notiert.
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Von daher, wenn ihr die noch nicht gesehen habt, keine Sorge.
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Alles, was ich bisher über die Serie gesagt habe, stimmt weiter.
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Allerdings habe ich den Eindruck, dass es immer mehr in die Comedy-Ecke abgleitet.
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Denn anders kann ich mir vieles nicht mehr erklären, was in der Serie passiert.
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Unter anderem, wie um alles in der Welt jemand länger als 30 Jahre lang in 1985
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feststecken kann und offenbar nichts von der Welt um sich herum mitbekommen hat.
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Und das trifft sowohl auf Daniel LaRusso als auch auf Johnny Keene zu.
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Die beiden sind einfach immer noch gedanklich in der Highschool unterwegs.
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Andererseits steckt Keane’s Sensei Kreese ja auch immer noch im Vietnamkrieg
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fest und da hat sich auch nicht weiterentwickelt, aber insofern ist sein Verhalten
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noch mit am besten erklärbar,
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weil er halt ein seit über 50 Jahren unverarbeitetes Kriegstrauma mit sich rumschleppt.
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Also die machen mich fertig, das ist einfach nicht erklärbar,
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wie diese Charaktere sich verhalten, zumindest die beiden Hauptcharaktere.
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Und ansonsten kann ich nur sagen Dee Fucking Snyder! Sehr, sehr großartig. Es gibt
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eine Szene wo sie auf ein Konzert gehen und Dee Snyder von Twisted Sister spielt
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da ein großartiges Konzert,
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es macht einen Heidenspaß viel mehr als das habe ich tatsächlich überhaupt gar
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nicht zu erzählen denkt bitte dran noch bis zum 23.
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Januar 2021, also bis zum kommenden Samstag gibt es noch die Möglichkeit Audio-Grüße
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mir zu schicken für meine 300.
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Episode. Das geht an die Adresse omg300@joernschaar.de also Jörn mit O-E und in
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einem Wort. Und dann kommt das bei mir an.
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So, dann weise ich noch kurz darauf hin. Die neue Folge vom Nord-Süd-Gefälle ist online.
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Die haben wir wie immer am 15. veröffentlicht und es ist eine der längsten geworden.
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Wir sind fast zwei Stunden lang geworden.
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Und dann gucken wir noch auf die 1000 Fragen.
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Ihr kennt das Spiel. Es geht um 1000 Fragen, die man sich selber stellen soll,
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um sich selber ein bisschen besser kennen zu lernen.
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Ich habe mehrfach festgestellt, dass ich hier offensichtlich nicht Zielgruppe
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dieser Fragestellung bin oder dass die Fragen einfach viel zu pseudophilosophisch
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sind, um beantwortet werden zu können.
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Wir fangen heute Abend an mit Nummer 97.
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Ist es dir wichtig, dass die anderen dich nett finden? Ja, mein Gott, das hilft.
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Also wenn einen anderen nett finden,
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dann ist das wahrscheinlich erstmal grundsätzlich nichts Schlechtes.
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Und natürlich ist mir das wichtig, dass Leute mich nett und sympathisch finden,
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denn dann reagieren sie ja auch positiver auf mich in Social Situations.
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Das ist insofern natürlich klar. Finde ich richtig gut, findet,
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glaube ich, jeder gut. Also ich würde eher jemanden kennenlernen wollen,
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der darauf mit Nein antwortet und das ernst meint.
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Also natürlich kann man immer sagen, so ist mir doch egal, was andere Leute
0:07:01–0:07:07
von mir halten, aber so funktionieren Menschen ja nicht. Also klar hat dieses
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Bedürfnis, nett gefunden zu werden, natürliche Grenzen.
0:07:11–0:07:16
Irgendwann reicht es dann halt auch und dann ist es auch wirklich egal, wie mich jemand findet.
0:07:16–0:07:23
Aber erstmal gilt ja die goldene Regel des Chaos Communication Congress:
0:07:23–0:07:24
„be excellent to each other“.
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Also ich versuche mich immer von der bestmöglichen Seite zu zeigen,
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denn es gibt ja keine zweite Chance für einen ersten Eindruck.
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325. Kannst du gut zuhören? Sagen wir es mal so, immer wenn meine Frau irgendwas
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sagt, was mit Hörverständnis oder mit Zuhören oder sowas zu tun hat,
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dann antworte ich immer: „was?“
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Und das werde ich auch diesmal tun: was?
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Nummer 73. Wann warst du zuletzt nervös?
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Ehrlich gesagt gestern, gestern am Samstag, unmittelbar bevor wir die neue Folge
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vom Haialarm Podcast aufgezeichnet haben. Da war ich wahnsinnig nervös und Benni auch.
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Wir waren richtig, ich möchte fast sagen so huschig-wuschig und das ist super
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ungewöhnlich, denn das sind wir normalerweise eigentlich nie vor Podcast Aufnahmen,
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warum auch, aber diese war besonders und ihr werdet am 20.
0:08:17–0:08:23
Januar 2021 im Feed des Haialarm Podcasts davon erfahren, warum das so ist.
0:08:25–0:08:32
696. Kannst du gut warten? Ja, kann ich. Ich bin ein hervorragender Warter.
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Ganz, ganz toll kann ich warten auf den Bus, auf den Zug.
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Ich gehe mit Absicht mindestens 10 Minuten früher zum Bahnhof,
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als ich eigentlich müsste. Meistens lieber 20.
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Und dann warte ich da, bis das der Zug kommt.
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Ich kann an roten Ampeln warten. Ich kann im Stau warten.
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Ich kann überall blendend kann ich warten. Es ist fantastisch,
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wie gut ich warten kann auf alles.
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Auch darauf, dass Menschen Vernunft annehmen.
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Ja, unabhängig davon, worauf ich nicht so gerne warte, sind Leute,
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mit denen ich verabredet bin.
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Ich finde, und ich bin da so ein Klischee-Deutscher, das habe ich auch mit unserem
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Gastteenie Abby damals mehrfach diskutiert.
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In meiner Welt ist es, also ich bin so groß geworden und weiß ich nicht,
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vielleicht kam das auch irgendwie durch den Wehrdienst, dass für mich wirklich
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dieser dumme Spruch gilt:
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„wer nicht fünf Minuten vor der vereinbarten Zeit da ist, ist zu spät.“
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Heißt also, ich bin immer bemüht, wenn wir irgendwo eingeladen sind,
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wenn wir mit jemandem verabredet sind, so ungefähr fünf Minuten vorher da zu
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sein. Und im Zweifelsfall fahre ich dann nochmal um Block.
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Viel zu früh da zu sein ist ja auch unhöflich, man muss den Leuten auch Zeit geben.
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Im gleichen Atemzug erwarte ich natürlich auch von allen anderen,
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dass sie ungefähr 5 Minuten vor unserer Verabredung fertig oder anwesend sind. Das klappt nicht immer.
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Echt nicht. Und sowas hasse ich, das ist für mich der Gipfel der Unhöflichkeit.
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Noch viel mehr, also es gibt so eine Abstufung,
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ich kann es dann noch eher ertragen, dass ich auf jemanden warten muss,
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auch länger als ich es höflich empfinden würde,
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sitzen gelassen zu werden.
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Ich finde es aber, das ist gleichwertig, ich finde es auch scheiße,
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wenn ich jemanden warten lassen muss.
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Das ist mir total unangenehm. Es gibt immer irgendwelche Sachen,
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auf die man keinen Einfluss hat: Verkehr, das Auto bricht zusammen
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oder der Zug fällt aus oder sowas, wenn irgendwie, das ist dann so,
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das kann passieren, aber das ist, es gibt halt auch Menschen und ich habe tatsächlich
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auch schon welche kennengelernt, die so ticken, die halt einfach,
0:10:58–0:11:03
ja so, also ich kannte mal jemanden, der war verabredet mit Leuten,
0:11:03–0:11:04
die wollten gemeinsam irgendwo hinfahren.
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Die kamen schon 20 Minuten nach der vereinbarten Zeit an, standen vorm Haus,
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haben angerufen, hey, wir sind da, kannst runterkommen.
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Und er sagt, ja, ich bin sofort da, ich habe schon die Schuhe an.
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Tatsächlich war der noch im Bademantel und ist erstmal duschen gegangen.
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Und dann hat er sich in Ruhe noch danach eine Zigarette angezündet,
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sich die Haare gemacht, sich in aller Ruhe angezogen, nochmal das Outfit gewechselt
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und ist dann runtergegangen.
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Ohne Scheiß, ich wäre weggefahren.
0:11:31–0:11:36
Ich hätte, also wirklich, solche Leute, nein. Nicht mit mir. Dann bin ich raus.
0:11:37–0:11:41
Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass Horst Seehofer als Bundesinnenminister
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zurücktreten sollte, bis das passiert.
0:11:43–0:11:47
Oder bis hier Folge 300 erscheint, wünsche ich euch eine fantastische Zeit. Tschüss.

 

Mit Bezug auf diese Episode:

Das Kleingedruckte:

Diese Jörn Schaars feiner Podcast-Episode wurde am 17.01.2021 aufgenommen und veröffentlicht. Sie steht unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)-Lizenz. Zu hören ist: Jörn Podcastcover: Siegfried Fock, Tobias Migge Musik: Jason Shaw („Jenny’s Theme„, CC-BY-SA)

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