JSFP285: Maritime Erlebnisse

Vom neuen Kajak der SFK Kiel, das Cobra Kai über Telegram an den Kleinen Kiel einläd. In Schwabstedt. Oder so ähnlich.

Die Dauer der Episode 0:19:35Diese Episode erschien am 20. September 2020 um 11:01Downloads 817 Downloads

 
Ich war für meine Verhältnisse recht viel auf und am Wasser unterwegs: Mit den neuen aufblasbaren Kajaks auf der Treene und den Schiffen der SFK Kiel in der Kieler Förde. Außerdem habe ich mal wieder den Kleinen Kiel – Fleety McFleetface – besucht, eine neue Serie auf Netflix durchgebingt und die Desktop-Version von Telegram für mich entdeckt.

Diese Episode hat 10 Kapitelmarken und jede von ihnen ist durchschnittlich ca. 1 Minuten und 57 Sekunden lang.

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Shownotes

Im Vordergrund ist die Spitze von Gesches Kayak zu sehen, in der Bildmitte im Hintergrund lehne ich mich in meinem Kayal zurück und genieße die Abendsonne auf der Treene. Der Wasseroberfläche ist fast völlig glatt.
Schön ein bisschen rumdümpeln
Das Bild zeigt mich, wie ich in meinem Kayak von rechts nach links an der Kamera vorbeipaddele, ein Paddelblatt ist dabei im Wasser, eines in der Luft. Das Wasser ist so glatt, dass ich mich darin spiegele.
Doppelter Jörn ist bester Jörn
Das Bild zeigt die MS Gaarden auf Höhe des Anlegers Seegarten. Im Vordergrund ist ein Poller zu sehen, m Hintergrund die Portalkräne der German Naval Yards-Werft.
Die MS Gaarden nach unserer persönlichen Jungfernfahrt

 

Transkription der Episode anzeigen

Jörn
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Moin und herzlich willkommen zu Jörn Schaars Feinem Podcast Episode 285.
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Ich bin Jörn Schaar und ihr seid es nicht.
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Es gibt neues Spielzeug in der Casa Schasa. Meine Frau ist seit,
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ich möchte fast sagen, Monaten hinterher.
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Irgendwann waren wir auf Kajaktour in Friedrichstadt. Ich habe davon, glaube ich, erzählt.
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Und seitdem will sie Kajaks haben. Wie immer haben wir da eine Rechnung „Preis
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pro Benutzung“ aufgemacht und haben festgestellt, dass wir nicht allzu viele
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Touren machen müssen, damit sich sozusagen der Kaufpreis gegenüber dem Mietpreis rechnet.
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Zumal wir dann auch das unschlagbare Argument gefunden haben,
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wenn wir eigene Kajaks haben, sind wir nicht immer auf einen Kanuverleih angewiesen,
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der irgendwo an dem gleichen Ort ist oder den wir erst finden müssen,
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sondern wir haben halt dann Kajaks dabei,
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die wir wann immer wir wollen benutzen können.
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Wir müssen dann nur noch die Kajak- und Kanu-Einsatzstellen finden, die freigegeben sind.
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Und damit fangen wir jetzt an. Wir haben dieser Tage bei Decathlon in Kiel zwei
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Etewitt-Kajaks gekauft zum Aufpumpen.
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Die sind beide, naja, also da steht drauf ein bis zwei Sitzer.
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Aber wollen wir mal ehrlich sein. Also ich finde zu zweit in so einem Ding,
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da muss man sich schon sehr gut kennen.
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So und dann natürlich, also ich bin jetzt nicht unbedingt der leichteste.
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Also sagen wir es so, ich dürfte noch ein Grundschulkind mitnehmen,
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um nicht über die Höchstbelastungsgrenze zu kommen.
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Wie gesagt, die Dinger sind zum Aufpumpen. Das geht auch relativ schnell.
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Wir haben gleich so eine Tonne für Wertsachen mitgekauft und auch eine Luftpumpe mit so einem Manometer.
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Da muss gar nicht so wahnsinnig viel Druck drauf.
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Anderthalb PSI. Ich wüsste jetzt gar nicht, wie man das umrechnet.
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Das ist also beeindruckend wenig, finde ich.
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Ja, und dann hat man im Prinzip, sind es wenige Teile. Man hat also die Hülle,
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dann legt man da einen Boden rein.
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Beides wird aufgepumpt und zum Schluss wird dann noch mit zum Klettverschluss
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und zwei Gurten der Sitz befestigt.
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Das geht also wahnsinnig schnell. Ich lasse es vielleicht, keine Ahnung,
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ich habe nicht auf die Uhr geguckt, 20 Minuten gedauert haben,
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bis wir die Dinger aufgepumpt hatten.
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Und dann waren wir in Schwabstedt, hier ganz in der Nähe und sind auf der Treene
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rumgepaddelt. Der Einstieg dort, sehr unkompliziert.
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Mein Eindruck ist, dass die auch sehr kippsicher sind. Also vermutlich könnte
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man da drin auch aufstehen und die wie so ein Stand-up-Paddelboard benutzen.
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Ja, und Schwabstedt, Treene, super geil.
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Das Wasser war unglaublich ruhig. Wir hatten schön so eine Sonnenuntergangsstimmung.
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Es war fast ein bisschen romantisch, wie wir da rumgedümpelt sind.
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Im Blog, in den Shownotes gibt es ein paar Fotos von der ganzen Rumdümpelei.
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Ich habe für mich gemerkt, ich muss den Sitz ein bisschen weiter nach hinten setzen.
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Also ich habe ihn jetzt fast genau in der Mitte gehabt.
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Das ist zwar einigermaßen komfortabel zum Paddeln, aber irgendwie habe ich,
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weiß ich nicht, das fühlte sich nicht ganz so hundertprozentig richtig an.
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Und ich glaube, dass ich so ein bisschen darin aussah wie eine überdimensionale
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Ente, weil das Heck ein bisschen weiter aus dem Wasser ragte.
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Es war nicht so gleichmäßig.
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Dann war ich noch wieder mal hauptsächlich zum Arbeiten in Kiel,
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habe also eine Nacht auf unserem Dauerstellplatz verbracht im Campingwagen und
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habe aber vor allem auch meine Eltern dort besucht,
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denn die sind gerade selber auf Tour mit ihrem Campingwagen, mit ihrem Bulli.
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Und wir haben uns da getroffen, weil die gerade in Kiel angekommen waren,
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sind ein bisschen rumgefahren, haben zusammen gegessen und noch ein kleines
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Getränk genommen am kleinen Kiel-Kanal. Davon habe ich, glaube ich, schon mal erzählt.
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Vielleicht finde ich das nochmal wieder und dann verlinke ich euch diese Folge dann auch.
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Das ist ungefähr das mutigste städtebauliche Projekt, was Kiel sich in den letzten
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gefühlt 20 Jahren getraut hat.
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Nämlich einfach mal eine stark befahrene Straße für den Autoverkehr weitgehend
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zu sperren. Da dürfen jetzt also nur noch der ÖPNV durch, Busse und Taxen.
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Das wurde radikal umgestaltet mit Wasserbecken, mit Sitzgelegenheiten.
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Ich bin immer noch nicht ganz überzeugt davon, dass es voneinander getrennte
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Becken sind, dass da kein Wasseraustausch stattfindet.
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Das finde ich schwierig, aber was weiß ich schon über Wasserbau.
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Ja, von daher, es ist einfach, der Punkt ist,
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dass diese Stelle dadurch einfach so viel schöner geworden ist,
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dass da nicht, früher war es halt so, dass diese Straße die Fußgängerzone in
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zwei Teile geschnitten hat und man musste ständig an dieser Ampel stehen,
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die immer zu kurz geschaltet war.
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Es war immer furchtbares Gedränge und jetzt ist da gleich so eine entspannte
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Gelassenheit, weil nur noch ein paar Busse da durchfahren. Das ist wirklich,
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wirklich entspannt und sehr, sehr schön dort.
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Wir haben da so ein kleiner Biergarten, der jetzt da mehr oder weniger entstanden ist am Bootshafen.
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Überall sonst waren Leute, deswegen haben wir uns da hingesetzt und was getrunken.
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Und am nächsten Tag nach der Schicht, habe ich „viel-zu-früh-dienst“ gehabt,
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da bin ich so gegen 10 dann fertig mit Arbeiten.
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Da habe ich die beiden abgeholt von ihrem Stellplatz direkt an der Schleuse in Holtenau.
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Und wir sind mit dem Förderdampfer nach Laboe gefahren und haben dort Fisch gegessen.
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Und das war tatsächlich sehr schön. Das weckt immer Erinnerungen an die Zeit,
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in der ich in Kiel gewohnt habe. Denn das habe ich einfach sehr gerne gemacht.
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Einfach mit dem Förderdampfer irgendwo hinfahren, weil das so…
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Gleich so ein kleiner Mini-Urlaub ist, also die Fahrt nach Laboe kostet dann
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irgendwie, weiß ich nicht, 3,70 Euro plus Rückfahrt, also ich sag mal für um
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und bei 8 Euro hast du so ein kleines, so ein bisschen Kreuzfahrt-Feeling, ja.
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Das mochte ich damals sehr gerne und das habe ich auch diesmal wieder sehr genossen
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und musste natürlich sofort denken an den Ablegen-Podcast, der das zum Prinzip
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gemacht hat, also die steigen am Hauptbahnhof ein,
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fahren dann nach Laboe und wieder zurück und Podcasten auf dem Weg,
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immer über unterschiedliche Themen.
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Die ersten paar Folgen sind schon draußen, es ist noch ein relativ neues Projekt
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und ich rate doch dringend zu einem Abo, denn ich finde die Idee erstmal ganz nice,
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wobei man vergleichsweise wenig von der Fähre hört, also das könnte tatsächlich
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fast überall stattfinden, von der Geräuschkulisse her, da würde ich mir fast
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ein bisschen mehr Atmo wünschen, Aber es ist natürlich auch schwierig,
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denn die Schiffe sind ja mitunter relativ voll.
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Das heißt, wenn du Atmo aufnimmst, dann hast du halt auch gleich irgendwelche
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Gespräche unter anderen Passagieren mitgeschnitten und das ist dann natürlich
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ein kleines Datenschutzproblem.
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Also das ist ein bisschen schwierig, aber das ist ja zum Glück auch nicht mein Problem.
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Also das sind, hauptsächlich ist das eine Journalistin, die sich Panama nennt
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und der Dieter, mit dem ich ja auch einige Verbindungen habe,
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denn er ist derjenige, der es möglich gemacht hat, dass mein feiner Podcast bei iTunes zu hören war,
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denn ich habe ja keinen iTunes Account nach wie vor und er hat das dann irgendwie
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über seinen Account eingestellt, das Ding, dafür auch an der Stelle nochmal vielen Dank.
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Und was mich an der Tour nach Laboe übrigens am meisten gefreut hat,
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war, dass wir auf der Rückfahrt das Glück hatten, mit der MS Gaarden fahren zu können.
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Das ist die allerneueste Förderfähre, das neue Flaggschiff der Schlepp- und Fährgesellschaft.
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Also erstmal sieht das Ding wahnsinnig schön aus. Es ist auch sehr durchdacht
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gestaltet, also es ist halt mit einem wirklich barrierefreien Zugang ausgestattet.
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Es ist sehr viel luftiger, sehr viel geräumiger. Die Fenster sind größer.
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Es hat einen klimatisierten Innenraum. und es hat vor allem an den Treppen nicht
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nur beleuchtete Stufen, sondern auch in der Mitte noch einen zusätzlichen Handlauf,
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sodass man sich besser festhalten kann.
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Das ist sehr, sehr schön und es ist vor allem auch noch nachhaltlich, denn in der Innenförde,
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also sprich vom Hauptbahnhof bis zum Anleger Bellevue, fährt das Ding komplett
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batterieelektrisch und dann auf der Außenförde schaltet es dann um auf einen
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Power-to-Liquid-Motor.
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Liquid to Power, also jedenfalls Gasbetrieb, ein gaselektrischer Motor,
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der dann Strom erzeugt für den Antrieb.
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Sehr nachhaltig gedacht, sehr, sehr, sehr gut durchdacht.
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Es ist natürlich viel, viel leiser an Bord. Das Motorgeräusch ist fast nicht mehr hörbar.
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Das Einzige ist das Bugstrahlruder. Das ist doch sehr laut und schüttelt das Ding komplett durch.
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Aber meine Güte, ob das jetzt ein Problem ist, kann ich nicht beurteilen.
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Ich bin ja schließlich kein Schiffsbau-Mensch.
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Naja, und Stichwort Eltern, da ist dann auch gleich die nächste Kajak-Aktion voraus.
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Denn wir haben uns vorgenommen, dass wir mit denen auch nochmal irgendwo hinfahren zum Paddeln.
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Das wird heute am Sonntag stattfinden und da freue ich mich doch auch enorm drauf.
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Und wir haben endlich auch mal wieder genetflixt. Ich kam gefühlt,
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habe ich irgendwie, also ich kriege ständig irgendwelche Benachrichtigungen
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von Netflix. So, hey, guck doch auch mal wieder rein bei uns.
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Und hier waren neue Serien, habe ich dann immer auf dem Handy.
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Aber irgendwie hat sich da nie so richtig was gefunden und jetzt waren wir auf
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der Suche nach einer neuen Serie, die wir zusammen gucken können und sind da auf „Cobra Kai“ gestoßen.
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Ich hatte das irgendwo gelesen in diesem Internet, dass es diese Serie gibt.
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Es ist im Prinzip, die Geschichte setzt die „Karate Kid“-Filme fort.
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Also es sind die Originalschauspieler von Daniel LaRusso und Johnny Lawrence,
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die damals schon in den 80ern in Karate gegeneinander angetreten sind.
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Ja, wir sind jetzt halt 35, 40 Jahre später.
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Und die zwei haben sich im Prinzip kein Stück verändert.
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Daniel LaRusso ist halt ein erfolgreicher Autohändler geworden,
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ist ziemlich reich, lebt in einem schönen Haus, hat so eine typische Instagram-Familie
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irgendwie und Johnny Lawrence ist so ein bisschen, naja, so ein bisschen abgestürzt,
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er ist so ein bisschen Versager, nein, ist er nicht.
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Er hat einen Job, den er nicht mag, er hat eine Wohnung, die er ganz offensichtlich
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nicht mag, also ist halt sehr karg eingerichtet, Er trinkt zu viel und wird morgens, das ist,
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das muss ich ankurzeln, also was sie machen ist, dass sie immer mal wieder Ausschnitte
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einspielen aus den „Karate Kid“-Filmen und da sieht man halt immer so in Rückblenden
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diesen finalen Kampf aus „Karate Kid 1“,
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wo er dann diesen Kranichtritt macht und Johnny Lawrence da auf die Matte schickt
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und dann liegt Lawrence in so einer komischen Körperhaltung.
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Ohnmächtig auf der Matte. Und in dieser Körperhaltung wacht er in den ersten
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paar Tagen morgens immer auf.
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Der betrinkt sich so lange, bis er umfällt und liegt dann in genau dieser Haltung
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auf dem Boden seines Wohnzimmers.
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Und solche Kleinigkeiten sind da immer. Das finde ich total nice.
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Auch sehr viel Fanservice, eine ganz durchdachte Idee. Das spielt also sehr
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stark mit den ganzen Klischees, die in den „Karate Kid“-Filmen ja ernst gemeint waren.
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Diese Highschool-Rivalitäten und hart sein und Mädchen aufreißen und so weiter.
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Das bleibt da alles irgendwie bestehen, aber halt in so einer ironischen, überhöhten Form.
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Es ist manchmal so überhöht, dass es wirklich lächerlich ist.
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Also wie gesagt, durchdachte Idee, sehr viel Fanservice und schön finde ich,
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„Karate Kid“ ist hier der Unsympath.
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Also Daniel LaRusso ist der Typ, der irgendwie nicht loslassen kann und immer
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noch diese alte Rivalität immer befeuert, in Anführungszeichen,
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die sie damals hatten, der auch 30 Jahre später immer noch in diesem Highschool-Leben festhängt.
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Andererseits sind die beiden sehr in den 80ern stecken geblieben.
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Lawrence noch viel mehr, der weiß noch nicht mal, was das Internet ist.
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Der kommt dann irgendwann im Lauf der ersten Staffel, fällt der Satz, was ist dein Facebook?
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Und der dann irgendwann sich beim Pfandleiher ein altes Notebook kauft,
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wo Windows 7 drauf ist und das erste Mal Internet hat und dann erstmal Hot Babes
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googelt und völlig durchdreht,
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erhält Allergien und Asthma für erfunden und ist der Meinung,
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dass man mit Karate wirklich noch Leute beeindrucken kann.
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Die haben, die ganzen Figuren haben mehrere Probleme, die haben nichts mit der
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Realität zu tun, hoffe ich.
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Ja und dann natürlich halt so Sachen, also einerseits, also top durchchoreografierte
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Kampfszenen, die wir da sehen, die wirklich beeindruckend sind,
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gerade auch von den Jugendlichen, die da mitspielen und dann gibt es aber halt so diese,
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also Johnny Lawrence ist ja der, also er steht immer noch hinter dieser Idee
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von Cobra Kai, seinem alten Dojo, dass man als erster zuschlagen muss.
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Und das ist so das, wonach er leben würde, wenn man ihn lassen würde.
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Und dann gibt es halt diesen kleinen, bei ihm in der Nachbarschaft zieht dann
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eine mexikanische Familie ein, eine mexikanischstämmige Familie und er kommt
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irgendwie mit Miguel, dem Sohn, ins Gespräch.
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Und zeigt ihm da ein bisschen was hin und her.
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Miguel versteht das alles nicht so richtig, bis er dann in einer Highschool-Mensa
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gegen so ein paar Bullis antritt und die komplett fertig macht.
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Und der benutzt dann auch irgendwie ein Plastiktablett als Waffe.
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Das war so der Moment, wo ich gesagt habe, okay, der haut dem jetzt mit einem
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flachen Plastiktablett seinem Gegner auf den Rücken und der fällt um mit einer
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Energie, dass er liegen bleibt.
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Wo ich auch gesagt habe, Leute, kommt mal klar. Also das sind eine Menge Sachen,
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die einfach total übertrieben sind.
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Zum Beispiel die Finalfolge, glaube ich, es ist ziemlich gegen Ende der Staffel 1,
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dass also das Cobra Kai Dojo beim All-Valley U18 Karate Turnier antritt,
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das es halt seit 50 Jahren gibt und bei dem Daniel LaRusso und Johnny Lawrence
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schon mal gegeneinander angetreten sind.
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Und Daniel LaRusso betritt die Halle und alle drehen vollkommen durch.
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Hier ist der zweifache Champion.
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Das Ding gibt es seit 50 Jahren. Er hat vor 40 Jahren zweimal gewonnen und kriegt
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so einen Empfang. Leute, ganz ehrlich.
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Das sind so ein paar Sachen, wo ich gedacht habe, ja, ach komm, legt euch mal gehackt.
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Aber trotzdem, und vielleicht ist es das, was diese Serie so gut macht.
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Sie ist halt einerseits komplett drüber und andererseits halt so in ihrem drüber
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sein, so unterhaltsam, dass ich mir die einfach wahnsinnig gerne angucke.
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Also ganz klare Empfehlung, wenn ihr ein Netflix-Konto habt,
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dann guckt euch das mal an, das ist total nice. „Cobra Kai“.
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Zumal auch ganz viele alte Schauspieler noch mit dabei sind,
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nämlich auch Johnnies alter Sensei, Mr.
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Kreese, der damals und heute ein Bösewicht ist, aber viel mehr verrate ich dazu nicht.
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Und was ich entdeckt habe, also war mir überhaupt gar nicht klar,
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dass es das gibt, eine Desktop-Version von Telegram, Telegram tatsächlich ja
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einer meiner oder der Haupt-Messenger, den ich benutze,
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der kann tatsächlich eine ganze Menge, Telegram hast du normal auf dem Handy
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und es gibt eine Windows-Version und diese Windows-Version,
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die kann einige Sachen nicht abspielen, warum auch immer sie das gemacht haben,
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dass halt irgendwie animierte Sticker oder GIFs oder sowas nicht abgespielt
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werden und da steht dann immer Get Telegram for Desktop.
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Und das habe ich jetzt mal gemacht und das hat also deutliche Vorteile gegenüber
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der Bedienung, weil man auch mehr, also gegenüber der Web-Version in der Bedienung,
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weil man mehr Übersicht über die Chats einfach hat und eben das alles insgesamt viel einfacher ist.
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Der Nachteil, und das ist ein generelles Problem von Telegram,
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voll dumm, wenn ich mich in mein Konto einlogge, werde ich in diesem Konto gefragt,
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ob ich das nun wirklich war.
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Es gibt eine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Ich logge mich ein mit meiner Handynummer
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und dann kriege ich eine Nachricht, einen Freischaltcode.
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Aber der wird mir nicht per SMS geschickt, sondern in meinen Telegram-Account.
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Und wenn da jemand sich schon reingehackt hat, dann hat er da ein leichtes Spiel.
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Das machen ganz viele Dienste. Ein ähnliches Problem gibt es auch bei Twitter.
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Jemand hat sich neu eingeloggt. Wenn du das warst, musst du nichts machen.
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Ansonsten ändere bitte dein Passwort. Das sagen die dann im Prinzip dem Eindringling.
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Also man gibt dem sozusagen noch die Erinnerung daran. Ach ja,
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stimmt, ich muss noch verhindern, dass der eigentliche Account-Eigentümer hier
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wieder jemals reinkommt.
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Insofern schwierig und ich weiß gar nicht, ob das etwas ist,
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das andere Messenger, die vielleicht nicht unbedingt auf die Handynummer setzen,
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ob die das genauso machen.
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Und an manchen Tagen fühle ich mich ja fast wie ein funktionierender Erwachsener,
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nämlich dann, wenn ich mich rechtzeitig um Dinge kümmere, zum Beispiel um das Thema Winterreifen.
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Ich habe jetzt schon mal einen Termin gemacht beim Reifenhändler,
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weil wir A, neue Winterreifen brauchen, weil ich B, keinen Bock habe, die selber zu wechseln.
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Ja, also ich lasse die auch gerne einlagern.
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Ich finde das viel komfortabler, als die selber immer in den Keller zu schleppen.
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Dann können die gerne bei denen liegen und da werden sie vor allem fachgerechter
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gelagert, als ich das hier machen könnte.
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Ja, und wie das dann immer so ist, ich habe dann natürlich auch den Anspruch,
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nicht nur zu sagen, ich brauche Winterreifen und dann unvorbereitet auf die
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Frage zu reagieren, welche sollen es denn sein?
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Also habe ich dann versucht herauszufinden, was gute Winterreifen sind und wie
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sich herausstellt, also ist das nicht so ganz einfach,
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weil es da irgendwie tausend Faktoren gibt und dann sind irgendwelche,
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dann kann man natürlich irgendwie verschiedene Reifentests googeln und da kriegt
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man das Ergebnis, dann der und der Reifen kriegt Note 2.
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Note 4 und Note 3. Und dann weißt du aber nicht, wofür.
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Das war so, da muss man irgendwie auf Details klicken. Und dann doch hast du
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irgendwie 10, 15 Browserfenster auf und kannst irgendwelche Sachen nicht nachvollziehen.
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Und hin und her und sofort die Lust verloren. Hat keine 10 Minuten gedauert,
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hatte ich schon keinen Bock mehr drauf und hab dann gesagt, ja komm.
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Dann hat man Reifenhändler angerufen und gesagt, das und das ist der Plan,
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neue Winterreifen bitte.
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Und er sagte, ja, dann komm doch mal eben vorbei, gibst mir eine Kopie vom Fahrzeugschein
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und dann mache ich dir ein Angebot.
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Und so haben wir es dann auch gemacht und er hat mir irgendwie drei Sachen angeboten.
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Da habe ich mich für einen davon entschieden und habe gesagt,
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lass die bitte auf Stahlfelge Sommerreifen einlagern und wann komme ich kommen.
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Und jetzt haben wir einen Termin für den 12.
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Oktober. Das heißt also, der Plan O bis O, der ist damit gesichert und von daher,
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muss ich mir darum keine Gedanken machen. Das ist alles sehr schön.
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Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass Horst Seehofer als Bundesinnenminister zurücktreten sollte.
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Bis das passiert oder bis eine neue Folge erscheint von Jörn Schaars feinem
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Podcast, wünsche ich euch eine fantastische Zeit. Tschüss.

 

Mit Bezug auf diese Episoden:

Das Kleingedruckte:

Diese Jörn Schaars feiner Podcast-Episode wurde am 20.09.2020 aufgenommen und veröffentlicht. Sie steht unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)-Lizenz. Zu hören ist: Jörn Podcastcover: Siegfried Fock, Tobias Migge Musik: Jason Shaw („Jenny’s Theme„, CC-BY-SA)