JSFP277: Sommerurlaub 2020

Von Campern aus Fleischersatzprodukten am 1.000 Fragen-Katalog der Melonenpizza. Oder so ähnlich.

Die Dauer der Episode 0:39:34Diese Episode erschien am 25. Juli 2020 um 7:00Downloads 954 Downloads

 
Ich philosophiere über den Corona-Ausbruch in einem Kieler Döner-Imbiss und fasse den diesjährigen Sommerurlaub zusammen. Außerdem gehe ich auf das Ende von „What’s in your pants?“ ein und erzähle Euch von Like Meat, das ich sehr lecker finde.

Diese Episode hat 13 Kapitelmarken und jede von ihnen ist durchschnittlich ca. 3 Minuten und 2 Sekunden lang.

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Shownotes

 

Transkription der Episode anzeigen

Jörn
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Moin und herzlich willkommen zu Jörn Schaars feinem Podcast Episode 277.
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Ich bin Jörn Schaar und ihr seid es nicht.
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Stimme ist ein kleines bisschen belegt. Das liegt daran, dass ich das zu einer
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unglaublich frühen Stunde aufnehme.
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20 vor 5 ist das am Morgen des 25.
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Juli. Liegt daran, dass ich einfach nicht mehr schlafen konnte,
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nachdem Frau Hund mich vorhin geweckt hat.
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Im Alter wird sie ja ein bisschen wunderlich. Und sie hat gerade vor,
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weiß ich nicht, einem halben Jahr oder sowas, vielleicht ein paar Monate mehr,
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eine Art Phobie entwickelt, was das Laufen über Laminat angeht.
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Also sprich, sie steht bei uns im Wohnzimmer auf dem Teppich und möchte gerne in den Flur.
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Und da ist halt so zwei Meter Laminat zu überwinden. Und dann traut sie sich nicht.
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Und dann steht sie halt da und bellt, bis jemand kommt und ihr rüberhilft.
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Sprich also in diesem Fall, also wir hatten da schon so einen kleinen Läufer,
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den wir sowieso noch irgendwie hatten, als Brücke hingelegt.
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Und der lag nun irgendwie ein bisschen ungünstig und hatte sie immer noch einen
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knappen Meter bis zur rettenden Türschwelle in den Flur.
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Und da musste jetzt also jemand kommen und sie retten.
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Und dann, wenn wir schon mal dabei sind, dann können wir natürlich auch gleich
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nochmal kurz den Garten und ein bisschen pieschern. und dann dauerte das so
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ein paar Minuten, bis wir uns dann einig waren.
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Naja, wie das dann immer so ist, dann liegt man als Dienstleister danach im
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Bett und denkt sich: „Schlafen wäre gut.“
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Hätte ich Bock drauf, wird aber ja dann irgendwann nichts. Und dann habe ich
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so nach einer halben Stunde rumwälzen gedacht, ach komm, kannst du auch was
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Sinnvolles machen und den Podcast aufnehmen.
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Wie so oft starte ich in letzter Zeit mit einem Corona-Update.
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Diesmal möchte ich darüber sprechen, dass es in Kiel einen Corona-Fall gab.
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In einem Dönerladen im Kieler Hauptbahnhof sind sechs Mitarbeiter infiziert
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und jetzt müssen halt alle Leute auf der Gästeliste identifiziert und kontaktiert werden.
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Das läuft, so wenn ich die Presseberichte darüber richtig verfolge, wohl auch ganz okay.
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Das einzige Problem ist nur, A, manche Leute haben falschen Namen angegeben und B,
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nicht alle Gäste wurden dazu aufgefordert, ihren Namen auf eine Gästeliste zu
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tragen und ihre Daten da einzutragen, damit sie im Fall eines Falles nachverfolgt werden können.
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Jetzt habe ich ja schon gesagt, das war ein Döner-Imbiss, sprich also die Einschläge kommen näher.
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Ich bin ja auch relativ regelmäßig in Dönerläden zu Gast. Und ja,
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ich habe da ein paar sehr merkwürdige Erfahrungen gemacht. Also ich war lange
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nicht in diesem speziellen Imbiss, da bin ich jetzt gerade auch ganz froh drum.
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Und ich hatte jetzt irgendwie zwei Erlebnisse auch in Kiel bei einem Dönerladen,
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wo ich wirklich aktiv nachfragen musste, wo denn meine Daten erfasst werden sollen.
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Wo ich einfach das Gefühl habe, wenn du dich nicht aktiv darum kümmerst,
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dann wird dich keiner darauf hinweisen.
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Und wie effektiv das dann nachher ist, keine Ahnung.
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Und die andere Geschichte, das fand ich eigentlich noch schwieriger,
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da war ich in Büdelsdorf im Dönerpalast.
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Und da lag auf jedem Tisch eine Karte aus, wo man halt seinen Namen eintragen
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konnte und seine Adressdaten.
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Nur also A hat das außer mir niemand in dem Gastraum ausgefüllt und es wollte
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auch niemand dieses Ding haben.
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Also es kam jetzt nicht, der Typ kam und hat mir mein Essen gebracht und er
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hat diese Karte, die ausgefüllte, dann liegen lassen am Platz.
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Er sagt, ja okay, kann ja sein, dass er das irgendwie vertüddelt hat.
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Und habe dann also zum Bezahlen diesen Zettel mit nach vorne genommen und habe
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dem dann eben mit meinem Geld diesen Zettel hingelegt.
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Und er guckte mich also völlig irritiert an und ich nickte dann so und guckte
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auf den Zettel und er guckt mich an und zuckt sozusagen, ach so,
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ja klar, und nimmt ihn so weg.
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Also ich glaube, die haben da noch nicht mal ein Verfahren für.
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Und tatsächlich ist es auch in meinem Stammdöner hier in Husum so,
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auch da kann man direkt im Lokal essen und da liegt auch seit,
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also da lag am Anfang der Corona-Maßnahmen, also die durften ja am Anfang erstmal
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nicht aufmachen und dann irgendwie so schrittweise so ein bisschen.
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Ganz am Anfang lag da ein Zettel auf einem Klemmbrett, da hat sich aber keiner
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drum gekümmert, ob da die Leute ihren Namen draufschreiben oder nicht und liegt
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da auch seit ewigen Zeiten nicht mehr.
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Das heißt für mich also relativ wenig bis nichts. Ich esse da halt nicht vor
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Ort, sondern ich rufe vorher an, bestelle mein Essen, mein Döner oder manchmal
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möchte die Herzdame ja auch einen.
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Und dann gehe ich da rein mit Maske auf, was natürlich dann auch wieder nichts
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bringt, weil es halt so eine normale Mund-Nasen-Bedeckung ist und mich nicht
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schützt, sondern nur alle anderen.
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Aber ich bin da maximal drei Minuten drin für den Bezahlvorgang, wenn überhaupt.
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Und ich hoffe einfach mal, dass sich da mein Risiko einigermaßen in Grenzen hält.
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Ich finde das schwierig, wie manche Lokalitäten damit umgehen.
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Ich will das gar nicht mal nur auf Dönerläden beschränken, obwohl es halt die
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Läden sind, wo ich, wenn überhaupt, Essen hole dann da.
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Und natürlich dann auch, was wir aus Kiel lernen, der Umgang der Gäste damit.
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Das kann ja wohl nicht sein, dass es Leute gibt, die sich als Mickey Mouse da
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eintragen, weil sie sagen, das ist mir zu Datenschutz heikel oder dass Leute
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einfach nur irgendwas hinschmieren, was man nicht erkennen kann.
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Die schaden am Ende nicht nur sich selber, sondern im Zweifelsfall,
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wenn sie sich da infizieren, auch noch eine Menge anderer Personen,
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weil sie dann halt im Zweifelsfall nicht als Kontaktperson identifiziert werden
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können und man nicht sagen kann, wo das Risiko von deren Kontaktpersonen wieder ist.
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Also das ist alles ganz große Kacke und ähnlich doof wie diese Maskenverweigerer,
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die die Maske halt nicht richtig aufsetzen.
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Und dann waren wir ja jetzt im Sommerurlaub. Ich komme gleich noch zu dem,
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was hier auf dem Podcast-Kanal gelaufen ist in der Zeit.
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Aber wir waren ja unterwegs, das hatte ich ja auch schon gesagt,
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dass wir mit dem Camper loswollen.
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Und am Ende waren es dann drei Wochen, die wir auch wirklich fast ausschließlich weg waren.
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Zuerst auf unserem Dauerstellplatz ungefähr eine Woche.
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Das war super, super chillig. Ich war total tiefenentspannt.
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Und wir haben Minigolf gespielt und Pommes gegessen.
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Wir haben angefangen, diese Like-Meat-Produkte durchzuprobieren in der Wohnwagenküche.
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Das ist aber ein eigenes Thema, komme ich gleich zu, will ich ein bisschen ausführlicher drauf eingehen.
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Wir haben in unserem Omnia-Backofen Pizzabrötchen gebacken und so kleine Blätterteig-Geschichten,
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was super funktioniert hat. Ich habe ganz vergessen, davon Fotos zu machen.
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Mist, das war es nochmal.
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Ausprobieren. Das ist ja doof.
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Genau, dafür hatten wir uns auch noch eine Muffinform gekauft für diese beiden
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Geschichten, weil wir die einfach gesehen haben im Laden und haben gedacht, hey, ist ja spannend.
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Und dann dachten wir so, hm, könnte ganz gut funktionieren für Pizzabrötchen
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und tatsächlich, das klappt auch sehr, sehr gut.
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Anschließend sind wir noch eine Woche nach Ratzeburg gefahren, an Ratzeburger See.
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Hatte ich auch schon im Camping Caravan Podcast drüber gesprochen,
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dass das auch zu dem Zeitpunkt der Aufnahme dort unser Plan war,
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da waren wir schon mal, ich suche das nochmal raus, wenn ihr die Folge darüber nochmal hören wollt,
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könnt ihr das in den Shownotes tun, ja war, also wir hatten fast den gleichen
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Platz wie beim letzten Mal, also wirklich wunderbaren Blick auf den See und auf den Dom.
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Ja, wir hatten eigentlich ein bisschen mehr vor, als wir nachher gemacht haben,
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weil das Wetter halt auch jetzt nicht so brillant war.
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Auch in der Woche auf dem Dauerstellplatz war es schon eher regnerisch nach zehn Tagen Hitze.
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Und in Ratzeburg hatten wir dann auch, ich glaube, drei von fünf Tagen Regen.
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Aber wir haben das Beste draus gemacht und haben uns zum Beispiel Veggie Burger zubereitet.
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Ich weiß gar nicht mehr, was das wieder war. Haben wir im Laden zufällig gesehen.
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Es war jetzt nicht so ein Beyond-Gedöns oder was.
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Ich weiß gar nicht, irgendeinen auf Linsenbasis glaube ich ein Patty,
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ich habe das nicht aufgeschrieben ja, den gab es also und da haben wir unsere,
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Nachbarn natürlich beobachtet Camperkinomäßig,
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weil dann irgendwie kam dann halt so das Klischee-Hippie-Instagram-Pärchen die,
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auf den Platz gefahren kamen und die standen dann auf der einen Seite neben
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uns und das war halt so, ja, VW-Bus
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und irgendwie alles so ein bisschen schraddelig, aber halt dann doch so,
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sie in Latzhose und dann irgendwie Tisch rausgestellt, da stand sofort eine
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Vase mit Blumen drauf und dann waren sie einigermaßen fertig mit Aufbauen und
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dann wehte so ein leicht harziger Grasgeruch rüber.
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Das war richtig schön hippie-mäßig. Und kaum waren die fertig, kamen auf der,
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anderen Seite von uns, also auf der rechten Seite, hat ein Dauercamper-Pärchen
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den Wohnwagen bezogen und die waren so vom Look her halt mindestens genauso drauf.
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Die beiden kannten sich dann auch irgendwie untereinander und mussten dann auch
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erstmal da zusammen noch einen rauchen und die Drohne von dem einen ausprobieren.
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Die sind zum Glück nur ganz kurz irgendwie mal einen Meter über ihrem Campingtisch
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geschwebt und haben das Ding danach wieder eingepackt. Da war ich sehr froh,
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hatte ein bisschen Sorge, dass die jetzt dann noch irgendwie ewig über den See steuern.
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Aber dazu kam es nicht. Und danach sind wir tatsächlich noch eine Woche nach Falkenstein gefahren.
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Kiel-Falkenstein ist ja so unser Go-To-Campingplatz. Seitdem wir den Wohnwagen
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haben, sind wir eigentlich, ich glaube, jedes Jahr bisher dort gewesen.
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Wie immer hat uns das einfach wahnsinnig gut gefallen da.
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Der Platz ist total angenehm. Die Leute da sind nett. Wir sind mit den Nachbarn,
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gut ausgekommen. Das war richtig toll.
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Wir hatten Besuch mehrfach, unter anderem Christoph vom ESC-Schnack.
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Genau, das war das Ding, wo wir diese Blätterteig-Geschichten gemacht haben
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aus dem Omnia-Backofen.
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Und das war vor allem die Zeit, wo ich einmal kurz nach Hause gefahren bin,
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um das Nord-Süd-Gefälle aufzunehmen. Die aktuelle Folge ist da und wir sind
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dann noch irgendwie mal nach Kiel reingefahren.
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Um uns den kleinen Kiel-Kanal anzugucken oder wie ich ihn ab sofort für immer
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nennen möchte, Fleeti McFleetface, weil es wird irgendwo ein Name gesucht dazu
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und das ist jetzt der, für den ich werbe.
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Das ist ja so ein Projekt für Innenstadtverschönerung im Prinzip.
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Da sind nochmal zwei, es gibt ja in Kiel den kleinen Kiel, das ist ein See in der Innenstadt,
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und ein paar hundert Meter davon entfernt gibt es den Bootshafen,
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Das ist auch nochmal so ein Wasserbecken und wenn man da dann weiter geht zur
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Förde hin, dann kommt man irgendwann ans Wasser.
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Der Bootshafen ist schon ein künstlich angelegtes Becken und zwischen dem Bootshafen
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und dem kleinen Kiel wurden jetzt nochmal zwei voneinander unabhängige Becken
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geschaffen, von denen jetzt das erste mit Wasser schon gefüllt ist und das zweite
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soll jetzt auch noch kommen.
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Ich bin nicht hundertprozentig überzeugt von der ganzen Geschichte, weil es,
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zwei stehende Gewässer sind in Betonbetten, also da passiert überhaupt nichts,
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und sie haben offenbar das Wasser aus dem kleinen Kiel genommen,
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um es da rein zu pumpen und haben darauf verzichtet, beispielsweise was aus
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dem Hydranten zu pumpen,
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was ich halt so ein bisschen kritisch sehe, weil schon an dem Tag,
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wo wir da waren, war das Wasser voller Algen und wenn da so null Wasseraustausch
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stattfindet, dann bin ich sehr gespannt drauf, wie das so wird vom Geruch und von der Optik her.
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Ich bin sehr, sehr gespannt, was das angeht.
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Naja, das haben wir uns wie gesagt ein bisschen angeguckt und sind dann noch
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ein bisschen rumgebummelt. Haben uns dann anschließend noch einen Burger geholt bei Peter Pane.
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Das ist auch direkt mit Blick auf den Bootshafen. Und das war sehr, sehr lecker. Und.
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Highlight, möchte ich sagen, der
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Woche war ein Besuch bei meiner lieben Freundin Manu und ihrem Mann Tom.
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Wir haben schön bei denen im Garten gesessen, haben den Grill angemacht und
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haben fantastisch gespiesen und uns sehr, sehr amüsiert miteinander und haben
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uns ganz toll unterhalten.
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Und es gab Melonenpizza vom Grill. Melonenpizza ist etwas, das ich total spannend finde.
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Man nimmt eine etwa 3-4 cm dicke Scheibe von einer Melone, legt die auf den
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Grill bei hoher Hitze und lässt die ein bisschen karamellisieren,
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ein bisschen angrillen.
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Dann nimmt man die runter, dreht die gegrillte Seite nach oben und da kommt
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dann drauf, also in unserem Fall war es Rucola, Pinienkerne, Käse.
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Und dann kam das wieder auf den Grill, solange bis der Käse geschmolzen und
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der Rucola zusammengefallen ist.
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Und wir Fleischfutterer haben uns dann noch Baconstreifen oben drauf getan.
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Und ich habe irgendwie das Gefühl, ich hätte was vergessen, was da noch drauf
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war, aber fällt mir gerade nicht ein.
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Und das war wirklich fantastisch, super lecker also ich bin echt Fan,
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Melonenpizza, Rock’n’Roll kann ich sehr sehr doll empfehlen.
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Was ich auch empfehlen kann, ist dieses Like Meat. Das ist so eine Reihe von,
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Fleischersatzprodukten.
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Und ich habe jetzt einen Teil des Sortiments schon durchprobiert.
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Aus einer Sektlaune heraus haben wir angefangen mit Mini-Frikadellen.
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Und da war ich sofort Fan von. Also unglaublich. Das sind in einer Packung sind
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irgendwie sechs Frikadellen. Ich habe keine Ahnung, was sie gekostet haben.
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Ich habe das wirklich vergessen.
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Ich hatte mir das einfach nicht aufgeschrieben.
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Aber ich glaube nicht, dass es ganz billig ist. Sechs kleine Frikadellen sind
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da drin, die muss man nochmal anbraten und ich war hin und weg,
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also Geschmack und Textur wirklich beeindruckend nah am Referenzprodukt aus Fleisch.
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Sind halt, das hatte ich mir immerhin aufgeschrieben, deutlich teurer als die
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üblichen Billigprodukte. Klar, wenn man das mit „ja! Mini-Frikadellen“ aus der
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500 Gramm Packung vergleicht, natürlich sind die teurer.
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Das ist halt auch nicht so ein Fleischabfall, der da verkauft wird.
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Mutmaßlich werden die aber auch teurer sein als selbstgemachte Frikadellen,
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wollen wir ehrlich sein.
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Ja, also das war wirklich, ich glaube, wenn man es nicht weiß.
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Oder das war auch mein Eindruck, dass wenn man es nicht weiß,
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dass man sie für echte Frikadellen halten kann.
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Dann habe ich Dönerfleisch natürlich ausprobiert, also Dönerfleischersatz.
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Wenn man da einzelne, so wie ich das in diesem ersten Versuch zubereitet habe,
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es gab später noch einen zweiten,
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und wenn man da einzelne Stücke ohne was dazu isst, dann ist es eher unspektakulär.
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Deswegen habe ich mir beim ersten Versuch dann noch Pommes und Salat dazu geholt.
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Und ich habe es dann später sogar noch einmal getestet mit Fladenbrot und Salat
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und Soße und das war viel, viel besser. Aber da habe ich gelernt,
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wie scheiße ich im Döner belegen bin und das ist ja auch was.
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Dann gab es auch noch Bratwurst,
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von Like Meat, also ein komplett Soja, komplett vegan.
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Auch die ist fast wie echt, zumindest aus der Pfanne. Wir haben es dann nachher
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mal vom Grill ausprobiert mit unserem Besuch auf dem Campingplatz und da muss
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man halt ein bisschen vorsichtiger sein, als wir es gemacht haben.
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Die hatten offenbar zu viel Hitze und waren offenbar noch nicht ganz durchgegart.
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Und dann merkt man einen Unterschied.
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Die hatten wir einfach ein bisschen zu kurz auf dem Grill und dann war es nicht so lecker.
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Gyros war vollkommen okay, „je doller gebraten, desto besser“ habe ich mir da
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notiert, auch hier, also wenn ich sage war okay, dann heißt das auch wieder,
0:16:32–0:16:37
dass es wirklich nah am Fleischreferenzprodukt ist.
0:16:37–0:16:43
Das war, wobei ich war beim Gyros nicht ganz so beeindruckt wie beim Hühnchen. Es gibt.
0:16:45–0:16:50
So wie so Hühnchen geschnetzeltes irgendwie und das war richtig krass.
0:16:51–0:16:56
Das hatte ich ganz kross angebraten, weil ich irgendwie nicht die ganze Zeit
0:16:56–0:16:58
drin rumgerührt habe, es nicht die ganze Zeit geschwenkt habe.
0:16:59–0:17:03
Also hatte da so ein bisschen Röstaromen mit dabei und das war ein nahezu originales
0:17:03–0:17:05
Mundgefühl. Also es ist wirklich, wirklich toll.
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Insofern gilt offenbar, je krosser gebraten, desto leckerer,
0:17:11–0:17:13
desto näher also am Fleischgeschmack.
0:17:14–0:17:18
Und ich habe außerdem was gelernt und zwar nämlich, dass anders als normale
0:17:18–0:17:22
Bratwürste vom Grill, die von Like Meat nicht noch schmecken, wenn sie kalt sind.
0:17:23–0:17:26
Das ist so eine Lektion, die ich mitnehme. Also wenn man das Zeug zubereitet,
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dann sollte man es auch aufessen oder wahrscheinlich hätte ich es nochmal,
0:17:30–0:17:32
also da war halt noch irgendwie, weiß ich nicht, wir hatten,
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da waren halt auch irgendwie noch Kinder mit dabei und dann blieb irgendwie,
0:17:38–0:17:42
die wollten halt dann mal probieren und dann blieb eine halbe Wurst liegen,
0:17:42–0:17:43
weil sie ihnen halt nicht geschmeckt hat.
0:17:43–0:17:47
Die habe ich dann am nächsten Morgen irgendwie, dachte ich, esse ich die noch schnell.
0:17:47–0:17:53
War nicht so lecker, war kein schönes Geschmackserlebnis, aber ich denke mal,
0:17:53–0:17:57
wenn ich die nochmal angebraten hätte, dann wäre es wahrscheinlich eins gewesen.
0:17:58–0:18:03
Jetzt habe ich noch gestern einen kleinen Wohnwagenwartungstag eingelegt.
0:18:03–0:18:06
Also ich habe mal die Schränke aufgeräumt, habe mal durchgeputzt,
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habe kleinere Reparaturen durchgeführt.
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Ein paar Sachen muss ich jetzt noch machen, also nicht die Fächer unter den
0:18:13–0:18:19
Bänken nochmal richtig aussaugen, auswischen und die Stützen müssen mal wieder gefettet werden.
0:18:20–0:18:24
Aber das war auch mal schön der Wohnwagen steht jetzt gerade bei uns an der
0:18:24–0:18:27
Straße und ich habe die Stützen runter gedreht,
0:18:27–0:18:32
habe mir mit den Bluetooth Boxen meine Podcast Playlist angemacht und habe einfach
0:18:32–0:18:36
da drin rum gewerkelt und das war richtig schön, das mochte ich total gerne,
0:18:37–0:18:40
wobei ich aber andererseits auch dann gedacht habe, so irgendwie nach drei Stunden,
0:18:41–0:18:44
fühlte sich das nicht so an, als hätte ich wahnsinnig viel geschafft.
0:18:47–0:18:50
Also weiß ich nicht, was ist denn am Ende rausgekommen beim Aufräumen?
0:18:50–0:18:55
Ich habe das Vorzelt in den Bankfächern verstaut, wo wir es normalerweise nicht
0:18:55–0:18:58
transportieren, aber wir brauchen es jetzt erstmal gerade nicht, das ist aus dem Weg.
0:18:58–0:19:03
Dann habe ich das Schrankfach aufgeräumt mit den Töpfen und Pfannen drin.
0:19:03–0:19:08
Habe für so ein Kleinkram Kruschtelfach irgendwie habe ich aus dem Baumarkt zwei
0:19:08–0:19:12
Euroboxen gekauft um das so ein bisschen besser sortieren zu können,
0:19:13–0:19:18
das war glaube ich gar keine so schlechte Idee ja und halt Schränke ausgewischt
0:19:18–0:19:23
die Küchenzeile mal sauber gemacht richtig ja halt so mal so durchgeguckt überall,
0:19:24–0:19:26
und Sachen entsorgt die die einfach also,
0:19:27–0:19:31
ja weiß ich nicht da lag dann irgendwo in einem Schrankfach lagen noch irgendwie,
0:19:32–0:19:35
Verpackungen drin, die da warum auch immer gelandet sind,
0:19:36–0:19:38
den Schiet einfach mal weggemacht.
0:19:38–0:19:41
Und irgendwo hatten wir dann noch in einem anderen Schrankfach,
0:19:42–0:19:47
genau bei diesem Krutschelkram, da war dann noch irgendwie so abgepackt Hundefutter,
0:19:47–0:19:53
so Trockenfutter, was da mindestens schon zwei Jahre gelegen haben muss.
0:19:53–0:19:56
Also gar nicht mal, dass es jetzt schimmelig gewesen wäre, aber das war nur
0:19:56–0:19:59
eine sehr kurze Episode, dass wir dort das Hundefutter gelagert haben,
0:19:59–0:20:00
um das einfach mal so zu sagen.
0:20:01–0:20:03
Insofern dann war das schon ganz gut.
0:20:03–0:20:07
Ich habe auch eineinhalb Müllsäcke voll bekommen mit Sachen.
0:20:09–0:20:13
Insofern, ja, also es hat Spaß gemacht. Es war schön, da so ein bisschen rumzuwerkeln.
0:20:13–0:20:16
Aber am Ende, wie gesagt, fühlte es sich nicht an, als hätte ich so wahnsinnig
0:20:16–0:20:20
viel geschafft, weil doch noch ein kleines bisschen was übrig ist.
0:20:21–0:20:24
Dann ist dieser Punkt unendliche Geschichte, Republika.
0:20:26–0:20:31
Also ich habe jetzt ja, das hatte ich euch erzählt, dass das Hotelproblem gelöst
0:20:31–0:20:33
ist, das Geld ist wieder da, ist alles easy.
0:20:33–0:20:37
Jetzt hat sich dann die Bahn endlich mal geäußert. Ich hatte ja das Ticket gekauft,
0:20:38–0:20:42
und dann auf diese Kulanzregelung gehofft. Da kam dann jetzt endlich mal ein
0:20:42–0:20:46
Schreiben vor, also nicht, wann das da war. Wir haben es jedenfalls nach dem
0:20:46–0:20:47
Urlaub aus dem Briefkasten gefischt.
0:20:48–0:20:52
Ich hatte diese Kulanzregelung beantragt, wonach Tickets erstattet werden können.
0:20:52–0:20:57
Die wurde abgelehnt, weil das Ticket nicht im korrekten Zeitraum gekauft wurde.
0:20:57–0:21:02
Also ich hatte es früher gekauft, als dieser Zeitkorridor lag.
0:21:02–0:21:05
Und dann war auch noch die Reise nicht genau da drin.
0:21:05–0:21:14
Also nur für Tickets gilt, die, ach ich weiß nicht, irgendwann nach einem bestimmten
0:21:14–0:21:18
Datum gekauft waren und die Reisezeit musste also bis zum 5.
0:21:18–0:21:19
Mai abgeschlossen sein.
0:21:20–0:21:24
Und da war für mich halt nur die Hinfahrt abgeschlossen. Deswegen gelten die
0:21:24–0:21:28
normalen Storno-Bedingungen und ich halte jetzt mal schön die Füße still, weil,
0:21:29–0:21:33
für meine Nichtfahrt nach Berlin müsste ich gegebenenfalls noch 15 Euro Stornogebühren
0:21:33–0:21:37
bezahlen, beziehungsweise ist ja auch Quatsch, das hätten sie gleich fordern müssen.
0:21:37–0:21:41
Sie haben sich nämlich das Original-Ticket angefordert, um das beurteilen zu
0:21:41–0:21:43
können, was ich da gekauft habe.
0:21:44–0:21:47
Ja gut, ich bin halt die Fahrt nicht angetreten, also fallen auch keine Stornogebühren
0:21:47–0:21:48
an, ist da vollkommen klar.
0:21:48–0:21:52
Es liegt ja schon inzwischen drei Monate in der Vergangenheit.
0:21:52–0:21:54
Herzlichen Glückwunsch, liebe Bahn.
0:21:54–0:22:01
Naja, ich wollte mit euch nochmal sprechen über das Ende von „What’s in Your Pants?“
0:22:01–0:22:06
Wir haben ja mit Folge 60 den Podcast beendet, Toby und ich.
0:22:06–0:22:11
Und das war so unsere Abschlussfolge, mit der wir uns so ein bisschen verabschiedet haben.
0:22:12–0:22:15
Ja genau, das macht man mit Abschiedsfolgen, man verabschiedet sich.
0:22:15–0:22:18
Herzlichen Glückwunsch, Herr Schaar. Sehr schlauer Gedanke.
0:22:19–0:22:23
Aber was ich sagen wollte, es war tatsächlich genau der richtige Moment für
0:22:24–0:22:28
das Ende dieses Projekts, nach 60 Folgen zu sagen, jetzt machen wir einen Schnitt.
0:22:29–0:22:32
Toby und ich hatten da schon Anfang des Jahres drüber gesprochen und waren uns
0:22:32–0:22:37
da eigentlich auch einig, dass das jetzt dann durch ist, weil wir haben es ja
0:22:37–0:22:41
dort gesagt, das ganze Thema Transition ist eigentlich auserzählt.
0:22:41–0:22:42
Da kam nichts Neues mehr.
0:22:43–0:22:46
Wir haben uns ja am Schluss im Wesentlichen darüber unterhalten,
0:22:46–0:22:52
wie, keine Ahnung, wie es mit Testosteronspritzen läuft und aha,
0:22:52–0:22:54
ja, wieder gut vertragen, ach prima.
0:22:55–0:22:59
Und ansonsten uns halt sehr gefreut, natürlich über die ganzen Tweets,
0:22:59–0:23:02
die uns erreicht haben mit irgendwelchen Penisbildern und Leute haben uns Links
0:23:02–0:23:04
reingereicht, über die wir gesprochen haben.
0:23:04–0:23:09
Das war auch alles irgendwie schön und war auch ganz okay, aber halt auch nur für eine Zeit.
0:23:10–0:23:13
Und das war vor allen Dingen nicht das, womit wir mal angetreten sind.
0:23:13–0:23:18
Und natürlich ist es so, dass Podcasts sich über ihre Laufzeit weiterentwickeln.
0:23:18–0:23:19
Das haben wir sicherlich auch gemacht.
0:23:20–0:23:25
Das Konzept hat sich fließend so ein bisschen verändert, aber jetzt waren wir
0:23:25–0:23:30
halt an einem Punkt, wo wir gesagt haben, okay, wollen wir die anstehenden Veränderungen
0:23:30–0:23:34
jetzt noch weiter mittragen oder fühlt es sich einfach nicht mehr ganz so richtig an?
0:23:35–0:23:37
Und wir sind uns da echt…
0:23:38–0:23:40
Lange drüber unterhalten und haben eigentlich gesagt, so nee,
0:23:40–0:23:45
eigentlich so wirklich richtig, richtig fühlt sich das eben nicht mehr an.
0:23:45–0:23:49
Ja, das ganze Thema ist auserzählt. Das bringt es, glaube ich,
0:23:49–0:23:50
am ehesten auf den Punkt.
0:23:51–0:23:55
Wir wollten also, um das nochmal deutlich zu machen, eigentlich schon viel früher aufhören.
0:23:55–0:24:01
Aber dann kam Corona mit den Kontaktbeschränkungen und diesem Betretungsverbot
0:24:01–0:24:04
der Inseln dazwischen. Sonst wäre ich halt mal schnell nach Sylt gefahren und
0:24:04–0:24:07
wir hätten das schon irgendwie im März beendet oder im April.
0:24:08–0:24:12
Das ging damals noch nicht, deswegen lag das ganze Ding so ein bisschen brach.
0:24:12–0:24:15
Und das war tatsächlich auch der Grund für diese Spezialfolge,
0:24:15–0:24:19
die wir mit den Sprachnachrichten gemacht haben. Dass wir gesagt haben,
0:24:19–0:24:23
wir wollen jetzt mal so ein bisschen Content wieder machen, uns mal wieder melden.
0:24:24–0:24:28
Und haben das dann halt als Lösung gemacht. Und ja, wie gesagt.
0:24:30–0:24:33
Nach diesem Prinzip hätten wir auch die letzte Folge aufnehmen müssen,
0:24:33–0:24:35
weil Toby ja eben keine Möglichkeit dazu mehr hat.
0:24:36–0:24:40
Wir wollten aber wirklich einen würdigen Abschluss machen nach dreieinhalb Jahren
0:24:40–0:24:42
Podcast und das wäre einfach remote nicht gegangen.
0:24:42–0:24:46
Deswegen haben wir also geguckt, dass wir das machen zu einem Zeitpunkt,
0:24:46–0:24:53
wo wir uns zumindest von den Regeln her wieder einigermaßen normal treffen können.
0:24:53–0:24:57
Das war natürlich für uns beide ein sehr bewegender Moment, das hat man Toby
0:24:57–0:25:01
wahrscheinlich mehr angemerkt als mir, aber mir fehlten da stellenweise einfach
0:25:01–0:25:06
die Worte für, ich konnte das nicht so richtig in der Aufnahme artikulieren.
0:25:07–0:25:16
„What’s in Your Pants?“ war ein unglaublicher Ritt durch ganz viele Emotionen und.
0:25:18–0:25:23
Auch so horizonterweiternd. Das ist ja auch etwas, das man, manche Folgen musste
0:25:23–0:25:26
ich wirklich erstmal auch inhaltlich danach noch verarbeiten.
0:25:27–0:25:29
Und ich bin wirklich froh, dass wir das so machen konnten.
0:25:30–0:25:34
Und jetzt habe ich also den Feed von „What’s in Your Pants?“ als abgeschlossen markiert.
0:25:34–0:25:38
Da werden also keine neuen Episoden mehr erscheinen und das wird jetzt auch
0:25:38–0:25:43
überall ersichtlich sein. Ich werde das jetzt auch nochmal irgendwie mir überlegen,
0:25:43–0:25:46
wie ich das auf der Homepage kenntlich machen kann.
0:25:46–0:25:50
Also technisch bleibt alles bestehen. Das hatten wir ja auch in der letzten
0:25:50–0:25:54
Folge von „What’s in Your Pants?“ gesagt: Die Folgen bleiben alle online.
0:25:54–0:25:56
Das Blog bleibt genau so, wie es ist.
0:25:57–0:26:01
Das Einzige ist, dass wir früher oder später die Kommentarfunktionen ausschalten
0:26:01–0:26:05
werden und wir werden noch nach ein paar Wochen das Kontaktformular offline nehmen.
0:26:06–0:26:07
Einfach deswegen, weil,
0:26:09–0:26:12
es wird inhaltlich nichts mehr passieren.
0:26:14–0:26:19
Die Mails aus dem Kontaktformular, ja, die kommen bei uns beiden an, aber…
0:26:21–0:26:24
Wir werden da halt nicht mehr groß drauf eingehen. Punkt. Ich glaube,
0:26:24–0:26:30
ich werde das irgendwie reinschreiben, dass der Podcast abgeschlossen ist und
0:26:30–0:26:34
dass da kein Feedback-Kanal irgendwann mehr da ist.
0:26:34–0:26:39
Weil ich kann das nicht, die Fragen, die da üblicherweise reinkommen,
0:26:39–0:26:40
kann ich in der Regel nicht beantworten.
0:26:41–0:26:43
Und ich weiß nicht, wie Toby dazu kommt und ob er da überhaupt Bock drauf hat.
0:26:44–0:26:45
Deswegen schalten wir es ab.
0:26:46–0:26:51
Und auch der Twitter-Kanal wird über kurz oder lang einfach nicht mehr weiter
0:26:51–0:26:53
betrieben. Das werden wir jetzt ausplätschern lassen.
0:26:53–0:26:57
Es ist tatsächlich, also das ist was, das ich noch nicht so richtig übers Herz
0:26:57–0:27:03
kriege, weil da auch jetzt fünf Tage nach Veröffentlichung der Episode immer
0:27:03–0:27:07
noch so viel Liebe über unseren Twitter-Account reinschwappt.
0:27:07–0:27:10
Das ist wirklich, wirklich toll.
0:27:12–0:27:17
Und zeigt halt auch einfach, wie vielen Menschen „What’s in Your Pants?“ was bedeutet hat.
0:27:17–0:27:23
Das ist echt schön zu sehen und das macht dann ein bisschen weniger traurig,
0:27:23–0:27:28
wenn man so ein schönes Projekt dann langsam schlafen legt.
0:27:29–0:27:33
Dann noch ein großes Dankeschön an jemanden, der sich Elle nennt.
0:27:34–0:27:40
Er oder sie hat sich für „What’s in Your Pants?“ bedankt und in dem Rahmen meine
0:27:40–0:27:44
Amazon-Wunschliste ein wenig eingekürzt. Das hat mich enorm gefreut.
0:27:44–0:27:46
Vielen Dank auch an dieser Stelle nochmal.
0:27:47–0:27:50
Achso, und nicht nur „What’s in Your Pants?“ hat eine neue Folge draußen,
0:27:50–0:27:51
sondern auch der Haialarm Podcast habt ihr vielleicht gesehen.
0:27:52–0:27:57
Nummer 49 hat einen Mordspaß gemacht, die aufzunehmen, weil wir den Film beide so sehr mochten.
0:27:58–0:28:05
„47 Meters Down: Uncaged“. Das hat wirklich Spaß gemacht, dieses Ding.
0:28:05–0:28:07
Das ist ein schöner Film.
0:28:07–0:28:10
Ich habe mich sehr gefreut, dass wir auch dafür die O-Ton-Rechte bekommen haben.
0:28:10–0:28:16
Ja, ich weiß, viele HörerInnen von Haialarm Podcast freuen sich über die Szenen, die wir nachspielen.
0:28:17–0:28:22
Aber ich finde, es hat einfach einen anderen Charme, wenn wir die O-Töne einspielen
0:28:22–0:28:25
können. Das finde ich einfach schöner.
0:28:25–0:28:28
Ja, Hörspiel-Szenen machen auch Spaß, auch in der Produktion.
0:28:29–0:28:32
Unabhängig davon, wie viel mehr Arbeit das ist. Ist scheißegal,
0:28:33–0:28:35
mache ich ja gerne, ist ja auch mal schön.
0:28:36–0:28:41
Aber ja, ist irgendwie am nächsten dran an meinem Anspruch an den Haialarm
0:28:41–0:28:44
Podcast mit den O-Tönen. Das finde ich schön.
0:28:46–0:28:51
Dann kommen wir noch zum Feedback. Es gab allgemein sehr, sehr viel Liebe für
0:28:51–0:28:53
den Podcast Empfehlungssommer.
0:28:53–0:28:57
Da habe ich mich sehr drüber gefreut, dass das so funktioniert hat.
0:28:57–0:29:01
Leute schreiben mir, dass es so eine liebevolle Kuration war,
0:29:02–0:29:07
dass sie viel daraus mitgenommen haben für ihre eigene Abo-Liste.
0:29:08–0:29:12
Leute haben sich darüber sehr gefreut, dass sie erwähnt wurden und wie sie erwähnt wurden.
0:29:13–0:29:15
Und das ist einfach ganz, ganz toll.
0:29:16–0:29:22
Dann kamen Kommentare zu Folge 274, das war die erste Episode des Empfehlungssommers.
0:29:22–0:29:27
Cardi meint, dass die Standortfreigabe von Pivo auch mit der Bluetooth-Funktion
0:29:27–0:29:35
zusammenhängen kann. Das kennen wir ja von der Corona-App, die auch häufig nach
0:29:35–0:29:36
einer Standortfreigabe gefragt hat.
0:29:37–0:29:40
Das ist eine Idee, aber ich habe keine Ahnung, wie wahrscheinlich das ist,
0:29:40–0:29:43
weil die Corona-App zum Beispiel bei mir keine Standortfreigabe haben wollte.
0:29:45–0:29:50
Nichtsdestotrotz sieht Louis das auch so und auch Andi denkt so ähnlich. Louis
0:29:50–0:29:56
hat dann noch ein anderes Gerät empfohlen, das mehr kann das ist auch nett,
0:29:56–0:29:59
ich habe da aber ja auch keinen Use Case für,
0:30:00–0:30:04
ich weiß ja schon nicht, was ich mit dem Pivo anfangen soll also warum soll
0:30:04–0:30:08
ich dann noch ein zweites Gerät anschaffen, das ist nett gemeint, aber
0:30:09–0:30:13
bringt mich auch nicht weiter und Andi hat Ich habe eben auch gesagt,
0:30:13–0:30:16
das wird irgendeine Freigabegeschichte sein, vielleicht,
0:30:17–0:30:19
mit dem Zugriff auf die Beschleunigungssensoren.
0:30:20–0:30:26
Klingt fast so. Dann habe ich gelernt, dass zumindest die App Downcast offenbar
0:30:26–0:30:29
ein Problem damit hat, die Kapitelbilder korrekt anzuzeigen.
0:30:29–0:30:33
Da haben sich also mehrere NutzerInnen dieser App bei mir gemeldet und haben
0:30:33–0:30:36
gesagt, übrigens die Kapitelbilder sind um eins verschoben.
0:30:37–0:30:41
Also ich hatte ja das so gemacht, dass ich zu den jeweils vorgestellten Podcasts
0:30:41–0:30:45
deren Logo als Kapitelmarkenbild eingefügt habe.
0:30:46–0:30:49
Und es gibt halt Podcatcher, die können das anzeigen, andere können es nicht.
0:30:49–0:30:54
Und dann gibt es halt was dazwischen, Downcast, die also, weiß ich nicht,
0:30:54–0:30:58
das war irgendwie, also das Bild des Podcasts,
0:30:59–0:31:03
Kapitels war das Logo des Podcasts, den ich davor besprochen habe.
0:31:03–0:31:06
Irgendwie so. Das war, glaube ich, das Problem.
0:31:08–0:31:14
Ich habe es nur, also meine App kann, ich benutze AntennaPod und in der vorliegenden
0:31:14–0:31:19
Version kann das Ding keine Kapitelbilder anzeigen, deswegen kann ich es in der App nicht prüfen.
0:31:20–0:31:21
Das Einzige, wo ich das sehen kann,
0:31:21–0:31:26
ist mein YouTube-Kanal, wo meine Podcast-Episoden ja auch reinlaufen.
0:31:27–0:31:32
Und wenn es dann Bilder gibt, oder wenn ich Kapitelmarkenbilder definiert habe,
0:31:32–0:31:36
dann erscheinen die dort auch in dem Audiogramm. Und da ist alles korrekt.
0:31:37–0:31:41
Also scheint das auch an dieser einen App zu liegen, denn es hat sich auch sonst
0:31:41–0:31:43
niemand beschwert. Sondern Leute haben immer nur geschrieben,
0:31:43–0:31:45
in Downcast ist das ein Problem.
0:31:45–0:31:52
Sprich also, wir lernen. Kapitelmarken sind super, Kapitelmarkenbilder sind
0:31:52–0:31:54
es auch, sie sind aber auch super kompliziert.
0:31:55–0:31:59
Mutmaßlich sind sie auch den Aufwand nicht wert, der da zusätzlich entsteht,
0:31:59–0:32:02
denn das ist ja doch ein bisschen eine Frickelei, wollen wir ehrlich sein.
0:32:03–0:32:07
Und dann gab es noch eine Sache, die nichts mit diesem Podcast zu tun hat,
0:32:07–0:32:08
sondern mit was anderem.
0:32:08–0:32:13
Und ich habe das jetzt mal als Nichthörerwünsche mir aufgeschrieben.
0:32:13–0:32:18
Und zwar habe ich ja Anfang des Monats auch eine neue Episode von Natürlich SH veröffentlicht.
0:32:19–0:32:24
Und das war jetzt irgendwann in den vergangenen drei Wochen,
0:32:24–0:32:28
dass jemand bei Twitter auf diese Episode hingewiesen wurde.
0:32:29–0:32:35
Und er antwortete, dass Podcasts nicht sein Ding seien, weil darin zu viel Zeit
0:32:35–0:32:40
für zu wenig Information gebraucht würde und hat dann gefragt,
0:32:40–0:32:42
ob es ein Transkript dieser Episode gibt.
0:32:46–0:32:52
Spannend, spannender Ansatz. Es gibt ja wirklich Leute, die so Informations-Junkies
0:32:52–0:32:54
sind, die so ganz viel Kram in sich aufsaugen wollen,
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und die gerade eben bei Podcasts, die jetzt nicht so aus der Unterhaltungsecke
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kommen, sondern wirklich Informationen betreiben.
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Also das habe ich jetzt schon mehrfach gehört, dass es zum Beispiel Leute gibt,
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die nur die komprimierte Information im Podcast haben wollen und nur deswegen
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Podcast hören und die dann auch in tausendfacher Geschwindigkeit.
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Und jetzt lerne ich eben, dass es eben auch Leute gibt, die sagen,
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das reicht mir alles nicht Und es dauert zu lange, um die Informationen,
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die Kerninformationen aufzunehmen. Ich will das lieber querlesen können.
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Und das finde ich spannend.
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Also mein Leben besteht nicht nur darin, dass ich Informationen aufsauge.
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Aber offenbar gibt es das. Ist mir aufgefallen.
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Und na gut, also abgesehen davon, die Frage nach dem Transkript,
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die stellt sich eigentlich nicht, denn es gibt keine bisher wirklich zuverlässige
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Möglichkeit, das automatisiert zu machen.
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Das ist mit sehr, sehr viel Arbeit verbunden und Zeitaufwand.
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Audio zu transkribieren, also aus Audio ein Textdokument zu machen,
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ist wahnsinnig aufwendig.
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Die Spracherkennungstools, die es gibt, überzeugen mich ehrlich gesagt nicht.
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Und entsprechend, nein, es gibt auf absehbare Zeit kein Transkript der Natürlich.SH-Folgen.
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Also das ist ein Hobbyprojekt. Also wenn ich jetzt den Eurojackpot gewonnen habe mit 45 Millionen,
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dann würde ich mich ja vermutlich beim NDR zur Ruhe setzen und den ganzen Tag
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irgendwelche podcastbezogenen Sachen machen.
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Und dann hätte ich auch das Budget, jemanden dafür zu bezahlen,
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dass er natürlich erst hart transkribiert.
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Ja, und das würde ich dann auch machen. Klar, logisch, warum denn nicht? Aber auch nur dann.
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Ansonsten rechnet sich das, glaube ich, nicht so richtig.
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Reicht dann für heute auch langsam. Kommen wir noch ganz schnell zu den 1000 Fragen.
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Das ist ja ein Dokument, ein PDF, das ich euch jedes Mal verlinke in den Shownotes,
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wo tausend Fragen an dich selbst drinstehen.
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Und ich bin da nicht so unbedingt Zielgruppe, aber ich suche mir trotzdem immer gerne eine aus.
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Oder meistens sind es ja so drei oder vier, die ich dann während der Aufnahme,
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beantworte. Und dann wollen wir mal gucken.
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424. Welches Brettspiel magst du am liebsten? Ich möchte ganz ehrlich mit euch
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sein, ich spiele eigentlich keine Brettspiele.
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Das ist nichts, was mich jetzt wirklich gepackt hat bisher.
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Also wir haben mal irgendwie so die Standards, hat es natürlich irgendwie Monopoly.
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Klar, nervt auch nur, sorgt nur für Streit.
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Ich weiß gar nicht, wenn ich das letzte Mal „Mensch ärgere dich nicht“ gespielt
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habe. Scrabble mochte ich eine Zeit.
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Das habe ich eine Zeit lang ganz gerne gemacht. So als Kompromiss.
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Ich habe sogar eine Variante überlegt, Krönk.
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Wo nur Wörter gelten, die es nicht gibt und wo es dann mehr darum geht,
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das Wort was man sich gerade ausgedacht hat,
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zu erklären und das natürlich möglichst blumig das war ganz schön ich mochte
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das, aber wir haben dann festgestellt, es trägt auch nicht,
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Weil es halt irgendwann schwierig ist, sozusagen, okay, jetzt,
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also es gibt ja dann keine Schwierigkeit, außer, dass du halt irgendwann vielleicht
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nur noch Wörter legen kannst, die du nicht mehr aussprechen kannst.
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Insofern war Krönk, ja, es war so zum Scheitern verurteilt.
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Also ich bin auch keine große Koryphäe im Spieleentwickeln. So, was hat man noch?
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150. Führst du oft Selbstgespräche? Ja, ihr hört gerade eins.
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Nein, also ich rede tatsächlich relativ viel vor mich hin.
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Vor allem, eigentlich ausschließlich, wenn ich alleine bin.
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Und das sind ganz unterschiedliche Sachen. Mal sind so, ja, wo habe ich jetzt
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den Topf hingetan? Oder hier muss noch Wasser rein. Oder dies, das.
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Oder das lege ich jetzt mal lieber hier hin. Das ist, glaube ich,
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ein guter Platz. So in diesem Stil.
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Oder manchmal kommt es auch vor, dass ich im Geiste Gespräche führe oder mich
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auf Situationen vorbereite, wie zum Beispiel, keine Ahnung, wenn ich.
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Das fiktive Streitgespräch mit dem Menschen beim Dönerladen,
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der meine Daten nicht aufnehmen will oder,
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wie präsentiere ich im nächsten Podcast-Kurs Thema XY.
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So was, das kann schon mal passieren, dass ich das probe. Ja,
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das dann in der Form, in der Darstellungsform des Selbstgesprächs.
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582. Worum weinst du insgeheim? Das ist wieder so eine Frage.
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Wo ich merke, bin nicht Zielgruppe. Worum weinst du insgeheim? Den Regenwald?
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Nein, keine Ahnung.
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Was will uns diese Frage sagen? Was macht dich traurig, ist offensichtlich das.
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Ich sitze hier viel, viel seltener, als dass ich Selbstgespräche führe,
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sitze ich irgendwo weinend, weil die Mon Cherie-Werbung so emotional ist. oder keine Ahnung.
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Also klar, es gibt eine Menge Sachen, die mich traurig machen,
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aber es ist eher fassungslos.
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Das Ausmaß von Verbreitung von Nazis in öffentlichen Stellen zum Beispiel macht mich fassungslos.
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Alles, was in den USA gerade innenpolitisch passiert, komplette Fassungslosigkeit.
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Ja, das dann auch, aber in Deutschland ja ganz genauso.
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Innenpolitisch sind wir da auch auf keinem guten Weg. Wir haben diese Corona-Geschichte
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ganz okay hinbekommen, aber alles, was so dieses ganze Thema soziale Gerechtigkeit,
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Diskriminierung angeht, das sind wirklich Sachen, die mich sehr,
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sehr traurig machen, aber das,
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bringt mich jetzt nicht zu Tränen, um das sehr deutlich zu sagen.
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Denn alles, was ich von hier aus tun kann, ist zu sagen: ich bin der Meinung,
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dass Horst Seehofer als Bundesinnenminister zurücktreten sollte,
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bis das passiert oder bis hier eine neue Folge von Jörn Schaas feinem Podcast
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erscheint, wünsche ich euch eine fantastische Zeit. Tschüss und danke fürs Zuhören. Bis bald.

 

Mit Bezug auf diese Episoden:

Das Kleingedruckte:

Diese Jörn Schaars feiner Podcast-Episode wurde am 25.07.2020 aufgenommen und veröffentlicht. Sie steht unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)-Lizenz. Zu hören ist: Jörn Podcastcover: Siegfried Fock, Tobias Migge Musik: Jason Shaw („Jenny’s Theme„, CC-BY-SA)