JSFP405: Straßenflohmarkt

Von golfenden Kuchenstücken beim Straßenflohmarkt. Oder so ähnlich.

Die Dauer der Episode 0:12:59Diese Episode erschien am 4. Juni 2023 um 19:32Downloads 585 Downloads

 
Ich habe mir endlich mal wieder Zeit für eine Runde Golf nehmen können und da gab es zwei ungeplante Hindernisse, von denen ich heute erzähle. Außerdem war am Veröffentlichungstag Straßenflohmarkt in der Nachbarschaft und ich habe also den Tag im Carport verbracht und Sachen vertickt, für die man vermutlich ein paar Euro mehr hätte verlangen können. Aber das Motto mit einem anstehenden Umzug im Nacken ist: Was weg muss, muss weg.

Diese Episode hat 6 Kapitelmarken und jede von ihnen ist durchschnittlich ca. 2 Minuten und 9 Sekunden lang.

 

Transkription der Episode anzeigen

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Moin und herzlich Willkommen zu Jörn Schaars feinen Podcast Episode 405.
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Ich bin Jörn Schaar und ihr seid es nicht.
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Diese Woche war endlich mal wieder Zeit für Golf, also Zeit in dem Sinn, dass ich
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dann gesagt habe "Okay, heute kann ich es mir erlauben, um sechs aufzustehen, damit
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ich um halb sieben auf dem Platz bin und mich einschlagen kann und um sieben dann in die Runde starte."
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Also sprich, ich habe es mal wieder hinbekommen, bin bewusst früh aufgestanden,
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damit ich mal wieder spielen kann. 18 Loch waren es diesmal und wie so oft habe ich einfach gesagt
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"okay wir klickern einfach ein bisschen rum", weil ich ja für mich beschlossen habe dieses Jahr kein
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Turnier zu spielen, weil ich mich gerade nur darüber ärgern würde und vor allen Dingen weil
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sich wahrscheinlich durch das Ergebnis mein Handicap verschlechtern würde. Insofern alles,
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im Plan und das war auch wieder eine gute Entscheidung. Ein paar Sachen haben wieder
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nicht funktioniert, was für mich jetzt inzwischen häufiger klappt, diesen Abstand von mir zum Ball
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besser einzuschätzen, das ist tatsächlich der Schlüssel zum besseren Spiel. Jetzt muss ich es
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nur noch hinkriegen, dass dann auch die Richtung stimmt, sodass ich mich dann richtig aufs Ziel
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ausrichte. Im Augenblick, gerade wenn ich dann so einen Ball mal richtig gut treffe, weil der
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Abstand stimmt, weil alles andere funktioniert, dann fliegt der Ball richtig gerade, schön weit.
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Grob in die Richtung, aber landet dann halt 20 Meter zu weit rechts und das ist
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meistens scheiße. Ja, also das ist dann das Nächste, an dem ich arbeiten werde.
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Konnte auch nicht alle Löcher spielen, weil es natürlich immer so ist, dass die
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Platzpflege Vorrang hat vor dem Spiel. Gerade werden bei uns neue Mähroboter
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ausprobiert für einige Bahnen. Das sind also spezielle Rasenmähroboter, die nicht
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nur eine größere Leistung haben. Also was ist in einem Mähroboter schafft er einen Hektar oder sogar
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mehr? Ich glaube sogar mehr. Und der musste also konfiguriert werden, dass er also der eine ist
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zuständig für Bahn 1 und Bahn 18, weil die direkt nebeneinander liegen. Und da kriegt er also seinen
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Areal zugewiesen, auf dem er unterwegs sein darf, das Fairway. Und der ist also nicht nur größer
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in der Form, dass er mehr Fläche abdecken kann, mehr Akkuleistung also hat, sondern der ist auch
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so, dass er irgendeinen Mechanismus hat, dass ein Golfball nicht zu seinem Opfer wird. Also der
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fährt da nicht drumherum, der mäht auch an der Stelle, wo ein Golfball liegt, aber irgendwie
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kriegt er das hin, dass der da auch liegen bleibt. Wie auch immer er das macht, keine Ahnung. Das ist
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Magic und unser Head Greenkeeper ist total stolz darauf. Der findet das total großartig,
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weil er sagt dieses Ding spart 50 Prozent Arbeitszeit ein und das ist halt was total
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Gutes, weil die Greenkeeper dann Zeit haben für andere Sachen und er spart dadurch, dass
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die eben nicht mit dem Trecker den Fairway kurz halten müssen, auch noch Diesel ein und
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das ist im Augenblick zu den Kraftstoffpreisen, die es jetzt gerade gibt, ist das natürlich
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bares Geld. Also, sagt er, diese investition die hat sich relativ zügig wieder reingespielt.
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Wenn der Club jetzt dann demnächst auch noch eine Solaranlage bekommt, das war zumindest Thema auf
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der letzten Mitgliederversammlung, dann wird das noch mal günstiger werden.
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Und das andere, genau, deswegen habe ich Bahn 1 nicht spielen können, da waren die gerade irgendwie mit dem Techniker zugange dieses Ding da einzurichten.
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Und dann war noch irgendwas, Bahn 11 musste ich auch auslassen, weil da ein Pestizidtest von Bayer stattfindet. Die hatten also
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irgendwie im Rasen des Grüns sind die Larven von irgendwelchen
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Fluginsekten, die da nicht sein sollen, weil die Larven eben die Wurzeln des
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des Rasens anfressen, abfressen, und dann geht der Rasen kaputt. Und deswegen gibt
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es da also so eine Art Feldstudie, einen Feldtest von Bayer. Die haben dann das
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Grün in unterschiedliche Sektoren unterteilt und da verschiedene Pestizide ausgebracht, um zu gucken, was am besten wirkt. Das schon im vergangenen Jahr. Und
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Und jetzt haben sie es also so gemacht, dass sie eine große Plane, eine lichtdichte Plane
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über das Grün gelegt haben, damit die Viecher denken: "Es ist Nacht, wir können ohne Gefahr
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rauskommen, keine Fressfeinde in der Nähe."
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Die bleiben dann natürlich da sitzen, weil sie halt nicht wegfliegen können aufgrund der Folie.
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Und dann kann man das halt so, die Folie umschlagen und kann dann irgendwie sehen, wie viele
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von denen tatsächlich da sitzen, von diesen fertigen Viechern, nicht die Larven,
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denn dafür müsste man ja den Rasen anheben. Das möchte man nicht an der Stelle. Ja, das ging also dann auch nicht. Das war dann auch gesperrt. Ansonsten
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lief es ganz gut. Es ging ja um nichts. Insofern gibt es da auch nicht viel zu
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zu viel sonst zu erzählen.
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Dann war bei uns in der Nachbarschaft heute Straßenflohmarkt, heute am 4.6.
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Das heißt, die Nachbarschaft ist aufgerufen, die Einfahrten so ein bisschen zu dekorieren und als Flohmarktfläche zu benutzen.
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Und da haben wir mitgemacht. Wir haben noch ein paar alte Kinderbücher auf dem Dachboden gehabt und ein paar Sachen, wo wir gesagt haben, die können wir ja mal rausstellen.
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Mal gucken, vielleicht interessiert sich jemand dafür.
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Und tatsächlich hat das bei ein paar Sachen auch ganz gut funktioniert. Wir haben jetzt nicht die Welt umgesetzt, weil die Leute halt einfach nicht mehr nach Büchern oder DVDs gucken.
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Sondern die sind dann auf der Suche nach was anderem.
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Zum Beispiel kamen ganz viele Leute, die sagten: "Meine meine Tochter steht so sehr auf die Conny-Bücher und die möchte immer die neuesten Conny-Bücher haben!" und dann habe ich gesagt: "Ja, prima, hier ist ein Bananenkiste, da sind ganz viele Conny-Bücher drin, gucken sie mal durch."
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Blätter, Blätter, Blätter. Ja, ne, die hat sie schon alle. Das ist natürlich jetzt blöd. Ich sagte, ja, ich werde natürlich die 20 neuesten Conny-Bücher privat kaufen, um sie dann auf dem Flohmarkt für günstig unter die Leute zu bringen.
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Also das war ein bisschen schräg. Was haben wir noch verkauft? Wir haben irgendwie ein oder zwei Gesellschaftsspiele verkauft und von den acht, die wir hier noch rumstehen hatten, die wir nicht brauchen und lauter so Kram. Also das ist jetzt nicht der Killerumsatz, aber ich sag mal: Dafür, dass wir die Sachen nur in unsere Auffahrt, in unseren Carport stellen mussten, war ja dann unser Aufwand auch gering genug, dass man also durchaus sagen könnte, hat sich gelohnt.
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Natürlich kann man das so und so sehen. Also ich habe halt dann entsprechend den
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Großteil des Tages in Carport verbracht. Das ist jetzt auch nicht die Knaller-
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beschäftigung. Aber ich will auch nicht meckern. Es hat nicht geregnet. Die Leute
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waren gut gelaunt. Das war schon alles in Ordnung.
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Schwiegereltern kamen auch noch vorbei. Die hatten dann Kuchen von Restéz.
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Diesem französischen Backstube/Patisserie aus Kiel.
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Habe ich schon ein paar mal von erzählt da gibt es halt einfach super geile
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französische sachen zum beispiel die haben fantastische baguettes und croissants
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und auch eben ganz fantastische kuchen und da hatten sie eben karton voll mit
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gebracht damit wir uns einen gemeinsamen schönen nachmittag machen können. Dass
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das jetzt nur mit dem straßenflohmarkt zusammenfiel, das war so ein bisschen doof,
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weil wir dann halt alle mann im carport saßen, kuchen gegessen haben und dann
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kamen immer mal wieder Leute vorbei, die...
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Dann halt ja auch so ein bisschen unsicher waren "Unterbrechen wir hier gerade was?", keine Ahnung, ja, das ist also so die diese eine Sache.
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Ansonsten habt ihr schon gesehen, vor ein paar Tagen am 1.6. ist das neue Podjournal erschienen.
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An der Stelle auch nochmal der Hinweis, das kann man sich gut noch runterladen.
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Und ich freue mich auch immer darüber, wenn das Leute teilen und ja, so auch außerhalb
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der eigenen Blase, also meiner eigenen Blase, wenn es da ankommt.
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Das ist immer schön, denn im Augenblick sind wir da noch in einem Bereich von Downloadzahlen,
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wo ich neue Hörende im Prinzip persönlich begrüßen kann.
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So, kommen wir mal wieder zu den 1000 Fragen. Das ist eine Liste von 1000 Fragen, die man sich selber stellen kann, um sich besser kennen
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zu lernen und manche Fragen davon beantworte ich nicht, a, weil ich nicht Zielgruppe bin,
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also das richtet sich im Zweifelsfall auch eher so an die Kategorie Instagram-Prinzessin,
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oder b, die Frage ist so pseudophilosophisch, dass es keine vernünftige Antwort darauf gibt,
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oder c, die Frage ist mir einfach zu privat und geht niemanden was an.
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861. Was wäre auf deinem eigenen TV-Sender zu sehen? Wow, ich glaube, es gäbe eine Menge Haifilme.
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Es gäbe eine Spezialsendung über Döner, das ist alles soweit erwartbar.
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Es gäbe sehr viel Golf-Berichterstattung, glaube ich.
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Und wir würden irgendwas über Podcasting machen, denke ich. Das ist, wie auch immer man sowas ins Fernsehen bringt, vielleicht so Praxisvermittlung.
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Wie produziert man einen guten Podcast? Keine Ahnung, könnte ja sein, dass das funktionieren kann.
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Und dann müsste man es noch irgendwie auffüllen wahrscheinlich.
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Ja, das ist so aus meinem Privaten her, ich bin ja Journalist, natürlich wären da gut
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und recherchierte Reportagen irgendwie schön?
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Zu allen möglichen Kategorien, hintergründige Berichterstattung.
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Und da merkt man schon, da muss man kein Medienmensch für sein.
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Das funktioniert nicht. Ist nicht massentauglich.
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Schade. Geht das Ding halt kaputt. (Kichern)
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Frage 17. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück?
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Da gibt es so viele. Meine sämtlichen Irland-Urlaube, die erfüllen mich mit gewisser Wehmut,
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weil ich da lange nicht mehr war und das einfach unfassbar schön ist.
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Tatsächlich auch so ein bisschen an unsere Abschlussfahrt in der Mittelstufe, da waren wir in der Toskana alle so 15, 16 und wussten das (lachend) überhaupt nicht zu schätzen, was uns da alles geboten wurde.
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Das war, nee, das kann man besser machen, das wäre insofern, dann löst das ein bisschen Wehmut aus und natürlich auch unsere komplette Freiheit von Sorgen im weitesten Sinn, die man halt mit in dem Alter so hat.
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317. Wie spontan bist du? Es kommt auf meinen Terminkalender an.
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Spontaneität finde ich total toll.
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Und in den allermeisten Situationen habe ich das große Glück,
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dass ich ziemlich spontan reagieren kann auf Dinge, die auf mich einprasseln, sei es beruflich.
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Klar schmeiße ich meine Pläne um, weil jetzt irgendein wichtiger Anlass zur Berichterstattung aufruft.
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Das gehört zu meinem Job, das muss sein. Aber eben auch privat zu sagen,
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keine ahnung ich habe jetzt also haben wir habe ich auch schon mal in podcast glaube ich erzählt dass wir einfach bei freunden angerufen haben und haben gesagt mensch wir haben jetzt lust auf indisches essen wir fahren jetzt los in der dreiviertelstunde sind wir bei dem und dem restaurant seid auch da und es hat funktioniert und es war ein fantastischer abend und wir hatten heidenspaß miteinander das war wirklich toll.
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So ein Grenzfall die Frage 43. Wie lange stehst du normalerweise unter der Dusche? Das geht
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eigentlich keinem was an, wie mein Duschverhalten ist, aber das ist relativ kurz beantwortet. Ich
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brauche in der Regel ungefähr sieben Minuten für alles und wenn ich mich beeile, schaffe ich es
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wahrscheinlich auch schneller. Also sprich, das heißt, wenn ich mich beeile, wenn ich also dann
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im Bademantel und ohne mich komplett abgetrocknet zu haben das Bad wieder verlasse, weil jemand
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anders rein muss, brauche ich halt diese Zeit nicht. Aber die Zeit zum abtrocknen brauche,
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ich ja dann trotzdem. Aber unter der Dusche insgesamt ist es halt wirklich den Kerl einmal
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nass machen, einseifen, abspülen und dann mit zum Abzieher die Glastüren vom Spritzwasser
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reinigen, damit nicht ganz so viel Kalkrückstände dran bleiben. Dauert nicht lange. Abgesehen
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davon bin ich der Meinung, dass Christian Lindner als Bundesfinanzminister zurücktreten
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sollte. Bis er das tut oder bis eine weitere Folge erscheint von Jörn Schaars feinem Podcast: Alles Gute.

 

Das Kleingedruckte:

Diese Jörn Schaars feiner Podcast-Episode wurde am 04.06.2023 aufgenommen und veröffentlicht. Sie steht unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)-Lizenz. Zu hören ist: Jörn Podcastcover: Siegfried Fock, Tobias Migge Musik: Jason Shaw ("Jenny's Theme", CC-BY-SA)