JSFP543: Spontanes Camping-Wochenende

Von Arbeit auf Föhr und Camping in Waabs. Oder so ähnlich.

Die Dauer der Episode 0:15:22Diese Episode erschien am 3. Mai 2026 um 13:11Downloads 321 Downloads

 
Neben einer ordentlich vollen Arbeitswoche mit wenig Ruhepausen hatten wir dann doch mal wieder Zeit für ein Wochenende auf dem Campingplatz. Davon erzähle ich und es ist gewissermaßen eine Zwei-Wochen-Aufhol-Episode, denn ich will natürlich auch noch erzählen, was vor einer Woche wichtiger war, als eine neue Podcastfolge aufzunehmen.

Diese Episode hat 9 Kapitelmarken und jede von ihnen ist durchschnittlich ca. 1 Minuten und 42 Sekunden lang.

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Shownotes:

 

Transkription der Episode anzeigen

0:00:10–0:00:15
Moin und herzlich willkommen zu Jörn Schaars feinem Podcast Episode 543.
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Ich bin Jörn Schaar und ihr seid es nicht.
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Vergangenes Wochenende hatte ich, naja, Zeit hätte ich wahrscheinlich gehabt.
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Ich hatte nicht so richtig das Equipment und auch nicht die Ruhe,
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eine Folge aufzunehmen, denn ich war in Hessen.
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Ich habe einerseits meine Eltern besucht, andererseits hatten wir Klassentreffen
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und das war zwar eine ausreichend lange Zugfahrt, das war aber immer voll genug,
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dass ich nicht so die Ruhe hatte, da was aufzunehmen im Zug und bei meinen Eltern
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wollte ich mich jetzt nicht da irgendwie eine Stunde zurückziehen.
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Und das war schon vorher alles irgendwie absehbar, schon bei der Zugbuchung,
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dass das im Zug nicht klappen würde.
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Und bei meinen Eltern wollte ich das nun, wie gesagt, überhaupt nicht.
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Deswegen habe ich da auch gar nicht großartig viel dabei gehabt und habe dann
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beschlossen, dass die Episode mal ausfällt. Es war ein super Wochenende.
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Wir hatten ein bisschen Zeit mit der Familie und dann abends am Samstag eben das Klassentreffen.
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Vor 30 Jahren haben wir die Mittelschulklasse verlassen, hatten da den Abschluss
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und sind größtenteils aufs Gymnasium gewechselt, um dann Abitur zu machen.
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Und einige wenige haben sich dann für einen anderen Weg entschieden.
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Und zu den allermeisten gibt es immer noch Leute, die Kontakt halten.
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Und das ist immer so ein ganz spannender Blick in ein, ja, ich möchte fast sagen
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mir fremdes Biotop von Leuten, die halt nicht so viel umgezogen sind wie ich,
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die nicht so kreuz und quer durch Deutschland gezogen sind.
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Denn bei denen ist es halt so, die haben halt auch noch ganz viel Kram von früher.
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Also abgesehen davon, dass die halt sowieso mehr Kontakt zueinander haben,
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haben die halt auch noch ganz viele alte Fotos und sowas. Das sind alles Sachen,
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die sind bei mir verschwunden.
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Es sind alles in den Umzugswirren untergegangen oder mal in einem Wasserschaden
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weggeschwommen und dann entsorgt worden. Oder es war halt einfach übrig und zu viel.
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Ja, jeder Umzug ist ja immer so eine Chance zum Ausmisten und zum Verkleinern.
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Naja, dann ist das irgendwann alles mal verschwunden. Ja, war mal wieder schön,
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durch die ganzen Fotos zu gucken, mal wieder Leute zu treffen,
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die ich ja dann mindestens ein Jahr nicht gesehen habe.
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Einige von denen tatsächlich auch viel länger, weil die es dann nicht einrichten
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konnten. Und das hat mich besonders gefreut.
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Grüße. Ja, und es war ein richtig guter Abend. Also zum ersten Mal seit langem
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eben nicht in einem Restaurant, sondern bei einer der Organisatorinnen zu Hause,
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weil wir halt gemerkt haben, dass wir in den Restaurants als Gruppe von 10,
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12 Leuten in der Regel dann so gegen 22 Uhr rausgekehrt werden,
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weil wir nicht genug Umsatz machen, um noch jemanden länger zu beschäftigen.
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Und da war es halt egal.
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Das Ende vom Lied war dann, ich war gegen 1 oder sowas wieder zurück bei meinen Eltern.
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Doch, das war ein richtig guter Abend. Das hat sich sehr gelohnt,
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diese Fahrt dann nochmal zu machen.
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Ansonsten war diese Woche ein bisschen Arbeit.
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Es war alles mit wenig Schlaf verbunden diese Woche.
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Also ich hatte Dienstag einen relativ frühen Termin an einer Schule in Altenholz
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bei Kiel, weil die schon seit 1996 einen regelmäßigen Austausch unterhalten
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mit einem Gymnasium in Kiew.
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Und dieser Austausch wurde lediglich unterbrochen durch den Euromaidan,
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die Corona-Pandemie und dann eben nahtlos übergehend in die Vollinvasion Russlands in die Ukraine.
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Und in diesem Jahr gab es zum ersten Mal wieder die Möglichkeit,
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so einen Austausch zu realisieren.
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Das heißt also, 24 SchülerInnen von dort sind nach Deutschland gekommen,
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um einfach mal eine Woche Pause vom Krieg zu haben.
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Darüber habe ich eine kurze Reportage gemacht.
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Die auch noch am gleichen Tag laufen sollte, also es war ein bisschen,
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musste ich alles ein bisschen zügiger machen,
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üblicherweise ist es ja so, dass ich mal so ein, zwei Tage Zeit habe,
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um das dann zu produzieren und so musste ich mich einfach ein bisschen beeilen,
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aber das war jetzt ja kein großes Problem von Altenholz in mein Studio im NDR-
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Funkhaus zu fahren und da dann den Beitrag zu machen,
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da war ich so gegen halb zwölf glaube ich mit allem durch und die Sendung begann um zwei.
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Da war also noch genug Puffer, das hat alles sehr, sehr gut funktioniert.
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Dann nur kurz nach Hause, ein bisschen hier Gedöns machen, Mittagsschlaf und
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gleich wieder los im Prinzip.
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Also ich bin um sechs wieder losgefahren,
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denn abends war dann Jahreshauptversammlung von der Gewerkschaft.
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Leute, geht in Gewerkschaften, das ist sinnvoll.
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Und ich bin im Deutschen Journalistenverband und wir haben uns dieses Mal getroffen
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in den Räumen der Provinzial-Versicherung.
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Das war tatsächlich ziemlich cool. Die haben einen Konferenzraum im vierten
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Stock mit einem sehr schönen Blick über die Kieler Förde und den Hafen.
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Das war extrem gut. Das war jetzt einfach eine Jahreshauptversammlung mit angeschlossenen
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Wahlen, also sehr viel Berichte, Abstimmungen und zum Teil geheim,
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zum Teil en bloc, öffentlich, per Handzeichen,
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zum Teil mit Liste, also die Delegierten für die Bundesversammlung zu wählen.
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Und das war ziemlich aufwendig, weil wir halt 21 Plätze dafür hatten und es
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gab dann irgendwie um die 30 Kandidierenden.
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Und da haben wir uns also auf der Versammlung darauf verständigt,
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dass die Leute, die die meisten Stimmen haben,
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auf diese Liste kommen und die anderen werden automatisch Ersatzkandidaten,
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weil es immer sein kann, dass dann an dem Termin, auch wenn der über ein halbes
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Jahr vorher bekannt ist, dass man dann ja doch nicht kann.
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Aber die Auszählung dessen.
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Also hast du dann irgendwie 30 Namen auf einer PowerPoint und davon sollst du
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21 auf eine Liste schreiben und dann müssen irgendwelche armen Seelen die auszählen.
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Das hat länger gedauert als die Veranstaltung. Also wir haben dann nicht auf
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die Auszählung gewartet, weil das dann zu dem Zeitpunkt schon 21 Uhr war.
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Der Landesverband ist halt Schleswig-Holstein und Hamburg. Das heißt,
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es waren eben auch viele Hamburger KollegInnen, die Sorge hatten,
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dass sie ihren Zug nach Hamburg noch erreichen, denn das ist ja auch nicht immer so einfach.
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Nach 23 Uhr war ich zu Hause und es war klar, ich würde auch wieder nur sehr
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wenig Schlaf bekommen, denn am nächsten Tag musste ich nach Föhr.
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Da war eine Zukunftskonferenz, Thema Digitalisierung und ich sollte mich also
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mit mehreren Leuten treffen vor dieser Konferenz und drumherum.
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Termine alle irgendwie zwischen Viertel vor elf und Viertel nach vier und dann
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meine Fähre zurückfuhr um 16.30 Uhr ab.
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Und dann fährt man ungefähr fast eine Stunde durchs Watt mit der Fähre und
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dann nochmal anderthalb Stunden bis nach Hause.
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Also auch das war relativ spät. Dann nur kurz ein bisschen was zu essen in den
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Topf schmeißen und nach dem Essen ging es direkt ins Bett, weil am nächsten
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Morgen eine Frühschicht anstand im NDR-Funkhaus.
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Das mache ich jetzt auch ab und zu, dass ich da mal in den Nachrichten aushelfe.
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Das habe ich früher schon immer mal gemacht, als ich noch beim NDR gearbeitet habe.
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Und jetzt ist es halt so, dass ich mich da häufiger mal wieder blicken lasse,
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einfach weil es nett ist, mal wieder im Team zu arbeiten.
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Ich prökele den ganzen Tag irgendwie alleine vor mich hin und das finde ich einfach sehr schön.
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Da die Chance zu haben, auch mal mit anderen Menschen zu sprechen über das,
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was wir so machen und dass diese Menschen vor allem mir gegenüber sitzen, so in echt.
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Also das ist schon sehr, sehr toll. Was mich auch so ein bisschen freut,
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heute ist ja der erste Sonntag im Monat, das heißt es ist Digital Independence
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Day und ich habe schon wieder eine Kleinigkeit, eine sehr kleine Kleinigkeit,
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wollen wir ehrlich sein, geschafft auszublenden.
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Ich habe nämlich eine neue Quelle für ordentliche Schietbüdel gefunden.
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Ich war ein großer Fan der Schietbüdel von Amazon. Nun ist das halt Amazon.
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Ich habe immer gesagt, das ist eine gute Quelle, das ist ordentliches Material,
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das ist nicht zu dünn, nicht zu dick,
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das ist genau die richtige Größe, das ist günstig, das ist zuverlässig da und
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jetzt habe ich mich also mal zum Testen an eine neue Quelle rangewagt über Otto.de
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und die waren im Preis mindestens ähnlich.
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Ich habe es jetzt nicht genau verglichen, weil ich zuletzt bei Amazon die größtmögliche
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Packungsgröße bestellt hatte und jetzt halt erstmal die kleinstmögliche,
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um zu gucken, ob sie wirklich gut sind.
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Und schon gleich ab der ersten Rolle kann ich sagen, ja, das wird unser neuer Lieferant werden.
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Und preislich gibt sich das alles nichts, würde ich sagen. Aber eine Sache weniger,
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für die ich Amazon brauche, das freut mich doch sehr.
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Das Ziel muss dann natürlich irgendwann sein, das Konto kündigen zu können.
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Das muss ich mir nochmal genau anschauen, wie das dann mit dem FireTV-Stick
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funktioniert, denn das ist eigentlich die bessere Streaming-Lösung,
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als es der Chromecast ist,
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der theoretisch ja auch weg könnte, weil das halt Google, also auch noch so
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ein Thema, da weniger zu Big Tech hin zu neigen.
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Mal gucken, ob ich das auch noch entwegen kriege, aber das ist ein Thema für einen anderen Tag.
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Das Wochenende war dann sehr schön, denn wir hatten Zeit, um Camping zu fahren.
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Wir waren in Waabs, ganz hier in der Nähe, 20 Minuten von uns entfernt.
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Eigentlich fast Quatsch, das so zu machen, aber wir haben gesagt,
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das ist doch super. Dann brauchen wir keinen Hühnersitter haben.
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Wir hatten dann aber tatsächlich einen, weil das Gastteenie dann doch nicht mitgekommen ist.
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Sie hatte nämlich noch anderweitige Termine und auch noch ein bisschen was zu
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tun, was sie dann hier erledigen wollte.
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Und so mussten wir uns also um gar nichts Sorgen machen, was unsere Viecher angeht.
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Hätten aber trotzdem die Chance
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gehabt, im Notfall nochmal schnell 20 Minuten nach Hause zu ballern.
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Der Campingplatz in Waabs, riesengroß, viel Radau, weil sehr familienfreundlich.
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Also richtig viele Kinder, die da unterwegs sind mit viel Animation,
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war aber alles in einem normalen Rahmen, was das ganze Thema Geschrei anging.
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Wir waren aber auch recht weit
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vom Spielplatz entfernt, da war es wahrscheinlich ein bisschen lauter.
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Ja, aber wir waren sehr zufrieden. Parzelle war initial so ein bisschen schwierig,
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weil man da so ein bisschen eine Vorschrift hat, wie der Wagen zu stehen hat.
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Und das war so, da wo wir gestanden haben, war es halt, naja,
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also ich sag mal meinen Rangierkünsten und der Körperkraft von uns beiden zu
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verdanken, dass der Wagen halbwegs so stand, wie er sollte.
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Das ist halt so ein gepflasterter Bereich und man soll eigentlich hinter dem Gepflasterten stehen.
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Da gibt es auch so eine Markierung, wo die Radnabe sein soll, in welcher Höhe.
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Und dieser Pflasterbereich, der verlief halt quer zur Fahrbahn.
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Das heißt, wir mussten da so ein bisschen rangieren.
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Und unsere Nachbarn auf der Parzelle, die saßen da vor ihrem Wohnmobil,
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haben sich das angeguckt.
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Und Gesche sagte noch: „Ihr habt ja hier das Camperkino.“ Und dann guckt er nur
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so und sagt: „Bisher war ja noch nichts zu sehen. Das ist ja fast langweilig.“
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Also, um es kurz zu machen, wir haben das dann doch sehr routiniert gelöst, dieses Problem.
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Stand jetzt nicht hundertprozentig so, wie es soll, aber 95 hat geklappt.
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Ansonsten habe ich diese Woche das Podjournal neu veröffentlicht.
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Das kommt ja immer am ersten und erstmals auch als Video.
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Und zwar habe ich mich ein bisschen inspirieren lassen von Tobias,
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der das auch schon ausprobiert hat.
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Auphonic, der Webdienst, mit dem ich so lautstarke Kram machen lasse.
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Der bietet schon seit einer ganzen Weile auch Schnittmöglichkeiten an.
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Also man kann zum Beispiel ähm rausschneiden lassen, man kann Huster rausschneiden
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lassen, Hintergrundgeräusche werden ja sowieso schon ganz lange entfernt und
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das geht jetzt eben auch für Video.
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Tobias hat das schon mal ausprobiert, um mal zu gucken, wie die Schnitte denn dann sind.
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Ich hatte mir das sowieso schon überlegt, dass man das eigentlich mal machen
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müsste und dachte, eigentlich hat er recht, warum denn nicht einfach machen,
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und habe das also auf meinen Peertube-Kanal gestellt.
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Im Nachhinein bin ich ein wenig unzufrieden mit der Umsetzung.
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Ja, man sieht die Schnitte, man muss aber in den allermeisten Fällen sehr doll hingucken.
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Also immer dann, wenn ich nicht darauf geachtet habe, mich mal wirklich groß zu bewegen.
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Also Auphonic schneidet nicht nur Versprecher raus, sondern auch zum Beispiel
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längere Pausen, wenn man das denn möchte.
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Und ich habe das an ein paar Stellen daran gedacht, es zu machen und habe mich
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einfach mal dann bewusst anders hingesetzt, damit man wirklich einen Effekt hat.
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Das hätte ich noch ein bisschen konsequenter machen können, finde ich im Nachhinein.
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Das war mir alles so ein bisschen zu subtil.
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Gleichzeitig steht auch fest, ich werde das nicht nochmal machen. Ich brauche das nicht.
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Ich sitze dann vorm Rechner und lese meinen Text vor.
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Ich sehe den Mehrwert nicht davon, dass ich da zu sehen bin.
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Ich blende ja nichts ein, ich zeige ja nichts. Und dann bin ich eben auch mit
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den Schnitten nicht so zufrieden, weil das halt so Jumpcut-mäßig ist.
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Das soll heißen, um für mich damit zufrieden zu sein, bräuchte ich eine andere Kamera.
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Bräuchte ich anderes Licht und müsste ich dann einfach mehr Zeit investieren
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in den Schnitt, damit es halt auch ordentlich aussieht.
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So ist es halt irgendwie eine nette Spielerei und mehr nicht.
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Das war für dieses eine Experiment mal gut. Die Abrufzahlen sind da jetzt auch,
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naja, also besser als sonst, sagen wir es mal so.
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Ich habe mir häufiger darauf hingewiesen, dass man das als Video gucken kann
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und auch nochmal verlinkt.
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Und üblicherweise habe ich so ein, zwei Abrufe vom Peertube.
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Das ist schon mehr als YouTube gewesen ist damals.
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Aber dieses Video und auch die ungeschnittene Version zum Vergleichen,
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die hat es dann auf Stand jetzt neun Abrufe gebracht. Und da jubele ich nicht
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drüber, da bin ich aber auch nicht traurig drüber.
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Das ist ja nur so ein Add-on für Leute, die halt einen anderen Kanal bevorzugen.
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Und das macht mir jetzt nicht so wahnsinnig viel Arbeit. Beziehungsweise YouTube war einfacher.
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Bei Peertube ist es dann schon nochmal ein bisschen mehr Gedöns.
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Da muss ich noch irgendwas umstellen, weil da die Kapitelmarken im Augenblick
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noch per Hand eingetragen werden müssen und das ist ein bisschen aufwendig.
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Die kann man nicht hochladen, können automatisch aus der Videobeschreibung zusammengenommen
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werden, aber dafür müsste ich die halt da reintun.
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Ich glaube, das würde das dann ein bisschen vereinfachen.
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Ja, hin und her, dirum, larum. Das ist ein nettes Gimmick, was ich aber eigentlich nicht brauche.
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Denn ob ich jetzt einen Peertube-Kanal damit befülle oder nicht,
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ändert ja ganz offensichtlich nichts daran, wie das Podjournal konsumiert wird.
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Und wir haben den Haialarm veröffentlicht. Das hätte ich euch letzte Woche
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erzählt, wenn ich denn eine Folge aufgenommen hätte.
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Es ging diesmal um „Dangerous Animals“. Ein Serienkiller, ein Ritualmörder,
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der Leute mit seinem Schiff mitnimmt, um angeblich Haitauchen zu machen und
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dann üblicherweise schützt.
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Wenn da Männer mitfahren, werden die schon einfach relativ unzeremoniell umgebracht
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und den Tod der Frauen durch die Haie, den filmt er dann.
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Das ist ein sehr spannender Film gewesen, ein bisschen bedrückend auch in der Atmosphäre.
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Und so ist dann ehrlicherweise auch unsere Besprechung. Also das war nicht so
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heiter wie sonst, sagen wir es mal so.
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Aber auch das hat wieder sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf
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nächsten Monat, wenn wir Thrash besprechen, eine Netflix-Produktion.
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Das wird ganz fantastisch.
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Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass Katharina Reiche als Bundeswirtschaftsministerin
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zurücktreten sollte. Bis sie das tut oder bis eine weitere Folge erscheint von
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Jörn Schaars feinem Podcast: Alles Gute.

 

Das Kleingedruckte:

Diese Jörn Schaars feiner Podcast-Episode wurde am 03.05.2026 aufgenommen und veröffentlicht. Sie steht unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)-Lizenz. Zu hören ist: Jörn Podcastcover: Siegfried Fock, Tobias Migge Musik: Jason Shaw („Jenny’s Theme„, CC-BY-SA)

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