JSFP560: Zwischen Helgoland und Esbjerg

Von unverhofftem Urlaub und Hotdogs. Oder so ähnlich.

Die Dauer der Episode 0:32:11Diese Episode erschien am 20. September 2026 um 13:30Downloads 277 Downloads

 
Ich habe versehentlich 20 Wespen in unser Wohnzimmer befördert und bin mit nur einem Stich davon gekommen, als ich die wieder hinaus befördert habe. Definitiv ein Pluspunkt für diese Woche. Außerdem bin ich im dienstlichen Auftrag nach Helgoland gefahren, um dann unverhofft doch privat auf der Insel zu sein. Und ich hatte einen guten Termin im dänischen Esbjerg. Beides ging ein wenig zulasten der Podcastproduktion des Wochenendes.

Diese Episode hat 7 Kapitelmarken und jede von ihnen ist durchschnittlich ca. 4 Minuten und 35 Sekunden lang.

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Shownotes:

 

Transkription der Episode anzeigen

0:00:11–0:00:16
Moin und herzlich willkommen zu Jörn Schaars feinem Podcast Episode 560.
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Ich bin Jörn Schaar und ihr seid es nicht.
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Die Stimme ist noch ein bisschen tief, es ist früh am Morgen und ihr seid die
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ersten Menschen, mit denen ich rede.
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Müsst ihr euch jetzt nicht gebauchpinselt fühlen, es steht halt außer mir sonst
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niemand so früh auf hier im Haus.
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Ich wollte euch von meiner Woche erzählen und insbesondere vom Dienstagmorgen,
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da gab es hier einen Wespen-Schock.
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Das war einigermaßen nicht wenig, ja doch, es war ein bisschen dramatisch für die frühe Stunde.
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Ich hatte das Problem, dass ich morgens so gegen kurz nach vier wach geworden
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bin, aus welchen Gründen auch immer.
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Vollkommen unerheblich. Jedenfalls konnte ich nicht mehr einschlafen und habe
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dann noch so bis fünf oder so rumgelegen und habe gedacht, ja gut,
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dann kannst du auch mal aufstehen.
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Habe also mich fertig gemacht, bin mit dem Hund rausgegangen und dann im Licht
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des frühen Morgens konnte ich sehen, dass bei den Hühnern der Futtertrog leer
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ist, dass da also kein Legemehl drin ist.
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Und habe gedacht, na gut, dann gehst du mal runter und sorgst dafür,
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dass die Futter kriegen. Der Stall war noch zu, weil es noch vor Sonnenaufgang war.
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Da habe ich gedacht, ja komm, dann schnell erledigt.
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Und dann, wenn die rauskommen, können sie gleich an den Trog. Das ist super.
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Und nun ist es so, dass wir gerade zwei Wespennester im Garten haben,
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so wie vergangenes Jahr auch. Nur halt an anderen Orten.
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Letztes Jahr hatten wir ja ein Wespennest an der Ecke vom Haus,
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wo wir selten bis nie sind, unterm Dach.
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Das ist uns einfach nur aufgefallen. Und wir hatten eins auf der Terrasse in
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so einem kleinen Schrank, wo die ein relativ großes Nest auch gebaut haben.
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War alles komplett unproblematisch. Wir hatten null Stress mit denen, das war super.
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Dieses Jahr habe ich jetzt irgendwann beim Hecke schneiden zum Glück rechtzeitig
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ein Erdwespennest gefunden.
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Auch da haben wir jetzt halt so einen Gartenstuhl als Markierung hingestellt
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und wissen, okay, da gehen wir jetzt nicht so nah ran, weil die halt im Zweifelsfall
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relativ gestresst reagieren, wenn sie sich bedroht fühlen.
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Und das andere Nest ist halt im Dachüberhang über der Terrasse.
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Auch grundsätzlich kein Problem. Die sind vollkommen entspannt,
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die fliegen an uns vorbei, wir können auf der Terrasse sitzen und essen,
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die interessieren sich gar nicht für uns.
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Was jetzt allerdings war, dass aus diesem Nest schon die ersten Wespen ausgeflogen
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waren und die waren offensichtlich noch genauso dröhnig wie ich.
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Ich konnte noch nicht so richtig geradeaus gucken, bin so in Trance rumgewandelt
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und die offensichtlich auch.
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Und jetzt habe ich also, um zu den Hühnern zu gehen, die Terrassentür aufgeschoben
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und dann standardmäßig, weil ich das immer mache, das Fliegengitter zugeschoben,
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damit eben keine Wespen reinkommen und sich der Hund dafür interessiert.
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Und ich komme zurück, nachdem ich bei den Hühnern alles erledigt hatte und war
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ganz irritiert, dass der Hund so interessiert auf irgendeine Stelle guckte und
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habe dann erstmal Fenster zugemacht und gesehen, aha, eine Wespe, so, so.
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Habe die also nach draußen bugsiert, den Hund bekuschelt und dann hörte ich so
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ein Summen und ich dachte so, was ist denn das? Also war wirklich viel,
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das war erkennbar nicht nur eine Wespe.
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Und ich habe schon gedacht, das klingt so ein bisschen wie das Summen,
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das man in ruhigen Momenten auf der Terrasse hört.
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Auch wenn die meisten Wespen schon wieder im Nest sind.
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Und dann sah ich das, dass ungefähr 20 Wespen durch meine Verdröhntheit es ins
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Wohnzimmer geschafft haben, denn die hatten sich innen am Fliegengitter niedergelassen.
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Das ist ja so ein kleiner Spalt zwischen Fenster und Fliegengitter und da sind
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die irgendwie hintergekommen und kamen nicht mehr so richtig raus.
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Das ist normalerweise kein Problem. Wir haben das tagsüber nicht.
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Das scheint also einfach morgens so früh, Da ist es noch kalt,
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da sind die ein bisschen desorientiert oder weiß der Geier.
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Und dann saßen die halt da und ich hatte ja nun die Terrassentür auf,
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das Fliegengitter zu. Die hatten gar keinen anderen Weg als in unser Wohnzimmer.
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Dann habe ich also erstmal den Hund in den Flur gesperrt und dann mit Pappdeckel und Glas,
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diese 20 Wespen einzeln nach draußen geleitet, zur Haustür raus,
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damit ich nicht nochmal die Terrassentür aufmache, denn da saßen immer noch
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mehrere Wespen am Fliegengitter dran.
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Das wollte ich also nicht riskieren. hat gefühlt ungefähr eine Stunde gedauert,
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wahrscheinlich war es relativ schnell erledigt und naja, eine Wespe,
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ich sag mal, wir haben uns gegenseitig übersehen,
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die saß offenbar auf dem Boden und ich bin da draufgetreten,
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die hat es nicht überlebt, ich schon und das hat aber, also es war eine kleine,
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die hat, das hat fast gar nicht weh getan, ich hab aber auch sofort mit dem
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Bite-Away-Stift versucht, da irgendwie gegenzugehen.
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Ja, also da passe ich jetzt in Zukunft einfach besser auf. Ich sehe auch Für
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die nächsten Wochen jetzt kein riesengroßes Problem. Klar, Wespen sterben irgendwann
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im Herbst und scheinbar sterben die dieses Jahr auch ein bisschen früher.
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Wir haben das ab und zu, dass wir geschwächte Wespen auf dem Boden,
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auf der Terrasse rumkrabbeln sehen.
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Wir haben uns jetzt also erstmal angewöhnt, nicht mehr Sockfuß auf die Terrasse
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zu gehen, weil du halt vielleicht nur zwei, drei Schritte raus machst,
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sondern sofort Hausschuhe anzuziehen.
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Und bevor wir den Hund in den Garten lassen, erstmal zu gucken,
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wie sieht’s denn da draußen aus, denn die ist aus irgendeinem Grund total interessiert
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an Wespen und will da irgendwie dran. Keine Ahnung, was das soll.
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Ansonsten Arbeitswoche, das war dann doch nicht so stressig,
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wie ich befürchtet hatte.
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Montag und am Dienstag war es noch relativ entspannt. Mittwoch hatte ich dann
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mehrere Remote-Interviews, davon zwei per Telefon. Ich bin ja total begeistert
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von meinem Rodecaster 2.
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Ich habe das erste Mal versucht, wie das funktioniert, ein Bluetooth-Device,
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also sprich ein Handy, mit diesem Mischpult zu verbinden.
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Und wie geil das ist, einfach mit so einer Unkompliziertheit Telefon-O-Töne aufnehmen zu können.
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Das war mir gar nicht klar, was das früher immer für ein Tanz war.
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Also es gibt einfach keine oder fast keine Software, mit der man direkt auf
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dem Gerät ein Telefongespräch aufzeichnen kann, aus sehr vernünftigen Gründen.
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Und hardwaremäßig ist das auch nicht komplett unkompliziert gewesen bisher.
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Man braucht immer irgendein Zusatzgerät dafür.
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Ich habe mir vor fast 20 Jahren irgendwann mal genau deswegen einen sogenannten
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Telefonhybriden gekauft.
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Das ist also ein Zusatzgerät, für das man auch eine analogische Telefonleitung
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brauchte. Die haben wir uns damals extra ins Büro legen lassen,
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um dieses Gerät anschließen zu können.
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Und dann braucht das auch noch eine Vorverstärkung, mehr Vorverstärkung,
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als ich bereitstellen konnte.
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Man konnte dann telefonieren und quasi mit Knopfdruck das Gespräch auf dieses
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Ding legen und damit aufs Mischpult.
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Das war aber, es klang immer scheiße. Mein Gott, ständig irgendwelche Störgeräusche mit drin.
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Ich weiß es halt nicht, ob es aus dem Gerät kam oder aus der Telefonleitung,
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weil die halt einfach scheiße war. Aber das war immer scheiße.
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Ich habe jetzt in meinem Studio im Funkhaus in Kiel, da bin ich quasi Untermieter
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beim NDR, da habe ich ein Gerät, das für Live-Schalten da ist,
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das aber auch Telefoninterviews aufzeichnen kann.
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Funktioniert aber auch nicht so zuverlässig. Und das hier ist jetzt halt einfach
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Bluetooth, Mischpult, Regler auf, zack, Aufnahme. Wie geil.
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Also besser geht es ja gar nicht. Wirklich fantastisch. Das habe ich also am
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Mittwoch gemacht für verschiedene Beiträge. Und dann war ich am Donnerstag nach Helgoland unterwegs.
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Helgoland wird seit 2009 mit einem Seekabel mit Strom versorgt.
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Davor haben die ihren Strom mit Dieselgeneratoren selber erzeugt.
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Und die Generatoren stehen da
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auch noch als Backup. Dieses Kabel liegt am Strand von St. Peter-Ording.
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Und da ist so eine Verbindungsmuffe, so eine Art Steckdose, die da im Strand
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eingegraben ist, von der aus das Kabel durch das Meer, durch die Nordsee nach Helgoland führt.
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Dieses Kabel, diese Muffe, wurde immer mal wieder freigespült,
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musste immer wieder neu eingegraben werden.
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Einfach deswegen, weil durch hydrologische Bedingungen der Strand von St.
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Peter-Ording so ein bisschen schmilzt. Das ist ja eine Sandbank.
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Und da werden jedes Jahr sieben bis neun Meter Strand abgetragen durchs Meer.
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Das ist gar nicht nur Klimawandel, aber auch.
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Das ist halt einfach das, wie die Nordsee da funktioniert. Die nimmt Sand irgendwo
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mit und legt es woanders hin.
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Also deswegen war ich ja auch schon mehrfach bei irgendwelchen Abrissgeschichten
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von Pfahlbauten zum Beispiel, weil die dann auch irgendwann im Wasser standen
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und nicht mehr bewirtschaftet werden konnten.
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Und dieses Kabel, diese Verbindungsmuffe musste nun also verlängert werden,
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dass die Muffe mehr in Richtung Land geht, also 700 Meter weiter Richtung Land.
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Um das zu tun, muss man halt das Kabel kappen. Und das war der Anlass für den Termin.
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Ich sollte also nach Helgoland fahren, um da zu reportieren,
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wie die Helgoländer mit dieser Situation umgehen.
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Gar nicht darüber, dass sie keinen Strom haben, denn den haben sie ja durch ihre
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Generatoren, sondern parallel zu dem Kabel oder mit diesem Kabel zusammen läuft
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auch die Glasfaserleitung, die Helgoland mit Internet versorgt.
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Und wenn wir uns mal überlegen, was in unserem täglichen Leben alles so mit
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Internet funktioniert, dann
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ist eine zwölfstündige Unterbrechung dieser Versorgung ganz schön scheiße.
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Das heißt also, Kartenzahlung funktioniert nicht. Hotelbuchungssysteme funktionieren nicht. Es gibt…
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Kein Handynetz. Also O2 hat nicht auf meine Anfrage reagiert,
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Vodafone sprach vom Totalausfall.
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Die Telekom hatte dann irgendwie eine Starlink-Lösung angekündigt,
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wo sie aber auch schon gesagt haben, die Bandbreite wird sehr,
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sehr klein sein für alle Menschen, die da wohnen und Betriebe.
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War auch nicht komplett klar, ob das auch aufs Handynetz sich auswirken sollte.
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So viel erstmal zum Anlass.
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Dann bin ich also nach Büsum gefahren, um da das Schiff zu nehmen, das um 9.30 Uhr ablegt.
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Hatte da so ein bisschen Stress, weil ich dachte immer, dass ich früher am Schiff geparkt habe.
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Ist scheinbar nicht so. Ich habe also den Liegeplatz angesteuert und mich da
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irgendwo hingestellt. Und dann kam gleich jemand an und sagte,
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da ist kein Parkplatz, dann fährst du bitte wieder weg.
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Er hat 200 Meter weiter kostenlosen Parkplatz gehabt oder 300.
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Das war schon okay, aber es war halt schon fünf nach neun. Und ich dachte so,
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Gott, hoffentlich schaffe ich das denn überhaupt alles.
0:10:30–0:10:33
War dann pünktlich auf dem Schiff, bisschen außer Atem, viertel nach neun.
0:10:33–0:10:37
Hatte ich meinen Platz erreicht, habe der Herzdame noch Bescheid gesagt, das läuft alles.
0:10:37–0:10:41
Wir fahren los und dann habe ich so geguckt beim NDR, die hatten so eine Art Live-Ticker.
0:10:42–0:10:47
Wie sieht es denn aus? Und da stand mit Zeitstempel 7.30 Uhr drin die Frage,
0:10:47–0:10:51
„was wird denn jetzt das Wetter machen? Kann man dann überhaupt arbeiten?“
0:10:51–0:10:56
„Der zuständige Kabelbetreiber SH-Netz will da in den nächsten Stunden drüber entscheiden.“
0:10:57–0:11:00
Eine Stunde später schon haben sie geschrieben, „ja, Arbeiten sind abgesagt“ und
0:11:00–0:11:03
neuer Termin ist offen. Das ist auch bis jetzt noch so.
0:11:04–0:11:07
Solche Arbeiten können nur noch im September passieren, weil ab Oktober die
0:11:07–0:11:11
Sturmflutsaison beginnt und dann passiert am Strand von St. Peter-Ording und
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an ganz vielen anderen Küstenabschnitten an der Nordsee touristisch und auch
0:11:16–0:11:17
arbeitsmäßig nichts mehr.
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Das ist halt einfach Genehmigungslage.
0:11:20–0:11:24
Das heißt, entweder passiert das noch bis Ende dieses Monats oder erst im Frühjahr.
0:11:25–0:11:28
So, das klärt sich jetzt aber alles, war mir aber in dem Moment egal,
0:11:28–0:11:30
denn ich war ja nun mal auf dem Schiff.
0:11:31–0:11:34
Mit einem Auftrag zur Berichterstattung. Jetzt weiß ich ja, wenn man da losfährt
0:11:34–0:11:38
von Büsum, dann hat man noch ungefähr 45 Minuten halbwegs Internet,
0:11:38–0:11:44
bis man dann so weit vom Land weg ist, dass man erstmal eine gute Stunde,
0:11:44–0:11:45
anderthalb, eigentlich nichts mehr hat,
0:11:46–0:11:50
bevor man dann in der Nähe von Helgoland ankommt und da sich das langsam wieder aufbaut.
0:11:51–0:11:54
Also habe ich erstmal eine E-Mail geschrieben an die Redaktion,
0:11:54–0:11:57
die mich beauftragt hatte, „die Arbeiten sind abgesagt, da wird nichts draus,“
0:11:57–0:12:00
„ich melde mich gleich, bin ab zwölf wieder erreichbar.“
0:12:01–0:12:03
Und habe dann halt so überlegt, was könnte ich denn überhaupt noch machen und
0:12:03–0:12:07
habe festgestellt, das ist einfach, inhaltlich wäre das sehr, sehr dünn.
0:12:07–0:12:12
Also man kann ja schlecht über nichts berichten. Also ich hätte halt sagen können,
0:12:12–0:12:16
so und so sind die Vorbereitungen gelaufen, jetzt hat es heute nicht geklappt,
0:12:16–0:12:18
aber irgendwann wird es ja dazu kommen, dass.
0:12:19–0:12:23
Das wäre der Beitrag gewesen, da habe ich selber gesagt, so ja okay,
0:12:23–0:12:25
also wäre sehr doll von hinten durch die Brust ins Auge.
0:12:26–0:12:29
Und so saß dann auch die Redaktion, also hatte ich dann einen Tag frei.
0:12:29–0:12:35
Also das war mir schon an Bord einigermaßen klar. Die Überfahrt war okayisch,
0:12:35–0:12:38
trotz des Windes. Die letzte Stunde war ziemlich viel Bewegung im Schiff.
0:12:39–0:12:41
Lange nicht so schlimm wie in Episode 153.
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Wobei auch hier wieder der Toilettengang eine Herausforderung war.
0:12:46–0:12:51
Die Toilette ist in dem Schiff ganz vorne, im Bug, im Unterdeck.
0:12:52–0:12:56
Und es gibt ja immer diesen alten Spruch „eine Hand fürs Schiff, eine Hand für den Mann.“
0:12:57–0:13:01
Das heißt, ja, ich habe mich also mit einer Hand versucht festzuhalten,
0:13:01–0:13:04
da am Pissoir, und mit der anderen Hand versucht, nicht zu kleckern,
0:13:04–0:13:07
sagen wir es mal so. Das hat funktioniert, das war aber scheiße.
0:13:07–0:13:11
Deswegen habe ich dann also von da an gedacht, okay, wenn ich nochmal muss, dann setze ich mich hin.
0:13:11–0:13:15
Und auch das war nicht so einfach. Also in einem schwankenden Schiff sich die
0:13:15–0:13:20
Hose runterzuziehen, dabei aufzupassen, dass das Handy nicht ins Klo fällt und
0:13:21–0:13:26
dass man irgendwie sich selber nicht verletzt, Das war ein bisschen eine Herausforderung,
0:13:26–0:13:29
ging aber, es ist schadlos abgelaufen.
0:13:30–0:13:34
Und auf Helgoland habe ich dann also kurz mit der Redaktion gesprochen,
0:13:34–0:13:36
dass da wirklich nichts stattfinden kann.
0:13:36–0:13:40
Die waren, wie gesagt, auch einverstanden mit meiner Einschätzung,
0:13:40–0:13:44
dass diese Geschichte anders zu erzählen schlecht möglich wäre.
0:13:45–0:13:49
Also hatte ich halt, wie gesagt, einen Tag frei und habe einfach mein Helgoland-Standardprogramm
0:13:49–0:13:53
abgezogen. Und ich habe ja hier auch einen Bildungsauftrag, das sieht wie folgt aus.
0:13:53–0:13:58
Wenn man mit dem Schiff ankommt, muss man als erstes in die bunte Kuh gehen
0:13:59–0:14:02
und da einen Teller Helgoländer Pannfisch essen.
0:14:02–0:14:09
Das sind zwei Selachsfilets in Eihülle gebraten mit Bratkartoffeln und Senfsoße. Wahnsinnig lecker.
0:14:10–0:14:14
Von da aus kann man entweder direkt hoch aufs Oberland gehen.
0:14:14–0:14:17
In meinem Fall bin ich erst nochmal in den Ortskern gegangen,
0:14:17–0:14:19
weil ich ja Interviews vereinbart hatte.
0:14:20–0:14:22
Die eine Person hatte ich kurz vor dem Essen schon erreicht
0:14:22–0:14:24
um abzusagen, die zweite nicht.
0:14:24–0:14:28
Da bin ich dann also in den Laden gegangen, um das nochmal persönlich zu erzählen.
0:14:29–0:14:31
Haben die sich auch schon gedacht, war auch alles in Ordnung,
0:14:31–0:14:32
aber war mir einfach wichtig.
0:14:33–0:14:36
Naja, dann habe ich also den Lift ins Oberland genommen. Das kostet einen Euro.
0:14:36–0:14:39
Man kann auch da die Treppe nehmen, wenn man das möchte. Ich bin halt faul.
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Oben angekommen kann man entweder rechts abbiegen und einmal kurz zur Toilette.
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Man sollte aber dann auf jeden Fall nach links abbiegen und dem Klippenrandweg
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folgen und also einmal um die Insel laufen.
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Schön außenrum am Funkturm vorbei, an den alten Bunkeranlagen entlang,
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hin zum Vogelfelsen, da den Basstölpeln guten Tag sagen und gucken,
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dass die lange Anna noch steht.
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Und dann eben auf der anderen Seite der Insel, auf der Südseite wieder zurück.
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Dann kann man sich auch immer gut freuen, wenn man mal keine anderen Touristen
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trifft, denn die müssen alle zu dritt auf dem 1,40 Meter breiten Rundweg nebeneinander herlaufen,
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und können auf gar keinen Fall Platz machen, dass sie zur Seite gehen würden,
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nur weil ihnen da jemand entgegenkommt.
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Und wenn man da mal eine Stelle hat, wo eine Lücke ist, dann einfach mal stehen
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bleiben, an den Zaun stellen und aufs Wasser gucken und sich freuen,
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dass da gerade mal ein kleiner Moment von Ruhe ist.
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Das ist sehr wichtig. Und wenn man diesem Weg folgt, dann kommt man irgendwann
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an die Kleingartenkolonie.
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Da kann man links abbiegend dem Schild Richtung Unterland folgen oder ein bisschen
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geradeaus gehen auf den Kirchturm zu.
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Und etwa in Höhe der Grundschule ist nämlich nochmal eine öffentliche Toilette knick-knack.
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Sprich, wenn man also nach dem Lift nicht war, aber nach dem Rundweg muss, ist da eine Option.
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Von da kommt man auch wieder auf das Ende des Klippenrandweges und kommt dann raus beim Falmcafé.
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Das ist ganz wichtig, dass man sich da hinsetzt, weil man da eine sehr gute
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Aussicht hat und die haben extrem leckeren Kuchen und eine sehr gute heiße Schokolade.
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Da gab es also ein Stück Landapfelkuchen mit Sahne und eine heiße Schokolade ohne Sahne.
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Zweimal Sahne, wollen wir ehrlich sein. Das war ebenfalls sehr, sehr gut.
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Und ich habe es bisher jetzt immer so gemacht, dass ich dann runtergegangen
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bin, beziehungsweise ich habe dann meistens wieder den Lift benutzt und durch
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den Lung Wai, die Hauptstraße, Richtung Anleger, Richtung Kurmuschel.
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Und da am Ende der Straße auf der rechten Seite ist ein Duty-Free-Shop,
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die ein sehr gutes Whisky-Sortiment haben.
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Da bin ich reingestolpert und habe wieder eine Flasche Whisky gekauft,
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in diesem Fall einen 18-jährigen Glen Morangie, der auf der Insel 30 Euro weniger
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gekostet hat als auf dem Festland, was ich sehr gut fand.
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Ich habe dann im Nachgang erfahren, dass es auf dem Oberland Heiners Duty-Free-Shop
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gibt, der im Wesentlichen nur Whisky verkauft Und der ist wohl auch ein echter Whisky-Experte.
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Also der hat wohl auch irgendwelche exotischen Abfüllungen, die es so fast gar
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nicht mehr gibt auf dem Festland.
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Und ist wohl auch recht großzügig, was das Thema Probieren angeht.
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Insofern wäre das wohl ein Update für mein Standardprogramm.
0:17:18–0:17:22
Und wenn man damit fertig ist, dann hat man noch etwa anderthalb Stunden Zeit,
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bis das Schiff wieder ablegt.
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Die man dann irgendwie verbringen kann. Ich habe mir dann noch was zu trinken
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gekauft im Supermarkt für die Überfahrt und habe mich noch ein bisschen hingesetzt
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und einfach aufs Wasser geguckt.
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Das war sehr gut, das war ein sehr guter freier Tag. Ich war dann auf dem Weg
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zum Schiff, kam ich noch an der Helgoländer Whisky Distille vorbei.
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Die gibt es jetzt auch schon seit ein paar Jahren. Und immer wenn ich bisher
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da war, war dort der Hinweis im Schaufenster, dass es auf dem Oberland einen Laden gibt dazu.
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Den habe ich irgendwie nie gefunden oder der hatte nie auf oder irgendwas.
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Auf jeden Fall habe ich jetzt gesehen, es kann doch nicht so lange
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sein, dass die einen eigenen Laden da unten direkt an der Distille haben.
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Und da bin ich jetzt also mal reingegangen und habe mir ein kleines Fläschchen
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von deren Whisky gekauft.
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Wir haben dem Whisky einen gälischen Namen gegeben, der im Wesentlichen roter
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Felsenbrand bedeutet, weil Helgoland eben aus rotem Sandstein besteht.
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Und es ist ja so, dass wenn man nach Helgoland kommt, dann ist man innerhalb
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der ausschließlichen Wirtschaftszone, aber außerhalb des Zollgrenzbezirks.
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Das heißt, man kann auf Helgoland mehrwertsteuerfrei einkaufen.
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Das betrifft nahezu alle Waren.
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Insbesondere aber Zigaretten, Alkohol, Mode, Schmuck, Ferngläser, hochwertige Sachen.
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Da gibt es dann verschiedene Freigrenzen, die man einhalten muss.
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Zum Beispiel bei Alkohol, bei Spirituosen darf man maximal einen Liter mitnehmen.
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Und ich hatte jetzt also eine 0,7 Flasche Whisky schon in der Tasche und habe
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mich sehr gefreut, dass die Helgoländer Destille ihren Whisky in zwei Größen
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anbietet, nämlich 0,5 und 0,2.
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So konnte ich also innerhalb der Freigrenzen problemlos einkaufen.
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Die Alternative wäre gewesen, noch auf Helgoland zum Zollbüro zu gehen und das
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anzumelden. Das ist ein einstelliger Betrag, den man da bezahlt.
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Und gerüchteweise, wenn man denn mal kontrolliert wird auf dem Festland,
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dann fällt man wahrscheinlich unter eine Bagatellgrenze und zahlt dann auch
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nicht besonders viel, wenn man die Beamten aktiv anspricht.
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Wenn man das nicht macht, dann wird es teurer.
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Ich riskiere es gar nicht erst und bleibe einfach immer innerhalb meiner Freigrenzen
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und dann ist sowieso alles in Ordnung.
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Ja, die Rückfahrt war pünktlich. Wir hatten so ein bisschen Sorge,
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die Herzdame und ich, ob denn die Rückfahrt stattfinden würde.
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Denn das kann theoretisch auch immer sein, wenn der Wind dann stärker wird als
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angekündigt. Aber offensichtlich war alles in Ordnung.
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Wobei das letzte Mal, dass die Rückfahrt von der Insel abgesagt worden ist,
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das ist auch schon 15 Jahre her.
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Da wurde dann ein Bettenlager in der Nordseehalle aufgebaut.
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Also muss wild gewesen sein.
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Die Rückfahrt war nichtsdestotrotz deutlich schaukeliger, weil wir diesmal nicht
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geradewegs in die Wellen reingefahren sind, sondern so halbwegs parallel.
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Auf der Hinfahrt hatten wir so Stampfbewegungen, wo sich also der Bug hebt und senkt.
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Und auf der Rückfahrt hatten wir Rollbewegungen, wo sich das Schiff gewissermaßen
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um die eigene Längsachse bewegt.
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Und das ist ein bisschen schwierig, wenn man Probleme hat mit Seekrankheit.
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Da bin ich jetzt zum Glück einigermaßen verschont, aber es gab da doch eine
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deutliche Anzahl von Menschen, die ein bisschen Schwierigkeiten damit hatten.
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Denn der klassische Tipp ist ja, dass man den Horizont im Auge behalten soll.
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Und zumindest von da, wo ich gesessen habe, und ich saß nur relativ mittig im
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Schiff, also sowohl nach rechts und links mittig, als auch nach vorne und hinten.
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Und da, wo ich gesessen habe, war es so, dass aufgrund der Rollbewegung irgendwann
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der Horizont nicht mehr im Fenster erkennbar war, sondern man hat dann abwechselnd
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nur Wasser gesehen oder nur Himmel.
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Und ich saß halt gegenüber von dem Treppenabgang nach unten,
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wo es nochmal zu einem anderen Salon geht und auch zu den Toiletten.
0:21:04–0:21:10
Und da war über der Treppe an der Wand ein Spiegel, durch den ich sozusagen
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einen Rückspiegel zur geöffneten Tür aufs Achterdeck hatte.
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Und da konnte ich den Horizont dann wiederum sehen, der sich aber sehr wild bewegt hat.
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Also da musste ich dann auch so ein bisschen gucken, dass ich davon jetzt nicht,
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komplett verwirrt werde.
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Ich war dann auch ab und zu mal draußen in der frischen Luft.
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Das ist ja der andere Trick gegen Seekrankheit.
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Gar nicht mal, weil es mir irgendwie schlecht ging, sondern weil ich einfach Bock drauf hatte.
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Auf der Hinfahrt hat es relativ stark geregnet und es gab auch viel Gischt.
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Da war das nicht so cool, aber auf der Rückfahrt war das kein Problem.
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Und so konnte ich dann da einfach ein bisschen die Fahrt genießen und den Blick
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auf das wilde Meer. Das war richtig gut.
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Ankunft in Büsum war dann um 18.30 Uhr. Bis ich am Auto war,
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war es, weiß ich nicht, viertel vor. Und dann habe ich
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der Herzdame Bescheid gesagt, dass alles gut gegangen ist, dass ich wieder da
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bin, dass ich jetzt mal erstmal was essen muss.
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Und habe dann in Heide beim Mardin Döner gegessen, bei Edeka Frauen heißt der.
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Auf dem Parkplatz haben wir so einen Container. Und das ist wirklich ein sehr
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guter Döner, den ich auch früher immer, als ich da noch gearbeitet habe,
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sehr gerne mal in der Mittagspause genossen habe.
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Das war wieder ein kleiner Stich ins Herz, denn normalerweise ist man halt „mein
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bester“, „Chef“ oder „mein Freund“ oder „Bruder“ im besten Fall.
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In diesem Fall war ich nun nicht „Onkel“, aber „junger Mann“.
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Und das ist einerseits schmeichelhaft, weil das lange keiner mehr zu mir gesagt
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hat, aber andererseits ist es halt auch nicht so der übliche Kosename,
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der mir in Dönerläden entgegengebracht wird. (lacht)
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Ach Himmel. Ja, bis ich dann zu Hause war, war es irgendwie,
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weiß ich nicht, gegen zehn oder so. Ich habe nicht auf die Uhr geguckt.
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Da war dann auch der Tag für mich einigermaßen gelaufen. Also ich hatte ja keinen
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Mittagsschlaf. Ich bin 13 Stunden unterwegs gewesen, war sehr früh wach an dem Tag.
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Insofern war da nicht mehr viel los. Ich wollte also relativ zügig ins Bett.
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Wir haben uns noch ein bisschen unterhalten und dann war Feierabend.
0:23:07–0:23:10
Denn auch am Freitag sollte es wieder früh weitergehen.
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Ich hatte nämlich einen Termin in Esbjerg. Das klingt nicht besonders nach Schleswig-Holstein,
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denn das ist in Dänemark.
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Die fünftgrößte Stadt Dänemarks, eine Hafenstadt, die früher sehr viel mit Öl
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und Gas zu tun hatte und jetzt immer mehr Richtung Windkraft geht.
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Und dort hat ein britischer Öl- und Gaskonzern die europaweit erste Carbon Capture
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and Storage Anlage eröffnet.
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Das bedeutet, Firmen, die CO2 in ihrem Produktionsprozess haben,
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können das CO2 abscheiden, auffangen und dann in verflüssigter Form,
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erstmal bei sich zwischenlagern und dann in irgendeinem Transportmodus dort
0:23:51–0:23:53
bei dieser Firma anliefern.
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Das geht jetzt standardmäßig per LKW, aber auch Schienenanbindung wäre da und
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theoretisch könnte man auch per Schiff oder Pipeline anliefern.
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Und dann liegt da also ein Schiff im Hafen, das extra dafür gebaut worden ist, die „Carbon Destroyer 1.“
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Und das fährt dann mit jeweils 5000 Tonnen Ladung zu einer ausgedienten Ölplattform.
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Wo das Zeug dann in einer alten, ausgebeuteten Öl- und Gaslagerstätte verpresst wird.
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Und da haben sie sich sehr für gefeiert.
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Also auch zu Recht, wollen wir ehrlich sein, das ist die erste Anlage EU-weit,
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die es in dieser Form gibt und dann auch noch so in einem relativ großen Maßstab,
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400.000 Tonnen im Jahr, wollen sie da einlagern. Das ist schon nicht nichts
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bei aller Kritik, die man an CCS haben muss.
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Und das war sehr, sehr spannend zu sehen. Die haben also den Tag begonnen mit
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einer Pressekonferenz, wo der Europa-CEO, der Gesamt-CEO da waren und der Gründer
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und Vorstandsvorsitzende Sir Jim Radcliffe.
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Und jetzt muss man sich das vorstellen, die sitzen in Dänemark, einem Land,
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das sich zu 70% aus erneuerbaren Energien mit Strom versorgt und stellen ein
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Projekt vor, das zu einem gewissen Teil, nicht vollständig, aber zu einem gewissen
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Teil mit EU-Geld gefördert worden ist,
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das aus einem Fonds stammt, der sich im Wesentlichen aus Einnahmen des Emissionshandels finanziert.
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Also CO2-Zertifikate werden gehandelt und das Geld davon landet auch in diesem
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EU-Innovationsfonds, der 42 Millionen Euro in dieses Projekt gesteckt hat.
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Und da sitzt dieser Typ, dieser Radcliffe und sagt, also klar,
0:25:33–0:25:38
der hat natürlich sehr, sehr viel Geld mit Öl und Gas verdient und tut es immer noch.
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Aber der sitzt dann da und sagt, „ja, die CO2-Abgabe in der EU ist dumm.“
0:25:45–0:25:47
Er hat auch explizit gesagt, dass er das „on the record“ sagt,
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also er darf damit zitiert werden.
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Man kann da sagen, er hat da gewissermaßen irgendwie einen Punkt,
0:25:54–0:25:59
wenn er sagt, europäische Unternehmen zahlen eine sehr hohe Abgabe auf CO2,
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ausländische Unternehmen, speziell in China, tun das nicht.
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Und die können halt wegen des offenen Marktes ihre Produkte einfach über der EU abkippen.
0:26:12–0:26:16
Und seine Firma produziert auch PVC. Und er sagt, sie haben inzwischen ein Drittel
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des Marktes an China verloren, weil deren Produkte halt 20 Prozent günstiger
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sind wegen der fehlenden CO2-Abgabe.
0:26:25–0:26:30
Und er sagt also, die EU versucht Net Zero zu erreichen durch Deindustrialisierung.
0:26:31–0:26:35
Also er muss halt Fabriken schließen, die früher mal PVC produziert haben.
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Damit sinkt natürlich auch der CO2-Verbrauch.
0:26:39–0:26:43
Aber er sagt, es bleibt ja in der Summe, bleibt es am Ende gleich,
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weil die gleiche Menge auf dem Markt ist.
0:26:47–0:26:51
Nur halt der chinesische Anteil mit einem fünfmal höheren CO2-Fußabdruck,
0:26:51–0:26:57
weil die halt im Wesentlichen auf Kohlebasis ihre Energie erzeugen würden.
0:26:58–0:27:00
Müsste man jetzt nochmal im Detail nachprüfen, weiß ich nicht.
0:27:00–0:27:04
So, was ich jetzt aber spannend fand in dieser Pressekonferenz,
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nicht nur, dass er da so steile Thesen aufgestellt hat, sondern wie kritisch
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die Kollegen auch nachgefragt haben.
0:27:11–0:27:16
Wie er das denn jetzt sehen würde, als jemand, der sehr viel Geld mit Öl und
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Gas verdient hat, ausgerechnet nach Dänemark zu kommen, dass sie schon sehr
0:27:21–0:27:25
lange dafür stark gemacht hat, erneuerbare Energien nach vorne zu bringen.
0:27:25–0:27:31
Dänemark war sehr stark dafür oder daran beteiligt damals, die CO2-Abgabe überhaupt einzuführen.
0:27:31–0:27:36
Und jetzt kriegt er ja Geld aus diesem Emissionshandel, um sein Projekt da vorzuführen.
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Die Leute waren alle sehr höflich, die haben halt einfach kritisch nachgefragt,
0:27:40–0:27:43
die haben ihren Job gemacht an der Stelle und er hat aber sehr,
0:27:43–0:27:44
sehr angefasst reagiert.
0:27:45–0:27:49
Und hat also auch mehrfach darauf hingewiesen, dass man ja eigentlich sich über
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die Leistung des dänischen Teams freuen müsste, die das innerhalb von zweieinhalb
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Jahren geschafft haben, das so zu bauen und zu pilotieren.
0:27:57–0:28:01
Und jetzt sind wir am Start dieser kommerziellen Phase. Das wäre doch eigentlich das Thema.
0:28:02–0:28:05
Das hat ihn so sehr beschäftigt, dass er das nachher in seiner Keynote auf dem
0:28:05–0:28:07
eigentlichen Festakt auch nochmal gesagt hat.
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Also was das für eine tolle Leistung ist, die hier erbracht worden ist,
0:28:11–0:28:14
auch wenn die Journalisten auf der Pressekonferenz das heute Vormittag nicht so gesehen haben.
0:28:15–0:28:17
Also das war schon sehr, sehr wild.
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Der EU-Kommissar für Energie und Wohnen wurde dann auch nochmal von der Kollegin
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befragt, wie er denn zu dieser Position von Radcliffe steht.
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Sie hat jetzt nicht aus der Pressekonferenz zitiert, sondern halt aus seiner
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Rede bei der Keynote, wo er auch nochmal gesagt hat, dass die CO2-Abgabe oder,
0:28:34–0:28:38
der Umgang mit CO2-Emissionen in Europa zur Deindustrialisierung führe.
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Und der Kommissar hat dann nur gelacht und gesagt, nee, das war ja gar nicht sein Punkt.
0:28:43–0:28:46
Das war gar nicht sein Argument, sondern er wollte ja darauf hinaus,
0:28:47–0:28:52
dass es einen Markt gibt im außereuropäischen Bereich, der diese CO2-Abgabe
0:28:52–0:28:55
nicht machen muss. Und dafür haben wir jetzt also CBAM.
0:28:55–0:29:00
Das ist ein Instrument, mit dem Kohlenstoffemissionen von Produkten außerhalb
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der EU nochmal besteuert werden.
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Dazu hatte Redliffs Pressesprecher auf der Pressekonferenz kurz ausgeholt und
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sagte, das sei einfach alles nicht praktikabel, weil es nicht nachvollziehbar
0:29:14–0:29:17
ist, ob die Abgaben wirklich richtig gezahlt werden.
0:29:18–0:29:22
Also dass sich jemand mit so einem Projekt, dass er sich hinsetzt und sagt,
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wir entziehen hier der Atmosphäre CO2, guck mal wie geil wir sind,
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dass der aber gleichzeitig sagt, 80%,
0:29:28–0:29:33
der weltweiten Energieproduktion sind fossil und das wird auch noch 50 bis 100 Jahre so bleiben.
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Also der sagte, der sich wirklich hinsetzt an so einer Stelle,
0:29:38–0:29:43
auch in dem Land und in der Stadt, die so eine große Transformation hinbekommen
0:29:43–0:29:47
hat und sagt, „fossile Energieträger sind die Zukunft“, das fand ich wirklich
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beeindruckend, also sehr, sehr spannend.
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Mein Beitrag dazu läuft am Montag in der Sendung Umwelt und Verbraucher,
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wo ich das auch nochmal thematisiere, wo auch jemand vom BUND zumindest kurz zu Wort kommt,
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und erklärt, warum CCS, also Carbon
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Capture and Storage, warum das so eine problematische Technologie ist.
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Ich hatte leider nur viereinhalb Minuten, das hätte ich gerne noch ein bisschen mehr erklärt.
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Aber mir war es auch wichtig, diesen Widerspruch in der Argumentation von Radcliffe
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irgendwie deutlich zu machen.
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Bei dem Termin habe ich einen Kollegen getroffen, nämlich meinen Kollegen aus
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Bremen, der nicht im Auftrag des Deutschlandfunks unterwegs war,
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sondern für Radio Bremen ein Stundenfeature machen soll.
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Denn auch in Bremen gibt es große Pläne für CCS und das beleuchtet er.
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Und unter anderem braucht er dafür eben auch diesen Termin in Esbjerg.
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Und wir haben dann danach noch gegenüber der Firma, sind wir in eine Hotdog-Bude gegangen.
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Als Vegetarier ist man in Dänemark immer so ein bisschen aufgeschmissen,
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aber es gab Pommes und ich hatte eben einen Hotdog und wir haben uns sehr nett unterhalten.
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Es war ein richtig guter Tag, bis ich dann irgendwann frühen Nachmittag wieder
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zu Hause war. Ich habe gestern meinen Beitrag produziert, der am Montag läuft
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und deswegen hatte ich gestern keine Zeit mehr für den Schnitt vom Haialarm Podcast.
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Das muss jetzt auch noch ein bisschen warten, denn wir sind gleich noch zum
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Gottesdienst unterwegs, weil sich hier nämlich heute eine potenzielle neue Kollegin
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meiner Herzdame vorstellen wird.
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Hier sind zwei Stellen ausgeschrieben für Pastorinnen. Auf eine dieser Stelle
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hat sich nun eben diese Kollegin beworben, die aus Mecklenburg kommt und jetzt
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hier mal so eine Art Vorstellungsgottesdienst, heißt es tatsächlich auch, hält.
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Auf Grundlage dessen der Kirchengemeinderat dann entscheidet,
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ob sie die Stelle bekommt.
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Und das beginnt um 10.00, Aufnahmezeitpunkt jetzt gerade, 8.30 Uhr,
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das heißt, da fahren wir jetzt gleich in einer halben Stunde los.
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Und erst wenn ich wieder da bin und diese Folge veröffentlicht habe,
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setze ich mich an den Haialarm-Podcast, der kommt also dann heute,
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aber ein bisschen später.
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Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass Katharina Reiche als Bundeswirtschaftsministerin
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zurücktreten sollte, bis sie das tut oder bis eine weitere Folge erscheint von
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Jörn Schaars feinem Podcast: Alles Gute.
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Und wenn ihr in Berlin oder in Mecklenburg-Vorpommern wohnt und es irgendwie
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hinbekommt, dann geht doch heute zur Wahl.
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Macht keinen Scheiß mit eurem Kreuz.

 

Mit Bezug auf diese Episode:

Das Kleingedruckte:

Diese Jörn Schaars feiner Podcast-Episode wurde am 20.09.2026 aufgenommen und veröffentlicht. Sie steht unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)-Lizenz. Zu hören ist: Jörn Podcastcover: Siegfried Fock, Tobias Migge Musik: Jason Shaw („Jenny’s Theme„, CC-BY-SA)

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