JSFP278: Viel #vielzufrühdienst

Von frühen Schnarch-Campern, die wegen Corona nicht nach Wacken fahren. Aber irgendwie dann doch. Oder so.

Die Dauer der Episode 0:19:04Diese Episode erschien am 2. August 2020 um 11:55Downloads 843 Downloads

 
Der Hauptteil der Episode dreht sich um die Arbeitswoche, die aus sechs Vielzufrühdiensten in Folge bestand. Auch ohne Wacken Open Air war das Arbeitpensum dank Corona ähnlich hoch, wie es ohne die Pandemie in dieser Woche gewesen wäre. Und dann war da auch auch noch der neue Pizzastein für den Grill, die Kajaktour durch Friedrichstadt und der Lego-Megalodon, der erst durch ein weiteres Hai-Set zu einem wurde.

Diese Episode hat 7 Kapitelmarken und jede von ihnen ist durchschnittlich ca. 2 Minuten und 43 Sekunden lang.

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Shownotes:

Das Bild zeigt den Sternenhimmel über meinem Stellplatz. Es wurde ein wenig zulang belichtet, denn die Sterne ziehen eine Spur hinter sich her, die durch die Erdrotation entsteht.
Sternenhimmel, bisschen zu lange belichtet
Das Bild zeigt die Kieler Außenförde von der Steilküste in Stein aus. Die Sonne geht bald auf und im Vordergrund liegen einige Boote im Wasser vor Anker.
Stimmung am Morgen danach
Das Bild zeigt die Friedrichstädter Altstadt von meinem Leih-Kajak aus. Rechts und links der Gracht liegen die Boote der Anwohner, an den Anlegern sind Blumen gepflanzt und die Fahne Nordfrieslands weht in einem der Gärten.
Kajakfahren in Friedrichstadt
Das Bild zeigt eine Mini-Pizza auf unserem Pizzastein im Grill.
Der Pizzastein in Aktion
Das Bild zeigt zwei miteinander kombinierte Legosets. In der dargestellten Szene beobachtet ein Mensch in einem Forschungsuboot, wie ein Megalodon einen Hammerhai frisst, während im Vordergrund ein riesiger Krebs die Flucht ergreift.
Megalodon verputzt Hammerhai

 

Transkription der Episode anzeigen

Jörn
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Moin und herzlich willkommen zu Jörn Schaas feinem Podcast Episode 278.
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Ich bin Jörn Schaar und ihr seid es nicht.
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Alter war das eine Woche. Sechs Frühdienste in sechs Tagen.
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Es ging los am Sonntag und endete am Freitag.
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Und weil ich am Sonntagmorgen und am Montagmorgen jeweils in Kiel arbeiten sollte,
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habe ich gedacht, schlau wie ich bin, ziehe ich den Wohnwagen einfach zu unserem
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Stammcampingplatz nach Kiel-Falkenstein.
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Den Platz kennen wir, den mögen wir, da sind wir sehr regelmäßig und dachte
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ich, super easy, hab aber zum Glück vorher angerufen und die sagten gleich, nee,
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das wird nix, da sind wir voll also hab ich gedacht, okay, kein Problem,
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man kann von dem Strandabschnitt unterhalb des Campingplatzes am anderen Fördeufer
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einen Campingplatz sehen, Möltenort, rufst du da an da war aber auch voll und,
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dann kriegte ich langsam so ein bisschen Muffensausen, hab dann nochmal so die
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Karte aufgesoomt und habe gesehen, okay,
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Näher ran an Kiel kommst du nicht mehr und habe also in der Nähe von Laboe noch,
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zwei weitere Campingplätze angerufen, die auch gleich abgewunken haben und dann
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am Schluss doch noch einen bekommen in Stein.
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Nachbarort von Laboe und alles weitere zu diesem Campingplatz hört ihr in der
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nächsten Folge vom Camping Caravan Podcast.
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Ja, vielleicht noch so viel. Also es war total nett. Ich kam da an,
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habe festgestellt, okay, so wie mein Wohnwagen stehen müsste für diese Parzelle,
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da kann ich den nicht reinrangieren, weil es einfach sehr eng war.
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Kamen sofort zwei Leute gesprungen, die gesagt haben, wir fassen mit an,
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wir schieben den da rein.
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Brauchst dir keinen Stress machen. Das war super easy.
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Und auch so der Tag auf dem Campingplatz, das war alles super.
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Sonntagmorgen auch. Ich war halbwegs ausgeschlafen, habe dann gerade ein Foto
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davon gepostet bei Twitter, wie ich schön vor dem Wohnwagen sitze und frühstücke,
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kurz vor sechs. Mein Dienst begann um sieben.
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20 Sekunden später fing es an zu regnen. Also wieder alles reingeräumt,
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drin gefrühstückt und dann los zum Dienst. Das war relativ unspektakulär.
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Ein normaler Dienst, den ich da mache. Einfach so Zuarbeit für die Nachrichtenredaktion.
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Sachen mal eben recherchieren, wenn ein Korrespondentenbericht von irgendwo
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auf der Welt reinkommt, den auf unsere Länge einkürzen, weil die halt in der
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Regel für die Infoformate gedacht sind und wir eben meistens nur ungefähr die Hälfte davon spielen.
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Also ein völlig normaler Tag. Und ich bin dann sehr gemütlich rausgefahren.
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Genau, ich habe noch was gegessen, hatte noch was zum Mittagessen und war dann
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wirklich drei Minuten vor der Mittagspause auf dem Platz.
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War richtig stolz auf mich, Ich habe mein Kram gepackt, bin ausgestiegen in
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den Wohnwagen rein, habe mich gerade eben ins Bett gelegt für die Mittagstunde,
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kam da ein Wolkenbruch unter mein Lieberschwan. Also quasi die doppelte Punktlandung.
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Ich habe nämlich noch überlegt, stelle ich den Wagen einfach vor dem Campingplatz
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auf den Parkplatz und gehe die paar Meter zu Fuß und das hätte ich nicht geschafft.
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Also wenn ich nicht so super pünktlich angekommen wäre, wäre ich richtig, richtig nass geworden.
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Nach Mittagsschlaf war dann das Wetter wieder Bombe, war total gut.
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Bin dann erstmal einkaufen gefahren, dank Bäderregelung geht das ja. Ich habe mich also,
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nach Laboe in den Edeka orientiert und noch ein paar Sachen eingekauft,
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die mir ausgegangen waren, die ich einfach nicht genug dabei gehabt habe,
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so Frühstückskram und so.
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Und bin dann abends nochmal in die Stadt reingefahren, habe mir da schönen Burger
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geholt bei Johns Burger Box.
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In der Gutenbergstraße habe ich gesessen. Es ist einfach der beste Burger,
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den ich weit und breit finde.
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Da kommt einfach nichts dran. Der ist einfach super lecker.
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Und weil ich viel mehr nicht mehr zu tun hatte, bin ich dann also wieder zum
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Campingplatz gefahren, habe dann den Wagen wirklich draußen abgestellt, weil am nächsten Morgen
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müsste ich um 5 im Büro sein und das Fahrverbot auf dem Campingplatz geht bis
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6.30 Uhr, was ich sehr sinnvoll finde.
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Und habe mir dann noch ein Bierchen aufgemacht, das hatte ich noch im Wohnwagen
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und konnte dann einfach nicht einschlafen.
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Bis irgendwann so gegen Mitternacht.
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Und da dachte ich, okay, jetzt kommst du langsam an den Punkt,
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Kannst es nochmal versuchen. Also ich hatte natürlich schon mehrfach irgendwie,
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mich anders hingelegt und noch einen Podcast angemacht und den Sleep Timer verlängert.
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Und es ging und ging nicht.
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Und dann war ich irgendwann so kaputt, dass ich gedacht habe,
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okay, jetzt schläfst du gleich ein und in dem Moment höre ich aus dem Zelt nebenan ein Schnarchen.
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Das war nicht schön.
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Das war wirklich nicht schön und der kam echt durch alles durch.
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Ich habe den Podcast dann schon so laut gemacht, dass ich schon wusste,
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dass ich allein deswegen nicht einschlafen könnte. Ich hatte ein zweites Kissen,
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was auf meinem Kopf lag als Lärmschutz, aber auch das hat nicht geholfen.
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Ich habe dann gedacht, ach komm, dann gehst du nochmal ein paar Schritte vor
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die Tür, genießt mal den Sternenhimmel, kannst ja eh gerade nicht schlafen und
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dann war es im Endeffekt, wird es wohl irgendwie eins gewesen sein,
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bis ich dann im Bett war oder bis ich dann wirklich geschlafen habe.
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Entsprechend verbacken war ich dann Montagmorgen, habe also im Wohnwagen gefrühstückt,
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weil es irgendwie so ein bisschen, ach draußen war es einfach nicht schön,
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habe ansonsten einen ganz angenehmen, ruhigen Dienst gehabt,
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das war völlig in Ordnung und war dann so gegen 20 vor 11 am Wohnwagen,
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habe schnell aufgeräumt, was zum Mittag gegessen, hatte ich schon alles
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soweit vorbereitet, musste ich nur noch zusammenwerfen und aufessen.
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Dann habe ich endgültig abgebaut und war um 11.30 Uhr vom Platz.
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12 Uhr hätte ich auschecken müssen. Also das hat wirklich sehr,
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sehr gut funktioniert alles.
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Die Nachbarn haben dann noch beim Rausschieben und Anhängen geholfen.
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Das war auch wieder super.
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Und da war ich um Viertel nach eins am Montag zu Hause.
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Kurz eine Stunde Siesta gemacht und dann kam einer der Husumer Pastoren vorbei,
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der hier seine Radiokirche aufzeichnen wollte.
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Also es gibt ja immer so im NDR den gesegneten Abend und da ist dann,
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also normalerweise machen die das in den NDR Studios in Kiel,
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Flensburg, Heide, Lübeck oder Norderstedt.
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Und die sind aber gerade wegen Corona für den Publikumsverkehr soweit geschlossen,
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dass die sich andere Optionen suchen müssen und,
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zumindest für die Husimmer KollegInnen meiner Frau biete ich das dann hier natürlich gerne an.
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Das haben wir dann noch gemacht, haben da abends noch zusammengesessen, das war ganz nett.
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Dienstag dann den Heider Frühdienst sozusagen von zu Hause aus gemacht,
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das war auch eigentlich Tagesgeschäft, das war einigermaßen ruhig bis auf den
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Anstieg bei den Corona-Zahlen im Kreis Dithmarschen.
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Das war dann doch noch so ein bisschen stressig, weil wir da irgendwie,
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also wir hatten die Informationen, das musste halt alles nur schnell auf die
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Antenne und schnell gemacht werden und dann noch den Wohnwagen in die Werkstatt gefahren,
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weil da der Blinker und das Bremslicht irgendwie so wackelig waren.
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Das war mir auf der Heimfahrt aufgefallen.
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Und bin nachmittags dann über Heide nach Wacken gefahren, weil ja eigentlich,
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in dieser Woche das Wacken Open Air gewesen wäre, das nicht stattfinden durfte.
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Und da wollten wir halt einfach mal gucken, wie geht es eigentlich den Wackenern
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jetzt zum ersten Mal seit 30 Jahren ohne Radau im Dorf?
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Was macht das mit dem Dorf? Und was sagen die Leute, die da wohnen und arbeiten?
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Das war tatsächlich ganz nett. Ein paar schöne Gespräche geführt,
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auch mit dem Bürgermeister. Und das war richtig gut.
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Das habe ich dann abends noch produziert. Es sollten also mehrere Berichte in
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den Nachrichten laufen und auch ein längeres Stück.
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Was ganz überraschend, was dann auch bei SWR 3 gelaufen ist.
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Die haben dann auch nochmal gefragt, ob wir da was hätten und haben sich das
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schicken lassen. Fand ich ja auch mal richtig nice.
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Denn also normalerweise, wenn Wacken ist, dann bin ich halt nahezu in der gesamten
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ARD irgendwann mal zu hören.
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Aber selbst wenn Wacken nicht ist, klappt das. Und das ist natürlich total schön.
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Entsprechend müde war ich dann am Mittwochmorgen in Kiel.
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Also ich bin dann, weiß nicht, wann war ich denn fertig? Es war wirklich sehr
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spät und deutlich nach meiner normalen Bettgezeit und mit Frühdienst gehe ich
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ja immer noch ein bisschen früher ins Bett, zumal, wenn ich morgens mit dem Auto dahin fahre.
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Naja, es war aber in Kiel dann stressig genug, um keine Langeweile zu haben.
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Wir haben dann nochmal das ganze Corona-Thema durchgekaut,
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und es sollte dann noch einen Artikel geben, also die Leute von Wacken Open
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Air haben ja dieses Wacken Worldwide veranstaltet mit Magenta 360 von der Telekom
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da dieses Ding, so ein Streaming-Kram.
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Wir haben also eine Mischung gemacht aus voraufgezeichneten Konzerten,
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die speziell dafür produziert wurden, aus alten Konzertmitschnitten und Live-Auftritten in einem Studio,
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das super modern war.
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Die Musiker standen live auf einer Bühne, hatten da ganz normal ihre Scheinwerfer,
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ihre Pyro, ihre Nebelmaschine, ihre Monitorboxen und, und, und.
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Aber die Bühne war keine richtige Bühne, sondern im Prinzip waren das zwei LED-Bildschirme.
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Also der Boden ist ein großer LED-Bildschirm von über 70 Quadratmetern und hinter
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ihnen so ein curved 8K UHD LED-Bildschirm, auf den irgendwelche Sachen eingeblendet werden können.
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Also sprich, man kann da eine virtuelle Bühne bauen und um sie herum,
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um diese Bildschirme herum, wurde dann auch noch was eingeblendet.
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Aber halt nicht mit der Greenscreen-Technologie, die man normalerweise in Studios
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mit virtuellen Hintergründen findet, sondern eben mit einem LED-Bildschirm.
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Das heißt, die Leute, die auf dieser Bühne stehen, sehen wirklich,
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was um sie herum passiert.
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Und weil man diesen Greenscreen nicht hat, dieses Keying also entfällt.
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Keying heißt, du hast einen Farbton, das ist eben heutzutage grün.
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Früher war es ein Bluescreen, heute nimmt man grün.
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Dann wird also digital dieser Farbton durch was anderes ersetzt.
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Deswegen, früher als es noch Blue Screen gab, da durftest du halt nichts Blaues
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tragen, weil du dann eben vielleicht nur ein schrebender Kopf mit ein paar Händen
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warst, wenn du im Blaumann da aufgelaufen bist. Und das macht man jetzt also heute nicht mehr.
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Aber der Green Screen bietet eben nicht so viele Möglichkeiten.
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A, sehen die Leute nicht, was um sie herum passiert. B, kannst du keine Pyro-
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und keine Nebeleffekte einsetzen, auch kein Glitter, weil du dann diesen Farbton
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für die Kamera verändern würdest und dann funktioniert das Keying nicht mehr. Also nehmen Sie das.
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Wohl eine Weltpremiere, hat man in der Form wohl noch nie irgendwie für Musik-Event benutzt.
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Und da war eine Menge richtig geiler Scheiß dabei. Also ich habe ein bisschen
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reingeguckt, nicht alles davon war mein Fall musikalisch, aber so vom Effekt
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her fand ich das schon ziemlich geil.
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Und auch sonst die vorproduzierten Konzerte, da war zum Teil,
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also Foreigner haben irgendwie aus ihren jeweiligen Heimstudios gespielt.
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Das sah aus wie ein Zoom-Call, das hat mich jetzt nicht abgeholt.
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Aber Deine Cousine und auch Rage fand ich total geil, die halt an sehr ausgefallenen.
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Orten gespielt haben. Rage in der Höhle und Deine Cousine auf einer Hafenbarkasse
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im Hamburger Hafen und sind da durch den Hafen getuckert.
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Das hat natürlich einfach enorm viel Charme gehabt.
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Wie dieses Mixed Reality Studio
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funktioniert, da sollte ich also einen Online-Artikel drüber schreiben.
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Er ist aber nicht zustande gekommen, weil es nicht ausreichend viele technische
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Informationen für uns gab, die uns mitgeteilt wurden. Es gab dann später ein
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Feature, das sie selber produziert haben, wo sie diese Technik erklärt haben.
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Aber es gab halt auch keine Fotos von dieser Bühne oder sowas.
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Das heißt, wir konnten das nicht bebildern.
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Und dementsprechend ist das nach meinem Kenntnisstand unverzüglich wieder abgesagt
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worden, was echt doof war, weil einerseits habe ich da,
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relativ viel Arbeit mitgemacht, um irgendwie aus dem bisschen,
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was wir hatten, noch irgendwie was rauszuholen.
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Und andererseits war an dem Tag halt der große Corona-Stress.
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Ich hätte also sehr gut die KollegInnen im Studio unterstützen können,
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aber ich habe halt gesagt, ich habe diesen Auftrag hier und das war halt auch
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einfach, ich hätte auch was sagen können, ja komm, wir sagen den Text von vornherein
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ab und ich gehe da mit ins Rennen und unterstütze damit, weil da doch sehr viel
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aufgelaufen ist, was da zu machen war.
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Aber naja, trotzdem konnte ich dann am Abend den Camper schon wieder abholen
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und war dann entsprechend auch sehr früh im Bett. Also ich bin dann auch auf
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ein Zahnfleisch gegangen. Es ist jetzt nicht so, dass es irgendwie so eine Woche
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spurlos an mir vorüber geht und wir sind erst beim Mittwochabend.
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Donnerstagmorgen ging es nämlich weiter. Es gab so viele Anforderungen zu dem
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ganzen Corona-Thema, was noch gemacht werden sollte.
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Also habe ich dann mich entschieden, doch ins Studio zu fahren,
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weil es sich irgendwie leichter anfühlte, das von dort zu machen.
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Ich kann zwar auch hier Live-Gespräche führen, mich auch von hier mit einer
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Windows-Version der legendären Mupro-App ins Programm schalten,
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das funktioniert alles ganz toll, aber…
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Am Ende ist es halt auch einfach mein Windows-Rechner, der hier steht mit meinem
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Kram, wo ich einfach weiß, es kann ja durchaus auch mal sein, dass da was schief geht.
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Und im Studio geht da nichts schief. Das ist einfach so.
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Also ich muss halt hier, muss ich mich aktiv irgendwo einwählen,
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muss aktiv irgendwas tun.
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Im Studio muss ich nur ein paar Regler aufziehen und zwei Knöpfe drücken und
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bin sozusagen mit den Gesprächspartnern richtig verbunden, weil es eben jemanden
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im Schaltraum gibt, der die richtigen Verbindungen herstellt. Da geht nichts schief.
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Und alle Informationen kommen verlässlich genau da an und nicht,
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ich muss sie mir erst irgendwo noch rausfischen aus einem E-Mail-Ordner,
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der sich nicht selbstständig aktualisiert und wo ich vielleicht denke,
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so komisch, die Infos kommen gar nicht.
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Und deswegen war es einfacher, das so zu machen. Konsequenterweise bin ich dann
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auf dem Heimweg im Zug eingeschlafen, das nichts Ungewöhnliches ist,
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das habe ich häufiger, weil ich auch weiß, dass ich an jeder Station wach werde und so war es auch.
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Der Zug hielt an, ich werde wach, alles klar, Lunden, weiterschlafen, Friedrichstadt, okay,
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schlafe wieder ein und bin dann wirklich richtig tief und fest nochmal weggenickt
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auf den letzten 10 Minuten Fahrt,
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mache die Augen auf, der Zug steht, ich gucke mich um, oh Gott, Husum,
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raffe mein Kram zusammen, renne raus, verheddere mich noch im Ladekabel,
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das irgendwie in der Steckdose eingesteckt war, dann lag irgendwie der Stecker,
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also das Kabel hing dann an mir runter und an meinem Telefon,
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der Stecker lag aber irgendwo unterm Sitz da.
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Also ich bin da sehr panisch und sehr chaotisch rausgehetzt aus dem Zug,
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stehe dann auf dem Bahnsteig und packe meinen Kram irgendwie raff,
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raff, raff zusammen und dann dauerte das aber noch vier Minuten,
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bis der Zug wirklich losfuhr.
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Ich muss ziemlich verbacken und merkwürdig ausgesehen haben,
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aber meistens interessieren sich Menschen ja nicht für andere Leute.
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Dann habe ich mich ein bisschen hingelegt, habe den Tag irgendwie versucht zu
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überstehen und bin dann nachmittags doch nach Kiel gefahren,
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weil am Freitag dann der letzte Frühdienst für diese Woche stattfinden sollte
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und da habe ich also bei meinen Schwiegereltern übernachtet,
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die eine Campingliege für mich haben in diesem Fall und da habe ich dann halt
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nur irgendwie zehn Minuten Fahrt, wenn überhaupt,
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anstatt anderthalb Stunden.
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Da in Kiel war dann Tagesgeschäft, war ich müde wie drei und war sehr,
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sehr froh, dass ich dann irgendwann zu Hause war.
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Wir haben aber dann noch eine Tour in den Baumarkt gemacht und das war sehr
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gut, denn wir wollten ja für den neuen Grill auch noch einen Pizzastein haben.
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Denn es gibt eine Aussparung in dem Rost, wo man einfach so ein rundes Stück
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rausnehmen kann von dem Rost und kannst da einen Pizzastein reinlegen.
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Der war aber seit Wochen da schon nicht vorrätig.
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Und weil eben auch der Grill nicht mehr dastand, den wir gekauft haben,
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konnten wir jetzt nicht zu einem Baumarktmenschen gehen und sagen,
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hier, guck mal, in diese Aussparung muss unser Pizzastein reinpassen. Bestell den mal.
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Das war abgesehen davon auch keiner da. Also haben wir einfach mal im Regal
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geguckt und sahen dann einen rechteckigen Pizzastein, der ungefähr so groß ist wie ein Backblech.
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Und den haben wir mitgenommen. Und das war vermutlich total schlau,
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denn mehr Platz heißt ja auch immer mehr Pizza.
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Haben wir gleich abends ausprobiert mit dem Pizzakit. War total geil.
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Gestern dann nochmal mit selbstgemachtem Pizzateig. Das hat auch super gut funktioniert.
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Also beste Anschaffung bis jetzt. Total gut.
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Und Kajak fahren waren wir auch noch. Wir waren in Friedrichstadt.
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Habt ihr vielleicht bei Twitter gesehen.
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Wir sind einfach mal spontan rübergefahren. Das ist ja nicht weit,
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das ist ja direkt um die Ecke.
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Und Friedrichstadt ist ja so ein nettes kleines Holländer-Städtchen mit Grachten
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und da kannst du halt Kanus und Tretboote und Kajaks ausleihen.
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Und dann sind wir da ein bisschen durch die Stadt gepaddelt,
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Stunde, anderthalb sowas, bevor wir dann abends eben die Pizza gegessen haben. Sehr schön.
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Was auch sehr, sehr großartig war, ich habe ein weiteres Lego-Set von Tobias
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bekommen, und zwar so ein kleines Forschungs-U-Boot mit Schatztruhe und Hammerhai.
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Und dieses Ding steht hier drauf, Supporting National Geographic Explorers.
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Das ist doppelt geil, ich habe es ja schon mal erwähnt,
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von Tobias habe ich ja auch ein anderes Lego-Set bekommen, einen großen weißen
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Hai, auch mit einer Schatztruhe und so einem Krebs noch dazu.
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Und das Coole ist vom, die wohnen jetzt zusammen alle, weil nämlich der große
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weiße Hai sieht im Maßstab zu dem Hammerhai aus wie ein Megalodon.
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Ich stelle euch ein Foto rein, es sieht super aus.
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Ich habe das meiner Frau erzählt und das hat mich auch sehr gefreut,
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weil sie dann sagte, ja, ich liebe dich echt.
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Und das fand ich schön, dass sie das auch ab und zu einfach mal so anlasslos sagt.
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Fantastisch. Ansonsten habe ich mich noch gefreut über eine Auphonic-Spende
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von einem anonymen Wohltäter.
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Und als Nachricht dazu war einfach nur ein ganz großartiger Insider-Joke,
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der aber unter uns bleibt.
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Jedenfalls habe ich enorm gekichert. Vielen, vielen Dank, wer immer du auch bist.
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Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass Horst Seehofer als Bundesinnenminister zurücktreten sollte.
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Bis das passiert oder bis hier eine weitere Folge von Jörn Schaars feinem
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Podcast erscheint, wünsche ich euch eine fantastische Zeit. Auf Wiederjörn.

 

Mit Bezug auf diese Episode:

Das Kleingedruckte:

Diese Jörn Schaars feiner Podcast-Episode wurde am 02.08.2020 aufgenommen und veröffentlicht. Sie steht unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)-Lizenz. Zu hören ist: Jörn Podcastcover: Siegfried Fock, Tobias Migge Musik: Jason Shaw („Jenny’s Theme„, CC-BY-SA)

2 Kommentare zu „JSFP278: Viel #vielzufrühdienst“

  1. Carsten

    Moin Moin aus Lübeck…..

    Du hast aber einen ganz schönen Sprung mit den Episoden gemacht…. von 277 auf 288 😉

    Gruß
    Carsten

    1. Au verflixt, da hatte ich mich vertippt. Danke für den Hinweis!

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