JSFP283: Beim Optiker campen

Von jungferncampenden Optikerbesuchern, die mit Bluetoothboxen Haushaltstipps im Regen geben. Oder so ähnlich.

Die Dauer der Episode 0:19:26Diese Episode erschien am 5. September 2020 um 20:52Downloads 846 Downloads

 
Ihr seid bei der Jungfernfahrt unseres neuen Wohnwagens dabei, während Frau Hund nervös im HIntergrund auf uns ab läuft, sich schüttelt und sonstige Nebengeräusche produziert. So ein guter Hund! Außerdem erzähle ich von neuer Technik, meinen Besuchen beim örtlichen Optiker und gebe einen Radio-Hörtipp. Darüber hinaus beantworte ich weitere der 1.000 Fragen und kläre darüber auf, warum aus meiner Sicht ausgerechnet der Seehofer zurücktreten muss und mir der Scheuer-Andi kompett egal ist.

Diese Episode hat 10 Kapitelmarken und jede von ihnen ist durchschnittlich ca. 1 Minuten und 56 Sekunden lang.

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Shownotes

Ein Selfie von mir mit einem Mund-Nasen-Schutz, der die Aufschrift trägt "If you can read this, you're too close" (Wenn Du das lesen kannst, bist Du zu nah dran)
Screenshot eines Onlineshops, der Jogginghosen in Jeansoptik anbietet.
Symboldbild: So eine öhnliche Jogginghose in Jeansoptik wurde mir kürzlich als Online-Werbung gezeigt

 

Transkription der Episode anzeigen

Jörn
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Moin und herzlich willkommen zu Jörn Schaars Feinem Podcast Episode 283.
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Ich bin Jörn Schaar und ihr seid es nicht.
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Nebengeräusche gibt es heute, denn ich sitze im Wohnwagen. Das bringt meine
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Themenliste zwar durcheinander, aber das macht überhaupt nichts.
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Ich sitze im Wohnwagen wegen der Arbeit.
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Ich hatte am Freitag den Frühdienst in Kiel und am morgigen Sonntag,
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also den 6.9., moderiere ich die Sendung „Zur Sache“ auf NDR 1 Welle Nord.
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Da rate ich dringend dazu, in den Livestream zu gehen.
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Das kommt aber auch als Podcast raus zum Zeitsouverän nachhören.
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Nebengeräusche, Frau Hund ist
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auch da und sie ist irgendwie ein bisschen gestresst. Keine Ahnung wieso.
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Sie kennt den Wohnwagen noch nicht so gut und läuft deswegen viel hin und her
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und ist sehr aufgeregt. Das hört man vielleicht am Hecheln.
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Und als wir vorhin die Gassirunde gemacht haben, wir zwei Hübschen,
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hat es auch noch angefangen zu regnen.
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Was dazu führt, dass sie sich jetzt ab und zu schütteln müssen.
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Ja, im Wohnwagen, wir haben darüber gesprochen im neuesten Camping-Caravan-Podcast.
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Meine Frau und ich haben unseren Fuhrpark erweitert.
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Meine Schwiegereltern haben einen Wohnwagen gehabt, den sie loswerden wollten
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und haben gesagt, wir bringen ihn dann mal vorbei. Und jetzt haben wir zwei.
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Einer steht jetzt im Garten, der alte, den wir bisher immer gefahren haben.
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Und jetzt sind wir sozusagen auf Jungfernfahrt mit diesem coolen Geschoss.
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Das ist 80 Zentimeter länger und 20 Zentimeter breiter als unser bisheriges
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Gefährt und auch ungefähr zehn Jahre jünger.
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Ja, wir sind noch dabei, uns dran zu gewöhnen. Also er ist komplett anders geschnitten,
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hat ein richtiges Festbett im Heck.
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Also nicht irgendwie zusammengestückelte Sofapolster, sondern wirklich eine richtige Matratze.
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Auf der schläft man sehr, sehr gut und er hat unfassbar viel Stauraum.
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Das ist Wahnsinn, wo hier überall noch Schrankfächer sind und kleine Regale
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und weiß der Schinder was alles.
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Das ist echt krass und auch die Aufteilung gefällt mir persönlich richtig gut.
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Und er scheint auch besser isoliert zu sein.
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Also den üblichen Regenschauer, den hört man doch ein wenig leiser,
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bilde ich mir zumindest ein. Mal gucken.
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Andererseits gibt es auch irgendwo am Heck eine Stelle, wo irgendwo Wasser runtertropft
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und auf einen etwas drauf tropft, was so ein bisschen vorsteht.
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Wahrscheinlich die Stoßstange.
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Und das ist halt immer so „Pock, Pock, Pock, Pock“, je nachdem wie viel Regen
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halt fällt, aber es nervt.
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Es nervt so ein bisschen. Ja, damit werden also schon mal die Nebengeräusche
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erklärt und damit wären wir dann jetzt wieder in der normalen Reihenfolge und
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das geht dann los mit dem Corona-Update.
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Da fällt mir jetzt gerade nur ein, dass in der neuesten Episode des ESC-Schnack
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offiziell verkündet wurde, dass der Kieler Podcast-Tag dieses Jahr nicht stattfindet.
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Das war zu erwarten und es ist absolut verständlich, dass Daniela und Christoph
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gesagt haben: „das kriegen wir nicht gestemmt, das Ding ins Digitale zu übertragen.“
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Das ist eine Sache, wo man mehrere Kenntnisse in unterschiedlichen Fachbereichen
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haben muss und was vor allem auch anstrengend ist, rein technisch und organisatorisch.
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Und dann kommt eben hinzu, dass die beiden sich auch einig sind.
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Dass es dabei wirklich um das sich live erleben geht und weniger um die Workshops
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und Vorträge und das Live-Podcasting,
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sondern eben gemeinsam Zitronenkuchen essen und gemeinsam in alten Bravos blättern
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und über Kram philosophieren und sich mal eben in die Ecke zurückziehen und
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vielleicht ein kurzes Interview für einen Gastauftritt aufnehmen.
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Insofern habe ich absolutes Verständnis dafür, für die Entscheidung,
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bin natürlich traurig, denn das ist wie Podstock und jetzt ja auch Deichpod
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und Kongress und was auch immer wir noch für fantastische Veranstaltungen in
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diesem Jahr gehabt hätten,
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ein echt wichtiger Punkt in meinem Kalender in jedem Jahr und dass es jetzt
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ausfällt, wie gesagt nachvollziehbar, aber wie gesagt traurig macht es mich trotzdem.
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Dann hatte ich diese Woche eine Epiphanie, eine plötzliche Eingebung,
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wie ich es endlich mal schaffe, Spannbettlaken zu waschen.
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Ich habe seit 20 Jahren Struggle damit.
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Wenn ich Spannbettlaken in die Waschmaschine und später in den Trockner tue,
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habe ich immer eine Wurst aus
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Kram aus der anderen Wäsche, die sich in dem Spannbettlaken verfangen hat.
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In der Waschmaschine ist es nicht ganz so schlimm, weil das dann trotzdem immer
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noch gewaschen ist. Aber im Trockner nervt es mich richtig.
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Dann ist halt von außen das Spannbettlaken trocken, aber alles was da reingeknotet
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ist, das ist immer noch so ein bisschen klamm.
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Also muss ich den Trockner zweimal laufen lassen und das hasse ich wie die Pest.
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Und mein innerer Monk sowieso. Das gehört sich nicht.
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Deswegen hatte ich die Idee, und ich bin mit Sicherheit nicht der Erste,
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der darauf gekommen ist,
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ich hatte die Idee, einfach das Spannbettlaken in einen Kopfkissenbezug zu stecken,
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den Reißverschluss zuzumachen, oder alternativ eben die Knopfleiste,
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und dann hast du das Problem vielleicht nicht mehr.
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Und es stellt sich raus, das Spannbettlaken wird trocken, alles andere auch,
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nix ist verknotet, perfekt.
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Ja, wie konnte ich 20 Jahre lang leben ohne dieses Wissen?
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Ja, es ist Public Domain. Bedient euch gerne. Und der Test in der Waschmaschine
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steht noch aus, aber probiert das gerne mal.
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Diese Woche war ich auch beim Optiker, weil ich schon seit einer ganzen Weile
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das Gefühl habe, dass ich nicht mehr ganz so brillant sehen kann,
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wie ich eigentlich müsste.
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Ich merke das immer, wenn ich irgendwie was Kleingedrucktes lesen muss oder so.
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Da muss ich halt im Zweifelsfall nicht ans Fenster oder nahe einer Lichtquelle stehen.
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Ich habe auch das schon mal gehabt, dass ich Sachen abfotografiert habe auf
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dem Handy und habe das dann ranzoomen können.
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Und das ist ja ein sehr deutliches Zeichen dafür, dass es mit der Sehkraft vielleicht
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ein bisschen bergab gegangen ist in letzter Zeit.
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Und tatsächlich ist mir aufgefallen, erinnert ihr euch vielleicht noch dran,
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ich habe mal in einer Folge erzählt, dass ich zum Optiker musste,
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weil meine Brille kaputt gegangen ist.
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Ich weiß nicht aus dem Kopf, wie lange das her ist. Ich gucke das nach und verlinke die Episode.
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Da bin ich einfach nur zum Optiker gegangen, hatte einen furchtbaren Hals,
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weil alles schief gelaufen ist an dem Tag und ich überhaupt keinen Bock hatte.
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Und es alles viel zu lange dauerte, hin und her.
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Jedenfalls habe ich gesagt, ich will einfach schnell eine neue Brille haben und schnell Ersatz.
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Und da haben sie also wirklich irgendwie die Gläser in ein anderes Gestell reingeschliffen
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und dann noch was Neues bestellt und so hatte ich dann irgendwas.
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Aber wir haben halt die gleichen Werte genommen.
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Wir haben das nicht mehr richtig vermessen. Also wann der letzte Sehtest war,
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weiß ich überhaupt gar nicht mehr.
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Deswegen habe ich jetzt dann was vereinbart bei einem Optiker,
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die ihre Filiale in Husum haben, gehört zu einer großen Kette,
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unerheblich welche es ist.
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Online-Termin vereinbaren geht total gut, super schnell, funktioniert blendend.
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Was nicht funktioniert, niemand sagt dir vorher Bescheid, dass die Sehtest-Person
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an dem Termin nicht im Haus ist.
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Also hatte ich dann einen Termin für die Brillenberatung und einen Termin für den Sehtest.
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Und das sollte eigentlich an einem Tag gleichzeitig stattfinden.
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Es dauert jeweils eine halbe Stunde,
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Dann gehe ich halt zweimal in die Stadt. Das geht schon, aber cool ist anders.
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Ja, der Beratungsmensch hat weder, also das muss ich mal sagen,
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sowohl, also weder der Beratungsmensch noch später die Sehtestfrau haben meine
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sehr, sehr gute Mund-Nasen-Bedeckung gewürdigt.
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Und zwar die von „Life of Sharks“ mit der Aufschrift „if you can read this,“
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„you are too close“. Das muss man doch beim Optiker wohl mal zumindest wahrnehmen
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und zumindest mal sagen, geile Maske, wie passend, haben sie nicht. Ich bin empört.
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Also die passte ja nur wirklich perfekt zu dem Termin. Und ich hatte mich auch
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ehrlich gesagt so ein bisschen drauf gefreut, dass ich eine passende Maske für
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diesen Termin haben würde.
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Und das einfach, ja, egal. Naja.
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Wirklich beraten hat er auch nicht. Mehr so dieses 10 Meter lange Regal ist
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das mit den Herrenmodellen. Gucken Sie doch einfach mal selber.
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Das wurde dann immerhin besser, als es darum ging, was für Gläser ich in welcher Brille haben will.
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Denn ich habe also gleich drei Brillen gekauft. Eine für den Alltag,
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eine Sonnenbrille und eine, falls mal was ist.
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So eine Notfallbrille. Könnte ja sein, dass eine von den dreien kaputt geht
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und ich dann noch eine brauche.
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Und insofern, da war dann die Beratung deutlich besser. Meine Vermutung ist,
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dass die an den Gestellen deutlich weniger verdienen als an den Gläsern.
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Ja, nächster Tag Sehtest, dann wie erwartet. Die Dioptrienzahl hat sich deutlich
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verschlechtert. Das deckt sich mit dem Gefühl, das ich schon hatte.
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Und jetzt habe ich also das alles hinter mir. Und nach dem Sehtest,
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die hatte da irgendwie so eine Baukastenbrille, die sie da irgendwie zusammenstecken
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kann. Das war schon ein komplett anderes Sehgefühl.
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Insofern bin ich relativ optimistisch, was passiert, wenn in etwa zehn Tagen
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meine neue Brille fertig sein wird. Ich werde berichten.
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Berichten möchte ich dann auch noch von unserer Neuanschaffung.
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Denn mit, also auch das hatte ich glaube ich erzählt, in dem alten Wohnwagen
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hatte ich so Bluetooth-Boxen verbauen lassen von Alphatronics.
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Supergeiles Zeug, die haben richtig Spaß gemacht und waren auch echt geil eingebaut,
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also da hat die Firma hat das richtig gut gemacht, war ich sehr, sehr zufrieden mit.
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Die sind jetzt aber halt fest da drin, so werden sie also auch bleiben und jetzt
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habe ich dann mich ein wenig umgeschaut und mich erinnert an ein Event,
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wo ich war und ich weiß gar nicht mehr wo.
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Jedenfalls hatte da irgendjemand Bluetooth-Boxen dabei von Ultimate Ear.
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Das sind so kleine, die sehen so ein bisschen aus wie eine Urne von der Form
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und auch vom Design her, weil da so ein Kreuz drauf ist.
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Damit kann man irgendwie Lautstärke und sowas regulieren. Und das Coole ist,
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dass man zwei von diesen Boxen miteinander koppeln kann. Das heißt also,
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wir haben eine könnte dann im Wohnwagen und eine im Vorzelt stehen und wir hätten
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da an beiden Stellen echt guten Sound.
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Das ist richtig cool. Die haben so einen 360 Grad Sound, der total geil ist
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und wirklich sehr, sehr gut klingt.
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Die machen auch ordentlich Krach diese Dinger. Das Einzige, die sind einen Tick
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zu basslastig und je nachdem, welchen Podcast man darüber hört,
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dann neigen die so ein bisschen zum Dröhnen.
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Also Einschlafen-Podcast zum Beispiel, ja, dröhnt einfach und dann ist es halt
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einfach schwer verständlich, was Tobi da erzählt.
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Und wenn du dich halt konzentrieren musst, um ihn zu verstehen,
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dann ist deine Aufmerksamkeit zu hoch, mir zumindest so, als dass ich dann einschlafen könnte. Naja.
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Dann kommen wir noch zum Abschluss zu den tausend Fragen. Letztes Mal hatte
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ich darüber gesprochen,
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dass ich eigentlich mich total wohlfühle in Jogginghose und dass ich aber keine
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habe und wenige Tage später sehe ich bei Insta Werbung für Jogginghosen in Jeansoptik.
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Ich habe ein Screenshot vergessen leider, kann euch aber ein Symbolbild verlinken in den Shownotes.
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So, tausend Fragen ist das Stichwort. Wie immer, Wähle ich per Zufallsgenerator
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aus dieser Liste von 1000 Fragen aus, wo sicher ist, dass ich damit als Mann
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nicht zur Zielgruppe gehöre.
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Meine weibliche Seite ist offenbar nicht stark genug ausgeprägt,
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als dass ich alle Fragen beantworten oder wenigstens verstehen könnte.
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Wir fangen an mit Frage 22 heute. Welche Tageszeit magst du am liebsten?
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Das ist total unterschiedlich, mal wieder.
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Also ich bin grundsätzlich von meiner Veranlagung her ein Frühaufsteher,
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eine, wie sagt man, eine Lerche. Genau, man unterteilt Menschen in Lärchen und Nachteulen.
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Ich bin eher die Lärche, also ich bin morgens produktiver oder auch überhaupt
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willens irgendwie produktiv zu sein und Dinge zu tun.
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Und je später das abends wird, desto mehr schwindet das eigentlich.
0:11:47–0:11:51
Was nicht heißt, dass ich jetzt eine von beiden Tageszeiten lieber mag.
0:11:51–0:11:56
Was ich halt nicht mag, ist, wenn es abends noch heißt, so, keine Ahnung,
0:11:57–0:12:01
22.30 Uhr, ich habe schon halt mich fertig gemacht fürs Bett und dann komm,
0:12:01–0:12:02
lass mal noch schnell irgendwie eine halbe Stunde aufräumen.
0:12:02–0:12:06
Da denke ich halt so, nee, das hätten wir heute Nachmittag machen können.
0:12:07–0:12:13
Das funktioniert nicht. Aber das funktioniert auch morgens nicht so gut. Nein, Quatsch.
0:12:14–0:12:20
Nein, also ich kann morgens besser produktiv sein als abends.
0:12:21–0:12:24
Das heißt aber nicht, dass ich eine von beiden Tageszeiten bevorzuge.
0:12:25–0:12:29
Weil viele Sachen, die ich als sehr angenehm empfinde, halt abends stattfinden.
0:12:29–0:12:32
Wie irgendwie, weiß ich nicht, zum Sport gehen,
0:12:32–0:12:35
irgendwelche Jitsi-Meetings oder sonst was mit netten Leuten,
0:12:36–0:12:39
die ich nicht live sehen kann, weil sie zu weit weg wohnen,
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so ein Kram, das sind tolle Sachen, die viel Spaß machen und mir auch emotional
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viel bringen und deswegen ist abends auch toll, aber ich bin eben auch morgens
0:12:48–0:12:50
gern und viel unterwegs, ach was weißt du nicht.
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443, würdest du gern viele Höhepunkte erleben, auch wenn du danach viele Tiefpunkte erleben müsstest?
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Haha, Höhepunkte.
0:13:07–0:13:13
Mädchen, Matrose, Knicknack. Das ist doch wieder so eine Frage,
0:13:13–0:13:18
also die ist selbst zum Rumphilosophieren zu doof, weil letztlich das Leben
0:13:18–0:13:21
besteht ja aus Höhe- und Tiefpunkten.
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Warum sollte ich das irgendwie eingrenzen wollen oder untereinander tauschen wollen?
0:13:26–0:13:30
Warum sollte ich sagen, ich will jetzt einen Monat lang nur Highlights haben
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und erkaufe mir das damit, dass ich zwei Monate lang nur Tiefpunkte habe in meinem Leben?
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Die kommen doch sowieso. Also beide. Sowohl die schönen Sachen als auch die
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doofen Sachen kommen von ganz alleine und die Reihenfolge, finde ich persönlich,
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ist dabei beliebig. Also nein, möchte ich nicht.
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165.
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In welcher Hinsicht bist du anders als andere Menschen? Also ich habe da dieses
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total individuelle Billy-Regal von Ikea zum Beispiel, was mich unverwechselbar macht. Nein, falsch.
0:14:07–0:14:11
Mein Gott, in welcher… Was weiß denn ich?
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Also es gibt außer mir noch zig andere Leute, die beim Radio arbeiten und mehr
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als einen Podcast produzieren.
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Und es gibt neben mir noch Millionen andere, die gerne im Wohnwagen sind oder
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Volleyball spielen oder Golf oder die Schleswig-Holstein lieben oder gerne in
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Nordfriesland sind und Döner essen.
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Also ich glaube, es ist natürlich so die Kombination aus allem,
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die dann, also aus allen Vorlieben und Abneigungen, die uns voneinander unterscheiden,
0:14:46–0:14:50
aber dann ist es doch, warum will ich mich denn immer von allen unterscheiden?
0:14:50–0:14:53
Ich finde doch, es ist doch auch viel schöner, Gemeinsamkeiten zu entdecken.
0:14:54–0:14:58
So, zum Beispiel, weiß ich nicht, ich unterhalte mich wahnsinnig gerne mit anderen
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Hundebesitzern, weil wir was gemeinsam haben. Nämlich einen Hund.
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Wir unterhalten uns immer bei den gleichen Sachen. Wie alt ist ihr Hund?
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Oh, so alt schon. Da ist sie bestimmt schon ein bisschen krank. Blablabla.
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Das ist was Schönes. Es ist mir doch vollkommen egal, ob die mit dem Hund neben
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uns in dem Wohnwagen, ob das ein Wohnmobil ist, ein Wohnwagen.
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Was weiß ich nicht. Wir sind alle irgendwie zusammen auf dem Campingplatz mit
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unseren Hunden und das ist cool, weil die Hunde sich irgendwie verstehen und was weiß ich nicht.
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Also Unterschiede. Ja genau. Das ist billig, egal.
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328 hängst du an Traditionen? Ich persönlich nicht so.
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Das liegt aber wahrscheinlich auch daran, dass ich nie irgendwo so doll verwurzelt oder,
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Teil von etwas war, wo Traditionen so hochgehangen wurden.
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Ich erinnere mich damals im Segelflugverein, wenn du das erste Mal alleine fliegst,
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ohne Fluglehrer, dann gibt es danach so eine „traditionelle Zeremonie“
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wo dir ein Strauß aus Dieseln überreicht wird und wo dann alle Anwesenden dir
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mit Karacho auf den Arsch hauen.
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Wird irgendwie so erklärt, von wegen du brauchst Gefühl in den Fingerspitzen,
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für den Steuerknüppel und Gefühl im Arsch.
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Für die Thermik, die den Segelflieger nach oben hält oder nach oben tragen kann.
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Ja, fand ich, klar, haben wir alle, müssen wir machen, haben wir alle gemacht, yay.
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Fand ich damals doof, weil, also, ja, sie meinen das irgendwie lieb und sie
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nehmen dich sozusagen rituell in ihren Kreis auf, wenn du so willst,
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aber trotzdem hast du den ganzen Abend Disteln in der Hand und dein Arsch tut weh.
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Von daher brauchte ich damals diese Tradition schon nicht, auch wenn das natürlich
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in dem Moment, fand ich das total toll, ich gehöre jetzt dazu,
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ich bin jetzt fast selber ein Pilot, blablabla.
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Wäre auch ohne gegangen. Und von dem her, wenn du eine Tradition hast,
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die du toll findest und da mitmachen willst, frag nicht mich,
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sondern mach einfach mit und hab Spaß.
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Und dann hat mich übrigens jemand gefragt, warum ich immer sage,
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dass Horst Seehofer zurücktreten soll von seinem Amt als Bundesinnenminister,
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wenn doch jemand wie Andi Scheuer irgendwie viel mehr Unsinn anstellt und noch
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inkompetenter ist, warum ich denn den nicht zurückgetreten habend sehen wollen würde.
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Keine Ahnung, Grammatik und nicht, ich sollte was mit Sprache machen.
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Ganz einfach, der Scheuer-Andi, das ist ein Idiot in meinen Augen,
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der inkompetente Entscheidungen trifft, die.
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Dafür sorgen, dass Deutschland Milliarden verliert an irgendwelche Konzerne.
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Bestes Beispiel ist seine scheiß Mautkacke da, wo er die Verträge so dumm unterzeichnet
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hat, dass wir jetzt irgendwie eine halbe Milliarde Schadenersatz zahlen müssen, aus Steuergeldern.
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Aber wisst ihr was, das ist gar nichts, das ist nur Geld. Geld ist ein Scheiß.
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Geld ist bedeutungslos, weil Geld etwas ist. Weißt du, wenn du zu deiner Bank
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gehst und nimmst einen Kredit auf und dein Bankberater sagt,
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ja klar kriegen sie einen Kredit, ich zahle ihnen das an dem Tag aus,
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am 7.9., dann klickt er mit seiner Maus und in dem Moment wird Geld erzeugt.
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Geld ist ein Scheiß, das ist irrelevant gegen das, was der Seehofer Horst macht.
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Denn der Seehofer Horst verbietet es den Bundesländern, Flüchtlinge aus dem
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Mittelmeer aufzunehmen.
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Dass Deutschland mit dafür gesorgt hat, dass Menschen im Mittelmeer ertrinken.
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Und dass die paar, die gerettet werden, nicht nach Deutschland kommen dürfen.
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Der Seehofer ist derjenige, der sich hinstellt und sagt, geil, an meinem 69.
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Geburtstag wurden 69 Ausländer abgeschoben in ein Kriegsgebiet.
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Super, ich habe es voll geschafft.
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Nicht, dass ich darum gebeten hätte, aber ich freue mich trotzdem.
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Die werden wahrscheinlich erschossen, aber das ist mein Geburtstag.
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Deswegen bin ich der Meinung, dass Horst Seehofer als Bundesinnenminister zurücktreten sollte.
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Bis das passiert oder bis hier eine neue Folge erscheint von Jörn Schaars
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feinem Podcast, wünsche ich euch trotz allem eine fantastische Zeit. Tschüss.

 

Mit Bezug auf diese Episoden:

Das Kleingedruckte:

Diese Jörn Schaars feiner Podcast-Episode wurde am 05.09.2020 aufgenommen und veröffentlicht. Sie steht unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)-Lizenz. Zu hören ist: Jörn Podcastcover: Siegfried Fock, Tobias Migge Musik: Jason Shaw („Jenny’s Theme„, CC-BY-SA)