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Moin und herzlich willkommen zu Jörn Schaars Feinem Podcast Episode 283.
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Ich bin Jörn Schaar und ihr seid es nicht.
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Nebengeräusche gibt es heute, denn ich sitze im Wohnwagen. Das bringt meine
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Themenliste zwar durcheinander, aber das macht überhaupt nichts.
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Ich sitze im Wohnwagen wegen der Arbeit.
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Ich hatte am Freitag den Frühdienst in Kiel und am morgigen Sonntag,
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also den 6.9., moderiere ich die Sendung „Zur Sache“ auf NDR 1 Welle Nord.
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Da rate ich dringend dazu, in den Livestream zu gehen.
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Das kommt aber auch als Podcast raus zum Zeitsouverän nachhören.
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Nebengeräusche, Frau Hund ist
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auch da und sie ist irgendwie ein bisschen gestresst. Keine Ahnung wieso.
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Sie kennt den Wohnwagen noch nicht so gut und läuft deswegen viel hin und her
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und ist sehr aufgeregt. Das hört man vielleicht am Hecheln.
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Und als wir vorhin die Gassirunde gemacht haben, wir zwei Hübschen,
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hat es auch noch angefangen zu regnen.
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Was dazu führt, dass sie sich jetzt ab und zu schütteln müssen.
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Ja, im Wohnwagen, wir haben darüber gesprochen im neuesten Camping-Caravan-Podcast.
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Meine Frau und ich haben unseren Fuhrpark erweitert.
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Meine Schwiegereltern haben einen Wohnwagen gehabt, den sie loswerden wollten
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und haben gesagt, wir bringen ihn dann mal vorbei. Und jetzt haben wir zwei.
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Einer steht jetzt im Garten, der alte, den wir bisher immer gefahren haben.
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Und jetzt sind wir sozusagen auf Jungfernfahrt mit diesem coolen Geschoss.
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Das ist 80 Zentimeter länger und 20 Zentimeter breiter als unser bisheriges
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Gefährt und auch ungefähr zehn Jahre jünger.
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Ja, wir sind noch dabei, uns dran zu gewöhnen. Also er ist komplett anders geschnitten,
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hat ein richtiges Festbett im Heck.
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Also nicht irgendwie zusammengestückelte Sofapolster, sondern wirklich eine richtige Matratze.
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Auf der schläft man sehr, sehr gut und er hat unfassbar viel Stauraum.
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Das ist Wahnsinn, wo hier überall noch Schrankfächer sind und kleine Regale
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und weiß der Schinder was alles.
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Das ist echt krass und auch die Aufteilung gefällt mir persönlich richtig gut.
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Und er scheint auch besser isoliert zu sein.
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Also den üblichen Regenschauer, den hört man doch ein wenig leiser,
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bilde ich mir zumindest ein. Mal gucken.
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Andererseits gibt es auch irgendwo am Heck eine Stelle, wo irgendwo Wasser runtertropft
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und auf einen etwas drauf tropft, was so ein bisschen vorsteht.
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Wahrscheinlich die Stoßstange.
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Und das ist halt immer so „Pock, Pock, Pock, Pock“, je nachdem wie viel Regen
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halt fällt, aber es nervt.
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Es nervt so ein bisschen. Ja, damit werden also schon mal die Nebengeräusche
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erklärt und damit wären wir dann jetzt wieder in der normalen Reihenfolge und
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das geht dann los mit dem Corona-Update.
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Da fällt mir jetzt gerade nur ein, dass in der neuesten Episode des ESC-Schnack
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offiziell verkündet wurde, dass der Kieler Podcast-Tag dieses Jahr nicht stattfindet.
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Das war zu erwarten und es ist absolut verständlich, dass Daniela und Christoph
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gesagt haben: „das kriegen wir nicht gestemmt, das Ding ins Digitale zu übertragen.“
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Das ist eine Sache, wo man mehrere Kenntnisse in unterschiedlichen Fachbereichen
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haben muss und was vor allem auch anstrengend ist, rein technisch und organisatorisch.
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Und dann kommt eben hinzu, dass die beiden sich auch einig sind.
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Dass es dabei wirklich um das sich live erleben geht und weniger um die Workshops
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und Vorträge und das Live-Podcasting,
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sondern eben gemeinsam Zitronenkuchen essen und gemeinsam in alten Bravos blättern
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und über Kram philosophieren und sich mal eben in die Ecke zurückziehen und
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vielleicht ein kurzes Interview für einen Gastauftritt aufnehmen.
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Insofern habe ich absolutes Verständnis dafür, für die Entscheidung,
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bin natürlich traurig, denn das ist wie Podstock und jetzt ja auch Deichpod
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und Kongress und was auch immer wir noch für fantastische Veranstaltungen in
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diesem Jahr gehabt hätten,
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ein echt wichtiger Punkt in meinem Kalender in jedem Jahr und dass es jetzt
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ausfällt, wie gesagt nachvollziehbar, aber wie gesagt traurig macht es mich trotzdem.
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Dann hatte ich diese Woche eine Epiphanie, eine plötzliche Eingebung,
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wie ich es endlich mal schaffe, Spannbettlaken zu waschen.
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Ich habe seit 20 Jahren Struggle damit.
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Wenn ich Spannbettlaken in die Waschmaschine und später in den Trockner tue,
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habe ich immer eine Wurst aus
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Kram aus der anderen Wäsche, die sich in dem Spannbettlaken verfangen hat.
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In der Waschmaschine ist es nicht ganz so schlimm, weil das dann trotzdem immer
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noch gewaschen ist. Aber im Trockner nervt es mich richtig.
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Dann ist halt von außen das Spannbettlaken trocken, aber alles was da reingeknotet
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ist, das ist immer noch so ein bisschen klamm.
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Also muss ich den Trockner zweimal laufen lassen und das hasse ich wie die Pest.
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Und mein innerer Monk sowieso. Das gehört sich nicht.
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Deswegen hatte ich die Idee, und ich bin mit Sicherheit nicht der Erste,
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der darauf gekommen ist,
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ich hatte die Idee, einfach das Spannbettlaken in einen Kopfkissenbezug zu stecken,
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den Reißverschluss zuzumachen, oder alternativ eben die Knopfleiste,
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und dann hast du das Problem vielleicht nicht mehr.
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Und es stellt sich raus, das Spannbettlaken wird trocken, alles andere auch,
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nix ist verknotet, perfekt.
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Ja, wie konnte ich 20 Jahre lang leben ohne dieses Wissen?
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Ja, es ist Public Domain. Bedient euch gerne. Und der Test in der Waschmaschine
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steht noch aus, aber probiert das gerne mal.
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Diese Woche war ich auch beim Optiker, weil ich schon seit einer ganzen Weile
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das Gefühl habe, dass ich nicht mehr ganz so brillant sehen kann,
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wie ich eigentlich müsste.
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Ich merke das immer, wenn ich irgendwie was Kleingedrucktes lesen muss oder so.
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Da muss ich halt im Zweifelsfall nicht ans Fenster oder nahe einer Lichtquelle stehen.
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Ich habe auch das schon mal gehabt, dass ich Sachen abfotografiert habe auf
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dem Handy und habe das dann ranzoomen können.
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Und das ist ja ein sehr deutliches Zeichen dafür, dass es mit der Sehkraft vielleicht
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ein bisschen bergab gegangen ist in letzter Zeit.
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Und tatsächlich ist mir aufgefallen, erinnert ihr euch vielleicht noch dran,
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ich habe mal in einer Folge erzählt, dass ich zum Optiker musste,
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weil meine Brille kaputt gegangen ist.
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Ich weiß nicht aus dem Kopf, wie lange das her ist. Ich gucke das nach und verlinke die Episode.
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Da bin ich einfach nur zum Optiker gegangen, hatte einen furchtbaren Hals,
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weil alles schief gelaufen ist an dem Tag und ich überhaupt keinen Bock hatte.
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Und es alles viel zu lange dauerte, hin und her.
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Jedenfalls habe ich gesagt, ich will einfach schnell eine neue Brille haben und schnell Ersatz.
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Und da haben sie also wirklich irgendwie die Gläser in ein anderes Gestell reingeschliffen
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und dann noch was Neues bestellt und so hatte ich dann irgendwas.
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Aber wir haben halt die gleichen Werte genommen.
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Wir haben das nicht mehr richtig vermessen. Also wann der letzte Sehtest war,
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weiß ich überhaupt gar nicht mehr.
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Deswegen habe ich jetzt dann was vereinbart bei einem Optiker,
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die ihre Filiale in Husum haben, gehört zu einer großen Kette,
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unerheblich welche es ist.
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Online-Termin vereinbaren geht total gut, super schnell, funktioniert blendend.
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Was nicht funktioniert, niemand sagt dir vorher Bescheid, dass die Sehtest-Person
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an dem Termin nicht im Haus ist.
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Also hatte ich dann einen Termin für die Brillenberatung und einen Termin für den Sehtest.
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Und das sollte eigentlich an einem Tag gleichzeitig stattfinden.
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Es dauert jeweils eine halbe Stunde,
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Dann gehe ich halt zweimal in die Stadt. Das geht schon, aber cool ist anders.
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Ja, der Beratungsmensch hat weder, also das muss ich mal sagen,
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sowohl, also weder der Beratungsmensch noch später die Sehtestfrau haben meine
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sehr, sehr gute Mund-Nasen-Bedeckung gewürdigt.
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Und zwar die von „Life of Sharks“ mit der Aufschrift „if you can read this,“
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„you are too close“. Das muss man doch beim Optiker wohl mal zumindest wahrnehmen
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und zumindest mal sagen, geile Maske, wie passend, haben sie nicht. Ich bin empört.
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Also die passte ja nur wirklich perfekt zu dem Termin. Und ich hatte mich auch
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ehrlich gesagt so ein bisschen drauf gefreut, dass ich eine passende Maske für
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diesen Termin haben würde.
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Und das einfach, ja, egal. Naja.
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Wirklich beraten hat er auch nicht. Mehr so dieses 10 Meter lange Regal ist
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das mit den Herrenmodellen. Gucken Sie doch einfach mal selber.
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Das wurde dann immerhin besser, als es darum ging, was für Gläser ich in welcher Brille haben will.
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Denn ich habe also gleich drei Brillen gekauft. Eine für den Alltag,
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eine Sonnenbrille und eine, falls mal was ist.
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So eine Notfallbrille. Könnte ja sein, dass eine von den dreien kaputt geht
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und ich dann noch eine brauche.
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Und insofern, da war dann die Beratung deutlich besser. Meine Vermutung ist,
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dass die an den Gestellen deutlich weniger verdienen als an den Gläsern.
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Ja, nächster Tag Sehtest, dann wie erwartet. Die Dioptrienzahl hat sich deutlich
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verschlechtert. Das deckt sich mit dem Gefühl, das ich schon hatte.
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Und jetzt habe ich also das alles hinter mir. Und nach dem Sehtest,
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die hatte da irgendwie so eine Baukastenbrille, die sie da irgendwie zusammenstecken
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kann. Das war schon ein komplett anderes Sehgefühl.
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Insofern bin ich relativ optimistisch, was passiert, wenn in etwa zehn Tagen
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meine neue Brille fertig sein wird. Ich werde berichten.
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Berichten möchte ich dann auch noch von unserer Neuanschaffung.
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Denn mit, also auch das hatte ich glaube ich erzählt, in dem alten Wohnwagen
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hatte ich so Bluetooth-Boxen verbauen lassen von Alphatronics.
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Supergeiles Zeug, die haben richtig Spaß gemacht und waren auch echt geil eingebaut,
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also da hat die Firma hat das richtig gut gemacht, war ich sehr, sehr zufrieden mit.
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Die sind jetzt aber halt fest da drin, so werden sie also auch bleiben und jetzt
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habe ich dann mich ein wenig umgeschaut und mich erinnert an ein Event,
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wo ich war und ich weiß gar nicht mehr wo.
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Jedenfalls hatte da irgendjemand Bluetooth-Boxen dabei von Ultimate Ear.
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Das sind so kleine, die sehen so ein bisschen aus wie eine Urne von der Form
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und auch vom Design her, weil da so ein Kreuz drauf ist.
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Damit kann man irgendwie Lautstärke und sowas regulieren. Und das Coole ist,
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dass man zwei von diesen Boxen miteinander koppeln kann. Das heißt also,
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wir haben eine könnte dann im Wohnwagen und eine im Vorzelt stehen und wir hätten
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da an beiden Stellen echt guten Sound.
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Das ist richtig cool. Die haben so einen 360 Grad Sound, der total geil ist
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und wirklich sehr, sehr gut klingt.
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Die machen auch ordentlich Krach diese Dinger. Das Einzige, die sind einen Tick
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zu basslastig und je nachdem, welchen Podcast man darüber hört,
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dann neigen die so ein bisschen zum Dröhnen.
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Also Einschlafen-Podcast zum Beispiel, ja, dröhnt einfach und dann ist es halt
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einfach schwer verständlich, was Tobi da erzählt.
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Und wenn du dich halt konzentrieren musst, um ihn zu verstehen,
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dann ist deine Aufmerksamkeit zu hoch, mir zumindest so, als dass ich dann einschlafen könnte. Naja.
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Dann kommen wir noch zum Abschluss zu den tausend Fragen. Letztes Mal hatte
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ich darüber gesprochen,
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dass ich eigentlich mich total wohlfühle in Jogginghose und dass ich aber keine
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habe und wenige Tage später sehe ich bei Insta Werbung für Jogginghosen in Jeansoptik.
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Ich habe ein Screenshot vergessen leider, kann euch aber ein Symbolbild verlinken in den Shownotes.
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So, tausend Fragen ist das Stichwort. Wie immer, Wähle ich per Zufallsgenerator
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aus dieser Liste von 1000 Fragen aus, wo sicher ist, dass ich damit als Mann
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nicht zur Zielgruppe gehöre.
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Meine weibliche Seite ist offenbar nicht stark genug ausgeprägt,
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als dass ich alle Fragen beantworten oder wenigstens verstehen könnte.
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Wir fangen an mit Frage 22 heute. Welche Tageszeit magst du am liebsten?
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Das ist total unterschiedlich, mal wieder.
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Also ich bin grundsätzlich von meiner Veranlagung her ein Frühaufsteher,
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eine, wie sagt man, eine Lerche. Genau, man unterteilt Menschen in Lärchen und Nachteulen.
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Ich bin eher die Lärche, also ich bin morgens produktiver oder auch überhaupt
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willens irgendwie produktiv zu sein und Dinge zu tun.
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Und je später das abends wird, desto mehr schwindet das eigentlich.
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Was nicht heißt, dass ich jetzt eine von beiden Tageszeiten lieber mag.
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Was ich halt nicht mag, ist, wenn es abends noch heißt, so, keine Ahnung,
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22.30 Uhr, ich habe schon halt mich fertig gemacht fürs Bett und dann komm,
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lass mal noch schnell irgendwie eine halbe Stunde aufräumen.
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Da denke ich halt so, nee, das hätten wir heute Nachmittag machen können.
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Das funktioniert nicht. Aber das funktioniert auch morgens nicht so gut. Nein, Quatsch.
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Nein, also ich kann morgens besser produktiv sein als abends.
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Das heißt aber nicht, dass ich eine von beiden Tageszeiten bevorzuge.
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Weil viele Sachen, die ich als sehr angenehm empfinde, halt abends stattfinden.
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Wie irgendwie, weiß ich nicht, zum Sport gehen,
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irgendwelche Jitsi-Meetings oder sonst was mit netten Leuten,
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die ich nicht live sehen kann, weil sie zu weit weg wohnen,
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so ein Kram, das sind tolle Sachen, die viel Spaß machen und mir auch emotional
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viel bringen und deswegen ist abends auch toll, aber ich bin eben auch morgens
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gern und viel unterwegs, ach was weißt du nicht.
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443, würdest du gern viele Höhepunkte erleben, auch wenn du danach viele Tiefpunkte erleben müsstest?
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Haha, Höhepunkte.
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Mädchen, Matrose, Knicknack. Das ist doch wieder so eine Frage,
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also die ist selbst zum Rumphilosophieren zu doof, weil letztlich das Leben
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besteht ja aus Höhe- und Tiefpunkten.
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Warum sollte ich das irgendwie eingrenzen wollen oder untereinander tauschen wollen?
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Warum sollte ich sagen, ich will jetzt einen Monat lang nur Highlights haben
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und erkaufe mir das damit, dass ich zwei Monate lang nur Tiefpunkte habe in meinem Leben?
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Die kommen doch sowieso. Also beide. Sowohl die schönen Sachen als auch die
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doofen Sachen kommen von ganz alleine und die Reihenfolge, finde ich persönlich,
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ist dabei beliebig. Also nein, möchte ich nicht.
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165.
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In welcher Hinsicht bist du anders als andere Menschen? Also ich habe da dieses
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total individuelle Billy-Regal von Ikea zum Beispiel, was mich unverwechselbar macht. Nein, falsch.
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Mein Gott, in welcher… Was weiß denn ich?
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Also es gibt außer mir noch zig andere Leute, die beim Radio arbeiten und mehr
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als einen Podcast produzieren.
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Und es gibt neben mir noch Millionen andere, die gerne im Wohnwagen sind oder
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Volleyball spielen oder Golf oder die Schleswig-Holstein lieben oder gerne in
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Nordfriesland sind und Döner essen.
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Also ich glaube, es ist natürlich so die Kombination aus allem,
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die dann, also aus allen Vorlieben und Abneigungen, die uns voneinander unterscheiden,
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aber dann ist es doch, warum will ich mich denn immer von allen unterscheiden?
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Ich finde doch, es ist doch auch viel schöner, Gemeinsamkeiten zu entdecken.
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So, zum Beispiel, weiß ich nicht, ich unterhalte mich wahnsinnig gerne mit anderen
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Hundebesitzern, weil wir was gemeinsam haben. Nämlich einen Hund.
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Wir unterhalten uns immer bei den gleichen Sachen. Wie alt ist ihr Hund?
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Oh, so alt schon. Da ist sie bestimmt schon ein bisschen krank. Blablabla.
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Das ist was Schönes. Es ist mir doch vollkommen egal, ob die mit dem Hund neben
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uns in dem Wohnwagen, ob das ein Wohnmobil ist, ein Wohnwagen.
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Was weiß ich nicht. Wir sind alle irgendwie zusammen auf dem Campingplatz mit
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unseren Hunden und das ist cool, weil die Hunde sich irgendwie verstehen und was weiß ich nicht.
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Also Unterschiede. Ja genau. Das ist billig, egal.
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328 hängst du an Traditionen? Ich persönlich nicht so.
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Das liegt aber wahrscheinlich auch daran, dass ich nie irgendwo so doll verwurzelt oder,
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Teil von etwas war, wo Traditionen so hochgehangen wurden.
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Ich erinnere mich damals im Segelflugverein, wenn du das erste Mal alleine fliegst,
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ohne Fluglehrer, dann gibt es danach so eine „traditionelle Zeremonie“
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wo dir ein Strauß aus Dieseln überreicht wird und wo dann alle Anwesenden dir
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mit Karacho auf den Arsch hauen.
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Wird irgendwie so erklärt, von wegen du brauchst Gefühl in den Fingerspitzen,
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für den Steuerknüppel und Gefühl im Arsch.
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Für die Thermik, die den Segelflieger nach oben hält oder nach oben tragen kann.
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Ja, fand ich, klar, haben wir alle, müssen wir machen, haben wir alle gemacht, yay.
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Fand ich damals doof, weil, also, ja, sie meinen das irgendwie lieb und sie
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nehmen dich sozusagen rituell in ihren Kreis auf, wenn du so willst,
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aber trotzdem hast du den ganzen Abend Disteln in der Hand und dein Arsch tut weh.
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Von daher brauchte ich damals diese Tradition schon nicht, auch wenn das natürlich
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in dem Moment, fand ich das total toll, ich gehöre jetzt dazu,
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ich bin jetzt fast selber ein Pilot, blablabla.
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Wäre auch ohne gegangen. Und von dem her, wenn du eine Tradition hast,
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die du toll findest und da mitmachen willst, frag nicht mich,
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sondern mach einfach mit und hab Spaß.
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Und dann hat mich übrigens jemand gefragt, warum ich immer sage,
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dass Horst Seehofer zurücktreten soll von seinem Amt als Bundesinnenminister,
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wenn doch jemand wie Andi Scheuer irgendwie viel mehr Unsinn anstellt und noch
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inkompetenter ist, warum ich denn den nicht zurückgetreten habend sehen wollen würde.
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Keine Ahnung, Grammatik und nicht, ich sollte was mit Sprache machen.
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Ganz einfach, der Scheuer-Andi, das ist ein Idiot in meinen Augen,
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der inkompetente Entscheidungen trifft, die.
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Dafür sorgen, dass Deutschland Milliarden verliert an irgendwelche Konzerne.
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Bestes Beispiel ist seine scheiß Mautkacke da, wo er die Verträge so dumm unterzeichnet
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hat, dass wir jetzt irgendwie eine halbe Milliarde Schadenersatz zahlen müssen, aus Steuergeldern.
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Aber wisst ihr was, das ist gar nichts, das ist nur Geld. Geld ist ein Scheiß.
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Geld ist bedeutungslos, weil Geld etwas ist. Weißt du, wenn du zu deiner Bank
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gehst und nimmst einen Kredit auf und dein Bankberater sagt,
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ja klar kriegen sie einen Kredit, ich zahle ihnen das an dem Tag aus,
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am 7.9., dann klickt er mit seiner Maus und in dem Moment wird Geld erzeugt.
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Geld ist ein Scheiß, das ist irrelevant gegen das, was der Seehofer Horst macht.
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Denn der Seehofer Horst verbietet es den Bundesländern, Flüchtlinge aus dem
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Mittelmeer aufzunehmen.
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Dass Deutschland mit dafür gesorgt hat, dass Menschen im Mittelmeer ertrinken.
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Und dass die paar, die gerettet werden, nicht nach Deutschland kommen dürfen.
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Der Seehofer ist derjenige, der sich hinstellt und sagt, geil, an meinem 69.
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Geburtstag wurden 69 Ausländer abgeschoben in ein Kriegsgebiet.
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Super, ich habe es voll geschafft.
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Nicht, dass ich darum gebeten hätte, aber ich freue mich trotzdem.
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Die werden wahrscheinlich erschossen, aber das ist mein Geburtstag.
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Deswegen bin ich der Meinung, dass Horst Seehofer als Bundesinnenminister zurücktreten sollte.
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Bis das passiert oder bis hier eine neue Folge erscheint von Jörn Schaars
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feinem Podcast, wünsche ich euch trotz allem eine fantastische Zeit. Tschüss.