JSFP533: Angst um Lady Gack-Gack!

Militante Veganer in Hamburg und ein verschwundenes Huhn.

Die Dauer der Episode 0:28:23Diese Episode erschien am 8. Februar 2026 um 18:55Downloads 997 Downloads

 
Wir haben einen schönen Touri-Tag in Hamburg verbracht, auch wenn das Wetter und militante Veganer für etwas schlechte Stimmung sorgten. Ich habe mich sehr über einen erneuten Besuch im Miniatur-Wunderland und auf der Rickmer Rickmers gefreut, eine Dame in einer Imbiss-Bude aus dem Konzept gebracht und fast den kompletten Heimweg verschlafen. Abends allerdings fuhr uns der Schreck tüchtig in die Glieder: Ein Huhn war weg.

Diese Episode hat 9 Kapitelmarken und jede von ihnen ist durchschnittlich ca. 3 Minuten und 9 Sekunden lang.

Shownotes:

Nahaufnahme der "Schokoladenfabrik" im Miniaturwunderland: Kleine "Maschinen" transportieren scheinbar Schokoladentäfelchen und verpacken sie. Rechts unten ist im Anschnitt der messingfarbene Ausgabeschacht zu erkennen.

„Schokoladenfabrik“ im Miniaturwunderland

Straßenszene im Miniaturwunderland: Zwischen Häusern stehen kleine Figuren, ihre Körperhaltung drückt Erstaunen oder Entsetzen aus. Denn im Bildvordergrund sieht es so aus, als bräche gerade ein Auto durch eine Leitplanke und stürze die Klippe runter. In der Bildmitte und falsch fokussiert "fliegt" aber schon Superman zur Rettung.

Superman fokussiert sich auf die Rettung, nicht auf das Foto.

Blick von der Plaza der Elbphilharmonie auf die Elbe. Auf dem Wasser treiben tausende Eisschollen. Das Wetter ist diesig und grau.

Eisschollen auf der Elbe

 

Transkription der Episode anzeigen

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Moin und herzlich willkommen zu Jörn Schaars feinem Podcast Episode 533.
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Ich bin Jörn Schaar und ihr seid es nicht.
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Ich habe einen kleinen Digital-Unabhängigkeitstag zu feiern.
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Das Podjournal ist jetzt nicht mehr bei YouTube, sondern es gibt einen Peertube-Kanal.
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Das hatte ich schon länger vor und
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habe mich da einfach diese Woche mal drangesetzt und es mal ausprobiert.
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Also ich wäre ja schon eher so auf der Suche nach einer Peertube-Instanz,
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die sich auf Podcasts konzentriert.
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Und jetzt bin ich bei NorthTube gelandet, also so nordisch, nicht nur Norddeutschland,
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sondern eben auch die skandinavischen Länder mit dabei, internationales ModeratorInnen-Team.
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Die hatte ich auch vorher gefragt, ob das okay ist, wenn ich da Content ohne Bewegtbild hochlade.
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Und die sagen: "Wir nehmen alles, was unsere Richtlinien respektiert."
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Naja, dann war es vergleichsweise spannend, wie das denn alles genau klappt.
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Man kann da Dinge importieren, beispielsweise über einen RSS-Feed.
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Das funktioniert dann auch sehr gut, ist aber noch eine Menge Handarbeit,
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weil nicht alle Daten übernommen werden.
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Zum Beispiel wird der Dateiname zum Titel und nicht der Titel, der im RSS-Feed steht.
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Untertitel werden nicht erkannt, Episodencover auch nicht, Shownotes generell
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nicht übernommen, egal was da im Beschreibungsfeld steht.
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Insofern war es ein bisschen anstrengend, in Anführungszeichen,
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weil ich das dann für jede Episode per Hand nachtragen musste.
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Sprich, wie ist der Titel? Wann wurde die ursprünglich veröffentlicht? Und halt
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die Shownotes reinkopieren.
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Das ging jetzt für das Podjournal dann ganz gut. Das sind nur 41 Folgen.
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Und für die Zukunft werde ich jetzt auch auf die sogenannte Synchronisation
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per RSS-Feed verzichten.
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Wenn das, was über den RSS-Feed reinkommt,
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dann nochmal so doll nachgearbeitet werden muss, dann kann ich es halt auch
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gleich "richtig" machen, kann also ein Video rendern lassen
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in der Form, dass da das Episoden-Cover der Hintergrund ist und dass da so eine
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Wellenform rumzappelt, dass ein bisschen sich was bewegt.
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Und dann kann ich es auch direkt manuell hochladen, alles ergänzen.
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Auch die Untertitel zum Beispiel, also sprich das Transkript des Ganzen,
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kann die Lizenz einstellen und so weiter.
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Muss dabei aber die Dateigröße im Blick behalten, denn bei NorthTube sind nur
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insgesamt 20 GB erlaubt, also "nur".
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Für das Podjournal ist das kein großes Problem. Importiert habe ich bis jetzt
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ja MP3-Dateien und das sind halt irgendwie, weiß ich nicht mal, eben etwas über 400 MB.
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Wenn ich jetzt also Videodateien hochlade, unabhängig davon,
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dass die im Prinzip ja das Gleiche zeigen, sind die halt trotzdem etwas größer.
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Und das bedeutet eben auch, dass ich da mit Jörn Schaars feinem Podcast erstmal nichts werde.
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Denn man kann zum Beispiel auch von einem YouTube-Kanal importieren.
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Das habe ich dann auch mal quatschhalber ausprobiert.
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Und naja, da war ich dann relativ zügig bei den 20 Gigabyte.
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Denn das sind halt einfach 511 Folgen, die da liegen.
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Und die haben sehr schnell das Limit geknackt.
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Also mal gucken, vielleicht ist das eine Option zu sagen, ich importiere erstmal ohne Backlog.
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Also sprich, dass ich halt sage, wir starten mit Episode,
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weiß ich nicht, 535 zum Beispiel auch bei Peertube auf dem Kanal und lassen
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die Episoden davor einfach hinten runterfallen.
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Das muss ich mir nochmal überlegen. Vielleicht finde ich auch einen anderen
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Server, der das eher erlaubt.
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Weiß nicht, vielleicht hat auch jemand von euch Ideen dazu, was man da machen kann.
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Gestern Samstag waren wir in Hamburg, haben einen Ausflug gemacht mit dem Gastteenie
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und da ist halt unsere erste Anlaufstelle immer das Miniatur Wunderland und
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diesmal war es ganz aufregend, weil wir nämlich keine Tickets mehr bekommen haben.
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Ich kaufe ja sehr gerne Tickets online, damit ich auch weiß,
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dass ich auf jeden Fall reinkomme.
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Es gibt aber ja natürlich immer noch die Möglichkeit hinzugehen und zu sagen,
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wir würden gerne noch rein.
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Dann hängt es eben so ein bisschen davon ab, wie voll es denn in dem Moment tatsächlich ist.
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Und wir hatten auch nicht nur das Gastteenie dabei, sondern auch noch eine Schulfreundin von ihr.
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Und wie das immer so ist, die Herzdame ist dann draußen geblieben und hat sich
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mit dem Hund in ein Café gesetzt und dort noch mit Matthze getroffen,
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spreche ich auch gleich noch drüber.
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Und wir drei sind dann also erstmal zur Kasse hochgestiefelt und haben mal gefragt,
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wie sieht es denn aus, wie lange müssen wir denn warten?
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Ich kenne das aus der Vergangenheit, dass es eine Schlange bis auf die Straße
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gab und dass es einfach häufig sehr sinnvoll war, ein Ticket zu haben.
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Und er sagt: "maximal 35 Minuten, dann können wir euch reinlassen."
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Und dann gibt es da einen für mich neuen Wartebereich. Das war früher mal ein
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Restaurant. Das kann man noch sehr deutlich erkennen.
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Und da stehen halt noch die Tische und es gibt einen Softdrink-Automaten für
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kostenlos. Das ist natürlich ganz, ganz toll.
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Und überall liegen so Bildbände aus. Da haben die Mädels drin geblättert und
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dann hat es, weiß ich nicht, keine 20 Minuten gedauert.
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Und da kam er rein und sagte, dass alle, die jetzt gerade da sind,
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dann auch rein dürften, jetzt wäre genug Platz.
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Und auch das ist immer so ein bisschen die Taktik, dass wir dann sagen,
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wir müssen ja nicht die ganze Zeit als Gruppe unterwegs sein,
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sondern ich habe dann gesagt, wir treffen uns irgendwann im Verlauf,
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werden wir uns wiedersehen und werden dann mal sprechen, was ist.
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Und haben gesagt, so überlegen wir mal, dass wir halt rechtzeitig der Herzdame
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Bescheid sagen können, wann wir uns dann treffen.
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Denn der nächste Programmpunkt wäre die Elbphilharmonie gewesen und da sagt
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sie, wäre es doch total schlau, dann den Hund ins Auto zu bringen und dann alle Mann zu gehen.
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Vom Miniatur Wunderland zu Elphi, da kommt man mit einem sehr kleinen Umweg
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an dem Parkhaus am Sandtorkai vorbei, wo wir immer gerne parken,
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wenn wir denn mal in der Nähe sind.
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So bin ich da alleine durchgestratzt und das war natürlich sehr toll.
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Ich freue mich immer, wenn ich im Miniatur Wunderland bin, über ganz viele verschiedene Sachen.
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Einerseits über die Sachen, die ich da sowieso toll finde, dann wie glücklich
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die meisten Menschen da dann aussehen. Also dass halt Leute wirklich mit einem
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sehr, sehr breiten Grinsen da durchlaufen oder von irgendwas zurückkommen,
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wo sie gerade was Tolles entdeckt haben.
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Das ist immer ganz schön. Und natürlich mache ich das auch, also bin ich da auch einfach sehr gerne.
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Und ich habe das immer, dass ich irgendwas Neues entdecke, vor allem an den
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Stellen, wo ich schon zigmal vorbeigelaufen bin. Denn zum Beispiel gibt es ja
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einen Bereich mit der Schweiz, wo ein Bergmassiv sich über zwei Stockwerke hoch erhebt.
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Und da kann man also so die Treppe hochgehen und kann dann quasi von hinten
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nochmal runter gucken. Das ist auch ein ganz toller Blick.
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Und da habe ich jetzt das erste Mal auf dem Treppenkalender das Schild gelesen,
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dass das Bergdorf, was da oben dann nah an der Treppe dran ist,
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dass das "Sankt Plaschtique" heißt.
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Das hat mich einfach wahnsinnig, wahnsinnig gefreut. Und ich habe Superman neu entdeckt.
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Beides, wie gesagt, ist schon sehr lange da. Es ist mir aber noch nie aufgefallen vorher.
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Zumindest von Superman habe ich ein Foto in den Shownotes und "St.
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Plaschtique", das müsst ihr selber finden.
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Was auch eine schöne Situation war, fällt mir gerade noch ein.
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Es gibt ja da diese Schokoladenfabrik, wo man auf einen Knopf drücken kann und
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dann dauert es ein bisschen und es bewegt sich ein bisschen was hinter einem
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kleinen Fenster und dann fällt eine winzige Tafel Lindt-Schokolade raus.
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Und da hatte ich mich nun so langsam hingearbeitet und stand in der Warteschlange
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hinter zwei Mädchen, die da ganz aufgeregt warteten.
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Und kurz bevor das zweite auf den Knopf drücken konnte, kamen so von links zwei
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Jungs, die dann so an dem Geländer entlang slideten und schon laserfokusmäßig
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auf diese Anlage hinzusteuerten.
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Und die haben dann natürlich als Nächste gedrückt, als es ging.
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Und dann kam irgendwann deren Mutter vorbei und sagte: "Na, seid ihr in der Schokoladenfabrik?"
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Und dann sagt sie: "Kann das sein, Jungs, habt ihr euch vorgedrängelt?"
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"Nein!", sagt der eine. "Wir haben gewartet, bis die beiden Mädchen fertig waren."
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und dann dreht er sich während er sprach zu mir um und guckte so an mir hoch
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und ich musste einfach nur grinsen,
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weil er halt so wirklich im Satz sprachlos stecken blieb sozusagen.
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Ich sage, es ist alles okay.
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Kinder haben immer Vortritt im Miniatur Wunderland.
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Die zwei Minuten kann ich jetzt auch noch warten. Und das Lustigste war eigentlich,
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dass ich die dann kurze Zeit später nochmal getroffen habe, weil ich nämlich
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am Vesuv gewartet habe, dass endlich Nacht wird und der Vulkan ausbricht.
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Und ungefähr zehn Sekunden bevor es losging, tauchten diese beiden Kinder wieder
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auf und stellten sich genau vor mir ans Geländer auf diese kleine Stufe,
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die da ist, damit Kinder besser sehen können.
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Und die Mutter kam schon lachend an und sagt, jetzt habt ihr euch zweimal hintereinander
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beim gleichen Mann vorgedrängelt. Was ist denn los mit euch?
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Es war sehr lustig. Es hat großen Spaß gemacht.
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Und ich habe natürlich auch ein kleines Foto gemacht, weil ich auf Social Media
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hörte, dass es Leute gibt, die kürzlich auch da waren.
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Es gibt noch eine Podcast-Episode von Leni dazu, die ich persönlich
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noch nicht gehört habe, weil sie noch relativ weit hinten in der Warteliste ist.
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Aber sie hat geschrieben, dass sie sich unangemessen lange über die Feuerwehr
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auf dem Flughafen gefreut habe.
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Und mehrere Leute haben widersprochen und haben gesagt, dass man sich eigentlich
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nicht zu lange, also ich gehöre auch dazu, ich sage auch immer,
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man kann sich nicht zu lange über den Flughafen oder die Feuerwehr dort freuen kann.
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Und jedenfalls hat Leni offenbar die Schokostation übersehen und deswegen habe
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ich jetzt ein Foto immerhin in den Shownotes. Schöne Grüße an der Stelle.
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Wegen des großen Andrangs ist es ein Foto geworden von der Fabrik selbst und
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nicht von dem Punkt, weil da einfach zu viele Leute drauf waren und insbesondere Kinder.
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Und ich fotografiere keine fremden Kinder, um das Bild danach ins Internet zu stellen.
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Da komme ich mir irgendwie creepy vor. Die Herzdame und Matthze hatten sich ins
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Café am Internationalen Maritimen Museum gesetzt.
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Da sind wir dann hingewandert und haben die abgeholt, um dann gemeinsam zum
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Parkhaus und von da zur Elbphilharmonie zu gehen.
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Und dann sind wir also zur Elphi, sind da ein bisschen über die Plaza gelaufen,
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haben Fotos gemacht fürs Familienalbum und auch eins musste ich unbedingt machen
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von den ganzen Eisschollen, die auf der Elbe waren.
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Ich hätte dann später mal noch eins machen sollen, nämlich als die Flut einsetzte
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und sich ja die Fließrichtung der Elbe, die ändert sich ja dann.
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Also erst fließt die Elbe Richtung Meer, so wie sie es gehört.
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Und wenn dann in der Nordsee die Flut kommt, dann drückt die ja auch in die
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Elbe hinein und dann dreht sich die Fließrichtung des Flusses um.
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Und da kamen noch viel mehr Eisschollen mit dazu und das habe ich irgendwie
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vergessen, auch nochmal fotografisch festzuhalten.
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Aber ich fand es schon so ziemlich beeindruckend.
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Ja und dann war der nächste Programmpunkt die Rickmer Rickmers. Aber wir sollten
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ja auch den Hund wieder holen.
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Also ist die Herzdame mit Matthias zusammen zum Auto gegangen, um den Hund zu holen.
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Und wir sind dann halt schon so langsam losgelaufen zu Rickmer Rickmers.
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Wir sind auf dem Weg kurz vor der Brücke noch von einer Veganer-Miliz angesprochen worden.
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Keine Ahnung, was das nun wirklich für Leute waren. Die hatten scheinbar auch
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schon von ihrer Demo zusammengepackt, denn da war ein Bollerwagen mit ganz vielen Plakaten drauf.
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Also letztlich der Schädel einer Kuh mit sehr viel Blut dran und sinngemäß dem
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Spruch, dass wenn man sich nicht vegan ernährt, dieses Blut auch an den jeweiligen
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Händen der Menschen klebt.
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Da war also noch ein Typ und eine Frau mit einer Kamera auf dem Stativ.
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Keine Ahnung, was sie nur genau da gemacht haben. Auf jeden Fall gingen wir
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vorbei und er sprach uns an, als wollte er irgendwie Flyer verteilen.
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"Hallo, seid ihr schon vegan?"
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Wirkte erstmal relativ freundlich. Ich hatte nur aber überhaupt keinen Bock
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auf so ein Gespräch, weil das halt so missionarisch
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auf mich wirkte und ich wollte da wirken. Du kannst ja in so einer Situation
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nur der Arsch sein, wenn du nicht Veganer bist.
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Das ist ja vollkommen egal, was man da sagt.
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Also die einzig richtige Antwort ist: "ja, ich hasse Leute, die nicht vegan leben."
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"Die sollen alle umfallen und sich am Knie wehtun."
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Das ist die einzig richtige Antwort, die die hören wollen.
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Und ich hatte einfach relativ schlechte Laune, weil das halt logistisch bei
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uns irgendwie nicht so zusammengehauen hat.
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Die Herzdame sagte irgendwann so, ich brauche so lange, geht doch schon mal
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vor, was sollte der jetzt rumstehen, auf mich warten.
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Wir treffen uns dann auf dem Schiff und ich wollte das einfach zusammen machen.
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Es hat irgendwie geregnet und mir war kalt, bla bla bla.
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Ich hatte keinen Bock auf das Gespräch. So, das sollte man eigentlich akzeptieren
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können, finde ich, wenn jemand auf Ansprache nicht reagiert,
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sondern einfach weitergeht.
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Und das Gastteenie, die ja nun vegan ist, hat sehr freundlich geantwortet, so "ja, ich lebe vegan."
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Aber seine Antwort war nicht "hey, super, willkommen, Schwester."
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"Cool, dass es dich gibt!", sondern "ja und die anderen beiden nicht?"
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"Dann war das wohl auch eine Lüge." Und sie war total irritiert davon,
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wie unfassbar unfreundlich die gewesen sind.
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Mich hat irritiert, dass diese Frau, als ich schon ziemlich vorbei war und er
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dann halt so ein bisschen pöbeliger
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wurde, dann doch nochmal die Kamera in unsere Richtung schwenkte.
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Aber auch da habe ich jetzt nicht weiter rumdiskutiert.
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Aber das Gastteenie hatte noch ein bisschen Gesprächsbedarf hinternach und ich
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habe dann dummerweise sie darauf hingewiesen regelrecht,
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dass da ja auch jemand gefilmt hat und das hat sie sehr aus der Bahn gebracht,
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weil sie halt einfach damit nicht gerechnet hat, dass sie so angemault wird
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oder dass Leute ihr einfach unterstellen, dass sie über ihr veganes Leben lügen würde,
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wenn nur weil ihre Freundin und ich jetzt da nicht drauf reagiert haben,
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was der Typ von uns wollte.
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Es war also komplett eine absurde und bescheuerte Situation,
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die eigentlich so keiner braucht.
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Und die vor allem auch dem Zweck nicht dient. Also wenn man Leute dazu bringen
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möchte, vegan zu leben, dann ist sie auf der Straße anzuschreien und sagen "ihr seid alles Mörder"
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vielleicht nicht hundertprozentig der richtige Weg, aber was weiß ich schon?
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Rickmer Rickmers war nochmal cooler, als ich gedacht habe.
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Ich war schon einmal auf dem Schiff, um mir das anzugucken und das ist aber
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schon eine Weile her und es war vor allem ein sehr warmer Oktobertag,
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sodass wir eigentlich im Wesentlichen auf dem Oberdeck gechillt haben und ich
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glaube noch einmal so auf das Poopdeck gegangen sind und ein Stockwerk weiter
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runter, wo auch das Restaurant ist.
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Und da konnte man ja auch noch irgendwie ein bisschen was sehen.
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War mir gar nicht klar. Zum Glück hatte die Dame an der Kasse darauf hingewiesen,
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dass es gleich noch zwei Stockwerke weiter runter geht.
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Und da war ich jetzt dann überhaupt das erste Mal, wo also viel über die Geschichte
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des Schiffs und der Reederei gezeigt wurde. Und da gibt es dann so interaktive
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Geschichten, wo man irgendwie Morse-Code machen kann, wo man Flaggen-Alphabet machen kann.
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Das fand ich auch ganz spannend, mich da aber nicht weiter mit befasst,
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weil das halt dann irgendwie dazu führte,
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dass also das ist ein Terminal, wo man seine Nachricht eingeben kann und dann
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soll man sein Handy auf Videomodus stellen, in eine Halterung tun und zwei an
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Seilen befestigte Flaggen nehmen,
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um dann die Bewegung nachzuahmen, die einem auf dem Bildschirm vorgemacht werden.
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Und da dachte ich so, ach komm, Freunde, so spannend finde ich die Idee jetzt auch nicht.
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Das brauchte ich nicht. Ja, da sind wir ein bisschen rumgelaufen.
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Man kann da in den Maschinenraum reingucken und ganz unten, auch unterhalb der
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Wasserlinie, ist da noch so eine Art Galerie.
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Es wird irgendwo noch ein Film gezeigt und das war alles. Also fand ich richtig gut.
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Da haben wir dann doch recht viel Zeit auch verbracht, bevor wir dann weitergingen
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zu unserem letzten Programmpunkt des Tages.
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Wir wollten nämlich noch durch den alten Elbtunnel gehen und auf dem Weg hin
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kam auf einmal der Wunsch nach Pommes auf. und da ist ja vor dem alten Elbtunnel
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ist irgendwie so ein Parkplatz und da mittendrauf steht eine Imbissbude.
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Da steht nun sehr gut sichtbar Fischbrötchen dran.
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Ging so drumrum und sah halt eine große Auslage voll Fischbrötchen und habe
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halt so den, wie es üblicherweise meine Art ist, einen dummen Spruch gebracht
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und sagte: "sagen Sie mal, wenn ich jetzt hier ankomme und sage,"
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"ich hätte gern Pommes, dann sagen Sie wahrscheinlich, was wollt ihr denn von mir?"
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Und dann guckte sie so und sagte: "hä, was willst du?"
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Und dann kam meine Frau dann schon an und sagte: "Pommes, er will Pommes." Ja, okay.
0:16:52–0:16:56
Und da konnte sie schon nicht so komplett mit umgehen. Und dann hat auch noch
0:16:56–0:17:00
das Gastteenie gefragt, ob die Pommes denn auch vegan sind. Und sie so, "Pommes?"
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"Wieso sollten die nicht vegan sein?"
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Und dann haben die noch ein bisschen sich unterhalten. Ich bin dann schon gegangen,
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weil ich gedacht habe, ich könnte noch einen Sitzplatz reservieren auf einer naheliegenden Bank.
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Und offenbar ging das so lange hin und her, dass die Dame dann die Packung der
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Pommes rausgereicht hat, damit Gastteenie selber überprüfen kann,
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dass da nun wirklich kein Milchpulver dran ist.
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Denn offenbar ist es so, dass in den USA bei McDonald's die Pommes auch Milchpulver
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enthalten. In Deutschland ist das nicht so.
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Aber sie fragt dann nochmal sehr genau nach und sagt auch selber,
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das ist halt so ihre Erfahrung in Deutschland, dass Leute davon schnell genervt sind.
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Aufmerksame HörerInnen mögen sich an meine Schilderung von unserem Podstock-Aufenthalt
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erinnern, wo das auch schon mal passiert ist.
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Dann war das nun geklärt.
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Und die Herzdame erzählte, dass nachdem sie bestellt hatte und die
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Pommes in der Fritteuse waren, noch jemand ankam und irgendeine Art Fischbrötchen
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bestellt hat und aber darum gebeten hat, dass sie die Schwanzflosse von dem Fisch abschneidet.
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Manche Räucherfische werden mit Schwanzflosse serviert und er sagt,
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das findet er eklig und sie sollte das doch bitte abschneiden.
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Da muss sie wohl gefragt haben, ob heute versteckte Kamera wäre.
0:18:11–0:18:15
Alles so ein bisschen aus dem Konzept gebracht, sie konnte das nicht so richtig wechseln.
0:18:16–0:18:19
Ja, und dann halt nochmal eben durch den alten Elbtunnel gelaufen.
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Da war es dann auch schon so, dass wir uns etwas, also nach meinem Gefühl, etwas beeilen mussten.
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Denn die letzte Fahrt der großen Aufzüge ist ja um 18 Uhr und wir waren halt
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irgendwie um 17.30 Uhr da und wollten natürlich so die Experience "großer Aufzug" auch noch haben.
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Ja, hat geklappt, war alles kein Problem. Kurzer Blick von der anderen Seite
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auf die Elbe und die Skyline von Hamburg.
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Es war ein bisschen diesig und auf der nördlichen Elbseite war auch deutlich
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mehr Eis auf dem Wasser. Das sah alles ein bisschen beeindruckender aus.
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Aber muss man ja auch mal gesehen und gemacht haben. Und dann war es so,
0:18:59–0:19:00
ja, wir sind dann wieder zurück.
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Kurz nach sechs haben wir uns dann gewissermaßen getrennt, weil wir halt,
0:19:05–0:19:09
also Fräulein Hund war schon ziemlich fertig mit der Schicht.
0:19:09–0:19:12
Also die mochte nicht mehr so richtig laufen. und dann haben wir gesagt,
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von da zum Parkhaus dürfte so etwa eine halbe Stunde, 40 Minuten Fußmarsch sein und mit dem Hund.
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Wären wir dann relativ langsam gewesen, das heißt, es hätte länger gedauert
0:19:26–0:19:30
und so haben wir uns dann, weil man ja im Hamburger Nahverkehr keine Tickets
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mehr im Bus kaufen kann, sondern erstmal irgendwo einen Automaten finden muss,
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so aufgeteilt, dass ich mit den Mädels vorgefahren bin mit dem Bus,
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um dann mit dem Auto wieder zurückzukommen und Herzdame und Hund einzusammeln.
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Und das hat dann auch recht gut funktioniert, weil es halt irgendwie,
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also der Bus hält nicht komplett vor dem Parkhaus, aber 100 Meter entfernt.
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Das waren eben, weiß ich, fünf Haltestellen, acht Minuten, keine Ahnung, wenn überhaupt.
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Und dann der Rückweg auch keine zehn Minuten und das
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war natürlich dann die deutlich bessere Variante. Ich bin dann noch aus Hamburg
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rausgefahren und am ersten Parkplatz haben wir dann getauscht,
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weil ich dann doch rechtschaffend müde war.
0:20:11–0:20:17
Und ich bin kurz nachdem wir auf der Autobahn waren eingepennt und kurz vor
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Eckernförde erst wieder wach geworden.
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Also eine guten Stunde werde ich geschlafen haben.
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Dann haben wir die Freundin rausgelassen und sind selber nach Hause gefahren
0:20:26–0:20:30
und hatten dann noch unterwegs die Challenge bekommen,
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dass hier Bekannte aus dem Dorf, die auch Hühner halten, gesagt haben,
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sie wären nicht da und ob Gesche nach deren Hühnern gucken könnte,
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weil die auch Seidenhühner halten und die gehen wohl nicht so zuverlässig in
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den Stall, wie sie sollten.
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Und dann kam auch schon irgendwie die Nachricht, dass also noch die Seidenhühner
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in der Voliere hockten und nicht im Stall, immerhin in der Voliere und nicht irgendwo im Garten.
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Und Gesche sagte schon so: "oh Mensch, das ist immer so anstrengend",
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weil Seidenhühner, die hauen halt ab.
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Die sind nicht wie unsere, die in so eine Art Trance verfallen,
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wenn es dunkel wird, sondern die haben da echt keinen Bock drauf und dann muss
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man die wirklich jagen und mit dem Kescher einfangen.
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Und dann haben wir schon gesagt, okay, dann gucken wir erstmal,
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ob unsere Hühner alle in den Stall gegangen sind, dass da alles okay ist,
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machen ja immer abends so einen Kontrollblick nochmal dass alles geklappt hat
0:21:17–0:21:21
und dann gehen wir zusammen rüber, dass wir zumindest dann zu zweit sind,
0:21:21–0:21:26
dass einer den Stall aufmachen kann und der andere die Hühner nach der Reihe keschert.
0:21:28–0:21:33
Ja, was soll ich sagen? Von vier Hühnern waren drei im Stall.
0:21:33–0:21:36
Ja, der kleine Stall war leer und im großen Stall saßen drei Hühner.
0:21:37–0:21:38
Es hätten vier sein müssen.
0:21:39–0:21:42
Also das war so der größte Schreckmoment der vergangenen Tage.
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Wir haben dann also mit Taschenlampen das Gehege abgesucht an allen Ecken und da war kein Huhn.
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Und da hatten wir also schon große Sorge, dass der Marder vielleicht doch nochmal da war.
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Andererseits gab es keinerlei Spuren, die darauf hindeuteten,
0:22:01–0:22:08
also sprich weder hat man Hühnerspuren gesehen noch überhaupt irgendwelche anderen
0:22:08–0:22:11
Tierspuren, es gab keine Blutspuren irgendwo,
0:22:11–0:22:14
es gab also nicht so richtig einen Hinweis,
0:22:15–0:22:23
aber das Gehege ist halt auch nur so groß, also es ist jetzt kein kleines Gehege,
0:22:23–0:22:27
aber es ist halt jetzt auch nicht so, dass man da irgendwie eine halbe Stunde sinnvoll suchen kann.
0:22:28–0:22:32
Dann hatten wir uns so halbwegs damit abgefunden, dass wir jetzt wohl einen
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Huhn weniger haben würden und dass Lady Gack-Gack wie auch immer jetzt nicht mehr bei uns ist.
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Also ich hatte schon so ein bisschen die Sorge, dass sie vielleicht irgendwie abgehauen sein könnte.
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Und jetzt wer weiß wo ist, aber das ist dann halt auch irgendwann das Todesurteil,
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weil so ein Huhn alleine halt nicht so richtig überlebensfähig ist und je nachdem,
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wo es sich rumtreibt, läuft es dann halt Marder und Fuchs in die Arme und dann
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ist sowieso Feierabend.
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Und während wir gerade so hochgehen und ich mich ein bisschen beeilt habe,
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weil ich keine Jacke anhatte, hörte ich auf einmal einen Schrei der Erleichterung,
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denn die Herzdame hat sie dann doch noch entdeckt.
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Lady Gack-Gack, unser kleines Stunthuhn, hat es irgendwie, wie ich auch schon vermutet
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hatte, aber dann tatsächlich über oder unter den Zaun geschafft.
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Wissen wir nicht ganz genau, wie sie konkret rausgekommen ist,
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aber sie hat das Gehege verlassen und dann mutmaßen wir den Weg nicht zurückgefunden
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und hat sich in so einer kleinen Gerümpel-Ecke an der Hauswand dann da eine Stelle gesucht,
0:23:38–0:23:42
wo sie halbwegs trocken und wettergeschützt sich hinsetzen konnte und hatte
0:23:42–0:23:44
da sich schon für die Nacht eingerichtet.
0:23:45–0:23:48
Und wir haben sie dann halt mitgenommen und gesagt, okay, jetzt darf die nochmal
0:23:48–0:23:53
für eine Nacht im Keller schlafen, weil sie wahrscheinlich dadurch,
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dass sie jetzt nicht sich an andere Hühner rankuscheln konnte,
0:23:56–0:23:57
doch ein bisschen durchgefroren war.
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Das war unnötig aufregend, möchte ich mal an der Stelle sagen.
0:24:02–0:24:05
Ja, und heute war dann tatsächlich nochmal Arbeiten angesagt.
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Ich hatte einen Termin in Kiel, wo ich relativ früh los musste,
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und das ging nun logistisch nicht mit den Plänen der Herzdame zusammen beziehungsweise
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mit ihren Arbeitssachen und so habe ich gedacht, dann könnte ich ja das Carsharing-Auto benutzen.
0:24:20–0:24:24
Nun kann ich aber das, was bei uns im Dorf steht, aus irgendeinem Grund nicht buchen.
0:24:24–0:24:27
Da gibt es dann in der App einen roten Bildschirm und eine Fehlermeldung.
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Das habe ich jetzt gestern an mehreren Stellen versucht und mit dem gleichen
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Ergebnis, konnte dann aber zumindest das Auto buchen, was in Eckernförde steht.
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Dann ist Eckernförde nicht besonders weit weg, aber wenn man nicht mobil ist,
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dann ist es halt doch unerreichbar.
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Und jetzt habe ich dann also gestern Abend beschlossen,
0:24:50–0:24:55
dass ich mir dann ein Taxi holen würde, weil die Herzdame nach dem Schreck und
0:24:55–0:25:00
so weiter und in Vorbereitung auf ihre Gottesdienste noch lange in der Nacht
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arbeiten werden müsste, das war klar.
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Und dann zu sagen, ja, dann fahr mich bitte um kurz nach 5, nach Eckernförde.
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Das wäre irgendwie blöd gewesen.
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Und naja, dann bin ich also mit dem Taxi zum Carsharing-Auto und von da weitergefahren
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und das hat auch im Wesentlichen alles super geklappt.
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War mehr als rechtzeitig da, konnte meinen ganzen Kram machen.
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Das Problem war dann halt nur nach dem Termin, wollte ich wieder nach Hause
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und dann ging das Auto nicht auf.
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Also man steuert das, man macht das ja mit einer App, nicht mit einem Schlüssel.
0:25:35–0:25:39
Und dann klickst du auf Öffnen und dann passiert nichts.
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Dann habe ich nochmal geklickt und dann kam da irgendwie so ein Pop-Up-Fenster,
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das eigentlich nur zu Mietbeginn auftaucht, nämlich das über bekannte Vorschäden informiert.
0:25:50–0:25:54
Ich habe dann da auf "Schließen" geklickt, also das Fenster geschlossen und versucht,
0:25:54–0:25:55
das Auto zu öffnen. Das ging nicht.
0:25:56–0:25:59
Dann habe ich auf "Buchung starten" gedrückt als einzigem anderen Button,
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der da war. Da kam dann noch eine Fehlermeldung, man möge sich doch bitte an den Anbieter wenden.
0:26:04–0:26:07
Der hat natürlich am Wochenende den Kundendienst nicht besetzt.
0:26:09–0:26:13
Naja, machen wir es kurz: Irgendwie fünfmal versuchen und die App nochmal komplett
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abschießen und neu starten. Das hat dann funktioniert.
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Aber das war dann so eine Verzögerung, die ich nun überhaupt nicht brauchte.
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Bin dann nur ein paar hundert Meter gefahren zum nächsten Schnelllader.
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Von da während das Auto lud, dann kurz zum Mittagessen gegangen und dann habe
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ich es um, weiß ich nicht, dann war ich um mit Abstellen.
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Um 13.45 Uhr fertig. Der Zug nach Rieseby fährt immer um 40.
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Das heißt, ich hatte dann noch fast eine Stunde Zeit, die ich dann irgendwie
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totgeschlagen habe, im Wesentlichen durch am Bahnhof rumstehen.
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Das war dann aber wiederum ganz gut, weil mir an der Fußgängerampel ein blinder
0:26:53–0:26:58
Mensch begegnete mit seinem Leitstock, der zwar den Knopf drückte für das besondere
0:26:58–0:27:02
Signal für Menschen mit Sehbehinderung, da kam aber nichts.
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Und dann habe ich ihn halt mündlich darauf hingewiesen, dass die Ampel gerade grün geworden ist.
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Und er hat sich dann auch bedankt und ging los. Und dann sagte ich:
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"Achtung, Sie laufen gerade genau auf die nächste Ampel zu."
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Und habe ihn da so ein bisschen rumgelotst. Und dann waren wir auf der anderen
0:27:13–0:27:15
Seite und er sagte, Mensch, ja, vielen Dank.
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Jetzt muss ich ja nur noch geradeaus, um ins Bahnhofsgebäude zu gehen, richtig?
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Und ich wusste nun, dass das am Wochenende abgeschlossen ist.
0:27:21–0:27:25
Und habe ihm das so gesagt und sagte: "wenn sie mögen, dann führe ich sie auf den Bahnsteig."
0:27:25–0:27:29
Dann haben wir uns so untergehakt und sind da gemeinsam hingelaufen.
0:27:30–0:27:33
So konnte ich also noch die gute Tat des Tages auch noch abhaken.
0:27:34–0:27:36
Das ist dann also schon mal erledigt.
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So, war dann gegen 15 Uhr zu Hause, Mittagsschlaf, kurz mit der Herzdame schnacken.
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Wir hatten uns ja auch im Prinzip noch nicht gesehen heute.
0:27:46–0:27:49
Und jetzt bin ich hier und habe diese Folge fertig. Und ich kann noch erwähnen,
0:27:49–0:27:56
dass wir am Montag den zweiten Teil der Offroad-Episode mit Saskia und Sven
0:27:56–0:27:58
aufgenommen haben für den Camping-Caravan-Podcast.
0:27:59–0:28:03
Die kommt dann jetzt auch demnächst. Mal gucken, wann der feine Herr Pohlmann
0:28:03–0:28:04
mit dem Schnitt fertig wird.
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Das ist dann jetzt auch schon safe. Und abgesehen davon bin ich der Meinung,
0:28:10–0:28:13
dass alle, die sich nicht aktiv gegen das Erstarken des Rechtsextremismus in
0:28:13–0:28:16
Deutschland einsetzen, von ihren politischen Ämtern zurücktreten sollten.
0:28:16–0:28:21
Bis Sie das tun oder bis eine weitere Folge erscheint von Jörn Schaars feinem Podcast: Alles Gute.

 

Mit Bezug auf diese Episoden:

Das Kleingedruckte:

Diese Jörn Schaars feiner Podcast-Episode wurde am 08.02.2026 aufgenommen und veröffentlicht. Sie steht unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)-Lizenz. Zu hören ist: Jörn Podcastcover: Siegfried Fock, Tobias Migge Musik: Jason Shaw ("Jenny's Theme", CC-BY-SA)

3 Kommentare zu JSFP533: Angst um Lady Gack-Gack!

  1. @meine-url-ist-laenger-als-deine.de

    Der Link zum Peertube wirft bei mir einen 404.

    Der richtige Link:

    https://vid.northbound.online/c/podjournal/videos

  2. @meine-url-ist-laenger-als-deine.de „Erst fließt die Elbe Richtung Meer – SO WIE ES SICH GEHÖRT!“
    Was für ein herrliches Zitat!

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