JSFP423: Anruf für Dr. Pavlov!

Na? Klingelt's?

Die Dauer der Episode 0:19:36Diese Episode erschien am 8. Oktober 2023 um 12:46Downloads 684 Downloads
Mit dabei: Gesche
Gesche
Chef-Partyplanerin einfach

         
 

 
Wir testen heute den Nebengeräuschefilter von Auphonic bis an seine Grenzen aus: Während Gesche einen Apfel aus unserem Garten frühstückt, geht es um die Ankündigung des 37. Chaos Communication Congresses, was die Kirchenglocken mit unserem Hund machen und um ein weiteres Party-Review.

Diese Episode hat 12 Kapitelmarken und jede von ihnen ist durchschnittlich ca. 1 Minuten und 38 Sekunden lang.

Shownotes:

Gesche und ich sitzen an einem runden Tisch in meinem Podcaststudio. Zwischen uns liegt der Hund auf dem Teppich und schläft. Im Hintergrund stehen noch Umzugskartons und mein Schreibtischstuhl.

 

Transkription der Episode anzeigen

0:00:13–0:00:17
Moin und herzlich willkommen zu Jörn Schaars feinem Podcast, Episode 423.
0:00:18–0:00:21
Ich bin Jörn Schaar und ihr seid es nicht. (Gesche beißt von einem Stück Apfel ab, man hört sie kauen.)
0:00:24–0:00:24
Kaugeräusche im Podcast.
0:00:26–0:00:28
Wie denken wir über hörbaren Verzehr?
0:00:29–0:00:33
Es gibt Leute, denen das egal ist und es gibt Leute, die es unfassbar eklig finden.
0:00:33–0:00:34
Grüße an die. (lacht)
0:00:39–0:00:43
Ja, ich wollte mit dir über Feedback sprechen, was wir auf unsere letzte gemeinsame
0:00:43–0:00:47
Episode bekommen haben, die 421, da schrieb Luke bei Mastodon.
0:00:47–0:00:50
Und dass ich mir auch ausgerechnet einen Apfel aussuchen musste als Frühstück, ne?
0:00:50–0:00:52
Ja, nicht so schlau.
0:00:52–0:00:53
Gar nicht so schlau.
0:00:53–0:00:56
Luke schrieb beim Mastodon, er habe schon bei der ganzen Kinder- und Solawi-Diskussion
0:00:56–0:00:57
sehr breit grinsen müssen.
0:00:58–0:01:01
Laut gelacht habe er dann beim Vorschlag einfach alles Gemüse in Pommesform
0:01:01–0:01:03
zu schneiden und in den Speisefön zu werfen.
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Und dann das emotionale Highlight beim Satz: "Herzlichen Glühstrumpf zum Burzeltag,
0:01:09–0:01:12
mein Schatz, mein bester Göga", da hat es ihn dann völlig zerrissen im Zug.
0:01:12–0:01:15
Du kannst das vor lauter Aufregung gar nicht lesen, ne? Ne. Wisst ihr,
0:01:15–0:01:19
wie oft Jörn gerade schneiden musste, damit ihr diesen Satz eben halbwegs anständig gehört habt?
0:01:19–0:01:21
Ja, weil du auch so geguckt hast.
0:01:21–0:01:23
Das ist mein Gesicht.
0:01:23–0:01:28
Meine Frage an der Stelle ist ja, wenn man jetzt die Göttergattin meint,
0:01:28–0:01:31
muss man dann "Göga" gendern. Und wenn ja, wie?
0:01:32–0:01:35
Durch den Artikel. Achso. "Der Göga".
0:01:35–0:01:36
Und "die Göga".
0:01:36–0:01:38
Die Göger.
0:01:38–0:01:42
Das ist ja dann einfach. Ich hatte gedacht, dass das ein längeres Gespräch wird, aber ist ja gut.
0:01:43–0:01:47
Die Gögain. Was willst du von mir hören?
0:01:47–0:01:50
Nee, ich weiß nicht, ich hab mich wirklich gefragt. Ganz ernsthaft.
0:01:50–0:01:55
Kontext. Du machst doch was mit Sprache.
0:01:55–0:01:57
Manchmal.
0:01:57–0:01:59
Dinge.
0:01:59–0:02:04
Ja und "was mit Sprache machen" heißt ja auch sowas so explorieren wo,
0:02:04–0:02:05
wie kann das funktionieren.
0:02:05–0:02:08
Ich hab noch mal eine Frage wegen meines Frühstückes, ich komm ja gerade aus
0:02:08–0:02:09
dem Gottesdienst, jetzt frühstücke ich.
0:02:10–0:02:14
Wenn du zwischendurch redest, kann ich dann Apfel essen und du nimmst meine
0:02:14–0:02:18
Tonspur nachher einfach raus. Weil ich will nur, dass die Leute mich nur ein
0:02:18–0:02:24
bisschen hassen und ich nicht so einen kompletten Podcast Apfel gegessen hassen.
0:02:24–0:02:27
Das Risiko dabei ist natürlich, dass du mit vollem Mund antwortest.
0:02:27–0:02:29
Das werde ich auf jeden Fall tun.
0:02:29–0:02:32
Das ist bekannt. Und dann sind wir ja schon wieder da.
0:02:32–0:02:34
Okay. Alles klar.
0:02:34–0:02:37
Ja. Der 37C3 ist angekündigt.
0:02:38–0:02:45
Achso, danke für das Feedback von Luke. Okay. Danke Luke. Wir finden uns auch witzig.
0:02:48–0:02:52
Stimmt. Den ganzen Tag. Niemand findet uns so witzig wie wir. (beide lachen)
0:02:52–0:02:58
Das ist bekannt. Herrje. Der 37c3 ist angekündigt.
0:02:58–0:03:02
Das ist ein Apfel-Ess-Thema. Und zwar wird er wieder in Präsenz stattfinden
0:03:02–0:03:05
in Hamburg im CCH und einige freuen sich sehr darüber,
0:03:05–0:03:11
dass es endlich wieder eine Präsenz-Veranstaltung geben soll und andere finden das nicht so geil,
0:03:11–0:03:17
weil nämlich der Club geschrieben hat, dass sie sich an die derzeit gültigen
0:03:17–0:03:22
Infektionsschutzmaßnahmen halten, die gesetzlich vorgeschrieben sind, und das sind ja nun mal keine.
0:03:22–0:03:27
Es werde also keine Maßnahmen seitens der Orga geben, die irgendwie in Richtung
0:03:27–0:03:32
Infektionsschutz gehen und das sehen einige sehr sehr kritisch und da gibt es
0:03:32–0:03:34
eine sehr lebhafte Diskussion bei Mastodon.
0:03:35–0:03:38
Andererseits so so gut wie nichts bei Twitter, also unter dem Hashtag 37c3.
0:03:39–0:03:42
Ich check mal später, später mal Blue Sky.
0:03:42–0:03:43
Ja, sagst Bescheid.
0:03:43–0:03:47
Und Twitter ist ja auch tot. Ja, ich frage mich aber, was erwarten denn diese
0:03:47–0:03:51
Menschen vom Congress? Was konkret soll denn passieren?
0:03:52–0:03:55
Der Hauptkritikpunkt ist, dass es ja Leute gibt, die zu vulnerablen Gruppen
0:03:55–0:04:00
gehören und dass es für die eben dann nicht möglich ist, den Congress gefahrlos zu besuchen.
0:04:01–0:04:04
Das ist ja bei der ganzen Kongressseuche, die wir in den vergangenen Jahren
0:04:04–0:04:07
immer hatten, uns da Corona ja eigentlich die Augen geöffnet hat,
0:04:07–0:04:12
dass es relativ leicht möglich sein müsste, Schutzmaßnahmen durchzuführen,
0:04:12–0:04:13
um das eben zu verhindern.
0:04:13–0:04:17
Bis hin zu der Forderung, den Congress zwischen den Jahren, also in der Winterzeit,
0:04:17–0:04:22
halt einfach sein zu lassen, weil man einfach sagen muss, Sicherheit gibt es
0:04:22–0:04:26
nicht und dann muss man einfach einfach auf Großveranstaltungen wie diese verzichten.
0:04:30–0:04:34
Hä? Ich weiß es nicht. Ich verstehe, dass es Leute gibt, für die das scheiße
0:04:34–0:04:37
ist, weil sie dann traurig sind, weil sie da nicht hingehen können.
0:04:37–0:04:40
Aber ganz ehrlich, einfach zu sagen "dann sollte es halt ausfallen."
0:04:41–0:04:43
Ja, das ist ein bisschen hart. Ja, das ist ein bisschen auch so,
0:04:43–0:04:46
wenn ich es nicht haben kann, soll es keiner haben.
0:04:47–0:04:50
Das finde ich, das ist auch nicht so cool, finde ich. Ja. Ja,
0:04:50–0:04:53
Schutzmaßnahmen, ich weiß nicht, wie viele Leute werden da jetzt,
0:04:53–0:04:54
wird ja ein bisschen kleiner werden wahrscheinlich.
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Ist ja noch nicht raus, aber wahrscheinlich auch wieder so 13.000, 14.000.
0:04:57–0:05:02
Ich glaube auch nicht. Ich lasse mich gerne korrigieren von Menschen,
0:05:02–0:05:03
die sich damit auskennen.
0:05:03–0:05:07
Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es Großveranstaltungen mit mehreren
0:05:07–0:05:10
tausend Leuten gibt, die egal bei welchem Schutzkonzept wirklich sicher,
0:05:10–0:05:14
sicher, so sicher sind, dass man weiß, ich kriege keinen Corona und kein was
0:05:14–0:05:15
auch immer, wenn ich dahin gehe.
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Ja, das wissen wir ja auch, dass es eben diese Sicherheit überhaupt gar nicht
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geben kann. Und dementsprechend...
0:05:27–0:05:31
Warte mal, was ist das für ein Kabel, was du da reinsteckst? (Gelächter)
0:05:31–0:05:35
Nein, das Aufnahmegerät läuft mit Batterie und da war genau richtig.
0:05:37–0:05:42
Okay, jedenfalls finde ich, ich weiß nicht, diese Leute, das sind auch glaube
0:05:42–0:05:44
ich Leute, die immer was zu meckern haben.
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Die sollen dann lieber selber was auf die Beine stellen.
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Ist doch wie beim Podstock: Ich finde im Zweifel die Orga hat recht.
0:05:51–0:05:52
Weil das sind ja die Leute, die es machen.
0:05:53–0:05:56
Und ganz ehrlich, die vom Kongress, die haben sich so viel Mühe gegeben und
0:05:56–0:06:00
beziehungsweise auch so viel jetzt verzichtet in den letzten Jahren,
0:06:00–0:06:05
wo andere längst schon wieder was gemacht haben, die werden sich das schon gut überlegt haben.
0:06:07–0:06:09
Und es gibt auch doch, glaube ich, parallel Remote, oder?
0:06:09–0:06:12
Es gibt, das ist sowieso schon eine Hybridveranstaltung, also die,
0:06:12–0:06:16
das wird ja sowieso schon seit Jahren immer, werden die Vorträge gestreamt und
0:06:16–0:06:22
sowas und dann es gibt auch eine komplett remote Jahresendveranstaltung von den Hexen.
0:06:23–0:06:28
Also es gibt ja durchaus Möglichkeiten, irgendwas mit Chaosbezug zu machen am Jahresende.
0:06:28–0:06:33
Ich finde manchmal so ein bisschen die Kommunikation schwierig von beiden Seiten,
0:06:33–0:06:38
also dass dann Linus zum Beispiel schreibt: "Liebe Corona-Extremisten unter dem Hashtag 37C3."
0:06:40–0:06:44
Hat er geschrieben? Ist, finde ich, ein bisschen unglücklich in der Kommunikation.
0:06:44–0:06:46
War er pisst wahrscheinlich, ne? Da hat es ein bisschen Unglück stehen gehabt.
0:06:46–0:06:52
Aber halt auch Sachen, also es wird dann eben auch sehr schnell sehr, sehr unsachlich und ja.
0:06:52–0:06:56
Ja, das ist kein guter Ton, das stimmt. Linus? Nicht gut.
0:06:58–0:07:03
Guter Typ, aber kein guter Ton. Ist leider so. Ja, also einfach, es ist ja am Ende die
0:07:03–0:07:04
eigene Risikoabschätzung.
0:07:05–0:07:10
Ich werde hinfahren, wenn ich ein Ticket kriege. Zimmer ist gebucht und mit
0:07:10–0:07:16
Stornierungsoptionen tatsächlich bis 26.12. um ich glaube 18 Uhr oder so könnte ich absagen.
0:07:16–0:07:20
Also das ist soweit alles fertig und jetzt ist es dann wirklich,
0:07:20–0:07:22
sind es für mich eigentlich persönlich zwei Varianten.
0:07:23–0:07:26
Das eine ist, kriege ich ein Ticket? Und das andere ist, wie entwickelt sich
0:07:26–0:07:29
denn die Corona-Situation bis dahin?
0:07:29–0:07:31
Also wenn die neue Variante, die jetzt aufgetaucht ist,
0:07:31–0:07:36
tatsächlich so aggressiv ist, dass es wieder irgendwie Grund zur Besorgnis gibt,
0:07:36–0:07:42
dann muss ich halt oder müssen wir halt selber gucken, wie wir damit umgehen
0:07:42–0:07:45
und was die Entscheidung ist nachher, ob wir hinfahren oder nicht.
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Privilegierte Position, wir gehören halt nicht zu vulnerablen Gruppen und ja,
0:07:51–0:07:53
das Risiko einer Infektion ist da.
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Obwohl wir fett sind.
0:07:54–0:07:59
Obwohl wir fett sind. Fett ist weder positiv noch negativ, was das angeht.
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Ich dachte, dass man
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eher stirbt, wenn man fett ist, weil man nicht mehr so gut atmen kann.
0:08:06–0:08:10
Ach so, dieses. Ich glaube, in die Richtung geht es gar nicht mehr bei Infektionen,
0:08:10–0:08:12
sondern es sind dann andere Sachen.
0:08:12–0:08:15
Und die neurologischen Fragen sind ...
0:08:15–0:08:17
Fett sein reicht nicht mehr für Rücksichtnahme.
0:08:17–0:08:20
Nee, hat es aber ehrlich gesagt noch nie gereicht.
0:08:20–0:08:23
Ich war gestern zum ersten Mal wieder bei 100 Kilo, seit ich weiß nicht wann.
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Ich war seit Monaten nicht mehr auf der Waage, ist ganz einfach.
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Dann wird man doch nicht schwerer. Wenn man nicht auf die Waage geht. (Gelächter)
0:08:31–0:08:38
Letztes eingetragenes Gewicht?
0:08:38–0:08:39
17 Kilo. (beide lachen)
0:08:45–0:08:46
Ja was? Geht doch.
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Du hattest auch mir mitgegeben aufzuschreiben, nochmal Party Review zu machen.
0:08:54–0:08:58
Ich weiß nicht, du hast es ja ohne mich gemacht, frecherweise. Ich meine,
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es war ja auch unsere Einweihungsparty, aber du hast einfach,
0:09:02–0:09:07
ich war schön im Erntedank-Gottesdienst und du schnell heimlich hier Podcasts
0:09:07–0:09:13
machen, ich wollte nur sagen, dass wir die besten Freunde der Welt haben,
0:09:13–0:09:17
die, die da waren, auch die, die nicht da waren.
0:09:18–0:09:22
Nicht, dass sie jetzt denken, die gehören da nicht dazu, aber wir haben so viele
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Geschenke bekommen. Also du hast Geschenke bekommen, weil es auch dein Geburtstag war.
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Und wir zum Einzug, obwohl wir auch immer schon immer sagen,
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wir brauchen gar keine Geschenke, aber manche lassen sich nicht abhalten und
0:09:34–0:09:35
gibt schöne Spielzeuge.
0:09:35–0:09:39
Du hast ein Spielzeug, das ist ein Specht, hast du davon schon erzählt?
0:09:39–0:09:43
Nee, hab ich noch nicht. Ich hab noch gar nicht von den Geschenken gesprochen.
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Da ist halt einfach diese Metallstange, an der so ein Holzspecht sich so runter
0:09:47–0:09:50
bewegt und so Tok Tok Tok Geräusche macht. Tok Tok Tok.
0:09:50–0:09:54
Oder es gab ein Was-ist-was Magazin über Fledermäuse.
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Das hast du von mir bekommen.
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Ja, das ist ja trotzdem ein Geschenk, was ich...
0:09:58–0:10:00
Das ist aber ein gewusstes Geschenk. Du hast aber die Gummifledermaus,
0:10:00–0:10:02
die da drin ist, noch nicht mal ausgepackt.
0:10:02–0:10:05
Nein, habe ich noch nicht, weil ich aber auch noch gar nichts ausgepackt habe
0:10:05–0:10:08
von den ganzen Geschenken, weil das sowieso alles noch mal...
0:10:09–0:10:14
So und da sind wir jetzt bei dem Punkt, im Partychaos waren ja auch manche so,
0:10:14–0:10:18
also ihr habt uns auch so präsent gehört bei uns, so süß, ich sage, ihr seid so süß.
0:10:18–0:10:22
Und manches ist auch ein bisschen durcheinander geraten und wir wissen gar nicht mehr, was von wem war.
0:10:23–0:10:27
Ich wollte aber sagen, trotzdem einfach danke, dass ihr so süß seid.
0:10:27–0:10:29
Also alle, die bei der Party waren.
0:10:30–0:10:32
Und das wollte ich nur sagen.
0:10:33–0:10:37
Und auch die, die nur an uns denken konnten, weil es halt nicht ging mit bei der Party zu sein.
0:10:37–0:10:39
Aus Gründen. Verschiedensten.
0:10:39–0:10:40
Ja, vom Leben her zum Beispiel.
0:10:40–0:10:45
Und dieses Leben, ey. Das Leben ist der Grund, warum ich die meisten Partys verpasste.
0:10:51–0:10:55
Das war schon ziemlich gut und wir waren sehr, sehr weggeflasht,
0:10:55–0:10:59
auch dann im Nachgang noch mal, als wir uns die Sachen alle gründlich angeguckt haben.
0:10:59–0:11:01
Und sorry noch mal, dass es nicht genug Essen gab und danke,
0:11:01–0:11:03
Jörn, dass du noch Pizza vom Imbiss geholt hast.
0:11:03–0:11:06
Ja, das ist auch echt noch nie passiert.
0:11:07–0:11:10
Ich wurde aber daran erinnert, dass wir schon mal bei einer Party Pizza bestellt
0:11:10–0:11:14
haben, was auch dein Geburtstag war, als das Chili gekippt war über Nacht.
0:11:14–0:11:15
Ja, das war schlimm.
0:11:15–0:11:17
Vielleicht ist es ein Fluch mit deinem Geburtstag?
0:11:17–0:11:21
Das kannst du haben. Ich habe damals Chili gekocht und irgendwas,
0:11:21–0:11:26
also da waren Pilze drin und offensichtlich waren da genug Pilze nicht mehr
0:11:26–0:11:32
so gut, dass es eine gute Idee war, das Chili am Vortag zu kochen und dann am
0:11:32–0:11:34
nächsten Tag nochmal aufzuwärmen.
0:11:34–0:11:38
Jedenfalls war es komplett durchverzschimmelt. Es war verschimmelt.
0:11:38–0:11:39
Verschimmelt.
0:11:39–0:11:46
Ja. Und dann musste ich in einer Panikaktion Pizza bestellen und habe viel zu
0:11:46–0:11:48
viel Pizza bestellt. Wir haben vier Tage Pizza gegessen.
0:11:48–0:11:54
Das war auch eigentlich ganz geil. Gut, dass dir Rico keine Familienpizza hat.
0:11:54–0:11:57
Das stimmt, das stimmt, genau.
0:11:58–0:12:01
Ja, ansonsten läuft die Apfelernte weiter. Man kann ja so viel machen aus Äpfeln.
0:12:01–0:12:06
Crumble, Saft, Apfelreis, gedeckten Apfelkuchen.
0:12:06–0:12:11
Wir haben erfahren, dass Apfelreis existiert.
0:12:12–0:12:16
Ja, es ist auf jeden Fall, das steht für heute auf meinem To-Do-Liste.
0:12:16–0:12:19
Es ist entweder Milchreis mit Wasser statt Milch, aber Äpfel,
0:12:19–0:12:23
wenn man es anders definiert, wie Anne so schön sagte, es ist also Apfelrisotto.
0:12:23–0:12:27
Genau. Ein Rezept dafür gibt es in den Shownotes.
0:12:27–0:12:30
Göga, like it.
0:12:30–0:12:35
Gerne. Dann hatte ich, das war spannend, ich hatte ein Interview zum ersten
0:12:35–0:12:40
Mal, wo Zeitverschiebung wirklich eine Rolle gespielt hat, nämlich mit jemandem,
0:12:40–0:12:44
der im Augenblick noch auf Papua Neuginea ist. Oder in?
0:12:44–0:12:47
Auf Papua? Ist es eine Insel?
0:12:47–0:12:54
Es ist, also er ist auf einem autonomen Inselarchipel, das aber zu Papua Neuginea gehört.
0:12:54–0:12:56
Aber ein Land ist ja, kann man immer innen sagen.
0:12:56–0:13:02
Ja, das stimmt. Verschiebung plus acht Stunden von hier nach da und das war
0:13:02–0:13:04
schon in der Anbahnung des Interviews ein bisschen schwierig,
0:13:04–0:13:10
weil als ich den Auftrag bekam, es bei ihm schon acht Uhr abends war und er nicht mehr erreichbar.
0:13:10–0:13:13
Und wenn er wieder antwortet, schläfst du wieder und dann geht das so weiter.
0:13:13–0:13:15
Das ist wie bei uns, wenn wir versuchen zu kommunizieren.
0:13:16–0:13:19
Ja, genau. Wir leben auch in unterschiedlichen Zeitzonen manchmal.
0:13:19–0:13:21
Nicht mehr so doll, seit wir unterzogen sind.
0:13:21–0:13:23
Das stimmt, ja, richtig. Naja, aber wir sind auch zueinander gekommen und er
0:13:23–0:13:27
hat dann gesagt, also zehn Uhr deutscher Zeit wäre für ihn völlig okay.
0:13:27–0:13:32
Da ist es dann bei ihm 18 Uhr gewesen und es war dann ein Zoom-Interview,
0:13:32–0:13:35
wo es auch nochmal so ein bisschen hin und her ging, weil er halt zu dem Thema
0:13:35–0:13:37
gerade sehr viele Medienanfragen bekommt.
0:13:38–0:13:43
Lirum-Larum, der Beitrag, den ich dazu gemacht habe, ist in den Shownotes verlinkt.
0:13:44–0:13:45
Ich wollte noch über eine Sache
0:13:45–0:13:49
mit dir sprechen und zwar einen schrecklichen Verdacht, den ich habe.
0:13:49–0:13:50
BAM BAM BAM.
0:14:09–0:14:13
Jörn hat einen furchtbaren Verdacht.
0:14:13–0:14:16
Ja, ich glaube nämlich, dass der Hund auf die Kirchenglocken reagiert.
0:14:17–0:14:17
Ach das, ja.
0:14:17–0:14:23
Hier gibt es eine Sitte im Dorf, dass morgens um sieben die Kirchenglocken läuten.
0:14:23–0:14:26
Ich weiß nicht, es tut mir leid, ich weiß nicht warum, das habe ich mir nicht ausgedacht.
0:14:26–0:14:30
Nee, es ist ja auch komisch, also es gibt keine, die Uhrzeit wird nicht angezeigt,
0:14:30–0:14:37
aber sie läuten um sieben, um zwölf und um sechs. Um zwölf läuten die auch? Ja.
0:14:37–0:14:37
Wusste ich.
0:14:40–0:14:44
Naja, wenn du aufstehen sollst, wenn du Mittag isst und Feierabend machst.
0:14:44–0:14:46
Genau, das ist schon alles nachvollziehbar.
0:14:47–0:14:51
Aber morgens um sieben, das krasse ist, hier scheint sich da keiner drüber zu beschweren.
0:14:51–0:14:53
Weil die Glocke auch nicht so wahnsinnig laut ist.
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Wir sind nicht so laut, ne?
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Vielleicht auch wohnen wir einfach weiter weg und es fällt uns nicht mehr so
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doll auf, aber ich glaube nicht, dass man die im ganzen Dorf hört.
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Ich glaube, höchstens für die direkt gegenüber ist die relativ laut.
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Aber es geht sogar, ich habe ja eben auch zum Abschluss vom Gottesdienst geläutet,
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man steht vor der Tür und kann sich trotzdem unterhalten.
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In Rhönemis konnte ich mich vor der Tür nicht normal unterhalten,
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wenn die Glocken an waren.
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Aber das ist ja das Lexi-Update und nicht das Glocken-Update.
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(kichert) Glocken-Update. Termin beim Schönheitschirurgen.
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Glocken-Update.
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Ja, weil wir nämlich, also insbesondere ich, eine Zeit lang,
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als wir eingezogen waren, hier gegen sieben auch wirklich aufgestanden sind,
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ist es jetzt so, dass sobald die Kirche morgens läutet, der Hund die erste Pfote
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aus dem Körbchen setzt und sagt, so, jetzt geht's los.
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Ding Dong, Pavlov ist da!
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Die Episode heißt entsprechend auch "Anruf für Dr. Pavlov". Heute hat es nicht geläutet.
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Und hat sie länger geschlafen?
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Ja, halbe Stunde.
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Oh krass. Okay, ich muss machen einen Antrag im KGR, dass dieses Gebimmel abgeschafft
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wird. Die Pastorin möchte das nicht mehr, weil der Hund dann immer so früh wach wird.
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Also gehen wir morgens immer so gegen sieben raus. Weil sie dann aber auch,
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sie wird dann auch nervig, also dann noch irgendwie großartig anfangen hier
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duschen oder so oder vorher frühstücken.
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Ja, aber neulich als du nicht da warst, hab ich ihr dann einfach die Terrassentür
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aufgemacht nach dem Motto, so Fräulein, du kannst mal schön in den Garten pieschern,
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wenn du so dringend musst.
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Wollte sie aber auch dann nicht. Die will dann schon richtig spazieren gehen.
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Ja, ja. Die will dann noch was erleben morgens.
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Ja.
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Ja, ganze Nacht rumgelangweilt und jetzt wollen wir mal gucken, wer hier was.
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Ach, Hund.
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So ist das bei uns.
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Jetzt liegt sich ja auch so zwischen uns, ne?
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Ach ja.
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Ach herrlich, diese Familien-Idylle.
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Ganz, ganz toll. (Jingle "Lexi-Update")
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Ich möchte noch eine technische Sache sagen, nämlich es gibt einen Fortschritt
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bei der Retro-Transkription,
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seit Episode 368 kriegen ja alle Episoden von mir auch ein schriftliches Dings,
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noch ein bisschen das Handy schräger halten, damit man deinen Ausschnitt besser sieht. Ja genau.
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Glockenupdate.
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Ja, witzig. Ich wollte ein Selfie machen, wo wir alle drei drauf sind.
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Aber das schafft man nicht.
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Knifflig. Ja, so gehts.
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Die kriegen also Transkriptionen für Menschen mit Hörschäden und nach und nach
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versehe ich eben auch alte Episoden damit und jetzt bin ich schon bei 25 Prozent.
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Cool. Was ich wirklich cool finde.
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So, aber vielleicht auch nur ich. Ja, das stimmt. Meine Güte. Okay, danke.
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Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass Christian … Nein? Bist du noch nicht fertig?
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Ich habe noch nicht mal meinen Apfel aufgegessen.
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Aber das ist ja auch nicht der Zweck des Podcasts. (Gesche beißt in den Apfel)
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Es ist im Bereich des Vermöglichbaren, dass dieses Geräusch rausgefiltert wird
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von dem automatischen Geräusch-Rausfilter-Dienst.
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Da bin ich aber gespannt.
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Ja, und ich erst. Der hat sogar schon mal, als ich noch im alten Pastorat gesessen
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habe und Holzfußboden hatte, hat der Hund beim Reinkommen beim Schwanzwedeln
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eine leere Cola-Flasche umgeschmissen.
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aus der Aufnahme verschwunden. Das war krass.
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Hashtag no filter!
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Abgesehen davon bin ich der Meinung,
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dass Christian Lindner als Bundesfinanzminister zurücktreten sollte.
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Ja, den brauchen wir nicht eigentlich.
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Bis er das macht oder bis eine weitere Folge erscheint von Jörn Schaars feinen Podcast.
0:19:30–0:19:32
Ciao.
0:19:32–0:19:32
Alles Gute!

 

Mit Bezug auf diese Episoden:

Das Kleingedruckte:

Diese Jörn Schaars feiner Podcast-Episode wurde am 08.10.2023 aufgenommen und veröffentlicht. Sie steht unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)-Lizenz. Zu hören sind: Jörn, Gesche (Chef-Partyplanerin einfach) Podcastcover: Siegfried Fock, Tobias Migge Musik: Jason Shaw ("Jenny's Theme", CC-BY-SA), Alexander Nakarada (Komponist des "Lexi-Update"-Jingles, "Partners In Crime" promoted by Chosic on chosic.com, CC-BY-SA)