JSFP473: Neulich in Dänemark

Von urlaubenden Seehunden bei der Halloween-Party des Grauens. Muaahahaha!

Die Dauer der Episode 0:22:09Diese Episode erschien am 3. November 2024 um 7:41Downloads 641 Downloads

 
Ich berichte ausführlich von unserem diesjährigen Dänemark-Urlaub, erwähne eine dort entstandene Podcast-Episode und habe für Feedback zu danken. Danke für’s Feedback!

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Shownotes:

Die Sandbank von Skagen, an der sich Nord- und Ostsee treffen. Von rechts und links überspülen schäumende Wellen die Sandbank, der Himmel ist grau.

 

Transkription der Episode anzeigen

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Moin und herzlich willkommen zu Jörn Schaars feinem Podcast Episode 473.
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Ich bin Jörn Schaar und ihr seid es nicht.
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Diese Episode erscheint ziemlich früh, am üblichen Veröffentlichungstag am Sonntag, den 3.
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November, aber eben halt früh im Sinne von viel früher als üblich.
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Normalerweise bin ich immer so gegen späten Vormittag fertig mit der Episode.
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Diesmal nehme ich ein bisschen früher auf, nämlich schon kurz nach Mitternacht.
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Ich bin heute zwar um halb fünf morgens wach geworden und habe den Tag irgendwie
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ohne Siesta überstanden, bin aber jetzt auch komplett nicht müde.
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Und dann habe ich gedacht, dann kann ich das jetzt einfach schon mal erledigen,
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die Podcast-Episode für diese Woche aufzunehmen, denn ich habe heute am Sonntag
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noch ein bisschen was zu tun.
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Alles nichts, was jetzt unbedingt im Podcast Erwähnung finden muss.
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Der übliche Unfug: administrativer Kram, Hausarbeit, muss noch ein bisschen
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was im Garten machen tatsächlich und je mehr Zeit ich dafür habe, desto besser ist es ja.
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Und fairerweise muss ich auch sagen, diese Episode soll auch erscheinen, bevor…
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Etwas auf meinem Mastodon-Account passiert. (kichert) Ja, wir sprechen in Rätseln heute Morgen.
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Wir waren wieder im Urlaub. Es ist seit Jahren so, dass wir in den Herbstferien
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oder im Herbst nach Dänemark fahren und da in einem Ferienhaus abhängen.
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Und ich habe es mir schon von der ganzen Weile angewöhnt, dann mit Zeitversatz
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solche Urlaubsbemerknisse zu posten auf meinem früher mal Twitter-,
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jetzt dann Mastodon-Account.
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Und diese lose Reihe, das geht jetzt eben heute am Veröffentlichungstag dieser
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Episode um kurz vor acht los.
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Und alle, die sich dafür interessieren, was so passiert, das sind so 17 Posts,
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die von heute, Sonntag, 3.11.,
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bis zum kommenden Samstag dann in loser Folge erscheinen. Ich mache das immer
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so, dass ich dann die Vorplanfunktion meiner Mastodon App Tusky benutze.
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Und solange zum geplanten Zeitpunkt mein Handy an ist und Empfang hat,
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werden die dann auch veröffentlicht.
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Mal mit, mal ohne Foto, irgendwelche Gedankenfürze oder Sachen,
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die mich gefreut haben, die kommen dann dabei raus.
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Und um dem schon mal so ein bisschen vorzugreifen, kann ich vielleicht schon
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mal erzählen, wir waren auch dieses Mal wieder in grob in der Kommune Jammerbucht.
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Das ist so dieser Bereich Blockhus, Løkken, Saltum, also zwischen Blockhus im
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Süden und Løkken im Norden. Da liegt Saltum und da hatten wir in einer Feriensiedlung ein Haus.
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Das ist eine Gegend, in der ich jetzt seit fast, puh, in der ich jetzt seit 15 Jahren
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regelmäßig Urlaub mache, also tatsächlich länger, als es diesen Podcast gibt.
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Und ich erzähle immer mal wieder
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davon, wenn wir nämlich da waren. Früher war das so, dass wir dann halt mit
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der Familie der Herzdame unterwegs waren.
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Das hat sich dann irgendwann so ein bisschen ausgeschlichen und jetzt fahren
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wir halt in der Regel alleine und weil wir halt keine Lust haben,
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alleine in den Urlaub zu fahren, suchen wir uns immer Leute, die da mitkommen.
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Im konkreten Fall waren das eben unsere beiden Gasteenies,
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unser Ex-Gasteenie Abby war dann auch noch mit dabei und dann eben noch eine liebe
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Freundin von uns mit ihrer Tochter und ihrem Patenkind, das zufällig auch noch
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eine sehr gute Freundin dieser besagten Tochter ist.
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Also ein hervorragendes Urlaubsteam.
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Wir haben dann dieses Jahr zum ersten Mal einen Anhänger uns gemietet,
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weil wir sechs Erwachsene und zwei Kinder sind.
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Und klar sind wir in zwei Autos unterwegs, aber es war halt auch vollkommen
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klar, dass wir unser Gepäck nicht im Auto transportieren können würden,
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weil wir halt mit vier Leuten in unserem Passat saßen.
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Im Kofferraum war der Hund und dann hatten wir auch noch die Kühlbox mit dabei.
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Selbst wenn wir die zu Hause gelassen hätten und gesagt hätten:
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„Okay, mal gucken, was nach dem Urlaub im Kühlschrank noch gut ist.“
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Dann hätten wir ja nicht für vier Personen Gepäck in den Kofferraum bekommen.
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Also haben wir von vornherein gesagt, wir nehmen dann, damit wir uns auch nicht
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weiter einschränken müssen, wir nehmen einen Anhänger.
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Den habe ich hier in der Nähe gebucht, bei einem spezialisierten Verleiher für
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wirklich kleines Geld. Ich habe jetzt irgendwie 150 Euro bezahlt für die ganze Woche.
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Da finde ich, kann man nicht so richtig was zu sagen.
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Zumindest nichts Schlechtes. Und entsprechend mussten wir uns halt auch nicht
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einschränken, was das Gepäck angeht.
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Wir hatten natürlich dann, jeder hatte eine Reisetasche dabei.
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Wir haben unsere eigene Bettwäsche mitgenommen, weil ja, da gibt es halt…
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Betten, da kann man dann Bettbezüge zu mitmieten.
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Wir sind aber eigentlich schon seit immer so, dass wir gerne unsere eigene Sachen
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dahin mitnehmen, weil man halt auch nicht weiß, was für Leute da schon drunter gelegen haben.
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Und die haben wir dann in solchen Vakuumbeuteln eingeflutscht,
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da mit so einem, saugt man mit dem Staubsauger die Luft raus.
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Dann natürlich ganz viel Hundekram und halt von unserer Freundin dann auch noch
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das Gepäck, damit die in ihrem Kleinwagen ein bisschen mehr Platz hat.
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Und dann, wenn wir schon mal dabei waren, natürlich auch noch ein Grundstock von Lebensmitteln.
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Den Hänger hatte ich Samstagmorgen vor unserer Abreise geholt.
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Das war alles super problemlos. Das hatte ich lange vorher reserviert,
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musste ihn nur noch abholen und war halt ein Hänger.
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So 750 Kilo, Plane drüber, hoher Aufbau.
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So konnten wir dann tatsächlich auch ein bisschen stapeln.
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Dann war ich um halb 10 oder sowas mit dem Anhänger wieder hier,
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wir haben dann eingeladen und sind gegen sind wir dann losgefahren,
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um 12, halb 1 sowas und waren dann,
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Und fünf Stunden später, ziemlich genau fünf Stunden später,
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17.30 Uhr sind wir da auf den Hof gefahren, waren wir an unserem Ferienhaus.
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Das war alles super problemlos. Es gab keine Grenzkontrolle von den Dänen.
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Es gab noch nicht mal nennenswerten Stau.
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Also klar, Grenzübergang da, Krusau, wenn man also die A7 hochfährt.
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Da ist wegen der dänischen Grenzkontrolle das Tempo auf 40 reduziert und entsprechend
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langsam kommt man dann da voran.
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Aber das war wirklich problemfrei, also absolut nicht nennenswert,
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kann man nicht Stau nennen.
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Das Ferienhaus war jetzt nicht so, wie wir es üblicherweise gerne buchen mögen.
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Wir möchten also gerne normalerweise möglichst ein Haus in den Dünen haben,
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möglichst nah am Strand, wenn das irgendwie geht. Und das war nun nicht der Fall.
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Einfach deswegen, weil die beiden kleineren Mitreisenden gesagt haben,
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sie hätten gerne einen Pool.
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Und dann war es einfach eine Kostenfrage.
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Wenn man ein so großes Haus in den Dünen haben will, dann ist das halt einfach
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mal teurer, wenn man einen Pool hat.
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Und entsprechend haben wir uns dann so ein bisschen weiter zurückversetzt.
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Wir hatten einen Fußweg ungefähr einen Kilometer bis zum Strand.
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Das Haus selber war grundsätzlich okay, ein bisschen abgerockt an der einen oder anderen Stelle.
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Ja, es hat eben Gebrauchsspuren, meine Güte.
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Es war einen Tick zu klein, insbesondere so in der Küche.
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Da stand man sich also zu zweit schon ein bisschen auf den Füßen,
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da muss man sehr umeinander rumtanzen und was es da auch nicht gab,
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das haben wir halt relativ häufig bisher immer gehabt, dass es wie so eine kleine
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Schleuse gab, also Haustür, dann so ein kleiner Vorraum, der auch nochmal eine eigene Tür hatte,
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wo dann, was weiß ich, Garderobe, manchmal Waschmaschine, Trockner stehen,
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je nachdem, aber wo man vielleicht auch mal die Schuhe lassen kann,
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dass man halt den ganzen Dreck nicht so reinträgt.
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Denn auch wenn wir jetzt einen Kilometer vom Strand weg waren.
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Der Wind trägt den Sand ja trotzdem ans Haus und so trägt man den Sand und den
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ganzen Dreck, den man von draußen mitbringt, natürlich dann auch direkt in den Wohnbereich.
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Das war ein bisschen doof und insgesamt gab es auch relativ wenig Stellfläche
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für Gepäck, sodass wir uns zum Beispiel entschieden haben,
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ein paar unserer Euroboxen in unserem Kleiderschrank zu stapeln und aus dem Koffer zu leben.
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Das geht ja auch mal, ist aber natürlich nicht ideal.
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Aber auch das, also wollen wir ehrlich sein, das ist ja Meckern auf ziemlich hohem Niveau.
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Unternommen haben wir eine ganze
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Menge. Wir sind natürlich nach Skagen gefahren, machen wir jedes Jahr.
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Diesmal wirklich mit Natur-Highlight. Also erstmal war, das war der schönste Tag der Woche,
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also rein von Optik her, der trockenste Tag, der sonnigste Tag,
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trotzdem es auch sehr windig war,
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aber die Ostsee zum Beispiel war verhältnismäßig ruhig, wohingegen die Nordsee
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dann sehr aufgewühlt war und wir sind halt in Skagen,
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da ist man ja eben an dieser Spitze, wo sich Nord- und Ostsee treffen und wo
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trotz Westwind die Wellen gegenläufig aufeinandertreffen. Das sieht einfach fantastisch aus.
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Und da war natürlich dann auch die Hölle los.
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Klar ist da immer. Jetzt war aber die Menschentraube besonders groß,
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weil als wir ankamen, dort auch ein junger Seehund am Strand lag.
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Und da muss ich sagen, war ich total begeistert. Im Gegensatz zu meiner sonstigen
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Misanthropie habe ich mich hier mal gefreut über die Menschen,
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die dort waren, denn die haben alle respektvoll Abstand gehalten.
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Nicht die in Deutschland empfohlenen 30 Meter und schon gar nicht die in Dänemark
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empfohlenen 50, aber sie haben Abstand gehalten. Fand ich richtig gut.
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Niemand ist auf dumme Ideen gekommen, irgendwie das Vieh zu streicheln,
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ein Selfie zu machen oder sonst irgendwas, sondern die Leute haben da in einem
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großen Halbkreis gestanden und haben geguckt, was macht er denn jetzt.
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Ich weiß nur nicht wahnsinnig viel über Seehunde. Ich würde sagen,
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dass der von der Größe her wahrscheinlich im vergangenen Sommer geboren worden ist.
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Und so aus der Entfernung, die ich dazu hatte, und es war nun deutlich dritte
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bis achte bis zehnte Reihe, das was ich gesehen habe, der war in einem guten Allgemeinzustand.
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Also der hat kein Blut an der Schnauze gehabt, der hat nicht schwer geatmet,
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der hat sich einfach da offensichtlich ausgeruht. Und wahrscheinlich ist er
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irgendwie angespült worden oder so oder hat sich verschwommen oder war einfach
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müde und wollte mal sich irgendwo ausruhen.
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Der hat da, als wir kamen, lag er schon da, dann noch ein paar Minuten gewartet.
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Im Wasser haben auch andere Seehunde gewartet, regelrecht, die hat man da gesehen.
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Und dann ist er irgendwann von alleine ins Wasser gerobbt. Und das war natürlich
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ein großes Highlight, was alle mitreisenden Jugendlichen auch übereinstimmend
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als ihr Urlaubshighlight bezeichnet haben.
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Ansonsten waren wir natürlich am Strand, bei uns in Saltum nicht lange, nicht viel.
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Also ich bin einmal am Strand gewesen zum Spazierengehen. Ich bin einmal mit
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dem Auto am Strand entlang nach Blockhus gefahren zu dem Bäcker,
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zu dem wir früher immer gefahren sind.
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Und das war jetzt aber das letzte Mal, dass wir dahin gefahren sind,
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weil die uns nämlich alte Brötchen verkauft haben. Und das ist halt besonders blöd.
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Ich habe halt gedacht, klar gibt es im Ort Saltum selbst ein Bäcker in einem Supermarkt.
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Aber ich wollte halt zum Handwerksbäcker gehen.
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Fahr da hin und kriegst du alte Brötchen, die wirklich trocken waren. Und das war sehr schade.
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Aber das war eben mein zweiter Strandbesuch. Der dritte war,
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da war die Idee, dass wir einer alten Familientradition folgend den mitreisenden
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Gastinis ermöglichen, mal am Strand Auto zu fahren.
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So war der Plan jedenfalls, aber dann als wir ankamen, hatte der starke Wind
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doch so viel Wasser auf den Strand gespült, dass der flächendeckend nass war
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und da habe ich gesagt, das ist mir zu riskant.
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Bevor wir uns hier festfahren, dann lieber nicht fahren wir irgendwann mal nach
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Römmen oder so. Da kann man das nämlich machen.
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Ansonsten habe ich mich einen Tag rausgezogen, weil die alle zum Kerzen ziehen wollten.
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Das kann man in Blockhus machen und nicht nur da, auch es gibt es in ganz vielen Orten,
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dass man in irgendeinem, da gibt es dann so einen Kitschladen und im hinteren
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Bereich ist dann meistens irgendwie so ein Raum, wo man Kerzen ziehen kann und
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ich hatte da überhaupt keine Lust zu, weil ich den Geruch nicht mag.
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Und das war für mich total gut, weil ich einfach zwei Mittagsschläfchen gemacht habe. Fantastisch.
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Habe einfach rumgehangen, Podcast gehört, es war toll. Und wir haben eine kleine
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Halloween-Party gefeiert.
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Auch das ein ausdrücklicher Wunsch der beiden kleineren Mitreisenden,
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dass wir haben gebucht, bevor klar war, dass die mitkommen würden.
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Und dann stand das wirklich sehr in Frage, ob sie mitkommen wollen,
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weil sie nämlich ausgewiesene Halloween-Fans sind und sehr gerne auch von Haus zu Haus laufen,
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um Süßigkeiten abzustauben und dann haben wir denen also versprochen,
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dass wir unsere eigene Halloween-Party machen und dass es auch Süßigkeiten dann
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gibt und dass wir uns alle verkleiden und auch das war ein großer Erfolg,
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denn es gab natürlich nicht nur sehr schön ausgearbeitete Kostüme,
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sondern es gab dann natürlich auch Halloween-Essen.
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Also wir hatten eine Schleimsuppe, die aus Brokkoli und Sahne bestand.
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Wir hatten Karottenfinger in einer Schnodderspaßcreme aus Avocado und noch diversen anderen Kram.
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Und natürlich sehr viel gruselige Deko: Spinnweben, Plastikspinnen, alles Mögliche.
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Ein Punkt, also mein Gefühl übrigens bei den ganzen Sachen, dass ich das hier
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schon häufig erzählt habe und das ist auch so, also immer wenn ich vom Dänemark
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Urlaub erzähle, dann ist eigentlich immer der Besuch in Skagen dabei,
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dann ist immer irgendwie am Strand rumfahren ein Thema,
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also wir machen eigentlich fast immer das, also ähnliche Sachen.
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Denn shoppen in Løkken oder Blockhus wird immer weniger attraktiv,
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weil da immer mehr Läden schließen oder für die Saison geschlossen haben.
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Also einerseits Leerstand oder andererseits eben Betriebsurlaub.
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Wir waren dieses Jahr auch wirklich relativ spät und haben wir halt auch alle
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schon mehrfach gesehen, was es da im Angebot gibt.
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Jetzt waren wir also dieses Jahr dann auch zum zweiten Mal nochmal nach Aalborg gefahren.
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Das ist schon ein ganzes Stück weg, so 40, 50 Kilometer, die nächstgrößere Stadt.
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Das ist tatsächlich sehr hübsch und da kann man auch, also da waren wir noch
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nicht oft und das ist einfach nett.
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Das hat uns jetzt noch sehr gefallen. Da waren wir in so einem Café,
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wo es Sandwiches gab, neben dem ganzen Fußgängerzonen gedöhnt,
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was man sich da so angucken kann.
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Also halt einfach Window Shopping und hier mal ein Kramsladen und da mal irgendwas.
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Genau, also wo ich so das Gefühl habe, wir haben die Gegend so ein bisschen
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durchgespielt allmählich und gerade wenn wir doch so vergleichsweise weit vom
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Strand weg sind, wie in diesem Jahr,
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merke ich auch einfach, dass mich das weniger reizt.
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Und einfach deswegen, weil ich nicht so, also ich laufe halt nicht einen Kilometer
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morgens um halb sieben mit dem Hund Richtung Strand und dann da kurz aus Wasser
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zu gucken und wieder zurück zu laufen,
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wenn der Hund nach 400 Metern schon alles erledigt hat, was sie auf der Morgenrunde so zu erledigen hat.
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Wenn das Haus direkt sowieso im Strand näher auf der Düne steht oder in der
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Düne steht, dann ist das was anderes dann gehe ich eher mal zum Strand und dann
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reizt mich das auch mehr da zu sein so war es halt,
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weiß ich nicht, also mal gucken ob wir nicht nächstes Jahr,
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eine andere Gegend buchen, also Nordsee ist gesetzt durchaus und wir wollen
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auch ein Stück von der deutsch-dänischen Grenze weg sein damit es sich auch
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ein bisschen wie wegfahren anfühlt.
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Also nach Römm (Rømø) zum Beispiel ist für uns irgendwie nicht so attraktiv,
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weil es halt einfach nah dran ist.
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Mal gucken, was wir da machen. Das steht alles noch nicht fest.
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Ansonsten, achso, ich wollte noch erwähnen, wir waren auch in diesem Jahr wieder
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bei Jörgens Spieshus in Skagen.
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Tatsächlich fast genau ein Jahr her, dass wir da waren.
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Würden wir jetzt nochmal hinfahren, dann gäbe es da eine gewisse Tradition,
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die dann auch zu erfüllen wäre. Also müssen wir da sehr genau drüber nachdenken.
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Ja, und ansonsten, es war halt einfach ein schöner, entspannter Urlaub.
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Die Kinder hatten Spaß mit dem Pool.
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Wir haben ein bisschen was unternommen. Wir haben ein bisschen im Haus rumgehangen,
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haben uns entspannt und ich habe es tatsächlich an den meisten Tagen geschafft,
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auch wirklich ein Mittagstiefchen zu machen, was ich ja wirklich sehr gerne mag.
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Gerade im Urlaub vor allem ist mir das sehr, sehr wichtig.
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Ja, und dann sind wir gestern am Samstag wieder nach Hause gefahren und wie
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schon erwähnt, ich war morgens viel zu früh wach,
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halb fünf war es und ich konnte nicht mehr einschlafen, weil ich dann auch irgendwie
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zig Sachen im Kopf hatte, unter anderem auch irgendeinen albernen Ohrwurm, „thank you for the music“?
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oder nee, „blame it on the boogie“ war der Ohrwurm, mit dem ich wach geworden
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bin, was eigentlich ganz schön war, weil ich das Lied irgendwie mag.
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Aber naja, dann liegt man halt da und will einschlafen, kann es nicht,
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ärgert sich so ein bisschen, dass man nicht wieder in Schlaf kommt und naja,
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kann es immerhin auf den Boogie schieben. Das ist schon mal ganz gut.
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Aber so bin ich dann eben auch entsprechend früh aufgestanden habe
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morgens gleich die Pfandflaschen weggebracht und
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schon mal ein bisschen Müll entsorgt also ein paar Glasflaschen zum Container
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gefahren die erste Rutsche Müllbeutel bei uns am Haus in die Container getan
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in die Mülltonnen und dann halt im Supermarkt Proviant gekauft für die Fahrt
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ein paar Getränke nochmal ein paar Brötchen zum Schmieren und so weiter dann haben wir gefrühstückt.
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Und ich war so ein bisschen pessimistisch, was den Zeitplan anging.
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Wir mussten um 10 aus dem Haus raus sein, hatten dann also abends besprochen,
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also die Deadline für das Ende des Frühstücks ist 8 Uhr, damit wir dann eben
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noch zwei Stunden Zeit haben, zu packen, ein bisschen aufzuräumen,
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mal den Staubsauger zu schwingen.
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Ja klar, wir haben eine Entreinigung gebucht, aber trotzdem hinterlässt man
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das Haus ja einigermaßen sauber und den Anhänger zu beladen.
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Und dann Zähler ablesen mussten wir nicht per se, aber war gut,
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also für das Gefühl einfach gut, das gemacht zu haben.
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Wenn dann die Abrechnung kommt, kann man nochmal drauf gucken.
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Und dann waren wir aber doch, und ich war wirklich erstaunt,
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um 10 vor 10 mit allem fertig und sind um 5 vor da vom Hof gerollt.
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Also für meinen inneren Monk eine große Freude.
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Und auch die Rückreise war komplett problemlos. Das war total entspannt.
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Also wir sind wirklich brillant durchgekommen. Wir haben eine Pause gemacht, kurz vor Kolding.
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Dann hatten wir kurz vor Flensburg ein bisschen Stau wegen Baustelle.
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Da war halt einfach das übliche Reißverschlusssystem Problem.
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Und da war einfach viel los, klar, Samstags Bettenwechseltag in Dänemark,
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Ende der Herbstferien in Schleswig-Holstein, da war natürlich die Hütte auf der Autobahn,
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und es war gar nicht so, dass es jetzt irgendwie Probleme mit dem Reißverschlusssystem
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gegeben hätte, die Leute sind wirklich bis vorne zum Ende der Spur durchgefahren,
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haben sich dann eingefädelt,
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alle haben Platz gemacht, das hat wirklich flüssig funktioniert,
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aber es waren einfach viele Autos,
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die dann auf einmal langsam werden mussten, damit das alles so hinhaut hat uns
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keine Ahnung eine Viertelstunde gekostet also nichts weswegen ich jetzt um einen
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Stau herumfahren wollen würde und dann waren wir nach ja auch wieder,
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wann waren wir denn hier.
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15.30, 16 Uhr, irgendwie sowas, hatten wir, ich glaube um 16 Uhr hatten wir
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schon den Hänger ausgeladen.
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Das war also alles sehr schön, sehr gut zufriedenstellend, muss ich sagen.
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Was ich gemacht habe unterwegs, war eine neue Folge vom Podjournal produzieren,
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am Abend unserer Halloween-Party, natürlich noch im Kostüm, mich kurz zurückgezogen
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ins Schlafgemach, um die Folge einzusprechen, man hört es ein bisschen,
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es ist nicht optimal mikrofoniert,
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so ehrlich wollen wir sein, aber kommt ja auf den Inhalt an und das beste Mikrofon
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ist eben das, was man gerade dabei hat und ich wollte nur bewusst,
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trotz Anhänger und so weiter, nicht auch noch das große Besteck mitnehmen,
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sondern es musste dann eben das kleine mobile Teil tun. Das hat ja dann auch funktioniert.
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Bedanken möchte ich mich noch kurz für Feedback und zwar von Jan.
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Ich habe in der vorigen Folge von Buddhas Kitchen in Eckernförde gesprochen,
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wo wir Sushi gegessen haben und habe dort in den Shownotes eine Website verlinkt
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und Buddhas Kitchen in Eckernförde hat gar keine Website, die haben nur eine Facebook-Seite.
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Der Link ist entsprechend korrigiert und mit einem Warnhinweis versehen.
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Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass alle, die sich nicht gegen das Erstarken
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des Rechtsextremismus engagieren, von ihren politischen Ämtern zurücktreten
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sollten, bis sie das tun oder bis eine weitere Folge erscheint von Jörn Schaars
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feinem Podcast: Alles Gute.

 

Mit Bezug auf diese Episoden:

Das Kleingedruckte:

Diese Jörn Schaars feiner Podcast-Episode wurde am 03.11.2024 aufgenommen und veröffentlicht. Sie steht unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)-Lizenz. Zu hören ist: Jörn Podcastcover: Siegfried Fock, Tobias Migge Musik: Jason Shaw („Jenny’s Theme„, CC-BY-SA)

4 Kommentare zu „JSFP473: Neulich in Dänemark“

  1. Matthze

    … Der „Seehund“ ist ins Wasser „gerobbt“ – was denn nun? 😉

    Für einen nächsten Urlaub im dänischen Norden möchte ich ja zu gern das kleine Lieblingsörtchen ein Stückchen südlich von Hanstholm vorschlagen; Frau und Kind konnte ich jedenfalls mit zwei Wochenurlauben im Herbst überzeugen…

    Liebe Grüße sendet Matthze aus Hamburg😊

  2. Jeder Seehund ist eine Robbe, aber nicht jede Robbe ist ein Seehund.

  3. @meine-url-ist-laenger-als-deine.de

    Spannend, wie ähnlich sich unsere Urlaubserlebnisse in einige Punkten sind (Transportvolumenmaximierung, Nebensaisonnebenwirkungen, Hausauswahlkriterien).

    1. @meine-url-ist-laenger-als-deine.de

      Ach ja: Nasssandstrand hatten wir auch beide.

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