JSFP284: Podcastklausur 2

Von campenden Pannenbrillenträgern im Restaurant Zum musealen Fragenkatalog. Oder so ähnlich.

Die Dauer der Episode 0:24:51Diese Episode erschien am 12. September 2020 um 22:10Downloads 864 Downloads

 
Ich sitze im Wohnwagen und nähere mich dem Ende meiner Podcastklausur. Ich erzähle also vom Campingplatz und seiner Umgebung, hole Vergessenes vom vergangenen Woche nach und berichte von einer Panne bei der Jungfernfahrt mit dem neuen Wohnwagen.

Diese Episode hat 11 Kapitelmarken und jede von ihnen ist durchschnittlich ca. 2 Minuten und 15 Sekunden lang.

Teilen auf

Shownotes

Auf dem Beifahrersitz unseres Autos liegt ein neues Abreißseil. Es ist rot und ungefähr 70 cm lang. Der Karabinerhaken am einen und die Sollbruchstelle am anderen Ende sind in eine Schleife gelegt. An dem Ende mit dem Karabinerhaken sieht man noch das Preisschild.
Das neue Abreißseil vor der Montage
Vor unscharfem Hintergrund ist eine Nahaufnahme des Verriegelungssplints zu sehen. Er sichert einen kleinen Bolzen, der das Fahrgestell des Wohnwagens mit der Sollbruchstelle des Abreißseils verbindet.
Dieser kleine Scheißer hat mich ganz schön Nerven gekostet.

 

Transkription der Episode anzeigen

Jörn
0:00:11–0:00:15
Moin und herzlich willkommen zu Jörn Schaars Feinem Podcast Episode 284.
0:00:15–0:00:18
Ich bin Jörn Schaar und ihr seid es nicht.
0:00:19–0:00:24
Letztes Mal habe ich was vergessen. Eigentlich wäre das super wichtig gewesen, weil es extrem cool war.
0:00:24–0:00:28
Wir haben nämlich noch einen kleinen Ausflug gemacht ins Freilichtmuseum nach Molfsee.
0:00:29–0:00:34
Das ist in der Nähe von Kiel und das ist so ein, ja ein Freilichtmuseum gibt
0:00:34–0:00:38
es eigentlich glaube ich in fast allen Bundesländern, wo historische Gebäude
0:00:38–0:00:43
irgendwo im Land abgetragen und dort wieder aufgebaut werden.
0:00:43–0:00:49
Also da geht es eben um Alltagskultur, letztlich darum, wie haben Menschen vor
0:00:49–0:00:51
so und so vielen Jahren gelebt.
0:00:51–0:00:57
Und das soll dort jetzt sogar auf die Gegenwart ausgedehnt werden.
0:00:57–0:01:02
Also die sammeln jetzt schon Exponate auch für die Moderne. Aber es gibt halt
0:01:02–0:01:08
auch Häuser, die mehrere hundert Jahre alt sind und dort wieder aufgebaut und gepflegt wurden.
0:01:08–0:01:14
Und wir hatten uns da getroffen mit der Familie von einem der Patenkinder von meiner Herzdame.
0:01:15–0:01:21
Sind da also trotz mäßig gutem Wetter, also anfangs hat es ein bisschen geregnet
0:01:21–0:01:25
und später wurde es dann zumindest zeitweise besser, sind wir rumgelaufen,
0:01:25–0:01:27
haben Quatsch gemacht, haben Sachen angeguckt.
0:01:27–0:01:33
Also die wenigen Häuser, die in Corona-Zeiten geöffnet waren und haben natürlich
0:01:33–0:01:38
ganz viel uns unterhalten und eine sehr gute Zeit miteinander gehabt.
0:01:38–0:01:43
Es gab unterwegs Currywurst mit Pommes und Ahoi Waldmeister aus der Dose.
0:01:43–0:01:47
Das war schräg. Also Ahoi Waldmeister kennt ihr, das ist so ein Brausepulver,
0:01:48–0:01:50
das haben wir als Kinder immer gegessen,
0:01:51–0:01:55
bei jeder sich bietenden Gelegenheit und man konnte das entweder mit dem Finger
0:01:55–0:02:00
so aus der Tüte rausnaschen oder aber in ein Glas Wasser schütten und hatte
0:02:00–0:02:01
dann so ein Waldmeisterdrink.
0:02:02–0:02:05
Das war eigentlich die mittelgute Variante davon.
0:02:06–0:02:11
Jetzt stellt euch mal vor, sowas in einer Dose mit noch ein bisschen extra Zucker
0:02:11–0:02:14
drin und so einem Rest von Kohlensäure.
0:02:14–0:02:17
Es war, wollen wir ehrlich sein, ziemlich eklig.
0:02:18–0:02:20
Also ich mochte das überhaupt nicht
0:02:20–0:02:23
und komischerweise wollte auch niemand probieren von den Umstehenden.
0:02:24–0:02:28
Also wir waren ja eine vergleichsweise große Reisegruppe, aber es hat sich niemand
0:02:28–0:02:32
getraut, sich was abgeben zu lassen, Dass wir in diesen Tagen nicht aus der
0:02:32–0:02:36
gleichen Dose trinken, versteht sich natürlich von selbst, aber meine Güte.
0:02:37–0:02:42
Wenn man durch das Freilichtmuseum durchläuft, dann kommt man ganz am Ende an
0:02:42–0:02:46
einer alten Apotheke vorbei, die ausgesprochen sehenswert, aber leider geschlossen ist.
0:02:46–0:02:49
Da haben wir so ein bisschen durch die Fenster geguckt und haben die Sachen
0:02:49–0:02:55
angeschaut, die alten Gläser mit irgendwelchen Kräutern und Tinkturen drin oder
0:02:55–0:02:57
Zutaten für Tinkturen, die da im
0:02:57–0:03:01
Fenster stehen und die tollen Apotheker-Schränke, die man da sehen kann.
0:03:01–0:03:05
Das war ganz fantastisch. Und daneben ist eine historische Meierei.
0:03:05–0:03:09
Da wurde also Milch zu Butter und Käse verarbeitet. Da kann man sich die ganzen
0:03:09–0:03:11
Geräte angucken, die dafür benötigt wurden.
0:03:12–0:03:15
Und viel interessanter ist aber das Hofcafé, was da auch mit drin ist,
0:03:15–0:03:22
die irgendwie 800 Millionen verschiedene Kuchen haben und offensichtlich auch ganz okayen Kaffee.
0:03:22–0:03:26
Der war okay genug, dass eine Tasse davon auf meiner Hose gelandet ist.
0:03:26–0:03:29
War zum Glück so ein Latte Macchiato.
0:03:29–0:03:33
Das heißt, es war nur noch lauwarm. Aber die Verursacherin sagte,
0:03:33–0:03:35
der habe auch ganz gut geschmeckt, der Rest.
0:03:36–0:03:41
Also das war wirklich, abgesehen davon, ein 1A-Tag, an dem wir alle sehr viel Spaß hatten.
0:03:42–0:03:45
Letztes Mal hatte ich davon erzählt, dass ich mir neue Brillen gekauft habe.
0:03:45–0:03:50
Es wurde echt Zeit und die habe ich jetzt abgeholt am Montag.
0:03:50–0:03:52
Samstag habe ich aufgezeichnet, Montag konnte ich die Brillen abholen,
0:03:52–0:03:53
war ich ganz überrascht.
0:03:53–0:03:59
Zumindest die ersten beiden waren schon fertig, die ungetönten und die trage
0:03:59–0:04:04
ich jetzt auch schon die ganze Woche. Und also es ist natürlich ein anderes Gucken.
0:04:04–0:04:07
Ich bin beeindruckt davon, wie viel mehr ich auf einmal sehen kann.
0:04:08–0:04:12
Andererseits ist es aber auch sehr, sehr ungewohnt. Und das liegt offensichtlich
0:04:12–0:04:15
daran, dass es natürlich dann ein ganz anderer Schliff ist.
0:04:15–0:04:20
Zum Beispiel, wenn ich gerade ausgucke, etwas, das wirklich zentral vor mir
0:04:20–0:04:23
ist, das sehe ich sehr, sehr scharf und sehr, sehr gut.
0:04:23–0:04:28
Aber wenn ich ein bisschen so die Augen nach rechts oder links bewege,
0:04:28–0:04:33
schon leicht rauskomme aus dem zentralen Bereich, so ein bisschen zum Rand hin,
0:04:33–0:04:38
dann werden Dinge schon unscharf. wie als wenn man so ein Doppelbild sieht irgendwie.
0:04:38–0:04:40
Das ist ganz, ganz merkwürdig. Da muss ich mich noch dran gewöhnen.
0:04:41–0:04:44
Bedeutet auch, dass ich den Kopf wirklich aufrecht halten muss,
0:04:44–0:04:48
weil es auch nach oben manchmal schwierig wird.
0:04:48–0:04:50
Und ich habe heute gemerkt, ich war heute kurz in Husum.
0:04:50–0:04:53
Also ich bin ja im Wohnwagen. Hatte ich das erzählt? Ich bin diese Woche im
0:04:53–0:04:57
Wohnwagen, in Podcastklausur, in Tönning. Komme ich gleich nochmal dezidiert drauf.
0:04:57–0:05:02
Ich war heute kurz in Husum, weil ich Dinge erledigen musste. Und was soll ich sagen?
0:05:04–0:05:08
Mein Bildschirm ist jetzt zu groß. Also ich habe kurz am Computer gesessen,
0:05:08–0:05:12
um noch irgendwie was zu recherchieren und habe also gemerkt,
0:05:12–0:05:16
dass ich jetzt den Kopf richtig drehen muss, wenn ich die Dinge scharf sehen
0:05:16–0:05:18
möchte, die da drauf abgebildet werden.
0:05:18–0:05:23
Das war sehr irritierend und ich bin schon ausgesprochen gespannt auf den nächsten
0:05:23–0:05:28
Kinobesuch, beziehungsweise wie lange es dauern wird, bis mein Hirn das sozusagen
0:05:28–0:05:31
ausgleicht. Denn das ist auch etwas, das passieren kann.
0:05:31–0:05:35
Der Kopf gleicht ja ständig irgendwelche Sachen aus. Also wir haben immer einen
0:05:35–0:05:40
leichten blinden Fleck in unserem Sichtfeld, den das Hirn sozusagen rausrechnet.
0:05:40–0:05:44
Jetzt, wo ich es dir sage, wird es dir auffallen, aber zu jedem Zeitpunkt sehen
0:05:44–0:05:49
wir unsere eigene Nasenspitze, aber halt nur, wenn wir darüber nachdenken und darauf achten.
0:05:49–0:05:53
Sonst verschwindet die so im peripheren Sehen und sie fällt uns nicht auf.
0:05:54–0:05:58
Genauso wie man eigentlich seine Zunge nie wirklich gut und komfortabel im Mund
0:05:58–0:06:01
lagern kann. Die ist immer irgendwie im Weg, fällt euch jetzt auch gerade auf.
0:06:01–0:06:06
Und in diesem Moment müsst ihr auch ganz bewusst eure Atmung steuern,
0:06:06–0:06:08
weil das auf einmal nicht mehr automatisch geht.
0:06:09–0:06:13
So, jetzt genug rumgetrollt, kommen wir mal wieder zu dem, was ich eigentlich erzählen wollte.
0:06:13–0:06:17
Ich hatte ein kurzer Lokalteil Husum, beziehungsweise Sublokal,
0:06:17–0:06:19
also super, super, es geht nur um ein Restaurant.
0:06:20–0:06:23
Und zwar eins unserer Lieblingsrestaurants in Husum, wo wir sehr,
0:06:23–0:06:28
sehr häufig Essen holen im Augenblick, weil wir sagen, wir möchten eigentlich
0:06:28–0:06:31
im Augenblick noch nicht in geschlossenen Restaurants sitzen,
0:06:31–0:06:34
also in geschlossenen Räumen sitzen, von denen wir nicht wissen,
0:06:34–0:06:35
wie gut sie belüftet sind.
0:06:35–0:06:41
Die haben jetzt tatsächlich was Neues und zwar auch wegen Corona haben die Gastronomen
0:06:41–0:06:46
an einem Husumer Parkplatz mit der Stadt ausgehandelt, dass Teile des Parkplatzes
0:06:46–0:06:48
gesperrt werden für Außengastronomie.
0:06:49–0:06:55
Und das ist fantastisch. Also dieser Parkplatz, der gewinnt auf einmal an Lebensqualität.
0:06:55–0:07:00
Es ist so großartig, was einfach der Verlust von zwölf Stellplätzen für Autos
0:07:00–0:07:07
für einen unglaublichen Zugewinn an Lebensgefühl auf einmal bedeutet.
0:07:07–0:07:08
Ich bin total hin und weg.
0:07:08–0:07:11
Also die haben da natürlich dann auch schön Stühle hingestellt und da ist dann
0:07:11–0:07:15
irgendwie, da läuft immer ein bisschen Musik und so und die Atmosphäre ist,
0:07:15–0:07:19
also die gucken schon auch, dass sie es ein bisschen muckelig hinkriegen.
0:07:19–0:07:23
Aber das ist total großartig und macht einen Heidenspaß, da dann auch zu essen.
0:07:23–0:07:27
Wenn wir uns aber entscheiden, dass wir Takeaway machen wollen,
0:07:27–0:07:31
so wie in den Monaten davor, da gibt es da jetzt auch Mehrwegschüsseln.
0:07:32–0:07:35
Das finde ich total großartig. Die haben schon immer sehr darauf geachtet,
0:07:35–0:07:39
dass die Sachen, die sie für Takeaway benutzen, einigermaßen gut recycelbar
0:07:39–0:07:44
sind. Da haben sie viel rum experimentiert, bis sie das Richtige gefunden haben.
0:07:44–0:07:49
Jetzt sind das halt so Pappschüsseln, wo das meiste drin ist.
0:07:49–0:07:52
Also alles, was nicht Suppe ist, das kommt in so einer Recyclingpappe.
0:07:53–0:07:58
Da ist dann so ein Plastikdeckel drauf, der auch irgendwie aus Recycling kommt.
0:07:59–0:08:02
Bla hergestellt ist und das gibt es jetzt aber auf Wunsch.
0:08:03–0:08:07
Zusätzlich kann man einfach für 10 Euro Pfand eine Mehrwegschüssel sich mitgeben
0:08:07–0:08:11
lassen und kann dann auch sagen, bei seiner nächsten Bestellung hier,
0:08:11–0:08:14
ich habe meine Schüsseln dabei, ich möchte gerne wieder in Mehrweg mitnehmen
0:08:14–0:08:20
und dann gibt man die alte Schüssel ab und nimmt die neue mit und dann ist das
0:08:20–0:08:21
so ein Kreislaufsystem.
0:08:21–0:08:24
Offenbar funktioniert das noch nicht so ganz. Also die kommen offensichtlich
0:08:24–0:08:28
noch nicht so ganz schnell wieder zurück, wie sie sich das erhofft haben.
0:08:28–0:08:31
Und dann müssen wir uns auch ein bisschen an die eigene Nase fassen.
0:08:31–0:08:34
Denn bei uns stehen jetzt auch irgendwie seit drei Wochen entsprechende Schlüsseln rum.
0:08:34–0:08:38
Die muss ich jetzt zumindest mal abgeben. Oder wir müssen da häufiger bestellen. Das geht ja auch.
0:08:39–0:08:41
Und was sie auch gemacht haben, Online-Bestellungen für Takeaway,
0:08:41–0:08:43
finde ich total großartig.
0:08:43–0:08:47
Das war nämlich immer das große Problem, seitdem die die Außenterrasse haben,
0:08:47–0:08:51
haben sie jetzt auch mehr Sitzplatzkapazität. Das heißt, die haben nicht mehr
0:08:51–0:08:55
so richtig viel Luft, um ans Telefon zu gehen und Bestellungen oder Reservierungen anzunehmen.
0:08:55–0:08:58
Und jetzt kann man auf deren Homepage sich das zusammenklicken,
0:08:58–0:09:02
was man gerne haben möchte und kann sagen hier, ich komme dann und dann und hole das ab.
0:09:02–0:09:05
Und man kann das wirklich auch Tage im Voraus machen. Total geil.
0:09:05–0:09:11
Also ich kann heute sagen, dass ich am Donnerstag um 11.45 Uhr dieses und jenes
0:09:11–0:09:12
Gericht abholen möchte.
0:09:13–0:09:16
Supergeil. Also habe ich jetzt so lange im Voraus noch nicht probiert,
0:09:17–0:09:21
aber zehn Stunden im Voraus. Also so deutlich nach Ladenschluss habe ich dann
0:09:21–0:09:25
eine Bestellung abgeschickt für den nächsten Tag um 12.30 Uhr und es hat super geklappt.
0:09:25–0:09:27
Einwandfrei. Finde ich total großartig.
0:09:28–0:09:32
Und dann gibt es noch etwas, dass ich, wie gesagt, ich habe ja erzählt,
0:09:32–0:09:35
ich bin im Wohnwagen auf Podcast-Klausur, erzähle euch auch gleich,
0:09:35–0:09:39
wo ich bin, aber ich musste ja den Wohnwagen erstmal dahin ziehen.
0:09:39–0:09:42
So, und letztes Wochenende war ich ja auch schon im Wohnwagen,
0:09:42–0:09:44
habe da eine Folge produziert.
0:09:44–0:09:49
Nach dem Besuch im Freilichtmuseum bin ich also erstmal nach Kiel gefahren,
0:09:49–0:09:52
um da die „Zur Sache“-Sendung zu moderieren. Die gibt es inzwischen übrigens als
0:09:52–0:09:58
Podcast und auch in meiner fyyd-Koration mit meinen Gastauftritten schon zu hören.
0:09:58–0:10:03
Und dann war ich halt so um, weiß ich nicht, 21 Uhr wieder am Platz und habe
0:10:03–0:10:07
gedacht, okay, fährst am Dienstag los zum anderen Campingplatz.
0:10:07–0:10:11
Jetzt dann, also dann war so die Idee, sagte meine Frau, Mensch,
0:10:11–0:10:13
lass doch einfach nach Hause fahren.
0:10:13–0:10:15
Du hast Montag sowieso frei, dann
0:10:15–0:10:17
holst du dir gemütlich den Wohnwagen und ziehst ihn dann nach Tönning.
0:10:18–0:10:23
Das wäre jetzt halt ein ziemlicher Umweg gewesen. Also und das war mir einfach zu aktig.
0:10:23–0:10:27
Also habe ich gesagt, ach komm, was soll das? Wir hängen das Ding jetzt einfach
0:10:27–0:10:28
an und fahren nach Hause.
0:10:29–0:10:32
Und dann lasse ich den über Nacht da stehen. Der kann auch am Montag noch angekuppelt
0:10:32–0:10:35
sein. Und dann muss ich einfach nur weiterfahren. Bisschen noch was umpacken
0:10:35–0:10:36
und dann wird es schon gehen.
0:10:37–0:10:40
Naja, gesagt, getan. Es war dunkel.
0:10:41–0:10:43
Ich war ein bisschen in Eile, weil es schon relativ spät war.
0:10:43–0:10:47
Wie gesagt, am 9 am Platz und bis wir dann alles zusammengepackt hatten und
0:10:47–0:10:50
der Hund im Auto war und so weiter, war es vielleicht irgendwie halb 10.
0:10:51–0:10:57
Und dann habe ich natürlich auch vorher, also unser alter Wohnwagen hat halt
0:10:57–0:11:00
keine Schlingerkupplung und ich muss irgendwas mit dieser Schlingerkupplung
0:11:00–0:11:04
falsch gemacht haben, was ich im Dunkeln nicht gesehen habe.
0:11:05–0:11:09
Naja und wie es halt dann immer so ist ich bin losgefahren das bremsseil riss ab
0:11:09–0:11:15
der wohnwagen bremste machte also genau das was er soll und bis ich dann anstehen
0:11:15–0:11:20
kam hatte er auch schon das stromkabel zum das den wohnwagen mit der mit dem
0:11:20–0:11:22
auto verbindet rausgerissen.
0:11:23–0:11:26
Und dann sind wir halt wirklich erst mal nach Hause gefahren und haben den Wohnwagen
0:11:26–0:11:30
da abgestellt, haben also das soweit gesichert, dass der nicht ans Rollen kommt
0:11:30–0:11:34
oder sonst irgendwas, haben alles irgendwie die Teile, die abgefallen waren.
0:11:34–0:11:39
Also es war halt irgendwie nur der Stromstecker, der war aus seiner eigenen Fassung rausgerissen.
0:11:41–0:11:45
Den habe ich dann nur kurz hochgelegt und dann sind wir also los.
0:11:46–0:11:51
Bin dann am Montag im Hellen hingefahren mit einem neuen Abreißseil und habe
0:11:51–0:11:55
das Ganze repariert und auch den Stecker zusammengesteckt.
0:11:56–0:12:00
Am Ende war es dann halb so wild, aber es war natürlich eine Riesenaufregung.
0:12:00–0:12:01
Ich habe mich tierisch über mich geärgert.
0:12:01–0:12:04
Mein Gott, war ich sauer nachher den Abend.
0:12:04–0:12:09
Ich habe also wirklich, also fängt ja dann sofort so ein bisschen das Rotieren
0:12:09–0:12:11
an. Was ist da jetzt alles passiert?
0:12:12–0:12:17
Das Bremsseil wusste ich gar nicht, wie leicht das ist, dass man das selber tauschen kann.
0:12:17–0:12:21
Das war so der eine Punkt, dass ich gesagt habe, kann ich das jetzt überhaupt
0:12:21–0:12:25
alleine oder muss ich mir irgendwo jemanden besorgen, der als Techniker dann rauskommt oder so.
0:12:26–0:12:31
Und dann natürlich auch die Frage, wie viel ist denn jetzt an dem Beleuchtungskram
0:12:31–0:12:34
kaputt gegangen, beziehungsweise an dem Stecker.
0:12:34–0:12:39
Denn die Fassung, die hält fest wie Eisen. Also die war noch genau da,
0:12:39–0:12:42
wo sie hin musste. Und ich habe mir natürlich dann auch Sorgen gemacht darüber,
0:12:43–0:12:45
was ist denn vielleicht am Auto kaputt gegangen bei der ganzen Geschichte.
0:12:46–0:12:49
Naja, also am Ende kann ich sagen, es war alles halb so wild,
0:12:50–0:12:54
trotz wie gesagt großer Aufregung. Ich bin dann auch postwendend zur Werkstatt gefahren.
0:12:55–0:12:58
Ich sage mal, die Details gibt es dann im nächsten Camping Caravan Podcast.
0:12:58–0:13:03
Das ist jetzt ein bisschen fieser Cliffhanger, aber irgendwas muss ich da ja
0:13:03–0:13:04
auch noch erzählen können.
0:13:05–0:13:10
Jetzt komme ich aber dann wirklich zu meiner Podcast-Klausur hier in Tönning.
0:13:11–0:13:18
Ich stehe auf dem Komfort-Camp Eider und der ist halt sowohl sehr nah am Fluss
0:13:18–0:13:20
Eider als auch am Stadtzentrum.
0:13:20–0:13:26
Es ist wirklich cool, ein richtig schöner Platz, ganz geräumig alles,
0:13:26–0:13:30
top sauber, Corona-mäßig, super organisiert. Und das Einzige,
0:13:30–0:13:35
was mich persönlich so ein bisschen stört, zum Campingplatz gehört auch ein Wohnmobilstellplatz.
0:13:35–0:13:38
Und die Leute, die auf dem Wohnmobilstellplatz stehen, das sind die Einzigen,
0:13:38–0:13:40
die Eiderblick haben. Das nervt.
0:13:42–0:13:47
Das finde ich ein bisschen ungerecht. Aber naja, auch da gibt es die Details
0:13:47–0:13:50
dann später, was den Campingplatz angeht.
0:13:50–0:13:53
Ja, Podcastklausur, was heißt das? Ich hatte das schon mal gemacht,
0:13:53–0:14:00
da bin ich für ein paar Tage nach Dänemark gefahren, um einfach ein paar Sachen zu tun,
0:14:00–0:14:06
die mit Podcasten zu tun haben, wo ich einfach Ruhe brauche und die ich in der
0:14:06–0:14:08
Form manchmal zu Hause nicht habe.
0:14:09–0:14:13
Dass ich mich einfach mal sechs Stunden am Stück auf eine Aufgabe konzentrieren kann, zum Beispiel.
0:14:14–0:14:18
Das klappt zu Hause allein deswegen schon nicht, weil irgendwann immer der Hund
0:14:18–0:14:22
raus will oder gefüttert werden will oder gestreichelt. Ähnliches gilt für meine Frau.
0:14:24–0:14:27
Insofern habe ich mich da so ein bisschen rausgezogen. Das war auch total gut,
0:14:28–0:14:31
weil ich da einfach so ein bisschen Kram machen konnte.
0:14:31–0:14:35
Was weiß ich, im Podcast-Blog habe ich ein paar alte Artikel mit Updates versehen,
0:14:35–0:14:42
weil es eine neue Version von Podlove Publisher gibt, damit das also alles korrekt abgebildet wird.
0:14:42–0:14:49
Dann habe ich auch diese Templates, mit denen man die Darstellung von Podcast-Episoden
0:14:49–0:14:52
so ein bisschen hübscher machen kann. Auch das habe ich dann entsprechend umgebaut.
0:14:53–0:14:58
Das sind so Sachen, habe die Blogs auf den Stand gebracht, also wirklich mal
0:14:58–0:15:02
mich ausführlich mit Sicherheitseinstellungen beschäftigt, die Plugins alle
0:15:02–0:15:05
mal auf den Stand gebracht, unnützen Kram gelöscht und so weiter.
0:15:05–0:15:08
Also was man halt so nebenbei mal eben so macht.
0:15:08–0:15:11
Dann auch noch ein bisschen Recherchekram für „natürlich SH“.
0:15:12–0:15:16
Und ich hatte endlich auch mal wieder Zeit, ein bisschen „Tropico“ zu spielen.
0:15:16–0:15:22
Das habe ich ewig nicht gemacht, weil das also mein Computer zu Hause ist dafür
0:15:22–0:15:23
halt eigentlich zu schwach.
0:15:23–0:15:27
Der trifft gerade so eben die unterste Grenze der Systemanforderungen.
0:15:27–0:15:33
Und selbst auf den niedrigsten Einstellungen läuft das echt ruckelig und macht überhaupt keinen Spaß.
0:15:33–0:15:37
Und jetzt habe ich ja das neue Notebook. Das habe ich gar nicht erzählt.
0:15:37–0:15:39
Ich habe mir ein neues Notebook gekauft, weil es einfach notwendig war.
0:15:40–0:15:44
Das alte war wirklich durch und habe dann gleich zu einem Gaming-Notebook gegriffen,
0:15:44–0:15:51
weil ich gedacht habe, irgendeine Hardware zum „Tropico“ spielen brauche ich, die das kann. So, tada.
0:15:52–0:15:56
Ja, das hat also auch mal wieder geklappt. Da habe ich ein paar Stunden mit
0:15:56–0:15:59
verdattelt und da so ein bisschen die Zeit vergessen einfach.
0:15:59–0:16:01
Also gestern war es glaube ich eins oder zwei, bis ich im Bett war.
0:16:02–0:16:06
Und ansonsten bin ich halt immer mal irgendwie hier in Tönning unterwegs gewesen,
0:16:06–0:16:07
habe mir die Stadt mal angeguckt.
0:16:08–0:16:12
Ich bin hier zwar dienstlich relativ regelmäßig, aber das ist dann halt auch
0:16:12–0:16:14
mehr so, ich fahre zum Termin und fahre wieder weg.
0:16:15–0:16:18
Und jetzt habe ich halt mal ein bisschen Zeit. Ich habe zum Beispiel hier am
0:16:18–0:16:20
Platz natürlich das Restaurant getestet.
0:16:20–0:16:24
Das ist ein ganz leckerer Imbiss. Direkt neben dem Wohnmobil-Stellplatz ist
0:16:24–0:16:25
ein Restaurant zum alten Anleger.
0:16:26–0:16:31
Ganz tollen Ausblick. Und mein Favorit war tatsächlich die alte Werft direkt am Hafen.
0:16:31–0:16:36
Da habe ich Currywurst gegessen und Fisch und Chips und heute dann auch noch
0:16:36–0:16:37
einen Backfisch mit Kartoffelsalat.
0:16:37–0:16:41
Das war sehr, sehr gut. Und wenn ihr da mal hinkommt, ich empfehle dringend
0:16:41–0:16:44
die Trümmertorte mit Rhabarber. Ist echt fantastisch.
0:16:44–0:16:48
Ja, zum Thema „Natürlich-SH“. Da kommt diese Woche eine neue Folge.
0:16:48–0:16:51
Es wird eine sogenannte Bonus-Episode sein. Das habe ich mir jetzt überlegt,
0:16:51–0:16:56
dass wir zwischendurch immer mal so Kurzepisoden zusammenbauen,
0:16:56–0:17:00
dass wir irgendeine Kleinigkeit uns suchen,
0:17:00–0:17:05
die man in kurzer Zeit erklären kann, wo wir also kein elaboriertes Interview
0:17:05–0:17:09
mit jemandem führen, sondern wo wir einfach aus verschiedenen Quellen irgendwelche
0:17:09–0:17:12
Informationen zusammen recherchieren, vielleicht auch nochmal irgendwo nachfragen,
0:17:12–0:17:15
um irgendwelche Sachen auf aktuellen Stand zu kriegen.
0:17:15–0:17:23
Aber dann im Wesentlichen so im Bereich zwischen 6 und 15 Minuten vielleicht etwas zu erklären.
0:17:23–0:17:28
Und da haben wir jetzt schon zwei Folgen soweit fertig. Die erste davon zum
0:17:28–0:17:30
Glücksspiel-Staatsvertrag wird diese Woche erscheinen.
0:17:30–0:17:34
Das ist also schon fertig. Und die andere, das hängt noch so ein bisschen davon
0:17:34–0:17:41
ab, wie die nächste große Folge oder die nächsten beiden großen Folgen dann laufen werden.
0:17:41–0:17:47
Könnte sein, dass wir es irgendwie schon, vielleicht schaffen wir was für Oktober
0:17:47–0:17:50
und dann wäre die nächste Bonus Episode vielleicht für November. Mal gucken.
0:17:51–0:17:54
Vielleicht kommt da aber auch noch eine zweite Geschichte, die im November stattfinden
0:17:54–0:17:57
kann. Das ist alles noch nicht so ganz klar.
0:17:57–0:18:00
Insofern „erst Ei, dann Gack“. Das Übliche.
0:18:02–0:18:06
Dann nur noch zwei Hinweise, genau den zur Sache Podcast, das hatte ich erzählt,
0:18:06–0:18:10
den habe ich verlinkt in meiner fyyd-Kuration und in diesem Monat gibt es kein
0:18:10–0:18:11
Nord-Süd-Gefälle, weil wir
0:18:11–0:18:15
einfach nicht dazu gekommen sind und keinen guten Termin gefunden haben,
0:18:15–0:18:19
deswegen gibt es da also am 15. nichts zu hören.
0:18:21–0:18:26
Dann kommen wir noch zu den 1000 Fragen. Ich erzähle das ja immer vorneweg.
0:18:26–0:18:29
Aus einer Liste von 1000 Fragen an dich selbst beantworte ich.
0:18:30–0:18:34
Zufallsgeneriert 3 bis 4 pro Episode, je nachdem wie ich gerade Lust habe.
0:18:35–0:18:39
Und manchmal sind die Fragen blöder als andere. Und Zielgruppe von diesem Gedöns
0:18:39–0:18:40
bin ich ganz sicherlich auch nicht.
0:18:41–0:18:47
Frage 19. Hättest du lieber einen anderen Namen? Ich habe früher sehr viel mit meinem Namen gehadert.
0:18:48–0:18:51
Jörn ist halt einfach kein Name, der irgendwie populär wäre,
0:18:51–0:18:53
den jeder sofort versteht.
0:18:53–0:18:57
Also es ist halt, es gab schon alle Varianten.
0:18:58–0:19:03
Björn, Jörn, Jörg, Jürgen, Jan, Christian wurde ich auch mal genannt.
0:19:04–0:19:08
Und das hat mich als Kind, als Jugendlicher enorm genervt.
0:19:08–0:19:14
Und dann auch noch in Kombination mit dem Nachnamen Schaar, das muss man auch
0:19:14–0:19:16
immer irgendwie erklären oder buchstabieren am besten,
0:19:16–0:19:19
weil es da auch irgendwie tausend verschiedene Schreibweisen gibt und ich bin
0:19:19–0:19:23
sehr froh, dass unser Postbote inzwischen einfach damit rechnet,
0:19:23–0:19:26
dass bei uns im Haus noch irgendwelche anderen Leute wohnen,
0:19:26–0:19:30
die nicht auf dem Klingelschild stehen und der einfach irgendwelche Briefe bei uns einschmeißt.
0:19:30–0:19:36
Also das ist eben auch bis heute noch eine Sache, wo ich sehr viel nachtelefoniere
0:19:36–0:19:38
und sage, nein, sie haben meinen Namen falsch aufgeschrieben,
0:19:39–0:19:40
bitte korrigieren sie das.
0:19:41–0:19:49
Insofern, also vor 30 Jahren, vielleicht 25 Jahren hätte ich diese Frage komplett mit Ja beantwortet.
0:19:49–0:19:53
Inzwischen habe ich mich so sehr daran gewöhnt, dass es mir einfach nichts mehr ausmacht,
0:19:53–0:19:57
auch Leute zu korrigieren und ich mache das halt auch einfach und kümmere mich
0:19:57–0:20:01
da nicht mehr groß drum, dass jemand meinen Namen nicht versteht,
0:20:01–0:20:05
denn das geht ganz vielen anderen Leuten ja auch so und warum soll ich den dann
0:20:05–0:20:07
wechseln? Deswegen ist ja Quatsch.
0:20:07–0:20:11
Ich glaube, das ist das Highlight aus diesen 1000 Fragen.
0:20:12–0:20:15
283 sind Tiere genauso wichtig wie Menschen.
0:20:18–0:20:20
Ja, natürlich.
0:20:22–0:20:27
Das ist so eine Frage, die kannst du nicht richtig beantworten.
0:20:28–0:20:34
Natürlich ist jedes Leben wertvoll, aber wir Menschen haben uns halt dazu entschieden,
0:20:34–0:20:39
einige Leben industriell zu quälen und zu töten, damit wir was zu essen auf dem Tisch haben.
0:20:39–0:20:44
Das ist ein Problem, was also die Ferkelproduktion angeht, das heißt ja schon
0:20:44–0:20:46
gar nicht mehr Zucht, das heißt ja Produktion,
0:20:46–0:20:54
wie Milch und Eier entstehen und was das für die Tiere bedeutet,
0:20:54–0:20:55
was die für ein Schicksal haben.
0:20:55–0:20:58
Da gibt es wahrscheinlich auch irgendwie tausend Podcasts zu,
0:20:58–0:21:03
die sich komplett mit dem Thema beschäftigen und das ganze Thema Veganismus,
0:21:04–0:21:07
ja, die haben alle Recht. Punkt.
0:21:08–0:21:12
Veganer haben Recht und Vegetarier haben auch Recht.
0:21:12–0:21:18
Aber trotzdem schaffe ich es nicht, mich komplett Fleisch- und Tierprodukte
0:21:18–0:21:22
frei zu ernähren, weil ich halt schwach bin und einen schlechten Charakter habe im Zweifelsfall.
0:21:22–0:21:28
Weil ja, Tiere sind wichtig, trotzdem gibt es halt Tiere, die wir essen.
0:21:28–0:21:30
Und es gibt auch Tiere, die wir nicht leiden können.
0:21:30–0:21:32
Ratten, Mücken.
0:21:33–0:21:35
Mücken finden wir alle total kacke.
0:21:35–0:21:39
Dabei sind das Tiere, von denen auch was abhängt.
0:21:39–0:21:44
Nämlich es gibt Insekten und Vögel, die sich darauf spezialisiert haben, Mücken zu fressen.
0:21:45–0:21:49
Und bitteschön, also brauchen wir Mücken. Dumm, aber ist so.
0:21:50–0:21:54
425. Wann hast du das letzte Mal eine Postkarte geschickt? Das ist gar nicht
0:21:54–0:21:55
so wahnsinnig lange her.
0:21:55–0:22:01
Ich unterschreibe relativ regelmäßig mit auf Podkarten und auf Postkarten auch.
0:22:02–0:22:06
Selber ich ganz alleine habe schon Jahre keine mehr verschickt.
0:22:07–0:22:11
Ich habe sie zumindest dann eingeworfen oder frankiert. Zählt das?
0:22:11–0:22:13
Wahrscheinlich. Also ist noch nicht so lange her.
0:22:15–0:22:20
556. Was bedeutet Freundschaft für dich? Da kannst du ja auch einen Tag drüber
0:22:20–0:22:21
sprechen wahrscheinlich.
0:22:21–0:22:27
Also ich habe das ja hier schon mehrfach erzählt, dass ich in der ganzen Corona-Zeit
0:22:27–0:22:32
gemerkt habe, dass ich gar nicht so wahnsinnig viele Sozialkontakte brauche,
0:22:32–0:22:35
um mich gut zu fühlen, weil ich gut mit mir selbst allein sein kann.
0:22:35–0:22:40
Und das funktioniert auch, das stimmt auch, funktioniert nach wie vor, finde ich gut.
0:22:40–0:22:43
Also ich kann mich auch einfach hier eine Woche im Wohnwagen einschließen,
0:22:44–0:22:49
irgendwelchen Podcast-Kram machen und bestenfalls im Restaurant mit jemandem
0:22:49–0:22:52
interagieren, der mal eine Bestellung aufnimmt und danach wieder die Kopfhörer
0:22:52–0:22:53
aufsetzen und weiter Podcast hören.
0:22:54–0:22:59
Das ist total gut für mich und ich ziehe da auch Energie raus, das ist alles prima.
0:23:00–0:23:05
Nichtsdestotrotz gibt es halt dann auch Leute, über deren Anwesenheit ich mich enorm freue.
0:23:06–0:23:11
Also abgesehen von meiner Herzdame. Unser ganzer Besuch, den wir jetzt diesen
0:23:11–0:23:14
Sommer über hatten, ich hatte das hier weidlich erzählt, das war einfach fantastisch.
0:23:14–0:23:20
Das war eine sensationelle Woche, wo ich mindestens genauso entspannt und glücklich
0:23:20–0:23:21
war, als wäre ich alleine gewesen.
0:23:22–0:23:24
Ich glaube, das ist schon ein relativ großes Kompliment.
0:23:27–0:23:32
Genau, es gibt Menschen, deren Anwesenheit mir nicht auf den Keks geht.
0:23:33–0:23:36
Und die mag ich sehr und ich mag es, mit denen zusammen zu sein und mit denen
0:23:36–0:23:40
Quatsch zu machen und Sachen zu unternehmen.
0:23:41–0:23:45
Und genauso gibt es aber Leute, die ich seit Jahren nicht mehr gesehen habe,
0:23:45–0:23:48
die ich aber definitiv zu meinen besten Freunden zähle.
0:23:48–0:23:52
Einer meiner ältesten Freunde, den kenne ich seitdem wir in der siebten Klasse
0:23:52–0:23:55
waren und wir sehen uns halt echt selten.
0:23:55–0:23:58
Also vielleicht irgendwie zweimal im Jahr, wenn es richtig gut läuft.
0:23:58–0:24:04
Dieses Jahr halt noch gar nicht, weil Corona doch kann sein,
0:24:04–0:24:06
dass wir uns dieses Jahr schon mal gesehen haben.
0:24:06–0:24:09
Ich war irgendwann Anfang des Jahres bei meinen Eltern und da sind wir,
0:24:10–0:24:13
glaube ich, im Kino gewesen. Ist auch wurscht. Jedenfalls ist es halt so,
0:24:15–0:24:20
Ab und zu denken wir aneinander und dann rufen wir uns an und unterhalten uns
0:24:20–0:24:24
über Dinge und erzählen und bringen uns auf den Stand, was ist gerade los, was gibt es Neues.
0:24:24–0:24:30
Und das ist jedes Mal so, als hätten wir uns nicht gerade ein Dreivierteljahr
0:24:30–0:24:31
nicht gehört oder gesehen.
0:24:31–0:24:36
Und sowas, das ist Freundschaft, die mir was bedeutet. Das finde ich richtig
0:24:36–0:24:39
toll, dass ich solche Leute habe.
0:24:40–0:24:44
Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass Horst Seehofer als Bundesinnenminister zurücktreten sollte.
0:24:45–0:24:48
Bis das passiert oder bis hier eine neue Folge erscheint, wünsche ich euch eine
0:24:48–0:24:49
fantastische Zeit. Tschüss!

 

Mit Bezug auf diese Episoden:

Das Kleingedruckte:

Diese Jörn Schaars feiner Podcast-Episode wurde am 12.09.2020 aufgenommen und veröffentlicht. Sie steht unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)-Lizenz. Zu hören ist: Jörn Podcastcover: Siegfried Fock, Tobias Migge Musik: Jason Shaw („Jenny’s Theme„, CC-BY-SA)

2 Kommentare zu „JSFP284: Podcastklausur 2“

  1. Frau B.

    „Ähnliches gilt für meine Frau“ 😂

Um von deinem eigenen Blog zu antworten, füge hier den Permalink zu deinem Antwort-Post ein. Deine Antwort erscheint (u. U. nach einer Freigabe) hier als Kommentar. Wenn du deine Antwort aktualisieren oder entfernen willst, kannst den Post bei dir einfach updaten oder löschen und die URL hier erneut eintragen. (Klingt komplizierter, als es ist, ehrlich!)