JSFP288: Social Distancing am Pissoir

Von Klobekanntschaften mit Salmonellendrehspießen am Wunderkey der hedonistischen Corona-Heinis und ihrer Privilegien.

Die Dauer der Episode 0:28:20Diese Episode erschien am 18. Oktober 2020 um 11:10Downloads 780 Downloads

 
Ich berichte von einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, der die Verbraucherrechte von Dönerfreunden gestärkt hat und ärgere mich über den Egoismus von Menschen, die Regeln für sich nicht akzeptieren wollen. Außerdem hatte ich ein interessantes Erlebnis nachdem ich den Wohnwagen ins Winterlager verbracht habe und es gibt ein neues Gadget in meiner Hosentasche.

Diese Episode hat 12 Kapitelmarken und jede von ihnen ist durchschnittlich ca. 2 Minuten und 21 Sekunden lang.

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Shownotes

 

Transkription der Episode anzeigen

Jörn
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Moin und herzlich willkommen zu Jörn Schaars feinem Podcast Episode 288.
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Ich bin Jörn Schaar und ihr seid es nicht.
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Ja, geht mal wieder los mit einem kleinen Corona-Update. Vielleicht erstmal
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das Gute. Es gibt ja auch gute Sachen.
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Manchmal funktioniert es ja wirklich gut, zum Beispiel bei Johns Burger Box
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in Kiel, da war ich am Mittwoch mit Daniela und Alex. und das war sehr gut.
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Erstmal finde ich es prima, wie die ihr Hygienekonzept umsetzen.
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Mit weniger Sitzplätzen und Abstand und jetzt noch um diese Jahreszeit der Möglichkeit
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draußen zu sitzen und nun kriegst du Decken angeboten und dies, das, Ananas
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und dann haben wir im Wesentlichen, weiß ich nicht, anderthalb Stunden oder so draußen gesessen.
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Dann war uns halt zu kalt und wir sind wieder gegangen und das Essen war super. Echt prima.
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Was auch funktioniert und was sich als echt gute Anschaffung herausstellt,
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ist meine Tonangel mit der kleinen Funkstrecke, die ich mir dazu gekauft habe.
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Ich habe jetzt mehrere Termine schon damit gemacht und es ist wirklich, wirklich gut.
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Ja, ich kann damit besser arbeiten, also sicherer arbeiten. Ich kann Abstand halten.
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Das gibt auch meinen Interviewpartnern ein sichereres Gefühl.
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Ja, da war eines meiner Themen war das Beherbergungsverbot in Schleswig-Holstein.
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Also es ist so, aufgrund der oder eine der schleswig-holsteinischen Corona-Maßnahmen
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ist, dass Urlauber nur noch dann nach Schleswig-Holstein kommen dürfen,
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wenn sie einen negativen Corona-Test vorweisen können, der nicht älter als 48 Stunden ist.
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Davon gibt es einige Ausnahmen, zum Beispiel Verwandtenbesuche oder Geschäftsreisen.
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Aber nichtsdestotrotz ist der Hotel- und Gaststättenverband komplett auf der Zinne.
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Auch die mehrere Hotelbetriebe, mit denen ich gesprochen habe,
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sind da sehr dagegen, weil sie bisher immer argumentiert haben,
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es gab noch in keinem Hotel einen Ausbruch und Hotellerie ist sicher.
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Wir haben die strengsten Hygienekonzepte. Wir sind die letzte Branche, die aufmachen durften.
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Wir sind die ersten, die jetzt vielleicht wieder schließen müssen.
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Das ist ein sektionaler Shutdown, bla bla bla bla bla.
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Also kann ich ja alles verstehen. Wenn du ein Hotel hast, ist das gerade richtig scheiße.
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Du hast dann eben den Fall, dass morgens um 10 die aktuelle Liste mit den Risikogebieten
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rauskommt, innerdeutsche Risikogebiete wohlgemerkt.
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Und dann musst du halt gucken, wer reist heute an und wo kommen die Leute her.
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Und dann musst du Kontakt aufnehmen und dann musst du mit denen sprechen und
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musst sagen, sie müssen erstmal einen Corona-Test machen, bevor sie hierher kommen dürfen.
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Das heißt also, man hat mehr Arbeit, häufig genug mit dem Ergebnis,
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dass dieser Gast dann vielleicht storniert, weil er sagt, so schnell kriege ich das nicht hin.
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Weil es natürlich auch nicht überall so wahnsinnig einfach ist,
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einen Corona-Test machen zu lassen.
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Auftritt, Anwalt aus dem Kreis Recklinghausen. Der wollte nun unbedingt in den
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Herbstferien nach Sylt und so dringend nicht getestet werden,
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dass er einen Eilantrag gestellt hat beim Oberverwaltungsgericht von Schleswig-Holstein,
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um überprüfen zu lassen oder um feststellen zu lassen, das war sein Ziel,
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dass dieses Beherbergungsverbot nicht in Ordnung ist.
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Es gibt mehrere Bundesländer, die das auch schon abgeschafft haben.
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Ich glaube, Sachsen hat das politisch gekippt und in mehreren anderen Bundesländern
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gab es Klagen, denen stattgegeben worden ist.
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An Schleswig-Holstein, wurde in der Hauptsache gar nicht erst verhandelt,
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weil er halt einen Eilantrag gestellt hat.
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Er sagte, keine Ahnung, wie jetzt der zeitliche Ablauf war, aber es war halt
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irgendwie eine sehr kurze Frist, in der sie entscheiden mussten.
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Und deswegen haben sie nur eine Folgenabschätzung gemacht und haben gesagt,
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dass das öffentliche Interesse höher wiegt.
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Also das öffentliche Interesse am Schutz der Gesundheit der Allgemeinbevölkerung
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von Schleswig-Holstein wiegt höher als das Urlaubsbedürfnis dieses Anwalts.
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Und da könnte man halt sagen, ja gut, schade dumm gelaufen, lasse ich mich halt testen,
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aber nicht dieser spezielle Herr Anwalt, der seinen Hedonismus und seine Privilegien,
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die er einfach hat als selbstständiger Unternehmer in einer Branche,
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die jetzt nicht ortsgebunden ist.
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Er sagt einfach, du hast eine Geschäftsreise.
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Und das weiß ich natürlich nicht ganz genau, ich interpretiere das nur aus dem
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Zeitungsartikel, den ich gelesen habe, dass er sagt,
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das war schon immer unser Plan, eine Geschäftsreise zu machen und dann noch
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ein paar schöne Tage hinten dran zu hängen mit der Familie.
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Und das dürfen wir jetzt nicht, aber die Geschäftsreise können wir trotzdem machen.
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Und natürlich fährt er, wie jeder normale Mensch es machen würde,
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mit Frau und Kindern auf Geschäftsreise, ist doch klar. Was für ein Arsch.
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Entschuldigung. Wenn es wirklich darum gegangen wäre, eine Geschäftsreise zu
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machen, hätte er diesen Eilantrag nicht machen müssen.
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Also zieht er sich doch gerade diese Lücke „Geschäftsreise“ aus dem Arsch,
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damit er trotzdem fahren kann. Sowas macht mich wütend, wirklich.
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Gar nicht mal, also weißt du, natürlich muss man rauskommen und natürlich ist
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es wichtig, auch mal was anderes zu sehen.
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Natürlich gibt es sowas wie Lagerkoller und man muss auch mal den Alltag hinter sich lassen.
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Das Urlaubsbedürfnis ist ja da und das kann ich auch nachvollziehen.
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Und wie gesagt, ich habe auch Verständnis für die wirtschaftliche Lage von Hotels.
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Aber Leute, kommt doch mal klar.
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Wenn so jemand wie dieser Typ, den ich noch nicht persönlich kenne,
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der ist zufällig sehr gut befreundet mit dem Besitzer des Hotels,
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in dem er jetzt absteigt, der zufällig auch der Vorsitzende des örtlichen Dehoga-Vereins
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auf Sylt ist, aber Details, also schreibt die Zeitung, ich verlinke den Artikel
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gerne, aber er steht in deiner Paywall.
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Also dieser Typ kommt mit seinem Egoismus und seinen Privilegien von,
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ich kann es ja zu einer Geschäftsreise erklären und setzt sich über geltende
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Regeln hinweg, die für alle anderen gelten, an die sich andere halten,
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nur er muss das nicht.
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Das ist so einer, der auch im Halteverbot parkt vor dem Bäcker oder auf dem Behindertenparkplatz,
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weil es so bequem nah dran ist und weil dann jeder der beim Bäcker reingeht
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seinen Audi Q5 sieht oder was auch immer der Idiot fährt, keine Ahnung meine
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Fresse regt mich sowas auf.
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Naja, also das ist übrigens noch nicht ausgestanden, er ist ja trotzdem gefahren
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und hat auch schon angekündigt, dass dann das nächste ist,
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also dass er der Meinung ist, dass die Begründung des Gerichts nicht stichhaltig
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ist und deswegen wird er also einen weiteren Eilantrag einreichen bei seinen
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Freunden vom Bundesverfassungsgericht. Yay.
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Es gibt auch schon weitere Klagen, die beim Oberverwaltungsgericht Schleswig-Holstein
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anhängig sind gegen das Beherbergungsverbot von Leuten,
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die keine Dienstreise machen oder keine Geschäftsreise machen und die keinen
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negativen Corona-Test machen. Herzlichen Glückwunsch.
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Ansonsten habe ich jetzt gerade von der Woche nicht so wahnsinnig viel mitbekommen,
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wir haben gerade Besuch meine Nichte und mein Neffe sind da ich hatte nicht
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wahnsinnig viel von denen, weil Arbeit ja trotzdem weiter lief,
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also es war wirklich so ein, ja,
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Arbeiten über Tag und dann noch so ein bisschen Kinder-Entertainment und Quatsch machen mit denen,
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das war jetzt auch so im Prinzip der
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Hauptbestandteil der Woche, das war super aber wie gesagt, also so die,
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das Gute daran war, dass die Herzdame da sich ein bisschen freiräumen konnte,
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beziehungsweise sie hatte sowieso wenig Termine und konnte dann mit denen halt
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auch irgendwas unternehmen, was ich jetzt diese Woche nicht gekonnt hätte.
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Also habe ich auch ein bisschen was verpasst sozusagen, aber es hilft ja nichts,
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irgendjemand muss ja auch arbeiten hier in dem Haus. Nein, nein.
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Machen wir natürlich beide genug, aber sie hatte jetzt halt das Glück,
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dass sie dann ein bisschen mehr Freizeit sich rausschaufeln konnte.
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Dann habe ich ein neues Spielzeug mir besorgt und zwar diesen Wunder Key Organizer, so ein Schlüsseldings.
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Ich bin da auch so ein bisschen spät bei der Party. Das sind im Prinzip zwei
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Metallstreifen, wo man mit Abstandshaltern und Gewindedingsbumsies seinen Schlüssel
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reinschrauben kann an zwei Seiten.
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Dann hat man eben nicht mehr einen losen Schlüsselbund in der Tasche,
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sondern halt ein relativ kompaktes Bündel von Schlüsseln, wo also wie in so
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einem Schweizer Taschenmesser die Schlüssel nach innen gelagert sind und eben
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nicht so frei in der Tasche rum friemeln,
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weil ich nämlich das Problem hatte, dass bei mir sämtliche Jeans Taschen kaputt sind,
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weil die von den Schlüsseln so durchgescheuert sind.
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Ich hoffe, dass das jetzt langsam dass es dadurch besser wird,
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also ich gehe jetzt dann mal wieder zum Schneider, zum Änderungsschneider und
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lasse mir eine neue Tasche einnähen, weil die Hosen halt ansonsten völlig in
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Ordnung sind, aber an der Stelle halt nicht.
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Und ich werde ja keine Jeans wegschmeißen, die jetzt irgendwie,
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nur weil die ein Loch in der Hosentasche hat.
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Und ich habe auch, irgendwie fühlt sich das falsch an, den Haustürschlüssel
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nicht in der Hosentasche zu haben.
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Also im Tagesrucksack will ich den auch einfach nicht haben.
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Das ist irgendwie, das ist falsch. Keine Ahnung. Alles total bescheuert.
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Wir kommen übrigens gleich noch zu dem großen Aufregerthema.
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Im Prinzip sind das jetzt alles so ein paar Kurzmeldungen.
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Es gab ein Urteil vom Bundesverwaltungsgericht und zwar musste sich höchstrichterlich
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jemand damit beschäftigen.
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Ob und das ein Lebensmittelunternehmer mit salmonellen kontaminierten Fleischdrehspieße vom Markt nehmen muss.
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Also es geht also um eine Firma, die Fleischdrehspieße hergestellt wird,
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die im tiefgefrorenen Zustand an Gastronomiebetriebe ausgeliefert werden,
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dort erhitzt und portioniert an Endverbraucher verkauft werden,
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etwa als Döner Kebab, heißt es hier in einer Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichtes.
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Und diese Drehspieße sind zwar bei der Auslieferung mit dem Hinweis „vor Verzehr“
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„vollständig durchgaren“ versehen,
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nichtsdestotrotz gibt es aber den Fall, dass manchmal eben das Fleisch Salmonellen
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belastet ist, aus welchen Gründen auch immer.
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Das Konzept dieses Lebensmittelhändlers sieht aber nicht vor,
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dass man dann gleich die ganze Charge vom Markt nimmt, sondern dass man halt gar nichts macht.
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Man muss halt natürlich überprüfen die das auf Salmonellen, wenn sie was entdecken,
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dann gucken sie, dass ihre Prozesshygiene dann besser wird an der Stelle,
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dass sie also nochmal sauber machen.
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Aber sie argumentieren halt, dass das Zeug ja sowieso nur durchgegart verkauft
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werden darf und entsprechend müsse man sich da jetzt auch nicht drum kümmern,
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denn dann sind sie ja nicht mehr gesundheitsschädlich.
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Jetzt hat also jemand gesagt, das reicht uns nicht, ein Kunde dieses Unternehmens,
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und hat also das beanstandet.
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Daraufhin ist also der Lebensmittelhersteller vor Gericht gezogen und hat gesagt,
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es muss jetzt mal festgestellt werden, dass er als Hersteller nicht verpflichtet
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sei, bei jedem salmonellen Befall die ganze betroffene Charge zurückzunehmen
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und das auch in einem betrieblichen Hygienekonzept vorzuschreiben.
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Und das Verwaltungsgericht Augsburg hat dem auch stattgegeben und daraufhin
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hat sich der Kunde dieses Unternehmens an den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof gewandt,
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der das Urteil geändert und die Klage abgewiesen hat und jetzt wurde das dann
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nochmal höchstrichterlich geklärt.
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Es gibt offenbar eine Verordnung, die das hergibt, dass Salmonellen in Fleischzubereitungen
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mit den vorgesehenen Untersuchungsverfahren nicht nachweisbar sein dürfen.
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Das heißt, der Hersteller muss seine Produkte im abgabefertigen Zustand beproben,
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schreibt das Bundesverwaltungsgericht.
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Und wenn er eine Kontamination mit Salmonellen feststellt, dann muss die komplette
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Charge vom Markt genommen werden.
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Das heißt also, jetzt steht höchstrichterlich fest, und das ist was Gutes für
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uns Dönerfreunde, der Hersteller von Dönerspießen darf sich nicht darauf berufen,
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dass die Drehspieße vor dem Verzehr des Fleisches durchzugaren sind.
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Das reicht nicht, sondern er muss
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vorher dafür sorgen, dass es gar keinen salmonellen Befall gibt. Bamzen.
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Verbraucherrechte wieder mal gestärkt. Die gesamte Pressemitteilung gibt es
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bei mir im Blog. Zum Nachlesen verlinkt.
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Jetzt pass auf. Jetzt geht’s los. Ich hatte euch glaube ich schon erzählt,
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der neue Wohnwagen musste nochmal in die Werkstatt.
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Wir hatten da ja nach diesem Vorfall mit dem Abreißbremsseil,
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hatte ich den nochmal zum Durchchecken in die Werkstatt gestellt,
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einfach um zu gucken, ist da irgendwas mit der Elektrik noch passiert,
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denn der Stecker vom Beleuchtungskabel, der ist ja schließlich auch abgerissen.
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Da war dann auch was, Kleinigkeit hat er schnell erledigt und hat dann aber
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noch gesagt, ja guck mal hier, das Kabel ist hier durchgescheuert,
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das geht so nicht und hier an der Verteilerbox führt eine Schraube durch drei Kabel.
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So, das haben wir noch gemacht, wir haben sofort einen Termin vereinbart für
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jetzt in der vergangenen Woche am 15.
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Oktober, war auch innerhalb eines Tages erledigt, hat irgendwie 80 Euro gekostet,
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war alles easy, alles schicko und quasi direkt danach habe ich den Wohnwagen
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jetzt dann ins Winterquartier gezogen.
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Der steht jetzt also in der Halle, kommen wir Ende März, Anfang April wieder
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ran und das ist auch soweit erstmal unspektakulär.
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Was jetzt aber spektakulär war, liebe Freunde, war die Rückfahrt, pass auf.
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Also ich rate dringend dazu, setz euch lieber stabil hin, weil ich persönlich
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finde es absurd, möglicherweise ist das aber auch wieder was,
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wo man dabei gewesen sein muss.
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Also ich fahre also los an unser Winterlager, das ist ganz in der Nähe von Büdelsdorf,
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in der Nähe von Rendsburg, der Heimweg führt dann über die A7 Richtung Norden.
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Das ist jetzt fantastisch. So, also ich fahre also los, bin auf der Autobahn.
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Es ist unspektakulär as fuck, wirklich.
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Also es ist einfach, wir fahren geradeaus und ich habe einen Podcast an, es ist alles easy.
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Und auf einmal merke ich so, hey, gerade so an der Raststätte Hüttener Berge
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vorbeigefahren, dachte ich so, hm, wärst du besser mal rausgefahren von wegen
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auf Klo gehen und so. Kein Problem, ich weiß.
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Hier kommt in der Nähe eine Rastanlage.
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Der Rastplatz Lottorf.
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Ein Politikum, dieses Ding, hat über ein Jahr gedauert, den Parkplatz da zu bauen.
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Kloanlage, diese automatischen Rastplatz-Kloanlagen, wo man halt so Vandalismus
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sicher, man macht so eine Tür auf mit so einem Summer und dann geht man da rein,
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dann wird die verriegelt und dann hat man da eben eine Metallvorrichtung,
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in der man sich erleichtern kann, Waschbecken.
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So, das ist tatsächlich das Geile. Die Waschbecken funktionieren wirklich,
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da gibt es richtige Seife, da gibt es sogar so einen Lufttrockenföhn, das ist total geil.
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So, was jetzt aber passiert ist, der Parkplatz war voll.
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Überall waren Leute und ich habe mir gedacht, okay, bist ja draußen und gehst
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in eine Einzelkabine, musst du also nicht unbedingt eine Maske aufziehen.
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Das kommt noch, das wird noch wichtig. Und jetzt könnt ihr euch schon vorstellen, was passiert ist.
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Also ich bin in so eine, da gibt es also zwei Arten von Kabinen.
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Die einen haben ein richtiges WC und die anderen haben eben nur so ein Pissoir.
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Mehr brauchte ich nicht, also bin ich da reingegangen und jetzt ist etwas Dummes passiert.
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Offensichtlich habe ich diese Toilette falsch bedient.
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Man muss also, wenn man da rein will, einen Knopf drücken, dann ertönt ein
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Summer, dann kriegt man die Tür auf.
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Und ich dachte, wenn sie dann zufällt, wird sie auch gleich verriegelt.
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Stellt sich raus, war gar nicht so. Man muss da offensichtlich drin noch einen
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weiteren Knopf drücken.
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Habe ich nicht gemacht, habe ich nicht gesehen. Meine Schuld.
0:16:23–0:16:27
Jetzt war ich also gerade fertig und beim Händewaschen, als hinter mir die Tür aufging.
0:16:28–0:16:30
Ich war ein wenig erschrocken und sagte, hallo.
0:16:31–0:16:34
Und da steht so ein Typ vor mir und sagt, wieso ist denn hier einer drin?
0:16:35–0:16:39
Und anstatt dieser Vollhonk die Tür wieder zumacht und wartet,
0:16:39–0:16:41
bis ich rauskomme. Ich brauchte ja nicht mehr lange.
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Ich hatte also die Hände voller Seife, keine Maske auf, konnte jetzt auch nicht so schnell reagieren.
0:16:45–0:16:46
Hab mir also die Hände zu Ende gewaschen.
0:16:47–0:16:49
Und auf einmal steht dieser Honk neben mir.
0:16:50–0:16:53
Ich sag, das ist eine Einzelkabine. Haben sie gemerkt, ja, ist ja auch Wahnsinn,
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dass hier die Tür einfach aufgeht.
0:16:55–0:16:58
Ich sag, nee, sie haben hier gar nichts drin verloren, wenn ich hier drin bin.
0:16:59–0:17:01
Immerhin hat er eine Maske auf, ich nicht.
0:17:02–0:17:07
Und dann blieb der neben mir stehen. Das ist erstmal keine ungewöhnliche Situation.
0:17:07–0:17:10
Auf dem Herrenklo kannst du das schon mal haben, dass das Waschbecken in unmittelbarer
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Nähe vom Pissoir ist und dass da einer neben dir steht.
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Das ist erstmal nichts Ungewöhnliches, aber es ist halt eine scheiß Einzelkabine
0:17:16–0:17:20
und die ist nicht so groß, dass man da den Abstand einhalten kann.
0:17:20–0:17:25
Und auch auf die Frage hin, warum sind sie hier drin, antwortet der nur,
0:17:25–0:17:27
ja ich weiß auch nicht, wieso die Tür aufgegangen ist.
0:17:30–0:17:34
Und ich habe da wirklich nur noch die Hände abgespült, von der Seife befreit
0:17:34–0:17:38
und bin raus, um einfach möglichst schnell von diesem Heini wegzukommen.
0:17:38–0:17:40
Aber ich habe es also null verstanden.
0:17:41–0:17:45
Und das Witzige an der ganzen Geschichte ist, der hat, also ich habe mich dann
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nochmal umgedreht, der hat diesen Verriegelungsknopf offensichtlich auch nicht gesehen.
0:17:50–0:17:53
Das Pissoir wurde auch bei ihm als frei angezeigt.
0:17:54–0:17:58
Und da war auch schon eine Frau mit einem Kind an der Hand auf dem Weg zu der
0:17:58–0:18:02
Tür. Und ich habe sie erstmal nur darauf hingewiesen, entschuldigen Sie bitte,
0:18:02–0:18:05
das ist nur ein Pissoir, da werden Sie und Ihre Tochter wahrscheinlich nicht glücklich werden.
0:18:06–0:18:08
Oh, sagt sie, danke für den Hinweis und bog wieder ab.
0:18:08–0:18:12
Aber was danach passiert ist, ob der vielleicht noch wieder einen neuen Freund
0:18:12–0:18:14
kennengelernt hat, ich weiß es nicht.
0:18:16–0:18:23
Ich fand es wahnsinnig witzig. Ach Kinder, das war schön. Also auf eine Art. Alle bekloppt.
0:18:24–0:18:25
Alle bekloppt.
0:18:27–0:18:32
Warum kann er nicht einfach draußen warten und vor der Tür stehen?
0:18:32–0:18:37
Das ist ja nicht so, dass er, dass die Tür zugeht und dann jemand anders an
0:18:37–0:18:42
ihm vorbei, da reingehen könnte in mein Klo, wo ich gerade drin bin,
0:18:43–0:18:47
sondern er könnte einfach wie ein normaler Mensch sagen, oh, Entschuldigung,
0:18:48–0:18:51
komisch, was hier, irgendwie, weiß ich auch nicht, macht die Tür wieder zu,
0:18:51–0:18:52
wartet kurz, bis ich draußen bin.
0:18:52–0:18:55
Ich war am Händewaschen, auch selbst wenn ich noch am Pieschern gewesen wäre,
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wäre unkritisch gewesen, weil man ja mit dem Rücken zur Tür steht und ist mir egal.
0:19:00–0:19:07
Aber, also, ja, ach, ich weiß nicht, also vielleicht fällt euch irgendwas ein
0:19:07–0:19:13
dazu, was ihr mir da erzählt wollt.
0:19:15–0:19:19
Also bin ich der Doofi hier oder habe ich irgendwas verpasst?
0:19:20–0:19:24
Also dass ich einen Bedienungsfehler begangen habe, das ist klar,
0:19:24–0:19:30
aber vielleicht auch einfach so die generelle gesellschaftliche Konvention in dem Zusammenhang.
0:19:30–0:19:32
Würde mich eure Meinung interessieren, gerne in die Kommentare.
0:19:35–0:19:39
Das ist bescheuert. Die neue Nord-Süd-Gefälle-Episode ist draußen,
0:19:39–0:19:42
habt ihr wahrscheinlich schon gesehen, erscheint hier immer am 15.
0:19:42–0:19:47
Um 12. Darin unter anderem enthalten ein flammendes Plädoyer von mir gegen toxische Männlichkeit.
0:19:49–0:19:53
Wir haben uns über sexistische Werbung unterhalten und das ist ein bisschen,
0:19:53–0:19:55
ich will nicht sagen eskaliert, aber naja.
0:19:57–0:20:02
Ja, doch. Irgendwie schon. Und meine Lieblings-Podcast-App der Welt,
0:20:02–0:20:05
AntennaPod, hat ein Update erfahren auf die Version 2.0.
0:20:07–0:20:12
Lauter, also erstmal insgesamt ein Redesign der ganzen App, also ein neues Logo.
0:20:12–0:20:15
Das sieht jetzt so ein bisschen Apple-artig aus, hat sich schon jemand drüber beschwert.
0:20:16–0:20:20
Und insgesamt ist es halt alles so ein bisschen optisch ansprechender geworden,
0:20:20–0:20:27
auch was so Funktionen angeht, wie man mehrere Folgen auf einmal behandelt.
0:20:27–0:20:30
Also man kann halt zum Beispiel, wenn ich einen neuen Podcast abonniere,
0:20:30–0:20:33
bin ich jetzt niemand, der wirklich den komplett von vorne bis hinten durchhört.
0:20:34–0:20:39
Das heißt, ich möchte wahrscheinlich irgendwie alle bis auf drei Episoden als
0:20:39–0:20:42
gespielt markieren und die muss ich jetzt nicht einzeln anklicken,
0:20:42–0:20:46
sondern da gibt es so eine Stapelbearbeitungsfunktion. Das haben sie ein bisschen schicker gemacht.
0:20:46–0:20:52
Das war ein wenig, ich will nicht sagen unhandlich, aber es ist ein bisschen
0:20:52–0:20:56
einfacher geworden und es gibt jetzt auch die Möglichkeit, am Anfang und am
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Ende einen Teil des Podcasts zu überspringen.
0:21:00–0:21:01
Also weiß ich nicht.
0:21:02–0:21:08
Zum Beispiel könntet ihr rausfinden, dass ich am Ende einer Podcast-Episode
0:21:08–0:21:12
immer sage, dass ich der Meinung bin, dass Horst Seehofer als Bundesinnenminister
0:21:12–0:21:16
zurücktreten sollte und dass das ungefähr sieben Sekunden sind und dann könnte man das einstellen,
0:21:16–0:21:18
dass der Podcatcher das automatisch überspringt.
0:21:19–0:21:23
Das ist eine Funktion, die ich ziemlich nice finde.
0:21:24–0:21:30
Es gibt auch einige Podcasts, bei denen ich das benutze, zum Beispiel bei „No Such Thing As A Fish“.
0:21:30–0:21:35
Die sagen am Ende immer nochmal die Social Media Accounts, also die Twitter
0:21:35–0:21:38
Accounts von allen Beteiligten auf und bedanken sich und sagen Tschüss.
0:21:38–0:21:43
Und das ist halt immer das Gleiche, das gebe ich sowieso. Und dann kann es halt
0:21:43–0:21:44
auch die App für mich übernehmen, finde ich.
0:21:45–0:21:47
So ein Kram zum Beispiel.
0:21:47–0:21:51
Das ist so der Klassiker. Ich empfehle dringend, diese App zu benutzen,
0:21:51–0:21:53
wenn ihr auf Android unterwegs seid, denn die ist sehr cool,
0:21:53–0:21:54
open source und kostenlos.
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Yay! Dann kommen wir noch zu meinen Freundinnen von 1000 Fragen.
0:21:59–0:22:04
Also es gibt diese Liste mit 1000 Fragen an dich selbst, zu deren Zielgruppe
0:22:04–0:22:07
ich offensichtlich nicht gehöre, beziehungsweise viele dieser Fragen sind auch
0:22:07–0:22:11
grundsätzlich ein wenig überphilosophisch und naja, schwer zu beantworten.
0:22:13–0:22:16
Nichtsdestotrotz beantworte ich zumindest einige von denen, die ich nicht als
0:22:16–0:22:22
zu privat einstufe, unter anderem Frage Nummer 7 Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben?
0:22:22–0:22:26
Das ist leicht: meiner Frau, heute Morgen und es war schön, ich habe mich sehr darüber gefreut.
0:22:32–0:22:35
Wir alle haben uns sehr darüber gefreut, das war sehr schön.
0:22:36–0:22:40
Nummer 79, hinterlässt du einen bleibenden Eindruck? Ja, was weiß denn ich?
0:22:40–0:22:48
Also, wenn ich irgendwo bin, wo ich vorher noch nicht war und Leute treffe,
0:22:48–0:22:52
die ich vorher noch nicht kannte, dann kann man ja nur feststellen,
0:22:52–0:22:54
ob ich einen bleibenden Eindruck hinterlassen habe,
0:22:55–0:22:59
nachdem ich wieder gegangen bin und dann bin ich in der Regel nicht mehr da
0:22:59–0:23:03
und bekomme das nicht mit. Insofern keine Ahnung.
0:23:03–0:23:07
Was allerdings ich feststelle ist, dass ich manchmal Dinge sage,
0:23:07–0:23:12
die sich dann in so einer Blase von Menschen gewissermaßen verselbstständigen.
0:23:12–0:23:17
Also zum Beispiel ist es ja mein Ding, dass ich, wenn jemand Geburtstag hat
0:23:17–0:23:21
auf Twitter, immer sowas schreibe wie alles Gute und immer eine Handbreit Geburtstagskuchen
0:23:21–0:23:23
auf deinem Teller oder ich versuche dann auch manchmal,
0:23:23–0:23:28
je nachdem wie viel Gehirnschmalz ich gerade übrig habe an dem Tag,
0:23:28–0:23:32
noch etwas in der Formulierung zu finden, die vielleicht auf die Person passt.
0:23:32–0:23:37
Jetzt hatte gestern am 17. Oktober Tobi Baier Geburtstag. Von dem weiß ich aus
0:23:37–0:23:40
seinem Podcast, dass er sich eine Sauna in seinem Garten gebaut hat.
0:23:40–0:23:43
Also habe ich ihm geschrieben, dass er doch bitte immer eine Handbreit Wasser
0:23:43–0:23:46
in seinem Sauna-Wasser-Aufguss-Eimer haben soll.
0:23:47–0:23:51
So, und das weiß ich, dass das mehrere Menschen inzwischen übernommen haben,
0:23:51–0:23:52
diese Formulierung. Das finde ich auch ganz schön.
0:23:53–0:23:58
Auch dieses „da regt mich ja allein die Frage schon auf“ das hat sich auch enorm verselbstständigt.
0:23:59–0:24:03
Es gab auch eine Zeit, wo Leute gedacht haben, ich hätte mir das selber ausgedacht. Nein.
0:24:06–0:24:09
Nun wirklich nicht. So genial bin ich echt nicht. Aber in der Form,
0:24:09–0:24:13
so gesehen, könnte man schon sagen, dass ich da vielleicht doch irgendwie eine
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Art von Eindruck hinterlasse. Ja doch.
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571. Wie viele Stunden am Tag verbringst du vor dem Computer?
0:24:21–0:24:28
Das ist eine Menge. Ich habe das nie gemessen, aber mein Job findet halt auch
0:24:28–0:24:29
zum großen Teil am Computer statt.
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Das heißt also in der Regel sind es auf jeden Fall so sechs bis sieben Stunden allein für die Arbeit.
0:24:37–0:24:41
Und dann sitze ich ja auch noch hobbymäßig sehr gerne am Computer,
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sei es, weil ich irgendwie spiele, weil ich Podcastsachen mache,
0:24:45–0:24:48
weil ich irgendwie bei Social Media unterwegs bin oder Dinge im Internet lese.
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Das ist dann auch eben wieder immer so ein fließender Übergang zwischen Dinge
0:24:53–0:24:55
im Internet lesen und für die Arbeit recherchieren.
0:24:56–0:24:59
Also es ist schon doch auffällig viel.
0:24:59–0:25:01
Also in der Zeit, als ich noch regelmäßig ins Büro gefahren bin,
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war ich in der Regel so zwischen, ja, war ich ungefähr so sechs bis sieben Stunden
0:25:07–0:25:14
am Tag im Büro, dort hauptsächlich am Computer, unterbrochen von Terminen, natürlich, klar.
0:25:14–0:25:18
Es gibt auch Tage, wo ich dann acht Stunden irgendwo ganz woanders bin und kein
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Computer in der Nähe ist.
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Aber dann komme ich nach Hause und setze mich nach Feierabend auch nochmal vor
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die Kiste, weil halt noch irgendwas zu tun ist.
0:25:25–0:25:28
Und sei es halt irgendwelcher Verwaltungskram, dass ich irgendeinen,
0:25:28–0:25:31
weiß ich nicht, noch einen Brief schreiben muss an irgendeine Behörde,
0:25:31–0:25:35
dass ich meine Buchhaltung machen muss oder sonst irgendwas.
0:25:35–0:25:40
Oder halt irgendwelchen Podcastkram. Also es ist echt lang. Es ist sehr viel.
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Sehr viel Zeit vom Computer. Nummer 432, was ist dir in Bezug auf das andere Geschlecht ein Rätsel?
0:25:50–0:25:51
Heteronormative Kackscheiße?
0:25:54–0:25:59
Impliziert ja, dass es nur zwei Geschlechter gibt. Also schon die Frage ist schon kacke.
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Es gibt eine ganze Menge Rätsel, die mir andere Menschen aufgeben,
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aber das mache ich weder an deren biologischem Geschlecht noch an deren Gender
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Identität fest, sondern das sind da einfach also nee.
0:26:14–0:26:22
Also es gibt dieser Quatsch von Geschlechtsstereotypen, rosa-hell-blau-falle
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könnte man es auch nennen.
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Irgendwas ist Weiberkram, irgendwas ist Männersache.
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Sowas finde ich halt, also fand ich schon immer kacke, ich hab das noch nie
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wirklich verstanden, ich hab dieses diese Klischees aufgrund von alle machen
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das eine Zeit lang als Kind,
0:26:43–0:26:48
als Jugendlicher gerne irgendwie wiederholt aber mir war eigentlich schon immer
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klar dass es halt also so dieser Quatsch von,
0:26:53–0:26:59
Jungs spielen Fußball Mädchen spielen mit Puppen ist halt Blödsinn, ich mochte Fußball nie.
0:27:00–0:27:02
Und ich mochte auch Puppenspielen nie, aber darum geht es ja nicht.
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Ich hatte mehrere Freundinnen, die leidenschaftlich gerne Fußball gespielt haben
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und genauso Puppenspielen gehasst haben.
0:27:10–0:27:12
Also von daher, es ist diese Gender- oder.
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Geschlechtsspezifischen Stereotype, das finde ich halt scheiße und insofern
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die Rätsel, die ich habe, die geben mir Menschen auf und keine Geschlechter. Punkt.
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Von dem einen Rätsel habe ich euch heute schon erzählt. Warum kommt jemand zu
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mir in die Klokabine, wenn er eigentlich gar nicht müsste, sondern auch noch
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zwei Minuten draußen warten könnte.
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Das andere Rätsel, was ich habe, ist, warum Haus Seehofer so ein Unmensch ist,
0:27:39–0:27:40
aber was weiß denn ich schon.
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Oder ich verstehe auch nicht, warum man wirklich ein Bundesgericht damit beschäftigen
0:27:45–0:27:49
muss, ob ein salmonellenbelasteter Dönerspiel jetzt wirklich vom Markt genommen
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werden muss. Verstehe ich auch nicht.
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Und da weiß ich nicht, ob derjenige, der die Verantwortung in diesem Lebensmittelherstellungsunternehmen
0:27:57–0:28:03
hat, ein Mann oder eine Frau oder Non-Binary oder sonst irgendwas ist.
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Es ist auch vollkommen egal. Der ist halt doof.
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Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass Horst Seehofer als Bundesinnenminister zurücktreten sollte.
0:28:11–0:28:15
Bis das passiert oder bis hier eine neue Folge von Jörn Schaars feinem Podcast
0:28:15–0:28:18
erscheint, wünsche ich euch eine fantastische Zeit. Tschüssi.

 

Mit Bezug auf diese Episoden:

Das Kleingedruckte:

Diese Jörn Schaars feiner Podcast-Episode wurde am 18.10.2020 aufgenommen und veröffentlicht. Sie steht unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)-Lizenz. Zu hören ist: Podcastcover: Siegfried Fock, Tobias Migge Musik: Jason Shaw („Jenny’s Theme„, CC-BY-SA)

5 Kommentare zu „JSFP288: Social Distancing am Pissoir“

  1. Hi Jörn,

    ich hätte den Typen am Rastplatz vermutlich eben gebeten, draußen zu warten… es sei denn, ich wäre so gut wie fertig gewesen.

    Aber: Ich selber wäre an Stelle der anderen Person auch ohne Hinweis wieder raus gegangen. :-/

    1. Ich dachte eigentlich, dass ich deutlich gemacht habe, ihn nicht in der Kabine haben zu wollen. Entweder hat er das nicht verstehen wollen oder ich war wirklich nicht deutlich genug.

  2. Andreas

    Witzig ist, dass mir das gleiche auch einmal passiert ist, nur anders herum. Ich öffnete die Tür und es war aber schon jemand drin. Und das beste war, wir kannten uns. So war es dann erstmal lustig, bevor ich die Tür wieder von außen schloß.

    1. Man muss auch das Positive daran sehen können.

    2. Völlig klar. Ich teile da schlicht Deine Meinung. 🙂

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