JSFP551: Doppelter Lenz-Einsatz, doppelter Content und ein bisschen Kieler Woche

Von Überschwemmungen, Arbeit und den Ereignissen der Vorwoche.

Die Dauer der Episode 00:00Diese Episode erschien am 5. Juli 2026 um 20:53Downloads 748 Downloads
Mit dabei: Gesche
Gesche
traumatisierte Flutbekämpferin

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Auphonic Credits  

 
Diese Folge bietet doppelt so viel Content wie eine herkömmiche JSFP-Episode! Nicht nur, dass in der ersten Hälfte die Herzdame dabei ist, es gibt auch noch einen Bonustrack. Denn vorige Woche hatte ich schon eine Episode fertig aufgenommen und geschnitten, als Wetter dazwischen kam. Und das, was ich da so erzählt habe, will ich natürlich weder doppelt erzählen, noch irgendwem vorenthalten.

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Shownotes:

Ein überfluteter Kellerraum

 

Transkription der Episode anzeigen

Jörn
0:00:10–0:00:16
Moin und herzlich willkommen. Das ist Episode 551 von Jörn Schaar feinem Podcast.
0:00:17–0:00:19
Ich bin Jörn Schaar und ihr seid es nicht.
Gesche
0:00:21–0:00:21
Ich bin auch da.
Jörn
0:00:22–0:00:28
Ja, eigentlich sollte Episode 551 schon vor einer Woche erscheinen.
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War auch schon fertig aufgenommen, aber noch nicht fertig produziert und noch
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nicht vershownotet und noch gar nichts.
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Und das war nicht so schlau. Ich hatte das Samstag Nachmittag schon gemacht,
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weil ich eigentlich am Sonntag in Kiel arbeiten sollte und dachte,
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kein Problem, nimmst du schon mal auf.
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Und machst das dann einfach, bevor du nächsten Tag losfährst zur Arbeit.
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Nur noch schnell ein bisschen Shownotes, ein bisschen dies, ein bisschen das.
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Und dann kam alles ganz anders.
Gesche
0:00:58–0:00:59
Denn dann kam Wetter.
Jörn
0:00:59–0:01:00
Ja, genau.
0:01:02–0:01:04
Wir wohnen jetzt seit nicht ganz drei Jahren hier in diesem Haus und hatten,
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ich glaube, die vierte Kellerüberflutung.
0:01:09–0:01:14
Eigentlich waren es ja zwei in einer. Das war ja ein doppelter Lenz-Einsatz. Ja.
Gesche
0:01:15–0:01:17
Zwei Überflutungen zum Preis von einer.
Jörn
0:01:17–0:01:23
Deng. Es ging irgendwie Samstagabend, weiß ich nicht, halb zehn oder was,
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haben wir, glaube ich, das erste Mal gedacht.
Gesche
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Ja, du hast Nachmittag schon gesagt, da kommt heute was. Lass uns mal die Hühner
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schon in die Voliere bringen.
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Also du hast das schon ziemlich gut im Blick gehabt, denn manchmal,
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also das war vor allem mit Blick auf Gewitter.
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Und genau, manchmal, wenn das dann so ein bisschen laut und regnerisch und ungemütlich
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wird, dann wollen die Hühner sich schon in den, oder verstecken sich dann in den Büschen.
0:01:47–0:01:51
Und da hattest du schon gut im Blick und wir haben die Hühner schon mal in die
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Volieren gepackt, damit die uns nicht mehr dann abhauen können.
Jörn
0:01:54–0:01:58
Ja, und dann fing es ja auch relativ zügig danach an mit dem Regen.
Gesche
0:01:58–0:02:01
Genau. Und wir waren froh, also am wichtigsten ist ja immer,
0:02:01–0:02:05
dass die Tiere in Sicherheit sind. Das ist ja nun mal Priorität eins.
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Das war der Fall.
Jörn
0:02:08–0:02:13
Ja, immerhin das. Und dann haben wir irgendwann gedacht, die Dachrinne läuft über.
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Auf der Terrasse, das ist immer ein schlechtes Zeichen, wenn das passiert.
0:02:18–0:02:21
Und das ist ja, was mich daran so ein bisschen geärgert hat,
0:02:21–0:02:26
war, dass ich letztes Mal, als das passiert ist, für mich schon rausgefunden
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hatte, wenn an der Terrasse die Dachrinne überläuft,
0:02:30–0:02:34
dass wir dann 20 Minuten später Sorge haben müssen, dass Wasser in den Keller kommt.
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Und anstatt dann sofort loszurennen und Gegenmaßnahmen zu ergreifen,
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wie zum Beispiel schon mal die Pumpe in den Kellerschacht zu stellen.
Gesche
0:02:44–0:02:46
Ja, aber hätte auch nichts mehr gebracht.
Jörn
0:02:46–0:02:48
Hätte im Nachhinein vielleicht nichts gebracht, aber da haben wir auch noch
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gedacht, das Wasser kommt von oben. Aber dazu später mehr.
Gesche
0:02:52–0:02:56
Also Regen kommt auch von oben. Diese Naturgesetze sind auch in Rieseby nicht aufgehoben.
Jörn
0:02:57–0:03:02
Ja, aber dann haben wir ja erstmal so die erste Flut, da haben wir so ein bisschen
0:03:02–0:03:03
gegen die Physik gekämpft.
0:03:03–0:03:06
Also der Keller lief voll und wir haben uns selbst den Auftrag gegeben,
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mein Büro, mein Arbeitszimmer, das auch im Keller ist, aber durch einen Flur
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getrennt von der Quelle sozusagen. Das wollten wir schützen.
Gesche
0:03:15–0:03:19
Also es gibt diesen Keller-Runtergang, das ist das Fachwort, Runtergang.
Jörn
0:03:19–0:03:20
Runtergang ist das Fachwort.
Gesche
0:03:20–0:03:21
Absolut. Wie heißt das denn?
Jörn
0:03:22–0:03:24
Abgang, Runtergang geht genauso gut.
Gesche
0:03:24–0:03:25
Ja, Kellertreppe.
Jörn
0:03:25–0:03:25
Ja.
Gesche
0:03:25–0:03:28
Und dann kommt ein großer Kellerraum, der ist gefließt, dann kommt ein Flur
0:03:28–0:03:34
und dahinter sind zwei Räume mit Teppich und einer davon ist ja ins Studio, Büro, Arbeitszimmer.
Jörn
0:03:34–0:03:39
Genau. Und das Wasser wollten wir von diesem Teppich weghalten und sind also
0:03:39–0:03:44
wie die Bescheuerten, haben wir das einströmende Wasser immer aus dem Flur wieder
0:03:44–0:03:48
rausgedrückt und haben da sehr doll gegen die Physik gekämpft und gesagt,
0:03:50–0:03:53
das ganze Thema Gefälle und so, das akzeptieren wir nicht.
0:03:54–0:03:58
und dann hat es ja auch irgendwann aufgehört zu regnen dann konnten wir die Kellertür aufmachen.
Gesche
0:03:58–0:04:02
Haben alles rausgeschoben mit unseren Wasserschiebern.
Jörn
0:04:03–0:04:08
Und waren ja dann auch an einem Punkt, wo wir gesagt haben, jetzt ist das meiste
0:04:08–0:04:11
weg, den Rest kriegen wir morgen mit dem Staubsauger, mit dem Nasssauger hin.
Gesche
0:04:11–0:04:13
Ich glaube, wir waren eine gute Stunde, eine gute Stunde waren wir schon unten,
0:04:14–0:04:15
und haben gegen die Fluten gekämpft.
Jörn
0:04:16–0:04:19
Und dann kam ja der zweite Guss. Also wir waren gerade so, dass wir gesagt haben,
0:04:20–0:04:24
okay, wir haben es geschafft. Und die Kellertür war ja auch noch auf.
0:04:26–0:04:29
Und dann kam da richtig was runter und während wir noch dachten,
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ach, dann können wir ja mal gucken, wie viel Wasser denn tatsächlich von oben
0:04:33–0:04:35
den Kellerabgang runterläuft.
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Und dann kam es aber von unten aus dem Abfluss, der vor der Kellertür ist,
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drückte das Wasser raus in einer Geschwindigkeit, in einer Masse.
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Da war überhaupt nichts mehr zu wollen.
Gesche
0:04:45–0:04:50
Ich glaube, wir haben ungefähr eine Minute gebraucht, bis wir einsehen mussten. Das wird ja nichts mehr.
Jörn
0:04:50–0:04:53
Nicht, dass wir es nicht trotzdem noch probiert haben. Also wir haben ja beide
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noch im Kellerabgang gestanden mit dem Eimer und haben irgendwie,
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das ist ja auch bescheuert, schaffst irgendwie fünf Liter raus, während 50 nachlaufen.
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Die Verzweiflung. Ja, anders kann man es nicht nennen. Na, um es kurz zu machen,
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am Ende waren so circa zehn Zentimeter Wasser im kompletten Keller.
Gesche
0:05:12–0:05:14
Ja, genau. Wir haben aufgegeben und konnten nur noch zugucken,
0:05:14–0:05:16
wie alles vollgelaufen ist. Alles.
Jörn
0:05:16–0:05:20
Ja, und auch Tür zumachen hat nichts geholfen. Das Wasser floss an allem vorbei,
0:05:20–0:05:22
was wir eben in den Weg gestellt haben.
0:05:23–0:05:27
Und dann waren wirklich alle Kellerräume komplett überflutet,
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bis hinten ins letzte Eck.
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Da, wo die Heizung ist, ist auch was eingelaufen. Da ist natürlich auch noch
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eine Stufe als Sicherung, falls mal Öl austritt.
0:05:37–0:05:39
Finde ich auch relativ schlau eigentlich.
0:05:40–0:05:43
Aber da sammelt sich dann natürlich auch noch das Wasser. Das blieb auch drin,
0:05:44–0:05:45
ganz im Gegensatz zu allem anderen.
0:05:46–0:05:49
Also wir haben dann so gegen zwei, glaube ich, hört es einigermaßen auf.
Gesche
0:05:50–0:05:50
Ich weiß es nicht mehr.
Jörn
0:05:50–0:05:54
Dann habe ich die Kellertür wieder aufgemacht, dass die Physik mal für uns arbeitet,
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dann konnte das wieder rauslaufen durch den Abfluss, der grundsätzlich sehr
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gut funktioniert, aber halt dummerweise in beide Richtungen.
Gesche
0:06:00–0:06:04
Das finde ich halt aber auch so krass, dass wir so viel Wasser in den Keller
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reingedrückt bekommen haben, dass sobald von draußen nichts mehr kam,
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es wieder zurückgeflossen ist.
Jörn
0:06:09–0:06:10
Ja.
0:06:11–0:06:17
Und da ist dann halt irgendwie so eine, weiß ich nicht, wie so eine Lippe am
0:06:17–0:06:20
Türrahmen, am Boden, die ist so zwei Zentimeter hoch.
0:06:21–0:06:25
Und das war dann so die Grenze für alles Wasser. Wasser kam dann nicht raus.
0:06:25–0:06:27
Ich habe dann noch irgendwie so lustlos ein bisschen hinterher geschoben.
0:06:28–0:06:31
Aber es war auch einfach so wahnsinnig viel, dass wir irgendwann gesagt haben,
0:06:31–0:06:33
das hat jetzt keinen Sinn mehr, wir hören jetzt auf mit dem Mist.
0:06:33–0:06:39
Und zu dem Zeitpunkt standen bei mir im Arbeitszimmer immer noch drei bis fünf Zentimeter Wasser.
0:06:39–0:06:43
Die waren komischerweise dann am nächsten Tag einigermaßen verschwunden,
0:06:43–0:06:44
irgendwo hin versickert.
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Erstmal habe ich noch in der Nacht meine Schicht abgesagt. Gesagt,
0:06:50–0:06:53
ich komme nicht, sucht euch jemand anderen. Hat sich auch jemand gefunden, alles fein.
0:06:54–0:06:57
Und dann kriegten wir auch noch die Genehmigung vom Vermieter,
0:06:57–0:07:00
dass wir den Notdienst von einer Trocknungsfirma aktivieren dürfen.
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Der kam dann am Sonntag so gegen elf und war aber auch dann gut fünf Stunden beschäftigt.
Gesche
0:07:07–0:07:08
Der war fünf Stunden da, ja.
Jörn
0:07:08–0:07:14
Und der hat halt Profi-Equipment, also eine Schmutzwasserpumpe und einen Nasssauger,
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der erstmal deutlich mehr Kapazität hat als unser und eben auch gleich eine
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Pumpe und einen Anschluss für ein C-Rohr.
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Der braucht den nicht ausleeren, den Eimer, sondern das wird gleich weggepumpt.
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Trotzdem hat das halt wahnsinnig lange gedauert.
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Und jetzt haben wir vier Lüfter gerade unten stehen und genauso viele Ventilatoren,
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also halt so Lüftungsgeräte und dann nochmal vier Trockner.
0:07:40–0:07:45
Der Teppich musste raus in den beiden Zimmern, die da hinten betroffen waren.
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Da stand halt dummerweise auch noch ein Karton mit Steuerunterlagen auf dem
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Boden, die sind auch komplett durchweicht.
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Mal gucken, was davon noch lesbar ist, aber das ist dann halt so.
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und jetzt fehlt glaube ich nur noch die Bodentrocknung also das ist ja irgendwo versickert im Haus,
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Und das sagte also die Fachfirma auch schon, dass da noch ein bisschen was nach muss.
Gesche
0:08:13–0:08:15
Wir könnten an dieser Stelle ein bisschen Werbung für Trockendock machen.
Jörn
0:08:16–0:08:17
Beste Leute.
Gesche
0:08:17–0:08:19
Aus – sitzen die in Eckernförde eigentlich?
Jörn
0:08:19–0:08:20
Ich glaube in Gettorf.
Gesche
0:08:20–0:08:21
In Gettorf?
Jörn
0:08:21–0:08:21
Ja.
Gesche
0:08:22–0:08:26
Also Trockendock auf jeden Fall super. Wir können die sehr empfehlen.
Jörn
0:08:27–0:08:32
Ja. Ja, und dann hört es natürlich nicht auf. Also Montag haben wir so viel
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wie möglich da rausgeräumt, weil halt klar war schon Sonntag,
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dass die Teppiche raus müssen.
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Das heißt, Christoph vom ESC-Schnack war dann nachmittags noch hier und hat beim Tragen geholfen.
Gesche
0:08:42–0:08:43
Danke Christoph, du bist unser Held.
Jörn
0:08:43–0:08:46
Bester Mann. Wir haben alles Mögliche rausgeschafft.
Gesche
0:08:47–0:08:52
Ich meine, das Gute ist ja, dass unser Keller jetzt relativ leer ist und wir
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auch Sachen weggeschmissen haben, von denen wir uns sonst wahrscheinlich immer
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noch nicht getrennt hätten, obwohl wir sie auch in den nächsten zehn Jahren
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nicht gebraucht hätten.
Jörn
0:09:00–0:09:03
Das waren ja auch eine Menge Kisten, die noch rumstanden, auch den,
0:09:03–0:09:05
wollen wir ehrlich sagen, letzten beiden Umzügen.
Gesche
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Ja, vielleicht ist einer von uns beiden dann Messi.
Jörn
0:09:10–0:09:17
Das ist immer schon auch ein etwas reinigendes Erlebnis, solcher Wasserschaden.
0:09:18–0:09:20
Aber brauche ich auch nicht so häufig.
Gesche
0:09:20–0:09:21
Jetzt ist der Keller ja auch leer.
Jörn
0:09:21–0:09:22
Ja, man gut.
Gesche
0:09:22–0:09:24
Was jetzt noch drin ist, soll auch da bleiben.
Jörn
0:09:24–0:09:28
Genau. Und damit bin ich dann also Dienstag zum Wertstoffhof gefahren,
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weil die montags zu haben.
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Montag nur den Anhänger beladen und Wertstoffhof ist ja auch so ein ganz eigenes Biotop.
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Ich finde es ja total angenehm. Man fährt dann in Eckernförde auf den Hof.
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Ich habe die Plane gleich hochgemacht, weil da sowieso ein bisschen Stau war.
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Und dann steigt man aus. Dann kommt da so ein Müllwerker und dann sagt man, was hast du denn dabei?
0:09:45–0:09:49
und dann sage ich ja, ein bisschen Sperrmüll, hier ist eine ziemlich große Pappe
0:09:49–0:09:52
und ein bisschen Elektroschrott, nichts Wildes, bisschen Holz.
0:09:52–0:09:53
Ja, sagt er, weiß du, wo alles hin soll?
0:09:54–0:09:57
Ja, da und da und Holz da hinten, da ist das Gemauerte, diese Nische.
0:09:57–0:10:00
Ja, sagt er, genau da. Und dann hast du noch irgendwas mit dem Akku drin,
0:10:00–0:10:02
das kommt dann hier auf den Tisch.
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Und dann war halt einfach für mich klar, ich fahre da rein, stelle mich irgendwo
0:10:07–0:10:12
platzsparend hin und dann laufe ich halt von Container zu Container mit den
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Sachen, die ich wegzuschmeißen habe.
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Damit bin ich der Einzige, der das macht.
0:10:17–0:10:21
Auf so einem Wertstoffhof, die Leute kommen mit einem Anhänger und einem Kombi
0:10:21–0:10:26
voll Kram und der erste Container, der für Elektroschrott, der ist gleich vorne an.
0:10:26–0:10:30
Also von der Einfahrt, wo das Häuschen ist, wo die Leute stehen und fragen,
0:10:30–0:10:34
was hast du dabei, bis zu dem Container sind vielleicht acht Meter.
0:10:35–0:10:38
Und da bleiben die ersten dann stehen und laden die ersten fünf Teile aus.
0:10:38–0:10:43
Und dann fahren sie zwei Meter weiter zum Papiercontainer und laden da aus.
Gesche
0:10:44–0:10:46
Ihre drei Aktenordner.
Jörn
0:10:46–0:10:50
Genau. Und dahinter ist ja dann direkt der für Metall, da kann man nochmal einen halben Meter fahren.
0:10:52–0:10:55
und das krasse war halt, also dieser ganze Hof stand irgendwann voll mit Autos,
0:10:55–0:11:00
die Anhänger dabei hatten und keiner von denen wollte mehr als vier Meter laufen
0:11:00–0:11:02
zu der Stelle, wo sie ausladen sollten.
0:11:03–0:11:06
Und das schärfste war ein so Typ, der hatte dann gleich einen doppelachsigen
0:11:06–0:11:13
Anhänger dabei, der konnte nicht anders als frontal auf die Nische für den Sperrmüll zufahren.
0:11:14–0:11:17
Also es wäre Platz gewesen, dass man dreht und dann rückwärts ran rangiert,
0:11:17–0:11:20
aber mit einem doppelachsigen Hänger ist das ein bisschen schwierig zu rangieren.
0:11:21–0:11:24
Also ist er dann nur nach dem Ausladen zwei Meter zurückgefahren,
0:11:25–0:11:28
hat einen großen Bogen gemacht, musste dann aber nochmal umrangieren,
0:11:28–0:11:32
weil ich ja da stand und ich dachte, ich fahre doch jetzt nicht deinetwegen
0:11:32–0:11:35
weg, denn der wollte auch nur im Prinzip
0:11:36–0:11:42
Zehn Meter weiter nach links, zu der anderen Sperrmüllnische, wo man das Holz hinstellen kann.
0:11:42–0:11:45
Da stand aber ein Auto dazwischen, da hätte er rumlaufen müssen.
0:11:46–0:11:47
Mochte er nicht so gerne.
Gesche
0:11:47–0:11:48
Nee, das ist zu weit.
Jörn
0:11:48–0:11:49
Ja, das ist zu weit.
Gesche
0:11:49–0:11:51
Das kann man den Leuten nicht zumuten.
Jörn
0:11:51–0:11:56
Ja. Und was wir auch dabei hatten zum Beispiel waren so Aufbewahrungskisten
0:11:56–0:11:58
aus Holz mit so einem Deckel, eigentlich total schön.
0:11:59–0:12:03
Aber die waren halt leider, also die eine hatte einen komplett aufgeweichten
0:12:03–0:12:06
Boden und die anderen waren schon so ein bisschen angeschimmelt,
0:12:06–0:12:07
die waren schon so grünlich.
Gesche
0:12:07–0:12:08
Von vorher halt auch schon, ne?
Jörn
0:12:08–0:12:09
Ja, genau.
Gesche
0:12:09–0:12:10
So schnell kommt der Schimmel.
Jörn
0:12:10–0:12:15
Die war schon nicht, aber ja. Die habe ich schon gut sichtbar hingestellt,
0:12:15–0:12:19
aber auch schon mit der beschädigten Seite, also so, dass man sofort sehen konnte,
0:12:19–0:12:23
ah, mit dem Ding hier stimmt was nicht. Also jede Kiste, da war auch noch was drin.
0:12:23–0:12:27
Das habe ich noch entsorgt. Und immer wenn ich bei dem Holzding wieder ankam,
0:12:28–0:12:30
wo ich das vorne an hingestellt hatte, auf so eine kleine Kommode,
0:12:30–0:12:34
die da auch schon sehr gut sichtbar stand, war die Kiste, die ich vorher hingestellt habe, weg.
Gesche
0:12:35–0:12:36
Das Bermuda-Dreieck.
Jörn
0:12:36–0:12:37
Das ist absolut Bermuda-Dreieck.
Gesche
0:12:37–0:12:38
Gab es nicht mal bei „How I Met Your Mother“?
Jörn
0:12:38–0:12:38
Ja.
Gesche
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Wo die irgendwas immer da vor das Haus gestellt haben? Die haben einfach vor
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das Haus auf die Straße gestellt. Und die haben sich einmal umgedreht und es war weg.
Jörn
0:12:44–0:12:47
Bis auf das Fass von Marshall.
Gesche
0:12:47–0:12:48
Maple, oder?
Jörn
0:12:48–0:12:51
Ich glaube, es hieß Maple. Hieß es nicht irgendwie. Oder Mabel.
Gesche
0:12:51–0:12:51
Mabel.
Jörn
0:12:51–0:12:55
Ja, Mabel das Fass. Und das war, ewig lange hat das da rumgestanden.
0:12:55–0:12:57
Und sie haben oben gestanden, haben gewartet am Fenster.
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Also völlig irre.
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Ja, und auch am Dienstag hatte ich abends und nachmittags noch einen Termin
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in Flensburg. Veranstaltung hieß „Gelehrte Gläser“.
Gesche
0:13:08–0:13:10
Warte mal, das war jetzt die Flutstory?
Jörn
0:13:10–0:13:10
Das war die Flutstory.
Gesche
0:13:11–0:13:12
Sind wir fertig mit der Flutstory?
Jörn
0:13:12–0:13:12
Boah, fast.
Gesche
0:13:13–0:13:16
Fast. Ich bin ein bisschen traumatisiert, denn immer, jetzt ist so,
0:13:16–0:13:19
(singend) immer wenn es regnet, muss ich an sie denken.
0:13:20–0:13:21
Weil diese eine Nacht die scheiße war.
0:13:23–0:13:26
Ich wollte aber auch nochmal sagen, dass das Gewitter auch abgefahren war.
Jörn
0:13:26–0:13:27
Ja.
Gesche
0:13:27–0:13:30
Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so ein Gewitter erlebt und habe das
0:13:30–0:13:34
von Leuten aus der Umgebung auch gehört, die das genauso empfunden haben.
0:13:35–0:13:38
Das war wirklich, wirklich krass. Es ging richtig lange.
Jörn
0:13:38–0:13:41
Also bis nachts um vier habe ich wach gelegen und da war zum Glück nur noch
0:13:41–0:13:44
Wetterleuchten und Gedonner und aber kein Regen mehr.
Gesche
0:13:44–0:13:48
So viele Blitze und Donner nacheinander und immer wieder Regen,
0:13:48–0:13:51
also ja, bis, naja, also die erste Hälfte der Zeit.
0:13:52–0:13:54
Und es hörte nicht auf.
Jörn
0:13:54–0:13:55
Ja.
Gesche
0:13:56–0:13:57
Das war Wahnsinn.
Jörn
0:13:57–0:14:00
Und es war halt auch so dieses typische, es blitzt, du fängst an zu zählen und
0:14:01–0:14:05
dann blitzest es noch dreimal und also, Wahnsinn.
Gesche
0:14:05–0:14:06
Ja.
Jörn
0:14:07–0:14:07
Ja.
Gesche
0:14:07–0:14:10
Ich glaube, sowas wird jetzt aber öfter passieren.
Jörn
0:14:10–0:14:13
Ja, mutmaßlich. Und das ist ja auch so eine Bilanz, die man ziehen kann aus
0:14:13–0:14:15
unseren ganzen Kellerüberflutungen:
0:14:16–0:14:21
Jede war schlimmer als die davor. Wir hatten beim ersten Mal einfach nur vorne
0:14:21–0:14:23
im großen Kellerraum ein bisschen Wasser stehen.
0:14:24–0:14:29
Dann kroch es ja auch mal in den Flur rein. Dann haben wir auch mal das gehabt,
0:14:29–0:14:33
dass wir was bei mir im Büro hatten, wo sich einfach durch den Kapillareffekt
0:14:33–0:14:36
der Teppich vollgesaugt hatte. Das ging ja noch mit dem Bautrockner weg.
0:14:37–0:14:39
Und jetzt war halt einmal komplett alles mit Scharf.
Gesche
0:14:41–0:14:42
Mäh!.
0:14:42–0:14:45
Ich denke mal, wo hätte auf einmal ein Schaf im Keller gestanden.
Jörn
0:14:45–0:14:46
Wir hatten einen Frosch.
Gesche
0:14:46–0:14:49
Wir hatten einen Frosch im Keller, das stimmt.
Jörn
0:14:50–0:14:53
Also irgendwie so eine, was sind das denn, Erdkröten oder was?
0:14:53–0:14:56
Ich weiß nicht, was die alles rum springen. Irgendeine Amphibie in Froschform
0:14:57–0:14:58
krabbelte auf einmal durch unseren Keller.
Gesche
0:14:58–0:15:01
Eine froschförmige Amphibie eroberte unseren Kellerraum.
Jörn
0:15:02–0:15:05
Aber die ließ sich relativ leicht mit einer der Futterkellen wieder nach draußen bewegen.
0:15:06–0:15:10
Und es war auch ein ganz schöner Oschi. Also das war ein adultes Exemplar,
0:15:10–0:15:12
wie man so schön sagt, unter Fachleuten, unter Gelehrten.
Gesche
0:15:13–0:15:14
Unter Gelehrten.
Jörn
0:15:14–0:15:18
So, und die Gelehrten in Flensburg, die gehen nämlich dahin,
0:15:18–0:15:20
wo die Gläser gelehrt werden.
0:15:21–0:15:24
Die drei Hochschulen in Flensburg haben eine Veranstaltungsreihe „Gelehrte Gläser“,
0:15:25–0:15:30
schon zum dritten Mal, wo sie in Cafés und Kneipen in der Flensburger Innenstadt
0:15:30–0:15:33
über Forschungsprojekte sprechen. Total cool.
Gesche
0:15:33–0:15:35
Gelehrte Gläser, versteht ihr?
Jörn
0:15:35–0:15:37
Ich musste den Wortwitz nochmal erklären.
Gesche
0:15:38–0:15:40
Der Redakteurin musst du den Wortwitz erklären.
Jörn
0:15:40–0:15:45
Ja, leider ja, Grüße an der Stelle. Und das war total angenehm,
0:15:45–0:15:50
also richtig schöne Atmosphäre, die Flensburger Höfe abseits der,
0:15:50–0:15:54
Fußgängerzone, von der Einkaufsstraße gehen halt so Innenhöfe ab und da sind dann,
0:15:56–0:16:00
Bei dem einen war irgendwie eine Schusterwerkstatt und zwei Restaurants und
0:16:00–0:16:05
dann sind da noch Cafés drin und sowas. Also wirklich ganz niedliche kleine
0:16:05–0:16:07
Ruheoasen mitten in der Stadt.
0:16:08–0:16:14
Und da standen dann eben jeweils an zwei Terminen Leute vorne und haben einfach
0:16:14–0:16:16
über ihre Forschung gesprochen.
0:16:16–0:16:21
und das wirklich so allgemeinverständlich und so populärwissenschaftlich oder
0:16:21–0:16:22
wie man es nennen möchte.
0:16:23–0:16:26
Also das war eine richtig schöne Sache. Das muss ich jetzt auch noch fertig
0:16:26–0:16:27
kriegen, den Beitrag darüber.
0:16:28–0:16:32
Die Leute waren begeistert. Die WissenschaftlerInnen mochten das total gerne,
0:16:32–0:16:35
da zu erzählen und auch die Gastronomen, mit denen habe ich noch nicht gesprochen,
0:16:35–0:16:37
weil die Chefs natürlich dann gesagt haben, da sind wir gar nicht da.
0:16:38–0:16:41
Aber ein Laden hat extra für die Veranstaltung an dem Tag aufgemacht.
0:16:41–0:16:43
Die hätten da eigentlich Ruhetag gehabt.
0:16:43–0:16:46
Das ist natürlich total gut.
Gesche
0:16:46–0:16:47
Was hast du gelernt?
Jörn
0:16:47–0:16:50
Ich habe gelernt, dass sich,
0:16:52–0:16:57
junge Menschen ab einem bestimmten Alter einfach mal per se nicht mehr für Physikunterricht
0:16:57–0:17:03
interessieren und dass das bei Jungs häufig einfach ein allgemein abnehmendes
0:17:03–0:17:05
Interesse an Schule ist ab einem bestimmten Alter.
0:17:06–0:17:10
Und gerade was Physik angeht, ist es bei Mädchen häufig so, dass da Vorbilder
0:17:10–0:17:12
fehlen, weil halt nur über die,
0:17:13–0:17:17
Männer gesprochen wird, Galileo Galilei, Newton, Albert Einstein,
0:17:17–0:17:22
vielleicht nochmal über Marie Curie, aber die ganzen anderen
0:17:22–0:17:23
berühmten Physikerinnen halt nicht.
0:17:24–0:17:29
Und dass junge Mädchen häufig hören, wenn sie sich für Physik interessieren,
0:17:29–0:17:33
oh, schwieriges Fach. Und da sind viele Männer.
0:17:33–0:17:36
Also da muss man sich ganz schön behaupten dann. Das heißt, für Mädchen
0:17:39–0:17:42
gibt es keine Vorbilder, andererseits wird denen regelrecht eingeredet,
0:17:42–0:17:45
dass es kein Fach ist, für das sich Mädchen klassischerweise interessieren.
Gesche
0:17:45–0:17:47
Nein, Gabi, das kannst du nicht. Du bist ein Mädchen.
Jörn
0:17:47–0:17:50
Genau, richtig. Und Mädchen sind dumm. Physik ist auch ganz schön gefährlich.
0:17:52–0:17:56
Du musst hier mit Oskar warten. Genau. Er hat sich ausgerissen.
0:17:56–0:17:58
Nein, Oscar! Verdammte Physik!
0:18:01–0:18:05
Ja, das habe ich gelernt. Es gab einen Vortrag, den habe ich verpasst.
0:18:05–0:18:10
Das war, der Titel war total gut: „die Kunst der produktiven Zeitverschwendung“.
0:18:10–0:18:11
Da ging es um KI-Nutzung.
0:18:13–0:18:16
War ich aber, habe ich nur das letzte Fünftel von mitbekommen.
0:18:16–0:18:18
Deswegen kann ich da nichts Qualifiziertes zu sagen.
0:18:18–0:18:21
Und das andere, da ging es um…
0:18:23–0:18:29
den Zusammenhang zwischen Wirtschaftsstärke einer Region und dem Wahlergebnis
0:18:29–0:18:32
der AfD im Prinzip. Also da kann man es drauf runterkochen.
Gesche
0:18:32–0:18:35
Wenn du „Wahlergebnis“ sagst, muss ich immer noch an Timmy denken.
Jörn
0:18:36–0:18:38
Das Ergebnis von Timmy ist jetzt Biodiesel.
Gesche
0:18:39–0:18:39
Traurig.
Jörn
0:18:41–0:18:47
Dass also Regionen, die von Strukturwandel betroffen sind, dazu neigen,
0:18:47–0:18:52
eher populistische Akteure zu wählen und in dem Fall halt komplett AfD.
0:18:52–0:18:57
Das betrifft Zum Teil den Osten Deutschlands, die klassischen neuen Bundesländer,
0:18:57–0:19:01
betrifft aber auch ebenso Gegenden rund um Tübingen, wo ganz viel Automobilindustrie
0:19:01–0:19:05
ist, wo ganz viel immer noch auf den Verbrenner gesetzt wird und die ganzen,
0:19:05–0:19:09
Autokonzerne und auch vor allem deren Zulieferbetriebe jetzt halt Leute entlassen,
0:19:09–0:19:12
weil sie merken, mit Verbrennern zieht man langsam keinen Hering mehr vom Teller.
Gesche
0:19:12–0:19:16
Das ist was krass gewesen, wenn es schon vor mehreren Jahren zum Beispiel einen
0:19:16–0:19:23
Politiker gegeben hätte, der gesagt hätte, Leute, ihr müsst bezahlbare Elektroautos herstellen.
Jörn
0:19:23–0:19:25
Genau, sonst wird das alles nicht mehr.
Gesche
0:19:25–0:19:27
Ja, schade, dass das niemand schon mal vorher gesagt hat.
Jörn
0:19:27–0:19:27
Ja.
Gesche
0:19:28–0:19:29
Dann hätte man es ja….
Jörn
0:19:29–0:19:30
Das hätte man es.
Gesche
0:19:30–0:19:32
Vielleicht abwendet. Sie hätten ja nur den Gedankenanstoß gebraucht.
Jörn
0:19:32–0:19:32
Ja.
Gesche
0:19:32–0:19:34
Aber es hat ja niemand gesagt.
Jörn
0:19:34–0:19:34
Leider nein.
Gesche
0:19:34–0:19:36
Ja. Schade.
Jörn
0:19:36–0:19:36
H(hustend) Habeck!
Gesche
0:19:37–0:19:37
Was?
Jörn
0:19:38–0:19:38
Was? Ich bin gesund.
0:19:41–0:19:43
Donnerstag ist was passiert.
Gesche
0:19:43–0:19:44
Donnerstag?
Jörn
0:19:44–0:19:45
Das war aufregend.
Gesche
0:19:45–0:19:47
Was, warte mal, jetzt letzten Donnerstag?
Jörn
0:19:47–0:19:47
Ja.
Gesche
0:19:49–0:19:53
Ich hatte Kinderchor. Das war anstrengend. Die sind komplett durchgedreht.
0:19:53–0:19:56
Einen Tag vor Zeugnisse und alles. Und das war anstrengend.
Jörn
0:19:57–0:19:59
Und hat das unseren Haushalt irgendwie betroffen?
Gesche
0:20:00–0:20:01
Unseren Haushalt?
Jörn
0:20:01–0:20:02
Eine Stunde vorher.
Gesche
0:20:04–0:20:04
Ach so.
Jörn
0:20:05–0:20:05
Ja.
Gesche
0:20:05–0:20:06
Ach, das meinst du?
Jörn
0:20:06–0:20:07
Ja.
Gesche
0:20:07–0:20:08
Wir haben ein neues Gastteenie.
Jörn
0:20:08–0:20:10
Ja, ein Herrn Gastteenie erstmals.
Gesche
0:20:10–0:20:14
Herr Gastteenie. Sollen wir ihn so ansprechen?
Jörn
0:20:15–0:20:16
Ja, wie kam das?
Gesche
0:20:19–0:20:25
Das kam so. Jörn hat gesagt: (mit verstellter Stimme) „nächstes Schuljahr will ich aber kein Gastteenie mehr.“
0:20:25–0:20:27
„Es ist mir alles so anstrengend. Ich brauche mal meine Ruhe.“
0:20:28–0:20:31
Und Geschi hat sich gedacht: „er hat ja nur gesagt, nächstes Schuljahr.“
0:20:32–0:20:37
„Er hat nicht gesagt, dass wir in den Ferien jemanden nehmen können.“
Jörn
0:20:38–0:20:39
Ja, so war es.
Gesche
0:20:39–0:20:40
So war es.
Jörn
0:20:41–0:20:45
Und jetzt haben wir also jemanden, der für fünf Wochen insgesamt.
Gesche
0:20:45–0:20:47
Aber eine Woche ist er ja auch wieder unterwegs.
Jörn
0:20:47–0:20:47
Ja.
Gesche
0:20:48–0:20:53
Ja, der braucht eine Ferienfamilie, weil er hat jetzt eine Familie,
0:20:53–0:20:57
hat nach den Ferien eine andere Familie und dann fehlt ihm noch eine für in den Ferien.
Jörn
0:20:57–0:21:00
Ja. Ein Austausch, drei Familien, warum denn nicht?
Gesche
0:21:00–0:21:00
Warum denn nicht?
Jörn
0:21:00–0:21:01
Ja.
Gesche
0:21:01–0:21:02
Und jetzt wohnt er bei uns.
Jörn
0:21:03–0:21:04
Genau. Der Herr Gastteenie.
Gesche
0:21:04–0:21:05
Und ganz nett.
Jörn
0:21:05–0:21:06
Ja.
0:21:07–0:21:09
Heute waren wir unterwegs.
Gesche
0:21:09–0:21:10
Bei meinem Papa im Garten.
Jörn
0:21:10–0:21:13
Im Familienbusiness, es gab Arbeitseinsatz.
Gesche
0:21:13–0:21:16
Mein Papa hat sich einen Garten gekauft, weil er sonst Langeweile hat.
0:21:18–0:21:22
Und hat sich dann so ein Solarpanel, nee, wie heißt das?
Jörn
0:21:22–0:21:22
Ja doch.
Gesche
0:21:23–0:21:26
Hat er sich gekauft, aber hat er nicht alleine aufs Dach gekriegt. Komisch.
Jörn
0:21:26–0:21:31
Weil das halt auch 30 Kilo wiegt und irgendwie, also das ist auch nichts,
0:21:31–0:21:33
was man klassischerweise alleine bewegen würde.
0:21:33–0:21:36
Er hat das auch sicherheitshalber schon auf dieses Ständerwerk montiert,
0:21:37–0:21:40
damit er das nicht auf dem Dach machen muss, fand ich dann doch erst unpraktisch
0:21:40–0:21:43
und dann schlau, weil man es so auch besser anfassen konnte.
0:21:44–0:21:48
Naja, und dann standen wir also mit zwei Mann oben und haben gewartet und er
0:21:48–0:21:52
und sein Bruder haben das dann von unten hochgeschoben, bis wir es greifen konnten.
0:21:53–0:21:57
Das war das kleinste Problem tatsächlich. Hätte ich unten stehend,
0:21:57–0:21:59
habe ich gedacht, das wird komplizierter.
0:21:59–0:22:02
Aber was schwierig ist, diese Dinger brauchen halt als Ballast,
0:22:02–0:22:05
damit der Wind das nicht wegfegt, diese Gehwegplatten.
0:22:06–0:22:10
Und die Arschgeigen sind ja richtig kacke. Also unhandlich und schwer gleichzeitig.
0:22:11–0:22:14
Da haben wir ganz schön rumgeochst, bis wir die oben hatten. Waren ja zum Glück auch nur zwei.
0:22:15–0:22:19
Aber das war anstrengender. Weil ja auch immer so diese Unsicherheit ist,
0:22:19–0:22:23
jetzt steht man da auf so einem Blechdach, wo man schon sieht,
0:22:23–0:22:26
aha, einen Schritt weiter nach rechts und dann ist da schon der Dachüberstand.
0:22:26–0:22:27
Das sieht nicht so stabil aus.
0:22:28–0:22:30
Das ganze Haus ist ja auch schon ein bisschen älter.
Gesche
0:22:30–0:22:33
Also das ist eine bessere Gartenhütte halt.
Jörn
0:22:33–0:22:38
Ja, genau. Und das war so ein bisschen knifflig, popiffelig.
0:22:40–0:22:43
Aber hat ja funktioniert. So, und jetzt muss er dann noch seinen Anschluss machen.
0:22:43–0:22:47
Den Akku hat er schon, inklusive Wechselrichter. Da muss er einfach nur das
0:22:47–0:22:49
Kabel verlegen. Hat einfach noch kein Loch gebohrt.
0:22:50–0:22:54
Und dann ist das jetzt dann auch, was sagt er, das ist ein 400 Watt-Panel,
0:22:54–0:22:58
den ganzen Tag verschattet. Aber wenn da nur 100 Watt rauskommen,
0:22:58–0:23:00
dann reicht das ja eigentlich ungefähr so.
Gesche
0:23:00–0:23:02
Ja, oder müssen da noch ein paar Bäume weichen.
Jörn
0:23:02–0:23:05
Ja, naja, das muss er dann sehen. Mal gucken. Genau.
0:23:06–0:23:11
Neu in eurer Podcast-App ist übrigens eine Folge, eine Sonderfolge vom Camping-Caravan-Podcast.
0:23:12–0:23:17
Denn während wir Wasser geschippt haben, standen Marco und Tanja in Damp auf dem Campingplatz.
Gesche
0:23:17–0:23:20
Ja, da ist noch ein bisschen mehr passiert als bei uns.
Jörn
0:23:20–0:23:24
Ja, und da muss wohl eine Windhose durchgezogen sein oder sowas.
0:23:25–0:23:29
Also erstmal ist den beiden nur das Vorzelt abgerissen und es ist sonst nichts passiert.
0:23:30–0:23:35
Aber auf dem Platz war halt komplettes Chaos, bis hin dazu, dass Wohnwagen auf
0:23:35–0:23:37
dem Dach lagen oder auf der Seite.
0:23:37–0:23:43
Und so So wie Marco das erzählte, nachher müssen sich die Wohnwagen wohl aufgestellt
0:23:43–0:23:46
haben, aufs Heck, und dann auf die Seite gekippt sein.
0:23:47–0:23:50
Und in mindestens einem war wohl auch noch jemand drin zu der Zeit.
Gesche
0:23:50–0:23:53
Aber ist niemand verletzt, oder? Oder zumindest nicht schwer?
Jörn
0:23:53–0:23:55
Es sind zwei Leute, mussten ins Krankenhaus.
Gesche
0:23:55–0:23:56
Ach doch, tatsächlich.
Jörn
0:23:56–0:24:00
Und die Schwierigkeit war ja, dass auch auf der Zufahrtsstraße ein paar Bäume
0:24:00–0:24:05
umgefallen sind. Das heißt, da waren also die Retter ungefähr zwei Stunden auf dem Weg.
0:24:05–0:24:09
Aber es waren halt zufällig gerade auf dem Campingplatz Notärzte,
0:24:09–0:24:13
Sanitäter und Krankenschwestern, die dann erstmal, also die waren da im Urlaub,
0:24:13–0:24:16
wohl auch unabhängig voneinander, wie ich es verstanden habe und die konnten
0:24:16–0:24:18
erstmal die Leute versorgen.
0:24:19–0:24:23
Und Marco und Tanja erzählen eben in dieser Sonderfolge, wie es ihnen ergangen ist.
0:24:23–0:24:28
Die sind auch noch hörbar aufgewühlt gewesen. Also die sind später als geplant
0:24:28–0:24:31
vom Platz runtergekommen. Und als sie dann zu Hause waren, haben sie sich mal
0:24:31–0:24:34
hingesetzt und haben mal das erlebt zusammengefasst.
0:24:35–0:24:38
Ja, also sie hatten ein großes Glück auf jeden Fall, dass ihnen selber nichts
0:24:38–0:24:42
passiert ist. Ein bisschen Sachschaden, aber halt nichts Ernstes.
0:24:43–0:24:46
Und deren Nachbarn, Marco hat ja auch Fotos geschickt. Bei dem ist ja ein Baum
0:24:47–0:24:50
so glücklich gefallen, dass er deren Auto gerade nicht getroffen hat oder deren Wohnwagen.
Gesche
0:24:50–0:24:52
Das war echt knapp, glaube ich.
Jörn
0:24:52–0:24:57
Ja, also das hätte bei vielen deutlich doller ins Auge gehen können.
0:24:59–0:25:01
Genau. Und Pottjournal habe ich jetzt auch schon produziert.
0:25:02–0:25:05
Bisschen verspätet einfach dadurch, dass mein Studio gerade nicht nutzbar ist.
0:25:05–0:25:10
Das kam erst am 2. statt am 1. und ist auch nicht so umfangreich,
0:25:10–0:25:14
wie ich das gerne gehabt hätte. Aber diese ganze Kellersituation kostet halt
0:25:14–0:25:16
gerade echt Löffel und Nerven und alles.
Gesche
0:25:16–0:25:20
Jörn muss jetzt in einem unserer Gästezimmer arbeiten, was halt nervig ist,
0:25:20–0:25:23
weil das ist auf der gleichen Höhe im Haus, wo ich auch bin.
0:25:24–0:25:26
Und das ist anstrengend.
Jörn
0:25:26–0:25:29
Ja, Gesche geht nicht so gerne Treppen. Und wenn ich dann im Keller sitze. (Gesche lacht laut)
0:25:29–0:25:31
Dann bin ich einigermaßen in Sicherheit.
Gesche
0:25:36–0:25:38
Gesche geht nicht so gerne Treppen.
Jörn
0:25:38–0:25:39
Naja?
Gesche
0:25:40–0:25:46
Nein, ich weiß gar nicht, was dazu sagen soll. Frech. Frech, Jörn.
0:25:46–0:25:51
Es ist einfach, am Kellerzimmer komme ich halt nicht eh vorbei.
0:25:51–0:25:54
Hier komme ich halt vorbei. Und sage Hallo.
0:25:55–0:25:59
Tut mir leid, dass ich dich so sehr liebe, dass ich dir mal Hallo sagen will, wenn ich dich sehe.
0:26:01–0:26:02
Soll ich dich mehr ignorieren?
Jörn
0:26:03–0:26:03
Ach Quatsch, mein Schatz.
Gesche
0:26:03–0:26:06
Du könntest ja die Tür auch zumachen von dem Zimmer.
Jörn
0:26:06–0:26:12
Das ändert überhaupt nichts. Neulich hatte ich die Tür zu. Du bist reingekommen.
Gesche
0:26:12–0:26:13
Ja, weil ich traurig war, ich dich nicht gesehen habe.
Jörn
0:26:15–0:26:15
Und?
Gesche
0:26:16–0:26:17
Aber ich liebe dich halt.
Jörn
0:26:17–0:26:17
Ja.
Gesche
0:26:18–0:26:18
Ist das zu schön?
Jörn
0:26:18–0:26:20
Das ist auch gut. Das ist schon richtig so.
Gesche
0:26:20–0:26:21
(singt) Kann denn Liebe Sünde sein?
Jörn
0:26:22–0:26:23
Würde ich auch machen. Wenn ich du wäre.
Gesche
0:26:23–0:26:30
(singt weiter) Wenn man sich küsst, wenn man mal den Jörn besucht im Büro.
Jörn
0:26:32–0:26:35
Das Gute ist, also einerseits sind wir jetzt am Ende mit dem,
0:26:35–0:26:38
was wir erzählen wollten und für euch das Gute ist, es gibt noch einen Bonus-Track,
0:26:38–0:26:41
nämlich alles das, was ich vor einer Woche schon aufgenommen hatte.
Gesche
0:26:41–0:26:43
Geil. Was hast du da erzählt?
Jörn
0:26:43–0:26:46
Da habe ich von der Kieler Woche und den Streamern erzählt.
Gesche
0:26:46–0:26:47
Wow.
Jörn
0:26:47–0:26:52
Ja. Aufregend. Und dass ich da noch hier Dein Fahrdienst.
0:26:52–0:26:55
Während der KiWo hast du mich ja zum Termin gefahren.
Gesche
0:26:55–0:26:56
Stimmt.
Jörn
0:26:56–0:26:57
Dieses alles.
Gesche
0:26:57–0:27:01
Das alles gibt es gleich nach einer kurzen Werbeunterbrechung.
Jörn
0:27:01–0:27:01
Nein.
Gesche
0:27:01–0:27:02
Ding, ding, ding, ding.
Jörn
0:27:03–0:27:05
Das kommt jetzt einfach.
Gesche
0:27:05–0:27:11
Ihr Keller steht unter Wasser? Über all ist Wasser? Rufen sie jetzt an. Trockendock.
0:27:15–0:27:19
Ding, ding, ding, ding.
Jörn
0:27:19–0:27:22
Ja, das war jetzt wirklich Werbung, aber wir kriegen da kein Geld für.
Gesche
0:27:22–0:27:23
Sollten wir.
Jörn
0:27:23–0:27:29
Wäre gut, ja. Naja, also ich sage es gleich am Ende der Aufnahme von vergangener
0:27:29–0:27:31
Woche, aber ich sage es auch jetzt nochmal.
0:27:32–0:27:35
Wir sind der Meinung, dass Katharina Reiche als Bundeswirtschaftsministerin zurücktreten sollte.
Gesche
0:27:35–0:27:35
Wir?
Jörn
0:27:36–0:27:36
Ja oder nicht?
Gesche
0:27:36–0:27:39
Wird ich hier jetzt mit reingezogen in deine politischen Äußerungen?
Jörn
0:27:39–0:27:41
Ja, findest du die denn nicht auch doof?
Gesche
0:27:43–0:27:47
Können wir uns auf so einen Minimalkonsens einigen, die AfD stinkt und sollte verboten werden?
Jörn
0:27:47–0:27:48
Geht auch.
Gesche
0:27:48–0:27:52
Und danke an alle, die in Erfurt demonstriert haben. Ihr seid die wahren Helden
0:27:52–0:27:54
dieses Wochenendes. Und Heldinnen auch.
Jörn
0:27:55–0:27:57
Und alles dazwischen. Tschüss.
Gesche
0:27:57–0:28:03
Und außerhalb. Sagt Böhmermann jetzt immer. Alles dazwischen und außerhalb. Auch außerhalb, ja.
Jörn
0:28:03–0:28:04
Ciao.
0:28:08–0:28:14
Moin und herzlich willkommen zu Jörn Schaars feinem Podcast Episode 551.
0:28:14–0:28:17
Ich bin Jörn Schaar und ihr seid es nicht.
0:28:18–0:28:21
Ich habe es vergangenes Wochenende angekündigt: Sonntag habe ich gearbeitet
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und habe eine Reportage gemacht über die Streamer, die auf der Kieler Woche
0:28:28–0:28:31
am Bootshafen da ihre Splash Games veranstaltet haben.
0:28:32–0:28:37
und es sind so die Kim Kardashian’s der Neuzeit, die da unterwegs waren.
0:28:38–0:28:39
Berühmt fürs Berühmtsein.
0:28:41–0:28:46
Schradin kennt man immerhin von 9 Live noch. Naja gut, also was die gemacht
0:28:46–0:28:52
haben war, ab mittags sind sie zu dritt, begleitet von Security und Kameras,
0:28:53–0:28:59
an der Hörn entlang gelaufen, also in diesem Hafenbecken in der Nähe des Hauptbahnhofs,
0:28:59–0:29:04
wo ein Vergnügungspark aufgebaut ist zur Kieler Woche und sind da
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halt einfach drei Stunden rumgelatscht,
0:29:08–0:29:13
streamen das live, spielen da Dosenwerfen oder beziehungsweise eine Mischung
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aus Dosenwerfen und Torwand schießen.
0:29:15–0:29:18
Sie haben Dartpfeile auf Ballons geschmissen und ein Karussell gefahren.
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Und das gucken sich halt fast 70.000 Leute an.
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Und es passiert eigentlich nichts. die machen nichts anderes,
0:29:27–0:29:31
als jeder andere Mensch auf der Kieler Woche an der Stelle auch tut.
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Und dann kamen dazu dann auch noch die Splash Games, da komme ich dann gleich
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noch zu. Das alles hat ungefähr acht Stunden gedauert.
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Verlinke ich in den Shownotes, wer sich das Desaster angucken möchte, nur zu.
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Spannend fand ich an diesem ganzen Gedöns eigentlich den gelegentlichen Blick
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hinter die Kulissen, der da so durch Zufall auftauchte, also wie viele Kameraleute da rumlaufen.
0:30:02–0:30:06
Da gibt es eine Bildregie zwischen mobilen Kameras, einer Drohne,
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einer festen Kamera mit einer sehr langen Brennweite, wurde hin und her geschaltet.
0:30:10–0:30:15
Ich habe tatsächlich, als ich angekommen bin, zufällig ein Team getroffen,
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das auf die Ankunft der drei Streamer gewartet hat, um die dann da zu begleiten.
0:30:21–0:30:24
Und habe die halt nach einem Zeitplan gefragt und habe noch kurz überlegt,
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ob ich da vielleicht mitgehen sollte. Aber das war dann, glaube ich,
0:30:26–0:30:29
eine ganz gute Entscheidung, dass ich das nicht gemacht habe.
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Das hätte mir auch nichts gebracht, aber halt einfach den Stream,
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der Heinis aufgezeichnet und da ein bisschen was rausgenommen für meinen Beitrag.
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Und auch Teil dieses Blicks hinter die Kulissen eben dieser Securities.
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Also die haben sich halt von mehreren Securities abschirmen lassen vor ihren
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Fans, damit sie halt da entspannt durchlaufen können.
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Und das waren alles so Schränke mit so ganz ernstem Gesicht und die haben ganz
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genau geguckt, dass da keiner auch irgendwie durchflutscht.
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Und da mussten sie natürlich so mit ausgebreiteten Armen neben denen herlaufen
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und gleichzeitig auch genau gucken, konnten sich jetzt dann aber auch offensichtlich
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nicht an den Händen halten, wegen No Homo oder so.
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Das heißt, sie haben dann so Handrücken an Handrücken sich berührt,
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damit sie eben mitkriegen, ob doch einer versucht durchzuflutschen.
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Naja, muss man gesehen haben, ist aber wirklich kein Aufruf dazu,
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sich den Quatsch anzugucken.
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Am Bootshafen war es ehrlicherweise ziemlich langweilig. Also ich glaube,
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dass diese Spiele, die sie sich da ausgedacht haben, auf Papier besser aussahen,
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als sie dann tatsächlich waren, weil es offensichtlich auch niemand mal ausprobiert hat.
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So ein bisschen wie diese legendäre Harald-Schmidt-Show, wo sie auf so einem
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Rheindampfer sind und sich lauter lustige Sachen ausgedacht haben,
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worauf die und ihre Redaktion halt Bock hatten.
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Und wo Harald Schmidt dann selber sagte: „ja, das trägt irgendwie nicht.“ So in etwa das.
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Die drei Hauptpersonen hatten den Plan,
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eines der Spiele als erste zu machen, zu dritt gegeneinander und danach dann
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in Teams mit mehreren anderen Streamern, die dann auch dahin gekommen sind,
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gegeneinander anzutreten.
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Jetzt war das erste Spiel aber offensichtlich so körperlich fordernd, dass es nicht ging.
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Also an einem Bootshafen ist halt sowieso so ein Wasser-Fun-Park aufgebaut und
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den haben sie halt mehr oder weniger für sich gepachtet.
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Also sind da auch Werbepartner, also sie haben das schon alles bezahlt sozusagen.
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Und dann mussten sie also erstmal auf so ein 10 Meter hohes Gerüst mit einer
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Wasserrutsche, da dann auf dem Bodyboard runter und dann auf dem Wasser so weit
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sliden, wie es irgendwie ging.
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Und das war dann der individuelle Startpunkt. Von da aus sollten Sie dann auf
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Stand-Up-Paddleboards klettern, mit den Dingern zu einem Hindernis auf dem Wasser paddeln.
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Da einmal hochklettern, auf der anderen Seite wieder runterrutschen,
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ungefähr 15, 20 Meter schwimmen zu einem aufblasbaren Steg, der ziemlich wibbelig, wobbelig war.
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Da sollten Sie dann 50 Meter drüber sprinten und nochmal irgendwie fünf bis
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zehn Meter schwimmen und wer als Erster an der Leiter ankommt,
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der bekommt drei Punkte für dieses Spiel.
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Und ich will mich wirklich nicht lustig machen über diese Typen.
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Der Einzige, der das wirklich geschafft hat, war Schradi, der der
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Älteste von den dreien ist.
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Also der kam halt ins Ziel und war dann so im Arsch, dass er erstmal zwei Minuten
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atmen musste, bevor er die Frage des Moderators beantworten konnte,
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wie es denn war, wie es ihm jetzt geht.
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Er war nur am Keuchen, nur am Pumpen. Die anderen beiden kamen überhaupt gar nicht mehr weiter.
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Montana Black saß dann oben auf diesem Hindernis und hat, weiß ich nicht,
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ob er jetzt nach Zarbex geguckt hat oder selber eine Pause brauchte,
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konnte ich nicht einschätzen.
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Zarbex jedenfalls wurde irgendwann mit dem Satz zitiert, er sei fett und käme
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nicht aus dem Wasser raus und deswegen würde er das Hindernis nicht machen.
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und der Moderator solle die Schnauze halten, was das anginge.
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Naja, dann lief es also so, dass die dann irgendwie einen anderen Weg genommen
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haben zurück und die mussten sich dann alle scheinbar ins Sauerstoffzelt zurückziehen.
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Also die waren dann jetzt nicht so greifbar für die anderen Spiele und gleichzeitig
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haben sich auch einige der eingeladenen Streamer verweigert.
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Die haben dann also nicht mitgespielt.
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Und der Typ, der das Ganze moderiert hat, Trymacs, der wusste nicht so richtig
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damit umzugehen und hat offensichtlich auch noch nie so eine richtig so Event-Moderation gemacht.
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Also da sind dann doch auch in der Moderation einige Längen entstanden und ich
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sah halt den Kollegen, der da dafür bezahlt wird, auf diesem Areal an allen
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anderen Tagen die Live-Moderation zu machen,
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der hat sehr die Hände gewrungen und sich auf die Nägel gebissen.
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Ich fand es ehrlicherweise ziemlich langweilig.
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Aber die Leute mochten es. Also ich habe mit mehreren ja für meinen Beitrag
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auch gesprochen und denen hat es halt schon gereicht, dass ihre Stars mal an denen vorbeilaufen.
0:35:16–0:35:19
Also einige von den Kindern, die wollten unbedingt dann Fotos machen und Autogramme
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haben, wollten einfach nur ein Selfie haben.
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Und es waren aber auch zwei Typen, ich würde die auf Mitte 20 schätzen.
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Die einfach danach gesagt haben,
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wir haben alles erreicht. Wir wollten die sehen, das hat funktioniert.
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Und damit ist der Tag eigentlich perfekt gelaufen. Besser wird es heute nicht mehr.
0:35:36–0:35:41
Und auch was die vorher gesagt haben im Interview, mir ist überhaupt nicht klar,
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ob den Streamern, diesen drei Typen, ob denen das in dem Ausmaß bewusst ist,
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was die für eine super krasse parasoziale Beziehung zu ihrem Publikum haben,
0:35:51–0:35:56
beziehungsweise andersrum, was denen das zum Teil bedeutet, was die da veranstalten.
0:35:57–0:36:01
Ja, also auch meinen Beitrag zum Thema verlinke ich in den Shownotes zusammen
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mit dem Video von diesen drei Vögeln.
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Dann hatte ich ja auch gesagt, dass ich am Montag einen Termin hatte,
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der mich unter anderem nach Kiel ins Regierungsviertel führen würde,
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im Haus der kommunalen Verwaltung. Das war wirklich eine logistische Herausforderung mit der Kieler Woche.
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Ohne den Fahrdienst der Herzdame hätte es vielleicht geklappt,
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aber eben auch nur vielleicht.
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Wir waren pünktlich, das war alles fein, aber halt einfach zu wissen,
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ich muss da jetzt nicht auch noch einen Parkplatz suchen, hat mir so viel Ruhe gegeben in dem Moment.
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Das war einfach gut. Das hätte mich sehr nervös gemacht, wenn ich das nicht
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im Hinterkopf gehabt hätte.
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Also das war echt super, dass sie mich da fahren konnte. Und so ist auch dieser
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Termin ganz gut gelaufen. Das hat dann auch, der Beitrag war auch okay.
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Der kam dann am Donnerstag, passend zur thematisch passenden Ministerpräsidentenkonferenz
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mit der Bundesregierung.
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Und abends waren wir dann ja schon wieder in Kiel gemeinsam beim Sommerempfang,
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des Ministerpräsidenten.
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Da gibt es gar nicht so wahnsinnig viel zu erzählen. Das ist halt einfach eine
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Abendveranstaltung in Abendgarderoge in einem Restaurant an der Kieler Förde.
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Gab lecker essen, gab so ein Duo, so ein Gitarrist, Sänger und noch eine Sängerin
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dazu. Ich weiß nicht, ob die vielleicht auch ein Instrument gespielt hat, habe ich nicht gesehen.
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und die klangen einfach total super miteinander und die haben so schöne,
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jazzige Versionen gesungen von verschiedenen bekannten Songs und das klang einfach
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total angenehm, war natürlich total undankbar,
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weil dann halt sich niemand um die kümmert. Die sind halt da und sorgen für Untermalung.
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War ihnen auch vorher klar, aber es gab halt keinen Applaus oder dergleichen.
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Dienstag sind wir ebenfalls wieder reingefahren nach Kiel, auch tatsächlich getrennt, weil…
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Ja, was heißt getrennt? Nee, wir sind zusammen gefahren und wir waren aber ein
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bisschen spät dran. Die Herzdame wollte dann noch den Hund zu ihren Eltern bringen
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und ich sagte, aber wir sind ja verabredet um sieben, ich will da schon mal los.
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Und dann haben wir uns da aufgeteilt und sind getrennt zur jungen Bühne gegangen,
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haben uns da mit Christoph getroffen vom ESC-Schnack und den Poetry Slam an
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der jungen Bühne gehört.
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Das gehört tatsächlich zu den Sachen, die wir auch jetzt mit so viel Abstand
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zur Kieler Woche, physischem Abstand zur Kieler Woche versuchen,
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dass wir das immer hinkriegen jedes Jahr, weil das immer ein Highlight ist.
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Björn Högsdal schafft da immer ein sehr, sehr gutes Line-Up,
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sehr hochkarätiges Line-Up und hatte da unter anderem eine Literaturpreisträgerin.
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Loreley weiß ich nicht, und den amtierenden Slammeister Schleswig-Holsteins,
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dessen Namen ich überhaupt nicht mehr weiß.
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Und sie hatte so einen sehr wortspiellastigen Text mit irgendeinem König.
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Ach ja, genau, das war Oedipus rückwärts, König Supidö von Irgendwö,
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der immer das letzte Wort haben wollte und darüber dann verstorben ist.
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Und sein Text war, da ging es darum, dass ein Typ,
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der die Sprache der Vögel entschlüsselt hat und sich so erfreut und dann kommt
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er nach Schleswig-Holstein und da sind Möwen und das sind so Gangster-Rapper.
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wir haben sehr gelacht, es war wirklich sehr, sehr toll.
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Freitag habe ich mir meine Bürozeit temperaturbedingt in den Nachmittag gelegt.
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Freitags bin ich eigentlich immer in meinem Büro im Kieler Funkhaus,
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weil es ein paar Sachen gibt, die ich nur da machen kann.
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Habe da dann noch ein bisschen gearbeitet und bin sehr, sehr gemütlich über
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die Kiellinie gebummelt.
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Habe noch tatsächlich auch eine Stelle gefunden, wo man gut essen kann und für
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sein Geld auch ordentlich was bekommt. Das ist längst nicht überall gegeben.
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Also eine Portion, von der man auch wirklich satt wird, wo ich den Preis wirklich
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sehr, sehr angemessen fand.
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Und dann habe ich mich wieder mit Christoph getroffen und wir haben an der Fördebühne
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die Konzerte von Fun Factory und von Culture Beats gesehen.
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Aus dem Programm von 90s 90s. Das war großer Spaß.
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Schön so Memory Lane mäßig, weil die natürlich nicht nur ihre eigenen Sachen
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gemacht haben, sondern auch so Remix-Versionen von Kram. Und da war ganz gut Party, das mochte ich.
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Wir haben auch diese Woche Zeit gehabt, auf Netflix was zu gucken,
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nämlich den Film „Ladies First“ mit Sasha Baron Cohen.
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Der spielt darin einen fiesen Playboy, der nicht typischer Alpha-Mann, aber halt so ein Typ, der
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sehr wohlhabend ist, einen sehr einflussreichen Job hat und dann irgendwelche
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Frauen verführt und die dann, ja,
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also für One-Night-Stands ausnutzt.
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Und der haut sich irgendwie einen Kopf an, und wird dann wach in einer Welt,
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wo die Rollen vertauscht sind,
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wo sich Frauen so verhalten, wie er sich normalerweise verhält und die Männer
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eben andersrum, quasi spiegelverkehrt, sich so verhalten, wie sich sonst Frauen verhalten.
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Ich hatte im ersten Moment so ein bisschen die Sorge, dass das ein bisschen
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klamaukig sein kann, weil er haut sich natürlich den Kopf an einem Schild an
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der U-Bahn-Station King’s Cross.
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Da steht dann auf einmal „Queen’s Cross“, sieht dann einen Fernsehbericht vom
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Auftritt der Päpstin, während er Essen von Burger Queen in sich reinstopft.
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Und ich dachte so, was kann das schon werden? So aus dem Trailer heraus.
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Wir haben es aber doch angeguckt, weil wir was Leichtes sehen wollten.
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Und das war wirklich ein sehr, sehr scharfsinniger Blick darauf,
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wie ungerecht die Welt tatsächlich ist.
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Also das Männerequivalent zum BH zum Beispiel fand ich ausgesprochen gelungen.
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Also dieser Film macht wirklich Spaß und ist eben nicht annähernd so plump,
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wie man im ersten Moment denken würde.
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Ja und gestern am Samstag war ich auf einer Art Betriebsausflug, aber so alleine.
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Haialarm-Benni und ich waren eingeladen zum zehnjährigen Jubiläum des Hacklabors in Schwerin.
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Das ging nun aus logistischen Gründen nicht, dass wir beide hinfahren konnten.
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Und so bin ich dann alleine hingefahren. Ja, auf der Anreise noch einen kurzen
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Boxenstopp eingelegt bei Gül Döner in Bad Segeberg, weil nämlich die Veranstaltung
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natürlich, wie sich das für ein Hackspace gehört, um 13.37 Uhr anfangen sollte.
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Also bin ich hier um 11.00 Uhr los und hatte schon überlegt,
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naja, dann wirst du ja wohl Hunger bekommen unterwegs, musst ja was essen.
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Das heißt, ich bin ein bisschen früher losgefahren, um dann Zeit zu haben,
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noch einen Döner zu holen und ich wusste nur noch, dass ich schon mal in Bad
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Segeberg bei Gül Döner war.
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Bin mir auch relativ sicher, dass ich hier davon erzählt habe,
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denn dort bin ich das erste Mal geonkelt worden.
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Als ich das erste Mal da war, das erinnere ich noch, saß ich an meinem Tisch,
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hatte die Bestellung aufgegeben und dann rief jemand durch den Laden,
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„hey Onkel, was soll drauf“ oder irgend sowas und der guckte mich an und ich war
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total irritiert, dass ich nicht
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„Chef“ oder „mein Bester“ oder weiß der Geier was bin, sondern „Onkel“.
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Naja, ich war da also wie gesagt schon mal, habe aber meine eigene Bewertung
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dieses Ladens nicht nochmal wiedergefunden.
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Und jetzt kann ich im Nachhinein sagen, ich muss minder begeistert gewesen sein.
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Es handelt sich da um einen Laden, der Drehspieß Döner Art verkauft und auch hier
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wieder der Döner sehr ausladend belegt und das Brot wieder ein bisschen zu lange geröstet.
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Und wenn der Döner so kommt, dann nehme ich gerne so ein Stück Fleisch raus
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und probiere das mal einzeln und die schneiden das dann auch noch sehr, sehr dünn ab.
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Das heißt, es fühlte sich im Mund so ein bisschen an wie Pappe,
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Aber mit den anderen Zutaten zusammen ging es dann. Aber wie gesagt,
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das Brot ist so ein bisschen ausladend belegt gewesen und auch noch zerbrochen.
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Immerhin, wenn die den Döner bringen, dann bringen sie gleich auch eine Gabel
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mit der Bestellung an den Tisch. Das heißt, da konnte ich dann schon mal so
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ein bisschen was rausgabeln.
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Und ich freue mich ja auch immer, wenn es die Möglichkeit gibt,
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noch ein bisschen Dönergewürz, das Pul Biber nachzustreuen. Jetzt haben sie halt
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so einen Glasbecher mit einem relativ großen Loch, also zwei Cent Stück groß.
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und da kam dann noch ein bisschen mehr Schärfe raus, als beabsichtigt war,
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aber es blieb insgesamt durchaus erträglich. Also da muss man vorsichtig sein,
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wenn man denn mal hinfahren möchte.
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Die Fahrt nach Schwerin selber war komplett ereignislos. Ich habe sehr viel
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Podcast gehört, bin hervorragend durchgekommen, war auch ziemlich pünktlich da.
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Vor Ort lauter gute Leute, also wirklich sehr angenehme Menschen,
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so wie ich das in Hackspaces auch kenne, in den wenigen, in denen ich bisher war.
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Die Haialarm-Hörerin, die uns eingeladen hatte, stellte sich raus als auch
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Jörn Schaars feiner Podcast-Ultra. Also auch in dem Zusammenhang nochmal viele Grüße.
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Es hat mich also wirklich wahnsinnig gefreut, die zu treffen.
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und sie hat sich auch gefreut und das war einfach alles sehr,
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sehr puschelig und schön.
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Und wir haben uns ein wenig unterhalten, dann gab es natürlich da auch für sie
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ein bisschen Vereinsaktivität.
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Wir hatten da ein bisschen was vorbereitet mit Siebdruck. Jetzt habe ich tatsächlich
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ein siebgedrucktes Shirt mit dem Jubiläumslogo der Veranstaltung,
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das auch von einem Vereinsmitglied da erstellt worden war.
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Ja, und ich habe es tatsächlich auch selber bedruckt unter Anleitung.
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Das war alles sehr, sehr aufregend. Das muss ich jetzt auch bügeln und die Farbe zu fixieren.
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Habe gelernt, da nimmt man am besten ein Stück Backpapier, macht die Dampffunktion
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vom Bügeleisen aus und dann bügelt man da einmal drüber auf niedrigster Stufe,
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damit sich das nicht mehr rauswäscht.
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Das werde ich jetzt dann noch machen müssen. Und ansonsten war ich halt einfach
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nur da und habe mich köstlich amüsiert und mit Leuten unterhalten.
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Mit einem von denen habe ich versucht herauszufinden, wie die App-Steuerung
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der Spülmaschine funktioniert und das fühlte sich sehr hackermäßig an.
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Und…
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Ja, also es war insgesamt ein ganz toller Nachmittag. Ich hatte natürlich nicht
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allzu viel Zeit, weil es eben doch eine Strecke ist, die man nach Schwerin fährt
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und da wollte ich jetzt nicht allzu spät nach Hause kommen.
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Die haben übrigens auch eine dieser Sandkisten, wo ein Sensor die Geländestruktur
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erfasst, die man da zusammenbaut in dieser Sandkiste und dann abhängig vom Höhenprofil Wiesen, Berge,
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Tümpel oder tiefe Seen da drauf projiziert.
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Das kenne ich schon, das habe ich auf meinem allerersten Kongress gesehen,
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beim 33C3 stand das da auch rum.
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Ich weiß gar nicht, ob es von denen war, ehrlich gesagt, oder ob das ein anderer war.
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Ja, die haben es jetzt aber noch ein bisschen erweitert und das finde ich total
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toll. Nicht nur verändert sich die Projektion, also wenn man da rumbuddelt und
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da irgendwas aufschichtet oder was wegbaggert, dann verändert sich ja das Gelände
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und damit eben auch die Geländefarbe.
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Und die haben nun aber abhängig vom Gelände entweder Schafe und Kaninchen oder Fische und Haie.
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Wobei man den Hai nicht als solchen erkennt, der ist einfach ein größerer Fisch,
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der so von einer Ecke des Tümpels zur anderen fährt und wenn er dann unterwegs
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einen anderen Fisch erwischt, dann zappelt er so ein bisschen und wird so rot.
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Und das war mir natürlich sehr sympathisch. Also ganz, ganz großartig.
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Es gab leckeren Kuchen, es gab auch noch Eis.
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Und die Rückfahrt war dann ähnlich entspannt wie der Hinweg, halt einfach nur lang.
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Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass Katharina Reicher als Bundeswirtschaftsministerin
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zurücktreten sollte. Bis sie das tut oder bis eine weitere Folge erscheint von
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Jörn Schaas feinem Podcast: Alles Gute.

 

Das Kleingedruckte:

Diese Jörn Schaars feiner Podcast-Episode wurde am 28.06.2026 aufgenommen und am 05.07.2026 veröffentlicht. Sie steht unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)-Lizenz. Zu hören sind: Jörn, Gesche (traumatisierte Flutbekämpferin) Podcastcover: Siegfried Fock, Tobias Migge Musik: Jason Shaw („Jenny’s Theme„, CC-BY-SA)

Ein Kommentar zu „JSFP551: Doppelter Lenz-Einsatz, doppelter Content und ein bisschen Kieler Woche“

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