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Moin und herzlich willkommen zu Jörn Schaars feine Podcast Episode 545.
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Ich bin Jörn Schaar und ihr seid es nicht. Die Folge heißt Unbill mit elektronischem
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Gerät und das nicht zu Unrecht, denn heute geht es fast auch schließlich darum.
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Wir sind immer noch in den Nachwehen des Gewitters, von dem ich neulich erzählte,
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das Focusrite Audio Interface ist definitiv kaputt.
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Und da hatte ich ja jetzt dann von Thomann, war ich ja so begeistert,
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dass die mir so unkompliziert das Originalnetzteil beschafft haben oder beschaffen konnten.
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Das hat auch alles funktioniert, nur naja, das Gerät halt nicht.
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Also es geht an, aber es verbindet sich ums Verrecken nicht mit dem Computer.
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Ist es jetzt halt so. Muss halt was Neues her.
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Leider wird es kein Versicherungsfall, weil ich keine Rechnung mehr dafür habe.
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Und auch der Thomann Kundenservice fand dazu nichts.
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Die haben sogar im Verzeichnis der Gesamtverkäufe für das ganze Gerät gesucht.
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Inzwischen habe ich dann in meinen internen Nachforschungen,
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ich habe einfach bei mir im Podcastarchiv gesucht nach Audio Interface und habe
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in Episode 148 dieses feinen Podcasts nachgehört,
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dass ich das bei dem Kieler Musikalienhändler InSound gekauft habe.
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Das heißt, theoretisch müsste ich eigentlich die Quittung noch haben.
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Das ganze Audio-Equipment, was ich mir kaufe, benutze ich ja auch dienstlich.
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Da müsste also eigentlich irgendwo eine Quittung sein.
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Auf den ersten Blick habe ich jetzt im Steuerordner von 2017 nichts gefunden.
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InSound kann mir da auch nicht helfen, weil das nicht über ein Kundenkonto lief,
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sondern weil ich damals einfach angerufen habe, gesagt habe,
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hier, ich brauche dieses Gerät und die gesagt haben, kein Problem,
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bestellen wir dir, wir melden uns.
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Und dann bin ich danach hingefahren, habe es mit Kreditkarte bezahlt.
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Also die finden es im Kassenverlauf, aber es ist halt nicht auf mich irgendwie identifizierbar.
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Das heißt, das bringt mir wohl nichts. (Harfensound)
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Und hier ist nochmal Jörn aus der Zukunft. Es hat mir keine Ruhe gelassen.
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Ich habe dann doch nochmal den Ordner nach diesem Kassenzettel durchsucht und
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tatsächlich sind in diesem Jahr relativ wenig andere Belege mit drin.
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Das ist halt das Übliche, was man so hat.
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Aber eben auch der Kassenzettel von InSound und was soll ich sagen,
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der ist inzwischen so verblichen, verdammtes Thermopapier, dass man wohl noch
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den Firmennamen erkennen kann.
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Mit sehr viel Liebe findet man da auch das Wort Focusrite, aber beim besten
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Willen nicht mehr den Preis oder sonstige Angaben.
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Das heißt, ich werde jetzt nachher, wenn ich hier durch bin,
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den trotzdem mal halt nicht als PDF einscannen, sondern als JPEG und dann mal
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gucken im Grafikprogramm, ob man da mit dem Kontrast noch irgendwas rausholen kann.
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Ich bin aber sehr, sehr pessimistisch, was das angeht.
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Mal sehen, ich werde vom Ergebnis dann in der kommenden Woche berichten.
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Nee, ich glaube nicht. Ich habe ja schon was Neues bestellt, das ist auch alles fein.
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Die Frage ist jetzt halt, bezahle ich dafür den vollen Preis oder bekomme ich
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dafür anteilig noch die Anschaffungskosten des Focusrite von damals zurückerstattet.
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Das wäre natürlich total schön. Ich rechne aber nicht mehr damit. (Harfensound)
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Die gute Nachricht ist, die Versicherung hat alles andere anstandslos bezahlt.
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Da gab es also überhaupt kein Problem.
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Inzwischen habe ich die Kameras auch installiert in den Hühnerställen.
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Ich hatte es schon mal gesagt: das ist physisch alles sehr, sehr anstrengend,
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weil die beiden Hühnerställe nicht dafür gemacht sind, dass jemand von meinem
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Format da drin rumkrabbelt.
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Und es ist halt im Fall des kleinen Stalls wirklich ein Rumkrabbeln.
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Man muss da auf allen Vieren durch die Stalltür und dann eben einmal ungefähr
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in die Mitte der Voliere, da hängt die Kamera an der Decke.
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Abgesehen davon war die Installation aber relativ problemlos.
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Das Gute an diesen neuen Kameras ist nun, dass da natürlich auch neue Netzteile
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mitgekommen sind und so konnte ich also die alten Kameras nochmal ausprobieren
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und habe festgestellt, dass eine der Kameras tatsächlich das Gewitter überlebt hat.
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Dummerweise verkauft Reolink diese Netzteile nicht einzeln und das scheint auch
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eine Spezialanfertigung zu sein.
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Zumindest habe ich es bisher nicht geschafft, einen Stecker in diesem Format irgendwo zu finden.
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Und es gab auch jemanden bei Mastodon, der sehr engagiert darin war, mir helfen zu wollen.
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Und also geschrieben hat, dass es so in den Maßen, die ich geschrieben habe, nun wohl nichts gibt.
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Jemand anders schrieb: „hier ist ein Link, das sieht danach aus,“
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„als würde das passen, probier das mal.“
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Das ist ein Netzteil, das hat jetzt irgendwie 10 Euro gekostet.
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Habe ich mal bestellt, das ist noch auf dem Weg, aber ich gehe eigentlich nicht
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davon aus, dass das passt.
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Gleichzeitig weigere ich mich jetzt aber, diese noch funktionierende Kamera
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zum Elektroschrott zu geben.
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Also ich verstehe ja nichts von E-Technik, aber grundsätzlich könnte ich mir
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vorstellen, dass man einfach auf beiden Seiten diese Zwischenstecker abschneidet.
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Also es ist so, dass von der Kamera gehen so etwa 20 Zentimeter Kabel ab,
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dann kommt so ein Zwischenstecker, so eine Buchse und vom Netzteil kommt dann
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eben wirklich nur der Stecker.
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Und wenn man das auf beiden Seiten abschneidet, die Kabel abisoliert,
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sauber miteinander verbindet, dann muss man eigentlich nur noch ein bisschen
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Schrumpfschlauch drüber machen und dann sollte es eigentlich gehen.
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Jetzt habe ich also dieses Netzteil bestellt, aber man hat ja dann nur genau
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einen Versuch, die richtigen Kabel miteinander zu verbinden.
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Das heißt, das traue ich mir noch nie so richtig zu. Und ich habe jetzt aber
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schon gesehen, es gibt in Süderbrarup, also sprich zwei Bahnstationen entfernt,
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gibt es ein Repair Café und da werde ich dann mal hinfahren und sagen,
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ich brauche hier Unterstützung und das ist meine Idee, lass uns das mal machen.
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Ansonsten hatten wir volles Haus nach Himmelfahrt. Wir haben,
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warte, ich muss überlegen,
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zwei, vier, wir haben fünf Übernachtungsgäste, die nicht alle gleichzeitig an
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unterschiedlichen Tagen, die auch nichts miteinander zu tun haben,
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mit dem Sinn, außer dass sie sich halt über uns kennen, die hier schlafen.
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Das heißt, hier sind jetzt wirklich alle Gästeunterbringungsmöglichkeiten ausgeschöpft.
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Es müsste jetzt halt noch jemand dazukommen, der eine eigene Luftmatratze mitbringt.
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Dann hätten wir noch zwei Zimmer, wo man jemanden unterbringen könnte.
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Und das war dann initial ein bisschen viel, weil das Gastteenie für ein paar Tage in Berlin war.
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Und hier war es wirklich für meine Begriffe angenehm beruhig.
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Für Begriffe der Herzdame wahnsinnig langweilig, fast tot. Und dann war es,
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ich glaube es war Freitagnachmittag, als dann alle ankamen oder später Abend
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eigentlich schon fast, ich lag schon im Bett, doch natürlich, es war später Abend,
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dann war hier nochmal Gelächter und Partystimmung auf dem Flur.
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In Eckernförde waren wir dieser Tage. Ich brauchte wirklich neue Schuhe.
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Die alten hatten ein Loch in der Sohle und die Herzdame wollte auch noch irgendwas.
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Keine Ahnung, wir haben uns dann irgendwann aufgeteilt und ich habe gesagt, du weißt was,
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ich gehe schon mal zum Schuhladen, wir treffen uns gleich. Laufe so 100 Meter
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und bin dann ganz unglücklich mit dem Gesicht voran in ein Fischbrötchen gestolpert
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und gehe also mit diesem Bratheringbrötchen durch die Fußgängerzone.
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Und da hörte ich neben mir nur so „Vorsicht, Vorsicht!“ und merkte irgendwie eine
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Berührung am Hinterkopf und in der gleichen Sekunde war tatsächlich eine Möwe,
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die muss also im Sturzflug angekommen sein,
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denn gewohnheitsmäßig halte ich so ein Fischbrötchen relativ nah am Körper,
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dass eben die Möwen nicht drankommen,
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aber die hatte eine besonders gute Technik und hat sich also den letzten
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Haps meines Fischbrötchens geschnappt, die dumme Sau.
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Ja, und das war jetzt das erste Mal, dass mir das selber passiert ist.
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Ich habe sonst immer Touristen den Tipp gegeben, wie sie sich da präventiv verhalten müssen.
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Und wenn man es eben weit weg vom Körper hält oder es zur Seite hält,
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dann macht man es den Viechern halt leicht.
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Aber es reicht eben nicht, das Fischbrötchen nah am Körper zu haben.
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Man muss es, glaube ich, auch so ein bisschen Richtung Bauchnabel halten,
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wenn man es transportiert und dann eben vorsichtig sein.
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Das war ein bisschen traurig. Wie gesagt, das war nur der letzte Happs.
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Aber die dumme Sau hat wirklich zielstrebig den Hering aus dem Brötchen rausgepickt,
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sodass ich nur noch so ein bisschen Brötchen mit Salat und Zwiebeln in der Hand hatte.
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Und, na gut, das habe ich dann direkt entsorgt, weil mit ein bisschen Möwenspucke
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wollte ich das Brötchen dann auch nicht mehr essen.
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Gestern am Samstag hatten wir einen Ausflugstag geplant und da schließen wir
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den Kreis zum Thema „Unbill mit elektronischem Gerät“, denn unser Auto ist so ein bisschen kaputt.
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Was heißt ein bisschen kaputt? Ich glaube, wir haben einen veritablen Lagerschaden.
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Das macht auf jeden Fall sehr unangenehme Geräusche, dass wir gesagt haben,
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wir fahren jetzt so wenig wie
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möglich mit dem Auto, haben auch schon einen Werkstatttermin vereinbart.
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Und bis dahin wollen wir das Auto eben halt nur für die ganz,
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ganz unvermeidlichen Sachen bewegen.
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Hatten uns aber schon länger vorgenommen, dass wir also am Samstag einen Ausflug
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machen auf die Hallig Hooge.
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Entsprechend habe ich dann gesagt, dann buchen wir halt das Carsharing-Auto.
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Es ist inzwischen nicht mehr bei uns im Dorf möglich, weil die Förderung dafür
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ausgelaufen ist und das hatte ich ja alles erzählt, für die Gemeinde ist es zu teuer,
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das selber zu betreiben und deswegen steht es halt nur noch an den Standorten,
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die der Anbieter selbst für wirtschaftlich hält. Der nächste ist in Eckernförde.
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Da habe ich nun das Auto versucht zu buchen. Das ging nicht,
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weil ich vorher schon aufgrund unserer neuen Policy, das Auto nicht bewegen zu wollen,
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für einen Abendtermin am Dienstag das Auto gebucht hatte und man kann offenbar
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nicht zwei Buchungen gleichzeitig haben.
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Das heißt, ich musste erstmal die eine Buchung stornieren, dann die Stornogebühren
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von 3 Euro dafür bezahlen.
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Dann konnte ich das Auto buchen und bin dann also gestern Morgen mit dem Zug
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um 8 Uhr nach Eckernförde gefahren.
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Habe das Auto übernommen, festgestellt, also was heißt „festgestellt“?
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Das wusste ich schon bei der Buchung, dass es nur 30% Akkuleistung hatte.
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Bin dann also erstmal für 50 Minuten an einen Schnelllader gefahren,
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um es auf 100% zu bringen. Und dann sind wir also losgefahren,
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hatten sowieso als ersten Stopp erstmal Husum uns überlegt.
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Das Schiff sollte um 14.35 Uhr ablegen und haben gesagt, dann haben wir noch
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ein bisschen Zeit und können da ganz gemütlich hinfahren, nehmen uns noch ein
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bisschen Pufferzeit in Husum, laufen da vielleicht noch ein bisschen rum.
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Nun war das Wetter nicht so ideal, als wir gesagt haben, wir fahren erstmal
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zur Famila und kaufen Proviant ein für den Tag, weil es eben sowohl auf dem
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Schiff als auch auf der Hallig selbst mutmaßlich schwierig werden würde,
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was Veganes für das Gastteenie zu finden.
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Haben wir da also ein bisschen eingekauft, beziehungsweise die beiden Damen.
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Ich dachte, wenn wir sowieso da stehen und haben ein bisschen Zeit,
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dann lade ich das Auto nochmal voll.
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Denn auf dem Famila-Parkplatz in Husum gibt es einen Schnelllader.
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Da habe ich also die 20 Prozent, die wir rausgefahren haben,
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wieder reingeladen. Einfach weil der Gedanke war, wir fahren nach Hooge und wenn
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das Schiff zurückkommt, sind wir um 19 Uhr am Hafen. Wir fahren anderthalb Stunden nach Hause.
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Also wenn man dann so rechnet, dass ich dann so 20, 25 Prozent Verfahren habe,
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dann wäre ich über der Grenze von 50 Prozent, mit der man das Auto abstellen
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muss, vom Vertrag her eigentlich, um keine Strafgebühr zu bezahlen.
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So der Gedanke. Dann kam also von unterwegs, vom Einkaufen, die Nachricht der
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Herzdame, wann genau das Schiff denn ablegt.
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Sie wollte nochmal über den Zeitplan nachdenken, weil die beiden dann auch schon
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Mittagessenhunger hatten, ob wir es noch schaffen, in der Stadt was zu essen,
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bevor wir weiterfahren.
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Ich habe dann geschrieben, 14.35 Uhr, habe aber dann zum Glück selbst nochmal
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geguckt, weil ich mir dann doch nicht mehr sicher war, ob ich mir die Zeit richtig
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gemerkt habe und wie sich herausstellt, hatte also seit unserer Abfahrt sich
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das Wetter offenbar so verschlechtert.
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Morgens konnte ich diese Zeit noch sehen oder den Fahrplan noch entsprechend
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aufrufen, um ein Ticket zu buchen, was wir zum Glück nicht gemacht haben,
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denn die Fahrt war abgesagt worden wegen schlechten Wetters, wegen Sturms.
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Das heißt also, alles richtig gemacht, dass wir gesagt haben,
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wir kaufen das Ticket da vor Ort, dann haben wir also kein Problem mit der Erstattung.
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Ich weiß, dass das bei der Fährlinie sehr unkompliziert ist,
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wenn die Fahrt ausfällt, kriegt man das Geld automatisch zurück,
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das ist überhaupt kein Thema, aber so hatten wir diesen Hassle schon mal nicht.
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Aber dann brauchten wir natürlich ein Ersatzprogramm.
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Und sind dann erstmal wie geplant in Husum zum Mittagessen gegangen bei Alex
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Kitchen, weil wir das von früher noch ganz gut kennen und haben uns dann also
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beratschlagt, was wir stattdessen machen.
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Waren dann in Friedrichstadt, sind da ein bisschen rumgelaufen,
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paddeln viel wegen des schlechten Wetters aus, weil es auch immer wieder leicht geregnet hat.
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Da sind zwar Leute auch mit Kanus
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und Tretbooten unterwegs gewesen auf den Grachten von Friedrichstadt,
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Aber wir haben gesagt, das ist für uns ein bisschen zu blödes Wetter,
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dass wir gesagt haben, dann laufen wir einfach nur ein bisschen durch die Stadt,
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bummeln ein wenig herum und sind dann weiter nach St. Peter-Ording gefahren.
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Da auf dem Strandparkplatz ist immer so eine Mischung aus sich durchpusten lassen
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und gesandstrahlt werden.
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Haben in der neuen Strandbar 54 Grad Nord gesessen.
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Die, also ich war sowieso in wenigen Pfahlbauten bisher, aber die kannte ich
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nun von der Berichterstattung über den Abriss des Vorgängerbaus,
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die ich hier glaube ich auch weitlich erwähnt hatte.
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Und so sind wir mal auf den Pfahlbau gekraxelt, haben eine heiße Schokolade
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getrunken und aufs Wasser geguckt, wo die Kitesurfer ihre Show gemacht haben, möchte ich fast sagen.
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Da kann man wirklich sehr schön sitzen in dem Ding das war wirklich gut auf
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der Terrasse ist es auch noch windig aber man ist durch so ein bisschen Glas
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geschützt und es ist zwar kalt aber ich fand es sehr sehr gemütlich und die
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heiße Schokolade war wahnsinnig lecker also insofern große Empfehlung,
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danach dann noch ein bisschen rumgelatscht am Strand bevor wir noch einen Abstecher
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zum Eidersperrwerk gemacht haben,
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und von da aus ging es dann nach Hause warte mal ich habe die Mädels abgesetzt gegen halb neun-isch.
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Dann bin ich nach Eckernförde gefahren und habe das Auto nochmal ausgesaugt,
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weil wir sehr viel Sand mit reingebracht hatten. Und ich dachte,
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so kann man das nicht abstellen.
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Und der Zug zurück von Eckernförde nach Hause fährt halt immer um 20 Uhr vor.
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So, jetzt war ich um, was weiß ich, 20.45 Uhr fertig mit Saugen. War doch prima.
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Musst sowieso auch noch laden, war bei 45, 46 Prozent. Und dann hast du ja noch
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eine Stunde Zeit, dann kannst du auch was essen.
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In der Nähe vom Schnelllader in Eckernförde, von einem der Schnelllader,
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das ist ein Döner, habe ich mir was zu essen geholt und war sehr entspannt damit
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und dachte auf einmal so, oh, jetzt musst du dich aber doch ein bisschen beeilen.
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Das waren dann schon 20 nach.
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Habe also das Auto abgeklemmt, bin zum Parkplatz gefahren und dann habe ich
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halt nochmal sehr genau geguckt, mit Taschenlampe an, nochmal in allen Fußräumen
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geguckt, Kofferraum, haben wir irgendwas vergessen?
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Nein, alles klar, Türen zu, Miete beenden, fasse mir an die Arschtasche,
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wo das Portemonnaie hinkommt, und greife ins Leere.
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Ja, dann hatte ich die Miete beendet und mein Portemonnaie war noch im Auto.
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Das war dann der Moment, wo meine Planung nicht mehr ganz aufging,
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so wie ich es mir vorgenommen hatte. Ich war zu dem Zeitpunkt eigentlich noch ganz gut davor.
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Es war ungefähr halb. Man braucht von dort bis zum Bahnhof deutlich unter zehn Minuten.
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Und so hätte ich dann den Zug erreicht. Nun musste ich also erstmal die Rechnung
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von dem Carsharing-Auto bezahlen.
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Das muss auch zwangsläufig in der App passieren, weil sonst irgendwo bei dem
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Anbieter manuell jemand den Geldeingang abgleichen muss, wenn man es überweist
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und dann die Rechnung freischalten muss.
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So, das heißt also die Rechnung erstmal bezahlen, dann einen Moment warten,
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bis das auch wirklich processed ist, dann kann man das Auto neu mieten,
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das dauert auch immer so ein, zwei Minuten, bis man diese Reservierung durch
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hat, weil das halt einfach ein scheiß Fummelkram ist.
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Naja, Lirum Larum, Mieten, Portemonnaie finden, es steckte zwischen Türrahmen
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und Sitzlehne, weil es halt irgendwie runtergefallen war.
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Tür wieder zu, nochmal genau gucken, ja, ich habe mein ganzes Gerödel,
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was ich sowieso dabei hatte, mein Rucksack, mein Getränk, stand neben dem Auto,
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ich habe mein Portemonnaie in der Tasche, ich habe mein Handy in der Hand,
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okay, jetzt können wir wirklich beenden.
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Naja, und da war es dann halt irgendwie 20.42 Uhr, als ich damit fertig war.
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Und dann hatte ich halt noch eine knappe Stunde Zeit. Das war einfach ein bisschen nerviger Nervkram.
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Aber am Ende hat ja alles funktioniert und ich weiß nun, Portemonnaie einschließen
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im Carsharing-Auto kostet 9 Euro.
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Heute ist ansonsten noch Haialarm vorbereiten, den zeichnen wir morgen auf.
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Wir gucken uns „Thrash“ an auf Netflix.
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Da werde ich jetzt auch gleich schon mal mit den Shownotes beginnen.
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Das, was ich zu dem Film gefunden habe, also ich habe den Film schon gesehen
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neulich, fand den eigentlich ganz gut.
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Aber was ich gefunden habe, war, dass es wohl einer der schlechteren Starts
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bei Netflix war für einen Film dieser Art.
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Der wird mir auch überhaupt gar nicht mehr auf der Startseite von Netflix angezeigt.
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Ganz im Gegensatz zu anderen Filmen, die ich schon mehrmals gesehen habe.
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Also ganze „Jurassic Park“-Teile werden ständig irgendwie nochmal angezeigt.
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„Das fünfte Element“ ist andauernd bei mir auf der Startseite in den Empfehlungen.
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Aber dieser Film komischerweise nicht. Und wenn ich das so richtig sehe,
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ich hatte auch während des Filmguckens schon mal nach Trivia-Fakten gesucht
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zu dem Film, hat er wohl relativ vernichtende Kritiken bekommen und wie gesagt
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einen sehr schlechten Start hingelegt.
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Handwerklich ist er wirklich gut und auch die Story passt, die Effekte sind schön.
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Das ist alles ganz fein, aber ich glaube, ich habe so eine Idee,
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woran das wahrscheinlich liegt. Das alles werden wir im Haialarm besprechen.
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Der erscheint dann am Dienstag, den 20.
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Und abgesehen davon bin ich der Meinung, dass Katharina Reiche als Bundeswirtschaftsministerin
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zurücktreten sollte, bis sie das tut oder bis eine weitere Folge erscheint von
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Jörn Schaars feinem Podcast: Alles Gute.
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