JSFP545: Unbill mit elektronischem Gerät

Von funktionierenden Strandkameras und den defekten Audiointerfaces von blöden Fährsharing-Möwen. Oder so ähnlich.

Die Dauer der Episode 0:19:03Diese Episode erschien am 17. Mai 2026 um 12:22Downloads 346 Downloads

 
Ich habe immer noch mit den Spätfolgen des Gewitters von neulich zu tun und auch wenn das hier wirtschaftlich sehr glimpflich abgelaufen ist, hätte ich mir für mein Audio-Interface doch mal lieber eine richtige Rechnung geben lassen sollen. Denn der Kassenzettel von vor neun Jahren ist nicht mehr lesbar und so wird das wohl nichts mit der Versicherung. Ansonsten erzähle ich von einer Möwnattacke in Eckernförde und einem Ausflug, der uns nicht nach Hooge geführt hat und auch sonst einige Hindernisse parat hatte.

Diese Episode hat 8 Kapitelmarken und jede von ihnen ist durchschnittlich ca. 2 Minuten und 22 Sekunden lang.

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Shownotes:

Das Bild zeigt die Weite des Strands von St. Peter-Ording. In der Bildmitte ist die Herzdame zusammen mit unserem Hund von hinten zu sehen, am Horizont erkennt man die aufgewühlte Nordsee. Das Wetter ist insofern ok, als es nicht regnet, der Himmel ist größtenteils bewölkt, man sieht aber auch etwas blauen HImmel.

 

Transkription der Episode anzeigen

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Moin und herzlich willkommen zu Jörn Schaars feine Podcast Episode 545.
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Ich bin Jörn Schaar und ihr seid es nicht. Die Folge heißt Unbill mit elektronischem
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Gerät und das nicht zu Unrecht, denn heute geht es fast auch schließlich darum.
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Wir sind immer noch in den Nachwehen des Gewitters, von dem ich neulich erzählte,
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das Focusrite Audio Interface ist definitiv kaputt.
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Und da hatte ich ja jetzt dann von Thomann, war ich ja so begeistert,
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dass die mir so unkompliziert das Originalnetzteil beschafft haben oder beschaffen konnten.
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Das hat auch alles funktioniert, nur naja, das Gerät halt nicht.
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Also es geht an, aber es verbindet sich ums Verrecken nicht mit dem Computer.
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Ist es jetzt halt so. Muss halt was Neues her.
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Leider wird es kein Versicherungsfall, weil ich keine Rechnung mehr dafür habe.
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Und auch der Thomann Kundenservice fand dazu nichts.
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Die haben sogar im Verzeichnis der Gesamtverkäufe für das ganze Gerät gesucht.
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Inzwischen habe ich dann in meinen internen Nachforschungen,
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ich habe einfach bei mir im Podcastarchiv gesucht nach Audio Interface und habe
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in Episode 148 dieses feinen Podcasts nachgehört,
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dass ich das bei dem Kieler Musikalienhändler InSound gekauft habe.
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Das heißt, theoretisch müsste ich eigentlich die Quittung noch haben.
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Das ganze Audio-Equipment, was ich mir kaufe, benutze ich ja auch dienstlich.
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Da müsste also eigentlich irgendwo eine Quittung sein.
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Auf den ersten Blick habe ich jetzt im Steuerordner von 2017 nichts gefunden.
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InSound kann mir da auch nicht helfen, weil das nicht über ein Kundenkonto lief,
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sondern weil ich damals einfach angerufen habe, gesagt habe,
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hier, ich brauche dieses Gerät und die gesagt haben, kein Problem,
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bestellen wir dir, wir melden uns.
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Und dann bin ich danach hingefahren, habe es mit Kreditkarte bezahlt.
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Also die finden es im Kassenverlauf, aber es ist halt nicht auf mich irgendwie identifizierbar.
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Das heißt, das bringt mir wohl nichts. (Harfensound)
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Und hier ist nochmal Jörn aus der Zukunft. Es hat mir keine Ruhe gelassen.
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Ich habe dann doch nochmal den Ordner nach diesem Kassenzettel durchsucht und
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tatsächlich sind in diesem Jahr relativ wenig andere Belege mit drin.
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Das ist halt das Übliche, was man so hat.
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Aber eben auch der Kassenzettel von InSound und was soll ich sagen,
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der ist inzwischen so verblichen, verdammtes Thermopapier, dass man wohl noch
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den Firmennamen erkennen kann.
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Mit sehr viel Liebe findet man da auch das Wort Focusrite, aber beim besten
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Willen nicht mehr den Preis oder sonstige Angaben.
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Das heißt, ich werde jetzt nachher, wenn ich hier durch bin,
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den trotzdem mal halt nicht als PDF einscannen, sondern als JPEG und dann mal
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gucken im Grafikprogramm, ob man da mit dem Kontrast noch irgendwas rausholen kann.
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Ich bin aber sehr, sehr pessimistisch, was das angeht.
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Mal sehen, ich werde vom Ergebnis dann in der kommenden Woche berichten.
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Nee, ich glaube nicht. Ich habe ja schon was Neues bestellt, das ist auch alles fein.
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Die Frage ist jetzt halt, bezahle ich dafür den vollen Preis oder bekomme ich
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dafür anteilig noch die Anschaffungskosten des Focusrite von damals zurückerstattet.
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Das wäre natürlich total schön. Ich rechne aber nicht mehr damit. (Harfensound)
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Die gute Nachricht ist, die Versicherung hat alles andere anstandslos bezahlt.
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Da gab es also überhaupt kein Problem.
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Inzwischen habe ich die Kameras auch installiert in den Hühnerställen.
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Ich hatte es schon mal gesagt: das ist physisch alles sehr, sehr anstrengend,
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weil die beiden Hühnerställe nicht dafür gemacht sind, dass jemand von meinem
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Format da drin rumkrabbelt.
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Und es ist halt im Fall des kleinen Stalls wirklich ein Rumkrabbeln.
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Man muss da auf allen Vieren durch die Stalltür und dann eben einmal ungefähr
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in die Mitte der Voliere, da hängt die Kamera an der Decke.
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Abgesehen davon war die Installation aber relativ problemlos.
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Das Gute an diesen neuen Kameras ist nun, dass da natürlich auch neue Netzteile
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mitgekommen sind und so konnte ich also die alten Kameras nochmal ausprobieren
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und habe festgestellt, dass eine der Kameras tatsächlich das Gewitter überlebt hat.
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Dummerweise verkauft Reolink diese Netzteile nicht einzeln und das scheint auch
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eine Spezialanfertigung zu sein.
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Zumindest habe ich es bisher nicht geschafft, einen Stecker in diesem Format irgendwo zu finden.
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Und es gab auch jemanden bei Mastodon, der sehr engagiert darin war, mir helfen zu wollen.
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Und also geschrieben hat, dass es so in den Maßen, die ich geschrieben habe, nun wohl nichts gibt.
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Jemand anders schrieb: „hier ist ein Link, das sieht danach aus,“
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„als würde das passen, probier das mal.“
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Das ist ein Netzteil, das hat jetzt irgendwie 10 Euro gekostet.
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Habe ich mal bestellt, das ist noch auf dem Weg, aber ich gehe eigentlich nicht
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davon aus, dass das passt.
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Gleichzeitig weigere ich mich jetzt aber, diese noch funktionierende Kamera
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zum Elektroschrott zu geben.
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Also ich verstehe ja nichts von E-Technik, aber grundsätzlich könnte ich mir
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vorstellen, dass man einfach auf beiden Seiten diese Zwischenstecker abschneidet.
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Also es ist so, dass von der Kamera gehen so etwa 20 Zentimeter Kabel ab,
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dann kommt so ein Zwischenstecker, so eine Buchse und vom Netzteil kommt dann
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eben wirklich nur der Stecker.
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Und wenn man das auf beiden Seiten abschneidet, die Kabel abisoliert,
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sauber miteinander verbindet, dann muss man eigentlich nur noch ein bisschen
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Schrumpfschlauch drüber machen und dann sollte es eigentlich gehen.
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Jetzt habe ich also dieses Netzteil bestellt, aber man hat ja dann nur genau
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einen Versuch, die richtigen Kabel miteinander zu verbinden.
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Das heißt, das traue ich mir noch nie so richtig zu. Und ich habe jetzt aber
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schon gesehen, es gibt in Süderbrarup, also sprich zwei Bahnstationen entfernt,
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gibt es ein Repair Café und da werde ich dann mal hinfahren und sagen,
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ich brauche hier Unterstützung und das ist meine Idee, lass uns das mal machen.
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Ansonsten hatten wir volles Haus nach Himmelfahrt. Wir haben,
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warte, ich muss überlegen,
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zwei, vier, wir haben fünf Übernachtungsgäste, die nicht alle gleichzeitig an
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unterschiedlichen Tagen, die auch nichts miteinander zu tun haben,
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mit dem Sinn, außer dass sie sich halt über uns kennen, die hier schlafen.
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Das heißt, hier sind jetzt wirklich alle Gästeunterbringungsmöglichkeiten ausgeschöpft.
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Es müsste jetzt halt noch jemand dazukommen, der eine eigene Luftmatratze mitbringt.
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Dann hätten wir noch zwei Zimmer, wo man jemanden unterbringen könnte.
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Und das war dann initial ein bisschen viel, weil das Gastteenie für ein paar Tage in Berlin war.
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Und hier war es wirklich für meine Begriffe angenehm beruhig.
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Für Begriffe der Herzdame wahnsinnig langweilig, fast tot. Und dann war es,
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ich glaube es war Freitagnachmittag, als dann alle ankamen oder später Abend
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eigentlich schon fast, ich lag schon im Bett, doch natürlich, es war später Abend,
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dann war hier nochmal Gelächter und Partystimmung auf dem Flur.
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In Eckernförde waren wir dieser Tage. Ich brauchte wirklich neue Schuhe.
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Die alten hatten ein Loch in der Sohle und die Herzdame wollte auch noch irgendwas.
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Keine Ahnung, wir haben uns dann irgendwann aufgeteilt und ich habe gesagt, du weißt was,
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ich gehe schon mal zum Schuhladen, wir treffen uns gleich. Laufe so 100 Meter
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und bin dann ganz unglücklich mit dem Gesicht voran in ein Fischbrötchen gestolpert
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und gehe also mit diesem Bratheringbrötchen durch die Fußgängerzone.
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Und da hörte ich neben mir nur so „Vorsicht, Vorsicht!“ und merkte irgendwie eine
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Berührung am Hinterkopf und in der gleichen Sekunde war tatsächlich eine Möwe,
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die muss also im Sturzflug angekommen sein,
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denn gewohnheitsmäßig halte ich so ein Fischbrötchen relativ nah am Körper,
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dass eben die Möwen nicht drankommen,
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aber die hatte eine besonders gute Technik und hat sich also den letzten
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Haps meines Fischbrötchens geschnappt, die dumme Sau.
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Ja, und das war jetzt das erste Mal, dass mir das selber passiert ist.
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Ich habe sonst immer Touristen den Tipp gegeben, wie sie sich da präventiv verhalten müssen.
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Und wenn man es eben weit weg vom Körper hält oder es zur Seite hält,
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dann macht man es den Viechern halt leicht.
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Aber es reicht eben nicht, das Fischbrötchen nah am Körper zu haben.
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Man muss es, glaube ich, auch so ein bisschen Richtung Bauchnabel halten,
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wenn man es transportiert und dann eben vorsichtig sein.
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Das war ein bisschen traurig. Wie gesagt, das war nur der letzte Happs.
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Aber die dumme Sau hat wirklich zielstrebig den Hering aus dem Brötchen rausgepickt,
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sodass ich nur noch so ein bisschen Brötchen mit Salat und Zwiebeln in der Hand hatte.
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Und, na gut, das habe ich dann direkt entsorgt, weil mit ein bisschen Möwenspucke
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wollte ich das Brötchen dann auch nicht mehr essen.
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Gestern am Samstag hatten wir einen Ausflugstag geplant und da schließen wir
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den Kreis zum Thema „Unbill mit elektronischem Gerät“, denn unser Auto ist so ein bisschen kaputt.
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Was heißt ein bisschen kaputt? Ich glaube, wir haben einen veritablen Lagerschaden.
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Das macht auf jeden Fall sehr unangenehme Geräusche, dass wir gesagt haben,
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wir fahren jetzt so wenig wie
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möglich mit dem Auto, haben auch schon einen Werkstatttermin vereinbart.
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Und bis dahin wollen wir das Auto eben halt nur für die ganz,
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ganz unvermeidlichen Sachen bewegen.
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Hatten uns aber schon länger vorgenommen, dass wir also am Samstag einen Ausflug
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machen auf die Hallig Hooge.
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Entsprechend habe ich dann gesagt, dann buchen wir halt das Carsharing-Auto.
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Es ist inzwischen nicht mehr bei uns im Dorf möglich, weil die Förderung dafür
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ausgelaufen ist und das hatte ich ja alles erzählt, für die Gemeinde ist es zu teuer,
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das selber zu betreiben und deswegen steht es halt nur noch an den Standorten,
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die der Anbieter selbst für wirtschaftlich hält. Der nächste ist in Eckernförde.
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Da habe ich nun das Auto versucht zu buchen. Das ging nicht,
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weil ich vorher schon aufgrund unserer neuen Policy, das Auto nicht bewegen zu wollen,
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für einen Abendtermin am Dienstag das Auto gebucht hatte und man kann offenbar
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nicht zwei Buchungen gleichzeitig haben.
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Das heißt, ich musste erstmal die eine Buchung stornieren, dann die Stornogebühren
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von 3 Euro dafür bezahlen.
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Dann konnte ich das Auto buchen und bin dann also gestern Morgen mit dem Zug
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um 8 Uhr nach Eckernförde gefahren.
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Habe das Auto übernommen, festgestellt, also was heißt „festgestellt“?
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Das wusste ich schon bei der Buchung, dass es nur 30% Akkuleistung hatte.
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Bin dann also erstmal für 50 Minuten an einen Schnelllader gefahren,
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um es auf 100% zu bringen. Und dann sind wir also losgefahren,
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hatten sowieso als ersten Stopp erstmal Husum uns überlegt.
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Das Schiff sollte um 14.35 Uhr ablegen und haben gesagt, dann haben wir noch
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ein bisschen Zeit und können da ganz gemütlich hinfahren, nehmen uns noch ein
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bisschen Pufferzeit in Husum, laufen da vielleicht noch ein bisschen rum.
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Nun war das Wetter nicht so ideal, als wir gesagt haben, wir fahren erstmal
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zur Famila und kaufen Proviant ein für den Tag, weil es eben sowohl auf dem
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Schiff als auch auf der Hallig selbst mutmaßlich schwierig werden würde,
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was Veganes für das Gastteenie zu finden.
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Haben wir da also ein bisschen eingekauft, beziehungsweise die beiden Damen.
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Ich dachte, wenn wir sowieso da stehen und haben ein bisschen Zeit,
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dann lade ich das Auto nochmal voll.
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Denn auf dem Famila-Parkplatz in Husum gibt es einen Schnelllader.
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Da habe ich also die 20 Prozent, die wir rausgefahren haben,
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wieder reingeladen. Einfach weil der Gedanke war, wir fahren nach Hooge und wenn
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das Schiff zurückkommt, sind wir um 19 Uhr am Hafen. Wir fahren anderthalb Stunden nach Hause.
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Also wenn man dann so rechnet, dass ich dann so 20, 25 Prozent Verfahren habe,
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dann wäre ich über der Grenze von 50 Prozent, mit der man das Auto abstellen
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muss, vom Vertrag her eigentlich, um keine Strafgebühr zu bezahlen.
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So der Gedanke. Dann kam also von unterwegs, vom Einkaufen, die Nachricht der
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Herzdame, wann genau das Schiff denn ablegt.
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Sie wollte nochmal über den Zeitplan nachdenken, weil die beiden dann auch schon
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Mittagessenhunger hatten, ob wir es noch schaffen, in der Stadt was zu essen,
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bevor wir weiterfahren.
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Ich habe dann geschrieben, 14.35 Uhr, habe aber dann zum Glück selbst nochmal
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geguckt, weil ich mir dann doch nicht mehr sicher war, ob ich mir die Zeit richtig
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gemerkt habe und wie sich herausstellt, hatte also seit unserer Abfahrt sich
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das Wetter offenbar so verschlechtert.
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Morgens konnte ich diese Zeit noch sehen oder den Fahrplan noch entsprechend
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aufrufen, um ein Ticket zu buchen, was wir zum Glück nicht gemacht haben,
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denn die Fahrt war abgesagt worden wegen schlechten Wetters, wegen Sturms.
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Das heißt also, alles richtig gemacht, dass wir gesagt haben,
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wir kaufen das Ticket da vor Ort, dann haben wir also kein Problem mit der Erstattung.
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Ich weiß, dass das bei der Fährlinie sehr unkompliziert ist,
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wenn die Fahrt ausfällt, kriegt man das Geld automatisch zurück,
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das ist überhaupt kein Thema, aber so hatten wir diesen Hassle schon mal nicht.
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Aber dann brauchten wir natürlich ein Ersatzprogramm.
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Und sind dann erstmal wie geplant in Husum zum Mittagessen gegangen bei Alex
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Kitchen, weil wir das von früher noch ganz gut kennen und haben uns dann also
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beratschlagt, was wir stattdessen machen.
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Waren dann in Friedrichstadt, sind da ein bisschen rumgelaufen,
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paddeln viel wegen des schlechten Wetters aus, weil es auch immer wieder leicht geregnet hat.
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Da sind zwar Leute auch mit Kanus
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und Tretbooten unterwegs gewesen auf den Grachten von Friedrichstadt,
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Aber wir haben gesagt, das ist für uns ein bisschen zu blödes Wetter,
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dass wir gesagt haben, dann laufen wir einfach nur ein bisschen durch die Stadt,
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bummeln ein wenig herum und sind dann weiter nach St. Peter-Ording gefahren.
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Da auf dem Strandparkplatz ist immer so eine Mischung aus sich durchpusten lassen
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und gesandstrahlt werden.
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Haben in der neuen Strandbar 54 Grad Nord gesessen.
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Die, also ich war sowieso in wenigen Pfahlbauten bisher, aber die kannte ich
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nun von der Berichterstattung über den Abriss des Vorgängerbaus,
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die ich hier glaube ich auch weitlich erwähnt hatte.
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Und so sind wir mal auf den Pfahlbau gekraxelt, haben eine heiße Schokolade
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getrunken und aufs Wasser geguckt, wo die Kitesurfer ihre Show gemacht haben, möchte ich fast sagen.
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Da kann man wirklich sehr schön sitzen in dem Ding das war wirklich gut auf
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der Terrasse ist es auch noch windig aber man ist durch so ein bisschen Glas
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geschützt und es ist zwar kalt aber ich fand es sehr sehr gemütlich und die
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heiße Schokolade war wahnsinnig lecker also insofern große Empfehlung,
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danach dann noch ein bisschen rumgelatscht am Strand bevor wir noch einen Abstecher
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zum Eidersperrwerk gemacht haben,
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und von da aus ging es dann nach Hause warte mal ich habe die Mädels abgesetzt gegen halb neun-isch.
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Dann bin ich nach Eckernförde gefahren und habe das Auto nochmal ausgesaugt,
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weil wir sehr viel Sand mit reingebracht hatten. Und ich dachte,
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so kann man das nicht abstellen.
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Und der Zug zurück von Eckernförde nach Hause fährt halt immer um 20 Uhr vor.
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So, jetzt war ich um, was weiß ich, 20.45 Uhr fertig mit Saugen. War doch prima.
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Musst sowieso auch noch laden, war bei 45, 46 Prozent. Und dann hast du ja noch
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eine Stunde Zeit, dann kannst du auch was essen.
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In der Nähe vom Schnelllader in Eckernförde, von einem der Schnelllader,
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das ist ein Döner, habe ich mir was zu essen geholt und war sehr entspannt damit
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und dachte auf einmal so, oh, jetzt musst du dich aber doch ein bisschen beeilen.
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Das waren dann schon 20 nach.
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Habe also das Auto abgeklemmt, bin zum Parkplatz gefahren und dann habe ich
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halt nochmal sehr genau geguckt, mit Taschenlampe an, nochmal in allen Fußräumen
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geguckt, Kofferraum, haben wir irgendwas vergessen?
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Nein, alles klar, Türen zu, Miete beenden, fasse mir an die Arschtasche,
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wo das Portemonnaie hinkommt, und greife ins Leere.
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Ja, dann hatte ich die Miete beendet und mein Portemonnaie war noch im Auto.
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Das war dann der Moment, wo meine Planung nicht mehr ganz aufging,
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so wie ich es mir vorgenommen hatte. Ich war zu dem Zeitpunkt eigentlich noch ganz gut davor.
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Es war ungefähr halb. Man braucht von dort bis zum Bahnhof deutlich unter zehn Minuten.
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Und so hätte ich dann den Zug erreicht. Nun musste ich also erstmal die Rechnung
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von dem Carsharing-Auto bezahlen.
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Das muss auch zwangsläufig in der App passieren, weil sonst irgendwo bei dem
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Anbieter manuell jemand den Geldeingang abgleichen muss, wenn man es überweist
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und dann die Rechnung freischalten muss.
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So, das heißt also die Rechnung erstmal bezahlen, dann einen Moment warten,
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bis das auch wirklich processed ist, dann kann man das Auto neu mieten,
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das dauert auch immer so ein, zwei Minuten, bis man diese Reservierung durch
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hat, weil das halt einfach ein scheiß Fummelkram ist.
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Naja, Lirum Larum, Mieten, Portemonnaie finden, es steckte zwischen Türrahmen
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und Sitzlehne, weil es halt irgendwie runtergefallen war.
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Tür wieder zu, nochmal genau gucken, ja, ich habe mein ganzes Gerödel,
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was ich sowieso dabei hatte, mein Rucksack, mein Getränk, stand neben dem Auto,
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ich habe mein Portemonnaie in der Tasche, ich habe mein Handy in der Hand,
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okay, jetzt können wir wirklich beenden.
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Naja, und da war es dann halt irgendwie 20.42 Uhr, als ich damit fertig war.
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Und dann hatte ich halt noch eine knappe Stunde Zeit. Das war einfach ein bisschen nerviger Nervkram.
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Aber am Ende hat ja alles funktioniert und ich weiß nun, Portemonnaie einschließen
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im Carsharing-Auto kostet 9 Euro.
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Heute ist ansonsten noch Haialarm vorbereiten, den zeichnen wir morgen auf.
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Wir gucken uns „Thrash“ an auf Netflix.
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Da werde ich jetzt auch gleich schon mal mit den Shownotes beginnen.
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Das, was ich zu dem Film gefunden habe, also ich habe den Film schon gesehen
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neulich, fand den eigentlich ganz gut.
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Aber was ich gefunden habe, war, dass es wohl einer der schlechteren Starts
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bei Netflix war für einen Film dieser Art.
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Der wird mir auch überhaupt gar nicht mehr auf der Startseite von Netflix angezeigt.
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Ganz im Gegensatz zu anderen Filmen, die ich schon mehrmals gesehen habe.
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Also ganze „Jurassic Park“-Teile werden ständig irgendwie nochmal angezeigt.
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„Das fünfte Element“ ist andauernd bei mir auf der Startseite in den Empfehlungen.
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Aber dieser Film komischerweise nicht. Und wenn ich das so richtig sehe,
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ich hatte auch während des Filmguckens schon mal nach Trivia-Fakten gesucht
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zu dem Film, hat er wohl relativ vernichtende Kritiken bekommen und wie gesagt
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einen sehr schlechten Start hingelegt.
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Handwerklich ist er wirklich gut und auch die Story passt, die Effekte sind schön.
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Das ist alles ganz fein, aber ich glaube, ich habe so eine Idee,
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woran das wahrscheinlich liegt. Das alles werden wir im Haialarm besprechen.
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Der erscheint dann am Dienstag, den 20.
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Und abgesehen davon bin ich der Meinung, dass Katharina Reiche als Bundeswirtschaftsministerin
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zurücktreten sollte, bis sie das tut oder bis eine weitere Folge erscheint von
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Jörn Schaars feinem Podcast: Alles Gute.

 

Mit Bezug auf diese Episoden:

Das Kleingedruckte:

Diese Jörn Schaars feiner Podcast-Episode wurde am 17.05.2026 aufgenommen und veröffentlicht. Sie steht unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)-Lizenz. Zu hören ist: Jörn Podcastcover: Siegfried Fock, Tobias Migge Musik: Jason Shaw („Jenny’s Theme„, CC-BY-SA)

2 Kommentare zu „JSFP545: Unbill mit elektronischem Gerät“

  1. Nico

    Bei unserem carsharing Anbieter Cambio kann man bei vergessenen Gegenständen das Auto telefonisch vom Buchungsservice noch mal für eine Viertelstunde freischalten lassen. Kostenlos.

    1. Ja, wenn es hier Cambio gäbe, wäre ich sehr froh. Unser Anbieter könnte das vermutlich auch, aber „Sie rufen außerhalb unserer Geschäftszeiten an.“

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