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Moin und herzlich willkommen zu Jörn Schaars feinem Podcast Episode 309.
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Ich bin Jörn Schaar und ihr seid es nicht.
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Ich klinge heute ein bisschen bassiger als sonst, ein bisschen belegter.
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Das liegt daran, dass ich diese Episode aufzeichne am 6.
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Juni morgens um 5.48 Uhr.
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Ja, ich konnte nicht mehr einschlafen. Das ist einfach, Frau Hund macht uns
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gerade ein bisschen Sorge.
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Ich hatte das ja glaube ich im Herbst schon mal erwähnt, dass sie ziemlich krank
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ist und sie ist halt auch einfach alt, 17 Jahre,
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ist für einen Hund dieser Größe wirklich ein biblisches Alter und zu der ganzen
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Nierenproblematik kommt jetzt eben auch noch dazu, dass sie immer mehr Probleme
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mit den Gelenken bekommt.
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Und sie konnte gestern Nachmittag nahezu gar nicht mehr selbstständig laufen.
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Sie konnte nur stehen, das auch nur mit Hilfe. Sie ist dann auch immer wieder
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umgefallen, konnte auch nicht so gut aufstehen.
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Naja und das hat uns alles so ein bisschen beunruhigt und dazu kommt dann eben,
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dass sie ja mutmaßlich aufgrund ihres Zustandes halt auch noch viel viel viel
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viel mehr schläft als sonst und keinen richtigen Tag-Nacht-Rhythmus mehr hat.
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Also in der Nacht von Freitag auf Samstag war ich gegen 23 Uhr im Bett,
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um halb drei hat sie gebellt, dass sie raus muss die Runde ist dann relativ
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kurz gewesen, wir gehen wirklich nur einmal kurz aus dem Garten und an der nächsten
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Ecke erleichtert sie sich und wir gehen wieder zurück.
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Aber bis ich dann eingeschlafen war, war es dann ungefähr vier.
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Und um halb sechs bellte sie schon wieder.
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Ja, da war der Tag so ein bisschen im Eimer. Und so ähnlich war es jetzt heute auch.
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Es war viertel vor vier heute, als sie raus wollte. Ist dann halt so.
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Macht man halt mit. Ja, mal gucken, wo uns das Ganze hinführt.
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Sieht alles gerade nicht so wahnsinnig berauschend aus, aber wir gucken mal.
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Üblicherweise fängt ja aber Jörn Schaars feiner Podcast an mit dem Corona-Update.
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Meine Befürchtungen zur Modellregion Nordfriesland scheinen sich bewahrheitet zu haben.
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Also das hatte ich ja weitlich erklärt, dass Nordfriesland also mitgemacht hat
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bei diesem Modellversuch zu gucken, wie wirkt sich eigentlich Tourismus aus in Pandemiezeiten.
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Und das Ganze ist dann nach ungefähr zwei Wochen, ich will nicht sagen eingestampft
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worden, das ist der falsche Begriff, es wurde halt in eine landesweite Regelung überführt.
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Also es gab insgesamt vier Modellregionen, unter anderem auch die Modellregionen
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Schlei und Eckernförde,
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also an der Ostseeküste und das im Bereich, wo es zwar auch viele Hotels gibt,
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aber längst nicht mit der Kapazität, wie sie in Nordfriesland vorliegt,
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Insbesondere, wenn wir nach Sylt gucken oder nach St. Peter-Ording.
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Und in dieser Modellregion Schlei, da lief es ganz gut.
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Und deswegen hat die Landesregierung gesagt, ja geil, lass mal dieses Modell
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nehmen und aufs ganze Land ausweiten.
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Das heißt, es wurden also einige Regeln, die für Nordfriesland galten,
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gelockert, weil man einfach Dinge übernommen hat.
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Das Ende vom Lied ist, wir hatten also einmal ein Ehepaar auf Sylt,
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das mehrfach negativ getestet wurde bei den Schnelltests und sich dann später
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doch als positiv rausstellte.
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Und aufgrund ihrer Restaurantbesuche waren dann 300 Leute in Quarantäne.
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Jetzt kommt dann die nächste Eskalationsstufe. In mehreren Restaurants wurden
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Mitarbeiter positiv getestet und das führte dann zur Quarantäne von über 1000.
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100 in Nordfriesland, 1000 im Rest der Republik.
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Und jetzt meldet sich also ein Gastronom zu Wort, der Vorwürfe erhebt gegen diese Öffnungen.
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Er hätte natürlich nicht mitmachen müssen.
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Er hätte seinen Laden auch zu haben können. Aber ich finde, er hat da wirklich
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einen Punkt, dass eben der Zulauf zu insbesondere den Inseln kaum zu bewältigen war.
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Und das ist halt auch mir jetzt wieder aufgefallen. Ich hatte diese Woche einen
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Interviewtermin am Hafen.
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Und ich war ein paar Minuten früher da, habe noch auf meinen Interviewpartner
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gewartet und auf den Kollegen mit der Kamera.
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Ich saß da auf einer Bank und ein paar Meter weiter saß ein Pärchen halt konsequent ohne Maske.
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Die saßen da, haben sich unterhalten.
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Gut, man muss dazu sagen, das waren die einzigen, die ich da ohne Maske gesehen habe.
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Abgesehen von Leuten, die gerade irgendwie was gegessen haben oder eine Zigarette anhatten.
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Aber die saßen halt da und haben sich unterhalten, sind dann auch irgendwann
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weggegangen und da sah ich dann, die hatten noch eine Flasche Sekt und zwei
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Gläser dabei, also das war halt so irgendwie das Alibi-Getränk.
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Die waren auch auf Abstand und bla bla bla. Aber es fällt halt dann auf.
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Da sitzen zwei Leute, naja, egal.
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Das Geilste war aber, da war dann so ein Straßenmusiker.
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Richtig guter Typ. Also der hat wirklich gute Musik gemacht mit Gitarre und Saxofon.
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Und der hat dann, nachdem er ein Lied auf der Gitarre gespielt hat,
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hatte noch so ein bisschen so ein Halbplayback dabei, also Instrumentalbegleitung
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und hat dazu gesungen, war total nett.
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Schöne Atmosphäre, die er da geschaffen hat und dann hat er so ein riesengroßes
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Saxophon rausgezogen und hat da drauf gespielt „Love Me Tender“ von Elvis.
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Großartig, klang wirklich, wirklich gut und das fand eben auch eine Touristin.
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Das war so symptomatisch, so typisch.
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Und die hatte eine Maske auf und das war super. Er natürlich nicht,
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weil er ja gerade auf seinem Saxophon gespielt hat und sie kommt halt wirklich
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so auf 40 Zentimeter an ihn ran.
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Frontal. Und sagt so, endlich mal schöne Musik.
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Leute. Oh Gott. Also es war ja nett.
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Aber die Leute denken halt nicht nach. Das ist das Hauptproblem.
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Und wenn man so viele Leute hat, die nicht nachdenken,
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sowas kommt halt dann von sowas. Mir fällt da nichts weiter zu ein.
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Ich muss das manchmal einfach nur mit euch teilen.
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Das ist einfach, ja,
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es macht mich fertig. So, aber kommen wir zu den erfreulicheren Sachen,
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denn ich rede seit neuestem ja auch sehr viel wieder über Golf.
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Einfach, weil es gerade so großartig ist.
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Beim Training bin ich jetzt beim Driver angekommen,
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hatte ich vorher auch ein wirklich komplett neues Gerät, ein Schläger,
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der eben für den Abschlag gemacht ist, damit man den Ball möglichst weit spielen
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kann und ja, was soll ich sagen,
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der Ball fliegt damit ungefähr 200, 220 Meter,
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ich treffe den in mindestens 9 von 10 Fällen.
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Ja, also es funktioniert sehr, sehr zuverlässig.
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Das ist echt krass und das Ding ist echt eine Waffe.
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Ich glaube, ich habe letztes Mal gar nicht drüber gesprochen.
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Ich erzähle es einfach nochmal im Zweifelsfall.
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Warum nicht? Ein Driver ist ein Schläger mit einem sehr großen Kopf.
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Also der hat ungefähr den Ausmaß von, ja, also ich würde mal sagen so ungefähr
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so eine klassische Cola-Dose.
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Bisschen größer, aber das ist so ungefähr das Ausmaß, würde ich grob schätzen.
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Der Schlägerschaft ist auch ein bisschen länger und das Ding ist innen hohl.
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Damit eben vorne an dem, es gibt einen Fachbegriff für die Seite vom Schläger,
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mit dem man den Ball trifft, keine Ahnung wie die heißt, diese Fläche,
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auf jeden Fall, da soll so ein Trampolineffekt passieren.
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Also physikalisch ist es so, du holst ja aus, du beschleunigst diesen Schlägerkopf
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und da ist dann wirklich so ein Peitscheneffekt, der kriegt wirklich so durch
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die Schwungbewegung und je nachdem,
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wenn man den Körper richtig bewegt dazu,
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dann gibt der nochmal so einen extra Kick und dann entsteht eben am Ball so
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ein Trampolineffekt und der wird richtig rausbeschleunigt, das ist ziemlich krass.
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Und wenn man diesen speziellen Schwung, den man für den Driver braucht,
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einmal verstanden hat, dann,
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also, oder anders, ich habe das Gefühl, es verstanden zu haben,
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denn ich schlage mit dem Ball 220 Meter geradeaus, Punkt.
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Das ist schon sehr, sehr geil.
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Und das eben nicht nur auf der Driving Range, sondern auch auf dem Platz.
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Das funktioniert auch ganz gut. Das ist gut.
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Ich ersetze gerade alte Baustellen durch neue, wo ich früher einfach nicht so
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zuverlässig und weit abschlagen konnte.
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Da habe ich jetzt halt das Problem, dass ich irgendwie falsch stehe.
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Also ich denke, okay, hier, das ist die Flugbahn, die ich haben will und dann
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geht halt der Ball irgendwie rechts oder links davon, weil ich halt mich falsch ausgerichtet habe.
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Anderes Thema ist so das ganze Ding mit Konsistenz. Also der Abschlag funktioniert
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gerade, aber dann die weiteren Schläge, das ist halt noch so ein bisschen Glückssache.
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Da werde ich jetzt weiter dran arbeiten. Und das ist ja auch genau der Sinn,
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deswegen mache ich es ja.
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Das ist für mich auch so ein bisschen der Sinn am Golfsport,
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dass man immer weiter an sich arbeitet.
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Ich habe neulich im Training gesessen und da kam irgendwie eine unbeteiligte
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Person dazu aus Gründen.
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Ich muss da nicht weiter drauf eingehen, weil es um Dritte geht.
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Jedenfalls hat er gefragt, ob er zugucken darf und das war dann okay.
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Er hat sich halt mit dem Trainer unterhalten und sagte dann irgendwann den Satz,
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naja, Kraft genug hat er ja.
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Dann habe ich auch gesagt, Golf ist kein Kraftsport, Golf ist ein Kopfsport.
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Du musst dich halt stark konzentrieren, dass du den Bewegungsablauf richtig hinbekommst.
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Du musst auf ganz viele Sachen gleichzeitig
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achten. Also stimmt die Körperhaltung, Drehst du dich korrekt?
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Ist der Durchschwung so, wie er sein soll?
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Und so weiter und so weiter. Und dann funktioniert es.
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Wenn man aber irgendwas davon auslässt, und da komme ich gleich noch,
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ich habe gleich noch ein sehr gutes Beispiel dafür, dann geht es schief,
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dann funktioniert es nicht. Und man muss eben das Talent haben,
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nach jedem Schlag wieder neu anzufangen.
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Also wenn ein Schlag mal scheiße war, dann muss man in der Lage sein,
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den abzuhaken und zu sagen, ja okay, ich nehme jetzt den nächsten und der wird dann gut.
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Und meistens klappt das. Manchmal aber auch nicht.
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Ein schönes Beispiel dafür war jetzt der vergangene Freitag.
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Da habe ich das erste Turnier seit Jahren gespielt.
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Ein After-Work-Turnier über neun Löcher.
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Das Ergebnis war okay. Der Driver rockt einfach. Das Ding ist wirklich eine Waffe.
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Der Regen auf den letzten sechs Löchern hätte nur wirklich nicht sein müssen.
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Das war wirklich komplett durchnässt. Das war furchtbar. Aber es hat trotzdem Spaß gemacht.
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Erstmal wegen Golfspielen. Und dann hatte ich zwei super nette Spielpartner, also es war richtig gut.
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Ja, wie gesagt, also Ergebnis eher so, war halt irgendwie, weiß ich nicht,
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Platz 12 von 14 oder so, aber also das ist ein Ergebnis, das ich früher auch
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schon ungefähr gespielt habe.
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Ich hatte gedacht, dass ich mich da vielleicht jetzt schon ein bisschen verbessert
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hätte, aber das Problem mit der Konsistenz halt einfach,
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dass dann eben nach einem guten Abschlag eben drei, vier Scheißschläge folgen
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und dann bist du noch nicht mal so richtig auf dem Grün.
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Ein paar Sachen haben sehr gut funktioniert, viele andere gar nicht.
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Und ich glaube, dass ich mich auch bei ein paar Sachen verzählt habe.
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Es ist so, bis zu einem bestimmten Ergebnis kriegt man Punkte und irgendwann
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kriegt man keine Punkte mehr.
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Und dann ist es egal, ob man weiterspielt oder nicht. Wenn du null Punkte hast,
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dann kannst du den Ball auch aufheben.
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Dann kannst du also dadurch das Spiel beschleunigen. Und ich glaube,
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dass ich in mindestens einem Fall zu früh aufgehoben habe und noch eine Chance
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gehabt hätte auf einen Punkt.
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Aber der hätte wahrscheinlich auch nichts mehr am Ergebnis geändert.
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So und dieses Beispiel, von dem ich vorhin sprach, ich weiß gar nicht,
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welches Loch das nun konkret war, ist ja auch egal.
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Auf jeden Fall, ich habe den Ball perfekt getroffen, der flog wie eine Eins,
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super gerade, locker 200 Meter, aber halt nicht so ganz genau in die Richtung, die ich meinte.
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Und dann lag er so ein bisschen rechts vom Fairway in einer durchaus spielbaren
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Position, aber 50 Meter hinter dem Ball ragte so eine Hecke in den Fairway rein.
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Ich war gut drauf und habe gedacht, ja, alles klar, ich gehe da jetzt hin,
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ich weiß, welchen Schläger ich jetzt als nächstes dafür nehmen muss,
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damit ich über die Hecke komme und wenn ich den Ball gut treffe.
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Dann fliegt er genau so, dass ich den von da perfekt aufs Grün spielen kann.
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Ich habe allerbeste Chancen, hier ein sehr gutes Ergebnis zu erzielen.
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Ich habe also genau das gemacht, mich dahingestellt, mich vorbereitet,
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bin nochmal einen Schritt zurückgegangen, habe einen Probeschwung gemacht,
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was man durchaus machen soll.
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Also einmal visualisieren, wie ist die Bewegung, was ist mein Schlag, was will ich schaffen.
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Dann habe ich also meinen Ball wieder angesprochen, sprich also den Schläger
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neben dem Ball platziert, mich zurechtgeruckelt und bevor ich ausgeholt habe,
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das ist auch so eine Angewohnheit, Das ist auch gar nicht so verkehrt.
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Einfach nochmal in die Flugrichtung gucken. Ist da alles frei?
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In welche Richtung will ich nochmal überlegen? Da soll der Ball hin.
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Und in dem Moment, wo ich schon angefangen habe auszuholen, denke ich,
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oh mein Gott, diese Hecke ist riesig.
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War sie gar nicht. Sie erschien mir nur in dem Moment wie eine Wand.
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Und das war der Moment, da hätte ich einfach nochmal einen Schritt zurück machen sollen.
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Neuen Probeschwung, neu anfangen.
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Aber genau das ist nicht passiert. Ich habe mit diesem Panikgedanken,
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oh mein Gott, diese scheiß riesige Hecke, habe ich auf den Ball gehauen.
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Der ist über die Hecke geflogen. Der war auch nachher nicht scheiße.
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Es war aber nicht das, was ich vorher im Kopf hatte, wo ich hin will.
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Er war ein bisschen kürzer als geplant, ein bisschen zu weit nach links,
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spielbar, Ergebnis war in Ordnung, alles cool.
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Aber das ist halt genau dieses Ding. Man muss dann in so einem Fall einfach, das ist eine Kopfsache.
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Genauso wie wenn man an einem Loch steht, einem Abschlag steht und denkt,
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oh Gott, da ist ein Teich, hoffentlich fliegt der Ball nicht ins Wasser.
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Ist das Unterbewusstsein so langsam, dass es nur versteht: „Was? Wasser? Alles klar.“
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Und das ist das Ding. Deswegen ist Golf ein Kopfsport. Und deswegen ist es so
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faszinierend. Und deswegen geht es mir nach einer Golfrunde so gut.
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Weil ich die ganze Zeit so damit beschäftigt bin, dieses Spiel richtig zu machen,
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dass ich überhaupt keine Kapazität habe, an irgendwas anderes zu denken,
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was mich vielleicht in dem Moment gerade belastet.
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Das ist wie, weiß ich nicht, andere Leute machen Yoga oder gehen in die Sauna.
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Ja, und dann habe ich mir noch tatsächlich jetzt, also echte logistische Verbesserung.
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Ich habe mir einen Spind gemietet. Ich wusste gar nicht, dass es Spinde gibt im Golfclub.
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Bin ja bisher immer nur Green-Fee-Spieler gewesen, also nie irgendwo Mitglied.
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Und man kann einen Spind mieten, da passt meine Tasche rein und die Karre und
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da habe ich jetzt dann so meinen Spot, wo ich mein Kram dann lassen kann.
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Das heißt, ich habe den nicht entweder die ganze Zeit im Kofferraum oder die
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Golftasche steht hier irgendwo im Haus rum, denn hier steht sie wirklich nur im Weg.
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Weil sie immer wieder in den Keller zu räumen, ist halt auch nicht so richtig
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die Alternative, weil es halt umständlich ist.
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Und von daher habe ich halt,
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also ich hatte da so eine Stelle hier im Flur, wo die einigermaßen okay stand,
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aber letztlich war sie da wirklich im Weg und man musste sie immer zur Seite
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räumen und den Trolley, den ich mir gekauft habe dafür,
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der ist auch relativ raumgreifend.
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Insofern bin ich da ganz froh, in dem Spind muss ich den so ein bisschen auseinander
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nehmen, man kann den relativ klein zusammenklappen und die Räder abmachen und
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dann braucht der gar nicht so wahnsinnig viel Platz und ja, das habe ich jetzt,
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das ist sehr schön und ich stehe auf der Warteliste für einen größeren Schrank,
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wo ich dann vielleicht die Räder nicht abschrauben muss,
0:16:43–0:16:48
aber lustige Geschichte als ich gerade mit der Clubsekretärin quasi den Schrank
0:16:48–0:16:52
ausgesucht habe und anprobiert habe in Anführungszeichen und wir waren uns dann
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handelseinig und alles klar.
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Hat dann funktioniert. Guckt sie mich an, sagt gehen sie eigentlich immer in Jeans spielen?
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Also Etikettenverstoß. Also es ist jetzt nicht unbedingt gegen die Regel,
0:17:06–0:17:10
in Jeans auf den Golfplatz zu gehen. Es wird halt nur nicht gern gesehen.
0:17:11–0:17:12
Das war so eine Situation.
0:17:13–0:17:18
Also natürlich war mir klar, das soll man nicht. Man soll eine Stoffhose tragen. So.
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Keine Jeans. Man soll auch was mit Kragen tragen. Ein Hemd oder ein Poloshirt.
0:17:23–0:17:26
Poloshirt hatte ich immerhin an. Aber halt auch eine Jeans. Und ich habe gesagt,
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ja, es ist immer so schwierig, mit meiner Statur irgendwie eine Hose zu finden, die passt.
0:17:30–0:17:34
Und dann sagte sie mit so einem ganz besonderen Unterton, dann gehen Sie doch
0:17:34–0:17:35
mal zu Anna in den Pro-Shop.
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Die hat ja sehr viel im Angebot.
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Und das war halt relativ klar.
0:17:41–0:17:51
Nein, ich habe daraus gehört, dass da irgendwo ein Jetzt drin versteckt war.
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Wahrscheinlich war das gar nicht so.
0:17:55–0:17:59
Und das Doofe an der ganzen Geschichte war, ich hatte natürlich schon eine Golfhose
0:17:59–0:18:02
bestellt, die lag halt zu Hause, die war noch nicht gewaschen und irgendwie
0:18:02–0:18:03
habe ich das immer verpasst,
0:18:05–0:18:09
und ja ist ja auch egal, jetzt habe ich also zwei Golfhosen,
0:18:09–0:18:13
das ist ja auch nicht verkehrt und die sind halt irgendwie aus so einem Special
0:18:13–0:18:19
Dry Material und haben noch so einen Anti-Rutsch-Einsatz am Bund,
0:18:19–0:18:25
also sprich, da ist wie so ein so ein Gummi-Band.
0:18:25–0:18:31
Wie sagt man das? Also so ein das Innen am Hosenbund eingenäht,
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so ein Plastikding, das eben ja, wo das Shirt nicht so leicht aus der Hose rutscht. Ganz spannend.
0:18:39–0:18:41
Möchte ich auch gerne im Alltag häufiger tragen, aber die sitzen,
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also das ist halt wirklich eher was für einen Golfplatz.
0:18:44–0:18:48
So alterstauglich ist die nicht. Naja. Gut. So.
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Mir fällt auf, dass ich immer verdammt viel über Golf rede. Zum Glück gibt es
0:18:52–0:18:54
Kapitelmarken in Jörn Schaars feinem Podcast.
0:18:54–0:18:57
Ihr könnt das überspringen, wenn euch das langweilt.
0:18:58–0:19:02
Beziehungsweise es ist ja auch so ein bisschen, viele schlafen ja gerne dazu ein.
0:19:03–0:19:06
Eine Sache wollte ich noch erzählen, was diese Woche echt schief gegangen ist.
0:19:06–0:19:11
Und zwar habe ich so ein, dachte ich, ich poste mal so ein Quatschtweet analog
0:19:11–0:19:14
zu Du siehst immer deine Nase.
0:19:16–0:19:19
Und habe also gefragt, habt ihr das auch so ein leises Knacken,
0:19:19–0:19:20
jedes Mal beim Schlucken?
0:19:20–0:19:25
Und dachte, das hat jeder und ich mache die Leute jetzt darauf aufmerksam. Hi, hi, hi.
0:19:27–0:19:32
So wie damals, als ich euch erzählt habe, dass ihr immer die Nase sehen könnt
0:19:32–0:19:34
und das Gehirn, die normalerweise ausblendet.
0:19:34–0:19:40
Oder dass man ganz, also wenn man auf einmal anfängt daran zu denken,
0:19:41–0:19:44
dass man Atmung bewusst steuern muss, dass das nicht mehr von alleine geht.
0:19:44–0:19:48
So dachte ich auch eben über dieses leise Ohrenknacken und dann kamen lauter
0:19:48–0:19:49
ernsthafte Antworten dazu.
0:19:50–0:19:57
Und also long story short, ich muss dann jetzt mal zum Ohrenarzt und muss mich mal beraten lassen.
0:19:57–0:20:00
Also das hat irgendwas damit zu tun oder kann damit zu tun haben,
0:20:01–0:20:07
dass die Entlüftung des Innenohrs über den Nasenkanal, was weiß ich.
0:20:07–0:20:12
Also da kann es irgendwelche Schwierigkeiten geben, man soll da also mal den Arzt zu befragen.
0:20:12–0:20:16
Ich verlinke einen Artikel, in dem das erklärt wird, in den Shownotes,
0:20:16–0:20:19
wenn ihr das auch habt, dieses Knacken, dann lasst euch mal durchchecken.
0:20:21–0:20:26
Die Arbeitswoche war doch relativ anstrengend. Ich hatte jetzt zweimal den Fall,
0:20:26–0:20:30
dass dann parallel zum Tagesgeschäft irgendwie noch so zwei bis drei Sachen
0:20:30–0:20:35
dazukamen, die einigermaßen rechercheintensiv waren.
0:20:36–0:20:39
Am Dienstag hatten wir zum Beispiel, also 1.
0:20:40–0:20:45
Juni ist immer Tag der Milch. Das ist seit 1958 so ein Lobbytag der Milchbranche,
0:20:45–0:20:49
um die Leute zu animieren, dass sie mehr Milch trinken sollen.
0:20:49–0:20:54
Das kann man zu tierischen Produkten stehen, wie man will. Es gibt in Schleswig-Holstein
0:20:54–0:20:56
einfach sehr viele Leute, die
0:20:56–0:21:00
mit Landwirtschaft und eben auch mit Milchviehhaltung ihr Geld verdienen.
0:21:01–0:21:05
Insofern ist das halt einfach schon mal relevant. Und den Tag der Milch als
0:21:05–0:21:07
solchen wollten wir aber jetzt nicht irgendwie ins Programm heben,
0:21:07–0:21:08
sondern wir haben gesagt, wir
0:21:08–0:21:11
nehmen das zum Anlass und gucken mal auf die Situation der Milchbauern.
0:21:11–0:21:15
Und ich hatte also im Wesentlichen alle Informationen zusammen, die ich brauchte.
0:21:15–0:21:18
Das Einzige, was noch fehlte, war eben jemand aus der Praxis,
0:21:19–0:21:22
ein Milchviehhalter, der so ein bisschen über seine Situation erzählt.
0:21:22–0:21:26
Und da gibt es dann eben zwei Möglichkeiten.
0:21:26–0:21:30
Entweder kennst du halt jemanden, zu dem du immer fährst, aber dann ist das
0:21:30–0:21:34
halt der, zu dem du immer fährst, wo dann auch die Redaktion irgendwann sagt,
0:21:34–0:21:35
Mensch, hast du nicht noch einen anderen?
0:21:36–0:21:38
Dementsprechend habe ich dann also beim Bauernverband angerufen und habe darum
0:21:38–0:21:40
gebeten, dass die mir jemanden vermitteln.
0:21:40–0:21:44
Und das läuft dann relativ unkompliziert, man kriegt dann irgendwie drei Telefonnummern,
0:21:45–0:21:48
davon geht einer nicht ran, der andere hat keine Zeit und der dritte sagt so,
0:21:48–0:21:51
ach eigentlich passt mir das heute nicht, aber ich gebe dir mal die Nummer vom
0:21:51–0:21:54
Kollegen, ruf mal da an. Und dann war ich also in Jardelund.
0:21:55–0:22:00
Jardelund ist ein kleines Dörfchen direkt an der dänischen Grenze.
0:22:01–0:22:05
Ungefähr 50 Minuten Fahrt. Und das war total nice.
0:22:05–0:22:09
Die Fahrt dahin war unproblematisch. Ich habe endlich mal wieder Zeit gehabt, Podcasts zu hören.
0:22:10–0:22:14
Es war völlig entspannt. Ich hatte keinen Zeitdruck, weil das halt irgendwie,
0:22:14–0:22:17
weiß ich nicht, Termin 11.30 Uhr, Sendetermin 17 Uhr. Ich meine,
0:22:18–0:22:19
was soll schief gehen? Also gar kein Problem.
0:22:20–0:22:22
So, ich hatte meine Fragen zusammen, ich wusste, was ich haben will.
0:22:23–0:22:24
Da war am Telefon schon total nett.
0:22:25–0:22:28
Also habe ich mir da überhaupt keine Sorgen gemacht. Und so war es auch.
0:22:28–0:22:31
War wirklich ein sehr nettes Gespräch. Wir waren schnell durch mit den Fragen,
0:22:31–0:22:34
haben dann noch ein bisschen zusammengesessen, eine halbe Stunde geschnackt.
0:22:34–0:22:37
Bis ich dann gesagt habe, so, jetzt muss ich dann wirklich mal los.
0:22:38–0:22:43
Das war wirklich nett. Und dann saß ich im Auto und mein Telefon klingelt.
0:22:43–0:22:47
Und dann heißt es, das Wacken Open Air ist abgesagt. Wir brauchen dich jetzt
0:22:47–0:22:49
mal für die Nachrichten. Ich sage, ja, das ist jetzt doof.
0:22:49–0:22:54
Also es ist jetzt irgendwie Viertel nach zwölf, vor eins bin ich nicht zu Hause
0:22:54–0:22:58
und dann ist dann halt so ein Tag,
0:22:58–0:23:02
der eskaliert dann halt relativ schnell, weil also ich bin halt bei uns im Haus
0:23:02–0:23:08
derjenige, ich fahre seit 2013 zum Wacken Open Air und berichte davon,
0:23:09–0:23:12
bin da einigermaßen vernetzt und bin da im Thema und so weiter.
0:23:12–0:23:17
Mir war auch klar, dass Anfang dieser Woche oder dass das in dieser Woche irgendwas kommen würde.
0:23:17–0:23:20
Natürlich haben wir alle irgendwie mit einer Absage gerechnet,
0:23:20–0:23:24
aber es war halt relativ überraschend, dass sie dann kam und dass sie halt irgendwie mittags um zwölf kommt.
0:23:26–0:23:29
Ja, dann wollen halt natürlich alle gleichzeitig irgendwas.
0:23:30–0:23:33
Also ich habe dann sowohl mit Nachrichten als auch mit Fernsehen rumtelefoniert,
0:23:33–0:23:37
Dinge koordiniert und alles während ich eigentlich nach Hause fahren sollte.
0:23:37–0:23:41
Das heißt, also ich bin dann nach jedem Gespräch irgendwo rechts rangefahren,
0:23:41–0:23:44
habe die nächsten angerufen, bin wieder losgefahren, habe mit dem telefoniert,
0:23:44–0:23:50
habe aufgelegt und habe mir die nächste Parklücke gesucht, um wieder das nächste Telefonat zu führen.
0:23:51–0:23:54
Hat alles ein bisschen länger gedauert, aber musste halt dann auch sein,
0:23:54–0:23:59
weil wir dann ja auch noch irgendwie diesen Interviewtermin koordinieren mussten,
0:23:59–0:24:01
von dem ich eingangs gesprochen habe.
0:24:02–0:24:07
Ja, und das war dann halt so ein Tag, der eigentlich sehr, sehr entspannt war
0:24:07–0:24:10
und wo sich dann halt noch viel mehr draus entwickelt hat.
0:24:11–0:24:14
Also letztlich in der Berichterstattung war es halt relativ einfach,
0:24:14–0:24:18
aber das Timing war halt sehr, sehr stressig.
0:24:18–0:24:24
Also wir haben dann uns anderweitig vereinbart, also die Landwirte kriegten
0:24:24–0:24:28
dann also in der 17 Uhr Sendung ein bisschen weniger Platz und Wacken war dann das bestimmende Thema.
0:24:29–0:24:33
Da habe ich ein bisschen was zusammengefasst, es gab dann noch eben einen O-Ton
0:24:33–0:24:38
von den Veranstaltern und diesen Veranstalter-O-Ton, den bekamen wir halt um
0:24:38–0:24:40
16.30 Uhr am Husumer Hafen.
0:24:40–0:24:46
Und um 17 Uhr sollte das Ding laufen, das heißt also 16.30 Uhr Interview machen.
0:24:47–0:24:53
Zum Parkplatz gehen, Laptop aufspannen, WLAN anmachen, Ton rausschneiden, nach Kiel schicken.
0:24:54–0:24:55
Da war es dann irgendwie so zehn vor.
0:24:56–0:25:02
Das sind dann so die Momente, wenn man weiß, okay, das Ding ist jetzt irgendwie der Aufmacher um 17 Uhr.
0:25:02–0:25:05
Dann fängt man schon langsam an, so ein bisschen hibbelig zu werden.
0:25:05–0:25:09
Aber hat alles gut funktioniert. Hab dann später, also hab noch mehr für die
0:25:09–0:25:12
Nachrichten gemacht und noch was für NDR Info und drei Minuten Beitrag.
0:25:12–0:25:17
Ich glaube, der ist auch irgendwie bundesweit gelaufen in der ARD Infonacht. Also lauter so ein Kram.
0:25:18–0:25:20
Und um das einfach noch abzuschließen, Thema Wacken.
0:25:21–0:25:24
Natürlich ist es vollkommen richtig, dass sie das Festival abgesagt haben dieses
0:25:24–0:25:26
Jahr. Ich habe das schon mal gesagt an mehreren Stellen.
0:25:26–0:25:29
Wacken und Hygiene passt auch ohne Pandemie schon nicht zusammen.
0:25:29–0:25:36
Und einfach die Vorstellung, dass wir in diesem Jahr ein Wacken Open Air haben mit 80.000 Leuten.
0:25:37–0:25:45
Egal was die für Tests und sonstige Maßnahmen da reingebaut hätten,
0:25:46–0:25:47
das hätte einfach nicht funktioniert.
0:25:47–0:25:50
Und ich hätte ein wahnsinnig schlechtes Bauchgefühl gehabt dafür,
0:25:50–0:25:53
was die Berichterstattung angeht, da hinzufahren.
0:25:54–0:25:58
Also da hatte ich schon so ein bisschen Bauchweh. Also ich war dann so,
0:25:58–0:26:02
dass ich gesagt habe, okay, bis dahin bin ich geimpft, von daher wird es dann
0:26:02–0:26:05
vielleicht gehen, aber das ist auch eher ein schwacher Trost.
0:26:06–0:26:09
Insofern, also ich bin ehrlich gesagt sehr froh, dass sie abgesagt haben.
0:26:10–0:26:16
So ein Thema Stress, anstrengender Woche, das hat sich halt komplett einmal durchgezogen.
0:26:16–0:26:18
Denn am Mittwoch war ein ähnliches Thema.
0:26:19–0:26:24
Also ich hatte schon längerfristig zugesagt, ein anderes Thema ist auch völlig
0:26:24–0:26:28
irrelevant, was es ist, das also länger vorbereitet werden konnte.
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Ich hatte eigentlich schon mir alles so zurechtgelegt vom Timing her,
0:26:32–0:26:35
dass ich sage, okay, am Mittwoch, das ist der Tag, da kümmere ich mich um dieses eine Thema.
0:26:36–0:26:40
Und das lief einfach nicht. Es kam nichts zurück von den Sachen,
0:26:40–0:26:43
die, also ich habe dann Mails geschrieben, ich habe mit Leuten telefoniert und
0:26:43–0:26:45
ich kam irgendwie nicht so richtig zusammen.
0:26:45–0:26:48
Andere wichtige Ansprechpartner waren dann halt nicht greifbar,
0:26:48–0:26:51
weil die halt gerade einen Notfall hatten und raus mussten und nicht irgendwie,
0:26:52–0:26:54
dann sagst du natürlich auch nicht, jetzt bleiben wir bitte am Telefon,
0:26:54–0:26:55
das funktioniert ja nicht.
0:26:56–0:26:59
Naja, und so ging das halt hin und her Und das war alles so ein bisschen Mimimi.
0:27:00–0:27:03
Und so spannt sich das tatsächlich durch die ganze Arbeitswoche.
0:27:04–0:27:09
Und wo wir gerade bei dem Thema Mimimi sind. Ich habe so ein bisschen Sommerstruggle.
0:27:10–0:27:12
Ich komme mit dem Sommer nicht klar.
0:27:13–0:27:16
Also Sommer grundsätzlich, ich bin Fan. Ole Ole, Sommer super geil.
0:27:17–0:27:20
Was wir hatten war jetzt ja irgendwie Herbst.
0:27:21–0:27:27
Von September bis Ende Mai gefühlt. Es war halt irgendwie alles so matschig
0:27:27–0:27:30
und regnerisch und so. Und jetzt kommt der Sommer halt relativ zügig und mit Macht.
0:27:31–0:27:35
Auf einmal fällt mir das auf, dass Sommer ist ganz abgefahren.
0:27:35–0:27:38
Und wie gesagt, ich bin ein Riesenfan. Ich mag den Sommer total gerne.
0:27:38–0:27:42
Olé, olé, beste Jahreszeit auf der Welt. Aber es geht schon damit los,
0:27:42–0:27:46
ich muss das Fenster zumachen im Schlafzimmer. Das ist erst mal anstrengend.
0:27:47–0:27:50
Aber es hilft halt nichts, weil wenn ich ins Bett gehe, dann ist in der Nachbarschaft
0:27:50–0:27:51
noch Themenabend Ballermann.
0:27:52–0:27:56
Und morgens ab, weiß ich jetzt zufällig, halb drei, viertel vor drei,
0:27:57–0:27:58
starten die ersten Vögel.
0:27:58–0:28:01
Und dann ab vier ist es dann auch wirklich zu hell zum Schlafen.
0:28:02–0:28:04
Und Leute, was ist los in Schleswig-Holstein?
0:28:04–0:28:09
Ich habe in Schleswig-Holstein noch in keinem Haus gewohnt, wo es Außenjalousien gab.
0:28:10–0:28:12
Wo es wirklich dunkel ist im Schlafzimmer.
0:28:14–0:28:19
Das macht mich fettig. So, ich bin aufgewachsen in einem Haus mit Außenjalousie. Total geil.
0:28:20–0:28:24
Das Zimmer ist dunkel, du kannst die Wärme viel besser regulieren.
0:28:25–0:28:28
Morgens, bevor die Sonne rumkommt, Fenster auf, durchlüften.
0:28:28–0:28:32
Wenn die Sonne rumkommt, Rollo runter und zu lassen.
0:28:33–0:28:36
Es ist kalt in der Wohnung oder kühl. Total gut. Geht hier nicht,
0:28:36–0:28:40
weil hier nirgendwo Rollos sind. In Schleswig-Holstein.
0:28:41–0:28:43
Vielleicht sind die Häuser zu alt, in denen ich bisher gewohnt habe,
0:28:43–0:28:46
aber das macht mich fällig. Naja, gut.
0:28:47–0:28:50
Soviel zum Thema „Sommer“.
0:28:52–0:28:55
Aber es hat halt auch was Gutes, wenn Sommer ist, dann kann man campen gehen.
0:28:57–0:29:02
Überleitung aus der Hölle. Wir haben eine neue Episode vom Camping Caravan Podcast aufgezeichnet.
0:29:03–0:29:07
Die ist auch schon seit einigen Tagen online. Und da unterhalten wir uns mit
0:29:07–0:29:10
Neu-Camper Thorsten über seine Erlebnisse und seine Anfänge.
0:29:11–0:29:15
Ja, und da gehen wir dann auch nochmal auf die Hundesituation in der Casa Schaarsa ein.
0:29:15–0:29:20
Dass wir nämlich in diesem Jahr jetzt nicht unbedingt große Touren machen werden,
0:29:20–0:29:21
solange der Hund noch da ist.
0:29:22–0:29:26
Weil wenn sie schon im Haus nicht klarkommt, dann kommt sie im Wohnwagen noch
0:29:26–0:29:29
viel weniger klar. Und entsprechend wollen wir ihr das einfach nicht zumuten.
0:29:30–0:29:34
Also allein das Thema Autofahren hat sie schon gehasst, als es ihr noch besser ging.
0:29:34–0:29:38
Wir werden einfach nicht mit dem Hund Autofahren, wenn es nicht irgendwie vermeidbar ist.
0:29:39–0:29:42
Und insofern fällt Campingurlaub im Wesentlichen aus.
0:29:42–0:29:49
Mal gucken, was wir vielleicht hinbekommen, irgendwie mal stundenweise zum Wohnwagen
0:29:49–0:29:50
zu fahren auf den Dauerstellplatz.
0:29:51–0:29:55
Mal sehen. Was wir länger nicht hatten, waren die tausend Fragen.
0:29:55–0:29:58
Eine Liste von, wie der Name schon sagt, 1000 Fragen an dich selbst,
0:29:58–0:30:01
mit denen man sich selber besser kennenlernen soll und wo man.
0:30:02–0:30:06
Ja, also wo ich jetzt immer sage, ich bin da nicht so richtig die Zielgruppe.
0:30:06–0:30:09
Ich glaube Zielgruppe sind eher so Instagram Prinzessinnen, aber ich spiele
0:30:09–0:30:12
da mit und manchmal sind die Fragen einfach so pseudophilosophisch,
0:30:12–0:30:13
dass ich sie nicht beantworten kann.
0:30:14–0:30:19
Per Zufallsgenerator wähle ich da was aus und die Fragen, die mir zu persönlich
0:30:19–0:30:20
sind, die beantworte ich einfach nicht.
0:30:21–0:30:25
Also falls jemand sich die Liste runterlädt und da abhakt, was ich schon gemacht
0:30:25–0:30:30
habe und was nicht, der wird einige Zahlen nicht finden in meinen Antworten.
0:30:31–0:30:38
Frage Nummer 6. Woraus besteht dein Frühstück? Das ist relativ häufig das Gleiche.
0:30:38–0:30:41
Und zwar seitdem wir irgendwann mit Weight Watcher angefangen haben,
0:30:41–0:30:46
habe ich mich dann eben kundig gemacht, welche Frühstücksbestandteile möglichst wenig Punkte haben.
0:30:47–0:30:50
Und es lief auf Fisch hinaus, auf Quark und auf Obst.
0:30:51–0:30:56
Und deswegen ist also mein Standardfrühstück, also wirklich seitdem wir Weight
0:30:56–0:31:01
Watcher machen, und das ist wirklich das eine, was jetzt gerade noch übrig geblieben ist.
0:31:01–0:31:04
Also mit der Pandemie hat sich Weight Watcher auch so ein bisschen ausgeschlichen.
0:31:04–0:31:07
Alles wieder zugenommen, ist egal. Ja.
0:31:08–0:31:11
Seitdem wir Weight Watcher machen und das Einzige, was übrig geblieben ist davon,
0:31:11–0:31:17
ist mein Frühstück, eine Packung Stremmellachs, ein Töpfchen Magerquark und zwei Bananen.
0:31:17–0:31:22
Das ist so das, was ich morgens zu mir nehme, mit ganz wenig Ausnahmen.
0:31:22–0:31:25
Zufällig sehr passend dazu, 358.
0:31:25–0:31:27
Wie gut achtest du auf deine Gesundheit?
0:31:28–0:31:32
Naja, so Mittel. Also ich versuche
0:31:32–0:31:35
ein bisschen abzunehmen, mit mäßigem Erfolg eigentlich gar keinem.
0:31:36–0:31:40
Ich versuche mich mehr zu bewegen. Ich versuche regelmäßiger zum Arzt zu gehen,
0:31:40–0:31:44
wenn irgendwas mir komisch vorkommt, wo ich sonst gesagt habe,
0:31:44–0:31:48
ja komm, geht von alleine wieder weg. Na, nee, vielleicht besser nicht.
0:31:49–0:31:51
Aber es sind halt so ein paar Sachen, wo ich halt einfach weiß,
0:31:51–0:31:54
ich könnte mich mehr bewegen. Mehr pflegen zum Beispiel.
0:31:55–0:31:59
Worauf ich tatsächlich achte, ist so geistige Gesundheit, Psychohygiene ist
0:31:59–0:32:00
mir gerade sehr wichtig.
0:32:01–0:32:05
Also, dass ich zum Beispiel weniger arbeite, drei Wochen am Stück arbeiten,
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dann eine Woche frei mit den wirtschaftlichen Einbußen, die sowas dann halt
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mit sich bringt als freier Mitarbeiter, der auf Honorarbasis bezahlt wird.
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Das ist dann halt so, aber das nehme ich in Kauf, weil ich einfach merke,
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dass ich nach ungefähr zweieinhalb Wochen anfange und leichte Überarbeitungssymptome
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zu zeigen und gerade eben, wenn so Wochen dabei sind wie die vergangene,
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mit langen Arbeitstagen,
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mit stressigen Situationen, das schlägt halt einfach relativ stark durch und
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da fehlt mir einfach so ein bisschen die Resilienz in letzter Zeit.
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Gar nicht mal unbedingt pandemiebedingt, sondern das habe ich schon 2019 gemerkt
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und da reifte dann so der Beschluss,
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dass ich das machen will und das war tatsächlich eine der besten Entscheidungen,
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die ich getroffen habe seit Januar 2020 mache ich das jetzt und das ist wirklich sehr sehr gut.
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Ja, damit fühle ich mich richtig wohl. Heißt jetzt nicht, dass ich irgendwie
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dann in der freien Woche nur die Füße hoch tue, sondern da habe ich dann halt
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mal Zeit für Sachen, die sonst liegen bleiben.
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Papierkram machen, so Buchhaltungsgeschichten im Zweifelsfall oder halt auch
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einfach mal mein Zimmer aufräumen oder irgendwie die Blogs der verschiedenen
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Podcasts durchgehen und zu gucken,
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wo muss ich noch irgendwie was verändern, wo ist ein Update nicht durchgelaufen oder sonst irgendwas.
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Dinge, auf die ich einfach im normalen Arbeitsalltag dann auch abends keinen Bock mehr habe.
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Wenn ich acht Stunden am Computer gesessen habe, dann will ich nicht noch zwei
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Stunden fürs Hobby da sitzen.
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Passiert auch oft genug, aber muss ja vielleicht nicht unbedingt.
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Jetzt wird es romantisch. 462. Wann hast du zuletzt einen Sonnenuntergang beobachtet?
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Das war heute, gestern und vorgestern unfreiwillig, weil ich mit Frau Hund draußen war.
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Wobei ich da wenig Augen für den Sonnenaufgang an sich hatte,
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sondern einfach nur festgestellt habe, Ah, Sonne geht auf und mich mehr um den
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Hund gekümmert habe. Aber das ist noch nicht so lange her, wie gesagt.
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625 und damit hören wir dann jetzt auch auf für heute. Wonach suchst du deine Kleidung aus?
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Was das angeht, bin ich wirklich so ein Klischee-Mann: Nach Geruch.
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Es ist einfach so. Was soll ich sagen? Was ich morgens anziehe,
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wird eher vom Zufall bestimmt.
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Wenn ich das Gefühl habe, ja geht noch, dann geht es auch noch und dann ziehe ich das auch an.
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Nein, und dann kann man natürlich jetzt das noch weiterspinnen.
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Natürlich hängt das auch vom Wetter ab und wenn wir darüber nachdenken,
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nach welchen Kriterien ich Kleidung kaufe, das haben wir hier auch schon,
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die Älteren erinnern sich, besprochen,
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sowohl bei Shirts als auch bei Pullis ist es einfach wichtig,
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dass da kein Blödsinn draufsteht.
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So, ich habe überhaupt nichts gegen diese Nerd-Shirts, wo dann irgendwie,
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keine Ahnung, ich habe irgendwie dieses tolle Shirt, was mir Frau W.
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Geschenkt hat, mit dem Hai drauf, wo dann drüber steht „Sharkasm“ und drunter
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der Hai sagt dann „I like Salad“.
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So was, das finde ich toll. Das ist ein cooles Shirt, da habe ich Bock drauf, das ziehe ich gerne an.
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Was ich halt nicht mag und wie gesagt, wir haben das hier, ich habe das leidlich,
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weitlich besprochen, sind diese Pullis, wo dann draufsteht San Francisco 68, Surf School 1973.
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Regatta, Squat, 8.
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So, das verstehe ich nicht, warum man solche Sachen verkaufen soll oder warum
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man sowas kaufen und tragen sollte.
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Aber man findet das halt auch nicht anders. Das ist total bescheuert.
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Ich habe von irgendjemandem den Link bekommen, da habe ich auch was bestellt.
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Ich weiß nicht mehr, wie der Laden hieß. Also auf jeden Fall ein Online-Shop,
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die so Hoodies und so Kram verkaufen, die einigermaßen fair produziert werden
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und die aufdruckfrei daherkommen. Das ist zum Beispiel sowas.
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Und ansonsten ja, mein Gott, muss passen und muss schnell gehen.
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Also ich habe keinen Bock irgendwie ewig im Laden zu sein, nur weil ich irgendwie eine Hose brauche.
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Ich möchte dann da reingehen und möchte sagen, Klamotten kaufe ich ungern online,
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weil ich sie gerne anprobieren möchte.
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Ich möchte in den Laden gehen und möchte sagen, guten Tag, ich hätte gerne einen Pulli in der Größe.
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Und da soll nichts draufstehen. Und dann zeigt er mir ein Regal mit Pullis und
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dann suche ich mir da einen aus.
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Genauso mit Hosen. An Hosen scheitere
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ich generell. Inzwischen weiß ich ungefähr, welche Größe ich habe.
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Es gibt da ja verschiedene Systeme und ich kann ungefähr da aussuchen.
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Und dann weiß ich und dann suche ich mir wirklich fachpersonal.
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Ich sage, ich will die und die Art von Hose bitte mal ein paar zeigen.
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Und das funktioniert dann.
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Ja, und es ist also, wie gesagt, die muss halt passen und muss sich gut anfühlen
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beim Tragen. Und dann habe ich meine Kleidung ausgesucht.
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Das ist viel zu viel Zeit für investiert, für die Beantwortung dieser Frage.
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Das ist so lächerlich. Egal.
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Dann wurde ich mehrfach noch angepingt und jetzt kommen wir wirklich langsam
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zum Ende, dass Horst Seehofer in einem Interview gesagt hat,
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dass er sich auf das Ende seiner politischen Karriere freut.
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Und ganz viele haben bei Twitter mich drauf verlinkt und haben gesagt,
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Mensch, ja, Schasens Podcast-Outro hat was gebracht.
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Nein, hat es nicht. Der tritt ja nicht zurück, sondern der sitzt jetzt einfach
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nur noch den Rest seiner Dienstzeit ab, bis der neue Bundestag gewählt ist.
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Und dann zieht er sich aufs Altenteil zurück. Der kandidiert nicht nochmal.
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Das ist kein Rücktritt. Das ist nicht das, was ich fordere.
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Ja, und in dem Zusammenhang kommt dann eben auch dazu unser Gesundheitsminister, Jens Spahn.
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Also, dass der anderthalb Milliarden in wertlose Masken versenkt hat,
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das ist so ähnlich wie der Scheuer-Andi.
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Das ist halt einfach nur Geld.
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Das ist Geld, das, ganz ehrlich, das ist irrelevant. Dass der aber dann gesagt
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hat, okay, jetzt wo ich weiß, dass die Masken wirkungslos sind und nicht den
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Anforderungen genügen, verschenken wir das an Hartz-IV-Empfänger und Menschen mit Behinderung.
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Das qualifiziert eigentlich für eine Rücktrittsforderung.
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Dass er das Geld verbrannt hat, scheißegal. Das machen wir an jeder Ecke.
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Das politische und Verwaltungsdeutschland verbrennt an jeder Ecke täglich Milliarden.
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Und das ist bedeutungslos. Aber wenn es um Menschenleben geht, da hört der Spaß auf.
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Deswegen bin ich der Meinung, dass Jens Spahn als Bundesgesundheitsminister
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und Horst Seehofer als Bundesinnenminister zurücktreten sollten.
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Bis das passiert, oder bis hier nächste Woche eine neue Folge erscheint von
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Johann Schaars feinem Podcast, wünsche ich euch eine fantastische Zeit. Tschüss.
Ein Kommentar zu „JSFP309: Sommerstruggle“
Ich trainiere gerade Handstand und höre dabei Deinen Cast. Bei so viel Blut im Gehirn kam mir die Idee für den Aufdruck Deines neuen Shirts:
Hai! Ich bin Jörn Shark und Ihr seid es nicht.