JSFP556: Return of the Gastteenies

Von einem Gastteenie-Doppelbumerang, Dönern und Idiotenslalom in der Eckernförder Innenstadt.

Die Dauer der Episode 0:25:59Diese Episode erschien am 23. August 2026 um 11:30Downloads 304 Downloads

 
Ich war diese Woche dienstlich und dönerlich unterwegs, habe echtes Elendsehen müssen und mich über urlaubende Menschen und technischen Fortschritt geärgert. Schlimmer als geplante Obsoleszenz, das sage ich euch. Immerhin konnte ich ein technisches Problem lösen und mein Studio ist wieder halbwegs in Betrieb. Und die Gastteenies von vor zwei Jahren sind wieder da.

Diese Episode hat 11 Kapitelmarken und jede von ihnen ist durchschnittlich ca. 2 Minuten und 21 Sekunden lang.

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Shownotes:

 

Transkription der Episode anzeigen

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Moin und herzlich willkommen zu Jörn Schaars feinem Podcast,
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Episode 556. Ich bin Jörn Schaar und ihr seid es nicht.
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Es hat jetzt ziemlich lange gedauert, aber das Studio ist wieder eingeräumt.
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Ich sitze wieder in meinem gewohnten Arbeitsumfeld im Keller des Pastorats,
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der Casa Schaarsa, wie wir es auch nennen.
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Es ist noch längst nicht alles perfekt. Ich muss jetzt hier insgesamt noch ein
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bisschen umräumen, umorganisieren, weil ich einige Sachen, so insbesondere unseren
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Papierkram, in einem anderen Kellerraum gemacht habe, der jetzt
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nicht mehr so nutzbar ist wie vorher.
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Einfach deswegen, weil da früher Teppich drin war, der raus musste, und der lag
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halt direkt auf dem Estrich.
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Ganz im Unterschied zu diesem Raum, wo zumindest Fliesen liegen.
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Das heißt, ich habe jetzt die ganzen Schränke und Ordner hier mit in diesem
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Studio-Arbeitszimmer.
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Es ist aber noch nicht so sortiert, dass ich sagen würde, das ist jetzt so ein,
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Status, in dem ich mich wohlfühle, in dem das alles im guten Zugriff einfach ist.
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Und irgendwie habe ich den ganzen Stress meine Kopfhörer irgendwie verbummelt.
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Die sind gerade nicht mehr auffindbar. Also es bleibt spannend.
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Und es wird noch ein bisschen dauern, bis das ja alles wieder so läuft,
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wie der Hase früher mal lief oder so ähnlich.
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Ansonsten ist dieses Wochenende Return of the Gastteenies. Es ist jetzt zwei Jahre
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her, dass die beiden bei uns eingezogen sind und jetzt sind sie wieder da.
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Die eine nur zu Besuch für eine Woche und die andere bleibt tatsächlich fast
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ein Jahr, aber nicht ausschließlich bei uns, will ich hoffen,
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denn die tritt im September eine Bundesfreiwilligendienststelle in Eckernförde an.
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Da gibt es grundsätzlich auch Unterkunft und natürlich kann sie so lange bleiben, wie sie möchte.
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Wenn sie sich da nicht wohl fühlt oder keinen Bock drauf hat,
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weiß ich ja nicht. Aber der Gedanke ist eigentlich schon, dass sie da wohnt.
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Das ist, glaube ich, auch mit den KollegInnen, die sie dann haben wird,
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wahrscheinlich gar nicht so schlecht.
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Das ist also alles ganz aufregend. Die eine ist jetzt gestern angekommen,
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gestern Abend, nachdem sie schon zwei Tage bei ihrem Freund verbracht hat.
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Und die andere ist gerade auf dem Weg, müsste jetzt im Zug nach Rieseby sein,
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während ich das aufnehme.
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Die holen wir jetzt dann gleich ab. Und dann wollen wir mal gucken,
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wie die Woche verläuft. also sprich, ob die Herzdame und ich Zeit haben,
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mit den beiden was zu unternehmen oder ob die Entertainment-mäßig auf sich allein gestellt sind.
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Anfang der Woche hatte ich einen Termin in Wischhafen. Das ist auf der anderen Elbseite.
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Da fährt man mit der Fähre hin und entsprechend viel Puffer hatte ich eingeplant,
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weil die Elbfähre Glückstadt-Wischhafen eben berühmt dafür ist,
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dass man da mitunter auch mal mehrere Stunden wartet.
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Naja, dadurch, dass es halt direkt am anderen Ende der Fährstrecke liegt,
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ist die Fähre halt auch die schnellste Option dahin.
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Also wenn jetzt nicht zufällig mehr als zwei Stunden Stau sind am Fähranleger,
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dann lohnt es sich nicht, außen rumzufahren.
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Entsprechend war ich dann tatsächlich pünktlich zu Veranstaltungsbeginn.
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Naja, also das war halt so eine größere Veranstaltung, wo so ab neun Ankommen,
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Akkreditierung und so weiter in der Einladung stand und ich war halt um fünf vor neun da.
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Also ich habe auch so geplant, dass ich um neun da bin, ja, weil ich halt einfach gerne,
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frühzeitig bei Dingen bin und das Schöne war dann, dass ich da reinkam und jemand
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sagte: „Ah, Herr Schar, Sie sind sehr pünktlich in so einem Ton“ von,
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„was wollen Sie denn bitte hier, das ist doch Quatsch, wir haben doch gar nicht angefangen.“
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Es ging also darum, dass es gerade ein großes Kabelprojekt gebaut wird,
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ein Stromkabel, das den Strom aus erneuerbaren Energien.
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Aus Schleswig-Holstein nach Bayern und Baden-Württemberg führen soll.
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Das ist voraussichtlich dann, wenn das denn in 2028 irgendwann mal in Betrieb
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geht, auch die Hauptrichtung des Stroms. Außer wenn halt hier wirklich gar nichts mehr an Wind weht.
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Dann kann auch beispielsweise Solarstrom aus dem süddeutschen Raum zu uns kommen.
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Aber damit das funktioniert, muss dieses Kabel entweder über die Elbe oder unter durchgeführt werden.
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Und jetzt haben sie also den Tunnel fertig. Sie sind zwei Monate schneller fertig
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geworden. als sie geplant hatten.
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Und da war jetzt also dann der feierliche, symbolische Tunneldurchbruch.
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Also das war ein bisschen albern.
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Da standen sie dann zu dritt unten in dem Zielschacht, wo dieses Ding schon
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vor sechs Wochen angekommen ist, acht Wochen.
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Das heißt, der Tunnel ist von innen so weit fertig, da fehlt jetzt noch der Innenausbau.
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Naja, und die Protagonisten des Tages haben dann noch so fünf,
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sechs Schippen Sand in eine Lore reingetan als symbolischen Akt.
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Naja, und dann halt irgendwie Interviews und es gab Häppchen,
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hatte ich aber keine Zeit für, denn ich musste gucken, dass ich wieder zurückkam,
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weil nämlich um 14.30 Uhr unser Auto in die Werkstatt sollte.
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Also auf dem Weg von dem Tunnelgebäude zurück zum Pressezelt hatte ich nochmal
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auf der Webseite der Elbfähre geguckt und da gar keine Wartezeit gesehen.
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Als ich dann im Auto saß und das Navi angemacht habe, lief es auch noch rund
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und dann sagte Google irgendwann, naja, „hier entstehen jetzt 25 Minuten Verzögerung.“
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Und ich dachte, ja, okay, 25 Minuten ist ja kein Problem.
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Das bezog sich aber halt nur auf den Straßenstau und nicht auf die Gesamtreisezeit,
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denn was das für die Fähreverbindung bedeutet, hat das Ding natürlich nicht eingerechnet.
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Und ich hätte um 14.30 Uhr in der Werkstatt sein sollen.
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Laut Navi wäre ich um 14.27 Uhr angekommen. Das wäre genauso mein Zeitfenster
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gewesen, in dem ich mich wohlfühle.
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War natürlich nicht.
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Als ich da stand in dem Stau vor der Fähre habe ich nochmal die
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Homepage aktualisiert und da stand dann auch endlich 90 Minuten Wartezeit,
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das rechtfertigt tatsächlich die Fahrt durch den Elbtunnel noch nicht,
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weil das dann das hätte, glaube ich, drei Stunden gedauert ich weiß es nicht
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mehr, also ich war um kurz nach zwölf da und wäre halt um 15.10 Uhr,
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in Rieseby gewesen, der Termin fürs Auto war 14.30 Uhr, das heißt dann kann
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ich auch stehen bleiben und halt einfach den Werkstatttermin absagen.
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Es war jetzt sowieso nichts Großes.
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Der Glühkerze hatte sich verabschiedet und musste getauscht werden.
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Und da habe ich dann gesagt, ja okay, dann machen wir einfach irgendwann einen neuen Termin.
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Hilft ja nichts. Und der neue Termin war dann jetzt am Freitag,
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gleich um 7.30 Uhr morgens.
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Da konnte ich auch drauf warten. Also es hat irgendwie zehn Minuten gedauert, da war das Ding fertig.
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Das war also keine große Sache. Doof war halt nur, dass ich diesen ursprünglichen
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Termin nicht wahrnehmen konnte, beziehungsweise ich hätte eigentlich schlau
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sein sollen und direkt was für Freitag vereinbaren.
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Ja, so hatten die dann halt ein Auto weniger an dem Tag, was sie verarbeiten mussten.
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Nach meinem Werkstatttermin am Freitag war ich in Kiel-Gaarden zu einem Gespräch.
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Der Beitrag kommt, er wird erst nächste Woche fertig, aber ich kann es ja schon mal erzählen.
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Gaarden ist ein sehr bunter Stadtteil, gilt aber allgemein hin als sozialer Brennpunkt.
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Meine Frau ist da aufgewachsen, die hat da ein bisschen einen anderen Blick
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drauf als der Rest von Kiel sozusagen.
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Es gibt da halt einfach relativ viel Armut, viel Hartz IV,
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das ist so der letzte Ort in der Stadt, wo es noch günstigen Wohnraum
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gibt, aber halt auch sehr skrupellose Vermieter,
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die halt einfach den letzten Cent aus einer sehr brüchigen Immobilie raus ziehen wollen.
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Die Leute, die da wohnen, haben halt oft keine Wahl, sagen wir es mal so.
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Ich habe da vor kurzem was gemacht oder vor einiger Zeit was gemacht über ein
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Haus, wo in einer Wohnung 20 Leute gemeldet waren, die sich dem Vernehmen nach,
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zum Teil mit mehreren Leuten ein Bett geteilt
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haben, weil die halt einfach unterschiedliche Arbeitszeiten hatten.
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Und es so ein bisschen lief wie auf dem U-Boot, dass man halt einfach kein eigenes
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Bett hat, sondern dass, wenn man das gerade nicht benutzt, jemand anders da drin schläft.
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Solche Geschichten halt. Und da gibt es eben eine ziemlich große offene Trinkerszene
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und eine immer größer werdende offene Drogenszene.
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Und in den vergangenen paar Jahren hat da Crack ziemlich überhand genommen.
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Das heißt, die Leute sind halt auch ziemlich kaputt und können wirklich nur
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noch von Rausch zu Rausch denken, um die so ein bisschen aus dem Straßenbild
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zu bekommen und vielleicht auch ein wenig,
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die Beschaffung oder den Konsum einzuschränken.
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Hat die Stadt eben ein Gebäude aufgekauft, eine ehemalige Röntgenpraxis und
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hat da auf dem Parkplatz Möglichkeiten zum Aufenthalt geschaffen.
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Es gibt dort in dem Gebäude Sozialarbeit, es gibt dort ein Badezimmer,
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ein sauberes, kann da Wäsche waschen und so weiter.
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Das ist alles noch ein bisschen im Aufbau, die haben erst vor sechs Wochen eröffnet.
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Aber da sind halt, als ich da war, waren da schon 50 Leute oder so,
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die da den Tag über verbracht haben, die zum Teil aber auch Möbel reingestellt
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haben, so wie mit Planen so Zelte gebaut haben, die sich da also häuslich eingerichtet haben.
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Darüber mache ich was. Ich habe jetzt mit jemandem von der Stadtverwaltung gesprochen
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und mit jemandem, der da als Sozialarbeiter arbeitet.
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Jetzt fehlen noch Anwohner. Das kommt dann also nächste Woche.
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Und ja, meine Güte, also wenn man sich das so anguckt, es sind einfach Leute,
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denen man nur wünschen kann, dass die irgendwie wieder auf die Beine kommen,
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und dass sie diese Beratungs- und Ausstiegsangebote annehmen, die es da gibt.
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Sehe ich aber nicht so wirklich.
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Also ich war nicht lange da, eine halbe Stunde oder sowas und das war doch alles,
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ein ziemlich großes Elend, was man da einfach sieht.
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Danach brauchte ich dann dringend einen Aufmunterungsdöner und wenn ich in Gaarden
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bin, dann fahre ich halt immer zu Agora.
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Das ist halt einfach – die setzen Maßstäbe.
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Das ist wirklich noch richtig guter, traditionell zubereiteter Döner.
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Mit tollem Salat, fantastischem Fleisch, richtig gutem Brot.
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Also immer wieder super und auch vergleichsweise preiswert. Also ich habe jetzt
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für Döner und ein Getränk 11 Euro bezahlt.
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Fand ich wirklich in Ordnung. Aber auch da hält dieser komische Trend Einzug,
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dass es jetzt an mehreren Tagen dann Steakfleisch gibt. Also argentinisches Rindfleisch am Spieß.
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Und ich habe das nicht probiert, weil ich da noch nicht so – ich war an dem Tag
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nicht wirklich auf Experimente eingestellt.
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Sehe ich jetzt häufiger und ich dachte bisher immer, das ist dieser Yaprak-Döner,
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also der Döner, der halt fast ausschließlich aus Scheibenfleisch besteht und
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fast gar keinen Hackfleischanteil hat.
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Aber es ist da wirklich das Rindfleisch, was so ähnlich auch für Steaks benutzt wird.
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Und es gibt auch plötzlich so fancy Soßen, die sie vorher nicht hatten.
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Auch da hält ein gewisser Wandel Einzug.
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Ansonsten super nervig diese Woche: wir wollten eine Soundbar kaufen.
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Wir haben ja einen Raum, den wir als Kinozimmer bezeichnen, wo ein Beamer drinsteht,
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wo Kinosessel drinstehen, die ich in Husum mal gekauft habe und wo halt auch
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die DVD-Sammlung steht.
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Naja, der Sound, der aus dem Beamer kommt, ist halt kacke, weil der Lautsprecher
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sehr klein ist und man das auch ziemlich laut machen muss, weil der Lüfter vom
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Beamer auch jetzt nicht wahnsinnig leise ist.
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Und deswegen haben wir da eine Soundbar drin, die war hier auch schon mal Thema,
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vielleicht finde ich die Folge nochmal, das ist schon eine Weile her,
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dass einfach die Fernbedienung nicht mehr funktionierte.
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Und ich hatte das damals, ich erinnere das noch, auf Social Media gepostet und
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mir haben mehrere Leute erklärt, dass das doch ganz bestimmt auf jeden Fall
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funktioniert, wenn ich es nur richtig mache.
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Was natürlich vollkommen unmöglich ist, dass ich irgendwas vorher ausprobiert habe.
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Das Ergebnis war, dass mir Marcel eine ausgedehnte Logitech-Harmony zur Verfügung
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gestellt hat, die wirklich toll ist und sehr gute Dienste geleistet hat,
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aber dann, als wir sie jetzt brauchten, auch nicht mehr funktionierte.
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Und wir konnten nicht so richtig herausfinden, warum.
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Der erste Verdacht war, dass wahrscheinlich der Akku leer sein könnte,
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den man leider nicht austauschen kann. Zumindest kriege ich die Batterieklappe nicht auf.
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Dann haben wir erstmal den Film, den wir sehen wollten, mit dem Lautsprecher
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des Beamers geguckt, während die Fernbedienung auflud.
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Und das schien aber nicht funktioniert zu haben, zumindest hat die nicht reagiert,
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hat also nicht das getan, was sie tun sollte. Und jetzt waren wir dann frustriert
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genug, dass wir gesagt haben, wir kaufen jetzt aber was Neues.
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Insofern sind wir losgezogen und wollten eine neue Soundbar kaufen und sind
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also in den örtlichen Fachhandel gefahren. in ein Elektronikgeschäft in Eckernförde,
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haben uns eine Soundbar ausgesucht, die wir sympathisch fanden und wollten die gerne mitnehmen.
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Und da sagt dieser Mensch, er müsste die bestellen, er hätte nur das Vorführgerät da.
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Und das wollte er uns aber auch nicht mitgeben. Im Nachhinein ganz gut.
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Normalerweise fährt man ja in den Fachhandel, um etwas sofort mitnehmen zu können.
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Das ist ja der Gedanke an einem Ladengeschäft.
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Und dann haben wir uns dann gesagt, dann müssen wir es offensichtlich bestellen.
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Machen wir halt. Und während er schon am Computer stand, habe ich gesagt,
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was brauchen wir denn da eigentlich für Kabel?
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Und dann hat er das so erklärt, dass wir also ein HDMI-Kabel brauchen,
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das vom HDMI-Arc-Anschluss zur Soundbar geht. Und ich dachte so, was für ein Anschluss?
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Ja, man könnte auch den optischen Anschluss nehmen. Ich sagte, was für ein Anschluss?
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Also wir sind da jetzt ohne Bestellung weggefahren und mit dem Gedanken,
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wir gucken uns erstmal an, was für Anschlüsse unser Beamer hat.
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Und wie wir dann von da an diese Soundbar rankommen.
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Und ich kann sagen, was noch schlimmer ist als geplante Obsoleszenz,
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ist technischer Fortschritt.
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Dieser Beamer ist noch nicht wahnsinnig alt, aber er hat diese Anschlüsse nicht.
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Er hat einen Anschluss, der explizit dafür da ist, dass man da ein Handy per
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USB-C anschließen kann.
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Aber er hat diesen ARC-Anschluss nicht. Also ARC heißt Audio Return Channel.
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Das ist genau dafür da, um eine Soundbar mit dem Beamer verbinden zu können.
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Er hat auch keinen optischen Anschluss, der hat noch VGA. Und er hat auch Cinch.
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Und so wie ich es im Augenblick sehe, was meine Marktbeobachtung jetzt ergeben
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hat, ist, dass wir unter Umständen keine passende Soundbar finden.
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Also wahrscheinlich gibt es irgendwo da draußen eine, die auch noch Cinch kann.
0:14:59–0:15:00
Und dann nehmen wir halt das.
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Aber es ist halt nicht so einfach, wie wir uns das gedacht haben. Was mich hart nervt.
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Denn ich sehe nicht ein, dass ich ein Beamer, der perfekt funktioniert,
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wegschmeiße, nur weil sich da irgendein Steckerstandard verändert hat.
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Was soll das denn? Also ja, natürlich kann man das auch als Chance begreifen
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und einen cooleren Beamer sich besorgen, der nicht so weit wegstehen muss von
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der Leinwand oder der weniger lauten Lüfter hat oder sonst irgendwas.
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Aber Leute…
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Das kann doch nicht angehen. Also der ist auch jetzt nicht so alt.
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Was haben wir denn gekauft?
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In Husum irgendwann maximal acht Jahre. Das ist eigentlich kein alter für ein
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technisches Gerät, finde ich.
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Inzwischen hat sich herausgestellt, ja, der Akku war leer, jetzt ist er wieder
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voll und die Fernbedienung musste einfach wieder daran erinnert werden,
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was sie früher mal konnte.
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Das heißt, sie funktioniert jetzt im Wesentlichen, hat uns aber vorige Woche nichts genützt.
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Gestern dann noch einen kurzen Supply Run gemacht.
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Dumme Geschichte. Nein, also es hat einfach blöd gelaufen. Wir haben ja diesen
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kleinen Hund, von dem wir hier häufiger schon mal erzählt haben und den versorgen
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wir aus ethischen Gründen mit Bio-Hundefutter.
0:16:21–0:16:27
Und dafür haben wir ein Futter-Abo bei einem Hersteller, der das dann in der Monatsration liefert.
0:16:28–0:16:33
Das Problem ist halt bei denen, dass man nie so ganz genau weiß, wann sie verschicken.
0:16:34–0:16:37
Ich hatte beim letzten Mal ein bisschen was in der Bestellung geändert und dann
0:16:37–0:16:40
fängt im Prinzip ein neues Abo an und habe dann also gezählt,
0:16:40–0:16:43
wie viele Dosen haben wir noch, wann müssen wir die nächsten bekommen und habe
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dann so ungefähr ausgerechnet,
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wann ich dann diese Lieferung auslösen müsste.
0:16:50–0:16:55
Und habe das also so vorprogrammiert und dann kamen auch drei Tage,
0:16:56–0:17:00
vor dem errechneten Termin die entsprechende Mail, ja, jetzt lösen wir Ihre
0:17:00–0:17:04
Bestellung aus, Sie können nichts mehr am Futterabo ändern.
0:17:05–0:17:12
Leider kam aber kein Paket oder keine Versandbenachrichtigung und uns wurde das Futter knapp.
0:17:13–0:17:17
Und ich habe dann gestern am Samstag die letzte Dose aufgemacht und habe gesagt,
0:17:17–0:17:22
jetzt müssen wir hier irgendwas organisieren, damit wir nicht blank dastehen
0:17:22–0:17:25
und der Hund uns völlig zu Recht strafend anguckt.
0:17:26–0:17:32
Also habe ich, weil die Herzdame mit dem Auto weg war, todesmutig eine Fahrt
0:17:32–0:17:33
nach Eckernförde unternommen. (kichert)
0:17:35–0:17:38
Nein, ich habe den Zug genommen, bin nach Eckernförde gefahren,
0:17:38–0:17:43
da zum Bio-Supermarkt, habe zumindest fünf Dosen gekauft, das muss jetzt ja
0:17:43–0:17:44
wirklich demnächst kommen.
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Und hatte dann, weil das halt zeitlich leider nicht hinhaut,
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hatte ich noch eine Stunde Zeit fast in Eckernförde.
0:17:52–0:17:57
Es ist so, der Zug fährt hier los um 10 nach der vollen Stunde,
0:17:57–0:18:04
ist 8 Minuten später in Eckernförde und um 20 vor fährt der Zug in die Gegenrichtung wieder zurück.
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Das heißt, ich habe effektiv 20 Minuten für den Weg zum Biomarkt,
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zum Einkaufen und wieder zurück. Man braucht aber 17 Minuten vom Bahnhof bis zu dem Biomarkt.
0:18:15–0:18:20
Und entsprechend hatte ich das so getimed, dass ich dann mein Mittagessen in
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Eckernförde einnehmen würde und habe bei Antalya Döner gegessen,
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wo ich auch schon mal von erzählt habe.
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Das ist halt ein richtiges türkisches Restaurant in der Eckernförde Innenstadt.
0:18:30–0:18:35
Und das ist halt einer dieser Orte, denen man Unrecht tut, wenn man da nur Döner
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bestellt, ehrlich gesagt.
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Aber das ist halt das, worauf ich Bock hatte. Auch die machen einen wirklich guten Döner.
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Sehr lecker, sehr schmackhaft und immer unfassbar heiß. Ich weiß überhaupt gar
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nicht, wie die das machen. Also man verbrennt sich immer am Brot schon die Finger.
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Das ist insofern dann ein bisschen schwieriger zu essen. Und auch innen drin,
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das Fleisch ist auch wirklich noch sehr, sehr heiß, wenn es ankommt.
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Aber wahnsinnig lecker. Also echt toll.
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Lohnt sich immer. Das hat aber jetzt alles keine Stunde gedauert.
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Also ich hatte dann noch genug Zeit, um mit möglichst stoisch,
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noch zum Rewe zu gehen. Wir sind gerade mitten in der Hochsaison.
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Eckernförde ist einfach voll. Voll mit Leuten, die den ganzen Tag Zeit haben.
0:19:19–0:19:22
Und so bewegen die sich auch durch die Stadt. Wenn man einfach nur von A nach
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B will, meine Güte, das ist hart lästig.
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Aber okay, man muss damit umgehen. Wenn man in der Tourismusregion wohnt, dann ist das halt so.
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Ich bin also wieder einmal den Idiotenslalom gelaufen, habe mir bei Rewe noch
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was zu trinken geholt. Auch das war nicht komplett einfach, weil Leute,
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die Urlaub haben, hören ja sofort auf mit Nachdenken.
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Schon im Eingang vor mir ein Pärchen älteren Semesters, jetzt nicht wirklich
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steinalt oder sowas, aber halt älter als ich.
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Und die blieben erstmal im Eingang stehen, um ihre Einkaufstaschen zu sortieren,
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aber halt wirklich mitten im Eingang.
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Und ich sagte, Entschuldigung, brauchen Sie den ganzen Gang oder kann ich vielleicht vorbei?
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Achso, ja, ja, ja, natürlich, kein Problem. Also die Leute machen das ja nicht
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mit Absicht, die sind halt einfach nur doof.
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Dann halt im Laden irgendwie auch noch so ein, zwei Situationen gehabt,
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wo ich dachte, du könntest auch einfach nicht den Einkaufswagen schräg in den ganzen Gang stellen.
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Aber okay, mach. Und dann an der Kasse gestanden und war gerade
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noch dabei, meinen Kram aufs Band zu sortieren und griff noch einmal nach dem
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Schokoriegel, als schon jemand hinter mir seinen Kram aufs Band stellte.
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Und gefühlt war das halt einfach alles viel zu nah aneinander.
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Und ich habe dann einfach mich erdreistet und, weil ich meinen Kram nicht weiter nach
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vorne schieben konnte, sein eines Glas ein bisschen nach hinten zu schieben,
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damit da so wenigstens ein bisschen Abstand dazwischen ist.
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Weil auch die Zahl der Warentrenner begrenzt ist in diesem Laden und ich sicher
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sein wollte, dass ich jetzt nicht aus Versehen,
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seinen was auch immer Gedöns da mitbezahle oder mit dem Kassierer diskutieren
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muss, dass er das rausnehmen soll, irgendwas.
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Auf jeden Fall, der Typ, ich weiß nicht, ob er was gesagt hat,
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ich hatte die Noise-Canceling-Kopfhörer auf, auf jeden Fall griff er sich
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meinen Schokoriegel und schob den so 20 Zentimeter nach vorne,
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als wäre das jetzt irgendwie etwas, das man unbedingt machen muss.
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Aber auch das, nachvollziehbar, ich habe seinen Einkauf angefasst.
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Er hatte offensichtlich das Gefühl, dass er meinen dann auch noch anfassen muss,
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weil das vielleicht so ein Freundschaftsritual ist in Norddeutschland oder keine
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Ahnung, was Menschen denken.
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Ich war jedenfalls froh, aus dem Laden raus zu sein. Auch das war nicht so ganz
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einfach, weil auch im Ausgangsbereich wieder jemand dachte, das ist der perfekte Ort,
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um stehen zu bleiben und den Inhalt des Einkaufswagens zusammen mit der Enkelin
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in eine Tasche zu räumen.
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Und ich will nicht schon wieder irgendjemanden anpupen und habe halt einfach
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gewartet, bis sie sich dann offensichtlich hat sie mich aus dem Augenwinkel
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bemerkt und hat dann auch, ach Gott, Entschuldigung, na gut,
0:22:03–0:22:05
aber das haben wir dann erledigt.
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Wir sind sehr entspannt, wir atmen tief und gleichmäßig und ich bin also zum
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Bahnhof gegangen, hatte da dann noch 25 Minuten Zeit, die ich mit dumpf in die
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Gegend starren und Podcast hören verbracht habe, das war toll.
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Saß auf einer Bank und natürlich kamen dann irgendwelche Leute angewackelt,
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die nun wirklich wackelig auf den Beinen waren.
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Ich saß halt auf einer Bank und das ist halt so eine Anti-Obdachlosen-Bank mit diesen Bügeln,
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wo zweieinhalb Leute gut nebeneinander sitzen können und rechts von mir wäre
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auch noch Platz gewesen, aber die zielten halt sehr genau darauf, wo ich saß.
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Und ich hatte einfach keinen Bock auf Diskussionen. Ich habe einfach meine Tasche
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genommen, bin aufgestanden und habe mich woanders hingesetzt.
0:22:53–0:22:59
Ja, und als der Zug kam, da kommt dann die Durchsage, „Achtung, der Zug fährt
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ein“, bla bla, was die halt immer sagen.
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Dann bin ich also vorgelaufen zu der Stelle, wo der Zug anhält.
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Und dann dauerte das aber noch ein
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paar Minuten. Und da setzte eine Art Wettrennen ein, will ich es mal nennen.
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Ich stand also am Bahnhof und guckte so rum. Erst in die Richtung,
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aus der der Zug kommen sollte.
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Da kam nichts. Dann habe ich so den Blick schweifen lassen, weil ich ja offensichtlich
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noch Zeit hatte, dumm rumzugucken.
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Und dann sah ich so ein Regengebiet ankommen.
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Das zog so richtig aus Richtung Rieseby auf dem Bahnhof zu.
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Und es war ungelogen noch 200 Meter weg oder so, als der Zug endlich da stand.
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Also die ersten Tropfen waren schon spürbar, als die Tür aufging und ich einsteigen
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konnte. Und es hat genau gepasst.
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Ich war im Trockenen und draußen ging ein furchtbarer Wolkenbruch runter.
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Das war super. Und das Schöne ist, dass wir aus diesem Regengebiet rausgefahren
0:23:55–0:23:56
sind auf dem Weg nach Rieseby.
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Das heißt, ich bin trockenen Fußes aus dem Zug wieder ausgestiegen,
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konnte nach Hause gehen, war gerade zu Hause, da zog der nächste Schauer durch.
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Es war also karmisch wieder einmal ganz großartig.
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Ansonsten kurze Schlussbemerkung noch zu Folge 555, da hat Auphonic echt gezaubert vorige Woche.
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Die Ausgangsdatei war wirklich mies, ich hatte es ja gesagt,
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dass ich im Wohnwagen sitze und man hört es glaube ich an ein,
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zwei Stellen im Audio auch, zumindest
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in dem Teil, in den ich kurz aus Kontrollzwecken reingehört habe.
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Vor dem Wohnwagen saßen Leute, also die Herzdame mit unseren Freunden und den
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Schwiegereltern, saßen bei uns im Vorzelt, während ich das aufnahm.
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Es wurde gelacht, es wurde sich unterhalten, das hat man sehr deutlich gehört.
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Trotzdem fand ich die Aufnahme ganz schön gut.
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Und deswegen habe ich jetzt auch gerade überhaupt keinen Stress damit,
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dass mein Studio im Augenblick so klingt, wie es klingt, nämlich noch halliger
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als vorher, weil der Teppich ja raus ist.
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Also hier ist wirklich so ein bisschen Arbeit notwendig, um diesen Raum noch.
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Akustisch irgendwie zu optimieren. Ich habe auch gar keine Ahnung, wie ich das mache.
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Aber ohne Auphonic würde das richtig scheiße klingen.
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Ja, achso, und was ich auch noch sagen kann, die neueste Haialarm-Podcast-
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Folge – nicht, dass ihr das verpasst – die ist am 20. erschienen.
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Wir haben uns „Ghost Shark“ nochmal angeguckt. Das ist unser Haialarm Classics Sommer Special.
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Wir sind in der Sommerpause, haben also schon relativ früh aufgezeichnet.
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Ich glaube, ich hatte es auch erzählt, unter Umständen. Und jetzt ist sie also am 20. erschienen.
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Ich freue mich schon auf die nächste Episode im September.
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Da werden wir nämlich „Ghost Shark 2“ uns angucken.
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Der nichts mit dem Teil 1 zu tun hat. Das wird super.
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Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass Katharina Reiche als Bundeswirtschaftsministerin
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zurücktreten sollte. Bis sie das tut oder bis eine weitere Folge erscheint von
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Jörn Schaars feinem Podcast: Alles Gute.

 

Mit Bezug auf diese Episoden:

Das Kleingedruckte:

Diese Jörn Schaars feiner Podcast-Episode wurde am 23.08.2026 aufgenommen und veröffentlicht. Sie steht unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)-Lizenz. Zu hören ist: Jörn Podcastcover: Siegfried Fock, Tobias Migge Musik: Jason Shaw („Jenny’s Theme„, CC-BY-SA)

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