JSFP351: Camping-Saisonstart 2022

Von campenden Extrawurst-Fuckups auf Mastodon. Oder so ähnlich.

Die Dauer der Episode 0:20:05Diese Episode erschien am 1. Mai 2022 um 22:11Downloads 614 Downloads

 
Wir sind dann auch endlich mal in die Campingsaison gestartet und haben zwei Kurzausflüge mit dem Wohnwagen unternommen. Das war sehr schön. Außerdem habe ich in der Küche herumexperimentiert, Bier getrunken und Tickets für Podstock geklickt. Zum Schluss philosophiere ich länglich über die aktuelle Migrationswelle von Twitter zu Mastodon.

Diese Episode hat 10 Kapitelmarken und jede von ihnen ist durchschnittlich ca. 2 Minuten lang.

Shownotes:

Transkription der Episode anzeigen

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Music.
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Moin und herzlich Willkommen zu Jörn Schaars feinem Podcast Episode 351! Ich bin Jörn Schaar und ihr seid es nicht.
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Es gab eine Menge besorgtes Feedback zur letzten Episode, weil ich so überarbeitet klang und das war ich auch tatsächlich.
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Vielen Dank für die für die Sorge. Gleich dazu mehr.
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Es gab nämlich auch den auditiven Beweis. Ich habe einen kleinen Fuckup verursacht und zwar die letzte Folge. Die 350 habe ich tatsächlich etwas überarbeitet aufgenommen und bin da mit der Zählung durcheinandergeraten.
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Deswegen habe ich sie als 349 abgespeichert und das hat bei einigen für Verwirrung gesorgt, weil dann halt nicht so richtig zusammen passte.
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Das funktioniert so Ich habe ja meinen Podcast in meinem eigenen WordPress Blog und nutze da das Plugin Podlove Publisher.
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Ich lege im Prinzip ein die Episode wie ein Blogartikel an und trage dann da ein, wo das Plugin das Audio dazu findet.
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Und da stand jetzt in den beiden Episoden der Dateiname der Episode 349.
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Und zu allem Überfluss war in dieser Datei, die Episode 349 hieß, das Audio der Episode 350 drin.
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Das heißt, es gab also eine Episode 350 und die war dann im Nachhinein identisch mit der Episode 349. Das ist unangenehm, aber leicht zu beheben.
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Man muss einfach die richtigen Dateien hochladen und die Dateinamen da korrigieren, wo es notwendig ist. Das dauert ein paar Minuten, aber da muss man auch erst mal drauf kommen. Danke, Frank und Rüdiger für die Hinweise.
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Die haben mich da als erste drauf angesprochen und ich hatte erst gedacht, der Fehler muss bei euch liegen. Bei mir stimmt alles, aber ich habe halt nicht darauf geachtet, mal die alte Episode anzugucken.
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Und da kam mir irgendwann der Geistesblitz und ich habe das noch schnell korrigiert.
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Also überarbeitet bin ich immer noch. Aber das hat sich insofern ein bisschen verändert, weil meine Frau hat einfach mal die beste Person der Welt ist, die das nämlich auch bemerkt hat und sagte: "Wir müssen jetzt mal gucken, dass wir irgendwie deinen Kopf ein bisschen frei kriegen."
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Und so sind wir also dann Dienstagabend noch sehr spontan zum Campingplatz in Husum gefahren.
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Das ist ja wirklich hier vor der Haustür. Also Viertelstunde Fahrt, den Wohnwagen angehangen, das Nötigste reingeschmissen und sind einfach mal spontan für eine Nacht raus.
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Das ist der einzige Campingplatz an der Nordsee, der Meerblick hat. Das liegt daran, dass da kein Deich gebraucht wird.
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Das hat mit der Geländestruktur zu tun. Deswegen kann man da vom Campingplatz auf die Husumer Bucht gucken, die Teil der Nordsee ist. Das ist sehr schön.
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Das war tatsächlich auch ein sehr angenehmer Aufenthalt. Die Leute sind nett, Platz ist schön, Infrastruktur stimmt.
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Wir haben, ich weiß gar nicht mehr, was wir bezahlt haben, 28 € für die Nacht zu zweit inklusive Strom und Duschen wär auch drin gewesen, aber haben wir halt nicht gemacht, weil wir ja irgendwie nur eine Viertelstunde bis nach Hause brauchen und dann haben wir halt da geduscht.
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Ja, das war also sehr, sehr super. Die komplette Checkliste gibt es dann natürlich in der nächsten Episode vom Camping Caravan Podcast, die wir jetzt dann auch demnächst irgendwann aufzeichnen, wenn dieser ganze Arbeitsstress ein bisschen weniger wird.
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Schleswig-Holstein eilt auf die Landtagswahl zu: Sonntag, 8. Mai ist es so weit, dann wählen wir hier einen neuen Landtag. Das heißt, ich habe gerade echt Los Wochos.
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Und das wird danach auch nicht wirklich besser, weil nämlich eine Woche später sich die G7-Außenministertreffen in meinem Zuständigkeitsbereich in der Nähe von Hohwacht
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und da werde ich wahrscheinlich auch irgendwas zu tun haben, wir wissen noch nicht ganz genau was,
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das klärt sich alles in der Woche nach der Wahl, in den Tagen, bevor es da wirklich dann losgeht.
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Genau. So, und da erzähle ich dann aber auch darüber, wenn es soweit ist. Das kann ich schon mal versprechen.
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Ansonsten habe ich auf Roddis einen Tipp hin mal die veganen Bratwürstchen von Rügenwalder probiert.
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Genau die hatte er empfohlen. Da sagte er Das sind die, die für ihn am ehesten an echte Bratwürstchen aus Fleisch drankommen.
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Der Pro-Faktor, den ich dann sehe, ist tatsächlich das Zeug ist,
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so authentisch wie Bratwurst Gewürz, das du im ersten Mund-Nase-Kontakt wirklich so ein authentisches Gefühl von "Ich steck mir eine Bratwurst in den Mund" hast.
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Das ist also schon mal sehr, sehr gut gelungen.
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Dann kommt dazu, dass jedes dieser Würstchen einen Weight Watcher-Punkt verbraucht, im Gegensatz zu ich glaube drei zu denen,
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die die verbrauchen, die ich sonst immer kaufe, die dann eben nicht von Rügenwalder sind. Das Kontra ist,
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die Konsistenz ist ein kleines bisschen zu fest für eine echte Bratwurst und das Mundgefühl entsprechend dann auch.
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Also ich finde man merkt schon, dass man sich da keine Nürnberger Rostbratwurst in den Mund steckt, denn das ist von der Größe her, das ist ein bisschen das andere, was mir gerade einfällt, wenn ich drüber rede.
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Die haben die Größe von der Nürnberger Rostbratwurst, bilden aber die Konsistenz und den Geschmack einer ganz normalen dieser weißen Bratwürstchen ab.
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Das passt dann also auch leider nicht hundertprozentig zusammen.
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Die sind nicht schlecht. Also um Himmels Willen, also die, die schmecken, die sind in Ordnung. Ein bisschen Senf dazu.
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Da musst du echt drauf achten, dass du die nicht verwechselst. Das ist wirklich gut.
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Die Frage ist natürlich, ob ich mehr Rügenwalder Produkte kaufen möchte, denn deren Hauptgeschäft ist ja nach wie vor, irgendwelche Tiere zu pürieren und die in ihre eigenen Därme zu pressen.
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Insofern das ist so ein bisschen wie Ökostrom bei RWE kaufen und damit halt ein Atomkraftwerk querfinanzieren, so das ist *unverständliches Ekelgeräusch*
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Ich weiß es noch nicht. Sie sind gut. Ich probiere mich da noch ein bisschen durch mehr anderes Sortiment durch.
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Das ist dann halt so die die Extrawurst, die auch.
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Also das ist ja immer, dass ich versuche ja grundsätzlich weniger Fleisch zu essen. In der Regel funktioniert das nicht so gut, wenn ich auswärts unterwegs bin.
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Weil es halt einfach einfacher ist, irgendwo zu sein und dann eben nicht das vegetarische Menü zu essen.
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Denn auf Parties isst man im Zweifelsfall den Vegetariern das Essen weg.
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Und ansonsten ist es halt auch so Ja, du wirst ja, egal wo du hingehst, du findest ja fast nichts Vegetarisches in der Schnelligkeit.
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Und dann ist dann irgendwo eine Pommesbude.
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Hier kannst du Pommes essen oder eine Bratwurst.
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Bratwurst und Brötchen ist günstiger als Pommes, also essen wir das. Zum Beispiel einfach nur mal so und weil ich eben versuche zu Hause weniger Fleisch zu essen.
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Das klappt ja auch sehr sehr gut, weil ist ja Blödsinn im Zwei-Personen-Haushalt mit einer Vegetarierin mir da die buchstäbliche Extrawurst zu braten, finde ich das eigentlich ganz schön.
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Wenn es dann diese vegane Variante gibt, die das halt einigermaßen abbildet.
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Und ich habe ich auch schon, glaube ich, mehrfach erzählt. So, die Dinger können halt im Prinzip auch mit dem vegetarischen Essen zusammen in der Pfanne brutzeln.
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Das ist ja dann kein Problem, ist ja kein Fleisch.
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Also das funktioniert dann insofern schon mal ganz gut.
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Ansonsten waren wir jetzt dann das Wochenende über von Freitag bis heute, am Sonntag, in Wilhelmshaven, weil unser lieber Freund Sven sein Geburtstag gefeiert hat. Grüße übrigens an dieser Stelle noch einmal und wie es bei ihm so üblich ist, war das halt eine Wochenendparty.
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Und das war ausgesprochen toll. Wir haben sehr schön gefeiert, fand ich.
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Ein bisschen angetütert, ein bisschen doll, um ehrlich zu sein. Und wir haben das auch wieder mit dem Wohnwagen bestritten.
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Die erste Nacht haben wir dann bei ihm gestanden und die zweite Nacht haben wir dann gesagt So, dann ziehen wir noch mal um auf den Campingplatz. Das hatten wir ohnehin vor.
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Erst mal, weil der Campingplatz in Schortens, der ist nur 20 Minuten weg.
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Das ist eine Strecke, die man auch ganz okay fahren kann. Dann haben wir gesagt So, da ist halt dann,
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mit Strom und mit Wasser und so und also richtige Dusche, richtige Toilette und so, das war, fanden wir schon ganz gut und insofern, das haben wir dann gemacht, es war,
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Ich erzähle erstmal die Party zu Ende. Das war einfach sehr, sehr schick, sehr viele sehr nette Menschen da.
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Es war, es gab großartiges Essen, es gab ein sehr reichhaltiges Getränke Buffet, das war alles eine sehr, sehr runde Veranstaltung, fand ich.
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Die Klamotten haben danach ordentlich nach Feuer gestunken, genauso wie man eigentlich eine schöne Party feiern möchte. Das fand ich, fand ich alles ganz, ganz toll.
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Ja, und dann haben wir am nächsten Tag, nachdem wir einigermaßen wieder geradeaus gucken konnten,
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haben wir den Wohnwagen angehangen und sind dann rüber zum Campingplatz gefahren, in zum Friesland Camping in Schortens.
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Da haben wir dann bezahlt, weil wir einen Premium Stellplatz mit Seeblick haben wollten, 29 für den Stellplatz, drei für den Hund und vier für den Strom, macht, wenn ich mich nicht irre.
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36 € finde ich auch noch vertretbar, zumal der Platz das auch wirklich hergegeben hat. Also das alles ziemlich frisch renoviert.
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Die haben neue Betreiber bekommen, jetzt vor noch gar nicht allzu langer Zeit.
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Super nette Leute, unheimlich sympathisch.
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Und die ziehen jetzt das alles gerade so ein bisschen auf links. Die, die Vorpächter haben da wohl sich nicht mehr so drum gekümmert zum Schluss, hört man so aus den Zwischentönen raus und wie gesagt, die beiden supernett.
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Schon der Kontakt bei der Buchung, das war super und und dann vor Ort, das war wirklich sehr, sehr, sehr, sehr angenehm.
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Also wenn wir noch mal auf der Ecke sind und das werden wir bestimmt irgendwann sein, dann ist also Friesland Camping bei uns definitiv noch mal gebucht.
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Auch dazu gibt es dann eine komplette Checkliste, gibt es dann natürlich in der nächsten Episode vom Camping Caravan Podcast. Das wird fantastisch.
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Und was ich übrigens noch auf dem Campingplatz gemacht habe heute Morgen, am 1. Mai,
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ich habe Podstock-Tickets gekauft für die Herzdame und mich.
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Es geht wieder los. Es gibt ein in diesem Sommer ein Präsenz Podstock, nachdem jetzt Corona zwei Jahre Pause war, treffen wir uns wieder in der Kulturherberge Wernershöhe.
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Das ist ja so ein Podcaster*innen-Event wo sich halt so mein Teil der Podcast Blase trifft.
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Bisschen Barcamp, bisschen Live-Podcasting, sehr viel Blödsinn machen, keine Ahnung die wievielte Auflage es dann tatsächlich ist.
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Auf jeden Fall sehr sehr empfehlenswert da mal hin zu gucken, wenn man ich habe in den Shownotes die Ticketseite verlinkt, wo man sich seine Karte kaufen kann.
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Die Preise sind auf den ersten Blick vielleicht ein bisschen gesalzen, aber man muss auch sehen, in diesem Preis enthalten sind Minimum drei Tage
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Veranstaltung mit Vollverpflegung, also Frühstück, Mittag, Abendessen und in der Regel gibt es dann noch irgendwelche Schweinereien zwischendurch und Getränke sind da auch mit drin. Also ich glaube, das lohnt sich echt.
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Für jeden und jede, die jetzt noch überlegen, da mal vorbeizukommen,
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ganz große Empfehlung und herzliche Einladung, denn das ist eine sehr, sehr tolle Veranstaltung, organisiert von sehr großartigen Menschen, die auch ein sehr ausgeklügeltes Hygienekonzept sich ausgedacht haben, das im Prinzip 2G+ beinhaltet.
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Also man muss dreifach geimpft sein oder genesen und zweifach geimpft.
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Dann gibt es noch tägliche Testpflicht. Und so weiter und so fort. Sogar die Tests werden übrigens gestellt.
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Also von daher ist das glaube ich, die Veranstaltung mit dem Potenzial, das strengste Testregime und die schärfsten Zugangsvoraussetzungen zu haben. Denn nur wenn man negativ getestet ist, darf man an der Veranstaltung teilnehmen.
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Das halte ich für ausgesprochen sinnvoll, das genauso zu machen.
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Damit sind auch meine Bedenken so ein bisschen weg, an so einer Veranstaltung teilzunehmen, weil ich sage okay, da kann man sagen, wurde so viel getan, dass ich sage, da kann ich mich sicher fühlen.
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Natürlich ist auch da es immer noch möglich, dass man sich ansteckt.
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Ich habe vergessen, im Coronakonzept ist auch noch enthalten Maskenpflicht in den Innenräumen und Abstand halten draußen.
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Also nicht so eine Rudelbildung wie sonst.
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Von daher. Also ja, dann hat man wirklich alles getan.
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Und gerade jetzt in Zeiten wie diesen, wo halt alles getan wird, dass wir das für uns durchseuchten, habe ich das Gefühl,
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ist das ein sehr beruhigender, sehr angenehmer Lichtblick in dieser immer noch Pandemie, die politisch ja immer mehr verleugnet wird.
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Also guckt euch das an, Podstock.de. Ich habe in den Shownotes zu dieser Episode auch direkt auf die Ticketkauf-Seite verlinkt.
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Die Tickets sind schon, ich glaube, gut zur Hälfte weg zu dem Zeitpunkt, wo ich das aufnehme.
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Ranhalten ist das Stichwort an der Stelle.
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Ja, dann habe ich mir jetzt auch aufgeschrieben. So Twitter, Mastodon. Das ist ja gerade irgendwie so, so ein Ding, weil Elon Musk Twitter kaufen möchte für 44 Milliarden
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Dollar. Niemand sollte so viel Geld besitzen, der nicht einen Podtoffelhof betreiben möchte. Weil der das jetzt kaufen will,
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gibt es so eine Art Panik von Wir müssen alle das Social Network unserer Wahl wechseln und unsere Accounts dann löschen.
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Habe ich auch schon von einigen gehört, die gesagt haben, ich ziehe jetzt komplett woanders hin um und bin dann nur noch da.
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Und im Augenblick gibt es ja nicht so richtig viel Zeug, was irgendwie für Erwachsene funktioniert.
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Also es gibt ein paar Menschen, von denen ich weiß, sie sind bei TikTok, mir ist das zu stressig.
0:13:44–0:13:51
Instagram und Facebook ist alles sehr böse und deswegen rennen jetzt ganz viele rüber zu Mastodon.
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Ich bin da auch schon seit einer ganzen Weile. Mastodon ist so was Ähnliches wie Twitter vom Funktionsumfang her, aber es funktioniert anders, nämlich dezentral.
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Das ist tatsächlich etwas, das dann für ein bisschen Verdruss sorgt bei vielen, die da rüber wandern, weil es halt nicht so flüssig läuft.
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Das funktioniert so Jeder kann im Prinzip so eine Mastodoninstanz aufsetzen, kann also sein eigenes Social Network bauen.
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Das wäre relativ witzlos, wenn sich diese Instanzen nicht untereinander unterhalten könnten. Das tun sie auch.
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Es gibt dann noch nicht nur diesen einen Dienst, es gibt auch eine Entsprechung von Instagram und von was weiß ich was noch alles.
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Eine ganze große Liste von Diensten im Fediverse, im föderiertem Universum.
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Diese Instanzen werden halt nicht von 44 Milliarden $ Konzernen geleitet, sondern im Zweifelsfall also von der Instanz, auf der ich bin.
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Weiß ich, es sind halt zwei Privatleute, die das hobbymäßig nebenbei machen, sprich neben ihrer normalen Arbeit und von ihrem eigenen Geld.
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Und dann kann das halt mal passieren, dass da was nicht ganz genau so funktioniert, wie man sich das vorstellt. Und wollen wir ehrlich sagen so wirklich sofort intuitiv bedienbar ist das auch nicht immer. Das liegt aber nicht an der Instanz, auf der ich bin, sondern an Mastodon insgesamt.
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Das ist halt auch so ein bisschen von und für Nerds gemacht.
0:15:11–0:15:18
Ja, mein Gott, es ist man, man muss das beobachten. Also ich bin jetzt, ich bin sowieso schon eine Weile da, vernachlässige das immer mal wieder.
0:15:19–0:15:32
Auch meinen Mastodon Account zu bespaßen, habe ich jetzt wieder ein bisschen mehr mit angefangen. Und ja, also die Erfahrung zeigt ja, dass diese Migrationswellen von relativ kurzer Dauer sind.
0:15:33–0:15:45
Ansonsten also man kann sich da umgucken, ich werde noch mal irgendwie so eine Liste von Instanzen verlinken. Es gibt unfassbar viele, die auch zum Teil thematisch sortiert sind.
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Dann muss man immer so ein bisschen gucken, welche Instanz spricht mit welchen.
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Es gibt auch welche, wo es ungestraft möglich ist, illegale Inhalte zu teilen.
0:15:55–0:16:00
Aus dem kompletten Spektrum der Illegalität. Und es gibt Instanzen, die das erlauben.
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Daraus folgt aber auch, dass es Instanzen gibt, die sagen Mit denen wollen wir nichts zu tun haben. Und dann kann man also nicht hin und her posten und und wenn da.
0:16:08–0:16:17
Also wenn, wenn ich jetzt auf der einen Instanz bin und Gesche wäre auf der anderen, dann könnten wir uns dann nicht unterhalten, weil dieser Austausch dann eben von Admin Seite abgeschaltet wird.
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Das ist so ein bisschen die knifflig an der ganzen Geschichte.
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Und wie gesagt, es wird von von Privatleuten hobbymäßig in der Regel betrieben. Das muss man wissen.
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Ich verlinke da mal ein paar Hinweisseiten wo man sich da ein bisschen rein fuchsen kann, wenn man das denn möchte.
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Ich persönlich glaube, wer jetzt noch keinen Mastodon Account hat und mit Twitter zufrieden ist, der kann sich das ganze Spiel auch noch mal so 6 bis 8 Wochen angucken und dann entscheiden.
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Weil ich glaube, dass die Leute, die jetzt wirklich ihren Twitter Account abschalten und komplett zu Mastodon hin migrieren, das wird die absolute Minderheit sein. Und von meinem eigenen Nutzungsverhalten weiß ich halt,
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ich bin auch schon echt gerne bei Twitter. Ich bin da seit, im Sommer werden es 13 Jahre.
0:17:09–0:17:18
Also das ist halt so ein bisschen mein Wohnzimmer geworden und das lasse ich mir halt von so einem egomanen Milliardär nicht kaputt machen.
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Und mein erster Schritt dazu war: Ich habe jetzt erst mal Elon und Musk als Begriff stumm geschaltet und noch so ein paar Abwandlungen davon.
0:17:32–0:17:40
Damit ich nicht zu sehr davon genervt werde. Das ist ja das Schöne bei Twitter. Man kann sich ja seine Timeline selber zusammenbauen.
0:17:41–0:17:45
Und das gilt natürlich für alle Social Networks. Aber bei Twitter funktioniert das halt auch sehr, sehr gut.
0:17:46–0:17:53
Über stumm schalten, blockieren. Und so weiter. Und und Wörter ausblenden oder Hashtags.
0:17:53–0:18:01
Und so findet man dann auch ganz okay. Twitter Erlebnis und wichtige Sachen erreichen dich so und so, da kannst du dich gar nicht gegen wehren.
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Wie gesagt, funktioniert auch bei Mastodon auch da kann man sehr toll filtern. Das ist alles ganz, ganz schick.
0:18:06–0:18:11
Aber wie gesagt, wer jetzt noch nicht da ist, der muss auch nicht ganz sofort da hin.
0:18:11–0:18:16
Man stirbt nicht dümmer, wenn man das nicht macht und man verpasst auch erstmal nichts.
0:18:17–0:18:30
Weil letztlich das, was im Augenblick auf Mastodon passiert ist, dass ganz viele Leute sagen Hallo, ich bin neu hier, ich bin die und die und ich mache das und das. Und ich würde mich gern mit netten Leuten über dies und jenes austauschen.
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Im Augenblick ist es noch so, dass da ganz viel Spieltrieb ist und dass es, dass die Alteingesessenen manchmal scheint mir das so ein bisschen überfordert sind davon, wie viel Interaktion da jetzt auf einmal stattfindet.
0:18:43–0:18:57
Aber dass die Leute, die neu hinzukommen, durchaus freundlich aufgenommen werden. Und es gibt ganz viele Hilfestellungen, Artikel und auch diverse Accounts, die neuen Menschen Hilfe anbieten, um sich zurechtzufinden.
0:18:57–0:19:01
Also da ist schon also man kommt da schon ganz gut rein, denke ich.
0:19:02–0:19:09
Die Stimmung ist so ein bisschen wie Twitter 2009, habe ich das Gefühl, das ist gerade irgendwie alles so ein bisschen. Na ja, wir spielen damit noch so ein wenig rum.
0:19:10–0:19:17
Ja, und man kann das, glaube ich, erst mal nur beobachten. Und dann muss man intern für sich selber entscheiden, ob sich der Wechsel lohnt oder nicht.
0:19:18–0:19:23
Natürlich, wie auch? Wie überall gibt es da so ein paar ungeschriebene Gesetze.
0:19:24–0:19:33
Und es gibt Leute, die sich daran halten. Es gibt Leute, die sich nicht dran halten und es gibt Leute, die mehr oder weniger freundlich darauf hinweisen, dass man sich doch gefälligst daran halten soll.
0:19:33–0:19:36
Wir sind in Deutschland, es darf kein rechtsfreier Raum sein.
0:19:37–0:19:43
Wie gesagt, das muss jeder für sich selber gucken. Ich möchte da keine generell gültige Empfehlung abgeben.
0:19:43–0:19:45
Und ich glaube schon wieder viel zu viel.
0:19:49–0:19:56
Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass die Aktivitäten von Horst Seehofer und Hans Georg Maaßen von einem unabhängigen Untersuchungsausschuss untersucht werden müssen.
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Bis das passiert oder bis sie eine weitere Folge erscheint von Jörn Schaars feinem Podcast wünsche ich euch Eine fantastische Zeit. Tschüssi!

 

Mit Bezug auf diese Episode:

Das Kleingedruckte:

Diese Jörn Schaars feiner Podcast-Episode wurde am 01.05.2022 aufgenommen und veröffentlicht. Sie steht unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)-Lizenz. Zu hören ist: Jörn Podcastcover: Siegfried Fock, Tobias Migge Musik: Jason Shaw ("Jenny's Theme", CC-BY-SA)

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