JSFP435: Jahresrückblick 2023

Was super, gut und doof war im vergangenen Jahr.

Die Dauer der Episode 0:19:56Diese Episode erschien am 1. Januar 2024 um 17:31Downloads 662 Downloads

 
Schon seit einigen Jahren blicke ich am 1.1. zurück auf das vergangene Jahr und sinne den Highlights in meinem Podcastjahr, meiner Golfkarriere, dem Camping und der Arbeit nach. Dieses Jahr ergänzt unser Umzug die Liste und auch Corona spielte noch eine Rolle.

Diese Episode hat 9 Kapitelmarken und jede von ihnen ist durchschnittlich ca. 2 Minuten und 12 Sekunden lang.

Shownotes:

Podcasting:

Camping:

Arbeit:

 

Transkription der Episode anzeigen

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Moin und herzlich willkommen zu Jörn Schaars feinem Podcast Episode 435.
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Ich bin Jörn Schaar und ihr seid es nicht.
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Seit ein paar Jahren mache ich das, dass ich am 1. Januar immer einen Jahresrückblick veröffentliche.
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Nochmal so ein bisschen selbstreferenziell zurückgucken in den Rückspiegel.
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Was war eigentlich los? Was war podcastmäßig? Was war mit Golf?
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Was war mit Camping und Arbeit und so weiter? Und das mache ich jetzt auch wieder in diesem Jahr.
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Wir fangen wie üblich an mit dem Thema Podcasting. Da habe ich vor genau einem Jahr, am 1.
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Januar, das Podjournal gestartet. Ein monatlich erscheinender Podcast,
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der so ein bisschen für die Indie-Podcast-Szene so ein Nachrichtenmagazin sein soll.
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Immer so 10 bis 15 Minuten und gleich vom Start weg ziemlich gutes Feedback,
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auch ein angenehmer Reichweitenzuwachs, alles sehr organisch.
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Das Ding wird im Wesentlichen über meinen Fediverse Account,
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über meinen Mastodon Account beworben und ansonsten über ein bisschen Mund-zu-Mund-Propaganda
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und Reposts meiner Ankündigungsnachrichten, dass wieder eine neue Folge da ist.
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Und dafür funktioniert das eigentlich ganz blendend.
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Also dafür, dass ich sonst nichts anderes mache, um das Ding zu bewerben,
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bin ich wirklich sehr zufrieden.
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Es gab zwei Gastauftritte in diesem Jahr.
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Das eine war Sendegarten 149 mit dem Titel "Brachlegende Primelzahl".
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Das war auch gleich deren letzte Episode, die ist am 2.
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Februar erschienen und da ging es dann auch schon um das Podjournal und wie
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sehr sich Martin darüber gefreut hat, dass es nun einen anderen Podcast gibt,
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der so ein bisschen die Podcast-Szene in Deutschland oder zumindest einen Teil dessen im Auge behält.
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Und dann war ich mit Benni zusammen beim Schreckszene-Podcast zu Gast.
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Da haben wir über Haialarm-Content gesprochen.
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Insbesondere ging es da um den Kinostart von "Meg 2", wo wir noch nichts erzählen
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konnten, weil wir den Film zu dem Zeitpunkt noch nicht gesehen hatten.
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Aber wo wir insgesamt über Haifilme gesprochen haben. Wir waren ein bisschen,
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ich will nicht sagen fehl am Platz, aber es war glaube ich nicht ganz genau
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das, was die von uns erwartet haben, weil Schreckszene sich halt mit Horrorfilmen
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beschäftigt und da haben wir beide so gar keinen Vertrag mit.
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Ich war auch viel unterwegs. Im März war PodCamp in Essen, dann war PodStock
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natürlich, das ist ja ein Pflichttermin und ich habe auch am Audio-Only-Barcamp
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teilgenommen, wobei "teilgenommen" da ein bisschen übertrieben ist.
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Ich habe halt meinen Vortrag gehalten, weil ich parallel an dem Tag auch noch
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zu arbeiten hatte, habe ein bisschen in ein paar andere Sachen reingehört.
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Ja, und das war aber auch völlig okay.
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Und natürlich, das hatte ich ja jetzt gerade heute am 1.
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Januar, wenn diese Folge erscheint, wenn dieser Rückblick erscheint,
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vor wenigen Stunden ist auch die reguläre Episode von Jörn Schaars feinen
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Podcast erschienen, zu der ich gestern am Sonntag am 31.12.
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Nicht mehr gekommen bin. Und da habe ich ausschließlich über den 37C3 erzählt, den 37.
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Chaos Communication Congress, der in Hamburg stattgefunden hat.
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Und auch da waren wir mit dem Sendezentrum, mit der Podcast Community,
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mit der ich mich so beschäftige oder in der ich unterwegs bin,
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auf dem Kongress vertreten als eigene Assembly mit eigenem Programm.
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Und wenn ihr da mehr hören wollt, dann hört einfach in Folge 434 ein.
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Es gab ein paar Podcast-Highlights in diesem Jahr, über die ich sprechen möchte.
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Zum einen Oatly Lake, eine fantastisch selbstironische Parodie auf US Storytelling
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Podcasts und zwar produziert von der Firma Oatly, die halt Hafermilchprodukte herstellt.
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Und sie haben einen See gefunden, den Oatly Lake, wo sie dann auf Spurensuche
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gegangen sind, um herauszufinden, was das eine mit dem anderen zu tun hat.
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Und das ist so komplett Banane, weil es halt nichts, gar nichts miteinander
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zu kriegen hat. Und das sagen denen auch alle.
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Aber trotzdem ist der Host da sehr hinterher, das ganz genau herauszufinden.
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Also wirklich eine großartige Empfehlung.
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Dann sämtliche Episoden von Auf Distanz, die sich mit der Juice Mission beschäftigen.
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Das fand ich wahnsinnig spannend.
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Ich mochte die Hühnerepisode von Führerschein für Einkaufswagen und ich bin
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ja ein großer Freund vom Ohrensessel-Podcast, weil das eben auch so ein Meta-Format
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ist, so ähnlich wie das Podjournal.
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Das ist der Podcast von Carina und Sandro Schröder, die sich einfach mit Podcast-Kritik beschäftigen.
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Also Sandro Schröder hat viel für Übermedien geschrieben zum Thema Podcasting
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und die beiden schauen sich eben sehr genau Podcasts an.
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Frequenz ist dabei sehr, sehr niedrig, ehrlich gesagt, aber das ist auch völlig in Ordnung.
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Ich mochte Podcast, die Episode 4 ganz besonders gut.
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Die ist vom 17. April, das ist auch Stand jetzt die aktuelle Folge,
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wo sie sich "Reply All" angeguckt haben und das beginnt mit wahnsinnig viel Fanboy
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und -girltum über diesen Podcast.
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Es ist super liebevoll produziert, wahnsinnig aufwendig.
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Ich habe mal nachgefragt, die haben 30 Stunden allein für den Schnitt investiert,
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zuzüglich dann natürlich Vorbereitung und die eigentliche Aufnahme.
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Das ist inhaltlich wahnsinnig stark und bevor ich dann genervt war von den ganzen
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Liebeserklärungen an "Reply All",
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haben sie mit der Kritik angefangen und dann wird es wieder der gewohnte Kritik-Podcast,
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der einordnet, der bewertet und in der Tiefe und dem Produktionsaufwand ist
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das eine Liebeserklärung eben nicht nur an "Reply All",
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sondern an das ganze Medium-Podcast und das fand ich einfach fantastisch.
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Ein Highlight war auch das Ende des Käsekellers. Das ist eigentlich sehr traurig,
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weil ich das Format total mochte, aber es war eben so liebevoll gemacht,
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dass es das schönste Podcast Ende des Jahres war.
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Und aus dem eigenen Empfinden das Brettspiel-Spezial vom Haialarm-Podcast, das war ein großer Spaß.
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Wir haben zusammen mit Fred von den Kack-und-Sach-Geschichten und mit Claudiu
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das Brettspiel "Der weiße Hai" gespielt.
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Und das war wirklich fast vier Stunden pure Emotionen.
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Es hat beim Machen
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Spaß gemacht, es hat beim Schneiden großen Spaß gemacht und
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ich habe es dann danach auch nochmal gerne gehört. Ein
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weiteres Highlight aus dem Haialarm-Sektor das war
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das Fantreffen mit "Meg 2" Rudelgucken in Hamburg das war - bei allen organisatorischen
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Widrigkeiten die dieses Event dann doch hatte - weil wir sehr kurzfristig nur
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einladen konnten weil ich irgendwie aus Wacken zwischengefahren bin und völlig
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verschwitzt und stinkend im Kino saß und eigentlich völlig fertig war.
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War es doch ein ganz fantastischer, grandioser Abend, mit dem ich einfach wahnsinnig
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viel Spaß hatte und wo auch ich das Gefühl habe, dass alle anderen das auch
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so empfunden haben. Das war wirklich toll.
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Und ein trauriges Auge gibt es natürlich auch immer noch. Wir haben das Nord-Süd-Gefälle
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beendet. Die erste Episode ist am 16.
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Mai 2014 erschienen und die letzte nach einer außerordentlich langen Sommerpause am 15. November 2023.
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Da war einfach die Luft raus. Wie aus ganz vielen Projekten,
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Stichwort Sendegarten zum Beispiel, da ist halt einfach manchmal,
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ist es vorbei, da ist etwas auserzählt und dann ist auch gut.
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Und dann soll man aufhören, solange man noch Spaß dran hat.
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Den hatten wir auch noch bis zum Schluss. Es war trotzdem doof,
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dass wir, also fanden wir glaube ich beide, Dotti und ich, waren da nicht so,
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also ja, das ist halt ein fast neun Jahre währendes Projekt,
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was man dann so ziehen lässt,
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aber es ist, glaube ich, besser, das dann zu machen, wenn man noch Bock drauf
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hat, als wenn es so langsam wegplätschert und dann einfach ewig nichts passiert.
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Leute nachfragen oder man sich am Ende sogar zerstreitet, das muss ja nicht sein.
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Golf war dieses Jahr nicht so ein Thema.
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Ich bin schon im Februar in die Saison gestartet und war auch halbwegs zufrieden
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damit, wie wenig sich über den Winter an Fehlern eingeschlichen hatte.
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Hat mir dann auch gleich erste Trainerstunden genommen mit ziemlich gutem Feedback.
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Die Detailarbeit, die dann notwendig war, die brachte auch sofort ziemlich gute Resultate.
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Aber danach habe ich einfach zu wenig gespielt, weil ich zu wenig Zeit hatte, viel zu viel Arbeit.
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Nur jeweils zwei Runden im März und April, im Mai eine, im Juni gar nicht.
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Der weitere Saisonverlauf war dann wirklich so durch Rumklickern bestimmt.
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Immer wenn ich mal ein bisschen Zeit hatte, war ich kurz auf dem Platz und bin
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dann in der Regel über neun Löcher gegangen, ohne mich da groß irgendwie mit
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zählen oder sonst was aufzuhalten, sondern ich wollte halt einfach auf dem Platz sein.
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Und schon im März war klar, dass ich dieses Jahr eigentlich keine Turniere spielen würde.
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Eigentlich habe ich den ganzen Sommer über fast überhaupt nicht gespielt und
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nach dem Umzug auch überhaupt nicht mehr, weil es sich einfach nicht ergeben hat.
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Es war halt ständig irgendwas und im Zweifelsfall. Also letztlich ist mein Podcaststudio
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hier immer noch eine Baustelle.
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Da fühlt es sich einfach komplett falsch an, dann am Wochenende spontan auf
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den Platz zu gehen. Das ist irgendwie doof.
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Das hoffe ich, dass es dieses Jahr besser wird. Das ist auf jeden Fall der Plan.
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Und durch unseren Umzug an die Schlei habe ich dann ja auch jetzt einen Vereinswechsel gemacht.
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Bin jetzt Mitglied beim Golfclub an der Schlei in Güby.
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Das ist ungefähr eine Viertelstunde Fahrt von hier.
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Und tatsächlich habe ich mein eigenes Ziel, das ich mir für den Sommer gesteckt
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hatte, hier mal eine Runde zu spielen, noch nicht mal geschafft.
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Und ich kenne den Platz gar nicht. Das ist also jetzt etwas,
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mit dem ich mich befassen werde, muss.
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Keine Ahnung, sobald das Wetter wieder besser wird, die Platzverhältnisse es zulassen.
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Es ist ja gerade alles sehr nass und matschig, egal wo man hinguckt in ganz
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Deutschland buchstäblich.
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Sobald das besser wird, werde ich dann die erste Runde spielen und werde natürlich
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dann hier auch davon berichten.
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Ja, über Camping habe ich auch so oft gesprochen, wie es irgendwie möglich war.
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Wir waren in Schweden in den Osterferien mit unserem Gasteenie und haben eine
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14-tägige Rundreise gemacht. Das war ganz fantastisch.
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Durch den Süden des Landes. Das war in den Osterferien.
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Das würden wir sofort wieder machen. Also Schweden im April ist eine Herausforderung,
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aber auch nur, weil es halt kalt sein kann.
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Also wir hatten die ersten paar
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Tage dann irgendwo Temperaturen so um drei bis vier Grad in der Nacht.
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Da haben wir schon doll gefroren. Wir haben zehn Kilo Gas durchgeballert in
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der ersten Woche, nur hauptsächlich fürs Heizen.
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Aber es war halt einfach toll. Also ganz super tolle Landschaft.
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Angenehme Leute. Wir hatten die Campingplätze für uns, weil wir halt in der
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Woche nach den schwedischen Osterferien überhaupt erst losgefahren sind.
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Das war einfach super und wir haben schöne Städte gesehen.
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Auf dem Weg haben wir einen Kopenhagen-Zwischenstopp gemacht.
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Das muss ich mir dringend noch viel genauer angucken. Das ist eine echt tolle Stadt.
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Da möchte ich eigentlich fast mal nur dahin zum Urlaub machen.
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Wir haben da in überhaupt die südschwedische Küste abgefahren und eine mordsmäßig
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tolle Landschaft einfach gesehen.
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Schöne Städte. Lund ist mir sehr in Erinnerung geblieben. Das war fantastisch.
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Småland, die ganze Region da, sah einfach schön aus.
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Die Erlebnisse, die wir da hatten mit dem Kathulthof und den Schauplätzen von
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Michel aus Lönneberga, das war einfach toll und das werden wir bestimmt nochmal machen.
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Wir werden mit Sicherheit nochmal durch Schweden fahren.
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Wir waren im Im Sommer auf dem Kirchentag in Nürnberg, da hatte ich ja schon,
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als wir gebucht haben, also wir haben ja ein Jahr vorher den Platz gebucht und
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dann kam so zum Jahreswechsel 22/23 die Mail, Kirchentag kommt immer näher
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und ob wir uns nicht vorstellen könnten,
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da ein bisschen zusammenzurücken, weil der Platz jetzt ausgebucht sei.
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Es kämen aber immer mehr Buchungsanfragen rein und letztlich war also deren
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Anliegen, dass mehr Leute auf dem Platz können und die dann alle aber den gleichen
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Standardtarif bezahlen.
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Da war ich so ein bisschen muckschmidt, ehrlich gesagt, das mochte ich nicht
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so gerne, aber am Ende war es völlig in Ordnung. Wir hatten einen Platz,
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der sehr gut war, mit dem wir sehr zufrieden waren.
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Das Chaos auf dem Platz hielt sich auch in Grenzen. Die hatten zusätzliche Dixi-Klos aufgestellt.
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Es war eigentlich nur morgens in den Waschräumen mal mehr Betrieb oder halt spätabends.
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Das konnte man alles ganz gut umgehen. gehen. Giesche hatte ein tolles Kirchentagserlebnis.
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Ich habe viel gechillt, unser Gastteenie genauso.
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Und wir haben dann auch noch Zeit gehabt, uns mit Philipp und Annelie zu treffen. Das war wirklich toll.
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Und das war für mich dann auch nochmal ein schöner Urlaub. Und das andere,
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was wir im Sommer gemacht haben, war ein Ausflug nach Bad Segeberg.
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Wir haben in Klein-Rönnau auf dem Campingplatz gestanden, das ist da ganz in
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der Nähe, weil Gesche und unser Gastteenie sich die Fledermaushöhle angeguckt
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haben und Ich war dann mit dem Gasteenie auch noch bei der Aufführung der Karl-May-Spiele.
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Das war was Schönes.
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Wir haben glaube ich, weiß nicht, Freitag hingefahren, Samstag war das oder
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irgendwie so, keine Ahnung. Das hat ganz gut geklappt.
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Dann war auch noch der Plan, eine "Worcation" (Arbeitsurlaub) zu machen auf Fehmarn.
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Also hinfahren, mit dem Campingwagen da sein und dann auf der Insel irgendwie
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Themen sammeln für mögliche Beiträge.
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Das hat nicht ganz so gut geklappt, weil ich das kurz nach Wacken gelegt hatte
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und ich vorher einfach nicht genug Zeit hatte, um das auch zu organisieren,
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dass ich eben wirklich Leute treffen kann.
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Und da vor Ort war das dann kurzfristig nicht mehr möglich.
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Deswegen war es halt mehr Urlaub als Arbeitszeit.
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Aber das kam mir auch mal ganz recht.
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Und schon im März wir uns entschieden, als wir beim Podcamp waren,
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dass wir einen neuen Hallenstellplatz, ein neues Winterquartier für den Wohnwagen suchen wollen.
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Beziehungsweise wir haben da jemanden getroffen auf dem Podcamp,
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der auch aus Schleswig-Holstein kommt und eben Stellplätze in seiner Scheune vermietet.
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Und da sind wir jetzt hingezogen mit dem Wohnwagen und haben da einen ganz Jahreszugriff
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auf, können also auch theoretisch im Herbst und im Winter losfahren.
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Das haben wir jetzt dieses Jahr noch nicht geschafft.
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Das ist einfach bei uns organisatorisch nicht drin gewesen. So ähnlich wie mit
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dem Golfen war es dann nach dem Umzug auch mit dem Camping. Da war die Saison eigentlich vorbei.
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Das sind also Sachen, die wir jetzt perspektivisch noch mehr im Blick haben
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wollen. Genau, ja Arbeit hatte ich gesagt, war generell konstant viel los.
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Es ist einfach viel zu tun zwischen List und Geesthacht, was ja mein Berichtsgebiet ist.
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Es ist immer irgendwas anderes, was ich eigentlich dringend machen müsste.
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Und das Highlight war dabei eigentlich das Wochenendjournal über Helgoland,
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was ich im April oder im März produziert habe, was dann am 1.
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April glaube ich gelaufen ist.
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Das war ziemlich cool auch von der Arbeit her, musste aber alles irgendwie neben
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dem Tagesgeschäft stattfinden und das war dann auch wieder sehr sehr anstrengend.
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Mal gucken, wie ich da dieses Jahr irgendwie eine bessere Lösung hinkriege,
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um vielleicht auch mal Sachen zweizuverwerten oder sowas.
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Da muss ich noch irgendwas mit tun. Das muss doch besser werden.
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Corona ist etwas, das ich immer auf dem Jahresrückblick habe, seit drei Jahren jetzt.
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Irgendwer hat ja das Ende der Pandemie verkündet. Corona sei jetzt endemisch,
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Covid-19 sei eben keine Pandemie mehr.
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Und entsprechend sind sämtliche Regeln ja schon im vergangenen Jahr,
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also 2022, weggefallen.
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Dieses Jahr habe ich mich dann allmählich auch daran gewöhnt, an diesen Wegfall.
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Wir haben zwar immer noch Masken da, wir haben immer noch Tests da.
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Unsere Tests führen wir anlassbezogen durch, dann wenn wir Erkältungssymptome
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haben oder wenn wir uns mit Leuten treffen wollen,
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wenn wir zur Veranstaltung fahren, dann haben wir Tests dabei und führen die
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auch durch und ziehen dann im Zweifelsfall auch die Konsequenz.
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Bisher sind wir aber ganz gut bei den meisten Sachen vorbeigekommen. Ich komme sofort dazu.
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Dass wir gesund geblieben sind, das ist ganz gut. Ich hatte eigentlich noch
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vor, mir jetzt im vergangenen Herbst irgendwie eine weitere Impfung zu holen,
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aber in die Quere kam mir eine weitere Infektion.
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Ich hatte im November eine dienstliche Veranstaltung.
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Ein Kollege reiste schon gleich am ersten Tag positiv wieder ab und zwei Tage
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später hat es mich dann auch erwischt.
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Also dann auf der Heimfahrt habe ich erste Symptome bemerkt,
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so ein merkwürdiges Kratzen im Hals, wo ich dann dachte, da machst du mal einen Test.
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Abends war noch alles in Ordnung und am nächsten Morgen war ich dann fett positiv.
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Wir haben uns gut separieren können. Das habe ich, glaube ich,
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alles im Podcast auch erzählt.
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Und so sind wir dann eben auch an den 37C3 rangegangen.
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Wir hatten Tests dabei, wir haben es vorher und währenddessen täglich getestet.
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Wir haben jetzt aber wie die meisten auf dem Kongress keine Maske getragen.
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Da gab es vorher im Vorfeld ja starke Diskussionen drum. Es gab wohl in den
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großen Sälen auch Luftfilter, die im Einsatz waren, die auch von speziell trainierten
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Engeln betreut worden sind.
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Und so wie es bis jetzt aussieht, ich klopfe auf Holz, toi toi toi,
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sind die Viren an uns vorbeigegangen.
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Wir haben zumindest bis jetzt noch nichts entwickelt, aber 30.12.
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War unser letzter Tag dort, das heißt so bis Mitte der Woche haben wir dann
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Gewissheit, ob wir es überstanden haben.
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Ich habe an mehreren Stellen jetzt erwähnt, der Umzug an die Schlei,
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auch das war Thema dieses Jahr im Podcast.
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Meine Frau hat sich auf eine neue Stelle beworben, hat die auch bekommen und wir sind am 1.9.
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Hier angefangen oder sie ist angefangen und das war alles ein bisschen stressig,
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weil das Haus, in dem wir wohnen sollten, noch zwischenvermietet war.
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Da gab es irgendwie Unstimmigkeiten über die Restlaufzeit des Mietvertrages.
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Und so hatten wir zum Schluss 14 Tage zwischen Übergabe und Einzug.
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Am Übergabetag habe ich das Haus das erste Mal gesehen.
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Ja, und das war, ja, für mich war es okay.
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Wir haben hier relativ zügig einen Plan für uns entwickelt, wie wir was machen
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wollen. Wir haben uns dazu entschieden, einen Staubsaugerroboter anzuschaffen
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und das ist auch gut, weil der Großteil der Wohnfläche auf einer Ebene liegt.
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Das erleichtert uns eine ganze Menge in der Hausarbeit.
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Und inzwischen sind wir gut im Ort angekommen.
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Alle sind super freundlich, auch in der Gemeinde. Das war also insgesamt eine
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sehr gute Entscheidung.
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Ja, soviel zum persönlichen Jahresrückblick.
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Die Themen, die uns dieses Jahr beschäftigt haben, einen ähnlichen Beitrag wie
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diesen gibt es dann in einem Jahr wieder.
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Mal gucken, was es dann zu erzählen gibt. Auch dann wird es ja mehrere Themen
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geben, die sich dann hier wiederfinden.
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Abgesehen davon bin ich der Meinung,
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dass Christian Lindner als Bundesfinanzminister zurücktreten sollte.
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Bis er das tut oder bis eine weitere Folge erscheint von Jörn Schaars feinm Podcast: Alles Gute.

 

Das Kleingedruckte:

Diese Jörn Schaars feiner Podcast-Episode wurde am 01.01.2024 aufgenommen und veröffentlicht. Sie steht unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)-Lizenz. Zu hören ist: Jörn Podcastcover: Siegfried Fock, Tobias Migge Musik: Jason Shaw ("Jenny's Theme", CC-BY-SA)